{"id":117726,"date":"2024-07-08T09:10:45","date_gmt":"2024-07-08T07:10:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117726"},"modified":"2024-07-08T09:55:32","modified_gmt":"2024-07-08T07:55:32","slug":"das-establishment-hat-in-grossbritannien-wie-immer-die-wahlen-gewonnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117726","title":{"rendered":"Das Establishment hat in Gro\u00dfbritannien wie immer die Wahlen gewonnen"},"content":{"rendered":"<p>Wie erwartet verlor der konservative Premier Rishi Sunak in Gro&szlig;britannien die <a href=\"https:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/election\/2024\/uk\/results\">Parlamentswahlen am vergangenen Donnerstag<\/a> haushoch und wird nun durch den genauso vernetzten Sir Keir Starmer ersetzt. Zur Abwechslung ist er Mitglied der Arbeiterpartei. Der nicht nur im Vereinigten K&ouml;nigreich ben&ouml;tigte grundlegende Wandel bleibt aus. Ein Kommentar aus Glasgow von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nBeg&uuml;nstigt durch das britische Wahlsystem kann sich der neue Premierminister Keir Starmer fast auf eine Zweidrittelmehrheit im Unterhaus st&uuml;tzen. Die Labour Party erh&auml;lt 412 der 650 Sitze, resultierend aus 33,7 Prozent der g&uuml;ltigen Stimmen. Die Konservativen k&ouml;nnen aus 23,7 Prozent nur 121 Sitze sch&ouml;pfen. Die Liberaldemokraten erh&ouml;hten ihren Stimmenanteil um 0,7 auf 12,2 Prozent und k&ouml;nnen damit die Zahl ihrer Sitze verneunfachen.<\/p><p>Die Rechtsau&szlig;enpartei Reform UK bekommt f&uuml;r 14,3 Prozent der W&auml;hlerstimmen nur f&uuml;nf Sitze, und auch die Gr&uuml;nen k&ouml;nnen mit 6,4 Prozent der Stimmen nur vier Sitze holen, genauso wie die walisische Regionalpartei Plaid Cymru mit 0,7 Prozent. F&uuml;r die gleichen 0,7 Prozent gibt es f&uuml;r die nordirische Partei Sinn F&eacute;in allerdings sieben Sitze.<\/p><p>Der jetzige &bdquo;Erdrutschsieg&ldquo; der Labour-Partei unter Starmer war mit einer halben Million Stimmen weniger zu erreichen als die <a href=\"https:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/election\/2019\/results\">&bdquo;historische Niederlage&ldquo; von Labour<\/a> im Dezember 2019 unter dem damaligen Vorsitzenden Jeremy Corbyn, der von seinem Nachfolger damals aus der Partei geworfen wurde.<\/p><p>Das ist alles sehr abstrus und h&auml;ngt mit der niedrigeren Wahlbeteiligung am Donnerstag und dem britischen Mehrheitswahlrecht zusammen, welches nur Direktmandate kennt. Es gen&uuml;gt in jedem Wahlkreis eine einfache Mehrheit. Theoretisch w&uuml;rden bei zehn Kandidaten in einem Wahlkreis bei gleichm&auml;&szlig;iger Stimmverteilung zehn Prozent plus eine Stimme reichen, um gew&auml;hlt zu werden.<\/p><p>Kein Wunder, dass die Wahlbeteiligung nur bei 60 Prozent lag, denn au&szlig;er regionalen Parteien, die ihre Stimmen in wenigen Wahlkreisen holen, haben andere Minderheiten kaum eine Chance, nennenswert im Unterhaus vertreten zu sein. Das ist &auml;hnlich undemokratisch wie die F&uuml;nfprozenth&uuml;rde in Deutschland.<\/p><p>2011 hat eine Mehrheit der W&auml;hler in einem Referendum gegen eine &Auml;nderung des Wahlrechts gestimmt. Das d&uuml;rften wohl die sein, die auch die gro&szlig;en Parteien w&auml;hlen, die vom derzeitigen Wahlsystem profitieren. Ein Argument, das jetzige Wahlrecht beizubehalten, ist, dass es Stabilit&auml;t beg&uuml;nstigt.<\/p><p>Das tut es allemal, aber es ist auch die Stabilit&auml;t des &bdquo;Weiter so&ldquo;, mit dem der derzeitige Status Quo zementiert ist. Die Labour Party konnte im letzten Jahr historische H&ouml;chstwerte bei <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/uk-politics-68499719\">Einzelspenden<\/a> erzielen und hatte die Konservativen w&auml;hrend des Wahlkampfs sogar komfortabel <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2024-06-14\/labour-donations-almost-double-the-tories-in-first-pre-vote-data\">&uuml;berholt<\/a>.<\/p><p>Eine Schlussfolgerung daraus ist wohl, dass das geldreiche Establishment auf den Gewinner gesetzt hat, w&auml;hrend die abgewirtschafteten Konservativen dieses Mal von W&auml;hlern wie Wirtschaft abgeschrieben wurden. Es gab auch Geld f&uuml;r Labour von der <a href=\"https:\/\/www.declassifieduk.org\/pro-israel-tycoon-gives-labour-half-a-million-pounds\/\">Israel-Lobby<\/a>, wohl einerseits als Belohnung daf&uuml;r, dass Starmer seinen Vorg&auml;nger Corbyn mitsamt vielen Vertretern von dessen linkem Fl&uuml;gel aus der Partei gemobbt hat mit der Begr&uuml;ndung, Corbyn habe antisemitische Umtriebe in der Labour-Partei gef&ouml;rdert. Sp&auml;ter entpuppten sich diese Vorw&uuml;rfe als <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60345\">konstruierte Kampagne<\/a> gegen Corbyn und zu einer Art S&auml;uberung der Labour Party von fortschrittlichen Geistern. Dies f&uuml;hrte auch zu massenweisen Parteiaustritten von Corbyn-Anh&auml;ngern. Starmer hatte Gl&uuml;ck, dass diese Aff&auml;re von Covid-Nachrichten und dem Brexit in den Schatten gestellt wurde.<\/p><p>Andererseits kann diese Lobby nun wohl zu Recht darauf hoffen, dass die neue Regierung sich beim Massenmorden in Gaza weiter in Komplizenschaft &uuml;bt, wegschaut und gleichzeitig Waffen sowie milit&auml;rische Aufkl&auml;rung an die von allen guten Geistern verlassene israelische Regierung liefert. Dies ist Kontinuit&auml;t in einer nicht so guten Form.<\/p><p>Die Stimmen des jetzt unabh&auml;ngigen Abgeordneten Jeremy Corbyn, der in seinem angestammten Wahlkreis mit 48 Prozent der Stimmen wiedergew&auml;hlt wurde, und vier weiterer Unabh&auml;ngiger, die sich die <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/politics\/article\/2024\/jul\/07\/who-are-the-pro-gaza-independents-who-unseated-labour-mps\">Solidarit&auml;t mit Gaza<\/a> auf ihre Fahnen geschrieben haben, werden im Unterhaus wahrscheinlich schwer zu h&ouml;ren sein, aber immerhin gibt es sie nun dort.<\/p><p>Leider hat es der wortgewaltige F&uuml;rsprecher Pal&auml;stinas <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112015\">George Galloway<\/a> nicht ins Unterhaus geschafft. Auch seine Stimme wird dort fehlen, genau wie die von dem im Wahlkreis Blackburn als unabh&auml;ngiger Kandidat angetretenen <a href=\"https:\/\/www.craigmurray.org.uk\/archives\/2024\/07\/closing-blackburn-rally-with-roger-waters\/\">Craig Murray<\/a>.<\/p><p>Die gleiche gef&auml;hrliche Kontinuit&auml;t gibt es im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine. Anstatt den Dialog mit Russland zu suchen und den m&ouml;rderischen Konflikt mit Verhandlungen zu beenden, wird das Vereinigte K&ouml;nigreich unter Labour weiter Waffen und sinnlose Ermutigungen nach Kiew schicken, genau wie es vor zwei Jahren der damalige Premier Boris Johnson tat, als er einen schon ausgehandelten und f&uuml;r die Ukraine im Vergleich zu heute g&uuml;nstigen Friedensplan torpedierte.<\/p><p>Der neue Labour-Verteidigungsminister John Healey MP ist nun weniger als 48 Stunden nach seiner Ernennung nach <a href=\"https:\/\/www.gov.uk\/government\/news\/new-defence-secretary-pledges-to-step-up-support-for-ukraine-on-visit-to-odesa\">Odessa geflogen<\/a>, um sich mit Wolodymyr Selenskyj zu treffen. Healey brachte auch ein umfangreiches Paket mit milit&auml;rischen G&uuml;tern, die er der Ukraine versprochen hat. Das bedeutet unter anderem weiteren Profit f&uuml;r die britische R&uuml;stungsindustrie. Das Paket wurde sicher auch nicht in den letzten 48 Stunden geschn&uuml;rt &ndash; ebenfalls ein Zeichen von fragw&uuml;rdiger Kontinuit&auml;t.<\/p><p>Der neue Premierminister Starmer hat sich am 3. Juni bei einer Wahlkampfveranstaltung uneingeschr&auml;nkt zu den britischen Nuklearwaffen bekannt und gesagt, dass er &bdquo;nat&uuml;rlich darauf vorbereitet&ldquo; sei, diese einzusetzen. Wenn man <a href=\"https:\/\/www.declassifieduk.org\/starmers-red-button-labours-long-addiction-to-nuclear-weapons\/\">diesen Artikel<\/a> auf <em>DECLASSIFIED UK<\/em> liest, fragt man sich, ob Starmer hier wirklich gut informiert ist bez&uuml;glich der immensen politischen, wirtschaftlichen und technischen Schwierigkeiten, die diese Waffen f&uuml;r das Vereinigte K&ouml;nigreich aufwerfen &ndash; bei zweifelhaftem (milit&auml;rischen) Nutzen. Es scheint hier um britisches Prestige zu gehen und darum, den Platz als eins der f&uuml;nf st&auml;ndigen Mitglieder des Weltsicherheitsrats zu erhalten.<\/p><p>Andererseits kann eine Labour-Regierung Entscheidungen treffen, die eine konservative Regierung in Konfrontation mit der Bev&ouml;lkerung f&uuml;hren w&uuml;rde. Wenn man die vermeintlich progressiven und sozialen Entscheidungstr&auml;ger auf seiner Seite hat, lassen sich unbequeme Ma&szlig;nahmen eher als notwendiges &Uuml;bel verkaufen. So geschehen mit New Labour unter Tony Blair oder mit der Agenda 2010 durch die erste rot-gr&uuml;ne Regierung in der Bundesrepublik. Auch der erste Kampfeinsatz der Bundeswehr in Jugoslawien erfolgte 1999 unter dieser Regierung.<\/p><p>Diese zun&auml;chst einmal &uuml;berraschend erscheinenden Entscheidungen meint der britische Milliard&auml;r John Caudwell, der nun die Labour-Partei unterst&uuml;tzt, wenn er sagt: &bdquo;Wir brauchen eine sehr starke Labour-Regierung, die &auml;u&szlig;erst mutige Entscheidungen treffen kann, und Sie k&ouml;nnen sicher sein, dass ich mein Bestes tun werde, um sie zu beeinflussen, wo immer ich kann, um das &bdquo;Gro&szlig;&ldquo; wieder in Britannien zu tun.&ldquo; (&bdquo;We need a very strong Labour Government that can take extremely bold decisions and you can rest assured that I will be doing my best to influence them wherever I can, in putting the great back in Britain.&rdquo;)<\/p><p>Beim letzten Satz f&uuml;hlt man sich an Donald Trump erinnert, und hier schlie&szlig;t sich der Kreis. Wenn es um Geld, Macht und Einfluss geht, dann sind sich die oberen Zehntausend so &auml;hnlich, dass man sie als Teile desselben Establishments sehen kann, welches f&uuml;r das Volk den Zirkus der Demokratie auff&uuml;hrt.<\/p><p>Die neue Regierung hat allerdings das umstrittene Ruanda-Gesetz gekippt. Nach diesem Gesetzentwurf sollten Asylbewerber, die es nach Gro&szlig;britannien schaffen, sofort in ein Flugzeug nach Ruanda gesetzt werden, um dort deren Asylantrag zu bearbeiten. Daf&uuml;r sollte Ruanda Geld erhalten. Kritiker hatten angemerkt, dass Ruanda sowieso schon genug Probleme habe und dieser Plan gegen alle m&ouml;glichen internationalen Abkommen versto&szlig;e.<\/p><p>Es war sowieso &auml;u&szlig;erst fraglich, wie der Plan h&auml;tte umgesetzt werden k&ouml;nnen, nachdem der Oberste Britische Gerichtshof sein Veto eingelegt hatte. Somit ist die Entscheidung, das Gesetz zu streichen, eine bequeme Entscheidung, um die Labour-W&auml;hlerschaft zu befriedigen, und man darf gespannt sein, welchen gut klingenden Plan Labour nun ausheckt, um ihn als alten Wein in neuen Schl&auml;uchen zu verkaufen.<\/p><p>Es wird sicher nicht die naheliegende Entscheidung sein, sich nicht mehr allerorten milit&auml;risch einzumischen und Konflikte zu sch&uuml;ren, die die Massenwanderungen der letzten Jahre erst ausl&ouml;sten. Auch das zunehmende wirtschaftliche Ungleichgewicht tut ein &Uuml;briges dazu, dass Menschen ihre Heimat auf der Suche nach einer besseren Zukunft verlassen. Gro&szlig;britannien ist offiziell keine Kolonialmacht mehr, aber dennoch wirkt der Einfluss britischer Kolonialpolitik bis heute fort.<\/p><p>Wahrscheinlich wird auch die Privatisierung des britischen nationalen Gesundheitsservices NHS unter Labour weiter fortschreiten, vielleicht etwas abgemildert und erst einmal langsamer, aber auch in diesem Fall scheint der Erhalt der einstmals vorbildlich funktionierenden NHS sehr unsicher.<\/p><p>Keir Starmer war von 2008 bis 2013 Chefankl&auml;ger des Vereinigten K&ouml;nigreichs. In diese Zeit f&auml;llt das Auslieferungsgesuch Schwedens bez&uuml;glich Julian Assange. Der Starmer damals unterstehende Crown Prosecution Service mauert bis heute, wenn es um diesen Fall geht, und die Rolle von Starmer, der sich damals &ouml;fter in den USA aufhielt und mit Vertretern des US-Justizministeriums traf, ist bis heute ungekl&auml;rt. Wahrscheinlich wird der Fall durch seine Ernennung zum Premierminister nicht unbedingt transparenter.<\/p><p>Den schottischen Unabh&auml;ngigkeitsbestrebungen hatte Starmer vor der Wahl eine deutliche Absage erteilt, als er sagte, dass es unter ihm kein zweites Referendum &uuml;ber die Unabh&auml;ngigkeit Schottlands geben werde. Die schottische Nationalpartei SNP verlor am Donnerstag 39 ihrer vorher 48 Sitze im Unterhaus, als h&auml;tten die W&auml;hler den Gedanken der schottischen Unabh&auml;ngigkeit nun ganz aufgegeben. Oder sie trauten der SNP die Durchsetzung der Unabh&auml;ngigkeit nicht mehr zu.<\/p><p>Wahrscheinlich wird sich die britische Politik in einigen Details etwas &auml;ndern, und vielleicht werden einige der involvierten Politiker und Politikerinnen etwas appetitlicher erscheinen als die zuletzt doch sehr abgehoben wirkende Garde der Konservativen. Aber gro&szlig;e &Auml;nderungen sollte man von der &bdquo;neuen&ldquo; Regierung im Vereinigten K&ouml;nigreich nicht erwarten.<\/p><p>Vielleicht ist es auch einfach das menschliche Naturell, welches m&ouml;glichst wenig Ver&auml;nderung will &ndash; und wenn, dann h&ouml;chstens kosmetischer Natur.<\/p><p>Corbyn schaffte es trotzdem, seinen Wahlkreis in London mit 48 Prozent der Stimmen auch gegen die Labour-Kandidatin zu verteidigen.<\/p><p><small>Titelbild: Martin Suker\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie erwartet verlor der konservative Premier Rishi Sunak in Gro&szlig;britannien die <a href=\"https:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/election\/2024\/uk\/results\">Parlamentswahlen am vergangenen Donnerstag<\/a> haushoch und wird nun durch den genauso vernetzten Sir Keir Starmer ersetzt. Zur Abwechslung ist er Mitglied der Arbeiterpartei. Der nicht nur im Vereinigten K&ouml;nigreich ben&ouml;tigte grundlegende Wandel bleibt aus. 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