{"id":117760,"date":"2024-07-09T08:40:39","date_gmt":"2024-07-09T06:40:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117760"},"modified":"2024-07-09T08:32:42","modified_gmt":"2024-07-09T06:32:42","slug":"hinweise-des-tages-4641","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117760","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117760#h01\">Ukraine-Krieg: Ist die Nato-Osterweiterung der Kern des Konflikts?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117760#h02\">Der &rsaquo;Psychologische Krieg&lsaquo; gegen die Bev&ouml;lkerung in Ost und West<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117760#h03\">Die Trag&ouml;die in Gaza verschwindet langsam aus den Schlagzeilen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117760#h04\">Stichwahl in Frankreich: Macron hat hoch gepokert und ein bisschen gewonnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117760#h05\">Orb&aacute;n, Le Pen und Wilders gr&uuml;nden gemeinsame Fraktion im EU-Parlament<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117760#h06\">Unabh&auml;ngig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117760#h07\">Wikileaks: die besch&auml;mende Fortsetzung der Verfolgungsjagd<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117760#h08\">Rockmusik statt Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117760#h09\">Russland und Indien: Keine Verb&uuml;ndeten &mdash; enge Partner aber schon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117760#h10\">&bdquo;Stigmatisiert, kriminalisiert, angegriffen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117760#h11\">&raquo;Es w&auml;re wichtig, die Grundfinanzierung an den Hochschulen wieder hochzufahren&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117760#h12\">Sch&auml;rfere Regeln sollen B&uuml;rgergeldbezieher in Arbeit bringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117760#h13\">Reichensteuer und Krankenversicherung: Mehr Geld f&uuml;r viele<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117760#h14\">Krise der Tafeln: &bdquo;Den Helfenden geht die Kraft aus&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117760#h15\">Pl&auml;ne f&uuml;r neue Wohnungen: Wird bald mehr als jedes dritte Bauprojekt storniert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117760#h16\">&bdquo;Das machen wir alleine&ldquo;: Wie ein Ostdeutscher die Marke Robotron vor der Treuhand rettete<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Ist die Nato-Osterweiterung der Kern des Konflikts?<\/strong><br>\nEine zentrale Frage wird gemeinhin vom Tisch gewischt. Das ist ein Fehler, wenn man den Krieg verstehen und einen Ausweg finden will. Essay.<br>\nZweieinhalb Monate bevor Russland die Ukraine angriff, forderte der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin wiederholt &ldquo;verl&auml;ssliche, rechtliche Garantien&rdquo; bez&uuml;glich der Nato und ihren Grenzen.<br>\nIm Dezember 2021 &uuml;bergab Russland den USA zwei Vertragsentw&uuml;rfe, in denen die Regierung in Moskau vorschlug, die Nato solle garantieren, die Ukraine und weitere ehemalige Sowjetstaaten nicht in das B&uuml;ndnis aufzunehmen und keine milit&auml;rischen Operationen auf ukrainischem Gebiet durchzuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Ukraine-Krieg-Ist-die-Nato-Osterweiterung-der-Kern-des-Konflikts-9792398.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Neuer Friedensplan-Hammer von Putin: Pl&ouml;tzlich bietet er der Ukraine viel mehr an<\/strong><br>\nEs gibt brandhei&szlig;e Spekulationen um einen neuen Friedenplan von Putin. Dar&uuml;ber berichtet unter anderem die &bdquo;Daily Mail&ldquo; aus Gro&szlig;britannien. Das Blatt bezieht sich wiederum auf den ukrainischen Fernsehjournalisten Dmitry Gordon, der sich auf Geheimdienstquellen beruft. Dar&uuml;ber hinaus wird die Meldung vom russischen Telegramkanal Gosdumskaya verbreitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derwesten.de\/politik\/putin-friedensplan-ukraine-krim-ploetzlich-id301037839.html\">der Westen<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Aussichten auf die zweite H&auml;lfte des 21. Jahrhunderts<\/strong><br>\nDer Ukraine-Krieg war eine vorhersehbare Folge einer unhaltbaren Weltordnung und wurde zum Schlachtfeld f&uuml;r die Gestaltung einer k&uuml;nftigen Weltordnung, die entweder auf globaler Hegemonie oder westf&auml;lischer Multipolarit&auml;t beruht. Die Ziele, Russland milit&auml;risch, wirtschaftlich oder politisch zu besiegen, indem es in der Welt isoliert wird, sind allesamt gescheitert.<br>\nDie Reaktion der Nato war eine st&auml;ndige Eskalation und Theatralik. Angesichts des uns&auml;glichen Leids in der Ukraine und der Tatsache, dass Russland seine milit&auml;rischen Ziele nicht erreichen kann, besteht die einzig m&ouml;gliche L&ouml;sung des Konflikts darin, dass der Westen die legitimen Sicherheitsbedenken Russlands anerkennt und damit das Sicherheitsdilemma entsch&auml;rft. Die Schwierigkeit, dies zu tun, liegt darin, dass dies das Ende der &Auml;ra der liberalen Hegemonie bedeuten w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/aussichten-auf-die-zweite-haelfte-des-21-jahrhunderts\">Seniora.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der &rsaquo;Psychologische Krieg&lsaquo; gegen die Bev&ouml;lkerung in Ost und West<\/strong><br>\nDie Nato verbindet ihr in K&uuml;rze anstehendes Gipfeltreffen mit der Feier ihres 75-j&auml;hrigen Bestehens. Mitte Juli steht die US-Hauptstadt Washington, D.C. im Zentrum der immer weiter forcierten Werbung f&uuml;r das Milit&auml;r als Probleml&ouml;ser f&uuml;r die Risiken unserer Zeit. Die Propaganda der Bellizisten kann verk&uuml;nden, dass Frieden nur &uuml;ber das Schlachtfeld erreichbar sei wie die FAZ am 9. Mai titelte.<br>\nDie Propaganda zugunsten einer Mentalit&auml;t der Kriegst&uuml;chtigkeit l&ouml;st das Friedensgebot laut Art, 1.1 der UNO-Charta immer durchg&auml;ngiger ab. Die Nato-Lobby hat seit der Zeitenwende-Rede von Kanzler Olaf Scholz, immer mehr Menschen im politischen Westens f&uuml;r den Kurs der Hoch- und Atomr&uuml;stung sowie der Politik der Rivalit&auml;t und Spannungseskalation gewonnen, darunter viele ihrer einstigen Kritiker und gro&szlig;e Teile der &Ouml;kologiebewegung, obwohl die weltweiten Milit&auml;rausgaben jegliche Umweltpolitik untergraben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.besserewelt.info\/blog\/der-psychologische-krieg-gegen-die-bevoelkerung-ost-und-west\">Bessere Welt Info<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Trag&ouml;die in Gaza verschwindet langsam aus den Schlagzeilen<\/strong><br>\nAuch neun Monate nach dem Terror-&Uuml;berfall der Hamas t&ouml;tet oder verst&uuml;mmelt Israels Armee weiter massenweise unschuldige Menschen.<br>\nKriegf&uuml;hrende Staaten versuchen stets, mit Zensur und mit &laquo;Einbettung&raquo; von Journalisten m&ouml;glichst zu verhindern, dass Medien Bilder und Berichte &uuml;ber das angerichtete menschliche Leid verbreiten. Bilder von zerst&ouml;rten Wohnh&auml;usern, Rauchwolken und von Raketen am Himmel sollen gen&uuml;gen. Dagegen sollen die Schreie, die Hilferufe und die Not von verletzten oder obdachlosen Opfern m&ouml;glichst wenig an die &Ouml;ffentlichkeit gelangen.<br>\nVor Ort im Gazastreifen k&ouml;nnen sich Mitarbeiter des katarischen TV-Senders Al-Jazeera noch einigermassen frei bewegen und aus Sicht der betroffenen Bev&ouml;lkerung berichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/die-tragoedie-in-gaza-verschwindet-langsam-aus-den-schlagzeilen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Stichwahl in Frankreich: Macron hat hoch gepokert und ein bisschen gewonnen<\/strong><br>\nDie Ergebnisse der Stimmabgabe sprachen am Ende allen vorherigen Umfragen Hohn: Nicht die Rechtsextremen haben die Wahl gewonnen oder werden gar den Premierminister stellen, sondern die linke Mitte. Zu konstatieren ist hingegen eine deutliche Niederlage der Rechtsextremisten, die entgegen allen Prognosen gerade einmal ein Viertel der Abgeordnetensitze errangen (143).<br>\nDies ist zumindest ein Teilerfolg f&uuml;r den Pr&auml;sidenten und ein gro&szlig;er Sieg f&uuml;r das linksliberale Lager in Frankreich, das zusammen auf rund 350 Sitze k&auml;me, wenn man die Sitze des Linksb&uuml;ndnisses (Nouveau Front Populaire, 182) und die des Pr&auml;sidentenb&uuml;ndnisses Ensemble (168) zusammenrechnet. Wenn man alle Rechtsparteien zusammenrechnet, so kommen sie gerade mal auf gut 200 Sitze.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Stichwahl-in-Frankreich-Macron-hat-hoch-gepokert-und-ein-bisschen-gewonnen-9793878.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Widerspenstiges Volk: Stichwahlen in Frankreich<\/strong><br>\nDas von seinem Pr&auml;sidenten seit sieben Jahren gesellschaftspolitisch auf Distanz zur Kaste der Staatsdiener gehaltene, von ihm oft offen verachtete Volk der Franzosen hat am Sonntag nicht nur sich selbst, sondern allen gleichgesinnten Menschen in Europa ein bisschen Hoffnung gemacht. Der &uuml;berall neu erwachende und anscheinend unaufhaltsam an Macht zulegende Faschismus &ndash; nicht anders sind Bewegungen wie der Rassemblement National (RN) bei genauer Betrachtung zu definieren &ndash; kann also doch gestoppt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/479054.widerspenstiges-volk.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Orb&aacute;n, Le Pen und Wilders gr&uuml;nden gemeinsame Fraktion im EU-Parlament<\/strong><br>\nDas Rechtsau&szlig;en-Lager im Europaparlament sortiert sich um: Das von Ungarns Ministerpr&auml;sidenten Viktor Orb&aacute;n aus der Taufe gehobene Rechtsb&uuml;ndnis &bdquo;Patrioten f&uuml;r Europa&ldquo; hat eine Fraktion im Europaparlament gegr&uuml;ndet.<br>\nNeben Orb&aacute;ns Partei Fidesz sollen unter anderem das rechtsnationale Rassemblement National aus Frankreich, die an Italiens Regierung beteiligte nationalistische Lega und die einwanderungsfeindliche Partei FP&Ouml; aus &Ouml;sterreich Teil der Fraktion sein, wie Vertreter des Zusammenschlusses nach der Gr&uuml;ndungssitzung in Br&uuml;ssel sagten. Die AfD wird vorerst kein Mitglied sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article252410894\/Orban-Le-Pen-und-Wilders-gruenden-gemeinsame-Fraktion-im-EU-Parlament.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Unabh&auml;ngig<\/strong><br>\nDie Devise &raquo;Es ist das Erd&ouml;l, Dummkopf&laquo; bringt Aufkl&auml;rung. Jedenfalls lehrt das ein Blick auf die US-Website russiafossiltracker.com, die seit dem 24. Februar 2022 verfolgt, wer fossile Energietr&auml;ger f&uuml;r wieviel Geld aus Russland bezieht. Bis zum 5. Juli nahm demnach das laut Ursula von der Leyen &raquo;in Fetzen&laquo; liegende Land knapp 700 Milliarden Euro aus dem Export von Erd&ouml;l, Gas und Kohle ein, rund 196 Milliarden Euro davon kamen aus der EU. Der westeurop&auml;ische Block liegt damit bei der nach vorherrschendem Sprachgebrauch &raquo;Finanzierung von Putins Krieg&laquo; weltweit an der Spitze &ndash; bei starkem R&uuml;ckgang der importierten Mengen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/479055.unabh%C3%A4ngig.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wikileaks: die besch&auml;mende Fortsetzung der Verfolgungsjagd<\/strong><br>\nAls Julian Assange nach 14 Jahren erstmals als freier Mensch wieder australischen Boden betritt, nehmen der Z&uuml;rcher &laquo;Tagesanzeiger&raquo; und die &laquo;Neue Z&uuml;rcher Zeitung&raquo; die Verleumdungskampagne gegen den Wikileaks-Gr&uuml;nder wieder auf.<br>\nUm zu verstehen, was hier passiert, kann ein R&uuml;ckblick helfen. 1971 wurden in den USA die Pentagon Papers publik, ein Geheimbericht der Regierung, aus dem hervorging, dass der Krieg in Vietnam weitergef&uuml;hrt wurde, obwohl er nicht zu gewinnen war. Daniel Ellsberg, ein Mitarbeiter der &laquo;Rand Corporation&raquo;, hatte Einsicht in das Dokument erhalten und ging als Whistleblower damit an die Presse. Die Regierung Nixon versuchte, die Publikation zu verhindern, Ellsberg gelang es aber, in letzter Minute vor seiner Festnahme die 7000 Seiten auf einer Kopiermaschine auszudrucken und weiterzugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wikileaks-die-beschaemende-fortsetzung-der-verfolgungsjagd\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rockmusik statt Gipfel<\/strong><br>\nW&auml;hrend Mercosur-Staaten tagen, besucht Argentiniens Pr&auml;sident Milei ultrarechte CPAC-Konferenz in Brasilien &ndash; ohne Amtskollegen Lula zu treffen.<br>\nLieber eine Provokation als gute Beziehungen: Der argentinische Pr&auml;sident Javier Milei bleibt seinem au&szlig;enpolitischen Kurs treu. Am Sonntag (Ortszeit) traf er sich im brasilianischen Badeort Cambori&uacute; mit dem fr&uuml;heren Staatschef des Nachbarlandes, Jair Bolsonaro. Im Rahmen der ultrakonservativen Konferenz &raquo;CPAC Brasil 2024&laquo;, die dort am Wochenende stattfand, rief er zudem zum Kampf gegen den Kommunismus auf.<br>\nMileis Auftritt war perfekt inszeniert: laute Rockmusik, Sprechch&ouml;re, viel Applaus. Milei, ohne Zweifel der Star der Konferenz, hetzte in einer pseudowissenschaftlichen Rede gegen die linken Regierungen der Region.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/479044.rechte-in-lateinamerika-rockmusik-statt-gipfel.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Russland und Indien: Keine Verb&uuml;ndeten &mdash; enge Partner aber schon<\/strong><br>\nIndien, mittlerweile mit &uuml;ber 1,4 Milliarden Einwohnern der bev&ouml;lkerungsreichste Staat der Welt, hat reichlich innenpolitische Probleme. Das Kastendenken ist noch nicht v&ouml;llig verschwunden, die verschiedenen religi&ouml;sen Gruppierungen werden zum Vorrang der M&auml;chtigen missbraucht. Au&szlig;enpolitisch aber zeigt das Land, dass es sich nicht so leicht vereinnahmen l&auml;sst. Auch auf der sogenannten Friedenskonferenz auf dem Schweizer B&uuml;rgenstock Mitte Juni hat Indien eine klare Nachricht hinterlassen: Es hat zwar einen (untergeordneten) Beobachter hingeschickt, das skandal&ouml;s einseitige Abschlusscommuniqu&eacute; aber nicht mitunterschrieben. &ndash; Heute und morgen weilt Premierminister Narendra Modi in Moskau zu Besuch bei Putin. Stefano di Lorenzo hat aus Moskau n&auml;her hingeschaut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/russland-und-indien-keine-verbuendeten-enge-partner-aber-schon\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Stigmatisiert, kriminalisiert, angegriffen&ldquo;<\/strong><br>\nAmnesty International erhebt in einem aktuellen Bericht schwere Vorw&uuml;rfe gegen 21 europ&auml;ische Staaten, darunter nicht zuletzt Deutschland. Die Vorw&uuml;rfe beziehen sich auf Einschr&auml;nkungen des Rechts auf Protest; demnach werden in Europa und nicht zuletzt auch in der Bundesrepublik friedliche Demonstranten zunehmend &bdquo;stigmatisiert, kriminalisiert und angegriffen&ldquo;. Amnesty hat F&auml;lle schwerer Polizeigewalt dokumentiert &ndash; zum Beispiel bei einer Demonstration in Frankfurt am Main &ndash;, konstatiert, wer zivilen Ungehorsam leiste, m&uuml;sse in Deutschland damit rechnen, als &bdquo;Terrorist&ldquo; oder auch als &bdquo;ausl&auml;ndischer Agent&ldquo; diffamiert zu werden &ndash; auch von hochrangigen Politikern &ndash;, und kritisiert die harte Repression, der ausgesetzt ist, wer gegen den Gaza-Krieg protestiert. Dabei verfestigten staatliche Stellen nicht nur &bdquo;stigmatisierende und diskriminierende Stereotypen&ldquo; &uuml;ber ethnische und religi&ouml;se Minderheiten; ihr Vorgehen offenbare auch einen &bdquo;institutionalisierten Rassismus&ldquo;, &bdquo;der auf Araber und auf Muslime zielt&ldquo;. Der Amnesty-Bericht wird zu einem Zeitpunkt ver&ouml;ffentlicht, zu dem abweichende Meinungen in Deutschland zunehmend ausgegrenzt werden. Kritiker warnen vor einer autorit&auml;ren Wende.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9612%20\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&raquo;Es w&auml;re wichtig, die Grundfinanzierung an den Hochschulen wieder hochzufahren&laquo;<\/strong><br>\nDas BMBF ist ein bedeutender Drittmittelgeber. So sind die BMBF-Ausschreibungen f&uuml;r viele Fachrichtungen, insbesondere diejenigen, die wenig Mittel aus der Wirtschaft erhalten, wichtig. Das erm&ouml;glicht es dem BMBF, Wissenschaftler mit Forschungsmitteln zu belohnen, die sich auf die Themen einlassen, zu denen das Ministerium Ausschreibungen ver&ouml;ffentlicht. Nat&uuml;rlich steht es jedem frei, sich auf die ausgeschriebenen Mittel zu bewerben. Wer sich jedoch dem vom BMBF vorgespurten Erkenntnisinteresse nicht anschlie&szlig;en m&ouml;chte, geht leer aus. Und das ist gerade f&uuml;r diejenigen ein Problem, die darauf angewiesen sind, Drittmittel einzuwerben, um ihre Stelle zu sichern oder um eine Professur zu ergattern. An diesem Punkt zeigen sich die negativen Folgen der in den fr&uuml;hen 2000er-Jahren durchgef&uuml;hrten Hochschulreformen, die zum Ziel hatten, die Quantit&auml;t und Qualit&auml;t der Forschung zu steigern, indem sie Wissenschaftler in einen Konkurrenzkampf um Drittmittel schickten. Um Wissenschaftler zur Teilnahme am Wettbewerb um Drittmittel zu motivieren, wurde die Grundfinanzierung zur&uuml;ckgefahren. Infolge dieser Reformen stieg der Einfluss der Drittmittelgeber auf die Forschung. &Auml;ndern lie&szlig;e sich dies nur, wenn die Grundfinanzierung wieder so erh&ouml;ht w&uuml;rde, dass Wissenschaftler weniger abh&auml;ngig von Ausschreibungen und somit freier w&auml;ren, ihrem Erkenntnisinteresse zu folgen. Ich sage aber gleich dazu: Egal mit welchen Vertretern welcher Parteien Sie sprechen: Niemand plant das zu &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/dialog\/es-waere-wichtig-die-grundfinanzierung-an-den-hochschulen-wieder-hochzufahren\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sch&auml;rfere Regeln sollen B&uuml;rgergeldbezieher in Arbeit bringen<\/strong><br>\nF&ouml;rdern und Fordern lautete eine Leitlinie beim fr&uuml;heren Hartz-IV-System. Beim heutigen B&uuml;rgergeld will die Ampel-Koalition jetzt wieder st&auml;rker das Fordern betonen. Das Ziel ist klar.<br>\nDie Bundesregierung will mit sch&auml;rferen Regeln mehr Bezieher von B&uuml;rgergeld zur Aufnahme einer Arbeit bewegen. So soll k&uuml;nftig ein l&auml;ngerer Weg zur Arbeit zumutbar sein, das Ablehnen einer zumutbaren Arbeit mit erh&ouml;hten Leistungsk&uuml;rzungen geahndet werden und auch Schwarzarbeit zu K&uuml;rzungen f&uuml;hren. Diese und weitere Ma&szlig;nahmen sind Bestandteil der sogenannten Wachstumsinitiative der Ampel-Koalition, die vor allem dazu dienen soll, die lahmende deutsche Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/soziales-schaerfere-regeln-sollen-buergergeldbezieher-in-arbeit-bringen\/29884808.html%20\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das ist nat&uuml;rlich v&ouml;lliger Unsinn, weil durch &ldquo;sch&auml;rfere Regeln&rdquo; Arbeitspl&auml;tze weder geschaffen noch ausk&ouml;mmlich bezahlt werden. Es geht darum, mehr &ldquo;B&uuml;rgergeldbezieher&rdquo; in Arbeit zu zwingen, egal wie schlecht die Arbeitsbedingungen und die L&ouml;hne sind und auch unter hohem pers&ouml;nlichen Aufwand (2 x 50 km pendeln, bis zu 2,5 Stunden bei z.B. 5 Stunden t&auml;glicher Arbeitszeit). Mit anderen Worten, die &ldquo;B&uuml;rgergeld&rdquo;-Scharade ist vorbei und Hartz IV ist jetzt auch offiziell wieder da &ndash; auch wenn der Name anders klingt. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Reichensteuer und Krankenversicherung: Mehr Geld f&uuml;r viele<\/strong><br>\n&hellip; und weniger Vorteile f&uuml;r wenige: Was Christian Lindner bei Steuern und Krankenversicherung von den Nachbarn &Ouml;sterreich und Schweiz lernen kann.<br>\nEs vergeht kaum ein Tag ohne Klagen &uuml;ber hohe Steuern und steigende Krankenkassenbeitr&auml;ge. Daf&uuml;r gibt es durchaus Gr&uuml;nde. So wies die Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) erst vor wenigen Monaten nach, dass die steuerliche Belastung speziell von mittleren und niedrigen Einkommen in Deutschland &bdquo;zu hoch&ldquo; sei. In dieser Debatte &uuml;ber Steuern und Abgaben wird jedoch gern verschwiegen, dass die Belastung der meisten Bundesb&uuml;rger auch deshalb so hoch ist, weil sie die Privilegien f&uuml;r Besserverdienende und die Steuerfreiheit f&uuml;r Verm&ouml;gen mitbezahlen m&uuml;ssen.<br>\nWie die meisten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger von Abgaben entlastet werden k&ouml;nnten, ohne dass bei Sozialleistungen und Zukunftsinvestitionen gespart werden muss, zeigt ein Blick in die Schweiz, nach &Ouml;sterreich &ndash; und in die j&uuml;ngste deutsche Geschichte. Bis 1997 war die Steuerbelastung in Deutschland vergleichsweise gerecht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Reichensteuer-und-Krankenversicherung\/!6021907\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Krise der Tafeln: &bdquo;Den Helfenden geht die Kraft aus&ldquo;<\/strong><br>\nDie Tafeln in Deutschland sto&szlig;en zunehmend an ihre Grenzen. Sie bekommen weniger Lebensmittel als fr&uuml;her, aber die Zahl der Bed&uuml;rftigen steigt. Zum Beispiel bei der Langener Tafel. [&hellip;]<br>\nNormalerweise w&auml;ren sie heute gar nicht hier. Die Lebensmittelausgabe der Langener Tafel hat eigentlich mittwochs Ruhetag. Doch seit einigen Wochen &ouml;ffnet sie testweise ihre Pforten auch an diesem Werktag in der Woche. &bdquo;Weil wir so viel Zulauf haben&ldquo;, sagt Michael Gr&uuml;nwald, Vorsitzender der Langener Tafel, der heute auch als Fahrer im Einsatz ist. &bdquo;Und um neue Kunden aufnehmen zu k&ouml;nnen&ldquo;, erg&auml;nzt die Vizevorsitzende Claudia Neuhoff. Denn seit vorigem November h&auml;tten sie Menschen abweisen und dem wachsenden Zulauf mit einen Aufnahmestopp begegnen m&uuml;ssen. Nun versuchten sie, das durch einen weiteren Ausgabetag abzupuffern. Die Langener Tafel ist bei Weitem kein Einzelfall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/krise-der-tafeln-den-helfenden-geht-die-kraft-aus-19837796.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Was ist nur aus unserem Land gemacht worden, dass heutzutage die Tafeln als unverzichtbarer Bestandteil teilweise den Sozialstaat erg&auml;nzen m&uuml;ssen? <a href=\"https:\/\/www.tafel-berlinbrandenburg.de\/die-tafeln\/historie\">Die erste Tafel wurde vor 31 Jahren gegr&uuml;ndet, um Obdachlosen zu helfen<\/a>; heute werden 2 Millionen Menschen unterst&uuml;tzt, weil die Politik sich weigert, allen Menschen existenzsichernde Sozialleistungen bereitzustellen. Wie kann es sein, dass ein in dem Artikel erw&auml;hnter Fr&uuml;hrentner nur 69 Euro im Monat f&uuml;rs Essen hat? Und was w&uuml;rde passieren, wie viel mehr Elend w&uuml;rde sichtbar werden, wenn die Tafeln ihre Arbeit einstellten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Pl&auml;ne f&uuml;r neue Wohnungen: Wird bald mehr als jedes dritte Bauprojekt storniert?<\/strong><br>\nDie Krise auf dem Wohnungsmarkt wird sich nach Einsch&auml;tzung des Immobilienverbands GdW weiter versch&auml;rfen. Die Zahl der stornierter Bauprojekte k&ouml;nnte sich verdoppeln &ndash; und die meisten Wohnungsfirmen k&ouml;nnen gar nicht mehr bauen.<br>\nDie Zahl der urspr&uuml;nglich geplanten, aber nicht realisierten Wohneinheiten k&ouml;nnte sich laut einer Branchenprognose im kommenden Jahr auf rund 12.000 Wohnungen oder 40 Prozent verdoppeln. Das geht aus einer Umfrage des Immobilienverbands GdW hervor, der rund 3000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche sowie landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen vertritt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/wohnungsbau-wohnungsmarkt-neubau-krise-neubauziele-immobilien-gdw-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Das machen wir alleine&ldquo;: Wie ein Ostdeutscher die Marke Robotron vor der Treuhand rettete<\/strong><br>\nRolf Heinemann machte seine Softwarefirma trotz Treuhand-Schikanen zum Spitzenkonzern. Er berichtet von Arroganz, Dummheit und tollen Partnern.<br>\nAls er eine Immobilie f&uuml;r den Firmensitz suchte, glaubte er, aus dem Treuhandfundus mit den vielen aus volkseigenen Best&auml;nden &uuml;bernommenen Geb&auml;uden eines erwerben zu k&ouml;nnen: Er durfte sich bewerben, doch ein K&auml;ufer aus dem alten Bundesgebiet wurde bevorzugt. Mit dem &Uuml;bernahmevertrag hatte der auch die Verpflichtung unterschrieben, Arbeitspl&auml;tze zu erhalten. Bald bekam Heinemann einen Anruf von der Treuhand: Der K&auml;ufer wisse nichts mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzufangen &ndash; ob nicht er hundert &uuml;bernehmen k&ouml;nne? Im Gegenzug k&ouml;nne er die Immobilie g&uuml;nstig mieten.<br>\n&bdquo;So ging das mit der Treuhand&ldquo;, res&uuml;miert Heinemann. Die Selbstst&auml;ndigkeit habe verhindert, dass ihm und seinen Mitstreitern geschah, was die DDR-Restmasse erleben musste: &bdquo;Die von der Treuhand verteilten Betriebe wurden von den neuen Eigent&uuml;mern erst abgesch&ouml;pft, dann plattgemacht. Das war ein zielgerichtetes Treiben.&ldquo; Viele im Osten h&auml;tten den Absturz nicht verwunden. Bis heute werde Respekt und Anerkennung versagt.<br>\nBesonders skurril empfand er die von der Bundesregierung bezahlten &bdquo;Berater&ldquo;, Herren mit Lederk&ouml;fferchen, meist aus der Gegend um D&uuml;sseldorf. Die hat er besonders gerne abserviert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/ddr-spitzenbetrieb-rolf-heinemann-wie-ein-ostdeutscher-die-marke-robotron-vor-der-treuhand-rettete-li.2223559\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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