{"id":117763,"date":"2024-07-09T09:00:14","date_gmt":"2024-07-09T07:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117763"},"modified":"2024-07-10T12:56:13","modified_gmt":"2024-07-10T10:56:13","slug":"wende-in-frankreich-gegen-alle-voraussagen-siegt-die-linke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117763","title":{"rendered":"Wende in Frankreich \u2013 gegen alle Voraussagen siegt die Linke"},"content":{"rendered":"<p>Die franz&ouml;sischen W&auml;hler haben entschieden. Nach der zweiten und entscheidenden Wahlrunde steht fest, dass das linke Wahlb&uuml;ndnis &bdquo;Neue Volksfront&ldquo; (NFP) und nicht die ultrarechte &bdquo;Nationale Sammlungsbewegung&ldquo;(RN) st&auml;rkste Kraft geworden sind. Von der starken Ablehnung einer RN-Regierung durch die W&auml;hler profitierten am Sonntag nicht nur die Kandidaten des pr&auml;sidialen Lagers ungew&ouml;hnlich stark, sondern auch die der rechtskonservativen &bdquo;Republikaner&ldquo;, deren Parteivorsitzender Ciotti wiederum gegen den Willen der Mehrheit der Vorstandsgremien ein Wahlb&uuml;ndnis mit dem RN eingegangen war. Dass das RN eine absolute Mehrheit in der Nationalversammlung erzielen k&ouml;nnte, schien bereits <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117451\">aufgrund des taktischen R&uuml;ckzugs von &uuml;ber 200 Kandidaturen<\/a> f&uuml;r die zweite Wahlrunde aus dem linken und pr&auml;sidialen Lager unwahrscheinlich. Von <strong>Sebastian Chwala<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3821\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-117763-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240710-Wende-in-Frankreich-NDS240710-Wende-in-Frankreich-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240710-Wende-in-Frankreich-NDS240710-Wende-in-Frankreich-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240710-Wende-in-Frankreich-NDS240710-Wende-in-Frankreich-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240710-Wende-in-Frankreich-NDS240710-Wende-in-Frankreich-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=117763-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240710-Wende-in-Frankreich-NDS240710-Wende-in-Frankreich-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240710-Wende-in-Frankreich-NDS240710-Wende-in-Frankreich-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Doch dass das RN gestern nur drittst&auml;rkste Kraft wurde, muss auf den ersten Blick &uuml;berraschen. Dennoch gibt es Gr&uuml;nde. Gerade in der Woche zwischen den Wahlg&auml;ngen zeigte sich, dass das RN seine ultrarechte Gesinnung nicht verbergen konnte. Aus Sorge vor den Folgen einer Regierungs&uuml;bernahme durch das RN bildete sich gestern daher an der Urne eine erstaunlich solide &bdquo;Republikanische Front&ldquo;, indem die Nicht-RN-W&auml;hler verschiedenster politischer Couleur des ersten Wahlgangs konsequent gegen die Kandidaten der ultrarechten Partei stimmten. Diese Abwehrfront gegen das RN hat kein gemeinsames ideologisches Programm, weshalb nach den sonnt&auml;glichen Wahlen auch nicht klar ist, welchen programmatischen Weg Frankreich einschlagen wird. Fest steht nur, dass das RN weiterhin auf absehbare Zeit keine Chance auf eine politische Macht&uuml;bernahme in Frankreich haben wird.<\/p><p><strong>Die Angst vor dem RN schafft eine &bdquo;Republikanische Front&ldquo;<\/strong><\/p><p>Zuerst ein Blick auf die Zahlen. Nach den vorliegenden Endergebnissen erzielte die NFP 182 Mandate und das pr&auml;sidiale Lager 168 Mandate. Das RN und die verb&uuml;ndeten &bdquo;Ciotti-Republikaner&ldquo; kommen auf 143 Mandate. Zus&auml;tzlich ziehen 67 offizielle Vertreter der &bdquo;Republikaner&ldquo; ins franz&ouml;sische Parlament ein. Hinzu kommen etliche formal b&uuml;ndnisfreie linke Kandidaten aus den &Uuml;berseeterritorien, die sich aber gr&ouml;&szlig;tenteils den Fraktionen der NFP-Parteien anschlie&szlig;en werden. Die NFP wird also noch auf knapp 200 Abgeordnete anwachsen. Damit verf&uuml;gt die Linke &uuml;ber keine Mehrheit, f&uuml;r die sie &uuml;ber 289 Mandate verf&uuml;gen m&uuml;sste. Dennoch &uuml;berwog gestern in der Linken und auf den Stra&szlig;en die Freude &uuml;ber die relative Niederlage des RN.<\/p><p>Hatte es noch vor einer Woche so ausgesehen, dass die Partei nach der Macht greifen k&ouml;nnte, f&uuml;hrten mehrere Entwicklungen dazu, dass diese Dynamik zum Stillstand kam. Zuerst kam es in den beiden Tagen zu teils widerwilligen R&uuml;ckzugsank&uuml;ndigungen von f&uuml;r die zweite Runde qualifizierten Kandidaten in Wahlkreisen, in denen das RN in der ersten Runde vorne lag oder den zweiten Platz belegt hatte. In Erinnerung an <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117451\">meinen Artikel aus der letzten Woche<\/a> sei angemerkt, dass aufgrund der hohen Wahlbeteiligung auch zahlreiche drittplatzierte Kandidaten erneut kandidieren durften. Um alle Stimmen gegen das RN kanalisieren zu k&ouml;nnen, hatte zuerst die Linke noch am Wahlabend des 30. Juni diese Kandidaten aus ihren Reihen zum R&uuml;ckzug aufgerufen. Dieser Intention folgte das pr&auml;sidiale Lager nur schleppend. W&auml;hrend Akteure, die aus der Sozialdemokratie zum &bdquo;Macronismus&ldquo; gesto&szlig;en sind, sofort dazu aufriefen, weigerte sich das rechtsliberale &bdquo;macrontische&ldquo; Lager, dessen Wurzeln im &bdquo;Rechtsgaullismus&ldquo; liegen, diese Konzession gegen&uuml;ber der Linken und insbesondere &bdquo;La France insoumise&ldquo; (LFI) zu machen. Unter Vermittlung von Staatspr&auml;sident Macron zog sich in der Folge doch der Gro&szlig;teil der betroffenen Kandidaten zur&uuml;ck. Insgesamt verzichteten 130 linke und 80 &bdquo;macronitische&ldquo; Kandidaten.<\/p><p>Gleichzeitig wurde allerdings auch das Kandidatentableau des RN immer mehr zum Thema in den Medien. Hatte es das RN bis zum 30. Juni verstanden, sich als vergleichsweise moderate Kraft der Rechten zu inszenieren, arbeiteten jetzt RN-kritische Medien die nach wie vor offen zur Schau getragenen rassistischen und antisemitischen Einstellungen zahlreicher RN-Kandidaten heraus.<\/p><p>Zudem zeigte sich, dass in der Breite schlicht die politische Kompetenz fehlte, um ein politisches Amt zu &uuml;bernehmen. Zahlreiche Kandidaten versagten in den lokalen Wahlrunden bei der Beantwortung einfachster sozial- und wirtschaftspolitischer Fragestellungen und begn&uuml;gten sich mit parolenhafter Verdammung von Immigration und Kriminalit&auml;t. Au&szlig;erdem erlebte Frankreich in der letzten Woche ein Ausma&szlig; an rassistischer und politischer Gewalt, das fast ein wenig Endzeitstimmung aufkommen lie&szlig;. So pr&uuml;gelten RN-Aktivisten mit Schlagst&ouml;cken auf Eltern ein, die keine RN-Wahlk&auml;mpfer vor der Schule ihrer Kinder haben wollten. Dunkelh&auml;utige Menschen wurden auf offener Stra&szlig;e beleidigt oder zum Umzug aufgefordert, im D&eacute;partement Gard schoss ein Anwohner mit seinem Jagdgewehr um sich, um &bdquo;Araber zu t&ouml;ten&ldquo;, und faschistische Internetaktivisten stellten &ouml;ffentlich Todeslisten gegen unliebsame Personen aus dem &ouml;ffentlichen Leben auf. All diese Entwicklungen brachten die Kernw&auml;hlerschaft des RN nat&uuml;rlich nicht mehr davon ab, erneut f&uuml;r diese Partei zu stimmen.<\/p><p>Sie f&uuml;hrten allerdings dazu, dass auch in gr&ouml;&szlig;erem Ma&szlig;e gem&auml;&szlig;igt rechte und b&uuml;rgerliche Milieus einer zu gro&szlig;en St&auml;rkung des RN mit einer gewissen Sorge entgegensahen. Somit kam es am gestrigen Sonntag zu keiner steigenden Wahlenthaltung, da die pers&ouml;nliche Entt&auml;uschung &uuml;ber das Ausscheiden der programmatisch nahestehenden Kandidaten auch bei Macron-Anh&auml;ngern zu einer Stimmabgabe zugunsten von NFP-Kandidaten in Duellen mit dem RN f&uuml;hrte, auch wenn es sich dabei um LFI-Aktivisten handelte. Freilich geh&ouml;rt es auch zur Wahrheit, dass die W&auml;hler der Linken dennoch geschlossener gegen das RN stimmten als die &bdquo;macronitischen&ldquo; W&auml;hler. So verlor das RN 111 von 132 Stichwahlen gegen das &bdquo;macronitische&ldquo; Lager, aber &bdquo;nur&ldquo; 90 von 150 gegen die NFP. Dies erkl&auml;rt das deutlich bessere Abschneiden des &bdquo;Macronismus&ldquo; als zun&auml;chst erwartet.<\/p><p>Die gemeinsame Angst vor dem ultrarechten Umbau der Gesellschaft, der wahrscheinlich nicht nur die Migrationspolitik betroffen h&auml;tte, sondern auch eine harte sozialkonservative Wende zur Folge gehabt h&auml;tte, hat die W&auml;hler dazu bewogen, an der Urne eine faktisch &bdquo;negative Mehrheit&ldquo; zu bilden. Gleichzeitig zeigte sich dem RN auf diese Weise allerdings auch erneut auf, dass das politische Projekt der Partei auf absehbare Zeit immer wieder auf gro&szlig;en Widerstand sto&szlig;en wird. Deshalb ist es jetzt schon absehbar, dass ein Sieg Marine Le Pens auch bei der kommenden Pr&auml;sidentschaftswahl in drei Jahren h&ouml;chst unwahrscheinlich geworden ist &ndash; zumal Emmanuel Macron, das unmittelbare politische Feindbild der gro&szlig;en Mehrheit der B&uuml;rger, nicht wieder kandidieren darf und das RN nicht mehr von einer &bdquo;Anti-Macron&ldquo;-Stimmung vieler Rechtsw&auml;hler profitieren d&uuml;rfte.<\/p><p><strong>Die &bdquo;Neue Volksfront&ldquo; will regieren, hat daf&uuml;r aber keine Mehrheit<\/strong><\/p><p>Dennoch ist der Linksblock das eindeutig st&auml;rkste Lager geworden. Innerhalb des Blocks haben sich die Gewichte etwas verschoben. Zwar wird LFI weiterhin st&auml;rkste Fraktion bleiben, die Sozialdemokraten haben gestern aber am st&auml;rksten zugelegt und werden nur noch eine leicht kleinere Fraktion als LFI haben. Wenig Verschiebungen gibt es bei den Gr&uuml;nen, w&auml;hrend man bei der PCF erneut um den Fraktionsstatus zittern muss, nachdem man gestern in den Stichwahlen zwei bisher sichere Wahlkreise verlor. M&ouml;glicherweise schlie&szlig;en sich aber ehemalige LFI-Fraktionsmitglieder aus der vergangenen Legislaturperiode und, wie in der Vergangenheit &uuml;blich, viele Linke aus den &Uuml;berseeterritorien der Fraktion an.<\/p><p>Auch wenn, wie bereits erw&auml;hnt, noch nicht ganz klar ist, wie gro&szlig; die Zahl der Abgeordneten sein wird, auf die sich die NFP st&uuml;tzen kann, verf&uuml;gt sie &uuml;ber keine eigene parlamentarische Mehrheit. Dennoch ging man bereits gestern in die Offensive und forderte die Ernennung eines Premierministers bzw. einer -ministerin aus den eigenen Reihen von Staatspr&auml;sident Macron. Ein Name soll noch diese Woche pr&auml;sentiert werden, sofern man innerhalb des B&uuml;ndnisses zu einem Konsens gelangt. Diese Frage hatte man im kurzen Wahlkampf bewusst ausgespart, um den m&uuml;hevoll erwirkten Konsens nicht scheitern zu lassen. Wer das Vorschlagsrecht f&uuml;r diese Personalie haben wird, h&auml;ngt auch davon ab, ob nun LFI oder die PS am Ende die st&auml;rkste Parlamentsgruppe stellt. M&ouml;glicherweise einigt man sich aber auch auf eine Person aus der &bdquo;linken Zivilgesellschaft&ldquo;, wie es Marine Tondelier, die Vorsitzende der Gr&uuml;nen, angedeutet hat. Klar d&uuml;rfte allerdings nur sein, dass die neuen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse in der Linken eine Nominierung Jean-Luc M&eacute;lenchons aus den Reihen von LFI unm&ouml;glich machen, da die anderen Linksparteien sich strikt dagegenstellen w&uuml;rden. F&uuml;r diese ist M&eacute;lenchon ein viel zu radikaler Vertreter eines konsequenten Linkskurses, der politisches Hindernis sei, die moderat linken Milieus anzusprechen. Die mehr als 60.000 &bdquo;Neuregistrierungen&ldquo; bei LFI sprechen allerdings nicht daf&uuml;r, dass M&eacute;lenchon und LFI innerhalb des linksaffinen Frankreichs auf Ablehnung sto&szlig;en.<\/p><p>Staatspr&auml;sident Macron derweil, der gestern lange z&ouml;gerte, ob er am Abend noch eine Erkl&auml;rung zu den Wahlergebnissen abgeben solle, hat sich erst einmal f&uuml;r eine gewisse passive Haltung entschieden. Zwar ernannte er den heute zur&uuml;ckgetretenen Premierminister Gabriel Attal zum &bdquo;gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden&ldquo; Premierminister, weitere politische Entscheidungen seinerseits sollen erst nach der Konstituierung der Nationalversammlung am 18. Juli folgen. Insgeheim d&uuml;rfte man aber weiterhin darauf hoffen, dass das Linksb&uuml;ndnis zerbricht und man weite Teile der institutionalisierten Linken ohne LFI in eine Regierung der &bdquo;nationalen Einheit&ldquo; einbinden kann, in welcher man weiterhin die ideologische Richtung angeben m&ouml;chte. Ob das zeitnah klappt, ist unwahrscheinlich. Staatspr&auml;sident Macron scheint daher mittelfristig in seiner politischen Handlungsf&auml;higkeit stark eingeschr&auml;nkt. Ob sich die Nationalversammlung ihrerseits zu einem Ort wandeln kann, wo von Fall zu Fall stabile Mehrheiten in Sachfragen zustande kommen k&ouml;nnten, bleibt ebenso unklar. Dazu stehen sich die Bl&ouml;cke politisch zu feindlich gegen&uuml;ber. Faktisch sieht alles nach einer l&auml;ngeren Phase der Unregierbarkeit aus.<\/p><p><small>Titelbild: Antonin Albert\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die franz&ouml;sischen W&auml;hler haben entschieden. Nach der zweiten und entscheidenden Wahlrunde steht fest, dass das linke Wahlb&uuml;ndnis &bdquo;Neue Volksfront&ldquo; (NFP) und nicht die ultrarechte &bdquo;Nationale Sammlungsbewegung&ldquo;(RN) st&auml;rkste Kraft geworden sind. 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