{"id":117823,"date":"2024-07-10T08:34:26","date_gmt":"2024-07-10T06:34:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117823"},"modified":"2024-07-10T08:34:26","modified_gmt":"2024-07-10T06:34:26","slug":"hinweise-des-tages-4642","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117823","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117823#h01\">Den Schweizer NATO-Freunden ins Stammbuch!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117823#h02\">New York Times: Der Ukraine geht es im Krieg nicht mehr um Land, sondern um die Nato-Mitgliedschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117823#h03\">Gutes Einvernehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117823#h04\">&raquo;Brennt das Haus nieder!&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117823#h05\">Belarus jetzt in Shanghai-Organisation: Eurasien r&uuml;ckt bis an die EU-Grenze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117823#h06\">Scharf gestellt: China im Visier der NATO<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117823#h07\">Zwischen Taipei und Beijing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117823#h08\">Sanktionen beintr&auml;chtigen Russland kaum, die Wirtschaft w&auml;chst weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117823#h09\">Biden verheddert und verhaspelt sich nach dem Duell-Debakel weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117823#h10\">Europa im Schmerzgriff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117823#h11\">Habecks Geschenk an den Mercedes-Chef<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117823#h12\">Masken: Science Taskforce t&auml;uschte die &Ouml;ffentlichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117823#h13\">KI macht Microsoft &amp; Co. wieder zu CO2-Dreckschleudern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117823#h14\">Norman Paech hat DIE LINKE verlassen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Den Schweizer NATO-Freunden ins Stammbuch!<\/strong><br>\nSo paradox es klingt: Manchmal muss man US-amerikanische Medien lesen, um von Dingen zu erfahren, die die europ&auml;ischen Medien unter den Teppich kehren. Die prominenteste amerikanische Fachzeitschrift im Bereich Au&szlig;enpolitik, &laquo;Foreign Affairs&raquo;, hat eben einen Artikel, den sie am 11. August 2014 erstmals publiziert hatte, zum zweiten Mal publiziert. Darin beschreibt die US-Historikerin Mary Elise Sarotte anhand der vorhandenen Akten, wie die USA damals 1990 Michail Gorbatschow mit politischem Druck und mit finanziellen Versprechungen an die in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckende Sowjetunion dazu brachte, eine Wiedervereinigung Deutschlands zuzulassen, ohne eine Osterweiterung der NATO mit einem klaren Vertrag zu untersagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/den-schweizer-nato-freunden-ins-stammbuch\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>New York Times: Der Ukraine geht es im Krieg nicht mehr um Land, sondern um die Nato-Mitgliedschaft<\/strong><br>\nDie New York Times hat einen Bericht ver&ouml;ffentlicht, der aussagt, dass sich die strategischen Ziele im Ukraine-Krieg ver&auml;ndert haben.<br>\nDie New York Times hat einen Bericht ver&ouml;ffentlicht, der die aktuellen strategischen Ziele der Ukraine und der USA im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erkl&auml;rt. [&hellip;]<br>\nDie Ukraine hofft, volles Nato-Mitglied zu werden. &bdquo;Dieser letzte Punkt steht im Mittelpunkt des Krieges und ist sogar wichtiger als die R&uuml;ckgewinnung von Land&ldquo;, schreibt die Zeitung. &bdquo;W&auml;hrend ukrainische Offizielle darauf bestehen, dass sie um ihr Land k&auml;mpfen, glauben immer mehr US-Beamte, dass es in dem Krieg in erster Linie um die Zukunft der Ukraine in der Nato und der Europ&auml;ischen Union geht.&ldquo;<br>\nRussland habe im ersten Jahr des Krieges die meisten pro-russischen Teile der Ukraine erobert. Amerikanische Beamte sagen laut New York Times insgeheim, dass es f&uuml;r die Ukraine nahezu unm&ouml;glich sein werde, ihr gesamtes Territorium zur&uuml;ckzuerobern, dass das Land aber auf einer st&auml;rkeren europ&auml;ischen Integration bestehen kann, wenn es sich auf dem Schlachtfeld besser schl&auml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/new-york-times-der-ukraine-geht-es-im-krieg-nicht-mehr-um-land-sondern-um-die-nato-mitgliedschaft-li.2233356\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Der Plan der NATO f&uuml;r einen permanenten Krieg in der Ukraine und an der Fernostfront &ndash; Putin hat Stalins Hitler-Problem<\/strong><br>\nAmerikanische, britische und kanadische Truppen in den NATO-St&uuml;tzpunkten in Polen, Lettland und Litauen werden aufgefordert, sich auf einen Einsatz in der Ukraine im n&auml;chsten Jahr vorzubereiten. Au&szlig;erdem werden sie gewarnt, dass sie mit schweren russischen Artillerie-, Raketen-, Lenkbomben- und Drohnenangriffen rechnen m&uuml;ssen.<br>\nDar&uuml;ber hinaus interpretieren russische Quellen die Geheimdienstinformationen dahingehend, dass die USA eine Kapitulation und Abl&ouml;sung von Wladimir Zelenski und seinem Regime in Kiew nicht zulassen werden   &ndash; also keine Entnazifizierung, die eines der beiden Hauptziele der milit&auml;rischen Sonderoperation ist. Au&szlig;erdem werden keine Friedensbedingungen zugelassen, die nicht den R&uuml;ckzug Russlands von der Krim und den vier Regionen Noworossijas sowie die milit&auml;rische Niederlage der russischen Armee beinhalten. Also keine Entmilitarisierung, das zweite der langfristigen Sicherheitsziele Russlands.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/der-plan-der-nato-fuer-einen-permanenten-krieg-in-der-ukraine-und-an-der-fernostfront-putin-hat-stalins-hitler-problem\">Seniora.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gutes Einvernehmen<\/strong><br>\nDiplomatie und Dialog k&ouml;nnen internationale Konflikte fr&uuml;hzeitig entsch&auml;rfen &mdash; sie sollten nicht als Reparaturma&szlig;nahmen dienen, wenn es eigentlich schon zu sp&auml;t ist.<br>\nIn einem Gastvortrag Mitte Juni 2024 in Singapur pl&auml;dierte der ehemalige indonesische Au&szlig;enminister Dr. Marty Natalegawa leidenschaftlich f&uuml;r Diplomatie und Dialog zur Vermeidung weiterer milit&auml;rischer Auseinandersetzungen und die friedliche Beilegung von Interessenkonflikten. Sein Stichwort &bdquo;Amity&ldquo; steht f&uuml;r Freundschaft oder gutes Einvernehmen zwischen Staaten und ist f&uuml;r die zehn ASEAN-Mitglieder 1976 als Grundlage der gegenseitigen Beziehungen vertraglich vereinbart worden. Das Prinzip hat seitdem bewaffnete Konflikte verhindert und den rasanten wirtschaftlichen Aufschwung der Region gef&ouml;rdert. Davon k&ouml;nnen leider viele L&auml;nder in anderen Regionen nicht einmal tr&auml;umen. In der milit&auml;risch aufgeladenen Situation der heute so stark fragmentierten Welt w&auml;ren Dialog und Diplomatie deshalb dringend notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/gutes-einvernehmen\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&raquo;Brennt das Haus nieder!&laquo;<\/strong><br>\nRecherche enth&uuml;llt grausamen Alltag und systematische Kriegsverbrechen der israelischen Armee in Gaza.<br>\nWhistleblower berichten schockierende Details: Im Krieg Israels gegen die Bev&ouml;lkerung im Gazastreifen gibt es &raquo;so gut wie keine Vorschriften&laquo;. Soldaten k&ouml;nnten &raquo;nach Belieben schie&szlig;en, H&auml;user in Brand setzen und Leichen auf den Stra&szlig;en liegen lassen&laquo;. All das geschehe &raquo;mit der Erlaubnis ihrer Kommandeure&laquo;. Das haben sechs israelische Armeeangeh&ouml;rige, die in Gaza im Einsatz waren, dem israelischen +972 Magazine und seiner hebr&auml;ischsprachigen Partnerseite Local Call berichtet. Die Recherche erschien am Montag unter dem Titel &raquo;&rsaquo;Mir ist langweilig, also schie&szlig;e ich&lsaquo;: Die Genehmigung gesetzloser Gewalt in Gaza durch die israelische Armee&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/479115.nahostkonflikt-brennt-das-haus-nieder.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Belarus jetzt in Shanghai-Organisation: Eurasien r&uuml;ckt bis an die EU-Grenze<\/strong><br>\nSCO-Gipfeltreffen in Astana: Wird Kasachstan bald auch Brics-Mitglied? Das Ereignis ist ein Weckruf an den Westen: Neue Realit&auml;ten in einer multipolaren Welt werden sichtbar.<br>\nIn der kasachischen Hauptstadt Astana wurde am Mittwoch das Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit (SCO) er&ouml;ffnet. Mit der heute bekannt gegebenen Aufnahme von Belarus erstreckt sich die 2001 gegr&uuml;ndete und in Peking ans&auml;ssige Organisation bis an die Grenzen der Europ&auml;ischen Union.<br>\nKasachstan &ndash; gr&ouml;&szlig;ter Binnenstaat und neuntgr&ouml;&szlig;ter Staat der Welt, mit Grenzen zu Russland und zur Volksrepublik China &ndash; betrachtet sich als idealen Ort f&uuml;r die Veranstaltung. Astana wird von einem explosiven und dynamischen Wirtschaftswachstum erfasst, das im ganzen Land zu sp&uuml;ren ist, aber sich in der neuen Hauptstadt geradezu manifestiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/belarus-jetzt-in-shanghai-organisation-eurasien-rueckt-bis-an-die-eu-grenze-li.2231677?id=cbf18db99c4d475884e3f3c97b22f688\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Xi und Putin in Kasachstan: Shanghai-Organisation gewinnt global an Einfluss<\/strong><br>\nBevor Chinas Pr&auml;sident nach Zentralasien aufbricht, verfasst er einen Aufsatz zur geopolitischen Lage. Dialogbereitschaft sei die h&ouml;chste Pr&auml;misse in der Weltpolitik.<br>\nIn der kasachischen Hauptstadt Astana wird der rote Teppich ausgerollt. Fast ein Dutzend Staats- und Regierungschefs der Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit, kurz SCO, treffen sich zum allj&auml;hrlichen Gipfel im zentralasiatischen Land. Chinas Pr&auml;sident Xi Jinping bleibt gleich mehrere Tage in der Region &ndash; zuerst in Kasachstan, dann in Tadschikistan zum offiziellen Staatsbesuch.<br>\nIm Vorfeld der Reise verfasste Xi einen Aufsatz zur geopolitischen Lage und den weltweiten Krisenherden, die auch in Astana im Mittelpunkt der Gespr&auml;chsthemen stehen d&uuml;rften. Der Text des Generalsekret&auml;rs der KP China beginnt mit den Worten: &bdquo;Der Sommer ist in vollem Gange, die Sonne steht im Zenit.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/xi-und-putin-in-kasachstan-shanghai-organisation-gewinnt-global-an-einfluss-li.2230604\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Scharf gestellt: China im Visier der NATO<\/strong><br>\nPassender h&auml;tte Boris Pistorius seine Reiseroute zum NATO-Jubil&auml;umsgipfel nach Washington, D.&thinsp;C., kaum w&auml;hlen k&ouml;nnen. W&auml;hrend andere, so Bundeskanzler Olaf Scholz, direkt in die US-Hauptstadt flogen, nahm der Bundesverteidigungsminister den Umweg &uuml;ber Alaska. Der Grund: Dort findet gerade mit Beteiligung der deutschen Luftwaffe das Man&ouml;ver &raquo;Arctic Defender&laquo; statt. Der Name l&auml;sst es erahnen: Es ist &ndash; wie &raquo;Defender Europe&laquo;, &raquo;Air Defender&laquo; oder zuletzt &raquo;Steadfast Defender&laquo; &ndash; eine der sich h&auml;ufenden &Uuml;bungen, mit denen die NATO einen m&ouml;glichen Krieg gegen Russland probt. In Alaska? Na klar: Man sei dort der Beringstra&szlig;e nahe, erl&auml;uterte Pistorius, vor einem gro&szlig;en Transportflugzeug stehend; an dieser aber kommen sich die USA und Russland so nahe wie sonst nirgendwo. Au&szlig;erdem gilt die Arktis als m&ouml;glicher Schauplatz eines Krieges gegen den Arktisanrainer Russland. &raquo;Wir sind bereit, NATO-Gebiet zu verteidigen&laquo;, t&ouml;nte Pistorius: &raquo;&uuml;berall da, wo es bedroht werden k&ouml;nnte&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/479123.scharf-gestellt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zwischen Taipei und Beijing<\/strong><br>\nIm Kampf um die Sicherung von Einfluss in Lateinamerika gegen das auch dort erstarkende China ist am gestrigen Dienstag der Staatsminister im Ausw&auml;rtigen Amt Tobias Lindner in Guatemala eingetroffen. Wie die deutsche Botschaft in dem Land mitteilt, gehe es bei Lindners Besuch darum, demokratische Reformen zu unterst&uuml;tzen. In Wirklichkeit sind die westlichen Staaten bem&uuml;ht, Guatemalas Regierung unter Pr&auml;sident Bernardo Ar&eacute;valo von der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu China abzubringen. Guatemala ist das bev&ouml;lkerungsreichste und wirtschaftsst&auml;rkste der verbliebenen zw&ouml;lf Staaten, die noch diplomatische Beziehungen zu Taiwan unterhalten. Ein Wechsel hin zur Volksrepublik l&auml;ge f&uuml;r Ar&eacute;valo nahe, da die in diesem Fall zu erwartenden chinesischen Investitionen Chancen f&uuml;r die Armutsbek&auml;mpfung er&ouml;ffneten. Zudem berichten Experten, Taiwan sei tief in die Korruption in Guatemala verstrickt, der Ar&eacute;valo gleichfalls den Kampf angesagt hat. US-Spezialisten raten dazu, Ar&eacute;valos Regierung den R&uuml;cken zu st&auml;rken und Investitionen aus Taiwan oder westlichen Staaten zu f&ouml;rdern, um f&uuml;r Guatemala einen Wechsel von Taipei zu Beijing unattraktiv erscheinen zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9614\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sanktionen beintr&auml;chtigen Russland kaum, die Wirtschaft w&auml;chst weiter<\/strong><br>\nNach einem Bericht f&uuml;r das Wirtschaftsministerium haben die Sanktionen die Kriegsf&uuml;hrungsf&auml;higkeit Russlands wenig behindert, sie k&ouml;nnten langfristig wie ein &bdquo;schleichendes Gift&ldquo; wirken. Aber ein Experte empfiehlt, Deutschland soll mit Sanktionen &bdquo;aufh&ouml;ren&ldquo;.<br>\nDass die Sanktionen gegen Russland eher Deutschland und Europa schaden, musste zwischen den Zeilen vor gut einem Jahr sogar schon der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) einr&auml;umen. Der IWF kassierte damals alle seine vorherigen Negativ-Prognosen f&uuml;r Russland. Statt eines Einbrechens der russischen Wirtschaft angesichts der Sanktionen in Folge des &Uuml;berfalls auf die Ukraine stellte man auch in Washington im vergangenen Fr&uuml;hjahr fest, dass die russische Wirtschaft w&auml;chst. Die deutsche war dagegen deutlich in die Knie gegangen, wie auch der IWF festgestellt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/sanktionen-beintraechtigen-russland-kaum-die-wirtschaft-waechst-weiter\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Biden verheddert und verhaspelt sich nach dem Duell-Debakel weiter<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Joe Biden versucht, seinen kl&auml;glichen Auftritt beim TV-Duell gegen Donald Trump als einmaligen Ausrutscher zu verkaufen. Doch sein wirres Reden h&ouml;rt nicht auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/biden-verheddert-und-verhaspelt-sich-nach-duell-debakel-weiter-34864964.html\">stern<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Die letzte echte Wahl in den USA&ldquo;: Nobelpreistr&auml;ger Krugman fordert Biden-R&uuml;cktritt<\/strong><br>\nDer amerikanische &Ouml;konom schreibt in einem Artikel: Die Existenz der Demokratie stehe auf dem Spiel, wenn Biden gegen Trump bei den Wahlen antrete.<br>\nSogar selbsternannte Joe-Biden-Anh&auml;nger fordern inzwischen den R&uuml;cktritt des amerikanischen Pr&auml;sidenten. So ruft etwa Wirtschaftsnobelpreistr&auml;ger Paul Krugman in seiner einflussreichen Kolumne f&uuml;r die New York Times den Demokraten auf, &bdquo;das Richtige zu tun&ldquo;. Krugman meint, den Verzicht auf die Pr&auml;sidentschaftskandidatur &ndash; sonst k&ouml;nne es, bei einem Sieg Donald Trumps, die &bdquo;letzte echte Wahl&ldquo; in den USA gewesen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/nobelpreistraeger-krugman-fordert-biden-ruecktritt-die-letzte-echte-wahl-in-den-usa-li.2233057\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Europa im Schmerzgriff<\/strong><br>\nAmnesty International: Defizite bei Versammlungsfreiheit. Repression gegen Proteste in 21 Staaten des Kontinents beklagt.<br>\nEinen europaweiten Angriff auf die Versammlungsfreiheit und die Schaffung eines protestfeindlichen Umfelds: Das beklagt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) in ihrem am Dienstag in London vorgestellten Bericht &raquo;zur Lage des Rechts auf Protest&laquo;. &raquo;&Uuml;berall auf dem Kontinent werden Menschen, die friedlich protestieren, von den Beh&ouml;rden verunglimpft, behindert, abgeschreckt und unrechtm&auml;&szlig;ig bestraft&laquo;, zeichnet AI-&thinsp;Generalsekret&auml;rin Agn&egrave;s &shy;Callamard ein &raquo;zutiefst beunruhigendes Bild&laquo;. In 21 Staaten &ndash; neben EU-Mitgliedern auch die Schweiz, Gro&szlig;britannien, Serbien und die T&uuml;rkei &ndash; macht AI &raquo;ein Muster repressiver Gesetze, unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;iger Gewaltanwendung, willk&uuml;rlicher Festnahmen und strafrechtlicher Verfolgung sowie ungerechtfertigter oder diskriminierender Einschr&auml;nkungen&laquo; aus. In einigen L&auml;ndern komme exzessive Polizeigewalt Folter gleich, weist der Bericht auf schwere Verletzungen von Demonstranten hin. Auch deutschen Strafverfolgungsbeh&ouml;rden wird &raquo;&uuml;berm&auml;&szlig;ige Gewalt gegen Kinder&laquo; attestiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/479089.grundrechte-europa-im-schmerzgriff.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Habecks Geschenk an den Mercedes-Chef<\/strong><br>\nDie psychologischen Folgen der gestrichenen F&ouml;rderpr&auml;mie f&uuml;r E-Autos waren bei K&auml;ufern verheerend. Bei seinem Besuch bei Mercedes-Benz in Stuttgart konnte Robert Habeck nun dennoch punkten. Denn eine neue Subvention aus dem Haushaltskompromiss kommt hier besonders gut an.<br>\nImmerhin ein kleines Geschenk hatte Robert Habeck dabei bei seinem Besuch am Stammsitz von Mercedes-Benz in Stuttgart. Der Vizekanzler war gemeinsam mit Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann und einer Menge lokaler Prominenz zur Er&ouml;ffnung des &bdquo;eCampus&ldquo; nach Schwaben gekommen.<br>\nHabeck hatte dabei eine kleine Subvention im Gep&auml;ck: Im Haushaltskompromiss mit Bundeskanzler Olaf Scholz und Finanzminister Christian Lindner hatte er sich am Freitag auf eine Sonderabschreibung f&uuml;r elektrische Dienstwagen geeinigt. Sie soll r&uuml;ckwirkend zum 1. Juli und bis Ende 2028 gelten. &bdquo;Ich erhoffe mir davon einen Nachfragepush aus den Unternehmen&ldquo;, sagte Habeck auf der B&uuml;hne.<br>\nAu&szlig;erdem sollen die Vorteile bei der Dienstwagenbesteuerung auf noch teurere E-Autos ausgeweitet werden. Laut Habeck gelten die stark verminderten Steuers&auml;tze k&uuml;nftig bis zu einem Auto-Listenpreis von 95.000 Euro, zuvor lag die Schwelle bei 70.000 Euro. Davon werden besonders Mercedes-Benz, BMW und Audi profitieren, deren Fahrzeuge in Deutschland h&auml;ufig als Dienstwagen genutzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus252412056\/E-Autos-Habecks-Geschenk-an-den-Mercedes-Chef.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Habecks Zeit als Bundesminister und vermutlich &uuml;berhaupt in der Politik ist absehbar nur noch sehr kurz, und da muss er sich nat&uuml;rlich nach Anschlussbesch&auml;ftigung umsehen. Warum nicht als Lobbyist in der Automobilbranche? Die passenden Gastgeschenke, die die Freundschaft erhalten, bringt er gleich mit. Von der F&ouml;rderpr&auml;mie f&uuml;r Dienstwagen (bis zu einem Preis von fast 100.000 Euro!!) profitieren fast ausschlie&szlig;lich Gutverdiener und nat&uuml;rlich die Hersteller von Luxusautomobilen, nachdem die F&ouml;rderpr&auml;mie f&uuml;r alle, also auch private K&auml;ufer und kleine Autos, im letzten Jahr gestrichen worden war.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Masken: Science Taskforce t&auml;uschte die &Ouml;ffentlichkeit<\/strong><br>\nDie Wissenschaftler machten Politik. Sie wandten bei den Masken den gleichen Trick an wie Pharmafirmen. [&hellip;]<br>\nBei den &laquo;80 Prozent&raquo; griff die Taskforce auf einen alten Trick zur&uuml;ck, den auch Pharmafirmen immer wieder gern anwenden, um Ergebnisse besser aussehen zu lassen. Die Taskforce nannte relative Zahlen, denn sie gab das Verh&auml;ltnis zwischen zwei Prozentzahlen an: 17,4 Prozent sind &uuml;ber 80 Prozent mehr als 3,1 Prozent. Solche Angaben gelten als wissenschaftlich unseri&ouml;s, wenn der Nutzen nicht gleichzeitig in absoluten Zahlen angegeben wird.<br>\nAm 8. Juni 2020 bekr&auml;ftigte die Taskforce in einer weiteren Antwort ans BAG: &laquo;Die WHO hat festgestellt, dass medizinische Masken das &Uuml;bertragungsrisiko um bis zu 80 Prozent senken k&ouml;nnen.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/masken-science-taskforce-taeuschte-die-oeffentlichkeit\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>KI macht Microsoft &amp; Co. wieder zu CO2-Dreckschleudern<\/strong><br>\nDer Software-Gigant wollte bald klimaneutral sein, aber die Emissionen sind 30% h&ouml;her. Google hat in Asien wahre CO2-Schleudern.<br>\nMicrosoft, Google, Amazon oder auch Facebook &ndash; die grossen Tech-Konzerne dieser Welt achten auf ihr Image und pr&auml;sentieren sich gew&ouml;hnlich von der besten Seite. Vor allem auch in Umweltbelangen wollen sie unbedingt &laquo;zu den Guten&raquo; geh&ouml;ren und haben hehre Ziele. &laquo;Im Jahr 2020 haben wir uns verpflichtet, kohlenstoff- und wasserneutral zu werden, keinen Abfall zu produzieren und bis 2030 mehr Land zu sch&uuml;tzen, als wir nutzen&raquo;, heisst es zum Beispiel in der j&uuml;ngsten Ausgabe des Berichts zur &ouml;kologischen Nachhaltigkeit von Microsoft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/ki-macht-microsoft-co-wieder-zu-co2-dreckschleudern\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Norman Paech hat DIE LINKE verlassen<\/strong><br>\nNorman Paech, Ex-MdB der LINKEN, ist vor einigen Tagen aus der Linken ausgetreten. Hier ist seine Begr&uuml;ndung. [&hellip;]<br>\nAls im Februar 2023 Alice Schwarzer und Sarah Wagenknecht in Berlin zu einer gro&szlig;en Friedensdemonstration gegen die Unterst&uuml;tzung des Krieges in der Ukraine und weitere Waffenlieferungen aufriefen und hunderttausende das &bdquo;Manifest f&uuml;r den Frieden&ldquo; unterschrieben, distanzierte sich die Parteif&uuml;hrung mit dem Vorwurf mangelnder Abgrenzung gegen rechts. Anstatt gemeinsam f&uuml;r die Demonstration bei allen linken und Friedenskr&auml;ften zu mobilisieren und damit die Friedensbewegung zu st&auml;rken und gegen Einmischung von rechts zu sichern, hat sie zur Spaltung beigetragen und die Bildung einer m&auml;chtigen und politisch druckvollen Bewegung verhindert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/240710-Austritt-Norman-Paech-aus-der-Partei-DIE-LINKE.pdf\">Brief von Norman Paech &ndash; PDF<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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