{"id":118006,"date":"2024-07-14T09:00:55","date_gmt":"2024-07-14T07:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118006"},"modified":"2024-07-12T14:11:06","modified_gmt":"2024-07-12T12:11:06","slug":"hinweise-der-woche-367","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118006","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118006#h01\">Ein Vabanquespiel mit H&ouml;chsteinsatz &ndash; oder: Stell dir vor, der Krieg kommt n&auml;her und keinen juckts!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118006#h02\">Nato-Gipfel in Washington: Pl&auml;ne f&uuml;r ein Ukraine-&bdquo;Kommando&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118006#h03\">Ukraine-Krieg: Ist die Nato-Osterweiterung der Kern des Konflikts?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118006#h04\">Alles nur Bluff? NATO droht China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118006#h05\">Leopard im Raum: Einigung auf Haushalt 2025<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118006#h06\">Sanktionen beintr&auml;chtigen Russland kaum, die Wirtschaft w&auml;chst weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118006#h07\">Die Trag&ouml;die in Gaza verschwindet langsam aus den Schlagzeilen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118006#h08\">Wikileaks: die besch&auml;mende Fortsetzung der Verfolgungsjagd<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118006#h09\">Frankreich und Deutschland &ndash; Vergesst die Freundschaft!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118006#h10\">&raquo;Es w&auml;re wichtig, die Grundfinanzierung an den Hochschulen wieder hochzufahren&laquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ein Vabanquespiel mit H&ouml;chsteinsatz &ndash; oder: Stell dir vor, der Krieg kommt n&auml;her und keinen juckts!<\/strong><br>\nIn den letzten Monaten wurden im Westen einige grundlegende Entscheidungen getroffen, die &ndash; einzeln und erst recht in ihrer Gesamtheit &ndash; dazu geeignet sind, den Krieg in der Ukraine dramatisch zu eskalieren. Sowohl europ&auml;ische NATO-Staaten wie Deutschland und Frankreich aber auch die USA selbst k&ouml;nnten bald in Sekundenschnelle direkte Kriegsparteien werden. &ndash; Der f&auml;llige Aufschrei in den betroffenen L&auml;ndern? Fehlanzeige!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/ein-vabanquespiel-mit-hoechsteinsatz-oder-stell-dir-vor-der-krieg-kommt-naeher-und-keinen-juckts\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Moskau in Schussweite<\/strong><br>\nDeutschland beteiligt sich an der Entwicklung neuer Mittelstreckenwaffen, die Ziele in Russland erreichen k&ouml;nnen, darunter vermutlich Moskau. Dies geht aus Berichten vom gestern zu Ende gegangenen NATO-Gipfel in Washington hervor. Demnach haben Deutschland, Frankreich, Italien und Polen beschlossen, gemeinsam einen Marschflugk&ouml;rper oder eine Hyperschallrakete zu entwickeln, die eine Reichweite von rund 2.000 Kilometern haben k&ouml;nne. Damit ger&auml;t bei einer Stationierung der Waffe in der Bundesrepublik die russische Hauptstadt ins Visier. &Uuml;bergangsweise sollen US-Marschflugk&ouml;rper vom Typ Tomahawk sowie Lenkraketen SM-6 in Europa stationiert werden, vermutlich in Wiesbaden. Washington will dort zudem Hyperschallwaffen vom Typ Dark Eagle aufstellen, sobald deren Entwicklung abgeschlossen ist. Der NATO-Gipfel in Washington kn&uuml;pfte an die Gipfel in Madrid (2022) und in Vilnius (2023) an: Hatte das Milit&auml;rb&uuml;ndnis in Madrid ein neues Streitkr&auml;ftemodell, in Vilnius neue Verteidigungspl&auml;ne beschlossen, so diente der Gipfel in Washington dazu, die Pl&auml;ne nun zu konkretisieren &ndash; den Aufbau r&uuml;stungsindustrieller Kapazit&auml;ten und die Entwicklung neuer Waffen inklusive.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9616\">German Foreign Policy <\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ex-Nato-General: Krieg eskaliert!<\/strong><br>\nDer Nato-General a. D. Kujat warnt eindringlich vor einem 3. Weltkrieg. Den westlichen Regierungen traut er keine Umkehr mehr zu. Auf dem Nato-Gipfel am 9. Juli werden die Entscheidungen fallen.<br>\nHerr Kujat, Amerikas Pr&auml;sident Joe Biden hat Kiew erlaubt, mit westlichen Waffen Ziele in Russland anzugreifen. Wie beurteilen Sie diese j&uuml;ngste Entwicklung?<br>\nDie milit&auml;rische Lage der Ukraine ist &auml;u&szlig;erst schwierig. Das liegt nicht nur daran, dass ihr Waffen und Munition fehlen, sondern vor allem daran, dass die Front mit 1.300 Kilometern v&ouml;llig &uuml;berdehnt ist. Die Ukrainer haben hohe Verluste erlitten und sind nicht in der Lage, sie im Augenblick zu ersetzen. Zurzeit sieht es so aus, als w&uuml;rden sie &uuml;berhaupt nur 150.000 einziehen k&ouml;nnen.<br>\nWoran liegt das?<br>\nAn zwei Dingen. Einmal haben sehr viele junge M&auml;nner das Land verlassen, und zweitens sind die Jahrg&auml;nge der Zwanzig- bis Drei&szlig;igj&auml;hrigen sehr klein, teilweise unter 200.000. In dieser Situation hat der ukrainische Pr&auml;sident Selenskyj mehrere Forderungen gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.emma.de\/artikel\/ex-nato-general-khujat-nato-will-eskalieren-341167\">Emma<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Im Innern des russischen Geistes<\/strong><br>\nWer die Mentalit&auml;t und den &ldquo;Geist&rdquo; Russlands verstehen will, sollte die Arbeit des einflussreichsten geopolitischen Denkers des Landes kennen &ndash; Sergey Karaganow.<br>\nWenn man so will, ist Sergej Karaganow ein russischer Zbigniew Brzezinski oder Robert D. Kaplan: Er leitet den Rat f&uuml;r Au&szlig;en- und Verteidigungspolitik (CFDP), Russlands f&uuml;hrende au&szlig;enpolitische Denkfabrik. Er ist Dekan der Fakult&auml;t f&uuml;r Weltwirtschaft und internationale Angelegenheiten an der Higher School of Economics in Moskau. Er gilt als enger Vertrauter von Sergej Lawrow und sogar von Putin selbst. Bis vor kurzem unterhielt er enge Beziehungen zu westlichen au&szlig;enpolitischen Kreisen. In den 1990er und 2000er Jahren war er Mitglied der Trilateralen Kommission und geh&ouml;rte sogar dem Internationalen Beirat des Council on Foreign Relations an. Im Jahr 2019 wurde er vom Time Magazine interviewt.<br>\nWas jemand wie Karaganow denkt und schreibt, lohnt es also zur Kenntnis zu nehmen. Karaganows Texte k&ouml;nnen nicht als Propaganda abgetan werden, denn sie sind nicht f&uuml;r die westliche (oder gar russische) &Ouml;ffentlichkeit bestimmt, sondern f&uuml;r die intellektuellen und politischen Eliten Russlands &ndash; und Putins Regierung selbst. Sie bieten einen faszinierenden Einblick in die Debatten, die derzeit unter den russischen Eliten gef&uuml;hrt werden. Und sie werfen ein Schlaglicht auf die russische Mentalit&auml;t und den &ldquo;Geist&rdquo; Russlands im Allgemeinen. [&hellip;]<br>\nDass der Westen das System der internationalen Governance, das er nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffen hat, seit Jahrzehnten untergr&auml;bt, ist f&uuml;r jedermann sichtbar. Die Erkl&auml;rung liegt auf der Hand: Da der Westen de facto die Kontrolle &uuml;ber Institutionen wie die UNO, den Internationalen Gerichtshof oder den Internationalen Strafgerichtshof verliert, hat er beschlossen, sie zugunsten einer sogenannten &ldquo;regelbasierten Ordnung&rdquo; &uuml;ber Bord zu werfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/23-2024\/im-innern-des-russischen-geistes\/\">Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nato-Gipfel in Washington: Pl&auml;ne f&uuml;r ein Ukraine-&bdquo;Kommando&ldquo;<\/strong><br>\nDas von den USA angef&uuml;hrte Milit&auml;rb&uuml;ndnis wird bei seinem Gipfeltreffen in Washington in dieser Woche ein eigenes Kommando f&uuml;r den Krieg gegen Russland in der Ukraine einrichten. Dies k&uuml;ndigte Nato-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg am Freitag an.<br>\nStoltenberg erkl&auml;rte, dass &bdquo;die Nato die Koordinierung und Bereitstellung des gr&ouml;&szlig;ten Teils der internationalen Sicherheitshilfen [f&uuml;r die Ukraine] &uuml;bernehmen wird&ldquo;, und zwar unter einem Kommando, das von einem Drei-Sterne-General geleitet werde. Zus&auml;tzlich w&uuml;rden rund 700 Kr&auml;fte der Nato sowie aus Partnerl&auml;ndern eingebunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2024\/07\/07\/agpr-j07.html\">WSWS<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Hier wird geschildert, wie weit wir schon in einen gef&auml;hrlichen Krieg hineingeraten sind, genauer gesagt: eingetreten sind.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Der Plan der NATO f&uuml;r einen permanenten Krieg in der Ukraine und an der Fernostfront &ndash; Putin hat Stalins Hitler-Problem<\/strong><br>\nAmerikanische, britische und kanadische Truppen in den NATO-St&uuml;tzpunkten in Polen, Lettland und Litauen werden aufgefordert, sich auf einen Einsatz in der Ukraine im n&auml;chsten Jahr vorzubereiten. Au&szlig;erdem werden sie gewarnt, dass sie mit schweren russischen Artillerie-, Raketen-, Lenkbomben- und Drohnenangriffen rechnen m&uuml;ssen.<br>\nDar&uuml;ber hinaus interpretieren russische Quellen die Geheimdienstinformationen dahingehend, dass die USA eine Kapitulation und Abl&ouml;sung von Wladimir Zelenski und seinem Regime in Kiew nicht zulassen werden   &ndash; also keine Entnazifizierung, die eines der beiden Hauptziele der milit&auml;rischen Sonderoperation ist. Au&szlig;erdem werden keine Friedensbedingungen zugelassen, die nicht den R&uuml;ckzug Russlands von der Krim und den vier Regionen Noworossijas sowie die milit&auml;rische Niederlage der russischen Armee beinhalten. Also keine Entmilitarisierung, das zweite der langfristigen Sicherheitsziele Russlands.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/der-plan-der-nato-fuer-einen-permanenten-krieg-in-der-ukraine-und-an-der-fernostfront-putin-hat-stalins-hitler-problem\">Seniora.org<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Der &rsaquo;Psychologische Krieg&lsaquo; gegen die Bev&ouml;lkerung in Ost und West<\/strong><br>\nDie Nato verbindet ihr in K&uuml;rze anstehendes Gipfeltreffen mit der Feier ihres 75-j&auml;hrigen Bestehens. Mitte Juli steht die US-Hauptstadt Washington, D.C. im Zentrum der immer weiter forcierten Werbung f&uuml;r das Milit&auml;r als Probleml&ouml;ser f&uuml;r die Risiken unserer Zeit. Die Propaganda der Bellizisten kann verk&uuml;nden, dass Frieden nur &uuml;ber das Schlachtfeld erreichbar sei wie die FAZ am 9. Mai titelte.<br>\nDie Propaganda zugunsten einer Mentalit&auml;t der Kriegst&uuml;chtigkeit l&ouml;st das Friedensgebot laut Art, 1.1 der UNO-Charta immer durchg&auml;ngiger ab. Die Nato-Lobby hat seit der Zeitenwende-Rede von Kanzler Olaf Scholz, immer mehr Menschen im politischen Westen f&uuml;r den Kurs der Hoch- und Atomr&uuml;stung sowie der Politik der Rivalit&auml;t und Spannungseskalation gewonnen, darunter viele ihrer einstigen Kritiker und gro&szlig;e Teile der &Ouml;kologiebewegung, obwohl die weltweiten Milit&auml;rausgaben jegliche Umweltpolitik untergraben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.besserewelt.info\/blog\/der-psychologische-krieg-gegen-die-bevoelkerung-ost-und-west\">Bessere Welt Info<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Ist die Nato-Osterweiterung der Kern des Konflikts?<\/strong><br>\nEine zentrale Frage wird gemeinhin vom Tisch gewischt. Das ist ein Fehler, wenn man den Krieg verstehen und einen Ausweg finden will. Essay.<br>\nZweieinhalb Monate bevor Russland die Ukraine angriff, forderte der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin wiederholt &ldquo;verl&auml;ssliche, rechtliche Garantien&rdquo; bez&uuml;glich der Nato und ihren Grenzen.<br>\nIm Dezember 2021 &uuml;bergab Russland den USA zwei Vertragsentw&uuml;rfe, in denen die Regierung in Moskau vorschlug, die Nato solle garantieren, die Ukraine und weitere ehemalige Sowjetstaaten nicht in das B&uuml;ndnis aufzunehmen und keine milit&auml;rischen Operationen auf ukrainischem Gebiet durchzuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Ukraine-Krieg-Ist-die-Nato-Osterweiterung-der-Kern-des-Konflikts-9792398.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Den Schweizer NATO-Freunden ins Stammbuch!<\/strong><br>\nSo paradox es klingt: Manchmal muss man US-amerikanische Medien lesen, um von Dingen zu erfahren, die die europ&auml;ischen Medien unter den Teppich kehren. Die prominenteste amerikanische Fachzeitschrift im Bereich Au&szlig;enpolitik, &laquo;Foreign Affairs&raquo;, hat eben einen Artikel, den sie am 11. August 2014 erstmals publiziert hatte, zum zweiten Mal publiziert. Darin beschreibt die US-Historikerin Mary Elise Sarotte anhand der vorhandenen Akten, wie die USA damals 1990 Michail Gorbatschow mit politischem Druck und mit finanziellen Versprechungen an die in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckende Sowjetunion dazu brachte, eine Wiedervereinigung Deutschlands zuzulassen, ohne eine Osterweiterung der NATO mit einem klaren Vertrag zu untersagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/den-schweizer-nato-freunden-ins-stammbuch\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Alles nur Bluff? NATO droht China<\/strong><br>\nSind lautstarke T&ouml;ne ein Ausdruck von St&auml;rke oder von Schw&auml;che? Die Frage stellt sich immer wieder, so auch bez&uuml;glich derjenigen Passagen in der Abschlusserkl&auml;rung zum NATO-Jubil&auml;umsgipfel, die China betreffen. Die NATO hat sie &ndash; das hatte sie vorab durchsickern lassen &ndash; in Teilen klar gegen&uuml;ber der Abschlusserkl&auml;rung zum Vilnius-Gipfel im vergangenen Jahr versch&auml;rft. Hatte sie damals Beijing noch aufgefordert, &raquo;eine konstruktive Rolle zu spielen&laquo; und von der Lieferung todbringender Waffen an Russland Abstand zu nehmen, so hei&szlig;t es jetzt beinahe ultimativ, die Volksrepublik sei &raquo;ein entscheidender Erm&ouml;glicher von Russlands Krieg gegen die Ukraine&laquo; geworden: Sie m&uuml;sse &raquo;jegliche materielle und politische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Russlands Kriegsanstrengungen beenden&laquo;. Unterlasse sie das, dann habe dies &raquo;negative Auswirkungen auf ihre Interessen&laquo;. Auch wenn die Drohung unbestimmt bleibt: Eine Drohung ist sie doch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/479271.alles-nur-bluff.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Leopard im Raum: Einigung auf Haushalt 2025<\/strong><br>\nGesine L&ouml;tzsch ist haushalts&shy;politische Sprecherin der Gruppe Die Linke im Bundestag.<br>\nScholz, Habeck und Lindner redeten viel und haben wenig gesagt auf der Pressekonferenz zum Haushalt 2025. Lindner berichtete, dass die drei insgesamt 80 Stunden verhandelt h&auml;tten. Daf&uuml;r ist das Ergebnis ausgesprochen d&uuml;nn. Das aufopferungsvolle Getue erinnert an fr&uuml;here Tarifverhandlungen, bei denen man sich schnell einigte und danach Skat spielte. Die Unterschiede zwischen den drei Herren sind kleiner als von manchen Medien dargestellt. Stattdessen gibt es viele Gemeinsamkeiten: Sie sind sich einig, wenn es um Aufr&uuml;stung und Krieg geht. Sie sind sich einig, dass man Verm&ouml;gende steuerlich nicht mehr belasten sollte. Sie sind sich einig, dass die Klimakrise von denen bezahlt werden soll, die sich schon jetzt ihre Miete nicht mehr leisten k&ouml;nnen. In der Bundespressekonferenz stand kein Elefant im Raum, sondern ein Leopard. Genauer gesagt: 105 Leoparden, die die Bundesregierung f&uuml;r rund drei Milliarden Euro in dieser Woche bestellt hat. Der R&uuml;stungsminister Habeck (Eigenbezeichnung) verlor dar&uuml;ber kein Wort in der Bundespressekonferenz. Er h&auml;tte mit den Ausgaben f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie prahlen k&ouml;nnen, in keinen Wirtschaftsbereich steckt die Bundesregierung mehr Geld. Krieg ist gut f&uuml;rs Wachstum und die Rendite der R&uuml;stungskonzerne wie Rheinmetall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/478853.leopard-im-raum.html\">Gesine L&ouml;tzsch in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sanktionen beintr&auml;chtigen Russland kaum, die Wirtschaft w&auml;chst weiter<\/strong><br>\nNach einem Bericht f&uuml;r das Wirtschaftsministerium haben die Sanktionen die Kriegsf&uuml;hrungsf&auml;higkeit Russlands wenig behindert, sie k&ouml;nnten langfristig wie ein &bdquo;schleichendes Gift&ldquo; wirken. Aber ein Experte empfiehlt, Deutschland soll mit Sanktionen &bdquo;aufh&ouml;ren&ldquo;.<br>\nDass die Sanktionen gegen Russland eher Deutschland und Europa schaden, musste zwischen den Zeilen vor gut einem Jahr sogar schon der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) einr&auml;umen. Der IWF kassierte damals alle seine vorherigen Negativ-Prognosen f&uuml;r Russland. Statt eines Einbrechens der russischen Wirtschaft angesichts der Sanktionen in Folge des &Uuml;berfalls auf die Ukraine stellte man auch in Washington im vergangenen Fr&uuml;hjahr fest, dass die russische Wirtschaft w&auml;chst. Die deutsche war dagegen deutlich in die Knie gegangen, wie auch der IWF festgestellt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/sanktionen-beintraechtigen-russland-kaum-die-wirtschaft-waechst-weiter\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Belarus jetzt in Shanghai-Organisation: Eurasien r&uuml;ckt bis an die EU-Grenze<\/strong><br>\nSCO-Gipfeltreffen in Astana: Wird Kasachstan bald auch Brics-Mitglied? Das Ereignis ist ein Weckruf an den Westen: Neue Realit&auml;ten in einer multipolaren Welt werden sichtbar.<br>\nIn der kasachischen Hauptstadt Astana wurde am Mittwoch das Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit (SCO) er&ouml;ffnet. Mit der heute bekannt gegebenen Aufnahme von Belarus erstreckt sich die 2001 gegr&uuml;ndete und in Peking ans&auml;ssige Organisation bis an die Grenzen der Europ&auml;ischen Union.<br>\nKasachstan &ndash; gr&ouml;&szlig;ter Binnenstaat und neuntgr&ouml;&szlig;ter Staat der Welt, mit Grenzen zu Russland und zur Volksrepublik China &ndash; betrachtet sich als idealen Ort f&uuml;r die Veranstaltung. Astana wird von einem explosiven und dynamischen Wirtschaftswachstum erfasst, das im ganzen Land zu sp&uuml;ren ist, aber sich in der neuen Hauptstadt geradezu manifestiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/belarus-jetzt-in-shanghai-organisation-eurasien-rueckt-bis-an-die-eu-grenze-li.2231677?id=cbf18db99c4d475884e3f3c97b22f688\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Xi und Putin in Kasachstan: Shanghai-Organisation gewinnt global an Einfluss<\/strong><br>\nBevor Chinas Pr&auml;sident nach Zentralasien aufbricht, verfasst er einen Aufsatz zur geopolitischen Lage. Dialogbereitschaft sei die h&ouml;chste Pr&auml;misse in der Weltpolitik.<br>\nIn der kasachischen Hauptstadt Astana wird der rote Teppich ausgerollt. Fast ein Dutzend Staats- und Regierungschefs der Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit, kurz SCO, treffen sich zum allj&auml;hrlichen Gipfel im zentralasiatischen Land. Chinas Pr&auml;sident Xi Jinping bleibt gleich mehrere Tage in der Region &ndash; zuerst in Kasachstan, dann in Tadschikistan zum offiziellen Staatsbesuch.<br>\nIm Vorfeld der Reise verfasste Xi einen Aufsatz zur geopolitischen Lage und den weltweiten Krisenherden, die auch in Astana im Mittelpunkt der Gespr&auml;chsthemen stehen d&uuml;rften. Der Text des Generalsekret&auml;rs der KP China beginnt mit den Worten: &bdquo;Der Sommer ist in vollem Gange, die Sonne steht im Zenit.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/xi-und-putin-in-kasachstan-shanghai-organisation-gewinnt-global-an-einfluss-li.2230604\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Trag&ouml;die in Gaza verschwindet langsam aus den Schlagzeilen<\/strong><br>\nAuch neun Monate nach dem Terror-&Uuml;berfall der Hamas t&ouml;tet oder verst&uuml;mmelt Israels Armee weiter massenweise unschuldige Menschen.<br>\nKriegf&uuml;hrende Staaten versuchen stets, mit Zensur und mit &laquo;Einbettung&raquo; von Journalisten m&ouml;glichst zu verhindern, dass Medien Bilder und Berichte &uuml;ber das angerichtete menschliche Leid verbreiten. Bilder von zerst&ouml;rten Wohnh&auml;usern, Rauchwolken und von Raketen am Himmel sollen gen&uuml;gen. Dagegen sollen die Schreie, die Hilferufe und die Not von verletzten oder obdachlosen Opfern m&ouml;glichst wenig an die &Ouml;ffentlichkeit gelangen.<br>\nVor Ort im Gazastreifen k&ouml;nnen sich Mitarbeiter des katarischen TV-Senders Al-Jazeera noch einigermassen frei bewegen und aus Sicht der betroffenen Bev&ouml;lkerung berichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/die-tragoedie-in-gaza-verschwindet-langsam-aus-den-schlagzeilen\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>&raquo;Gezielte genozidale Gewalt&laquo;<\/strong><br>\nGazakrieg: UN-Menschenrechtsexperten werfen Israel erneut vor, Hunger als Kriegswaffe einzusetzen.<br>\nIm gesamten Gazastreifen herrscht eine Hungersnot. Die j&uuml;ngsten F&auml;lle verhungerter pal&auml;stinensischer Kinder &raquo;lassen daran keinen Zweifel&laquo;, schrieben elf unabh&auml;ngige Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen in einer Erkl&auml;rung am Dienstag. Die Hungersnot habe sich &raquo;vom n&ouml;rdlichen Gazastreifen auf den zentralen und s&uuml;dlichen Teil ausgeweitet&laquo;, so die Erkl&auml;rung weiter, die unter anderem Michael Fakhri, UN-Sonderberichterstatter zum Recht auf Nahrung, sowie Francesca Albanese, UN-Sonderberichterstatterin f&uuml;r die besetzten Gebiete Pal&auml;stinas, unterzeichnet haben. Die Gruppe wirft Israel vor, Hunger als Kriegswaffe einzusetzen. &raquo;Wir erkl&auml;ren, dass Israels vors&auml;tzliche und gezielte Hungerkampagne gegen das pal&auml;stinensische Volk eine Form genozidaler Gewalt ist&laquo;, hei&szlig;t es in dem Appell weiter. Die Gruppe ruft &raquo;die internationale Gemeinschaft auf, der Lieferung humanit&auml;rer Hilfe auf dem Landweg mit allen Mitteln Vorrang einzur&auml;umen, Israels Belagerung zu beenden und einen Waffenstillstand zu schlie&szlig;en&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/479183.gazakrieg-gezielte-genozidale-gewalt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wikileaks: die besch&auml;mende Fortsetzung der Verfolgungsjagd<\/strong><br>\nAls Julian Assange nach 14 Jahren erstmals als freier Mensch wieder australischen Boden betritt, nehmen der Z&uuml;rcher &laquo;Tagesanzeiger&raquo; und die &laquo;Neue Z&uuml;rcher Zeitung&raquo; die Verleumdungskampagne gegen den Wikileaks-Gr&uuml;nder wieder auf.<br>\nUm zu verstehen, was hier passiert, kann ein R&uuml;ckblick helfen. 1971 wurden in den USA die Pentagon Papers publik, ein Geheimbericht der Regierung, aus dem hervorging, dass der Krieg in Vietnam weitergef&uuml;hrt wurde, obwohl er nicht zu gewinnen war. Daniel Ellsberg, ein Mitarbeiter der &laquo;Rand Corporation&raquo;, hatte Einsicht in das Dokument erhalten und ging als Whistleblower damit an die Presse. Die Regierung Nixon versuchte, die Publikation zu verhindern, Ellsberg gelang es aber, in letzter Minute vor seiner Festnahme die 7000 Seiten auf einer Kopiermaschine auszudrucken und weiterzugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wikileaks-die-beschaemende-fortsetzung-der-verfolgungsjagd\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Frankreich und Deutschland &ndash; Vergesst die Freundschaft!<\/strong><br>\nIst es purer Zufall oder Absicht: Die EU-Kommission k&uuml;ndigt ein sogenannten Defizitverfahren gegen Frankreich und andere L&auml;nder genau zu dem Zeitpunkt an, wo Frankreich von seinem Pr&auml;sidenten Hals &uuml;ber Kopf in eine nationale Wahl geschickt wird, weil sein politisches Lager bei der Europawahl massiv verloren hat und die Nationalisten massiv gewonnen haben.<br>\nVerloren hat der Pr&auml;sident, weil er keine Antworten auf die dr&auml;ngenden politischen und wirtschaftlichen Fragen findet. Das liegt aber vor allem daran, dass ihm die europ&auml;ische Politik die H&auml;nde bindet. Was werden die franz&ouml;sische Politik und was werden die B&uuml;rger Frankreichs sagen, wenn die EU-Kommission feststellt, man m&uuml;sse die H&auml;nde der Franzosen noch viel fester binden?<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2024\/07\/05\/frankreich-und-deutschland-vergesst-die-freundschaft\/\">Heiner Flassbeck auf Relevante &Ouml;konomik<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/heiner-flassbeck\/aufstieg-der-extremen-rechten-was-franzosen-erzuernt-und-deutsche-verdraengen\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Schw&auml;chung des Westens&ldquo;<\/strong><br>\nMit Blick auf das Ergebnis der Parlamentswahl in Frankreich gehen einflussreiche deutsche Politiker von einer Schw&auml;chung des Landes sowie der EU aus. In der zweiten Runde der Wahl hat am gestrigen Sonntag keiner der drei gro&szlig;en Bl&ouml;cke eine absolute Mehrheit erhalten. F&uuml;hrende Politiker der Konservativen und des liberalkonservativen Pr&auml;sidentenblocks Ensemble haben sich kurz nach der Wahl gegen eine Koalition mit zumindest einem Teil des Nouveau Front populaire (NFP), der Linkspartei La France insoumise (LFI), ausgesprochen; damit ist zun&auml;chst keine Regierungskoalition in Sicht. Deutsche Au&szlig;enpolitiker warnen, Frankreich stehe &bdquo;Handlungsunf&auml;higkeit und Zerrissenheit&ldquo; bevor; Macron k&ouml;nne damit &bdquo;ganz Europa in eine Krise&ldquo; ziehen. Deutschland m&uuml;sse nun &bdquo;F&uuml;hrungsverantwortung in Europa&ldquo; zeigen. Dass der Rassemblement national (RN) von Marine Le Pen nicht &uuml;ber gen&uuml;gend Stimmen verf&uuml;gt, um in Paris eine Regierung zu bilden, macht die Forderung des CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz gegenstandslos, in Zukunft auch unter einer RN-Regierung mit Frankreich zu kooperieren. Die Forderung reiht sich ein in Bestrebungen, Kr&auml;fte der &auml;u&szlig;ersten Rechten f&uuml;r koalitionsf&auml;hig zu erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9611%20\">German Foreign Policy <\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Stichwahl in Frankreich: Macron hat hoch gepokert und ein bisschen gewonnen<\/strong><br>\nDie Ergebnisse der Stimmabgabe sprachen am Ende allen vorherigen Umfragen Hohn: Nicht die Rechtsextremen haben die Wahl gewonnen oder werden gar den Premierminister stellen, sondern die linke Mitte. Zu konstatieren ist hingegen eine deutliche Niederlage der Rechtsextremisten, die entgegen allen Prognosen gerade einmal ein Viertel der Abgeordnetensitze errangen (143).<br>\nDies ist zumindest ein Teilerfolg f&uuml;r den Pr&auml;sidenten und ein gro&szlig;er Sieg f&uuml;r das linksliberale Lager in Frankreich, das zusammen auf rund 350 Sitze k&auml;me, wenn man die Sitze des Linksb&uuml;ndnisses (Nouveau Front Populaire, 182) und die des Pr&auml;sidentenb&uuml;ndnisses Ensemble (168) zusammenrechnet. Wenn man alle Rechtsparteien zusammenrechnet, so kommen sie gerade mal auf gut 200 Sitze.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Stichwahl-in-Frankreich-Macron-hat-hoch-gepokert-und-ein-bisschen-gewonnen-9793878.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Wende in Frankreich &ndash; gegen alle Voraussagen siegt die Linke<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117763\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&raquo;Es w&auml;re wichtig, die Grundfinanzierung an den Hochschulen wieder hochzufahren&laquo;<\/strong><br>\nDas BMBF ist ein bedeutender Drittmittelgeber. So sind die BMBF-Ausschreibungen f&uuml;r viele Fachrichtungen, insbesondere diejenigen, die wenig Mittel aus der Wirtschaft erhalten, wichtig. Das erm&ouml;glicht es dem BMBF, Wissenschaftler mit Forschungsmitteln zu belohnen, die sich auf die Themen einlassen, zu denen das Ministerium Ausschreibungen ver&ouml;ffentlicht. Nat&uuml;rlich steht es jedem frei, sich auf die ausgeschriebenen Mittel zu bewerben. Wer sich jedoch dem vom BMBF vorgespurten Erkenntnisinteresse nicht anschlie&szlig;en m&ouml;chte, geht leer aus. Und das ist gerade f&uuml;r diejenigen ein Problem, die darauf angewiesen sind, Drittmittel einzuwerben, um ihre Stelle zu sichern oder um eine Professur zu ergattern. An diesem Punkt zeigen sich die negativen Folgen der in den fr&uuml;hen 2000er-Jahren durchgef&uuml;hrten Hochschulreformen, die zum Ziel hatten, die Quantit&auml;t und Qualit&auml;t der Forschung zu steigern, indem sie Wissenschaftler in einen Konkurrenzkampf um Drittmittel schickten. Um Wissenschaftler zur Teilnahme am Wettbewerb um Drittmittel zu motivieren, wurde die Grundfinanzierung zur&uuml;ckgefahren. Infolge dieser Reformen stieg der Einfluss der Drittmittelgeber auf die Forschung. &Auml;ndern lie&szlig;e sich dies nur, wenn die Grundfinanzierung wieder so erh&ouml;ht w&uuml;rde, dass Wissenschaftler weniger abh&auml;ngig von Ausschreibungen und somit freier w&auml;ren, ihrem Erkenntnisinteresse zu folgen. Ich sage aber gleich dazu: Egal mit welchen Vertretern welcher Parteien Sie sprechen: Niemand plant das zu &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/dialog\/es-waere-wichtig-die-grundfinanzierung-an-den-hochschulen-wieder-hochzufahren\/\">Overton Magazin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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