{"id":118011,"date":"2024-07-12T16:45:58","date_gmt":"2024-07-12T14:45:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118011"},"modified":"2024-07-12T16:22:23","modified_gmt":"2024-07-12T14:22:23","slug":"hinweise-des-tages-ii-639","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118011","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118011#h01\">75 Jahre Nato: Freundschaft, Frieden, Fernlenkwaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118011#h02\">Ukraine: Frischer R&uuml;ckenwind f&uuml;r Friedensl&ouml;sung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118011#h03\">Ukrainer in Hannover: &ldquo;Ich m&ouml;chte kein Kanonenfutter sein!&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118011#h04\">Israels konsequente Ermordung der Menschen in Gaza geht unbehindert weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118011#h05\">Frankreich: Pr&auml;sident Macron ignoriert den Sieg der Linken. Sein Umfeld verhandelt bereits mit der extremen Rechten.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118011#h06\">Angst vor Entdollarisierung: US-Finanzministerin Yellen schl&auml;gt Alarm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118011#h07\">Medienkampagne gegen China: Wirtschaftliche und kulturelle Fortschritte im Uigurischen Autonomen Gebiet kein Thema: Neues aus Xinjiang <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118011#h08\">China im Visier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118011#h09\">Krieg gegen Landwirte: die Weltbank s&auml;t Saatgut-Kolonialismus in Afrika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118011#h10\">Hamburger Finanzbeamter wollte zu Cum-ex ermitteln &ndash; Staatsanwaltschaft lehnte offenbar ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118011#h11\">Wie die Pressefreiheit beschnitten wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118011#h12\">Finanzielle Krise der Krankenh&auml;user: 70 Prozent der Kliniken schreiben Verluste &ndash; weitere Insolvenzen drohen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118011#h13\">Corona-Krisenstab der Bundesregierung Im Kaufrausch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118011#h14\">Das Letzte: CDU-Chef &uuml;ber den Wolken: Merz&rsquo; Flug im Kampfjet kostete mehr als 100.000 Euro<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>75 Jahre Nato: Freundschaft, Frieden, Fernlenkwaffen<\/strong><br>\n44-mal wird Russland in der Nato-Erkl&auml;rung genannt. Die Frontstellung ist klar. Die Unterst&uuml;tzung gro&szlig;. Die Zeichen stehen auf Krieg. [&hellip;]<br>\nWie tiefgreifend die Frontstellung zwischen der Nato und Russland inzwischen aber ist, macht eine einfache Zahl deutlich: 44. So oft wird Russland in der Erkl&auml;rung zum 75-j&auml;hrigen Bestehen des Nordatlantikpaktes genannt, nicht einmal davon positiv oder auch nur neutral.<br>\nRussland ist das neue, alte Feindbild. Auch das ist eine historische Klammer und das historische Drama, das im Washingtoner Festakt feierlich weginszeniert wurde.<br>\nSicherheitsexperten aus dem Kalten Krieg, die damals einen globalen, wahrscheinlich nuklearen Konflikt vermieden haben, verweisen immer wieder darauf, dass eine &Uuml;berwindung der Feindschaft die gro&szlig;e Chance Anfang der Neunzigerjahre gewesen w&auml;re.<br>\nSie alle stehen heute au&szlig;erhalb des akzeptierten Narrativs, sind wie John J. Mearsheimer von f&uuml;hrenden Diplomaten und Sicherheitspolitikern zu Parias geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/75-Jahre-Nato-Freundschaft-Frieden-Fernlenkwaffen-9798688.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine: Frischer R&uuml;ckenwind f&uuml;r Friedensl&ouml;sung<\/strong><br>\nIn der EU steht V. Orban mit seinem Werben f&uuml;r eine Friedensl&ouml;sung in der Ukraine allein auf weiter Flur. Auf dem internationalen Parkett sieht es anders aus.<br>\nSo bringt die britische &ldquo;Financial Times&rdquo; heute einen Appell, in dem sich prominente (Alt-)Diplomaten f&uuml;r eine Verhandlungsl&ouml;sung aussprechen. &ldquo;Schafft Frieden in der Ukraine, bevor es zu sp&auml;t ist&rdquo;, hei&szlig;t die Headline.<br>\nDer indische Regierungschef Modi hat sich ebenfalls f&uuml;r eine Friedensl&ouml;sung ausgesprochen.<br>\n&ldquo;Sowohl Indien als auch &Ouml;sterreich messen dem Dialog und der Diplomatie gro&szlig;e Bedeutung bei, um schnell Frieden und Stabilit&auml;t wiederherzustellen&rdquo;, sagte Modi nach einem Treffen mit dem &ouml;sterreichischen Bundeskanzler Nehammer in Wien. Probleme k&ouml;nnten &ldquo;nicht auf dem Schlachtfeld gel&ouml;st werden&rdquo;.<br>\nLeichte Entspannungs-Signale gibt es sogar beim Nato-Gipfel in Washington.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ukraine-frischer-rueckenwind-fuer-friedensloesung\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukrainer in Hannover: &ldquo;Ich m&ouml;chte kein Kanonenfutter sein!&rdquo;<\/strong><br>\nDie Ukraine m&ouml;chte die Wehrpflichtigen im Ausland in die Armee holen. In Niedersachsen leben rund 25.000 Ukrainer im wehrpflichtigen Alter. Einer von ihnen, Stanislav Roh, erz&auml;hlt, warum er nicht in den Krieg m&ouml;chte. [&hellip;]<br>\nIch kann ehrlich zugeben, dass ich nicht in den Krieg gehen will, weil ich einfach Angst habe, dass ich verletzt oder traumatisiert werde. Der Krieg hat schreckliche Auswirkungen auf den Menschen. Ich habe auch Angst, dass ich danach nicht weiter normal leben werde. Und ich wei&szlig; nicht, ob der Staat mich danach wirklich unterst&uuml;tzen kann. Ich sehe die Gefahr, dass man einfach zum Kanonenfutter wird. Und das m&ouml;chte ich auf keinen Fall, denn ich bin auch ein Mensch und will auch mein Leben leben. Sie sehen mich nicht als Mensch, sondern einfach als ein Werkzeug zum K&auml;mpfen. Ich m&ouml;chte nicht so benutzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/hannover_weser-leinegebiet\/Ukrainer-in-Hannover-Ich-moechte-kein-Kanonenfutter-sein,ukrainer118.html\">NDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Israels konsequente Ermordung der Menschen in Gaza geht unbehindert weiter<\/strong><br>\nMonatelang hatten die &bdquo;unersch&uuml;tterlichen&ldquo; Partner (O-Ton US-Au&szlig;enminister Antony Blinken &bdquo;ironclad support&ldquo;) der israelischen Regierung in Washington, Berlin und Br&uuml;ssel den israelischen Regierungschef Benjamin Netanyahu und die israelischen Streitkr&auml;fte vor einer Bodenoffensive auf die Stadt Rafah im S&uuml;den des Gazastreifens gewarnt. Doch unger&uuml;hrt begann Israel am 6. Mai 2024 mit seiner Bodenoffensive auf die Stadt. Zwei Monate sp&auml;ter pr&auml;sentiert das israelische Milit&auml;r ausl&auml;ndischen Journalisten stolz das Ergebnis seines Angriffs: Rafah liegt in Schutt und Asche. Israelische Soldaten mit Sturmgewehr und Maske posieren zwischen den Tr&uuml;mmern f&uuml;r die Fotografen. Die UNO spricht von m&ouml;glicherweise 50.000 Pal&auml;stinensern, die dort noch ausharren. Zu sehen sind sie nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/israels-konsequente-ermordung-der-menschen-in-gaza-geht-unbehindert-weiter\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ilan Papp&eacute;: Der Kollaps des Zionismus<\/strong><br>\nDer Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 kann mit einem Erdbeben verglichen werden, das ein altes Geb&auml;ude ersch&uuml;ttert.<br>\nDie Risse zeichneten sich bereits ab, aber jetzt sind sie in den Fundamenten sichtbar. K&ouml;nnte das zionistische Projekt in Pal&auml;stina &ndash; die Idee, einem arabischen, muslimischen und nah&ouml;stlichen Land einen j&uuml;dischen Staat aufzuzwingen &ndash; mehr als 120 Jahre nach seinen Anf&auml;ngen vor dem Zusammenbruch stehen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/israel\/ilan-pappe-der-kollaps-des-zionismus\">Seniora.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Frankreich: Pr&auml;sident Macron ignoriert den Sieg der Linken. Sein Umfeld verhandelt bereits mit der extremen Rechten.<\/strong><br>\nKeine Anstalten machte der Pr&auml;sident, den Gewinnern des Nouveau Front Populaire (NFP, Neue Volksfront) zu gratulieren. Und schon gar nicht, ihnen &ndash; wie das die Verfassung und die bisher geltenden demokratischen Regeln der Republik empfehlen &ndash; die Konstituierung einer neuen Regierung anzutragen. Macron spielt auf Zeit, w&auml;hrend seine Vertrauten, wie die Pariser Tageszeitung Lib&eacute;ration am Dienstag enth&uuml;llte, mit den Spitzen der extremen Rechten verhandeln. &raquo;Der Pr&auml;sident&laquo;, emp&ouml;rten sich anderntags nicht nur die Chefs der franz&ouml;sischen Gewerkschaften, &raquo;will der Linken den Sieg stehlen&laquo;. Er werde bis zum 18. Juli warten, der ersten Plenarsitzung des Parlaments, lie&szlig; Macron immerhin wissen. Bis sich zu Hause &raquo;die Fronten gekl&auml;rt&laquo; haben. Wie B&uuml;ndnisse und Machtverh&auml;ltnisse im Parlament k&uuml;nftig aussehen sollen, daraus hatte der Pr&auml;sident schon vor dem zweiten Wahldurchgang am vergangenen Sonntag kein Geheimnis gemacht: die Reste der b&uuml;rgerlich-konservativen Rechten zusammenlesen und mit seinem eigenen Verein zusammenbringen, was theoretisch f&uuml;r eine relative Mehrheit von etwas mehr als 200 Sitzen in der Nationalversammlung reichen k&ouml;nnte. Das w&uuml;rde die mit 180 Sitzen ausgestatteten Sieger nicht nur auf den zweiten Platz zur&uuml;ckwerfen, sondern wom&ouml;glich auch Zwist in der von vier durchaus unterschiedlichen politischen Bewegungen getragenen NFP s&auml;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/479244.wahlen-in-frankreich-diener-des-volkes.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Angst vor Entdollarisierung: US-Finanzministerin Yellen schl&auml;gt Alarm<\/strong><br>\nSorge vor globaler Abkehr vom US-Dollar w&auml;chst in Washington. Yuan bricht neue Rekorde. Erleben wir das Ende eines globalen Finanzsystems?<br>\nBei einer Kongressanh&ouml;rung am Dienstag &auml;u&szlig;erte US-Finanzministerin Janet Yellen ihre gr&ouml;&szlig;te Sorge: die Dedollarisierung. Diese Aussage, berichtet von der Associated Press, markiert eine &uuml;berraschende Wende, da Yellen bisher stets betont hatte, dass der US-Dollar trotz Sanktionen oder politischer Fehlentscheidungen nicht in Gefahr sei, seinen Status als dominierende Reservew&auml;hrung zu verlieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Angst-vor-Entdollarisierung-US-Finanzministerin-Yellen-schlaegt-Alarm-9799223.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Medienkampagne gegen China: Wirtschaftliche und kulturelle Fortschritte im Uigurischen Autonomen Gebiet kein Thema: Neues aus Xinjiang<\/strong><br>\nKurz vor dem China-Besuch von Wirtschaftsminister Robert Habeck erschienen in den drei deutschsprachigen L&auml;ndern gleichlautende Beitr&auml;ge zu angeblichen Menschenrechtsverletzungen in der chinesischen Provinz Xinjiang. Diese kommen offensichtlich alle aus ein und derselben Quelle und wurden gern weiterverbreitet. Andere Konflikte hatten vor&uuml;bergehend die Aufmerksamkeit der deutschsprachigen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; vom &bdquo;Fehlverhalten&ldquo; Chinas abgelenkt &ndash; das durfte nicht von Dauer sein. Um in der Bev&ouml;lkerung der westlichen L&auml;nder die Zustimmung zum bereits gef&uuml;hrten Handelskrieg der USA gegen China und zum beabsichtigten der EU zu erhalten, muss die ideologische Komponente aufgebaut werden &ndash; der hybride Krieg wird eskaliert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/neues-aus-xinjiang-4793654\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>China im Visier<\/strong><br>\nJapan und Philippinen schlie&szlig;en historischen Pakt zur milit&auml;rischen Zusammenarbeit. China warnt vor neuem kalten Krieg.<br>\n&raquo;Das Reciprocal Access Agreement (RAA) ist der bisherige H&ouml;hepunkt unserer Partnerschaft&laquo;, kommentierte Enrique Manalo, Au&szlig;enminister der Philippinen, das Anfang der Woche geschlossene neue Milit&auml;rabkommen mit Japan. Es soll den Truppen beider L&auml;nder erlauben, an gemeinsamen Man&ouml;vern auf dem Territorium des Vertragspartners teilzunehmen. Auch eine Stationierung von Soldaten auf dem Gebiet des anderen ist m&ouml;glich. Man k&ouml;nnte diesen Vertrag &uuml;ber den &raquo;gegenseitigen milit&auml;rischen Zugang&laquo; auch historisch nennen, denn es ist das erste Mal, dass Japan nach dem Zweiten Weltkrieg einen solchen Pakt mit einem asiatischen Staat eingeht. Die Reaktion aus China kam denn auch prompt: &raquo;Japan, der ehemalige Aggressor, ist dabei, seine milit&auml;rische Pr&auml;senz auf den Philippinen zu verst&auml;rken, wo es im Zweiten Weltkrieg einmarschiert ist&laquo;, lie&szlig;en sich chinesische Beobachter zitieren. Und weiter: &raquo;Die asiatisch-pazifische Region braucht keine milit&auml;rischen Bl&ouml;cke, die Konfrontationen oder einen kalten Krieg ausl&ouml;sen k&ouml;nnten.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/479259.asien-und-pazifik-china-im-visier.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Krieg gegen Landwirte: die Weltbank s&auml;t Saatgut-Kolonialismus in Afrika<\/strong><br>\nIn Kenia wurde 2012 ein Gesetz verabschiedet, das Landwirten das Recht verbietet, unregistriertes Saatgut zu speichern, zu teilen, zu tauschen oder zu verkaufen. Den Landwirten drohen bis zu zwei Jahre Gef&auml;ngnis und eine Geldstrafe von bis zu 1 Million kenianischen Schilling (was fast vier Jahreseinkommen eines Landwirts entspricht).<br>\nIm Jahr 2022 haben kenianische Kleinbauern eine Klage gegen die Regierung eingereicht, in der sie eine Reform des Saatgutgesetzes von 2012 fordern, damit sie nicht mehr f&uuml;r den Austausch von Saatgut kriminalisiert werden. Eine Anh&ouml;rung ist f&uuml;r den 24. Juli 2024 angesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2024_07_12_krieggegenlandwirte.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hamburger Finanzbeamter wollte zu Cum-ex ermitteln &ndash; Staatsanwaltschaft lehnte offenbar ab<\/strong><br>\nBisher unbekannte Dokumente erh&auml;rten den Verdacht: Hamburg k&ouml;nnte eine zweite Cum-ex-Aff&auml;re drohen &ndash; diesmal um die fr&uuml;here Landesbank HSH. Anscheinend w&uuml;nschte sich ein Beamter fr&uuml;hzeitig Ermittlungen zu deren Steuerdeals.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/banken\/ex-landesbank-hsh-nordbank-hamburger-finanzbeamter-wollte-zu-cum-ex-ermitteln-staatsanwaltschaft-lehnte-offenbar-ab\/29894570.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie die Pressefreiheit beschnitten wird<\/strong><br>\nSLAPP &mdash; Immer mehr Unternehmen und reiche Privatpersonen versuchen, unerw&uuml;nschte Berichterstattung anwaltlich mit sogenannten SLAPPs zu unterbinden &ndash; und greifen damit die freie Medienlandschaft an<br>\nEin Energiekonzern verklagt einen Journalisten auf 2,1 Millionen Euro Schadensersatz. Er war bei der Besetzung eines Braunkohletagebaus zugegen &ndash; als &shy;Reporter ist das sein Job. Aber RWE &shy;fordert von ihm den Schadensersatz f&uuml;r den Zeitraum, in dem die Maschinen stillstanden.<br>\nEin Fleischkonzern droht dem Sprecher eines Sozialverbands mit einer Viertelmillion Euro Ordnungsgeld oder sechs Monaten Haft. Der Vorwurf von T&ouml;nnies: Er habe eine unzutreffende &Auml;u&szlig;erung &uuml;ber die Unterbringung der Vertragsarbeiter*innen get&auml;tigt.<br>\nEine Adelsfamilie verschickt 120 Klagen und Abmahnungen an Journalist*innen und Historiker*innen, die sich an der &shy;Debatte um die Entsch&auml;digungsforderungen der Hohenzollern beteiligen.<br>\nDas sind keine F&auml;lle aus den klagew&uuml;tigen USA, sondern aus Deutschland. Und es geht dabei vor allem um Einsch&uuml;chterung. Eine unliebsame Stimme soll mundtot gemacht werden. Und je prek&auml;rer die Situation einer Journalistin, desto bedrohlicher, wenn ein Kohle&shy;konzern, ein Agrarverband oder eine Adelsfamilie juristisch gegen sie vorgeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publik.verdi.de\/ausgabe-202404\/wie-die-pressefreiheit-beschnitten-wird\/\">ver.di publik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Finanzielle Krise der Krankenh&auml;user: 70 Prozent der Kliniken schreiben Verluste &ndash; weitere Insolvenzen drohen<\/strong><br>\nDie wirtschaftliche Lage der Krankenh&auml;user in Deutschland hat sich einer Umfrage zufolge weiter versch&auml;rft. Viele H&auml;user stehen vor dem Aus.<br>\nDie finanzielle Not der Krankenh&auml;user versch&auml;rft sich nach einer Branchenerhebung weiter. Mehr als die H&auml;lfte von 650 befragten Klinik-F&uuml;hrungskr&auml;ften sah im zweiten Quartal die Liquidit&auml;t des eigenen Hauses &bdquo;gef&auml;hrdet&ldquo; oder sogar &bdquo;stark gef&auml;hrdet&ldquo;, wie die Umfrage der Unternehmensberatung Roland Berger ergab. Im Schnitt k&ouml;nnte nach dieser Selbsteinsch&auml;tzung 28 Prozent der Kliniken bis Jahresende die Insolvenz drohen.<br>\n&bdquo;Es sind nicht nur die kleinen Krankenh&auml;user, es sind auch sehr, sehr, sehr viele gro&szlig;e Krankenh&auml;user dabei, auch Maximalversorger und Universit&auml;tskliniken&ldquo;, sagte der Krankenhaus-Fachmann und Partner des M&uuml;nchner Beratungsunternehmens, Peter Magunia. &bdquo;Insbesondere &ouml;ffentliche Krankenh&auml;user stehen noch mal st&auml;rker unter Druck.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesundheit\/finanzielle-krise-der-krankenhauser-70-prozent-der-kliniken-schreiben-verluste--weitere-insolvenzen-drohen-12001484.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Corona-Krisenstab der Bundesregierung Im Kaufrausch<\/strong><br>\nDas Verwaltungsgericht Berlin hatte die Bundesregierung dazu verurteilt, die Protokolle des Corona-Krisenstabs herauszugeben. Nach Recherchen von NDR, WDR und SZ zeigen sie einen ma&szlig;losen Einkauf von Desinfektionsmitteln und eine fragw&uuml;rdige Bevorzugung der T&uuml;rkei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/corona-pandemie-aufarbeitung-krisenstab-bundesregierung-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Letzte: CDU-Chef &uuml;ber den Wolken: Merz&rsquo; Flug im Kampfjet kostete mehr als 100.000 Euro<\/strong><br>\nDer &ouml;ffentlichkeitswirksame Flug von CDU-Chef Friedrich Merz in einem Eurofighter der Bundeswehr kostete 111.242,38 Euro. Dies geht aus einer Antwort des Verteidigungsministeriums an die Linkenabgeordnete Cornelia M&ouml;hring hervor.<br>\nHobbypilot Merz hatte Ende Juni mit einem Offizier an einem Trainingsflug teilgenommen und durfte den Kampfjet zeitweise steuern. Die hohen Kosten, rechtfertigt das Ministerium, w&auml;ren sowieso entstanden, da es sich um eine &Uuml;bung &raquo;im Routineflugbetrieb&laquo; gehandelt habe, die auch ohne Merz stattgefunden h&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/friedrich-merz-sein-flug-im-kampfjet-kostete-mehr-als-100-000-euro-a-8e13cb79-1a33-45ac-87c2-a9ebf2e509ce\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Was kost&lsquo; der Weltkrieg?<\/strong><br>\nIn der Halbzeitpause des EM-Halbfinales erfuhren die Zuschauer des heute journal alles &uuml;ber das Man&ouml;ver in Alaska &ndash; alles, bis auf die wesentlichen Fakten. [&hellip;]<br>\nPistorius ist auch ein Durchhalteminister. Solche S&auml;tze h&ouml;rt man st&auml;ndig von Berliner Politiker. W&uuml;rden sie nicht gesagt, w&auml;re der Informationsgehalt in etwa genauso hoch. Bevor Pistorius zu sehen war, flog der Zuschauer mit einem Eurofighter &uuml;ber bergige Traumlandschaften. Ein Pilot wird befragt &ndash; sein Name: Gerald &raquo;Titan&laquo; Gro&szlig;. Es gab Zeiten, in denen grandios paradierende Torh&uuml;ter Titanen waren. Damals, als der Fu&szlig;ball noch Krieg war, wie Rinus Michels einst und sp&auml;ter auch Johan Cruyff behaupteten. In richtigen Kriegsszenarien sind jedoch Piloten Titanen. Und als diese stellt man sie dem Publikum vor. Fr&uuml;her flog der Kahn f&uuml;r uns durch die L&uuml;fte &ndash; heute der Gro&szlig;. [&hellip;]<br>\nZwar wird kurz angerissen, dass der Verteidigungsminister unzufrieden sei mit dem Verteidigungshaushalt &ndash; aber das Thema Geld kommt sonst nicht zur Sprache. F&uuml;r den Zuschauer des heute journal, der ja ebenso Steuerzahler ist, w&auml;re aber eine solche Angabe vielleicht nicht uninteressant. Leider aber Fehlanzeige.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/wirtschaft\/was-kost-der-weltkrieg\/\">Overton Magazin<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-118011","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/118011","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=118011"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/118011\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":118013,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/118011\/revisions\/118013"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=118011"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=118011"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=118011"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}