{"id":118228,"date":"2024-07-17T08:30:40","date_gmt":"2024-07-17T06:30:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228"},"modified":"2024-07-17T08:18:09","modified_gmt":"2024-07-17T06:18:09","slug":"hinweise-des-tages-4647","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228#h01\">Innenministerium verbietet &bdquo;Compact&ldquo;-Magazin &ndash; Razzien in vier Bundesl&auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228#h02\">Trump-Vize J.D. Vance: &ldquo;Katastrophe&rdquo; f&uuml;r Ukraine und EU bef&uuml;rchtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228#h03\">Kein Abbremsen der Altersarmut durch die Grundrente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228#h04\">Deutschland, von b&ouml;sen Merkantilisten umzingelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228#h05\">NATO allies are discussing reclaiming some Chinese-owned infrastructure in Europe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228#h06\">Deutschlands seltsamste Steueroase: Anklage gegen sechs Bank-Manager<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228#h07\"> Amos Goldberg: Genau so sieht V&ouml;lkermord aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228#h08\">Verbot von Pro-Pal&auml;stina-Demos &ndash; Tappt M&uuml;nchen in die Antisemitismus-Falle?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228#h09\">Neben Chiquita soll auch Coca-Cola Paramilit&auml;rs in Kolumbien finanziert haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228#h10\">Die Autokratin: Ursula von der Leyens F&uuml;hrungsstil der Demokratieverachtung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228#h11\">Ohne Moskau kein Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228#h12\">US-Imperium <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228#h13\">Butscha<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228#h14\">Vorsicht Glatteis!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228#h15\">Den Faeserismus in seinem Lauf &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228#h16\">Wenn Finanz&auml;mter die Macht haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228#h17\">El Hotzos Tweet zum Trump-Attentat: Pl&ouml;tzlich ist Cancel-Culture okay<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118228#h18\">Nur 969 Menschen divers<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Innenministerium verbietet &bdquo;Compact&ldquo;-Magazin &ndash; Razzien in vier Bundesl&auml;ndern<\/strong><br>\nDer Verfassungsschutz hatte das &bdquo;Compact&ldquo;-Magazin als &bdquo;gesichert rechtsextrem&ldquo; eingestuft. Nun hat das Ministerium von Nancy Faeser (SPD) die Publikation verboten. In Sicherheitskreisen gilt sie als &bdquo;Hass-Schleuder&ldquo;. Dem Verbot komme au&szlig;erordentliche Bedeutung zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article252540734\/Compact-Innenministerium-verbietet-rechtsextremes-Magazin.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Florian Warweg:<\/strong> Irgendwie sehr &ldquo;embedded&rdquo;. Artikel erscheint erstmals um 6:34 Uhr und beschreibt, was eine halbe Stunde vorher passiert ist: &ldquo;Dienstagmorgen, 6 Uhr, Falkensee vor den Toren Berlins. Eine beschauliche Eigenheimsiedlung am Rande der brandenburgischen 45.000-Einwohner-Stadt, Deutschlandfahnen h&auml;ngen in Vorg&auml;rten und an Autospiegeln. Pl&ouml;tzlich r&uuml;cken 25 teils vermummte Polizisten an. Sie klopfen an der T&uuml;r eines Bungalows. Neben dem Eingang stapelt sich Feuerholz. Jemand &ouml;ffnet. Die Durchsuchung beginnt&hellip;&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Wer mit den Prozessen des Online-Journalismus vertraut ist, kann eigentlich ausschlie&szlig;en, dass man innerhalb von 34 Minuten einen entsprechenden Artikel mit 12.000 Zeichen verfassen und dann auch noch im Backend-System von Welt anlegen und ver&ouml;ffentlichen kann. <\/em><\/p>\n<p><em>Ganz unabh&auml;ngig wie man zur inhaltlichen Ausrichtung von Compact steht, dieser Artikel hat allein von den geschilderten zeitlichen Abl&auml;ufen her ein Geschm&auml;ckle. <\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Grenzbereich der Zensur: Darum ist das &ldquo;Compact&rdquo;-Verbot problematisch<\/strong><br>\nHauptsache weg? Moment. Mit dem Verbot des rechtsextremistischen Compact-Magazins begibt sich die Bundesinnenministerin auf verfassungsrechtlich und politisch vermintes Terrain.<br>\nDie Zeitschrift &ldquo;Compact&rdquo; ist mitsamt ihren Kan&auml;len und Shops ab sofort verboten. So hat es Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) entschieden. &ldquo;Dieses Magazin hetzt auf uns&auml;gliche Weise gegen J&uuml;dinnen und Juden, gegen Menschen mit Migrationsgeschichte und gegen unsere parlamentarische Demokratie&rdquo;, teilte sie mit.<br>\nDamit hat Faeser v&ouml;llig recht. Dennoch ist die Entscheidung problematisch. Denn sie ber&uuml;hrt die Pressefreiheit. [&hellip;]<br>\nTats&auml;chlich sieht das Grundgesetz vor, dass sich die Demokratie gegen seine Feinde wehren kann. In Artikel 9, der die Vereinsfreiheit regelt, hei&szlig;t es ausdr&uuml;cklich: &ldquo;Vereinigungen, deren Zwecke oder deren T&auml;tigkeit den Strafgesetzen zuwiderlaufen oder die sich gegen die verfassungsm&auml;&szlig;ige Ordnung oder gegen den Gedanken der V&ouml;lkerverst&auml;ndigung richten, sind verboten.&rdquo;<br>\nDoch die entscheidende Frage lautet: Ist &ldquo;Compact&rdquo; vor allem ein Verein &ndash; oder nicht eher ein Presseerzeugnis? Und steht es damit, so wie &uuml;brigens auch der stern, unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes?<br>\nIn Artikel 5 hei&szlig;t es: &ldquo;Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu &auml;u&szlig;ern und zu verbreiten und sich aus allgemein zug&auml;nglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gew&auml;hrleistet.&rdquo; Und: &ldquo;Eine Zensur findet nicht statt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/verbot-von--compact--magazin-beruehrt-die-pressefreiheit-34886952.html\">Stern<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wenn &bdquo;unsere parlamentarische Demokratie&ldquo; durch ein rechtsextremes Magazin mit einer Auflage von 40.000 gef&auml;hrdet ist, kann es aber nicht gut um sie bestellt sein. Der angef&uuml;hrte Grund, Compact stelle eine Vernetzung von rechten und rechtsextremen Gruppierungen her, kann man nat&uuml;rlich schlimm finden, warum dies den h&auml;rtesten denkbaren Schritt gegen die Pressefreiheit begr&uuml;nden soll, ist jedoch nicht klar. Faeser und Co. sei dieses sch&ouml;ne Zitat des Aufkl&auml;rers Voltaire ins Poesie-Album geschrieben: &bdquo;Ich verachte Ihre Meinung, aber ich g&auml;be mein Leben daf&uuml;r, dass Sie sie sagen d&uuml;rfen.&ldquo; <\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Zur Kenntlichkeit<\/strong><br>\nCompact-Verbot<br>\nUnrecht wird nicht Recht, nur weil es mal den Richtigen trifft. Als das Bundesministerium &raquo;f&uuml;r Inneres und Heimat&laquo; am Dienstag bekanntgab, dass das rechte Magazin Compact verboten sei, gab es keinen Grund zu trauern. Keine Tr&auml;ne f&uuml;r Els&auml;sser. Der Vorgang aber steht f&uuml;r mehr als blo&szlig; sich selbst. Schon l&auml;nger hobeln deutsche Regierungen an dem, worauf zu stehen sie vorgeben. (&hellip;) Es kommt nicht darauf an, ob man mit den Betroffenen in jeder Frage &uuml;bereinstimmt. Es geht ums Prinzip. Und immer wieder vermengen Ministerium und Verfassungsschutz vors&auml;tzlich das Gefahrenpotential von rechts mit der Systemkritik von links. (&hellip;) F&uuml;r Linke sind Verbote gegen rechts deswegen interessant, weil es sie als n&auml;chstes treffen k&ouml;nnte. Bekanntlich wird die junge Welt vom Verfassungsschutz beobachtet, sie muss vor der Drohkulisse eines m&ouml;glichen Verbots arbeiten. Unscheinbar, regelrecht beil&auml;ufig haben die Beh&ouml;rden rote Linien &uuml;berschritten. (&hellip;) Es langt also, dass jemand Kritik am kapitalistischen System &uuml;bt oder das Grundgesetz durch Bestimmungen &uuml;ber Vergesellschaftung zu erweitern vorschl&auml;gt. Es langt, ein fundamentales Urteil zu &auml;u&szlig;ern, um staatlicherseits verfolgt zu werden, selbst dann, wenn die betreffende Person keine Anstalten macht, ihren Worten Taten folgen zu lassen. (&hellip;) Im Nebelwort der &raquo;wehrhaften Demokratie&laquo; kommt ein Widersinn zum Ausdruck, ein ganz logischer aber. Unter dem Vorwand, b&uuml;rgerliche Freiheit zu sch&uuml;tzen, wird b&uuml;rgerliche Freiheit eingeschr&auml;nkt. Im Moment des vermeintlichen Notstands zeigt sich, was der M&ouml;glichkeit nach immer schon vorlag: Die Werte der b&uuml;rgerlichen Gesellschaft, auf denen das Selbstverst&auml;ndnis des sich freiheitlich sehenden Staats, mithin das Gef&uuml;hl moralischer Dignit&auml;t gegen&uuml;ber autokratischen Systemen steht, sind nicht universell, sondern partikular. Sie werden abgebaut, sobald es erforderlich scheint. Freiheit wird gepflegt, solange sie nichts kostet. Dass diese Werte zur Stunde &ndash; und unter Beifall der Zivilgesellschaft &ndash; fallen, ist kein Skandal, es ist ein Wahrheitsereignis. Ein Staat macht sich kenntlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/479654.zur-kenntlichkeit.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em>Die NachDenkSeiten werden dieses Thema im Laufe des Vormittags noch redaktionell kommentieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Trump-Vize J.D. Vance: &ldquo;Katastrophe&rdquo; f&uuml;r Ukraine und EU bef&uuml;rchtet<\/strong><br>\nTrump setzt auf J.D. Vance als Vize. EU-Beamter warnt vor &ldquo;Katastrophe&rdquo; f&uuml;r Ukraine und EU. Droht eine Zeitenwende in den transatlantischen Beziehungen?<br>\nDonald Trump hat sich entschieden: Er geht mit Senator J.D. Vance aus Ohio ins Rennen um das Wei&szlig;e Haus. Die Nominierung von Vance hat in Europa Besorgnis ausgel&ouml;st, berichtet das Magazin Politico. Ein hochrangiger EU-Beamter bezeichnete die Nominierung des 39-J&auml;hrigen als &ldquo;Katastrophe&rdquo; f&uuml;r die Ukraine und die Europ&auml;ische Union.<br>\nVance gegen Ukraine-Hilfe: &ldquo;Keine Blankoschecks f&uuml;r Europa&rdquo;<br>\nVance ist bekannt f&uuml;r seine vehemente Ablehnung weiterer Hilfen f&uuml;r die Ukraine. Er kritisierte auch die angeblich zu gro&szlig;e Abh&auml;ngigkeit der Europ&auml;er von den USA bei R&uuml;stungsinvestitionen.<br>\nEr spielte auch eine zentrale Rolle bei den Bem&uuml;hungen, einen Gesetzentwurf zur Unterst&uuml;tzung der Ukraine Anfang des Jahres im Senat zu Fall zu bringen. Damals sagte er laut Politico zu Reportern: &ldquo;Wir konnten Europa und dem Rest der Welt ziemlich deutlich machen, dass Amerika nicht endlos Blankoschecks ausstellen kann.<br>\nIn einem Interview mit Politico auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz im Februar erkl&auml;rte Vance, warum Amerika seiner Meinung nach der Ukraine nicht helfen sollte. Er argumentierte, dass die USA nicht die Produktionskapazit&auml;ten h&auml;tten, um einen Bodenkrieg in Osteuropa auf unbestimmte Zeit zu unterst&uuml;tzen.<br>\nBei seinem Auftritt auf der hochrangigen internationalen Konferenz lie&szlig; Vance auch ein Treffen mit dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj und Au&szlig;enminister Dmytro Kuleba aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Trump-Vize-J-D-Vance-Katastrophe-fuer-Ukraine-und-EU-befuerchtet-9803121.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kein Abbremsen der Altersarmut durch die Grundrente<\/strong><br>\nGrundrenten sollen seit 2021 niedrige Renten aufstocken. Wer davon eine merkliche Bek&auml;mpfung der Altersarmut erhoffte, wurde schnell eines besseren belehrt. Die ausgezahlten Grundrenten betrugen Ende 2022 im Durchschnitt magere 89 Euro f&uuml;r 1,1 Millionen Rentnerinnen und Rentner. Urspr&uuml;nglich sollten einmal &uuml;ber 3 Millionen Menschen mit h&ouml;heren Aufstockungen versorgt werden. Das wurde jedoch in der Gro&szlig;en Koalition zwischen CDU\/CSU und SPD wirksam verhindert.<br>\nDiese Grundrenten haben keinen Beitrag zur Verminderung von Altersarmut geleistet. Die Zahlen vom Bundesamt f&uuml;r Statistik (destatis) belegen: Die Altersarmut ist stattdessen weiter angestiegen.<br>\nDie Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung soll, wie das &bdquo;B&uuml;rgergeld&ldquo;, verhindern, dass Menschen unter dem absoluten Existenzminimum leben m&uuml;ssen. Darunter drohen Hunger und Obdachlosigkeit. Die Zahl der Grundsicherungsempf&auml;nger stieg in 20 Jahren um 176%. [&hellip;]<br>\nDie Grundrente kostet 1,1 Milliarden Euro. Im ersten Jahr betrugen die Verwaltungskosten 380 Millionen Euro, in den Folgejahren 200 Millionen Euro. Es werden also rund 20 % der Grundrentenkosten f&uuml;r Verwaltung verbraten. Die Kosten der gesamten Rentenversicherung machen gerade einmal 1,5 % der Leistungen aus. Es wird also sehr viel Geld in ein sehr komplexes Berechnungs- und &Uuml;berpr&uuml;fungssystem gesteckt, das minimale Verbesserungen f&uuml;r wenige bringt. In keinem Fall wird mit dem Aufstockungsbetrag die Armutsgef&auml;hrdungsschwelle erreicht.<br>\nIm Gegenteil erzeugt das Grundrentengesetz absurde F&auml;lle wie diesen: [&hellip;]<br>\nStatt der teuren Grundsicherungs- und Grundrentenverrenkungen liegt eine einfache und wirklich armutsvermeidende L&ouml;sung auf der Hand: Die Einf&uuml;hrung einer Mindestrente, die stets &uuml;ber der Armutsgef&auml;hrdungsschwelle liegt. Das w&auml;ren aktuell 1.320 Euro netto. In Regionen mit &uuml;berdurchschnittlichem Mietspiegel m&uuml;ssten zus&auml;tzliche Wohngeldzuschl&auml;ge gezahlt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniorenaufstand.de\/kein-abbremsen-der-altersarmut-durch-die-grundrente\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutschland, von b&ouml;sen Merkantilisten umzingelt<\/strong><br>\n&bdquo;Deutschland im Visier&ldquo; titelte vor einigen Wochen der Sender ntv in einer Geschichte &uuml;ber Peter Navarro, den man &bdquo;Trumps Handelskrieger&ldquo; nennt. Navarro sitzt derzeit zwar f&uuml;r vier Monate im Gef&auml;ngnis, wird von Trump im Falle eines Sieges vermutlich aber rasch wieder in die Administration mit Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r den internationalen Handel zur&uuml;ckgeholt. Navarros Beschreibung durch den Sender erzeugt in Deutschland Nervenflattern:<br>\n&bdquo;Der &Ouml;konom vertritt eine radikal merkantilistische Position. Handel ist f&uuml;r ihn Wettstreit, Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse sind gleichbedeutend mit nationalem Wohlstand. Das Handelsdefizit der USA ist f&uuml;r ihn Ausdruck von Schw&auml;che. Das entspricht Trumps Weltsicht.&ldquo;<br>\nDas ist wirklich schockierend. Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse mit Wohlstand gleichzusetzen, ist an Perfidit&auml;t gar nicht mehr zu &uuml;berbieten. Wo alle guten deutschen &Ouml;konomen doch genau wissen, dass nur eine ausgeglichene Handels- und Leistungsbilanz einem Land erlaubt, die Wohlstandsgewinne zu realisieren, die von der Theorie des internationalen Handels versprochen werden. Und Wettstreit kann der internationale Handel doch niemals sein, weil wir genau wissen, dass es ein Internationales W&auml;hrungssystem gibt, das systematisch verhindert, dass sich einzelne L&auml;nder absolute Vorteile verschaffen, indem sie versuchen, ihre nationale Wettbewerbsf&auml;higkeit zu verbessern.<br>\nW&uuml;rde Deutschland &ndash; gegen jede Vernunft &ndash; versuchen, seine Wettbewerbsf&auml;higkeit zu erh&ouml;hen, w&uuml;rde der Euro sofort aufwerten und den Vorteil wieder zunichte machen. Innerhalb einer W&auml;hrungsunion, das wissen wir alle ganz genau, ist jeder Versuch, die nationale Wettbewerbsf&auml;higkeit zu erh&ouml;hen, von vorneherein sinnlos, weil wir ja nur unsere Partner sch&auml;digten, deren Schw&auml;che aber wieder sofort auf Deutschland zur&uuml;ckfiele. (&hellip;)<br>\nAuch die Chinesen haben zunehmend komische Ideen. Glaubt man dem Deutschlandfunk (im B&ouml;rsengespr&auml;ch vom 12. Juli 2024 und dem dort befragten Experten (dem Bankvolkswirt Ulrich Kater), so entwickelt sich die chinesische Volkswirtschaft mehr und mehr ungleichgewichtig, weil man voll auf Export setzt und die Binnennachfrage stagniert. Die chinesischen L&ouml;hne, so Kater emp&ouml;rt, stagnieren und verhindern so, dass gen&uuml;gend importiert wird. China, so h&ouml;rt man allenthalben, produziert mehr als das Land selbst verbrauchen kann und wirft seine &uuml;bersch&uuml;ssigen Waren mit Gewalt auf den Weltmarkt. Die europ&auml;ische Kommission hat auf diese unerh&ouml;rte Missachtung der Prinzipien des freien Warenaustausches schon reagiert und &bdquo;Strafz&ouml;lle&ldquo; f&uuml;r chinesische E-Autos eingef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2024\/07\/16\/deutschland-von-boesen-merkantilisten-umzingelt\/\">Heiner Flassbeck auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>NATO allies are discussing reclaiming some Chinese-owned infrastructure in Europe<\/strong><br>\nNATO officials are discussing taking action to reclaim some Chinese-owned infrastructure projects in Europe should a wider conflict with Russia break out in the east of the continent, three officials involved in the discussions told CNN.<br>\nA decade ago, when Europe was still crawling out of the economic crater caused by the global financial crisis, the promise of infrastructure funding from Chinese-owned investment firms seemed like a major windfall.<br>\nNow, with the largest land war being waged in Europe since World War II &ndash; and the West warning of Beijing&rsquo;s support of Russia&rsquo;s invasion of Ukraine &ndash; NATO countries now see those investments as a liability, with allies beginning to discuss ways to reclaim some of those projects, the officials said.<br>\nThe fear, according to one US official, is that Beijing could use the infrastructure it owns in Europe to provide material assistance to Russia if the conflict were to expand. The goal, officials said, is to figure out a path forward well in advance of any potential conflict.<br>\nThe discussions reflect an increasing focus on China by the NATO alliance. The joint declaration released Wednesday by the 32 leaders, at the Washington 75th anniversary summit, strongly called out Beijing&rsquo;s support for Moscow, in a move seen as a sign of progress by members eager to take a tougher stance against Beijing after such a reference was omitted in 2023.<br>\n&ldquo;The deepening strategic partnership between Russia and the PRC and their mutually reinforcing attempts to undercut and reshape the rules-based international order,&rdquo; the declaration states, &ldquo;are a cause for profound concern.&rdquo;<br>\nThe discussions on taking action on infrastructure, according to three officials involved in them, are still in their early stages and have seen varying levels of involvement among the NATO member countries. One NATO diplomat suggested the US, which is spearheading the discussions, would need to pursue the discussions on a bilateral basis to secure the necessary support.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2024\/07\/11\/politics\/nato-chinese-owned-infrastructure-europe\/index.html\">CNN<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die USA treiben die NATO immer mehr gegen China und die EU verh&auml;lt sich dabei wie ein treuer Vasall. Wie bereits russisches Verm&ouml;gen sollen auch chinesische Besitzt&uuml;mer in der EU beschlagnahmt werden k&ouml;nnen. Vor allem Deutschland d&uuml;rfte auch hierbei der gro&szlig;e Verlierer bei einem Wirtschaftskrieg gegen China sein. Immer offensichtlicher k&ouml;nnte jedoch auch dadurch werden, dass die Entscheidungstr&auml;gerschaft der EU und in der Bundesregierung nicht zugunsten der Interessen der hiesigen Bev&ouml;lkerung, sondern zugunsten von US-Interessen entscheidet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutschlands seltsamste Steueroase: Anklage gegen sechs Bank-Manager<\/strong><br>\nIn einem Holzstadl im Ebersberger Forst sollen Firmen aus dem Konzern der Hypo-Vereinsbank ans&auml;ssig gewesen sein. Ohne Toilette und ohne Internet, aber zu einem g&uuml;nstigen Steuersatz. Die Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen II h&auml;lt das f&uuml;r reine Fassade und hat nun Anklage erhoben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/muenchen-steueroasen-steuerhinterziehung-ebersberger-forst-hypo-vereinsbank-lux.WgLgMin2d7oFPx4faQNku5\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong> Amos Goldberg: Genau so sieht V&ouml;lkermord aus<\/strong><br>\nWer Israels Vorgehen in Gaza als Genozid einstuft, verbreitet kein antisemitisches Narrativ, sondern stellt sich der Realit&auml;t &ndash; das argumentiert der renommierte israelische Holocaust-Forscher Amos Goldberg. Wie er zu dieser Folgerung kommt und warum Deutschland die falschen Lehren aus seiner Geschichte zieht, erkl&auml;rt er im Gespr&auml;ch mit JACOBIN.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jacobin.de\/artikel\/israel-voelkermord-genozid-palaestina\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verbot von Pro-Pal&auml;stina-Demos &ndash; Tappt M&uuml;nchen in die Antisemitismus-Falle?<\/strong><br>\nImmer wieder kippen Gerichte die Verbote von pro-pal&auml;stinensischen Veranstaltungen. Missachtet die Stadt die Grundrechte der Aktivisten &ndash; und welche Rolle spielt der Oberb&uuml;rgermeister bei dem strikten Kurs?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/muenchen-antisemitismus-pro-palaestina-gericht-lux.QxJeR6tXCNofkzRq4QSFSp\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neben Chiquita soll auch Coca-Cola Paramilit&auml;rs in Kolumbien finanziert haben<\/strong><br>\nNach dem Urteil gegen den Bananenkonzern Chiquita wegen der Finanzierung der ehemaligen paramilit&auml;rischen Selbstverteidigungskr&auml;fte Kolumbiens (AUC) (amerika21 berichtete) hat ein Ex-Kommandant der AUC weitere Gro&szlig;unternehmen des gleichen Verbrechens beschuldigt. Darunter auch Coca-Cola.<br>\nEs handelt sich um den Ex-Chef des Bananenblocks der AUC, &Eacute;verth Veloza, auch bekannt als &ldquo;HH&rdquo;. In einem Interview mit dem Radiosender La W sagte der inhaftierte Ex-Paramilit&auml;r, die AUC seien vor allem gegr&uuml;ndet worden, um die Gesch&auml;fte legaler Gro&szlig;unternehmen zu f&ouml;rdern. Dies widerspricht der in Kolumbien verbreiteten Darstellung, die AUC seien in erster Linie zur Guerillabek&auml;mpfung entstanden.<br>\nIm Fall von Coca-Cola hatte die Gewerkschaft der Lebensmittelindustrie (Sinaltrainal) bereits in den Nullerjahren angedeutet, dass die AUC den Interessen des Getr&auml;nkekonzerns dienten, indem sie Gewerkschafter der Coca-Cola-Abf&uuml;llanlage verfolgten und ermordeten. Diese &ldquo;m&ouml;rderische Gewalt&rdquo; habe es Coca-Cola erm&ouml;glicht, &ldquo;die L&ouml;hne in ihren kolumbianischen Betrieben auf ein Drittel zu senken und die Arbeitsverh&auml;ltnisse insgesamt zu prekarisieren&rdquo;, hie&szlig; es in einer Solidarit&auml;tskampagne mit Sinaltrainal in Deutschland.<br>\n&ldquo;Ich wurde zu Gunsten einiger weniger benutzt&rdquo;, sagte &ldquo;HH&rdquo; gegen&uuml;ber La W. Zudem sei es ein Fehler der &ldquo;journalistischen Perspektive&rdquo; darzustellen, dass Gruppen wie die AUC nur auf der Ebene der illegalen Wirtschaft aufgebaut seien. Die meisten von ihnen h&auml;tten &ldquo;ein legales Ziel in der legalen Wirtschaft&rdquo;, betonte Veloza. Er ist f&uuml;r tausende Morde in Urab&aacute; und Cauca verantwortlich.<br>\nIm Interview nannte er mehrere Beispiele. Im Auftrag der AUC-Bosse habe er den Calima-Block im Departemento Cauca eingesetzt, um &ldquo;die lokalen Gemeinschaften auszul&ouml;schen&rdquo;. Es ging darum, &ldquo;die Zone f&uuml;r die Unternehmer zu s&auml;ubern&rdquo;. Diese h&auml;tten ein besonderes Interesse daran gehabt, sich das Land f&uuml;r ihre Unternehmen anzueignen, um von dem dort geltenden Sondergesetz mit der Steuerbefreiung zu profitieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2024\/07\/270474\/coca-cola-paramilitaers-kolumbien\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Autokratin: Ursula von der Leyens F&uuml;hrungsstil der Demokratieverachtung<\/strong><br>\nIn der EU geht alles seinen Gang. Es geht alles weiter, als h&auml;tte es die EU-Parlamentswahlen nie gegeben. Alles l&auml;uft, als w&auml;re bei diesen Wahlen die bisherige Politik nicht massiv vom W&auml;hler abgestraft worden. Der Kurs wird in aller Ignoranz einfach fortgesetzt. Ursula von der Leyen regiert im Stil einer Autokratin. Sie unterl&auml;sst jede Handlung, die auch nur im Ansatz als Respekt vor dem W&auml;hler und als Respekt vor der Demokratie gedeutet werden kann.<br>\nVon der Leyen teilte mit, sie wolle die Ratspr&auml;sidentschaft Ungarns boykottieren. Sie trifft damit eine Entscheidung f&uuml;r eine Zeit, f&uuml;r die sie bisher nicht im Amt best&auml;tigt wurde. Sie nimmt noch nicht einmal h&ouml;flichkeitshalber R&uuml;cksicht auf das EU-Parlament. Es ist ihr schlicht schnuppe. Die Abstimmung &uuml;ber ihre zweite Amtszeit ist f&uuml;r diesen Donnerstag vorgesehen, dennoch trifft von der Leyen schon jetzt weitreichende Entscheidungen und eskaliert den EU-internen Streit mit Ungarn. Mehr an Verachtung gegen&uuml;ber dem W&auml;hler und dem Parlament l&auml;sst sich kaum denken. Noch nicht einmal dem Anschein nach wahrt Ursula von der Leyen die Form.<br>\nUngarn, vor allem Ungarns Ministerpr&auml;sident Viktor Orb&aacute;n, stellt f&uuml;r die Kommission in Br&uuml;ssel ein Problem dar. Zum einen besteht Orb&aacute;n auf ein hohes Ma&szlig; an Souver&auml;nit&auml;t seiner Regierung gegen&uuml;ber den Entscheidungen der Kommission und nimmt sich heraus, nicht alles, was von Br&uuml;ssel und Stra&szlig;burg vorgegeben wird, eins zu eins umzusetzen. Souver&auml;nit&auml;t aber ist der EU-B&uuml;rokratie ein Gr&auml;uel. Sein Land wird f&uuml;r die &ldquo;Anma&szlig;ung&rdquo;, eigene Entscheidungen im eigenen Interesse zu treffen, regelm&auml;&szlig;ig bestraft. Beispielsweise durch die Sperrung von Geldern. In der EU herrscht reine Willk&uuml;r und das wird hier erneut deutlich.<br>\nNun hat Ungarns Ministerpr&auml;sident zudem die Dreistigkeit besessen, die turnusm&auml;&szlig;ige Ratspr&auml;sidentschaft seines Landes dazu zu nutzen, sich um eine Verhandlungsl&ouml;sung im Ukraine-Konflikt zu bem&uuml;hen. Dazu sprach er mit Selenskij, mit Putin, mit Chinas Pr&auml;sidenten Xi und mit Trump. &Uuml;ber die Ergebnisse und &uuml;ber einen sich daraus ergebenden Weg zur Beilegung des Konflikts informierte er die Staats- und Regierungschefs der EU. Das l&ouml;ste deren und den Zorn der EU-Kommission aus. Man mag es kaum glauben, aber der Friedensnobelpreistr&auml;gerin EU sind Bem&uuml;hungen um Frieden in Europa zuwider. Die designierte Kommissionspr&auml;sidentin und einige EU-L&auml;nder wollen die Ratspr&auml;sidentschaft Ungarns nun zur Strafe boykottieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtnewsde.com\/meinung\/212535-autokratin-ursula-von-leyens-fuehrungsstil\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch Orban und die europ&auml;ische Vorstellung von Frieden und Dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118082#h05\">Kann Ungarn der EU-Ratsvorsitz entzogen werden?<\/a> mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ohne Moskau kein Frieden<\/strong><br>\nUkrainischer Pr&auml;sident will Russland zu Verhandlungen einladen. EU boykottiert Ungarn wegen Vermittlung im Krieg.<br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Wolodimir Selenskij hat erstmals Bereitschaft f&uuml;r eine Teilnahme Russlands an einer Ukraine-Friedenskonferenz gezeigt, ohne auf einem Abzug russischer Truppen zu bestehen. Er sagte am Montag &ndash; dem &raquo;Tag der ukrainischen Staatlichkeit&laquo;, an dem an die Christianisierung der Kiewer Rus im Jahr 988 erinnert wird &ndash; auf einer Pressekonferenz in Kiew: &raquo;Ich glaube, dass russische Vertreter an dem zweiten Gipfel teilnehmen sollten.&laquo; Am 15. und 16. Juni hatte in der Schweiz eine Konferenz zum Ukraine-Krieg stattgefunden. Selenskij erkl&auml;rte nun: &raquo;Ich habe die Aufgabe gestellt, dass wir im November einen v&ouml;llig fertigen Plan haben. Wenn der Plan fertig ist, dann wird auch alles f&uuml;r den zweiten Gipfel bereit sein.&laquo; Bis dahin sollten vorbereitende Verhandlungen in Katar, in der T&uuml;rkei in diesem Sommer und im September in Kanada stattfinden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/479621.ukraine-krieg-ohne-moskau-kein-frieden.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das US-Imperium ist keine Regierung die pausenlos Krieg f&uuml;hrt, sondern ein pausenloser Krieg, der sich eine Regierung leistet.<\/strong><br>\nin Gro&szlig;teil der Verwirrung l&ouml;st sich auf, wenn man versteht, dass das US-Imperium keine Landesregierung ist, die pausenlos Milit&auml;r-Operationen durchf&uuml;hrt, sondern eine durchgehende Milit&auml;r-Operation, die nebenbei auch eine Landesregierung betreibt.<br>\nie Kriege sind nicht dazu da, den Interessen der Vereinigten Staaten zu dienen, sondern die Vereinigten Staaten sind dazu da, den Interessen der Kriege zu dienen. Die USA als Land sind nur eine Quelle f&uuml;r die Finanzierung, das Personal, die Ressourcen und den diplomatischen Schutz f&uuml;r eine ununterbrochene Kampagne zur Beherrschung des Planeten &ndash; durch massive milit&auml;rische Gewalt und deren Androhung.<br>\nDiese Kampagne wird nicht zum Nutzen des amerikanischen Volkes oder seiner Sicherheit gef&uuml;hrt. Sie wird zugunsten der losen internationalen Allianz aus Plutokraten und nicht gew&auml;hlten Imperiums-Managern gef&uuml;hrt (Anm. d. Red.: Plutokratie = Reichtums- oder Geldherrschaft). Dessen Reichtum und Macht beruhen auf einer Weltordnung der st&auml;ndigen Gewalt, Ausbeutung und Rohstoffgewinnung, welche die Kampagne der globalen Vorherrschaft aufrechterh&auml;lt. Diese Kampagne der globalen Dominanz in ihrer gesamten Auspr&auml;gung kann als das US-Imperium bezeichnet werden. Dieses Imperium hat nicht viel mit den USA als Nation zu tun.<br>\nSolange man das nicht verstanden hat, wird nichts, was die US-Regierung oder die US-Kriegsmaschine macht, Sinn ergeben. Man wird nicht verstehen, warum Milit&auml;r-Operationen durchgef&uuml;hrt werden, die dem amerikanischen Volk in keiner Weise zu n&uuml;tzen scheinen und die tats&auml;chlich eher den nationalen Sicherheitsinteressen der Vereinigten Staaten schaden. Man wird nicht verstehen, warum die Au&szlig;enpolitik der USA immer gleich bleibt, egal, wer im Amt ist, unabh&auml;ngig von Partei oder Programm. Man wird nicht verstehen, warum die USA und ihre Verb&uuml;ndeten verr&uuml;ckte Dinge tun, die sonst keine Regierung machen w&uuml;rde, z.B. einen immer unpopul&auml;rer werdenden V&ouml;lkermord in Gaza zu unterst&uuml;tzen, einen kalten Krieg mit China zu beginnen oder ein nukleares Armageddon mit Russland heraufzubeschw&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/free21.org\/das-us-imperium-ist-keine-regierung-diepausenlos-krieg-fuhrt-sondern-ein-pausenloser-krieg-der-sich-eine-regierung-leistet\/\">Caitlin Johnstone auf free21.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Butscha: &bdquo;Wir waren die Polizei, wir waren das Gericht, wir waren das Erschie&szlig;ungskommando&ldquo;<\/strong><br>\nDie Massaker von Butscha und Irpin m&uuml;ssten nach einer Aussage eines Tschechen, der zur fraglichen Zeit mit einem Freiwilligenverband die St&auml;dte &bdquo;ges&auml;ubert&ldquo; hat und wegen Pl&uuml;nderung vor Gericht steht, n&auml;her untersucht werden.<br>\nIn Butscha und Irpin war Filip Siman als Kommandeur mit seiner 12-k&ouml;pfigen Einheit drei Wochen lang von Ende M&auml;rz bis Anfang April t&auml;tig, um die St&auml;dte von Russen zu s&auml;ubern. Am 1. April r&uuml;ckten ukrainischen Truppen in Butscha ein: &bdquo;Wir waren die Polizei, wir waren das Gericht, wir waren das Erschie&szlig;ungskommando, wenn es darauf ankam&rdquo;, sagte er vor Gericht. Bekannt ist, dass nach dem R&uuml;ckzug der Russen Freiwilligenverb&auml;nde Butscha und Irpin durchk&auml;mmten. Wie Siman sagt, muss man annehmen, dass dabei auch vermeintliche Kollaborateure get&ouml;tet oder misshandelt, also Verbrechen begangen wurden, die den Russen angelastet wurden. &bdquo;Siman schilderte dem Richter&ldquo;, berichtet Seznam Zpr&aacute;vy, &bdquo;dass er traumatische Erlebnisse aus der Ukraine mitgenommen habe, dass er zum ersten Mal in seinem Leben Mord oder Vergewaltigung gesehen habe. Er erw&auml;hnte auch das angebliche Funktionieren der Finanzierung ukrainischer Milit&auml;rstrukturen.&ldquo; Butscha und Irpin wurden zum Symbol f&uuml;r die russischen Kriegsverbrechen und angeblicher Anlass, die Friedensverhandlungen abzubrechen.<br>\nFilip Siman hat nicht nur zugegeben, im Freiwilligenverband t&auml;tig gewesen zu sein, sondern auch, dass dieser nach dem R&uuml;ckzug der russischen Truppen in Butscha und Irpin t&auml;tig war und dass er sich durch Pl&uuml;nderungen bereichert hatte. Er sitzt seit fast zwei Jahren in Untersuchungshaft, jetzt hat der Prozess begonnen. Er kann vielleicht darauf rechnen, wegen der ungenehmigten Teilnahme am Freiwilligenbataillon begnadigt zu werden, der Vorwurf der Pl&uuml;nderung ist jedoch schwerwiegender. Diese schwere Straftat kann mit mindestens 8 und h&ouml;chstens 20 Jahren Gef&auml;ngnis bestraft werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/butscha-wir-waren-die-polizei-wir-waren-das-gericht-wir-waren-das-erschiessungskommando\/\">Overton<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin Susanne Bur:<\/strong> Das erste, was im Krieg stirbt ist die Wahrheit. Es ist mutig von Florian R&ouml;tzer dieses Thema wieder aufzugreifen. Es bleibt jetzt spannend, ob dieser Gerichtsprozess von den deutschen Medien &uuml;berhaupt aufgegriffen wird, und ob weiter an der wichtigen Aufkl&auml;rung gearbeitet wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Vorsicht Glatteis!<\/strong><br>\nIm aktuell tobenden globalen Informationskrieg k&auml;mpfen Regierungssprecher, PR-Agenturen, Experten verschiedenster Qualit&auml;t und generell kommunikationsfreudige Zeitgenossen um Aufmerksamkeit und Einfluss. Dazu geh&ouml;ren auch Schlaumeier, die glauben, naivere Geister aufs Glatteis f&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Allzu oft ist ihnen dabei Erfolg beschieden.<br>\nIn den letzten Monaten versuchten solche Schlaumeier, uns alle aufs Glatteis f&uuml;hren: Mit der Anerkennung des Selbstverteidigungsrechts Israels sollen wir auch gleich der Vernichtung des Gaza-Streifens und der Vertreibung von 2&frac12; Mio. Pal&auml;stinensern zustimmen. Mit dem Recht auf territoriale Integrit&auml;t der Ukraine sollen wir auch gleich der Missachtung der Minsker Abkommen zustimmen, welche echte Probleme des ukrainischen Staates zu l&ouml;sen versuchten (1). Immerhin war und ist das Minsker Ma&szlig;nahmenpaket Kern einer Resolution des UN-Sicherheitsrats. Aber es geht noch weiter: Wir sollen uns auch gleich noch mit der Aufteilung Russlands einverstanden erkl&auml;ren (2). Und mit dem Recht Aserbaidschans auf territoriale Integrit&auml;t sollen wir uns mit der Vertreibung der ethnischen Armenier aus Berg-Karabach abfinden, welche das politische Europa stillschweigend hingenommen hat (3). Immerhin h&auml;tte es mit den Madrider Prinzipien auch hierf&uuml;r einen politischen L&ouml;sungsansatz gegeben (4).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/vorsicht-glatteis\/?utm_source=mailpoet&amp;utm_medium=email&amp;utm_source_platform=mailpoet&amp;utm_campaign=globalbridge-updates-3\">Ralph Bosshard auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Den Faeserismus in seinem Lauf &hellip;<\/strong><br>\nDie Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung (bpb) driftet stark ins Desinformative ab. Kein Wunder: Auch sie untersteht dem Faeser-Ministerium.<br>\nWissen Sie, warum es erst Pegida, dann die AfD und heute diesen Rechtsruck gibt? Nein? Weil Sie 2006, als dieses vermeintliche Sommerm&auml;rchen stattfand, als die Weltmeisterschaft also in Deutschland stieg, eine Deutschlandfahne an Ihrem Fenster aufh&auml;ngten. Glauben Sie nicht? Steile These? Das fand auch die Pr&auml;sentatorin eines bpb-Videos &ndash; jedenfalls rhetorisch. Dann erkl&auml;rt sie, wie es dazu kommen sollte und verweist auf den Politologen Clemens Heni, der mit dieser These schon vor Jahren in den Medien herumgereicht wurde.<br>\nSchlimm genug, dass die bpb, die sich als &uuml;berparteilich und objektiv vorstellt, so einem Unfug Raum genehmigt &ndash; doch die junge Frau wei&szlig; das in ihrer Vorstellung dieser nun wirklichen steilen These noch zu &uuml;berbieten. Sie &uuml;bt sich in kurzer R&uuml;ckschau, sie erkl&auml;rt: Deutschland kannte man in der Welt vor allem f&uuml;r zwei verlorene Weltkriege und vielleicht noch f&uuml;r den Mauerfall. Aber wirklich nur vielleicht! Dann kam die Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft der M&auml;nner und es gab Partypatriotismus. Menschen, die bei einem L&auml;nderspiel die Farben der deutschen Mannschaft hochhalten, haben die B&uuml;chse der Pandora ge&ouml;ffnet. So eine Diskussion gibt es sonst nirgends in der Welt &ndash; nur hier. Und so ein Bild seines Landes, hat sonst auch niemand sonst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/den-faeserismus-in-seinem-lauf\/\">Roberto De Lapuente auf Overton<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wenn Finanz&auml;mter die Macht haben<\/strong><br>\nAm Mittwoch wird das Bundeskabinett das Jahressteuergesetz beschlie&szlig;en. Es ist die letzte M&ouml;glichkeit, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Reform des Gemeinn&uuml;tzigkeitsrechts anzugehen und damit Rechtssicherheit f&uuml;r gemeinn&uuml;tzigen Journalismus und zivilgesellschaftliche Demokratiearbeit zu schaffen. (&hellip;)<br>\nDie Kri&shy;ti&shy;ke&shy;r:in&shy;nen einer Anerkennung von gemeinwohlorientiertem Journalismus f&uuml;hren immer wieder an, dass dann auch rechte Publikationen davon profitieren k&ouml;nnten. Dem ist entgegenzuhalten, dass es klare Kriterien f&uuml;r die Gemeinn&uuml;tzigkeit von Journalismus geben sollte, die das Forum Gemeinn&uuml;tziger Journalismus zu Leitlinien nach den Vorbildern der Initiative Transparente Zivilgesellschaft, der Abgabenordnung und dem Pressekodex entwickelt hat.<br>\nDas Forum schl&auml;gt zudem ein Siegel analog zum Transfair Siegel beim fairen Handel f&uuml;r Medienprojekte vor, das nach einem transparenten und &uuml;berpr&uuml;fbaren Verfahren verliehen werden soll.<br>\nDenn gemeinn&uuml;tzige Journalismusprojekte stehen nicht in Konkurrenz zu klassischen Medienangeboten, sondern sollen sie erg&auml;nzen und dort die L&uuml;cken schlie&szlig;en, wo der Markt versagt. Sogar der Bundespr&auml;sident hat bei seinem Gru&szlig;wort auf den Medientagen Mitteldeutschland im Mai gemeinn&uuml;tzigen Journalismus ganz selbstverst&auml;ndlich neben dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk, privaten Medien und Verlagen als Teil unserer vielf&auml;ltigen Medienlandschaft genannt. Damit diese vierte S&auml;ule auch demokratie- und zukunftsfest Bestand haben kann, braucht es f&uuml;r den gemeinwohlorientierten Journalismus die Anerkennung als gemeinn&uuml;tzig. Das sollte die Bundesregierung jetzt endlich beschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Gruene-MdBs-ueber-Gemeinnuetzigkeit\/!6020242\/\">Tabea R&ouml;&szlig;ner und Sabine Gr&uuml;tzmacher in taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Geht es den gr&uuml;nen Autorinnen lediglich um die finanzielle Rettung der eigenen Klientel oder wirklich um Journalismus mit &ldquo;Unabh&auml;ngigkeit und Staatsferne&rdquo;? Unabh&auml;ngig von was oder wem genau soll der Journalismus sein? Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90835\">&bdquo;Die NachDenkSeiten h&auml;tten eher das Bundesverdienstkreuz verdient als den Entzug der Gemeinn&uuml;tzigkeit&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>El Hotzos Tweet zum Trump-Attentat: Pl&ouml;tzlich ist Cancel-Culture okay<\/strong><br>\nInternet-Satiriker Sebastian Hotz, alias El Hotzo, hat mit einem Tweet zum Trump-Attentat eine Diskussion um Cancel-Culture ausgel&ouml;st. Dieses Mal ist das noch unsinniger als ohnehin schon.<br>\n(Was) darf man in Deutschland noch alles sagen? Seit Jahren kommt alle paar Monate das Thema Cancel-Culture wieder auf den Tisch. Egal ob Winnetou, beleidigende Bezeichnungen f&uuml;r schwarze Menschen oder die Diskussion um den Namen eines Schnitzels mit Paprika-Sauce. Die Meinungsfreiheit &ndash; das steht f&uuml;r einige fest &ndash; sei massiv bedroht. Das Attentat auf Donald Trump am vergangenen Samstag hat erneut eine solche Diskussion ausgel&ouml;st. Oder besser gesagt: Ein Tweet eines Internet-Satirikers, der sich nach dem Anschlag geschmacklos dazu &auml;u&szlig;erte.<br>\nPl&ouml;tzlich ist Cancel-Culture f&uuml;r manche etwas Gutes<br>\n[&hellip;] Einige Nutzer, die sich noch vor wenigen Tagen dar&uuml;ber echauffiert haben, dass Bj&ouml;rn H&ouml;cke f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Ausspruch einer SA-Parole zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, fordern jetzt Sprechverbote und berufliche Konsequenzen. Eben, weil es ihnen diesmal in den Kram passt. Hotz und der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk, das sei doch jetzt ein f&uuml;r alle mal gezeigt, m&uuml;ssten abgeschafft werden. Was f&uuml;r eine Anma&szlig;ung, dass ausgerechnet die gr&ouml;&szlig;ten Internet-Rambos sich jetzt als moralische Instanz aufspielen. Ausgerechnet diejenigen, die sich sonst beschweren, dass man &ldquo;in Deutschland nicht mehr alles sagen kann&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/el-hotzos-tweet-zum-trump-attentat--ploetzlich-ist-cancel-culture-okay-34882680.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Es gibt schon einen qualitativen Unterschied zwischen dem Gebrauch des Begriffs &bdquo;Zigeunerschnitzel&ldquo; und Mordphantasien. Dennoch: Selbst ein Sebastian Hotz hat das Recht auf seine freie Meinung, mag man sie noch so sehr kritisieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Nur 969 Menschen divers<\/strong><br>\nErstmals hat der Zensus Menschen gez&auml;hlt, die als &bdquo;divers&ldquo; gemeldet sind. Die Zahlen liegen der taz vor. Warum sind sie so niedrig?<br>\n2.228 &ndash; ungef&auml;hr so viele Einwohner haben Alveslohe in Schleswig-Holstein oder Felixsee in Brandenburg. Und so viele Menschen sind in Deutschland laut den neuen Zensusdaten weder Mann noch Frau. Laut den Zahlen, die das Statistische Bundesamt auf Sonderanfrage der taz ausgewertet hat, lebten zum Stichtag im Mai 2022 in Deutschland genau 42.044.446 Frauen und 40.672.866 M&auml;nner. 1.259 Personen machten keine Angabe, 969 bezeichneten sich als divers. Prozentual sind also 0,001522 Prozent der Bev&ouml;lkerung ohne Angabe und 0,001171 Prozent divers, zusammen 0,002693 Prozent. [&hellip;]<br>\nAuch wenn 2.228 nach wenig klingt, zeigen die Zensuszahlen eine deutliche Steigerung an, zumindest verglichen mit den Daten, die dem Innenministerium im September 2020 vorlagen: In einer Antwort auf eine kleine Anfrage der AfD steht, dass im Jahr 2019 256 Menschen eine &Auml;nderung des Geschlechtseintrages zu &bdquo;divers&ldquo; oder &bdquo;ohne Angabe&ldquo; ge&auml;ndert h&auml;tten. Im Jahr 2020 waren es bis September 138, also insgesamt zu dem Zeitpunkt nur fast 400.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Zensus-2022\/!6022108\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Hier scheint es dann doch einen massiven Unterschied zwischen Gewichtung im politischen und medialen Diskurs und der Realit&auml;t zu geben. Neu ist das nicht, das Ausma&szlig; ist jedoch erschreckend.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-118228","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/118228","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=118228"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/118228\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":118229,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/118228\/revisions\/118229"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=118228"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=118228"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=118228"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}