{"id":118237,"date":"2024-07-17T10:00:36","date_gmt":"2024-07-17T08:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118237"},"modified":"2024-07-18T07:15:56","modified_gmt":"2024-07-18T05:15:56","slug":"status-vor-grips-bei-hoeherer-bildung-haben-natuerlich-privilegierte-den-hut-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118237","title":{"rendered":"Status vor Grips \u2013 Bei h\u00f6herer Bildung haben nat\u00fcrlich Privilegierte den Hut auf"},"content":{"rendered":"<p>So &bdquo;gerecht&ldquo; geht&lsquo;s zu in Deutschland: Mit den &bdquo;richtigen&ldquo; Erzeugern wird ein Studium praktisch zum Selbstl&auml;ufer. Sozial benachteiligte Kinder schaffen es dagegen ziemlich selten an die Uni, selbst dann nicht, wenn die Leistung stimmt. Eine neue Studie beweist einmal mehr, dass Aufstiegschancen vor allem eine Frage der Herkunft sind. Echte Besserung verspr&auml;chen Milliardeninvestitionen in Kitas und Schulen sowie ein Sozialsystem, das Bildung zum zentralen Angelpunkt macht. Auf den Trichter kommt die Regierung nicht. Von <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9392\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-118237-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240717-Status-vor-Grips-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240717-Status-vor-Grips-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240717-Status-vor-Grips-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240717-Status-vor-Grips-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=118237-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240717-Status-vor-Grips-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240717-Status-vor-Grips-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Es w&auml;re w&uuml;nschenswert zu wissen, wie viele Tellerw&auml;scher es zeitlebens zum Million&auml;r schaffen. Es d&uuml;rften nicht allzu viele sein &ndash; mit Sicherheit sehr viel weniger als diejenigen, die an den amerikanischen Traum glauben, wonach man mit reichlich Flei&szlig;, Wille und Durchsetzungskraft von ganz unten kommend ganz oben landen kann. Auch Deutschlands politische und wirtschaftliche Eliten hegen und pflegen ein Wohlstandsversprechen, kein so pathetisch-kitschiges, aber eines von &auml;hnlicher Sto&szlig;richtung. Es lautet &bdquo;Aufstieg durch Bildung&ldquo; oder, in einer neueren Wendung, &bdquo;Chancengerechtigkeit&ldquo; und meint: Gib den Menschen Werkzeuge an die Hand, sich zu bilden, dann werden sie re&uuml;ssieren. Der wesentliche Unterschied zum US-Modell liegt darin, dass dort vorneweg das Individuum des Gl&uuml;ckes Schmied zu sein hat, w&auml;hrend bei uns der Staat in gr&ouml;&szlig;erer Mitverantwortung steht, m&ouml;glichst vielen B&uuml;rgern ein m&ouml;glichst gutes (Berufs-)Leben zu erm&ouml;glichen.<\/p><p>Was beide Versionen gemeinsam haben: Die sch&ouml;nen Erz&auml;hlungen sind eine T&auml;uschung. Um wer zu werden im Kapitalismus, braucht es vor allem eines: Gl&uuml;ck. Wobei das Wort im Sinne von &bdquo;Schicksal&ldquo; oder &bdquo;Zufall&ldquo; zu verstehen ist &ndash; n&auml;mlich dem, in die &bdquo;richtigen&ldquo; Verh&auml;ltnisse hineingeboren worden zu sein. Genauer gesagt und doch grob vereinfachend: Wer aus einem gebildeten Elternhaus stammt, hat selbst gute Aussichten, dereinst die Karriereleiter zu erklimmen. Diejenigen aus sozial benachteiligten Familien haben in dieser Hinsicht deutlich schlechtere Karten. Das Deutsche Zentrum f&uuml;r Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) ermittelt seit 1985 in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden die sogenannten sozialgruppenspezifischen Bildungsbeteiligungsquoten (BBQ). Anhand dieses Instruments kann man ziemlich zielsicher bestimmen, welchen Bildungsweg etwa ein Kind einschl&auml;gt, dessen Eltern beide Akademiker sind, und welchen ein Kind, das in einem Arbeiterhaushalt aufw&auml;chst.<\/p><p><strong>Steine auf der Karriereleiter<\/strong><\/p><p>Um das Wirken der BBQs zu verdeutlichen, verwenden die Forscher ein Modell, den &bdquo;Bildungstrichter&ldquo;. Die Vorstellung ist die: Oben kommen alle Neugeborenen jeder erdenklichen Herkunft hinein und durchlaufen anschlie&szlig;end verschiedene Bildungsphasen, vom Kindergarten &uuml;ber Grundschule, weiterf&uuml;hrende Schule bis gegebenenfalls zu einem Studium. Allerdings gelingt das eben nicht allen, unterwegs gibt es erhebliche &bdquo;Verluste&ldquo;. Viele erreichen die Hochschule deshalb nicht, weil sie kein Gymnasium besuchen, nach der mittleren Reife direkt ins Arbeitsleben wechseln oder gar keinen Schulabschluss hinkriegen. Andere machen zwar ihr Abitur, starten danach aber eine Berufsausbildung. Und wieder andere fallen ganz durch, kommen weder zu einer Ausbildung noch zu einem Job.<\/p><p>Nat&uuml;rlich funktioniert das Konzept &bdquo;Trichter&ldquo; nur auf der Bildebene: Oben ist er weit und nach unten verengt er sich. Beim &bdquo;Bildungstrichter&ldquo; flutscht allerdings nicht alles durch, was reingesch&uuml;ttet wird. Andererseits lie&szlig;e sich sagen: Je mehr &bdquo;Steine&ldquo; jungen Menschen mit auf den Weg gegeben sind, desto eher verstopft der Abfluss, ger&auml;t der Bildungsweg ins Stocken. Gar nicht funktioniert es mit &bdquo;oben&ldquo; und &bdquo;unten&ldquo;. Wer bis nach &bdquo;unten&ldquo; durchdringt, also akademische Weihen erlangt, hat es im echten Leben nach &bdquo;oben&ldquo; geschafft, hat mitunter allerbeste Aufstiegschancen. Wer &bdquo;oben&ldquo; stecken bleibt, dessen Zukunftsaussichten sind in der Regel eher mau. Gleichwohl hat das Bild eine gro&szlig;e Anschauungskraft, zumal gef&uuml;ttert mit den zugeh&ouml;rigen Zahlen, gerade denen f&uuml;r Deutschland, das mit seinem stark gegliederten Schulsystem traditionell &uuml;berm&auml;&szlig;ig viele &bdquo;Bildungsverlierer&ldquo; hervorbringt.<\/p><p><strong>Arbeiterkinder an Unis krass unterrepr&auml;sentiert<\/strong><\/p><p>In der Vorwoche wurde die neueste Auflage des &bdquo;Bildungstrichters&ldquo; offiziell per <a href=\"https:\/\/www.dzhw.eu\/pdf\/pub_brief\/dzhw_brief_02_2024.pdf\">DZHW-Brief<\/a> vorgestellt. An zwei Stellen waren dessen Ergebnisse bereits im vor vier Wochen pr&auml;sentierten <a href=\"https:\/\/www.bildungsbericht.de\/de\/bildungsberichte-seit-2006\/bildungsbericht-2024\/pdf-dateien-2024\/bildungsbericht-2024.pdf\">&bdquo;Nationalen Bildungsbericht&ldquo;<\/a> der Bundesregierung aufgetaucht, ohne dass dies gr&ouml;&szlig;ere Aufmerksamkeit erregt h&auml;tte. Dabei schlie&szlig;en die Befunde nahtlos an die insgesamt desastr&ouml;se Performance des deutschen Bildungssystems an.<\/p><p>Besonders eindr&uuml;cklich ist das Modell als <a href=\"https:\/\/www.dzhw.eu\/pdf\/pub_brief\/dzhw_brief_03_2018.pdf\">&bdquo;Indikator zur Beschreibung der jeweils zu einem Zeitpunkt erreichten Chancengleichheit beim Zugang zur Hochschulbildung&ldquo;<\/a>. In der begleitenden <a href=\"https:\/\/www.dzhw.eu\/services\/meldungen\/detail?pm_id=1640\">Pressemitteilung<\/a> liest sich das so: &bdquo;Von 100 Kindern aus akademisch gebildeten Familien beginnen 78 ein Hochschulstudium. Bei nicht-akademisch gebildeten Familien sind es gerade einmal 25 von 100.&ldquo;<\/p><p>Datengrundlage sind die Bev&ouml;lkerungs- und Hochschulstatistik, der Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes sowie &bdquo;Die Studierendenbefragung in Deutschland&ldquo; aus dem Jahr 2021, die das DZHW gemeinsam mit der AG Hochschulforschung der Universit&auml;t Konstanz und dem Deutschen Studierendenwerk (DSW) erhoben hat.<\/p><p><strong>Gerecht geht &uuml;ber gleich<\/strong><\/p><p>Wie sich zeigt, unterscheidet sich das Sozialprofil von Studienanf&auml;ngern erheblich von dem der altersgleichen Gesamtbev&ouml;lkerung. 55 Prozent stammen aus akademisch gebildeten Elternh&auml;usern, wo mindestens ein Elternteil einen Studienabschluss vorweisen kann. In der Bev&ouml;lkerung umfasst diese Gruppe nur 28 Prozent. Nimmt man Kinder aus Elternh&auml;usern mit h&ouml;chstens einer beruflichen Ausbildung, kehrt sich das Verh&auml;ltnis um. Unter den Studienneulingen stellen sie 29 Prozent, in der Bev&ouml;lkerung 52 Prozent. Kinder aus Familien mit komplett fehlender Ausbildung (zehn Prozent der Bev&ouml;lkerung) bilden an den Hochschulen einen Anteil von k&uuml;mmerlichen zwei Prozent. Das bedeutet: 92 von 100 Kindern von Eltern, die beide keinen verbrieften Ausbildungsabschluss haben, werden niemals eine Hochschule von innen sehen.<\/p><p>Damit bricht die Verhei&szlig;ung von &bdquo;Chancengerechtigkeit&ldquo; in sich zusammen, ein Begriff &uuml;brigens, der in der politischen Kommunikation nicht zuf&auml;llig dem der &bdquo;Chancengleichheit&ldquo; den Rang abgelaufen hat. &bdquo;Gleichheit&ldquo; klingt zu sehr nach DDR &ndash; &bdquo;wer will denn so was&ldquo; &ndash;, und gerecht kann selbst ein Neun-zu-null der Bayern gegen Heidenheim sein. Wie die DZHW-Forscher ausf&uuml;hren, wird der Werdegang von Kindern schon viel fr&uuml;her im Bildungsverlauf vorgezeichnet. So besuchen Kinder von Nicht-Akademikern viel seltener Schulen, die zur Hochschulreife f&uuml;hren &ndash; von 100 sind es gerade einmal 46. Wobei das Gymnasium nicht der einzige Weg zum Ziel ist. Nicht selten wird der Umweg &uuml;ber berufliche Schulen genommen, wor&uuml;ber sich ebenso eine Hochschulzugangsberechtigung erlangen l&auml;sst. Akademikerkinder absolvieren hingegen zu 80 Prozent Schulformen, die den Weg zu Hochschulen er&ouml;ffnen. Nur zwei weniger bleiben der Uni am Ende trotzdem fern, bei den &bdquo;bildungsfernen&ldquo; Schulkameraden gehen 21 verlustig.<\/p><p><strong>Schulnoten nachrangig f&uuml;r Erfolg<\/strong><\/p><p>Die famili&auml;re Pr&auml;gung beginnt aber noch viel eher. Spr&ouml;sslinge aus bevorteilten Elternh&auml;usern haben h&auml;ufiger einen Kitaplatz, obwohl gerade &auml;rmeren Familien damit viel mehr geholfen w&auml;re. Privilegierte bekommen im Kleinkindalter sehr viel h&auml;ufiger vorgelesen, <a href=\"https:\/\/archive.ph\/20240705075816\/https:\/\/www.zeit.de\/2024\/29\/bildungsungleichheit-schule-kinder-akademiker-studium\">79 Prozent in Akademikerhaushalten, 24 Prozent bei Eltern ohne Berufsabschluss<\/a>. Entsprechend gro&szlig; fallen auch die Unterschiede in puncto Wortschatz aus.<\/p><p>Andererseits ist es ein unzutreffendes Vorurteil, das soziale Umfeld zur Quelle mangelnder Bildung zu erkl&auml;ren. &bdquo;Gerade bei sp&auml;teren &Uuml;berg&auml;ngen, wie der Entscheidung f&uuml;r oder gegen ein Studium, sind es weniger die Leistungsunterschiede, die soziale Ungleichheiten vermitteln&ldquo;, bemerkte dazu Soziologin und Studienautorin Sandra Buchholz. Relevanter seien andere Faktoren wie die antizipierten Kosten eines Studiums, die Wahrnehmung der &bdquo;Eignung&ldquo; f&uuml;r ein Studium oder festgefahrene Bildungsvorstellungen von Eltern und Freunden. Eine neuere <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/chapter\/10.1007\/978-3-658-39657-2_4\">Studie<\/a> kam zu dem Ergebnis, dass beim Vergleich sozial besser und schlechter gestellter Sch&uuml;ler die Entscheidung, an eine Uni zu gehen oder nicht, nur zu 15 Prozent auf Unterschiede in den Schulnoten zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist.<\/p><p><strong>Skandal ohne Ende<\/strong><\/p><p>Was die Lage noch bedr&uuml;ckender macht: Kleine Fortschritte, die zwischenzeitlich zur Hoffnung Anlass gaben, die &bdquo;Gerechtigkeitsl&uuml;cke&ldquo; k&ouml;nnte sich allm&auml;hlich schlie&szlig;en, sind wom&ouml;glich bald schon wieder null und nichtig. Bei der vorangegangenen Analyse aus dem Jahr 2018 nahmen von 100 Akademikerkindern noch 79 ein Studium auf. Von 100 Kindern aus einem Nicht-Akademikerhaushalt waren es immerhin 27 &ndash; jetzt wieder zwei weniger. Wenn Mitautorin Ulrike Schwabe konstatiert, dass der starke Anstieg der Studienanf&auml;ngerquote in den vergangenen Jahren &bdquo;nicht zu einem nennenswerten Abbau herkunftsspezifischer Ungleichheiten beim Zugang zu hochschulischer Bildung gef&uuml;hrt&ldquo; habe, dann mutet das sogar besch&ouml;nigend an. Vielmehr kommt die neueste Bestandsaufnahme der von 2012 bedenklich nahe: Damals schafften es 23 Prozent der Kinder aus sozial benachteiligtem Elternhaus an eine Hochschule, heute, 15 Jahre sp&auml;ter, gerade einmal zwei Prozent mehr &ndash; mit r&uuml;ckl&auml;ufiger Tendenz.<\/p><p>Realistischer erscheint vor diesem Hintergrund das, was die Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vor einem Monat zum damals pr&auml;sentierten &bdquo;Nationalen Bildungsbericht&ldquo; zu sagen hatte. Die Kopplung von Bildungserfolg und sozialer Herkunft habe in den vergangenen 20 Jahren offenbar sogar zugenommen, beschied sie. <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.neuer-bildungstrichter-arbeiterkinder-haben-schlechte-chancen-es-an-die-uni-zu-schaffen.f8da1224-08ed-4621-b95a-b5cebe54393c.html\">&bdquo;Das ist nicht nur ein bildungs-, sondern auch ein gesellschaftspolitischer Skandal&ldquo;<\/a>, setzte sie nach, und weiter: &bdquo;Der Anspruch der Politik, Aufstieg durch Bildung und gesellschaftliche Durchl&auml;ssigkeit m&ouml;glich zu machen, wird ad absurdum gef&uuml;hrt.&ldquo; Das gilt schon sehr lange, in Zeiten allgemeiner Kriegsert&uuml;chtigung sicher noch viel mehr.<\/p><p><small>Titelbild: ITTIGallery\/shutterstock.com<\/small><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/4e79ddbee9984eea8d07f7ccf75e682d\" alt=\"\" title=\"\" height=\"1\" widht=\"1\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So &bdquo;gerecht&ldquo; geht&lsquo;s zu in Deutschland: Mit den &bdquo;richtigen&ldquo; Erzeugern wird ein Studium praktisch zum Selbstl&auml;ufer. Sozial benachteiligte Kinder schaffen es dagegen ziemlich selten an die Uni, selbst dann nicht, wenn die Leistung stimmt. Eine neue Studie beweist einmal mehr, dass Aufstiegschancen vor allem eine Frage der Herkunft sind. 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