{"id":11842,"date":"2012-01-11T08:33:29","date_gmt":"2012-01-11T07:33:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842"},"modified":"2012-01-11T08:33:29","modified_gmt":"2012-01-11T07:33:29","slug":"hinweise-des-tages-1547","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842#h01\">Paul Krugman &ndash; Germans and Aliens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842#h02\">Staaten finanzieren statt Banken subventionieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842#h03\">Harald Schumann: Chancen f&uuml;r die Transaktionssteuer stehen besser denn je<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842#h04\">Achim Truger: Schuldenbremse als Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842#h05\">Schweizer Nationalbank-Chef &ndash; Ein R&uuml;cktritt sorgt f&uuml;r Glaubw&uuml;rdigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842#h06\">Europe requires European bonds<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842#h07\">Nochmals zur ARD-Sendung &bdquo;Riester-Dilemma&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842#h08\">Billigl&ouml;hne teuer f&uuml;r den Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842#h09\">Armutsrisiko ist in Deutschland besonders hoch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842#h10\">Auf Salz gebaut: Die Lehren aus Gorleben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842#h11\">Mafia ist Italiens solideste Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842#h12\">&Ouml;sterreich au&szlig;er Kontrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842#h13\">Ungarn: Abendd&auml;mmerung einer Demokratie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842#h14\">Die Erbfolge wird weiblich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842#h15\">Rette sich, wer kann: FDP-Personalpolitik in Bundesministerien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842#h16\">TU Dresden startet Kampagne zur Exzellenzbewerbung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842#h17\">Streit um den Geheimvertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842#h18\">Lust am (Hoch-)Kochen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11842#h19\">10 Jahre Guant&aacute;namo<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=11842&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Paul Krugman &ndash; Germans and Aliens<\/strong><br>\nThe Times has an article today about Germany&rsquo;s faith in austerity as the answer to depression. It&rsquo;s sad reading for anyone hoping that Europe will get its act together; it&rsquo;s especially galling that Germans remain so committed to belief in expansionary austerity, despite the thorough empirical debunking the notion has been given over the past year and a half (see, e.g., this IMF working paper (pdf)).<br>\nBut the Germans believe that their own experience shows that austerity works: they went through some tough times a decade ago, but they tightened their belts, and all was well in the end. Not that it will do any good, but it&rsquo;s worth pointing out that Germany&rsquo;s experience can only be generalized if we find some space aliens to trade with, fast. [&hellip;] So the German demand is that everyone run a current account surplus, just like they do &mdash; something that would only be possible if we can find someone or something else to buy our exports. It remains remarkable to see with how little wisdom the world is governed.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2012\/01\/09\/germans-and-aliens\/\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Staaten finanzieren statt Banken subventionieren<\/strong><br>\n&ldquo;Statt die Profite der Banken zu subventionieren, sollte die Europ&auml;ische Zentralbank lieber f&uuml;r eine zinsg&uuml;nstige Finanzierung der Eurostaaten sorgen. Kredite &uuml;ber 489 Milliarden Euro f&uuml;r drei Jahre zu einem Zinssatz von derzeit einem Prozent &ndash; von solchen Konditionen k&ouml;nnen die Eurostaaten nur tr&auml;umen. Die Banken hingegen wissen mit diesem Geschenk der EZB nichts anzufangen&rdquo;, kommentiert Sahra Wagenknecht aktuelle Meldungen, nach denen die Banken eine Rekordsumme von 482 Milliarden Euro bei der EZB parken, statt mit dem Geld die Wirtschaft anzukurbeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sahra-wagenknecht.de\/de\/article\/1184.staaten-finanzieren-statt-banken-subventionieren.html\">Sahra Wagenknecht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Harald Schumann: Chancen f&uuml;r die Transaktionssteuer stehen besser denn je<\/strong><br>\nEs gibt politische Forderungen, die sind so naheliegend, dass v&ouml;llig unverst&auml;ndlich scheint, warum sie nicht l&auml;ngst umgesetzt sind. Dazu z&auml;hlt auch die Einf&uuml;hrung einer Umsatzsteuer im Handel mit Wertpapieren. Bei jedem Einkauf, gleich ob es um Br&ouml;tchen oder Immobilien geht, werden europaweit Abgaben an den Fiskus f&auml;llig. Doch ausgerechnet die Akteure auf den Finanzm&auml;rkten, die wesentlich zur Aufbl&auml;hung der Staatsverschuldung beigetragen haben, sind bis heute von Umsatzsteuern weitgehend befreit. Und das, obwohl schon eine Abgabe von nur 0,05 Prozent auf alle Finanzmarktums&auml;tze in der EU mehr als 300 Milliarden Euro pro Jahr in die europ&auml;ischen Staatskassen sp&uuml;len w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/finanzmarktregulierung-chancen-fuer-die-transaktionssteuer-stehen-besser-denn-je\/6049028.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es schon beachtlich, wie es die FDP immer wieder schafft, sich f&uuml;r die &ouml;konomische Unvernunft stark zu machen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Achim Truger: Schuldenbremse als Gefahr<\/strong><br>\nEuropa droht ein Konjunktureinbruch, doch die Pl&auml;ne zum Abbau der Budgetdefizite nehmen darauf keine R&uuml;cksicht. Dieser Kurs ist f&uuml;r ein Land allein schon schlimm genug, aber schlicht katastrophal, wenn er f&uuml;r die gesamte EU verordnet wird. Das Prinzip &ldquo;So schnell wie m&ouml;glich, so hart wie m&ouml;glich&rdquo; droht den Euroraum in eine tiefe Rezession zu st&uuml;rzen, gefolgt von jahrelanger Stagnation. Statt simultan in die Krise hineinzusparen, m&uuml;ssten die EU-Staaten das Wachstum mit Investitionen stimulieren&hellip;<br>\nEs ist l&auml;cherlich, zu glauben, dass institutionelle Schuldengrenzen eine Marktpanik beenden &ndash; das kann nur die Europ&auml;ische Zentralbank, indem sie eine Garantie f&uuml;r die Eurostaaten signalisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1325485954654\/Schuldenbremse-als-Gefahr-Diese-Idee-wird-noch-viel-Schaden-anrichten\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Schweizer Nationalbank-Chef &ndash; Ein R&uuml;cktritt sorgt f&uuml;r Glaubw&uuml;rdigkeit<\/strong><br>\nPhilipp Hildebrand wurde klar, was das Kernproblem eines jeden wahren Skandals ist: Ist der Geist einmal aus der Flasche, bringt man ihn nie mehr zur&uuml;ck. Ist ein Zweifel einmal geweckt, kann man ihn nie mehr ganz ausr&auml;umen.<br>\nUnd da die Volkspartei und Blocher keine Anstalten unternahmen, mit ihrer Kampagne aufzuh&ouml;ren, zog Hildebrand die Rei&szlig;leine. Zur Wahrung seiner eigenen Glaubw&uuml;rdigkeit sowie der Handlungsf&auml;higkeit der Schweizer Nationalbank r&auml;umte er nun seinen Posten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2012-01\/schweiz-poehner\/komplettansicht\">Die Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Leider sind auch wir von den NachDenkSeiten auf die Kampagne der Z&uuml;richer Weltwoche inszeniert von dem rechtsradikalen schweizer Milliard&auml;r Christoph Blocher <a href=\"\/?p=11778#h06\">hereingefallen<\/a>. Wir haben uns zwar <a href=\"\/?p=11783#h05\">distanziert<\/a>, aber dennoch bedauern wir diesen journalistischen Fehlgriff. Wir entschuldigen uns daf&uuml;r bei unseren Leserinnen und Lesern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Europe requires European bonds<\/strong><br>\nIs it time for Eurobonds? This column argues that Eurobonds have always been the right solution. Every successful union throughout history has needed to create a proper financial instrument of sovereign debt &ndash; and the Eurozone is no different.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.voxeu.org\/index.php?q=node\/7508\">VoxEU<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nochmals zur ARD-Sendung &bdquo;<a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/sendungen_a-z\/799280_reportage-dokumentation\/9216678_das-riester-dilemma-portrait-einer\">Riester-Dilemma<\/a>&ldquo;<\/strong><br>\nLesen Sie dazu auch die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE &bdquo;Zur l&uuml;ckenhaften Datenlage und anhaltenden Kritik nach 10 Jahren Riester-Rente&ldquo;, insbesondere auch die <a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/079\/1707964.pdf\">Vorbemerkung der Fragesteller [PDF &ndash; 508 KB]<\/a>. Sie k&ouml;nnen selbst nachlesen, ob Sie mit der Antwort der Bundesregierung irgendetwas anfangen k&ouml;nnen.<br>\nSiehe dazu weiter die Antwort der Bundesregierung gleichfalls auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion Erfahrungen mit der steuerlich gef&ouml;rderten Basis- oder &bdquo;<a href=\"http:\/\/dipbt.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/075\/1707593.pdf\">R&uuml;rup-Rente [PDF &ndash; 148 KB]<\/a>&ldquo;\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Als Erg&auml;nzung zu unserem Programmhinweis: Unser Leser H.B. machte uns darauf aufmerksam, dass die Sendung auch am 11. Januar um 20 Uhr 15 im SWR-Fernsehen wiederholt wird und unser Leser M.N. machte uns darauf aufmerksam, dass der Sender EinsExtra in einigen Regionen auch &uuml;ber DVB-T ausgestrahlt wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Billigl&ouml;hne teuer f&uuml;r den Staat<\/strong><br>\nDer Staat musste 2011 rund zwei Milliarden Euro aufwenden, um den Beziehern von Niedriglohn zu einem Existenzminimum zu verhelfen. Insgesamt steuerte er f&uuml;r das das Hartz-IV-System vier Milliarden zu den unzureichenden L&ouml;hnen bei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/dgb-studie-billigloehne-teuer-fuer-den-staat,1472780,11413960.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Armutsrisiko ist in Deutschland besonders hoch<\/strong><br>\nIn Deutschland sind arbeitslose Menschen viel &ouml;fter von Armut bedroht als in anderen L&auml;ndern Europas. Zuletzt waren hierzulande 70 Prozent der Erwerbslosen armutsgef&auml;hrdet &ndash; das ist ein Spitzenwert. In keinem anderen EU-Staat war die Quote auch nur ann&auml;hernd so hoch. Im EU-Durchschnitt waren zuletzt lediglich 45 Prozent der Arbeitslosen armutsgef&auml;hrdet. Das geht aus Angaben der europ&auml;ischen Statistikbeh&ouml;rde Eurostat hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/erwerbslosigkeit-armutsrisiko-ist-in-deutschland-besonders-hoch,10808230,11412280.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Die Problemf&auml;lle bleiben zur&uuml;ck&rdquo;<\/strong><br>\nHat das reiche Deutschland tats&auml;chlich die &auml;rmsten Arbeitslosen? Ihr Risiko, in die Armut abzurutschen, ist jedenfalls laut einer Statistik mit 70 Prozent im EU-Vergleich besonders hoch. Experte Holger Bonin erkl&auml;rt, warum diese Zahl nur auf den ersten Blick schockierend ist &ndash; und warum eine Anhebung der Grundsicherung das Problem nicht l&ouml;st.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/arbeitslose-in-deutschland-die-problemfaelle-bleiben-zurueck-1.1254218\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Gro&szlig;artig. Und jetzt soll dieses menschenverachtende System als &ldquo;gro&szlig;er Erfolg&rdquo; der restlichen EU oktroyiert werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Auf Salz gebaut: Die Lehren aus Gorleben<\/strong><br>\n&hellip;Vielmehr scheint die aktuelle Regierung mit dem &bdquo;Gorleben-Dialog&ldquo; und der nun einberufenen Bund-L&auml;nder-Arbeitsgruppe den Trend ihrer Vorg&auml;nger fortzusetzen: Seit &uuml;ber 30 Jahren haben fast alle Regierungen wider besseres Wissen versucht, Gorleben als Endlager f&uuml;r hochradioaktive Abf&auml;lle durchzusetzen.<br>\nDabei ignoriert Norbert R&ouml;ttgen v&ouml;llig, dass die mit der atomaren Endlagerung verbundenen gesellschaftlichen Fragen vor der Entwicklung eines Endlagersuchgesetzes gekl&auml;rt werden m&uuml;ssen. Wie sonst lie&szlig;e sich erkl&auml;ren, dass die von R&ouml;ttgen eingesetzte Arbeitsgruppe bis Sommer 2012 ein Endlagersuchgesetz entwickeln soll, w&auml;hrend Niedersachsens Ministerpr&auml;sident McAllister parallel und ebenfalls bis Sommer 2012 zumindest einen Teil der oben skizzierten Fragestellungen beantworten will? Auch die vorgeschlagene Zusammensetzung der Arbeitsgruppe aus Vertretern von acht Bundesl&auml;ndern und einem Vertreter des Bundes ist weit von einer unabh&auml;ngigen Ethikkommission entfernt, wie sie hier vorgeschlagen wird.<br>\nImmerhin einen Hoffnungsschimmer aber gibt es: Bislang sind alle Regierungen mit ihrem Vorhaben am Widerstand der Bev&ouml;lkerung gescheitert &ndash; und das mit gutem Recht. Der Bundesumweltminister w&auml;re daher gut beraten, aus der Geschichte Gorlebens endlich die richtigen Lehren zu ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/januar\/auf-salz-gebaut-die-lehren-aus-gorleben\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mafia ist Italiens solideste Bank<\/strong><br>\nDie Mafia ist Italiens solideste Bank. Das organisierte Verbrechen kann mit einer Liquidit&auml;t von 65 Milliarden Euro rechnen, so viel wie kein Geldhaus im Stiefelstaat, geht aus dem Jahresbericht des Kaufleuteverbands Confesercenti hervor. &ldquo;In dieser Krisenphase ist die Mafia AG die einzige Struktur, die &uuml;ber liquide Mittel f&uuml;r Investitionen verf&uuml;gt&rdquo;, warnte Confesercenti-Pr&auml;sident Marco Venturi. Die Mafia nutze die Krise aus, um immer tiefer in das Wirtschaftssystem in Nord- und Mittelitalien einzudringen. Das organisierte Verbrechen sei Italiens Unternehmen mit dem h&ouml;chsten Umsatz. Wie aus der Studie hervorgeht, steht die Kriminalit&auml;t in dem Mittelmeerland mit 140 Milliarden Euro Umsatz f&uuml;r sieben Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Der Jahresbericht von Confesercenti nannte illegale M&uuml;llentsorgung, Schutzgelderpressung, illegalen Geldverleih, Diebstahl, Betrug und Schmuggel als Hauptgesch&auml;ftsbereiche der kriminellen Organisationen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1325486028642\/Alarm-in-Italien-Mafia-ist-Italiens-solideste-Bank\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich au&szlig;er Kontrolle<\/strong><br>\nJahrzehntelang genossen &Ouml;sterreichs Politiker ihren Diplomatenstatus auch dann, wenn sie l&auml;ngst aus dem Amt ausgeschieden waren. Nun macht ein besonders krasser Fall um Karl-Heinz Grasser Schlagzeilen. Und die Regelung soll abgeschafft werden. [&hellip;]<br>\nDenn gegen Grasser wird wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch ermittelt. Er soll bei der Privatisierung von Staatseigentum illegale Provisionen kassiert haben. Er weist das zur&uuml;ck. Schon w&auml;hrend seiner Zeit als Finanzminister war Grasser mit einem Bargeldkoffer &uuml;ber die Grenzen gereist. Das sei jedoch keine Geldw&auml;sche gewesen: Das Geld habe seiner Schwiegermutter geh&ouml;rt, die testen wollte, ob er es gewinnbringend anlegen k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:immunitaet-oesterreich-ausser-kontrolle\/60151697.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ungarn: Abendd&auml;mmerung einer Demokratie?<\/strong><br>\nDer &ouml;sterreichische Politikwissenschaftler Anton Pelinka warnt vor der demokratiefeindlichen Regierungspolitik in Budapest. &ldquo;Ist Ungarns Demokratie in Gefahr? Solange diese Regierung ein Interesse daran hat, Mitglied der EU zu bleiben; solange Orbans Partei in der Europ&auml;ischen Volkspartei ist, zu deren Mitgliedern auch die CDU\/CSU z&auml;hlt, k&ouml;nnen europ&auml;ische Akteure das Schlimmste verhindern. Noch sind die politischen Grundfreiheiten nicht in unmittelbarer Gefahr. Aber diejenigen, die diese Grundfreiheiten verteidigen, sind f&uuml;r jede europ&auml;ische Hilfe dankbar.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/debattiersalon.de\/\">debattiersalon<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Erbfolge wird weiblich<\/strong><br>\nTalent reicht nicht mehr aus, der richtige Partner muss schon sein: Doris Schr&ouml;der-K&ouml;pf und Michelle M&uuml;ntefering streben in politische &Auml;mter. Ein neuer Trend?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!85371\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wie weit ist die SPD eigentlich schon gesunken? Wenn die Parteibasis derlei Boulevard-Eskapaden akzeptieren sollte, sollte sie sich auch nicht mehr &uuml;ber den fortschreitenden Niedergang der Partei beschweren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Rette sich, wer kann: FDP-Personalpolitik in Bundesministerien<\/strong><br>\nDie Liberalen stehen unter Druck. Unabh&auml;ngige Beobachter sprechen von h&ouml;chst ungew&ouml;hnlichen Stellenbesetzungen in FDP-gef&uuml;hrten Bundesministerien. Kann das sein? report M&Uuml;NCHEN stie&szlig; in der Hauptstadt auf interessante Zusammenh&auml;nge, die eines gemeinsam haben: ein Geschm&auml;ckle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.br-online.de\/report-muenchen\/2012\/4486\/rette-sich-wer-kann-fdp-personalpolitik-in-bundesministerien.html\">Report M&uuml;nchen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>TU Dresden startet Kampagne zur Exzellenzbewerbung<\/strong><br>\nSieben Prominente aus Kunst, Politik und Sport werben in Videospots derzeit f&uuml;r die TU Dresden. Damit will die Hochschule ihrer Bewerbung zur Exzellenzuniversit&auml;t Nachdruck verleihen. Das Zentrum f&uuml;r Regenerative Therapien wurde bereits 2006 als Exzellenzcluster ausgezeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/1648682\/\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das wird aber die Exzellenz steigern, wenn Reiner Calmund als Mitglied des FC Dynamo Dresden, Polarkreis 18-S&auml;nger Felix R&auml;uber und f&uuml;nf weitere Prominente aus Kunst, Politik und Sport daf&uuml;r werben. Wissenschaft als Marketing.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Streit um den Geheimvertrag<\/strong><br>\nDie Uni K&ouml;ln will ihren Vertrag mit dem Bayer-Konzern unter Verschluss halten. Der Fall liegt jetzt beim Verwaltungsgericht K&ouml;ln. Doch dem Pharmariesen passt das nicht. Vor Gericht wird Bayer von der renommierten Kanzlei Freshfield vertreten. Auch die Universit&auml;t K&ouml;ln, gegen die sich die Klage richtet, hat sich Rechtshilfe gesucht. Sie beauftragte die Kanzlei Redeker, die derzeit auch Bundespr&auml;sident Wulff in seiner Kreditaff&auml;re ber&auml;t. Der Aufwand zeigt, wie sehr beiden Seiten daran gelegen ist, die Konditionen ihrer &ldquo;pr&auml;ferierten Partnerschaft&rdquo; unter Verschluss zu halten, welche im M&auml;rz 2008 vereinbart wurde, um bei der Entwicklung neuer Medikamente zusammenzuarbeiten. Das Anti-Bayer-B&uuml;ndnis f&uuml;rchtet, dass Bayer durch den Vertrag unliebsame Studien verhindern und die Universit&auml;t nicht gen&uuml;gend an Patenten beteiligt werden k&ouml;nnte.<br>\nDie Universit&auml;t &uuml;berdenkt inzwischen aber ihre Kooperationen mit der Wirtschaft. Eine Gruppe aus Studierenden und Professoren soll jetzt Empfehlungen f&uuml;r k&uuml;nftige Vertr&auml;ge mit Unternehmen ausarbeiten, erkl&auml;rte ein Uni-Sprecher. Der Bayer-Konzern wiederum f&uuml;rchtet offenbar um weitere Vertr&auml;ge mit deutschen Hochschulen, sollte die K&ouml;lner Vereinbarung &ouml;ffentlich werden. Der Konzern k&ouml;nne dann &ldquo;auf Jahre hinaus nicht mehr auf Augenh&ouml;he um wissenschaftliche Kooperationspartner werben&rdquo;, schreiben die Anw&auml;lte. &ldquo;Das klingt so, als h&auml;tte Bayer die Uni &uuml;ber den Tisch gezogen&rdquo;, sagt Philipp Mimkes. &ldquo;Denn wenn die Regelungen fair sind &ndash; warum sollten sie dann andere Unis abschrecken?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2012%2F01%2F09%2Fa0053&amp;cHash=62c3589a19\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Lust am (Hoch-)Kochen<\/strong><br>\nSp&auml;testens als Chefredakteur Kai Diekmann den Bundespr&auml;sidenten in einem offenen Brief darum bat, die Abschrift seines Mailboxanrufes freizugeben, war die Grenze zur Scheinheiligkeit &uuml;berschritten. Schon seit Tagen liegen zumindest Teile der erregten Telefon-&Auml;u&szlig;erungen Christian Wulffs den Redaktionen der gro&szlig;en Tageszeitungen vor, und diese Informationen kommen nicht aus dem Bundespr&auml;sidialamt.<br>\nDie Bild-Zeitung h&auml;lt das Thema mit gro&szlig;er Lust am K&ouml;cheln und spielt &uuml;ber Bande, um sich die Meinungsf&uuml;hrerschaft in dieser Sache zu erhalten. Es ist und bleibt ein Kampagnenblatt, dem es nicht ausreicht, Fakten zu drucken und es der &Ouml;ffentlichkeit zu &uuml;berlassen, welche Schl&uuml;sse sie aus diesen Fakten zieht&hellip;<br>\nZur Zeit erleben wir einen Machtkampf. Die Bild-Zeitung, die den Ministerpr&auml;sidenten Wulff schonte, ja sogar in die positiven Schlagzeilen brachte, als der sich von seiner ersten Frau scheiden lie&szlig;, l&auml;sst ihn als Bundespr&auml;sidenten nun fallen &ndash; und genie&szlig;t die Macht der ungedruckten Ger&uuml;chte, die umso mehr wie Pilze aus dem Boden schie&szlig;en als es dem Staatsoberhaupt nicht gelingt, den Verdacht zu zerstreuen, dass es weiterhin Dinge verheimliche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/kommentar\/1648246\/\">DLF<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Am Tropf von BILD<\/strong><br>\nIm Fall des w&uuml;rdelosen und entw&uuml;rdigten Bundespr&auml;sidenten Christian Wulff gibt es einen zweiten, inzwischen nicht weniger w&uuml;rdelosen Schauplatz: das Verhalten der Medien, genauer gesagt, eines Teils der Print-Medien. Das Medienkarussell dreht sich mit immer schnellerer Geschwindigkeit und gebiert Peinlichkeiten und Absurdit&auml;ten ohne Ende.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sprengsatz.de\/?p=3791\">Sprengsatz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>10 Jahre Guant&aacute;namo<\/strong><br>\nEine Spezialseite von Amnesty International<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.amnesty.de\/10-jahre-guantanamo?destination=startseite%3FOpenDocument%3D\">Amnesty International<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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