{"id":118623,"date":"2024-07-24T10:00:47","date_gmt":"2024-07-24T08:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118623"},"modified":"2024-07-24T15:19:02","modified_gmt":"2024-07-24T13:19:02","slug":"umschuldung-fuer-die-ukraine-das-grosse-geldverdienen-kann-beginnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118623","title":{"rendered":"\u201eUmschuldung\u201c f\u00fcr die Ukraine \u2013 das gro\u00dfe Geldverdienen kann beginnen"},"content":{"rendered":"<p>Private Gl&auml;ubiger wie BlackRock und Co. haben sich mit der Ukraine auf einen Schuldenschnitt <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/2dcaff38-0fbf-4af2-8252-ee717c7e852e\">geeinigt<\/a>. Alte Staatsanleihen im Nennwert von rund 20 Milliarden US-Dollar, f&uuml;r die im August Zinszahlungen f&auml;llig gewesen w&auml;ren, werden nun in neue Papiere umgewandelt, die nicht vor 2027 bedient werden m&uuml;ssen. Daf&uuml;r nehmen sie offiziell einen Verlust von 37 Prozent in Kauf. Was sich wie ein schlechtes Gesch&auml;ft anh&ouml;rt, ist jedoch eine Wette auf die Zukunft mit Potential. Sobald der Krieg vorbei ist, beginnt der gro&szlig;e Wiederaufbau und da wollen die Finanzkonzerne nat&uuml;rlich dabei sein, zumal dann die G7-Staaten, darunter Deutschland, indirekt als B&uuml;rgen f&uuml;r neue Schulden der Ukraine einspringen. Die Zeche zahlt am Ende der Steuerzahler, die Gewinne flie&szlig;en an die Finanzkonzerne im Westen und die Ukraine wird ihre ersehnte &bdquo;Freiheit&ldquo; gegen eine Schuldknechtschaft eintauschen. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2240\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-118623-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240724_Umschuldung_fuer_die_Ukraine_das_grosse_Geldverdienen_kann_beginnen_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240724_Umschuldung_fuer_die_Ukraine_das_grosse_Geldverdienen_kann_beginnen_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240724_Umschuldung_fuer_die_Ukraine_das_grosse_Geldverdienen_kann_beginnen_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240724_Umschuldung_fuer_die_Ukraine_das_grosse_Geldverdienen_kann_beginnen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=118623-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240724_Umschuldung_fuer_die_Ukraine_das_grosse_Geldverdienen_kann_beginnen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240724_Umschuldung_fuer_die_Ukraine_das_grosse_Geldverdienen_kann_beginnen_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Um was geht es? Am Vorabend des Einmarsches russischer Truppen stand die Ukraine finanzpolitisch erstaunlich gut da. Ende 2021 <a href=\"https:\/\/www.wilsoncenter.org\/blog-post\/will-ukraine-default-its-debts\">betrugen<\/a> die Auslandsschulden 47,7 Milliarden US-Dollar &ndash; was rund 49 Prozent des damaligen Bruttoinlandsproduktes entsprach. Zur Bedienung der Zinslast musste der ukrainische Staat rund ein Prozent des BIPs aufbringen. Das entspricht ungef&auml;hr den deutschen Zahlen in diesem Jahr, wobei man aber bedenken muss, dass 2021 die Zinsen deutlich niedriger waren. Von den 47,7 Milliarden US-Dollar Auslandsschulden der Ukraine waren rund 20 Milliarden in 13 unterschiedlichen in Euro und US-Dollar laufenden Staatsanleihen geb&uuml;ndelt, die von privaten Gl&auml;ubigern gehalten werden. Dies sind nat&uuml;rlich keine Kleinsparer, sondern die gro&szlig;en Finanzkonzerne, darunter ganz vorne der US-Konzern BlackRock, der zur Allianz geh&ouml;rende US-Konzern Pimco und die franz&ouml;sische Amundi. Nach dem Einmarsch russischer Truppen verh&auml;ngte die Ukraine in Absprache mit diesen Konzernen ein zweij&auml;hriges Schuldenmoratorium. Dieses Moratorium l&auml;uft im August aus und bis zuletzt verhandelte man gemeinsam &uuml;ber eine L&ouml;sung.<\/p><p>Technisch gesehen ist die Ukraine eigentlich zahlungsunf&auml;hig. Kriege kosten nun mal sehr viel Geld. F&uuml;r das laufende Jahr weist der ukrainische Haushalt ein Loch in H&ouml;he von 37 Milliarden US-Dollar aus. Zwar flie&szlig;en reichlich Gelder aus der EU und den USA in das Land, doch diese Gelder sind meist zweckgebunden f&uuml;r den Kauf von Waffen aus ebendiesen L&auml;ndern, werden also technisch gesehen nur durch die Ukraine durchgeschleift und landen am Ende bei den R&uuml;stungskonzernen des Westens.<\/p><p>Als erste Ma&szlig;nahme <a href=\"https:\/\/www.lemonde.fr\/en\/economy\/article\/2024\/06\/25\/the-delicate-restructuring-of-ukrainian-debt_6675633_19.html\">strukturierte der IWF zusammen mit der Ukraine deren IWF-Schulden um<\/a>. Die Ukraine bekam vom IWF weitere 5,4 Milliarden US-Dollar Kredit &ndash; es ist &uuml;brigens ein Novum, dass der IWF einem kriegsf&uuml;hrenden Land einen Kredit gibt &ndash;, die zusammen mit den bestehenden Schulden in H&ouml;he von 10,2 Milliarden US-Dollar zu einem neuen 15,6-Milliarden-US-Dollar-Kredit umgeformt wurden. Doch Kredite des IWF sind bekanntlich stets an strenge Auflagen gebunden. Unter anderem verpflichtete sich die Ukraine, ab 2028 eine Staatsschuldenquote von 82 Prozent einzuhalten und die &uuml;blichen neoliberalen &bdquo;Reformen&ldquo; durchzuf&uuml;hren. Sobald der Krieg vorbei ist, steht die Ukraine also unter Kuratel des IWF. So viel zum Thema Freiheit. F&uuml;r den laufenden Haushalt konnten so 900 Millionen US-Dollar Zinsen f&uuml;r die Altkredite an den IWF eingespart werden und 5,4 Milliarden US-Dollar frische Kredite kamen hinzu. Aus den 37 Milliarden US-Dollar Defizit im laufenden Haushalt wurden so 30,7 Milliarden US-Dollar &ndash; immer noch eine kaum zu stemmende Summe.<\/p><p>Von den westlichen Staaten, die den Krieg finanzieren, ist bei diesem Problem im laufenden Jahr zun&auml;chst wenig zu erwarten. Die direkten Schulden der Ukraine bei diesen Staaten wurden ohnehin bereits 2022 eingefroren, eine R&uuml;ckzahlung &ndash; so sie denn stattfindet &ndash; ist nicht vor 2027 vorgesehen. Ein denkbarer Schuldenerlass h&auml;tte daher keine Auswirkungen auf die aktuelle Finanzplanung und neue Kredite zur Haushaltssanierung will der Westen auch (noch) nicht vergeben &ndash; daf&uuml;r hat man sich ja ein besonderes Instrument ausgedacht, zu dem wir sp&auml;ter kommen.<\/p><p>Bleiben also die privaten Kredite. Hier wurde bereits im Fr&uuml;hjahr hart mit den Gl&auml;ubigern verhandelt. Die wollten Abschreibungen in H&ouml;he von 20 Prozent akzeptieren, die Ukraine forderte 60 Prozent. W&auml;re man zu keiner Einigung gekommen, w&uuml;rde dies einen technischen Staatsbankrott bedeuten, der dazu f&uuml;hrt, dass es f&uuml;r die Ukraine &ndash; und f&uuml;r ukrainische Unternehmen &ndash; in den n&auml;chsten Jahren sehr schwer w&auml;re, &uuml;berhaupt noch Geld von privaten Finanzunternehmen zu bekommen. Also einigte man sich. Offiziell verzichten die Gl&auml;ubiger nun auf 37 Prozent ihrer Forderungen. Doch das ist nicht alles. Die alten Papiere werden nun in zwei neue Papiere &uuml;berf&uuml;hrt. Einen Bond A, auf den ab 2025 Zinsen in H&ouml;he von 1,75 Prozent anfallen, die ab 2029 auf 7,75 Prozent steigen. Und einen Bond B, dessen Zinsen ab 2028 an die BIP-Entwicklung der Ukraine gekoppelt sind. Was sich auf dem Papier ja vergleichsweise gut anh&ouml;rt, ist eine Wette auf die Zukunft, da beide Papiere nat&uuml;rlich wertlos sind, wenn die Ukraine in Zukunft zahlungsunf&auml;hig ist.<\/p><p>Es ist aber alles andere als &uuml;berraschend, dass BlackRock und Co. sich auf diesen Deal eingelassen haben. Ihnen winkt n&auml;mlich ein besonderer Deal, den die G7-Staatschefs vor einigen Wochen vorbereitet haben. Sie erinnern sich? Angeblich sollen ja die Zinsen, die auf die eingefrorenen russischen Auslandsguthaben anfallen, bereits im n&auml;chsten Jahr der Ukraine zu einem 50-Milliarden-Dollar-Kredit verhelfen. Das ist nat&uuml;rlich Unsinn. Die Kreditsumme stammt nicht aus dem russischen Staatsverm&ouml;gen oder den Zinsen, die darauf angefallen sind, sondern wird von privaten Gl&auml;ubigern gestellt &ndash; also BlackRock und Co. Die Zinsen auf das russische Auslandsguthaben sollen lediglich als Sicherheit f&uuml;r die R&uuml;ckzahlung dieses Kredites dienen. Doch auch das ist PR. Da die Verwendung der eingefrorenen Gelder rechtlich heikel ist, werden wohl am Ende die G7-Staaten selbst die Sicherheiten stellen m&uuml;ssen.<\/p><p><em>Lesen Sie dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116828\">&bdquo;Putin bezahlt die Verteidigung der Ukraine&ldquo; &ndash; Fake News zum 50-Milliarden-Dollar-Ukraine-Paket der G7<\/a> <\/em><\/p><p>Die Wette sieht also letztlich so aus: Die neuen, umgeschuldeten Papiere werden k&uuml;nftig mit frischen Schulden aus den ab n&auml;chstem Jahr flie&szlig;enden G7-Krediten bedient werden. Linke Tasche, rechte Tasche. BlackRock und Co. vergeben also frische Kredite, um die Zinsen aus den alten Krediten samt Tilgung zu kassieren. Auch hier: linke Tasche, rechte Tasche. Was sich freilich &auml;ndert: Aus unbesicherten Krediten werden besicherte Kredite &ndash; offiziell durch die Zinsen der russischen Auslandsguthaben, inoffiziell durch die Steuergelder der G7-Staaten.<\/p><p>Die klaren Gewinner des Deals sind die Finanzkonzerne. Sie sind nun im Besitz gut verzinster Anleihen, die erstklassig abgesichert sind, und als Bonbon haben sie noch die Papiere, deren Zinsen an die BIP-Entwicklung gekoppelt sind &ndash; ein Land, das mit Unsummen frischer Gelder wiederaufgebaut wird, wird sicher auch ein hohes BIP-Wachstum verzeichnen k&ouml;nnen. Was sind schon die 37 Prozent Abschreibungen auf Altpapiere, die streng genommen eigentlich v&ouml;llig wertlos sind, da die Ukraine sie ohne finanzielle bzw. regulatorische Hilfe der G7-Staaten niemals bedienen k&ouml;nnte?<\/p><p>Verlierer des Deals sind die Steuerzahler der G7-Staaten. Wenn kein Wunder geschieht, werden die G7-Staaten die lukrativen Renditen der Finanzkonzerne, die aus dieser Umstrukturierung entstehen, bezahlen m&uuml;ssen. Die Kosten daf&uuml;r werden die Steuerzahler dieser L&auml;nder tragen m&uuml;ssen.<\/p><p>Verlierer des Deals sind aber auch die Ukrainer. Die Ukraine ist nur Durchlaufstation f&uuml;r eine makabre Umverteilung von G7-Steuergeldern in die Kassen der Finanzkonzerne. Erst wird ihr Land zerbombt, dann wird es wieder neu aufgebaut. Der ehemals finanzpolitisch durchaus solide Staat wird zu einem massiv &uuml;berschuldeten Staat, der unter Kuratel des IWF steht und dessen neoliberale Reformen umsetzen muss. Aber so sind sie wohl, die Werte des Westens, die in der Ukraine verteidigt werden.<\/p><p>Apropos Ukraine. Wenn Sie, lieber Leser, aufmerksam mitgerechnet haben, wird Ihnen nicht entgangen sein, dass das eingangs genannte 37-Milliarden-Loch im ukrainischen Haushalt ja immer noch da ist &ndash; dank IWF-Umschuldung ist es zun&auml;chst auf 30 Milliarden US-Dollar geschrumpft und die nun erreichte Umschuldung mit den privaten Gl&auml;ubigern wird sch&auml;tzungsweise rund f&uuml;nf Milliarden US-Dollar Einsparung im diesj&auml;hrigen Haushalt bringen. Bleiben immer noch 25 Milliarden US-Dollar, die im diesj&auml;hrigen Haushalt fehlen. Die G7-Kredite flie&szlig;en fr&uuml;hestens im n&auml;chsten Jahr. Die H&auml;lfte des Defizits will die Ukraine durch Steuererh&ouml;hungen ausgleichen &ndash; wobei v&ouml;llig unklar ist, ob diese Zahl &uuml;berhaupt realistisch ist. Wo die immer noch fehlenden mindestens 12,5 Milliarden US-Dollar f&uuml;r das laufende Jahr herkommen sollen, ist v&ouml;llig offen. Mal schauen, wann Wolodymyr Selenskyj demn&auml;chst seinen lieben Freund Olaf besucht. Denn eins ist klar: Ohne frische Gelder aus dem Westen sind die Kriegskosten der Ukraine nicht mehr lange bezahlbar. Und noch sprechen wir ja nur &uuml;ber das laufende Jahr. Sollte der Krieg noch l&auml;nger dauern, m&uuml;sste im n&auml;chsten Jahr das n&auml;chste Finanzloch gestopft werden &ndash; und das wird immer gr&ouml;&szlig;er.<\/p><p><small>Titelbild: vectorfusionart\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/1e22cbfbe7c04b76bb9836c9d2bce6d1\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Private Gl&auml;ubiger wie BlackRock und Co. haben sich mit der Ukraine auf einen Schuldenschnitt <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/2dcaff38-0fbf-4af2-8252-ee717c7e852e\">geeinigt<\/a>. Alte Staatsanleihen im Nennwert von rund 20 Milliarden US-Dollar, f&uuml;r die im August Zinszahlungen f&auml;llig gewesen w&auml;ren, werden nun in neue Papiere umgewandelt, die nicht vor 2027 bedient werden m&uuml;ssen. 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