{"id":118627,"date":"2024-07-24T08:46:07","date_gmt":"2024-07-24T06:46:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118627"},"modified":"2024-07-24T08:46:07","modified_gmt":"2024-07-24T06:46:07","slug":"hinweise-des-tages-4652","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118627","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118627#h01\">Harris greift Trump scharf an &ndash; und liegt in Umfrage vor ihm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118627#h02\">Streit um Viktor Orb&aacute;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118627#h03\">EU-Wirtschaftskrieg: &Uuml;ber die Kiewer Bande<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118627#h04\">J&uuml;rgen Habermas zum Ukraine-Krieg &bdquo;Der Westen hat keine Ziele&ldquo; &ndash; Wer Waffen liefert, d&uuml;rfe nicht die Mitverantwortung f&uuml;r die Opfer leugnen, sagt J&uuml;rgen Habermas.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118627#h05\">Nahost-Konflikt: Pal&auml;stinenser brauchen Rechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118627#h06\">Anzeichen f&uuml;r eine wirtschaftliche Katastrophe in Israel mehren sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118627#h07\">Brasilien will weltweite Milliard&auml;rssteuer &ndash; Finanzministerium lehnt ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118627#h08\">Regierungsreisen zur EM: Sechs Fl&uuml;ge f&uuml;r eine halbe Million Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118627#h09\">Alternative Fakten einer olivgr&uuml;nen Au&szlig;enministerin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118627#h10\">Nord Stream: Neue Antwort der Bundesregierung &ndash; Ermittlungsstand zu Anschlag bleibt geheim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118627#h11\">That&rsquo;s militainment! Big Hollywood succumbs to the Pentagon Borg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118627#h12\">Ein n&uuml;tzlicher Naivling auf &lsaquo;Mission Impossible&rsaquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118627#h13\">RKI-Files komplett entschw&auml;rzt: &bdquo;Pandemie der Ungeimpften aus fachlicher Sicht nicht korrekt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118627#h14\">Gef&auml;ngnis f&uuml;r Soldaten: Wer bis 13 Uhr nicht geimpft war, galt als Befehlsverweigerer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118627#h15\">Ohne migrantische Arbeitskr&auml;fte ist die Versorgung der &ouml;sterreichischen Bev&ouml;lkerung nicht m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118627#h16\">Warum wir ein neues Miet- und Bodenrecht brauchen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Harris greift Trump scharf an &ndash; und liegt in Umfrage vor ihm<\/strong><br>\nKamala Harris steigt voll in den Wahlkampf ein: In Wisconsin arbeitet sie sich an Donald Trump ab, ihr Ton ist deutlich. Erste Umfragewerte d&uuml;rften ihre Kampagne befl&uuml;geln.[&hellip;]<br>\nMit Spannung wurde erwartet, wie sich der spektakul&auml;re Personalwechsel auf die Umfragewerte auswirken w&uuml;rde. Nun liegen erste Zahlen vor. Harris hat laut diesen einen knappen Vorsprung gegen&uuml;ber Trump. In der am Dienstag (Ortszeit) ver&ouml;ffentlichen Umfrage von Reuters\/Ipsos kommt Harris auf 44 Prozent, Trump liegt demnach bei 42 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/kamala-harris-greift-donald-trump-scharf-an-und-liegt-in-umfrage-vor-ihm-a-6f5b9151-75bf-4dac-b82d-1b44098152bf%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Einmal mehr schie&szlig;t der SPIEGEL hier in seiner Harris-Begeisterung &uuml;ber das Ziel hinaus. Die meisten landesweiten Umfragen der letzten Wochen sehen Trump vorne.<\/em><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240724-hdt_Bild_1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/240724-hdt_Bild_1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p><em>Die Bedeutung dieser Zahlen sollte aber von beiden Lagern nicht &uuml;berbewertet werden. In den USA gibt es das &bdquo;Winner-takes-it-all-Prinzip&ldquo;, das hei&szlig;t der Kandidat, der in einem Bundesstaat die meisten Stimmen erzielt, bekommt alle Wahlm&auml;nner dieses Staates. Das f&uuml;hrt zu Verzerrungen, die in diesem Falle Trump n&uuml;tzen. Landesweite Umfragen sind daher nicht aussagekr&auml;ftig. Selbst der blasse Biden lag beispielsweise im bev&ouml;lkerungsreichen Kalifornien zuletzt mehr als 20 Punkten vor Trump. Harris d&uuml;rfte diesen Vorsprung sogar noch ausbauen. Das n&uuml;tzt aber nichts, da es v&ouml;llig egal ist, ob Harris in Kalifornien mit einer oder mit zwanzig Millionen Stimmen Vorsprung gewinnt &ndash; die kalifornischen Wahlm&auml;nner bekommt sie in jedem Fall. Entscheidend sind bei US-Wahlen die sogenannten Swing- oder Battleground-States, Staaten, die mal Demokraten, mal Republikaner w&auml;hlen und in denen es im Wahlkampf wirklich auf jede Stimme ankommt. Hier sieht es in den bisherigen Umfragen jedoch f&uuml;r Harris gar nicht gut aus. In allen Swing States weist sie sogar im direkten Vergleich mit Trump schlechtere Werte als Biden vor. In Florida, Nevada und Georgia liegt sie mit 10 Punkten zur&uuml;ck, in Pennsylvania mit 7 und in Arizona mit 6 Punkten. Sicher, das sind nur Momentaufnahmen, die zudem stets mit Vorsicht zu genie&szlig;en sind. Aber sie sagen viel &uuml;ber die Strategie aus: Wenn die Demokraten sich Hoffnung auf einen Sieg machen wollen, m&uuml;ssen sie nicht in den &bdquo;liberalen&ldquo; Staaten wie Kalifornien oder New York noch mehr W&auml;hler abholen, sondern in den Swing States in der politischen Mitte punkten. Ob Harris, die vor allem im &bdquo;liberalen&ldquo; Lager punkten kann, das schafft, sei dahingestellt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Streit um Viktor Orb&aacute;n<\/strong><br>\nBestrebungen, Ungarns Ministerpr&auml;sidenten Viktor Orb&aacute;n f&uuml;r seine Reisen nach Russland und China zu bestrafen, f&uuml;hren zu neuen Streitigkeiten in der EU. Orb&aacute;n hatte k&uuml;rzlich Gespr&auml;che mit Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin, Chinas Pr&auml;sident Xi Jinping und Donald Trump gef&uuml;hrt und anschlie&szlig;end berichtet, er habe dabei M&ouml;glichkeiten f&uuml;r Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg ausgelotet. Die EU hat bereits begonnen, ihn daf&uuml;r zu ma&szlig;regeln, indem Minister und EU-Spitzenbeamte Treffen boykottieren, die Ungarn im Rahmen seiner EU-Ratspr&auml;sidentschaft organisiert. Am Montag kam es dar&uuml;ber allerdings zu heftigem Streit: Die Regierungen mehrerer Mitgliedstaaten, darunter auch Deutschland, f&uuml;rchten, wenn man Orb&aacute;n isoliere, k&ouml;nne man ihm damit neue Sympathien zutreiben. Ursache ist auch, dass diejenigen Teile der Bev&ouml;lkerung der EU, die ein Ende des Ukraine-Kriegs w&uuml;nschen, sich von den Regierungs- wie auch den ma&szlig;geblichen Oppositionsparteien der meisten Mitgliedstaaten nicht repr&auml;sentiert sehen. Orb&aacute;n bietet sich nun als Alternative an. Kurz nach seiner massiv kritisierten Reise nach China ist am gestrigen Dienstag der Au&szlig;enminister der Ukraine, Dmytro Kuleba, in Beijing eingetroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9628\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ungarn: Der Boykott wird zum Eigentor<\/strong><br>\nDie EU ist schon wieder gespalten. Doch diesmal ist nicht Ungarns gro&szlig;er Zampano Viktor Orb&aacute;n schuld, der mit seiner eigenwilligen &bdquo;Friedensmission&ldquo; f&uuml;r &Auml;rger sorgte.<br>\nDiesmal sind es die EU-Kommission und der Ministerrat, die f&uuml;r Verwirrung sorgen und Europa l&auml;cherlich machen. Boykottieren oder konfrontieren? Das ist die Frage, die die Br&uuml;sseler EU-Institutionen ins Chaos st&uuml;rzt.<br>\nKommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen und ihr Au&szlig;enbeauftragter Josep Borrell wollen den ungarischen Ratsvorsitz boykottieren. Borrell hat sogar ein Ministertreffen von Budapest nach Br&uuml;ssel verlegt. Doch die EU-Staaten spielen nicht mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ungarn-der-boykott-wird-zum-eigentor\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU-Wirtschaftskrieg: &Uuml;ber die Kiewer Bande<\/strong><br>\nUkraine stoppt Transit von russischem &Ouml;l nach Ungarn und in die Slowakei. EU schweigt vielsagend<br>\nUngarn und der Slowakei droht im kommenden Winter eine &Ouml;l- und Stromkrise. Der Grund ist die jetzt in Kraft getretene Entscheidung der Ukraine, die Durchleitung von russischem &Ouml;l &uuml;ber den s&uuml;dlichen Zweig der zu sowjetischen Zeiten f&uuml;r die Versorgung der &raquo;Bruderl&auml;nder&laquo; verlegten &raquo;Druschba&laquo;-Pipeline zu stoppen. Nach Angaben der Regierungen in Budapest und Bratislava fallen damit kurzfristig 33 Prozent des Bedarfs in Ungarn und 40 Prozent des Bedarfs der Slowakei aus. Die vorhandenen Vorr&auml;te sind auf den Verbrauch von drei Monaten ausgelegt und d&uuml;rften damit zu Beginn der Heizsaison aufgebraucht sein.<br>\nAls unmittelbare Reaktion k&uuml;ndigten Ungarn und die Slowakei an, bei der EU-Kommission ein sogenanntes Konsultationsverfahren einzuleiten. Dessen Ziel ist, die EU-Kommission binnen dreier Tage zur Vorlage eines L&ouml;sungsvorschlags zu bewegen. Am Dienstag best&auml;tigte die Kommission den Eingang eines &raquo;Beschwerdebriefs&laquo; der beiden Au&szlig;enminister. Beide Regierungen behalten sich vor, ein internationales Schiedsgericht anzurufen. Die Slowakei drohte der Ukraine &uuml;berdies mit dem Stopp der Lieferungen von Treibstoff aus ihrer Raffinerie in Bratislava, die etwa zehn Prozent des in der Ukraine verbrauchten Diesels ausmachen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/480136.eu-wirtschaftskrieg-%C3%BCber-die-kiewer-bande.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>J&uuml;rgen Habermas zum Ukraine-Krieg &bdquo;Der Westen hat keine Ziele&ldquo; <\/strong><br>\nWer Waffen liefert, d&uuml;rfe nicht die Mitverantwortung f&uuml;r die Opfer leugnen, sagt J&uuml;rgen Habermas. [&hellip;]<br>\nDie westlichen Regierungen wollen eine formelle Beteiligung am Krieg vermeiden. Beunruhigend finde ich aber von Anbeginn die Perspektivlosigkeit; sie versichern der Ukraine bis zu dieser Schwelle unerm&uuml;dlich ihren unbegrenzten milit&auml;rischen Beistand, ohne ihre politischen Ziele zu erkl&auml;ren. Offiziell &uuml;berlassen sie alles Weitere der ukrainischen Regierung und dem Waffengl&uuml;ck ihrer Soldaten. Dieser Verzicht auf erkl&auml;rte politische Ziele ist umso unverst&auml;ndlicher, je mehr sich im Fortgang des Krieges zeigt, wie sich die geopolitischen Konstellationen zu Ungunsten der absteigenden Supermacht USA und der international handlungsunf&auml;higen EU ver&auml;ndern. Deshalb habe ich vor Beginn der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz in einem weiteren SZ-Artikel daran erinnert, dass der Westen mit seinem milit&auml;rischen Beistand, von dem ja die Fortsetzung des Krieges abh&auml;ngt, eine moralische Mitverantwortung &uuml;bernommen hat. Ganz unabh&auml;ngig vom Widerstandswillen der Ukrainer tr&auml;gt er mit seiner logistischen Hilfe und seinen Waffensystemen eine Mitverantwortung f&uuml;r die t&auml;glichen Opfer des Krieges &ndash; f&uuml;r jeden weiteren Toten, jeden weiteren Verwundeten und jede weitere Zerst&ouml;rung von Krankenh&auml;usern und lebenswichtigen Infrastrukturen. Daher w&auml;re es auch kein Verrat an der Ukraine, sondern eine normativ gebotene Selbstverst&auml;ndlichkeit, wenn die USA und Europa hartn&auml;ckig alle Chancen f&uuml;r einen Waffenstillstand und einen f&uuml;r beide Seiten gesichtswahrenden Kompromiss ausloten w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Juergen-Habermas-zum-Ukraine-Krieg\/!vn6025235\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nahost-Konflikt: Pal&auml;stinenser brauchen Rechte<\/strong><br>\nUnser Autor setzt sich als Anwalt f&uuml;r die Sache der Pal&auml;stinenser ein. Er sagt: An vollen B&uuml;rgerrechten f&uuml;hrt kein Weg vorbei.<br>\nDie sp&auml;ten 1980er und fr&uuml;hen 1990er Jahre waren eine Zeit der Hoffnung. Der Kalte Krieg schien vorbei zu sein. Im Sommer 1987 sang David Bowie an der Berliner Mauer, und es war, als bereitete er damit den Weg f&uuml;r das vor, was zwei Jahre sp&auml;ter dort geschehen sollte. Am 9. November ab Mitternacht konnten die B&uuml;rger der DDR die Grenzen frei &uuml;berschreiten. Die Mauer war gefallen.<br>\nIn S&uuml;dafrika vollzog sich in derselben Zeit eine &auml;hnlich positive Wende, die in den Wahlen vom 27. April 1994 gipfelte, an denen alle S&uuml;dafrikaner &ndash; unabh&auml;ngig von ihrer Hautfarbe oder Herkunft &ndash; teilnehmen durften. Als S&uuml;dafrika das Bev&ouml;lkerungsregistrierungsgesetz aufhob, das weiten Teilen der Bev&ouml;lkerung aufgrund ihrer Rasse ihre Rechte abgesprochen hatte, wurde das Apartheidsystem effektiv beendet.<br>\nWarum haben solche Hoffnung sch&uuml;renden Ereignisse, die langj&auml;hrigen Ungerechtigkeiten ein Ende gemacht hatten, die israelische Regierung nicht dazu bewogen, die Besetzung der pal&auml;stinensischen Gebiete zu beenden und einen dauerhaften Frieden zwischen Pal&auml;stinensern und Israelis herbeizuf&uuml;hren?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Nahost-Konflikt\/!6022241\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Chinas Au&szlig;enminister: Pal&auml;stinensergruppen einigen sich auf Nachkriegsregierung im Gazastreifen<\/strong><br>\n14 pal&auml;stinensische Gruppierungen haben sich laut Chinas Au&szlig;enminister darauf geeinigt, eine nationale Interimsregierung der &bdquo;Vers&ouml;hnung&ldquo; f&uuml;r den Gazastreifen nach dem Krieg einzurichten.<br>\n14 pal&auml;stinensische Gruppierungen, darunter die islamistische Hamas, haben sich nach Angaben von Chinas Au&szlig;enminister Wang Yi darauf geeinigt, eine nationale Interimsregierung der &bdquo;Vers&ouml;hnung&ldquo; f&uuml;r den Gazastreifen nach dem Krieg einzurichten. Der wichtigste Punkt sei die Einigung auf die Bildung einer &bdquo;nationalen Interimsregierung zur Vers&ouml;hnung&ldquo;, sagte Wang nach der Unterzeichnung der &bdquo;Pekinger Erkl&auml;rung&ldquo; durch die Gruppierungen in der chinesischen Hauptstadt. Zu den Gruppen geh&ouml;rt demnach auch die s&auml;kulare Fatah.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/chinas-aussenminister-palaestinensergruppen-einigen-sich-auf-nachkriegsregierung-im-gazastreifen-li.2237715\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Anzeichen f&uuml;r eine wirtschaftliche Katastrophe in Israel mehren sich<\/strong><br>\nIsraelische Zeitungen, Wirtschaftswissenschaftler und Historiker sprechen von einem systematischen Zusammenbruch der israelischen Wirtschaft, der staatlichen Institutionen und des zionistischen Projekts selbst. Da ausl&auml;ndische Investitionen und der Tourismus zum Erliegen gekommen sind und Hunderttausende von Israelis nach M&ouml;glichkeiten suchen, das Land zu verlassen, hat die israelische &Ouml;ffentlichkeit selbst aufgeh&ouml;rt zu glauben, dass sich die israelische Wirtschaft jemals erholen k&ouml;nnte. Wichtige Wirtschaftszweige haben ihre Investitionen ins Ausland verlagert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/bip-jetzt.de\/2024\/07\/23\/bip-aktuell-313-anzeichen-fuer-eine-wirtschaftliche-katastrophe-in-israel-mehren-sich\/\">BIP<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Brasilien will weltweite Milliard&auml;rssteuer &ndash; Finanzministerium lehnt ab<\/strong><br>\nBrasilien setzt sich daf&uuml;r ein, dass Superreiche auf der ganzen Welt mehr Steuern zahlen. In der Bundesregierung finden das einige gut &ndash; und andere so gar nicht.<br>\nDas FDP-gef&uuml;hrte Bundesfinanzministerium lehnt eine auf Ebene der G20 diskutierte Steuer f&uuml;r Milliard&auml;re ab. &bdquo;Wir halten die Idee einer globalen Mindestverm&ouml;gensteuer nicht f&uuml;r zielf&uuml;hrend&ldquo;, hei&szlig;t es in Ministeriumskreisen. Auch international sei die vom diesj&auml;hrigen G20-Vorsitzland Brasilien vorgestellte Idee nicht konsensf&auml;hig. Beim Treffen der Finanzminister der f&uuml;hrenden Industrie- und Schwellenl&auml;nder in dieser Woche in Rio de Janeiro werde das Thema daher auch nicht konkret beraten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/g20-treffen-der-finanzminister-brasilien-will-weltweite-milliardaerssteuer-finanzministerium-lehnt-ab\/29909624.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Regierungsreisen zur EM: Sechs Fl&uuml;ge f&uuml;r eine halbe Million Euro<\/strong><br>\nMehr als 500.000 Euro f&uuml;r Regierungsfl&uuml;ge zur EM: Die Linken-Gruppe im Bundestag findet das &ldquo;v&ouml;llig verantwortungslos&rdquo;. Das Verteidigungsministerium hingegen spricht von einkalkulierten Posten.<br>\nRegierungsfl&uuml;ge zu Spielen der deutschen Nationalmannschaft bei der Fu&szlig;ball-Europameisterschaft (EM) haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums 531.000 Euro gekostet. Dabei geht es um sechs Eins&auml;tze der Flugbereitschaft der Bundeswehr, die Bundeskanzler Olaf Scholz und mehrere Mitglieder seines Kabinetts zu Spielbesuchen flog. Die teuerste Reise &ndash; von Berlin nach Stuttgart und zur&uuml;ck, zum Spiel Deutschland-Ungarn am 19. Juni &ndash; kostete 114.487,41 Euro.<br>\nDie Zahlen und Daten gehen aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Frage des Vorsitzenden der Linken-Gruppe im Bundestag, S&ouml;ren Pellmann, hervor. Die Antwort liegt dem ARD-Hauptstadtstudio vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/kosten-regierungsfluege-fussball-em-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Nachtragshaushalt<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">W&auml;re Deutschland bei der EM ins Finale gekommen, h&auml;tte die Ampel wohl einen Nachtragshaushalt f&uuml;r die Reisekosten verabschieden m&uuml;ssen. <a href=\"https:\/\/t.co\/tZPTHbCAMF\">https:\/\/t.co\/tZPTHbCAMF<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Wolfgang Michal (@WolfgangMichal) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/WolfgangMichal\/status\/1815787812186190066?ref_src=twsrc%5Etfw\">July 23, 2024<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> \n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Alternative Fakten einer olivgr&uuml;nen Au&szlig;enministerin<\/strong><br>\nAu&szlig;enministerin Annalena Baerbock von den fr&uuml;her friedensbewegten Gr&uuml;nen (Motto 2021: Keine Waffen in Krisengebiete) hat die von Washington ohne Beteiligung des Bundestags verf&uuml;gte Stationierung von amerikanischen Mittelstreckenraketen mit einer eklatanten Falschbehauptung verteidigt. Der wahre Status von Deutschland wird immer offensichtlicher.<br>\nMit ihrer einseitigen Entscheidung hat die US-Regierung dem letzten, der nicht absichtlich die Augen verschlie&szlig;t, den Status Deutschlands als einem abh&auml;ngigen Protektorat der USA, eines Vasallenstaats, deutlich gemacht. Vor kurzem hat dies der Vizepr&auml;sidentschaftskandidat der Republikaner J.D. Vance und vor einem Jahr der European Council on Foreign Relations offen ausgesprochen.<br>\nDie Au&szlig;enministerin eines Vasallenstaates muss so eine Entscheidung dann gut finden und verteidigen, selbst wenn sie daf&uuml;r zu alternativen Fakten Zuflucht nehmen muss. Baerbock sagte den (vielen) Zeitungen der Funke-Mediengruppe in einem Interview, der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin habe schon vor Jahren mit Abr&uuml;stungsvertr&auml;gen gebrochen. Damit wolle er Europa Angst machen und seine Gesellschaften spalten. Dass dem nicht so war, wei&szlig; eigentlich jeder, der sich ein bisschen mit internationaler Politik besch&auml;ftigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/baerbock-us-raketen\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Scholz und Baerbock treffen eine brisante Entscheidung &ndash; einfach so, am Volk vorbei<\/strong><br>\nOlaf Scholz und Annalena Baerbock wollen eine neue Raketen-Nachr&uuml;stung in Deutschland durchsetzen. Das aber k&ouml;nnte Deutschland ins Fadenkreuz von Putin r&uuml;cken. Eine Debatte dar&uuml;ber gab es bislang nicht. Nun regt sich Widerstand gegen den Plan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/analyse-von-ulrich-reitz-scholz-und-baerbock-treffen-brisante-entscheidung-einfach-so-am-volk-vorbei_id_260160304.html\">Focus Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nord Stream: Neue Antwort der Bundesregierung &ndash; Ermittlungsstand zu Anschlag bleibt geheim<\/strong><br>\nAntwort auf AfD-Anfrage: Berlin will vorl&auml;ufige Ergebnisse oder ein Zwischenergebnis der Ermittlungen nicht ver&ouml;ffentlichen.<br>\nDie Sprengung der Nord-Stream-Pipeline in der Ostsee ist der gr&ouml;&szlig;te Sabotageakt der europ&auml;ischen Nachkriegsgeschichte. Dennoch weigert sich die Bundesregierung weiterhin, Zwischenergebnisse der Ermittlungen dazu zu ver&ouml;ffentlichen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Gro&szlig;e Anfrage der AfD hervor, die jetzt auf der Website des Bundestages ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nDie AfD-Bundestagsfraktion hatte am 12. April, nur wenige Wochen nach der Einstellung der Ermittlungen durch Schweden und D&auml;nemark, eine Gro&szlig;e Anfrage an die Regierung zu den fehlenden Ermittlungsergebnissen gestellt. Die AfD richtete 99 Fragen an die Bundesregierung, in denen sie alle Ungereimtheiten auflistete, die ihr bei der schleppenden Aufarbeitung des Falls aufgefallen waren. In der Begr&uuml;ndung ihrer Anfrage kritisierte die AfD das &bdquo;demonstrative und provokative Desinteresse&ldquo; der Regierung sowie das anhaltende Schweigen des Generalbundesanwalts (GBA) zum Stand der Ermittlungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/antwort-der-bundesregierung-ermittlungsstand-zu-nord-stream-anschlag-wird-nicht-veroeffentlicht-li.2237806\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>That&rsquo;s militainment! Big Hollywood succumbs to the Pentagon Borg<\/strong><br>\nExperts explain how 2,500 films and shows have been weaponized to promote war [&hellip;]<br>\nToday, this militainment industry is thriving. From Top Gun to the Marvel franchise and even shows like Extreme Makeover, the Pentagon has been able to shape the narratives of more than 2,500 movies and TV shows. No one knows this better than Roger Stahl, the University of Georgia&rsquo;s Communications Studies Department Head, and author of Militainment Inc. With University of Bath lecturer and Workers Party Candidate Matthew Alford, investigative journalist Tom Secker, and others, Stahl created &ldquo;Theaters of War,&rdquo; a concise 87-minute documentary in which he methodically dissects our modern militainment industry, showing the behemoth it has become.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/responsiblestatecraft.org\/theaters-of-war\/\">Responsible Statecraft<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Theaters of war<\/strong><br>\nA documentary about the U.S. military&rsquo;s editorial control over thousands of Hollywood&rsquo;s films and television programs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/go.mediaed.org\/theaters-of-war\">mediaed<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ein n&uuml;tzlicher Naivling auf &lsaquo;Mission Impossible&rsaquo;?<\/strong><br>\nSeit Oktober vergangenen Jahres sitzt der deutsche Staatsb&uuml;rger Rico Krieger in Belarus in Untersuchungshaft und vor knapp einem Monat wurde er schlie&szlig;lich von einem Gericht in Minsk zum Tod verurteilt (1).<br>\nBisher ist es im Bl&auml;tterwald noch vergleichsweise ruhig, aber die Aff&auml;re hat das Potenzial f&uuml;r einen zwischenstaatlichen Skandal. Und bald schon k&ouml;nnte die Bundesregierung in eine schwierige Lage kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/ein-nuetzlicher-naivling-auf-mission-impossible\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>RKI-Files komplett entschw&auml;rzt: &bdquo;Pandemie der Ungeimpften aus fachlicher Sicht nicht korrekt&ldquo;<\/strong><br>\nEs war das gr&ouml;&szlig;te Narrativ der Pandemie, fast weltweit verk&uuml;ndet: Mit der Offenlegung der komplett entschw&auml;rzten RKI-Files wird die &bdquo;Pandemie der Ungeimpften&ldquo; enttarnt &ndash; als L&uuml;ge.<br>\nBeh&ouml;rdenmitarbeiter sind nicht daf&uuml;r bekannt, besonders spritzig zu formulieren. Wer sich also durch die seit M&auml;rz ver&ouml;ffentlichten Protokolle des Corona-Expertenrats des Robert-Koch-Instituts gew&auml;lzt hat, der fand darin bisher nicht unbedingt den Stoff, der einem den Schlaf raubt. Zumindest nicht sprachlich.<br>\nDie im M&auml;rz 2024 nach einem jahrelangen Rechtsstreit von dem Magazin Multipolar mit den Beh&ouml;rden freigeklagten sogenannten RKI-Files waren eher dazu angetan, inhaltlich &uuml;berpr&uuml;fen zu k&ouml;nnen, wann das RKI als Bundesbeh&ouml;rde anderer Meinung war als die Politik zu Beginn der Pandemie. Und an welchen Stellen es sich offenbar dazu gen&ouml;tigt sah, diese seine eigene fachliche Auffassung &ndash; bez&uuml;glich Corona-Ma&szlig;nahmen, bez&uuml;glich Impfung &ndash; binnen Tagen oder Wochen zu &auml;ndern oder anzupassen, wenn neue Erkenntnisse vorlagen. Oder auch sobald die Politik das offenbar so wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/neue-rki-files-pandemie-der-ungeimpften-aus-fachlicher-sicht-nicht-korrekt-li.2237877\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>RKI-Files: Coronapolitik ohne Grundlage?<\/strong><br>\nRKI-Protokolle ungeschw&auml;rzt ver&ouml;ffentlicht. Behauptung von &raquo;Pandemie der Ungeimpften&laquo; fachlich &raquo;nicht korrekt&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/480113.rki-files-coronapolitik-ohne-grundlage.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gef&auml;ngnis f&uuml;r Soldaten: Wer bis 13 Uhr nicht geimpft war, galt als Befehlsverweigerer<\/strong><br>\nJan Reiners war zw&ouml;lf Jahre bei der Bundeswehr. Weil er sich nicht gegen Corona impfen lassen wollte, musste er ins Gef&auml;ngnis. Er sagt: &bdquo;Man hat mir alles genommen.&ldquo;<br>\nEnde Mai 2024 wurde die Corona-Impfpflicht bei der Bundeswehr aufgehoben. Ex-Soldat Jan Reiners musste dennoch am 12. Juli 2024 ins Gef&auml;ngnis, weil er sich nicht gegen Corona impfen lassen wollte. Vor ihm lagen 40 Tage Haft in der JVA Lingen in Niedersachsen, wegen Befehlsverweigerung. Einen Tag zuvor war er noch bereit f&uuml;r ein Interview und einen R&uuml;ckblick.<br>\nZw&ouml;lf Jahre lang war Jan Reiners bei der Bundeswehr. Heute lebt der ehemalige Oberstabsgefreite von B&uuml;rgergeld. &bdquo;Mir hat man alles weggenommen&ldquo;, sagt er. &bdquo;Bundeswehr-F&uuml;hrerschein, Truppendienstausweis, ich durfte nicht mehr einfach so in die Kaserne, mich hat man wie einen Schwerverbrecher behandelt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/nach-corona-impfpflicht-bei-bundeswehr-ungeimpfter-soldat-tritt-gefaengnis-strafe-an-li.2237578\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ohne migrantische Arbeitskr&auml;fte ist die Versorgung der &ouml;sterreichischen Bev&ouml;lkerung nicht m&ouml;glich<\/strong><br>\nDie Auswertung von Arbeitsmarktdaten an der Universit&auml;t Wien ergibt ein klares Bild: In einzelnen Branchen w&auml;re die weitere Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit undenkbar. So haben in der Geb&auml;udereinigung und -betreuung, im Hotel- und Gastgewerbe und in der Arbeitskr&auml;fte&uuml;berlassung mehr als die H&auml;lfte der unselbstst&auml;ndig Besch&auml;ftigten keine &ouml;sterreichische Staatsb&uuml;rgerschaft. Beherbergung und Gastronomie: 56 Prozent, Arbeitskr&auml;fte&uuml;berlassung: 52 Prozent, Geb&auml;udebetreuung und Garten- und Landschaftsbau: 62 Prozent.<br>\nAber auch andere f&uuml;r die Versorgung der Bev&ouml;lkerung wichtige Branchen haben einen hohen Anteil von Personen ohne &ouml;sterreichische Staatsb&uuml;rgerschaft, ohne die daher eine Fortsetzung des Betriebs nicht m&ouml;glich w&auml;re. Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln: 39 Prozent, Pflegeheime: 31 Prozent, Erziehung und Unterricht: 28 Prozent.<br>\nSehr viele ausl&auml;ndische Arbeitskr&auml;fte arbeiten also daf&uuml;r, dass das gewohnte Leben in &Ouml;sterreich m&ouml;glich ist. Zugleich zahlen sie in die Sozialversicherung ein, aus der die Leistungen u. a. f&uuml;r Kranke und Pensionist:innen bezahlt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Wirtschaft\/migrantische-Arbeitskraefte\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Warum wir ein neues Miet- und Bodenrecht brauchen<\/strong><br>\nDer Staat sorgt f&uuml;r attraktive Wohnlagen, Grundbesitzer kassieren, Mieter zahlen dreifach &ndash; oder m&uuml;ssen ausziehen. Wie lange noch?<br>\nNehmen wir ein konkretes Beispiel in Adliswil, dem Wohnort des Autors. Drei Wohnbl&ouml;cke zu acht Wohnungen in bester Lage an der Tiefackerstrasse: Bushaltestelle vor dem Haus, Bahnhof, zwei Schulh&auml;user, Kindergarten, Schwimm- und Hallenbad, Polizeiposten, Stadtverwaltung, Sportanlage, Spazierwege entlang der Sihl, alles in 10 Minuten Gehdistanz. Und weil diese Lage f&uuml;r viele attraktiv ist, gibt es in unmittelbarer N&auml;he alles, was man im Alltagsleben regelm&auml;ssig braucht: B&auml;ckerei, Coiffeursalon, Post, Bankfilialen, Grossverteiler, Caf&eacute;s, Restaurants.<br>\nDiese Lage ist den Mietern etwas wert. Deshalb konnte der Besitzer der Immobilien f&uuml;r eine 3,5-Zimmer-Wohnung von den Altmietern bisher 2500 Franken monatlich verlangen. Wenn wir die Baukosten mit 400&rsquo;000 Franken veranschlagen, setzt sich diese Miete zusammen aus 1670 Franken Kostenmiete (so viel w&uuml;rde eine Wohngenossenschaft verlangen, die keine Baurechtszinsen zahlen m&uuml;sste) und 830 Franken Abgabe an den Bodenbesitzer. (&hellip;)<br>\nDas mediane steuerbare Monatseinkommen der Adliswiler liegt aktuell bei 5300 Franken (die H&auml;lfte hat weniger). Darauf ist eine Steuer von monatlich 405 Franken f&auml;llig &ndash; nicht einmal halb so viel, wie der Mieter seinem &laquo;Landvogt&raquo; entrichten muss. Dieser profitiert als &laquo;Trittbrettfahrer&raquo; ohne eigenes Zutun von den vielf&auml;ltigen Leistungen des Staates.<br>\nDoch damit nicht genug<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/warum-wir-ein-neues-miet-und-bodenrecht-brauchen\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-118627","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/118627","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=118627"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/118627\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":118630,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/118627\/revisions\/118630"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=118627"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=118627"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=118627"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}