{"id":118805,"date":"2024-07-26T14:36:07","date_gmt":"2024-07-26T12:36:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118805"},"modified":"2024-07-26T14:56:39","modified_gmt":"2024-07-26T12:56:39","slug":"kokain-ist-ein-stoff-mit-dem-die-mafia-ihre-netzwerke-knuepft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=118805","title":{"rendered":"\u201eKokain ist ein Stoff, mit dem die Mafia ihre Netzwerke kn\u00fcpft\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der Kampf gegen die Mafia wird hierzulande eher mit weichen Bandagen gef&uuml;hrt. Solange die Verbrecherclans nicht wild um sich ballern, haben sie durch Polizei und Justiz wenig zu f&uuml;rchten. Der Journalist und Aktivist <strong>Sandro Mattioli<\/strong> h&auml;lt das f&uuml;r hochgef&auml;hrlich. Die Organisierte Kriminalit&auml;t aus bella Italia sei drauf und dran, wichtige Sph&auml;ren der deutschen Gesellschaft zu unterwandern &ndash; dank laxer Gesetze und &uuml;berforderter Ermittler, warnt er im Interview mit den NachDenkSeiten. Sein neuestes Buch legt davon eindr&uuml;cklich Zeugnis ab. Mit ihm sprach <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Ralf Wurzbacher: Herr Mattioli, Ihr neues Buch hei&szlig;t &bdquo;Germafia. Wie die Mafia Deutschland &uuml;bernimmt.&ldquo; Tragen Sie mit dem Titel nicht doch ein bisschen dick auf?<\/strong><\/p><p><strong>Sandro Mattioli:<\/strong> Der Titel ist ohne Frage zugespitzt. Wir sind nat&uuml;rlich noch nicht an dem Punkt einer totalen &Uuml;bernahme der BRD durch die Mafia angelangt, und das ist auch gar nicht ihr Interesse, sie sucht vielmehr Synergien. Aber es gibt vielf&auml;ltige Anzeichen daf&uuml;r, dass sich die &lsquo;Ndrangheta in viele gesellschaftliche Bereiche schleicht, wo man sie nicht vermuten w&uuml;rde. Tats&auml;chlich ist das auch eines ihrer Erfolgsgeheimnisse: Die Mafia in Deutschland agiert praktisch komplett im Verborgenen, sie f&auml;llt einfach nicht auf &ndash; und das macht sie umso gef&auml;hrlicher. Wenn man aber gr&auml;bt, findet man viele Geschichten, die man erz&auml;hlen kann. Deshalb habe ich &bdquo;Germafia&ldquo; geschrieben.<\/p><p><strong>Mafia ist nicht gleich Mafia. Nach Ihren Recherchen ist hierzulande vor allem die kalabrische &lsquo;Ndrangheta aktiv, wogegen die weithin bekannteren Zweige &ndash; die sizilianische Cosa Nostra und die neapolitanische Camorra &ndash; keine gr&ouml;&szlig;ere Rolle spielen. Sie sprachen von &bdquo;Bereichen&ldquo;, in die die &lsquo;Ndrangheta vorgedrungen ist. Welche meinen Sie?<\/strong><\/p><p>Beispielsweise erz&auml;hle ich in meinem Buch, wie die &lsquo;Ndrangheta hohe Bankfunktion&auml;re von relevanten deutschen Geldinstituten anwirbt, um sie f&uuml;r ihre Gesch&auml;fte einzuspannen. Das soll auch die Deutsche Bank betreffen. Ich bin der Frage nachgegangen, ob der FC Bayern M&uuml;nchen einen Mafioso in den Reihen hat, der Kontakte zu wichtigen Personen des Vereins unterh&auml;lt. Die Vernetzung der &lsquo;Ndrangheta zeigt sich auf praktisch allen Ebenen: Es gibt Verbindungen zu Politikern, zu Unternehmen, zu Medienleuten.<\/p><p><strong>Hervor sticht insbesondere der Name G&uuml;nther Oettinger, ehemals Ministerpr&auml;sident von Baden-W&uuml;rttemberg, sp&auml;ter EU-Kommissar in Br&uuml;ssel. Mit ihm h&auml;tte sich die Mafia in der Tat einen dicken Fisch geangelt, wobei das nicht bewiesen ist. Was ist der Kenntnisstand dazu?<\/strong><\/p><p>Von ihm ist bekannt, dass er eng mit Mario L. befreundet war, auch wenn er sich inzwischen von ihm distanziert. L. war als Gastronom in der Stuttgarter &lsquo;Ndrangheta-Szene eine zentrale Figur. Bei Polizeiermittlungen war schon vor vielen Jahren herausgekommen, dass Oettinger in einem seiner Lokale verkehrte und L. Veranstaltungen der &ouml;rtlichen CDU sponserte. Das alles ist unbestritten. Die Frage ist nur: Warum gab es diese Kontakte und mit welchen Konsequenzen? Das aber stand damals leider nicht im Fokus eines Untersuchungsausschusses, der im baden-w&uuml;rttembergischen Landtag eingesetzt worden war. Grunds&auml;tzlich steht der Fall Oettinger zu sehr im Fokus, es sollte eher um die Strategie der Clans dahinter gehen.<\/p><p><strong>Dennoch n&auml;hrt der Fall den Verdacht, wonach der lange Arm der Mafia sehr weit nach oben reichen k&ouml;nnte. Gibt es daf&uuml;r weitere Anhaltspunkte?<\/strong><\/p><p>Der wesentliche Anhaltspunkt daf&uuml;r ist, dass es erkl&auml;rtes Ziel der &lsquo;Ndrangheta ist, sich mit Leuten au&szlig;erhalb der kriminellen Szene zu verkn&uuml;pfen, die f&uuml;r sie von Nutzen sein k&ouml;nnen. Diese Strategie verfolgt die Organisation schon seit Ende der 1960er-Jahre, und seither hat man diese immer weiter perfektioniert. Das schlie&szlig;t nat&uuml;rlich auch den Aufbau von Kontakten zu Politikern ein, nach M&ouml;glichkeit zu solchen in hoher Verantwortung.<\/p><p>Aktuell l&auml;uft im th&uuml;ringischen Landtag ein Untersuchungsausschuss, der kurz vor dem Abschluss steht. Auch der liefert klare Hinweise, dass dort t&auml;tige &lsquo;Ndranghetisti erfolgreich Kontakte in die Kommunal- und Landespolitik hergestellt haben. In den 1990er-Jahren war ein einschl&auml;giges Restaurant in Erfurt Ziel einer polizeilichen Razzia, noch ehe das Lokal ge&ouml;ffnet hatte. Drinnen sa&szlig;en unter anderem der damalige Regierungschef Bernhard Vogel und dessen Innenminister Richard Dewes bei einer Besprechung. Aber auch hier ist nicht gekl&auml;rt, welchen Zwecken die Kontakte dienten.<\/p><p><strong>Was vermuten Sie?<\/strong><\/p><p>Ich habe hier keine Vermutungen anzustellen, m&ouml;glicherweise wissen die Betroffenen gar nicht unbedingt, dass sie es mit &lsquo;Ndranghetisti zu tun haben. Fakt aber ist, dass in Th&uuml;ringen eigentlich erfolgreiche Ermittlungen eingestellt worden sind, und Fakt ist auch, dass die Mafiosi und mutma&szlig;lichen Mafiosi, die sich in den 1990er-Jahren dort ansiedelten, erfolgreich Kontakte zu gesellschaftlich h&ouml;heren Schichten aufbauten. <\/p><p>Losgel&ouml;st von dem konkreten Fall in Th&uuml;ringen: Was wir hier in Deutschland untersch&auml;tzen, ist die Rolle, die Kokain bei der Erschlie&szlig;ung von Kontakten spielt. Drogen werden quer durch die Gesellschaft konsumiert, aber hochgestellte Pers&ouml;nlichkeiten in Politik und Wirtschaft k&ouml;nnen es sich einfach nicht leisten, ihren Stoff bei Kleindealern im Stadtpark zu beschaffen. Sie brauchen ein H&ouml;chstma&szlig; an Diskretion, und daraus entstehen mithin Abh&auml;ngigkeiten, die &uuml;ber die k&ouml;rperlichen hinausgehen. Um es so zu sagen: Kokain ist ein Stoff, mit dem die Mafia ihre Netzwerke kn&uuml;pft.<\/p><p><strong>Es hat den Anschein, also h&auml;tte die &lsquo;Ndrangheta vor allem in Baden-W&uuml;rttemberg Fu&szlig; gefasst. Wie erkl&auml;rt sich das?<\/strong><\/p><p>In Baden-W&uuml;rttemberg gibt es in der Tat viele Mafiosi, da muss man unbedingt hinschauen. Auch als Journalist ist das eine dankbare Situation, es gibt Stoff f&uuml;r viele Geschichten. Aber das bedeutet nicht, dass die Situation in anderen Bundesl&auml;ndern weniger dramatisch ist. Das Bewusstsein daf&uuml;r ist nur in den Regionen mit einer ausgepr&auml;gten Historie der Arbeitsmigration h&ouml;her als anderswo, wo die Mafiosi sp&auml;ter kamen. Die Arbeitsmigration war wichtig f&uuml;r die italienischen Mafia-Organisationen, denn so fanden die Kriminellen bei ihrem Wechsel nach Deutschland Andockpunkte vor Ort vor. Sie haben dann schnell festgestellt, dass man in Deutschland gutes Geld verdienen kann, vor allem mit dem Betrieb von Restaurants.<\/p><p>Und man stellte fest, dass sich die Deutschen um das Thema Mafia nicht sonderlich k&uuml;mmern. So wurde das Land zum Auffangbecken f&uuml;r Mafiosi, die hier abtauchen konnten, um sich der italienischen Justiz zu entziehen oder vor verfeindeten Mafia-Clans in Sicherheit zu bringen. Deutschland war seinerzeit auf den Einfall der organisierten Kriminalit&auml;t einfach nicht vorbereitet, was sich noch entschuldigen l&auml;sst. Dass der Fahndungsdruck auch in den Jahrzehnten danach kaum gr&ouml;&szlig;er wurde, ist aber nicht mehr verzeihlich. Man ist weit davon entfernt, die Strukturen zu durchschauen, die Unterschiede zwischen den gro&szlig;en Mafia-Zweigen zu verstehen oder zu begreifen, wie weit die Organisierte Kriminalit&auml;t schon in die Gesellschaft eingesickert ist. Es wirkt so, als w&auml;re man im Blindflug unterwegs und nicht weiter besorgt, solange die Mafia nicht wild um sich schie&szlig;t oder Leute in die Luft sprengt.<\/p><p><strong>Sie sprachen die italienischen Restaurants an. Die fungieren laut Ihren Recherchen in vielen F&auml;llen als Geldwaschanlagen.<\/strong><\/p><p>Das trifft zwar zu, aber es w&auml;re falsch, die Mafia-Aktivit&auml;ten auf diese Branche zu reduzieren. Das ist lediglich der am st&auml;rksten sichtbare Zweig. Eigentlich geht es um ganz andere Dimensionen, und da spielt sich offenbar vieles im Finanzwesen ab. Ich erz&auml;hle, wie Leute des Bundeskriminalamts Hinweise erhielten, dass die &lsquo;Ndrangheta offenbar sogar eine eigene Bank in Deutschland besitze &hellip; <\/p><p><strong>&hellip; aber nicht etwa die Deutsche Bank, &uuml;ber die sie ebenfalls in Ihrem Buch schreiben.<\/strong><\/p><p>Nein, absolut nicht. Gem&auml;&szlig; der betreffenden Zeugenaussage soll es sich zwar um eine Vollbank handeln, die alle m&ouml;glichen Dienstleistungen offeriert, die den Gesch&auml;ften der &lsquo;Ndrangheta dienlich sind. Aber nichts deutet darauf hin, dass sich das Institut in der Gr&ouml;&szlig;enordnung der Deutschen Bank bewegt.<\/p><p><strong>Wir waren beim Thema Geldw&auml;sche &hellip;<\/strong><\/p><p>Ja, und auch dabei befassen sich deutsche Ermittler bevorzugt mit vergleichsweise kleinteiligen F&auml;llen, die sich leicht aufkl&auml;ren lassen. Komplexere, intelligentere Operationen stehen eher nicht im Fokus, was fatal ist, weil die &lsquo;Ndrangheta mit hoher Intelligenz operiert und es nicht dabei bel&auml;sst, ein paar Drogengelder in einer Pizzeria zu waschen. Vielmehr geht es um hochkomplexe Finanztransaktionen, die aufzudecken gro&szlig;e Kapazit&auml;ten an Expertise und Personal erfordern w&uuml;rde. Aber daran fehlt es hierzulande.<\/p><p><strong>Auch am n&ouml;tigen Aufkl&auml;rungseifer? Ihr Buch schildert an einer Stelle, wie deutsche Ermittler auf einen Schlag mehrere wichtige Kronzeugen aus Italien zum Verh&ouml;r versammelt hatten. Das war dann allerdings zeitlich &auml;u&szlig;erst kurz bemessen.<\/strong><\/p><p>Der Eindruck dr&auml;ngt sich h&auml;ufig auf. Im Fall von Stuttgart hatte die Staatsanwaltschaft damals neun Kronzeugen geladen, was an sich positiv ist. Die Vernehmung von ihnen allen dauerte aber nur drei Stunden, was angesichts der Gr&ouml;&szlig;e der Gelegenheit ein Witz ist. Zudem gibt es Hinweise, dass bestimmte Fragen nicht zugelassen wurden. Warum passiert so etwas? Das ist die gro&szlig;e Frage.<\/p><p>Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft fiel in der Vergangenheit nicht mit besonderem Ermittlungseifer auf, eher im Gegenteil, seit es den Untersuchungsausschuss zu den Kontakten zwischen Oettinger und Mario L. gegeben hatte. Er hatte ja zum Ziel, die Rechtm&auml;&szlig;igkeit von Ermittlungsma&szlig;nahmen zu &uuml;berpr&uuml;fen und nicht Oettingers Kontakte zur Mafia. In Th&uuml;ringen, wo es ebenfalls starke Mafia-Niederlassungen gibt, mag es andere Gr&uuml;nde geben, warum die Dinge so schleppend laufen. In der Gesamtsicht ist jedoch augenf&auml;llig, dass wir die Gef&auml;hrlichkeit der italienischen Mafia, insbesondere der &lsquo;Ndrangheta in unserem Land untersch&auml;tzen. G&auml;be es diese Untersch&auml;tzung nicht, w&auml;re auch der Druck viel gr&ouml;&szlig;er, etwas unternehmen zu m&uuml;ssen.<\/p><p><strong>Ihr Buch liefert reichlich Nahrung f&uuml;r den Verdacht, dass das mit dem Untersch&auml;tzen ein St&uuml;ck weit System hat. Oder f&uuml;hrt das zu weit?<\/strong><\/p><p>Ich lehne Verschw&ouml;rungstheorien ab, sie helfen bei komplexen Gemengelagen nicht weiter. Es gibt aber systemische Gr&uuml;nde f&uuml;r die Untersch&auml;tzung, etwa eine v&ouml;llig unzureichende Erfassung von Mafia-Aktivit&auml;ten, gerade wenn sich Mafiosi legal bet&auml;tigen, und ein untauglicher Paragraph 129. Er regelt eigentlich die Verfolgung der Organisierten Kriminalit&auml;t, ist aber den Herausforderungen nicht gewachsen. Da hilft nur eine Analyse, die das Ganze detailliert in den Blick nimmt. Mit Sicherheit l&auml;sst sich aber jetzt schon sagen: Die &lsquo;Ndrangheta ist sehr gut im Netzwerken, und diese Strategie geht auf mit dem Ergebnis, dass nicht in dem Ma&szlig;e gegen sie ermittelt wird, wie es n&ouml;tig w&auml;re.<\/p><p>Ein Beispiel: Ein Mann aus dem Geldf&auml;lschermilieu sagte mir, er habe vor &uuml;ber zehn Jahren Hinweise an das Landeskriminalamt von Baden-W&uuml;rttemberg zu einer Druckerei weitergeben wollen, bei der besagter Mario L. eine Rolle spielen solle. Im Endeffekt zeigte das LKA trotz wertiger Informationen kaum Interesse an dem Fall. Im Umfeld dieser Figur treten viele solcher Merkw&uuml;rdigkeiten auf, und es gibt auch noch andere Mafia-Verd&auml;chtige, die durchaus mit mehr Nachdruck betrachtet werden k&ouml;nnten.<\/p><p>Meine Aufgabe ist es, auf Missst&auml;nde hinzuweisen. Es gibt sicher auch lobenswerte Beispiele, aber ich h&ouml;re oft von &auml;hnlichen Bei&szlig;hemmungen aus anderen Gegenden, etwa aus Bayern. Wenn prominente Restaurants betroffen sind, mag es schwerer sein, Ermittlungen zu einem Ende zu bringen. F&uuml;r all das braucht es aber keinen Masterplan der Mafia, in den die Eliten der deutschen Politik, Wirtschaft und Justiz eingebunden sein m&uuml;ssen.<\/p><p><strong>Ihr Buch beleuchtet einen jahrzehntelangen Zeitraum mit einer langen Liste an F&auml;llen, in denen deutsche Fahnder ziemlich nachsichtig mit der Mafia umgesprungen sind. Haben Sie das Gef&uuml;hl, die Verantwortlichen in Politik und Justiz werden sich der Gefahren langsam bewusster?<\/strong><\/p><p>Der Kampf gegen die Mafia h&auml;ngt stark vom Einsatz von Einzelpersonen ab. Je mehr Einzelpersonen sich f&uuml;r das Thema interessieren beziehungsweise in die Lage versetzt werden, sich daf&uuml;r zu interessieren, desto besser stehen die Aussichten, dass sich etwas zum Besseren ver&auml;ndert. Ich arbeite seit 2009 zur Mafia, davon zw&ouml;lf Jahre als Vorsitzender des Berliner Vereins <a href=\"https:\/\/mafianeindanke.de\/de\/\">&bdquo;mafianeindanke&ldquo;<\/a>. Ich habe den Eindruck, dass in dieser Zeit ein Umdenken und eine Sensibilisierung stattgefunden haben und die Zeiten einer weitgehenden Ignoranz f&uuml;rs Erste &uuml;berwunden sind. Aber wir sind als Gesellschaft noch weit davon entfernt, eine Vorstellung zu haben, was Mafia-Kriminalit&auml;t wirklich bedeutet, welche Ausma&szlig;e sie hat und wohin sie f&uuml;hren kann. Es ist noch sehr viel zu tun.<\/p><p><small>Titelbild: Westend Verlag<\/small><\/p><p><em>Sandro Mattioli: Germafia. Wie die Mafia Deutschland &uuml;bernimmt. Westend Verlag, Frankfurt am Main 2024, Taschenbuch, 368 Seiten, 24 Euro<\/em><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/24fa558b8b804bd18ac2c32de68b3049\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kampf gegen die Mafia wird hierzulande eher mit weichen Bandagen gef&uuml;hrt. Solange die Verbrecherclans nicht wild um sich ballern, haben sie durch Polizei und Justiz wenig zu f&uuml;rchten. Der Journalist und Aktivist <strong>Sandro Mattioli<\/strong> h&auml;lt das f&uuml;r hochgef&auml;hrlich. 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