{"id":119099,"date":"2024-08-03T12:00:56","date_gmt":"2024-08-03T10:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119099"},"modified":"2024-08-03T13:27:49","modified_gmt":"2024-08-03T11:27:49","slug":"philippinen-marcos-krebsgaenge-im-fadenkreuz-politischer-rivalitaeten-konkurrierender-grossmaechte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119099","title":{"rendered":"Philippinen: Marcos\u2018 Krebsg\u00e4nge im Fadenkreuz politischer Rivalit\u00e4ten &amp; konkurrierender Gro\u00dfm\u00e4chte"},"content":{"rendered":"<p>Seit zwei Jahren residiert der philippinische Pr&auml;sident Ferdinand R. Marcos Jr. im Malaca&ntilde;ang-Palast zu Manila und hat damit ein Drittel der verfassungsm&auml;&szlig;ig festgeschriebenen Amtszeit hinter sich gebracht. Eine reichlich turbulente Zeit &ndash; sowohl innen- wie auch au&szlig;enpolitisch. Innenpolitisch ist ein Rosenkrieg Filipino Style in vollem Gange, wiewohl sich Marcos und seine Vizepr&auml;sidentin Sara Duterte, die Tochter des Marcos-Vorg&auml;ngers Rodrigo R. Duterte, im Wahlkampf 2022 als unersch&uuml;tterliches <em>UniTeam<\/em> geriert hatten. Au&szlig;enpolitisch vollzog Marcos eine Kehrtwende und favorisiert im Gegensatz zu seinem Vorg&auml;nger einen dezidiert proamerikanischen Kurs &ndash; von dem Marcos&lsquo; Kritiker bef&uuml;rchten, dass die Republik 78 Jahre nach Erlangung der Unabh&auml;ngigkeit von den USA am 4. Juli 1946 unversehens Gefahr l&auml;uft, ins R&auml;derwerk hegemonialer Gro&szlig;machtbestrebungen im und um das S&uuml;dchinesische Meer zu geraten. Am 22. Juli hielt Marcos seine mittlerweile dritte <em>Rede zur Lage der Nation (SONA)<\/em> &ndash; ein j&auml;hrliches Ereignis, bei dem der amtierende Pr&auml;sident der Nation Bericht &uuml;ber seine Leistungen als Regierungschef erstattet. Eine Zwischenbilanz unseres S&uuml;dost- &amp; Ostasienexperten <strong>Rainer Werning<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Schaulaufen der Hautevolee<\/strong><\/p><p>Vorweg: Schon seit Jahren bedeutet die SONA im politischen Manila l&auml;ngst nicht mehr das, was sie in fr&uuml;heren Zeiten einmal war &ndash; eine zumindest streckenweise k&auml;mpferische Rede, die auch schon mal versuchte, vision&auml;re Konturen zu zeichnen. In den vergangenen Jahren ist ebendiese SONA immer mehr zu einem Gro&szlig;ereignis auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten verkommen, wo sich die Sch&ouml;nen, Reichen und M&auml;chtigen des Inselstaates ein pittoreskes Stelldichein geben. Das Ereignis atmet auch noch den Geist l&auml;ngst verflossen geglaubter kastilischer Grandezza und (neo-)feudaler Devotheit, indem es an Zeiten erinnert, in denen die Spanier die Inseln knapp dreieinhalb Jahrhunderte bis 1898 als Konquistadoren knechteten.<\/p><p>Marcos Junior &ndash; in den Medien kurz <em>BBM<\/em> genannt, was f&uuml;r <em>Bongbong<\/em> (sein Spitzname) Marcos steht &ndash; ist selbst der Spross eines gewichtigen politischen Clans und einer Familiendynastie, die Marcos Senior im Jahre 1965 begr&uuml;ndet hatte. Dieser wurde zwar mit Schimpf und Schande im Februar 1986 aus dem Malaca&ntilde;ang-Palast gejagt, was freilich den Sohn des verhassten Despoten nicht daran hindern konnte, just 36 Jahre sp&auml;ter in ebendiesem Palast wieder sein Domizil aufzuschlagen &ndash; dank einer von Amnesie gezeichneten, vorwiegend jungen Bev&ouml;lkerung und seiner von ihm verg&ouml;tterten Mutter, der Ex-First-Lady Imelda R. Marcos. Sie sorgte sich intensiv um den einzigen Sohn, der lange Zeit in einem Ambiente aufwachsen konnte, das in den Philippinen noch immer als <em>&bdquo;imeldific&ldquo;<\/em> gilt &ndash; eine Welt voller Glanz &amp; Glamour, Verschwendung &amp; Extravaganzen inklusive imposanter Schuhkollektionen.<\/p><p><strong>(Land-)Wirtschaft, Infrastruktur, Kommunikation &amp; Verkehr &ndash; wohlgesetzte Worte &amp; viele Versprechungen<\/strong><\/p><p>Marcos begann seine Rede mit einer Prise an Selbstkritik, als er betonte, dass Zahlen, Daten und Statistiken f&uuml;r Menschen wenig aussagekr&auml;ftig sind, die mit hohen Nahrungsmittelpreisen und sogar Hunger zu k&auml;mpfen haben. Wenngleich sein Land in der Region wirtschaftlich vergleichswiese gut dast&uuml;nde, so Marcos, bedeute das wenig f&uuml;r einen Filipino, der f&uuml;r ein Kilogramm Reis zwischen 45 und 65 Pesos (der aktuelle Peso-Euro-Kurs betr&auml;gt knapp 64:1) berappen m&uuml;sse. Nun war der Pr&auml;sident in den ersten Monaten seiner Amtszeit in Personalunion gleichzeitig auch Landwirtschaftsminister, bevor er im November 2023 diesen Posten seinem fr&uuml;heren Wahlkampfmanager &uuml;berantwortete. In dieser Funktion hatte der Pr&auml;sident gr&ouml;&szlig;te Schwierigkeiten, die Preise f&uuml;r etliche landwirtschaftliche Produkte &ndash; darunter eben und gerade auch das Grundnahrungsmittel Reis &ndash; halbwegs unter Kontrolle zu bringen. Das Problem waren, sind und bleiben gut organisierte Agrarkartelle und Schmugglersyndikate, die ungehindert &ndash; teils mit R&uuml;ckendeckung staatlicher Sicherheitskr&auml;fte &ndash; dubiosen Gesch&auml;ften nachgehen und auf diese Weise Reibach machen.<\/p><p>Dem aufmerksamen Beobachter der jeweiligen SONAs musste diesmal auffallen, dass der Pr&auml;sident mit keinem Sterbensw&ouml;rtchen jenes Projekt erw&auml;hnte, dem er in seiner letztj&auml;hrigen zweiten SONA so viel Raum, Zeit und Bedeutung beigemessen hatte &ndash; dem sogenannten <em>Maharlika-Investitionsfonds (MIF &ndash; <\/em>das Tagalog-Wort<em> &bdquo;<\/em>Maharlika&ldquo; meint in diesem Kontext &bdquo;Freiheit&ldquo; und &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit&ldquo;), der quasi als Staatsfonds aufgebaut wird und als Lokomotive ambitionierter Gro&szlig;projekte und Infrastrukturma&szlig;nahmen dienen soll. Kritiker des im Sommer letzten Jahres in Kraft getretenen MIF monieren vor allem, dass der Fonds im internationalen Vergleich viel zu sp&auml;t und zu schnell in Kraft gesetzt worden sei, w&auml;hrend andere L&auml;nder f&uuml;r deren Aufbau mehrere Jahre ben&ouml;tigt h&auml;tten. &Uuml;berdies, so bem&auml;ngeln Wirtschaftswissenschaftler der staatlichen University of the Philippines, sei der MIF auf den Weg gebracht worden, ohne die &Ouml;ffentlichkeit zu konsultieren, deren Gelder schlie&szlig;lich in den Fonds flie&szlig;en. Au&szlig;erdem versto&szlig;e Maharlika <em>&bdquo;gegen grundlegende Wirtschafts- und Finanzprinzipien und birgt ernsthafte Risiken f&uuml;r die Wirtschaft und den &ouml;ffentlichen Sektor&rdquo;.<\/em><\/p><p>Es sei sehr besorgniserregend, so die Kritiker weiter, dass der MIF-Gesetzentwurf keine Bestimmungen &uuml;ber Konkurs und Abwicklung enthalte:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Dies k&ouml;nnte bedeuten, dass die philippinische Regierung am Ende immer noch alle Verbindlichkeiten oder Verluste schultern wird, die sich aus dem MIF ergeben k&ouml;nnten (&hellip;) und k&ouml;nnte sehr wohl die ohnehin enorme Schuldenlast des Landes erh&ouml;hen und Mittel f&uuml;r wichtige Regierungsprogramme und Investitionen kappen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Dass Marcos sein Lieblingsprojekt des <em>Maharlika Investment Fund<\/em> w&auml;hrend seiner SONA g&auml;nzlich unerw&auml;hnt lie&szlig;, wurde in Manilas Medien allgemein bem&auml;ngelt. Ana Marie Pamintuan, Kolumnistin des <em>Philippine Star<\/em>, echauffierte sich beispielsweise in ihrem Kommentar am 24. Juli 2024 mit den Worten, dass <em>&bdquo;er (der MIF &ndash; RW) die Steuerzahler Millionen an monatlichen fetten Geh&auml;ltern f&uuml;r seine Manager kostet, w&auml;hrend der Fonds darum k&auml;mpft, sich &uuml;ber Wasser zu halten.&ldquo;<\/em><\/p><p>Insgesamt bleiben f&uuml;r die philippinische Wirtschaft unter Marcos Jr. folgende Gefahrensignale bestehen: vage Vorstellungen, was die Umsetzung des laufenden mittelfristigen Entwicklungsplans <em>PDP 2023-2028<\/em> betrifft; anhaltend gro&szlig;e Einkommensungleichheit und wenig konkrete Hinweise darauf, wie die aktuell mit offiziell 16 Prozent ausgewiesene Armut laut Plan bis zum Jahre 2026 auf acht bis neun Prozent reduziert werden soll; anhaltend hohes Niveau des Zahlungs- und Handelsbilanzdefizits sowie der Auslandsverschuldung; mangelnde Vorkehrungen, um die vielf&auml;ltigen Auswirkungen von Naturkatastrophen (Erdbeben und Vulkanausbr&uuml;che) beziehungsweise des Klimawandels halbwegs in den Griff zu bekommen &ndash; abgesehen von den ohnehin hohen Sch&auml;den und Verlusten im landwirtschaftlichen Sektor infolge der etwa 20 Taifune, die allj&auml;hrlich &uuml;ber die Inseln hinwegfegen; S&auml;ttigung der Exportm&auml;rkte f&uuml;r die <em>Overseas Filipino Workers (OFW),<\/em> deren &Uuml;berweisungen aus &Uuml;bersee laut Statistiken der Philippinischen Zentralbank umgerechnet immerhin ann&auml;hernd 40 Milliarden US-Dollar ausmachen. Schlie&szlig;lich kennzeichnen provisorische L&ouml;sungen und inkoh&auml;rente Ma&szlig;nahmen anhaltende Schw&auml;chen in der Landwirtschaft &ndash; insbesondere bei Reis und Zucker, Gem&uuml;se, Gefl&uuml;gel und Fleisch sowie in der Fischerei.<\/p><p>Wenngleich der Pr&auml;sident in den Bereichen Tourismus, Transport und Kommunikation sowie im Infrastruktursektor hochfliegende Pl&auml;ne verk&uuml;ndete &ndash; darunter den Bau von nicht weniger als 350 H&auml;fen und Flugh&auml;fen einschlie&szlig;lich einer umfassenden Renovierung des <em>Ninoy Aquino International Airport (NAIA)<\/em> bis zum Jahre 2028 &ndash;, bleiben die allt&auml;glichen Leiden der Menschen im Gro&szlig;raum Manila bestehen. Die City z&auml;hlt zu jenen St&auml;dten mit den weltweit l&auml;ngsten Staus und rangiert einzig vor der nigerianischen Metropole Abuja auf Rang 59 von 60, was den <em>Remote&rsquo;s Global Life-Work Balance Index <\/em>betrifft.<\/p><p><strong>Armutsbek&auml;mpfung, Gesundheit und Bildung, Korruption, Menschenrechte, Friedensverhandlungen &ndash; wohlfeile Auslassungen &amp; beredtes Beschweigen<\/strong><\/p><p>Zwar wurde Marcos nicht m&uuml;de, in seiner SONA Errungenschaften in den Bereichen Armutsbek&auml;mpfung, Jobsicherheit, Bek&auml;mpfung von Arbeitslosigkeit und Minderung von Unterbesch&auml;ftigung aufzulisten. Doch das kontrastiert auff&auml;llig mit Untersuchungen unabh&auml;ngiger &Ouml;konomen und Denkfabriken wie der <em>IBON Foundation<\/em>. Als besonders perfide ist in diesem Zusammenhang die l&auml;ngst f&auml;llige Erh&ouml;hung des offiziell festgesetzten t&auml;glichen Mindestlohns in Stadt und Land zu werten: Wenige Tage vor der SONA wurde dieser im Gro&szlig;raum Manila geltende Tagessatz von 610 auf gerade einmal 645 Pesos angehoben. Und das, nachdem lange Zeit darum gerungen wurde, den t&auml;glichen Minimumlohn um mindestens 100 &ndash; im Gespr&auml;ch waren sogar bis zu 300 &ndash; Pesos zu erh&ouml;hen!<\/p><p>Ein leidiges Thema bleibt seit Jahren der Zustand der <em>Philippine Health Insurance Corp<\/em>. <em>(PhilHealth). <\/em>Diese soll zwar ein solides und verl&auml;ssliches Gesundheitssystem f&uuml;r alle Filipinos garantieren, doch ausgerechnet <em>PhilHealth<\/em> war in den vergangenen Jahren mehrfach ins Visier massiver &ouml;ffentlicher Kritik geraten, weil immense Geldbetr&auml;ge in den Taschen korrupter Vorstandsmitglieder und Politiker versickerten und\/oder gnadenlos &uuml;berteuerte Arzneimittelk&auml;ufe und fingierte kostspielige medizinische Behandlungen zu gro&szlig;en finanziellen Einbu&szlig;en f&uuml;hrten.<\/p><p>Allein w&auml;hrend der COVID-19-Pandemie hatte es ein kleines, mit nur geringem Eigenkapital ausgestattetes Unternehmen wie die<em> Pharmally Pharmaceutical Corp. <\/em>auf wundersame Weise geschafft, Milliardenbetr&auml;ge f&uuml;r Leistungen zu kassieren, die sie nie erbracht hatte. Der entstandene Schaden wird mit mindestens 47,6 Milliarden Pesos beziffert. W&auml;hrend als Hauptschuldige dieses Skandals Ex-Pr&auml;sident Duterte und sein umtriebiger Gesundheitsminister Francisco Duque III. impliziert sind, blieben beide Personen bis dato unbehelligt und mussten sich nicht einmal einem Untersuchungsausschuss stellen.<\/p><p>Wenige Tage vor der SONA wurde zu allem &Uuml;berdruss bekannt, dass PhilHealth &bdquo;wegen ungenutzter Fonds&ldquo; ann&auml;hernd 90 Milliarden Pesos an die Staatskasse zu &uuml;berweisen gedenke. F&uuml;r Kritiker dieses Deals besteht ein zus&auml;tzliches &Auml;rgernis darin, dass PhilHealth die H&ouml;he der zu leistenden Versicherungsbeitr&auml;ge allein seit 2019 nahezu verdoppelte.<\/p><p>Strittige Gesetzesvorhaben &ndash; wie beispielsweise zur Einf&uuml;hrung eines Scheidungsrechts, zur Wiedereinf&uuml;hrung der Todesstrafe oder eine Verfassungs&auml;nderung hin zu einem f&ouml;deralen anstelle des herrschenden pr&auml;sidialen Systems &ndash; blieben allesamt sorgsam ausgeklammert, um Friktionen im Kongress nicht noch unn&ouml;tig zu sch&uuml;ren. In beiden Kammern des Kongresses, im Abgeordnetenhaus und im Senat, brodelt es heftig, weil schon jetzt politische Terrains mit Blick auf die im Mai n&auml;chsten Jahres anstehenden Halbzeitwahlen <em>(Midterm Elections) <\/em>abgesteckt und neue Posten und Pfr&uuml;nde avisiert werden. &Uuml;berdies haben mehrere Ergebnisse solcher Meinungsforschungsinstitute wie <em>Pulse Asia Survey<\/em> und <em>Social Weather Stations (SWS)<\/em> ergeben, dass der L&ouml;wenanteil der Filipinos (bis zu 88 Prozent) keinerlei Verfassungs&auml;nderung w&uuml;nscht.<\/p><p>Benutzte Marcos in seiner letztj&auml;hrigen SONA noch h&auml;ufig den Slogan <em>&bdquo;Unity&ldquo;,<\/em> so war diesmal von Einheit und Einigkeit allerorten und allseits nichts mehr zu versp&uuml;ren. Das vom Pr&auml;sidenten mit Sara Duterte gebildete <em>UnityTeam<\/em> oder kurz <em>UniTeam<\/em> im Wahlkampf 2022 ist vollends in die Br&uuml;che gegangen. Diesmal hielt es die amtierende Vizepr&auml;sidentin und Tochter von Ex-Pr&auml;sident Duterte nicht einmal f&uuml;r n&ouml;tig, &uuml;berhaupt an der SONA teilzunehmen. Aus ihrem B&uuml;ro hie&szlig; es lapidar, sie werde sich die Rede auch nicht anh&ouml;ren. Stattdessen begab sie sich mit ihrer Familie zwei Tage sp&auml;ter in einen Privaturlaub, der sie &uuml;ber den Mittleren Osten nach M&uuml;nchen f&uuml;hrte. Da ihre Mutter deutschst&auml;mmig ist, werde man dort Verwandte und Bekannte besuchen; was in den sozialen Medien f&uuml;r einen Shitstorm sorgte, weil daheim &ndash; vor allem im Gro&szlig;raum Manila &ndash; der peitschende Taifun <em>Carina <\/em>(internationaler Name <em>Gaemi<\/em>) buchst&auml;blich einmal mehr f&uuml;r Land unter sorgte.<\/p><p>Der Marcos-Duterte-Clinch entbrannte seit dem Jahreswechsel, als Frau Duterte sich dar&uuml;ber pikiert zeigte, keine neuen &bdquo;confidential funds&ldquo; f&uuml;r ihr B&uuml;ro zugewiesen zu bekommen, und ob des Verbleibs fr&uuml;herer Fonds keine Rechenschaft ablegte. W&auml;hrend der Duterte-Clan dazu &uuml;berging, Marcos als &bdquo;verweichlichten Sohn&ldquo; und &bdquo;Kokser&ldquo; bar jeder F&uuml;hrungsqualit&auml;t hinzustellen, fuhr Marcos eine Retourkutsche und beschuldigte seinen Vorg&auml;nger, wegen &bdquo;st&auml;ndiger Einnahme von Fentanyl&ldquo;, eines starken Schmerzmittels, nicht mehr l&auml;nger &bdquo;kognitiv auf der H&ouml;he zu sein&ldquo;.<\/p><p>Die Familienfehde eskalierte so weit, dass Duterte und seine beiden S&ouml;hne &ndash; Sebastian ist B&uuml;rgermeister von Davao City und Paolo Kongressabgeordneter des 1. Distrikts von Davao &ndash; den Pr&auml;sidenten zum R&uuml;ckzug aufforderten und notfalls f&uuml;r die Lostrennung der s&uuml;dlichen Hauptinsel Mindanao aus dem philippinischen Staatsverband auf die Barrikaden gingen. Kein Wunder, dass die Vizepr&auml;sidentin und Duterte-Tochter kurz vor Marcos&lsquo; SONA als Erziehungsministerin zur&uuml;cktrat und aus seinem Kabinett ausschied. Um hier der Wahrheit Ehre zu verleihen: Eine nachgerade weise Entscheidung einer Lady, die f&uuml;r die Besetzung eines solch anspruchsvollen Ressorts nicht einmal das Minimum an Voraussetzungen mitbrachte.<\/p><p>Unerw&auml;hnt blieb in der SONA des Pr&auml;sidenten auch der leidige Zustand der Korruption oder zumindest, was er mit dieser b&uuml;rokratischen Krankheit zu tun gedenkt, die weiterhin die knappen Ressourcen des Landes durch sogenannte Entwicklungsprojekte, Infrastrukturentwicklung und andere Kan&auml;le verschlingt. In ihrem <em>Korruptionswahrnehmungsindex (CPI)<\/em> 2023 stufte die in Berlin ans&auml;ssige &Uuml;berwachungsorganisation <em>Transparency International (TI)<\/em> die Philippinen auf Platz 115 von 180 L&auml;ndern ein &ndash; gegen&uuml;ber dem Vorjahr eine Verbesserung um lediglich einen Platz.<\/p><p>Menschenrechte sind ein Thema, das unter Marcos Sr. in den 1970er-Jahren aufkam, als eine Kultur der Straflosigkeit bei staatlichen Gr&auml;ueltaten zu einem nationalen und internationalen Problem wurde. In den vergangenen f&uuml;nf Dekaden hat diese uns&auml;gliche Kultur, in die staatliche Sicherheitskr&auml;fte mit immer mehr F&auml;llen von Menschenrechtsverletzungen verwickelt sind, zus&auml;tzlich einen N&auml;hrboden gefunden. Ein Beweis daf&uuml;r, dass die Kultur der Straflosigkeit ungebrochen anh&auml;lt, ist die Tatsache, dass au&szlig;ergerichtliche Hinrichtungen mutma&szlig;licher Drogenkonsumenten, an denen Polizeibeh&ouml;rden beteiligt sind, nicht aufh&ouml;ren. Allein in Marcos&lsquo; erstem Amtsjahr (1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023) wurden mindestens 342 drogenbedingte T&ouml;tungen registriert.<\/p><p>Bis heute gehen nationale wie internationale Menschen- und B&uuml;rgerrechtsorganisationen davon aus, dass Pr&auml;sident Dutertes &bdquo;Antidrogenkrieg&ldquo; bis zu 30.000 Menschen das Leben kostete. Marcos hingegen bekr&auml;ftigte auch w&auml;hrend der diesj&auml;hrigen SONA, dass der Kampf der Regierung gegen illegale Drogen zwar weitergehe, aber &bdquo;ein neues Gesicht bekommen&rdquo; habe. Er erkl&auml;rte, dieser Kampf sei nunmehr auf &bdquo;gemeindebasierte Behandlung, Rehabilitation, Bildung und Wiedereingliederung&ldquo; ausgerichtet.<\/p><p>Familienangeh&ouml;rige von Opfern und Menschenrechtsorganisationen haben beim <em>Internationalen Strafgerichtshof (IStGH)<\/em> Anklage wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen Pr&auml;sident Duterte und andere mutma&szlig;liche T&auml;ter und Komplizen erhoben, darunter der ehemalige Polizeichef und heutige Senator Ronald dela Rosa. Der Fall ist ein juristisches Schlachtfeld, auf dem die philippinische Regierung eine einigerma&szlig;en uneinnehmbare Mauer errichtet hat, um Duterte vor dem Internationalen Strafgerichtshof zu sch&uuml;tzen, durch den bereits mehrere angeklagte Staatsf&uuml;hrer verurteilt wurden.<\/p><p>Der in Den Haag ans&auml;ssige IStGH wies bereits einen Einspruch der Marcos-Regierung ab, der darauf abzielte, die Ermittlungen der Staatsanw&auml;lte in Bezug auf Dutertes blutigen &bdquo;Antidrogenkrieg&ldquo; zu blockieren. IStGH-Richter Marc Perrin de Brichambaut erkl&auml;rte, die Ablehnung durch das Haager Gericht bedeute, dass die Philippinen ihre M&ouml;glichkeiten zur Berufung ausgesch&ouml;pft h&auml;tten.<\/p><p>Die Philippinen waren 2014 durch Ratifizierung das 117. Mitglied des IStGH, bis Duterte die Mitgliedschaft des Landes 2018 zur&uuml;ckzog, nachdem das Gericht begonnen hatte, seinen &bdquo;Antidrogenkrieg&ldquo; zu untersuchen. Gem&auml;&szlig; den Austrittsmodalit&auml;ten des IStGH beh&auml;lt das Gericht jedoch die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r Verbrechen, die w&auml;hrend der Zeit der Mitgliedschaft eines Staates begangen wurden &ndash; in diesem Fall zwischen 2016 und 2019, als der R&uuml;ckzug der Philippinen offiziell wurde. Bis dato widersetzt sich auch Marcos Jr. einer Intervention seitens des IStGH, da Manila dessen Autorit&auml;t in Fragen der nationalen Souver&auml;nit&auml;t nicht anerkennt. Das fragile philippinische Justizsystem erwies sich bis heute allerdings au&szlig;erstande, engagierte Anw&auml;lte und Menschenrechtsaktivisten vor &Uuml;bergriffen staatlicher Akteure und Instanzen angemessen zu sch&uuml;tzen; was freilich nicht ausschlie&szlig;t, dass Marcos im Clinch mit den Dutertes ein Intervenieren des IStGH als politischen Joker ausspielt.<\/p><p>G&auml;nzlich unerw&auml;hnt blieb w&auml;hrend der diesj&auml;hrigen SONA auch der Stand der Friedensverhandlungen zwischen der Regierung und dem politischen Untergrundb&uuml;ndnis in Gestalt der <em>Nationalen Demokratischen Front der Philippinen (NDFP)<\/em>. Die Philippinen sind mittlerweile das einzige Land in ganz S&uuml;dostasien, in dem noch eine von der kommunistischen Partei gef&uuml;hrte Guerillaorganisation, die <em>Neue Volksarmee (NPA),<\/em> gegen die Zentralregierung in Manila einen seit 1968\/69 andauernden Zerm&uuml;rbungskrieg f&uuml;hrt.<\/p><p>Es gab etliche Aufs und Abs in diesen Verhandlungen, die immerhin dazu f&uuml;hrten, dass sich beide Seiten nach einer Serie von Geheimtreffen in den Niederlanden sowie in Norwegen im November 2023 darauf verst&auml;ndigten, den offiziellen Gespr&auml;chsfaden wieder aufzunehmen. Bislang war seitens des Pr&auml;sidenten indes kein kl&auml;rendes Wort zu vernehmen, ob, wann und wo weiterverhandelt werden soll. Gleichzeitig dauert die knallharte antikommunistische Politik der Regierung unvermindert an: <em>&bdquo;Red-tagging&ldquo;,<\/em> das Brandmarken von Sozialaktivisten unterschiedlicher Couleur, drakonische Ma&szlig;nahmen gegen Menschenrechts- und Umweltaktivisten, engagierte Gewerkschafter, Arbeiter, Bauernf&uuml;hrer und Fischerleute sind an der Tagesordnung. Das entsprechende gesetzliche Regelwerk wie der <em>Anti-Terror-Act<\/em> von 2020 sowie die Logistik und Infrastruktur staatlicher <em>&bdquo;Counterinsurgency&ldquo; (&bdquo;Aufstandsbek&auml;mpfung&ldquo;)<\/em> hat Marcos von seinem Vorg&auml;nger Duterte nahtlos &uuml;bernommen.<\/p><p><strong>Pluspunkte &amp; prosaisches Finale<\/strong><\/p><p>Punkten konnte der Pr&auml;sident in seiner SONA mit Ausf&uuml;hrungen, die beide Bezug zum gro&szlig;en n&ouml;rdlichen Nachbarland China haben. In der VR China sind zwar Gl&uuml;cksspiele untersagt, doch deren Beh&ouml;rden unternehmen nichts, wenn diese im Ausland get&auml;tigt werden. Im Jahre 2003 begannen Chinesen und\/oder chinesische Firmen, sich in den Philippinen als sogenannte <em>Philippine <\/em><em>Offshore Gaming Operators (POGO)<\/em> registrieren zu lassen, wobei die entsprechenden Genehmigungen von der <em>Philippine Amusement and Gaming Corporation (Pagcor)<\/em> erteilt werden. Seit dem Amtsantritt von Pr&auml;sident Duterte im Sommer 2016 erfuhren die POGO einen wahren Boom, deren Tentakeln sich rasch in dunkle Milieus erstreckten. Neben Gl&uuml;cksspielen und Wetten wurden POGO immer mehr in kriminelle Aktivit&auml;ten, Menschen- und Drogenhandel, Prostitution und organisiertes Verbrechen verstrickt.<\/p><p>Massive Kritik gegen die POGO hagelte es in den letzten Wochen und Monaten, als bekannt wurde, dass Chinesen auch in gro&szlig;em Stil Geburtsurkunden und andere wichtige Papiere buchst&auml;blich gekauft hatten, um auf den Inseln unbehelligt ihren Gesch&auml;ften nachzugehen oder selbst politische &Auml;mter zu bekleiden. Es flossen auf diese Weise reichlich Bestechungsgelder an kollaborationswillige philippinische Beamte, wobei nach bisherigen Erkenntnissen zirka 300.000 Pesos (umgerechnet etwa 5.000 Euro) hingebl&auml;ttert wurden, um in den Besitz eines wichtigen Dokuments zu gelangen. Ebendiesen POGO, so verk&uuml;ndete BBM es w&auml;hrend seiner SONA, werde ab sofort ein Ende bereitet werden &ndash; eine ebenso populistische wie popul&auml;re Ma&szlig;nahme, wobei freilich offenbleibt, wie genau dieser Schritt bis zum Jahresende vollzogen werden soll. Der philippinische Finanzminister Ralph Recto gab derweil bekannt, dass die POGO &ndash; anders als urspr&uuml;nglich erwartet &ndash; dem Land weitaus gr&ouml;&szlig;eren Schaden als Nutzen zugef&uuml;gt h&auml;tten. Er und seine Regierung sicherten den Zigtausenden philippinischen Besch&auml;ftigten in diesen POGO jedenfalls Hilfe bei der Suche nach neuen Jobs zu.<\/p><p>Last, but not least sprach Marcos die anhaltenden Querelen mit der VR China im S&uuml;dchinesischen Meer beziehungsweise im Westphilippinischen Meer oder in der Westphilippinischen See an. Dort hat es seit Jahresbeginn zig F&auml;lle gegeben, wo es zu mehr oder minder heftigen Auseinandersetzungen zur See kam, in die Boote der chinesischen K&uuml;stenwache und philippinische Fischerboote verstrickt waren. Da die Philippinen als Amerikas einstige und einzige Kolonie in der Region (von 1898 bis 1946) enge Bande zu den USA pflegen und mit diesen durch ein Geflecht milit&auml;rischer Vertr&auml;ge und Abkommen verbunden sind, besteht die Gefahr, dass das Land nach dem Korea- und Vietnamkrieg auch in k&uuml;nftige milit&auml;rische Konfrontationen &ndash; zuv&ouml;rderst mit der VR China &ndash; hineingezogen wird.<\/p><p>Allein das <em>Enhanced Defense Cooperation Agreement (EDCA, 2014)<\/em> &ouml;ffnete philippinische Milit&auml;reinrichtungen f&uuml;r US-Streitkr&auml;fte und -Waffendepots &ndash; zun&auml;chst f&uuml;nf Standorte und vier neue unter Marcos Jr., von denen sich drei in unmittelbarer N&auml;he der Stra&szlig;e von Taiwan befinden. Und erst j&uuml;ngst unterzeichneten Manila und Tokio ein bilaterales Sicherheitsabkommen mit dem Namen <em>Reciprocal Access Agreement (RAA),<\/em> w&auml;hrend kritisch-besorgte Stimmen vor einer erh&ouml;hten Militarisierung <em>durch &bdquo;NATO-Barbaren&ldquo;<\/em> &ndash; so formulierte es unumwunden Alex Lo, der langj&auml;hrige Kolumnist der in Hongkong erscheinenden Tageszeitung <em>South China Morning Post<\/em> &ndash; in der gesamten Indo-Pazifik-Region nach einem Ende des Krieges in der Ukraine warnen.<\/p><p>Gegen Ende seiner knapp eineinhalbst&uuml;ndigen Rede wurd&rsquo;s prosaisch, als BBM den britischen Philosophen, Politiker und &Ouml;konomen John Stuart Mill (1806-1873) zitierte:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Niemand sollte sein Gewissen mit der Illusion beruhigen, dass er keinen Schaden anrichten kann, wenn er sich nicht beteiligt und sich keine Meinung bildet. B&ouml;se Menschen brauchen nichts mehr, um ihre Ziele zu erreichen, als dass gute Menschen zusehen und nichts tun.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>&bdquo;<em>Lasst uns stets gegen das Unrecht und das B&ouml;se k&auml;mpfen. Lasst uns immer f&uuml;r das k&auml;mpfen, was richtig und gut ist&ldquo;, <\/em>rief der Pr&auml;sident zum Schluss aus und forderte seine Landsleute auf, die Philippinen und die Filipinos zu lieben. Wenigstens das eine unmissverst&auml;ndliche Botschaft:<em> BBM hat euch alle lieb!<\/em> Was die, wie stets bei diesen Anl&auml;ssen, auf die Barrikaden gegangenen Kritiker und Gegner aus zahlreichen fortschrittlichen und linken Gruppierungen bei starkem Regen mit bitterb&ouml;sem Hohn und den &uuml;blichen Verbrennungen von Marcos-Portr&auml;ts bedachten.<\/p><p><small>Titelbild: Juergen Nowak\/shutterstock.com<\/small><\/p><p><strong>Ausgew&auml;hlte Links zum Thema<\/strong><\/p><ul>\n<li><em><a href=\"https:\/\/news.abs-cbn.com\/news\/2024\/7\/23\/list-highlights-of-marcos-jr-s-3rd-sona-1042\">Highlights of Marcos Jr.&rsquo;s 3rd SONA | ABS-CBN News<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/maharlika.dof.gov.ph\/\">Maharlika Investment Fund<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.bulatlat.com\/2024\/07\/23\/cebuanos-give-marcos-a-failed-mark\/\">Cebuanos give Marcos a &lsquo;failed&rsquo; mark<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.bulatlat.com\/2024\/07\/24\/phs-average-minimum-wage-cant-feed-a-five-member-family\/\">PH&rsquo;s average minimum wage can&rsquo;t feed a five-member family<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.philstar.com\/headlines\/2024\/07\/11\/2369402\/sara-skip-marcos-third-sona-assigns-herself-designated-survivor\">Sara to skip Marcos&rsquo; third SONA, assigns herself &lsquo;designated survivor&rsquo;<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Philippine_Health_Insurance_Corporation\">Philippine Health Insurance Corporation<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.philstar.com\/business\/2024\/07\/17\/2370643\/unhealthy-mess\">Unhealthy mess<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/thediplomat.com\/2023\/02\/the-philippines-basic-education-crisis\/\">The Philippines&rsquo; Basic Education Crisis<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.sunstar.com.ph\/manila\/pogo-a-brief-history-leading-to-ban-in-philippines\">What are Pogos and how do they work?<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/mb.com.ph\/2024\/7\/22\/recto-philippines-losing-out-on-pogo-economic-costs\">Recto: Philippines losing out on POGO economic costs<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.manila-shimbun.com\/category\/english\/news270578.html\">Philippines to be a &ldquo;magnet of attacks&rdquo; if US intervenes in China-Taiwan conflict: expert<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/opinion.inquirer.net\/164639\/the-us-global-war-machine-in-the-ph\">Roland G. Simbulan: The US global war machine in the PH<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.counterpunch.org\/2024\/07\/24\/its-bigger-than-nato-and-its-coming-to-the-pacific\/\">Eugene Doyle: It&rsquo;s bigger than NATO and It&rsquo;s Coming to the Pacific<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/opinion\/article\/3270406\/nato-barbarians-are-expanding-and-gathering-gate-asia\">Alex Lo: Nato barbarians are expanding and gathering at the gate of Asia<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/news.antiwar.com\/2024\/07\/25\/top-us-general-fully-confident-the-us-would-beat-china-in-a-war-over-taiwan\/\">Top US General &lsquo;Fully Confident&rsquo; the US Would Beat China in a War Over Taiwan<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit zwei Jahren residiert der philippinische Pr&auml;sident Ferdinand R. Marcos Jr. im Malaca&ntilde;ang-Palast zu Manila und hat damit ein Drittel der verfassungsm&auml;&szlig;ig festgeschriebenen Amtszeit hinter sich gebracht. Eine reichlich turbulente Zeit &ndash; sowohl innen- wie auch au&szlig;enpolitisch. Innenpolitisch ist ein Rosenkrieg Filipino Style in vollem Gange, wiewohl sich Marcos und seine Vizepr&auml;sidentin Sara Duterte, die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119099\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":119100,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[198,20,127],"tags":[2871,881,379,1092,2183,1084,1440,1031,3228,305,1971],"class_list":["post-119099","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-landerberichte","category-lobbyismus-und-politische-korruption","tag-antikommunismus","tag-armut","tag-china","tag-drogen","tag-duterte-rodrigo","tag-gluecksspiele","tag-internationaler-strafgerichtshof","tag-investmentfonds","tag-marcos-jr-ferdinand","tag-menschenrechte","tag-philippinen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Shutterstock_2436742917.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119099","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=119099"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119099\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":119187,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119099\/revisions\/119187"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/119100"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=119099"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=119099"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=119099"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}