{"id":11910,"date":"2012-01-16T09:02:22","date_gmt":"2012-01-16T08:02:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11910"},"modified":"2012-01-16T09:02:22","modified_gmt":"2012-01-16T08:02:22","slug":"hinweise-des-tages-1550","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11910","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11910#h01\">S&amp;P &uuml;ber Europa: Was man in den Medien nicht erf&auml;hrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11910#h02\">Sch&auml;uble muss so wenig Zinsen zahlen wie zuletzt 1993<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11910#h03\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11910#h04\">Italien &ndash; Widerstand gegen Liberalisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11910#h05\">Linde-Chef bringt Euro-Austritt Deutschlands ins Gespr&auml;ch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11910#h06\">Deflation als untersch&auml;tzte Bedrohung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11910#h07\">Paul Jorion, Die Goldene Budgetregel, ein nicht Ernst zu nehmender Witz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11910#h08\">Geschmierte &Ouml;konomen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11910#h09\">Bildungsbrosch&uuml;re zur Staatsverschuldung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11910#h10\">Essen aus dem M&uuml;ll: Diese deutsche Familie lebt pr&auml;chtig &ndash; ohne Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11910#h11\">Hartz IV &ndash; Bed&uuml;rftigkeit von Erwerbst&auml;tigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11910#h12\">Privatisierung ist Diebstahl an der &Ouml;ffentlichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11910#h13\">Lieber deutscher Nazi!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11910#h14\">Im Fluss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11910#h15\">Abstellgleis f&uuml;r alle &ndash; Stuttgart 21 und die Misere der deutschen Verkehrspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11910#h16\">dju-Baden-W&uuml;rttemberg spricht sich gegen &ldquo;Polizei-Bett&rdquo; bei Stuttgart 21 aus&#8232;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11910#h17\">Wohnungssuche in Mainz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=11910&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>S&amp;P &uuml;ber Europa: Was man in den Medien nicht erf&auml;hrt<\/strong><br>\nS&amp;P&rsquo;s downgrade of a bunch of European sovereigns was no surprise. What was somewhat surprising &mdash; and which went unmentioned in almost all the news stories I&rsquo;ve read &mdash; was why S&amp;P has gotten so pessimistic. From their FAQs:<br>\nWe also believe that the agreement [the latest euro rescue plan] is predicated on only a partial recognition of the source of the crisis: that the current financial turmoil stems primarily from fiscal profligacy at the periphery of the eurozone. In our view, however, the financial problems facing the eurozone are as much a consequence of rising external imbalances and divergences in competitiveness between the EMU&rsquo;s core and the so-called &ldquo;periphery&rdquo;. As such, we believe that a reform process based on a pillar of fiscal austerity alone risks becoming self-defeating, as domestic demand falls in line with consumers&rsquo; rising concerns about job security and disposable incomes, eroding national tax revenues.<br>\nAnd today we read about the response:<br>\nGerman chancellor Angela Merkel has called on eurozone governments speedily to implement tough new fiscal rules after Standard &amp; Poor&rsquo;s downgraded the credit ratings of France and Austria and seven other second-tier sovereigns.<br>\nStill barreling down the road to nowhere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2012\/01\/14\/sp-on-europe\/\">Paul Krugmans Blog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Kurze Zusammenfassung in deutscher Sprache: S&amp;P beanstandet, dass in Europa die Ursachen der Krise nicht wahrgenommen werden. Die &Ouml;ffentlichkeit wird glauben gemacht, es ging um fiskalpolitische Disziplinlosigkeiten s&uuml;dlicher L&auml;nder. Tats&auml;chlich ist die Krise Folge von Ungleichgewichten aufgrund unterschiedlicher Entwicklung der Wettbewerbsf&auml;higkeit. Die erzwungene K&uuml;rzungspolitik l&ouml;st die Probleme nicht, sondern verringert blo&szlig; Konsumnachfrage und Steuereinnahmen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> So sehr man die Macht und die Machenschaften der Ratingagenturen auch kritisieren muss, der von Krugman zitierte Passus der S&amp;P-Begr&uuml;ndung ist nicht von der Hand zur weisen. Auf der anderen Seite mahnt S&amp;P jedoch wieder einmal marktkonforme Reformen an. Beides passt aber nicht zusammen. Es ist an der Zeit, dass sich Politik von den Ratingagenturen emanzipiert und sich nicht l&auml;nger erpressen l&auml;sst. Einseitige Schuldzuschreibungen in Richtung der Ratingagenturen sind jedoch ebenfalls nicht zielf&uuml;hrend; eben so wenig wie der Ruf nach einer europ&auml;ische Ratingagentur, die nach Lage der Dinge auch nicht anders entscheiden w&uuml;rde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sch&auml;uble muss so wenig Zinsen zahlen wie zuletzt 1993<\/strong><br>\nDer Bund hat im vergangenen Jahr 32,8 Milliarden Euro Zinsen gezahlt &ndash; so wenig wie seit 1993 nicht mehr. Das geht nach SPIEGEL-Informationen aus dem vorl&auml;ufigen Haushaltsabschluss hervor. Grund ist der historisch niedrige Zinssatz f&uuml;r Staatsanleihen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,809204,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Und hier geht es um die absoluten Zahlen, die noch nicht einmal inflationsbereinigt sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Absturz ganz unten<\/strong><br>\n2010 h&auml;tten sie noch Nahrungsmittel nach Uganda geschickt, sagt der Chef einer Hilfsorganisation in Athen. &ldquo;Jetzt brauchen wir die Hilfsg&uuml;ter dringend hier.&rdquo; Hier &ndash; in Griechenland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/griechenland-absturz-ganz-unten\/6065690.html?ajaxelementid=%23commentInput&amp;pageNumber=0\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechische Gewerkschafter vor Gericht<\/strong><br>\nIn Athen hat am Dienstag ein aufsehenerregender Prozess gegen zehn Mitglieder der Gewerkschaft beim staatlich kontrollierten Stromversorger DEI, darunter deren Vorsitzender Nikos Fotopoulos, und f&uuml;nf weitere B&uuml;rger begonnen. Sie sind des Hausfriedensbruchs, der Behinderung der Arbeit einer &ouml;ffentlichen Einrichtung und teilweise des Widerstands gegen die Staatsgewalt angeklagt.<br>\nHintergrund des Verfahrens ist eine der spektakul&auml;rsten Gewerkschaftsaktionen des vergangenen Jahres. Aus Protest gegen die Anordnung der Regierung, eine im September eingef&uuml;hrte Sondersteuer auf Eigenheime &uuml;ber die Stromrechnung einzuziehen, besetzten Gewerkschafter am 20. November das Rechenzentrum der Elektrizit&auml;tsgesellschaft DEI. Dadurch sollte die Erstellung von Bescheiden verhindert werden, in denen f&uuml;r Zahlungsverweigerer das Abstellen des Stroms angeordnet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/215287.griechische-gewerkschafter-vor-gericht.html\">ND<\/a><\/li>\n<li><strong>W&auml;hrungskrise: Europa braucht den Euro in Athen<\/strong><br>\nGriechenland k&ouml;nnte einen Austritt aus der Euro-Zone &uuml;berleben &ndash; die W&auml;hrungsunion selbst w&uuml;rde dies aber nicht verkraften. Denn dann droht S&uuml;deuropa die Bankenflucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:waehrungskrise-europa-braucht-den-euro-in-athen\/60153794.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Banken brechen Treffen zu Griechenland-Hilfe ab<\/strong><br>\nDie Kreditinstitute wollen an den zu tauschenden Anleihen mehr verdienen, die Hedge Fonds wollen die Pleite Griechenlands [&hellip;]<br>\nGriechischen Quellen zufolge pochen die Banken auf einen h&ouml;heren Zinssatz der neuen Anleihen, die nach dem Schuldenschnitt von 50 Prozent die alten ersetzen sollen, und um Garantien, dass es keinen weiteren Schnitt geben werde. Au&szlig;erdem werde verhandelt, ob bei m&ouml;glichen juristischen Verwicklungen griechisches oder &ndash; wie die Banken fordern &ndash; britisches Recht gelten soll. [&hellip;]<br>\nAber selbst bei einer Einigung mit dem IIF h&auml;tten die einzelnen Investoren bis zu sechs Wochen Zeit um zu erkl&auml;ren, ob sie &uuml;berhaupt am Schuldenschnitt teilnehmen. Vor allem Hedge-Fonds weigern sich nach Medienberichten und setzen entweder auf die volle Auszahlung der griechischen Schulden oder die Auszahlung aus Ausfallversicherungen. [&hellip;]<br>\nDas Kalk&uuml;l der prim&auml;r in London ans&auml;ssigen Finanzmanager &auml;hnelt an Schach. Dass sie selbst bei einem 50-prozentigen Haircut noch einen Gewinn einstreichen w&uuml;rden, ist ihnen nicht Gesch&auml;ft genug. Dabei w&auml;re bei Einkaufspreisen von 20 bis 45 Cent pro Euro einer griechischen Staatsanleihe die Rendite lukrativ. Ihre Rechnung geht aber so: Falls Griechenland pleitegehen sollte, werden Kreditausfallversicherungen (CDS) f&auml;llig &ndash; die den gesamten Nominalwert der Hellas-Bonds ersetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1326249194930\/Schuldenschnitt-Banken-brechen-Treffen-zu-Griechenland-Hilfe-ab\">Der Standard<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Italien &ndash; Widerstand gegen Liberalisierung<\/strong><br>\n&ldquo;Deregulierung&rdquo; lautet der neue Slogan der Regierung Monti, Taxifahrer, &Auml;rzte und Rechtsanw&auml;lte protestieren<br>\nDer Widerstand gegen die Liberalisierungspl&auml;ne der Regierung Monti w&auml;chst in Italien. Auch am Wochenende haben italienische Taxifahrer ihren Protest gegen die Liberalisierungsma&szlig;nahmen des parteiunabh&auml;ngigen Kabinetts fortgesetzt. So legten die Taxifahrer am Samstag in Turin die Arbeit nieder. In Neapel verbrachten sie die vierte Nacht hintereinander auf der zentralen Piazza del Plebiscito. In der Vesuv-Stadt befinden sich die Taxifahrer seit Donnerstag im Dauerstreik gegen die Regierung Monti.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1326502771429\/Italienkrise-Widerstand-gegen-Liberalisierung\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Linde-Chef bringt Euro-Austritt Deutschlands ins Gespr&auml;ch<\/strong><br>\nLinde-Chef Wolfgang Reitzle schaltet sich mit einer &uuml;berraschenden Aussage in die Euro-Debatte ein. Er glaube zwar, dass die Rettung des Euro gelingen k&ouml;nne, aber er sei &ldquo;nicht der Meinung, dass der Euro um jeden Preis gerettet werden muss&rdquo;, sagt Reitzle in einem Interview mit dem SPIEGEL.<br>\nDer Linde-Chef f&uuml;rchtet, dass der Reformwille in den Krisenl&auml;ndern nachlasse, wenn die EZB eingreife. Und &ldquo;wenn es nicht gelingt, die Krisenl&auml;nder zu disziplinieren, muss Deutschland austreten&rdquo;. Dies w&uuml;rde zu einer Aufwertung &ldquo;der D-Mark, des Euro-Nord, oder welche W&auml;hrung wir dann auch h&auml;tten, f&uuml;hren.&rdquo; Zwar w&uuml;rde in den ersten Jahren die Arbeitslosigkeit steigen, weil der Export einbreche, aber dann w&uuml;rde der Druck zunehmen, noch wettbewerbsf&auml;higer zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,809155,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Purer Zynismus. &ldquo;Ein paar Jahre Arbeitslosigkeit f&uuml;r ein paar Millionen Menschen&rdquo; sind f&uuml;r den gutbestallten Vorstands-Millionario leicht zu &uuml;berbr&uuml;cken &ndash; f&uuml;r alle anderen Subjekte einer zusammenbrechenden Wirtschaft wohl kaum. Und &ldquo;noch wettbewerbsf&auml;higer werden&rdquo; kann nur als brutale Drohung verstanden werden: noch mehr Lohnsenkungen, noch mehr Sozialk&uuml;rzungen als bei der letzten Runde (&ldquo;Agenda 2010&rdquo;).<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deflation als untersch&auml;tzte Bedrohung<\/strong><br>\nWer hat Angst vor einer Inflation? Jeder. Und vor einer Deflation? Niemand. Ein Fehler, denn das Untier kann auch b&ouml;se bei&szlig;en &ndash; und immer mehr &Ouml;konomen warnen vor ihr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/:portfolio-deflation-als-unterschaetzte-bedrohung\/60153945.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Paul Jorion, Die Goldene Budgetregel, ein nicht Ernst zu nehmender Witz<\/strong><br>\nInhalte eines in der Pariser Tageszeitung Le Monde vom 10.1.2012 (&Ouml;konomiebeilage S.3) erschienen Artikels. Autor: Paul Jorion, &Ouml;konom und Anthropologe, f&uuml;r die Wochenchronik der Le Monde- &Ouml;konomie-Beilage verantwortlich.<br>\nOriginaltitel: <a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/idees\/article\/2012\/01\/09\/la-regle-d-or-cette-blague-de-potache_1627330_3232.html\">&bdquo;La r&egrave;gle d&rsquo;or, cette blague de potache&ldquo;<\/a><br>\n&Uuml;bersetzung: <a href=\"upload\/pdf\/120115_Paul_Jorion.pdf\">&Uuml;bertragen von Gerhard Kilper [PDF &ndash; 66 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Geschmierte &Ouml;konomen<\/strong><br>\nWenn wissenschaftliche Experten sich r&auml;uspern, dann tun sie das nicht immer unabh&auml;ngig. Auch bei &Ouml;konomen ist so manche Aussage gekauft. In den USA wurden nun erstmals Ethikrichtlinien f&uuml;r Volkswirte beschlossen.<br>\nFrederic Mishkin, Professor an der Columbia Business School und einer der international angesehensten Makro&ouml;konomen, war 2006 voll des Lobes f&uuml;r den Finanzplatz Island: Das Bankensystem sei stabil, die Finanzaufsicht gut und die &ouml;konomischen Fundamentaldaten solide, schrieb er in einem Bericht mit dem Titel &bdquo;Financial Stability in Iceland&ldquo;. Eine Information aber suchten die Leser darin vergeblich: F&uuml;r dieses aus heutiger Sicht peinliche Urteil hatte die isl&auml;ndische Handelskammer Mishkin 124.000 Dollar gezahlt.<br>\nWenn es nach der American Economic Association (AEA) geht, sind solche verdeckten Zahlungen in Zukunft nicht mehr m&ouml;glich. Anfang Januar hat die wichtigste &Ouml;konomenvereinigung der Welt erstmals Ethikrichtlinien f&uuml;r ihr Fach beschlossen.<br>\n[&hellip;]<br>\nLuigi Zingales, Professor an der Booth Business School der University of Chicago, pr&auml;sentierte auf der Jahrestagung der AEA in Chicago empirische Belege daf&uuml;r, wie &Ouml;konomen wichtigen Interessengruppen nach dem Mund reden.<br>\nZingales analysierte die 150 im Internet am h&auml;ufigsten heruntergeladenen Arbeiten zur H&ouml;he von Managerentlohnung und kam zu dem Schluss: Es ist deutlich leichter, Studien, die &uuml;ppige Geh&auml;lter f&uuml;r unproblematisch erkl&auml;ren, in besonders renommierten Fachzeitschriften unterzubringen.<br>\nArbeiten, die sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzten, h&auml;tten es dagegen schwerer. Dies erkl&auml;rte Zingales damit, dass die Herausgeber der angesehenen Zeitschriften eine offene oder versteckte Vorliebe f&uuml;r h&ouml;here Managergeh&auml;lter h&auml;tten.<br>\nDas Risiko, dass &Ouml;konomen unbewusst von Interessengruppen beeinflusst w&uuml;rden, sei gro&szlig;, argumentierte Zingales. Forscher st&uuml;nden unter &auml;hnlichem Druck wie staatliche Regulierer. Diese liefen Gefahr, unbewusst den Interessen der Branchen zu dienen, die sie beaufsichtigen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/oekonomie\/nachrichten\/geschmierte-oekonomen\/6060564.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Dieser Artikel ist durchaus ein Beitrag zur Aufkl&auml;rung. Aber wenn das Handelsblatt diese Erkenntnisse ernst nehmen sollte, d&uuml;rfte es eine &Uuml;berschrift wie diese nicht mehr geben: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/top-oekonom-fordert-rente-mit-70\/6012360.html?p6012360=all\">Top-&Ouml;konom fordert Rente mit 70<\/a><br>\nEine angemessene &Uuml;berschrift, die dem Leser verr&auml;t, worum es geht, w&auml;re z.B. &bdquo;Arbeitgeber-Lobbyist fordert Rentenk&uuml;rzung&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bildungsbrosch&uuml;re zur Staatsverschuldung<\/strong><br>\n&ldquo;Nicht &laquo;unsere Enkel&raquo; m&uuml;ssen k&uuml;nftig die Schulden zur&uuml;ckzahlen, die &laquo;wir&raquo; heute machen, sondern die Lohnempf&auml;nger von morgen zahlen f&uuml;r die Finanzanleger von morgen. Dieser Unterschied zwischen Gewinnern und Verlierern der Staatsschuld verschwindet jedoch im nationalen &laquo;wir&raquo;.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rosalux.de\/publication\/37900\">Rosa-Luxemburg-Stiftung<\/a> (Brosch&uuml;re als PDF-Download, HTML-Version und Podcast)\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Fl&uuml;ssig und gut verst&auml;ndlich geschrieben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Essen aus dem M&uuml;ll: Diese deutsche Familie lebt pr&auml;chtig &ndash; ohne Geld<\/strong><br>\nRaphael Fellmer hat kein Konto. Sein Essen fischt er aus dem M&uuml;ll. Um kostenlos wohnen zu k&ouml;nnen, hilft er bei Reparaturen. Ihm und seiner Familie geht es blendend. &hellip; Er selbst aber mag das Gef&uuml;hl, auf sich selbst angewiesen zu sein. In seinem Leben gibt es wenig Ablenkung. Kein Kino, kein Kneipenbesuch.<br>\n&bdquo;Wir stehen auf und fr&uuml;hst&uuml;cken, r&auml;umen ein bisschen auf, singen unserer Tochter etwas vor, gehen spazieren&ldquo;, beschreibt Nieves den Tagesablauf der Familie. &bdquo;Wir f&uuml;hlen uns sehr reich, denn wir verf&uuml;gen &uuml;ber ein sehr kostbares Gut: Zeit.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article13816069\/Diese-deutsche-Familie-lebt-praechtig-ohne-Geld.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Damit die Umverteilung von unten nach oben weitergehen kann, muss das Volk auch in Deutschland auf einen sinkenden Lebensstandard vorbereitet werden. Dabei wird arbeitsteilig vorgegangen. Akademische Interessenvertreter wie Wolfgang Franz oder Michael H&uuml;ther suchen gerade Kontakt mit den Medien, um eine Renten-Regelaltersgrenze von 69 oder 70 Jahren f&uuml;r alternativlos zu erkl&auml;ren. Die WELT hat die Aufgabe, auch die schlichteren Gem&uuml;ter auf h&auml;rtere Zeiten vorzubereiten. Dieser Text ist ein Beispiel f&uuml;r eine propagandistische Finger&uuml;bung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hartz IV &ndash; Bed&uuml;rftigkeit von Erwerbst&auml;tigen<\/strong><br>\nGut zwei Milliarden Euro pro Jahr muss der Bund &ndash; nach Berechnungen des DGB &ndash; &uuml;ber Hartz IV j&auml;hrlich aufwenden, um Geringverdienern mit Vollzeitjobs ein gesellschaftliches Existenzminimum zu garantieren. Der Staat subventioniert so auch Arbeitgeber, die Arbeitnehmer zu Hungerl&ouml;hnen besch&auml;ftigen. Rechnet man jene mit einem sozialversicherten Teilzeitjob hinzu, so kommt man auf etwa 4 Mrd. Euro Ausgaben im Hartz IV-System f&uuml;r Aufstocker mit sozialversichertem Job. Armut trotz Erwerbst&auml;tigkeit kommt nicht nur den Betroffenen, sondern auch den Staat teuer zu stehen. Diese gewerkschaftlichen Berechnungen werden durch eine aktuelle Auswertung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit weitgehend best&auml;tigt, die erg&auml;nzend in die Analyse einbezogen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/120115_Studie-Adamy-Hartz-IV-Beduerftigkeit-von-Erwerbstaetigen.pdf\">Wilhelm Adamy, DGB Abteilung Arbeitsmarktpolitik [PDF &ndash; 135 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Privatisierung ist Diebstahl an der &Ouml;ffentlichkeit<\/strong><br>\nDie Dialektik von Staat und Privateigentum hat sich in einem historischen Moment herausgebildet, als nur das Privateigentum Schutz vor autorit&auml;ren und allm&auml;chtigen Regierungen zu ben&ouml;tigen schien. Deshalb ist beispielsweise das &ldquo;&ouml;ffentliche Interesse am Schutz des Privateigentums&rdquo; in den Verfassungen verankert, deshalb sind im demokratischen Rechtsstaat durch den sogenannten Gesetzesvorbehalt Grundrechtseinschr&auml;nkungen m&ouml;glich (allerdings nicht in Form einzelner Verordnungen oder Verwaltungsakte), und deshalb existieren genaue Regeln f&uuml;r Entsch&auml;digungsfragen.<br>\nDa sich mittlerweile das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis zwischen Staat und Privatsektor verschoben hat, braucht auch das Gemeineigentum Schutz und langfristige Garantien. Doch die sind innerhalb des etablierten Rahmens, der die &ouml;ffentlichen Aufgaben auf den Staat beschr&auml;nkt, kaum vorstellbar. Der liberale Schutz der Privatsph&auml;re vor dem Staat reicht nicht mehr aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2012\/01\/13.mondeText.artikel%2Ca0032.idx%2C5\">Le Monde diplomatique &ndash; Januarausgabe<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Lieber deutscher Nazi!<\/strong><br>\nKein Kopf ist gerollt, keine Republik ersch&uuml;ttert, nie &uuml;bernahm ein Minister Verantwortung f&uuml;r Mordopfer von rechter Gewalt, keine R&uuml;cktritte. Kein Umdenken, kein Umschreiben der Schulb&uuml;cher, keine Gesetzes&auml;nderung. Die Umerziehung des deutschen Volkes, das sich wie zu besten Nazizeiten als genetisch homogenes Volk begreift und Angst vor seiner Abschaffung hat, ist misslungen. K&ouml;stlicher Zustand, dieses Nazi-Sein! Ein bisschen scheinheiliges Gedenkmin&uuml;teln im Parlament, hin und wieder ein Kerzenmarsch, ansonsten, freies Land f&uuml;r freie Nazis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/kolumne-lieber-deutscher-nazi-,1472602,11445174.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Im Fluss<\/strong><br>\nDas im Mainstream verwendete Konzept des virtuellen Wassers ist irref&uuml;hrend. Denn ob das verwendete Wasser nachhaltig entnommen wird oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Erst wenn wir hier umdenken, k&ouml;nnen wir die wertvolle Ressource langfristig sch&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/helmar-schubert\/8986-neues-konzept-des-virtuellen-wassers#8986\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Abstellgleis f&uuml;r alle &ndash; Stuttgart 21 und die Misere der deutschen Verkehrspolitik<\/strong><br>\nSWR2 sendet am 23. Februar um 22.03 Uhr das ARD radiofeature zu &bdquo;Stuttgart 21&ldquo;. Wird das Herz Europas zu einem Abstellgleis?<br>\nIm Fokus des Features &bdquo;Abstellgleis f&uuml;r alle&ldquo; von Wilm H&uuml;ffer steht die Frage, ob das Milliardenprojekt einen sinnvollen infrastrukturellen Beitrag zur Verkehrsentwicklung in Deutschland leistet. &bdquo;Stuttgart 21&ldquo; ist aus Sicht vieler Verkehrsexperten ein Abstellgleis, wo auch andere Probleme abgelegt werden. Zum Beispiel der G&uuml;tertransport, der immer noch haupts&auml;chlich die Autobahnen nutzt und nicht die Schienen. F&uuml;r solche Bahnprojekte ist kein Geld &uuml;brig, da &bdquo;Stuttgart 21&ldquo; den Gro&szlig;teil aller Mittel bis 2020 verschlingen wird. Zu Wort kommen im Feature unter anderem der Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm, Wolfgang Dietrich, und Anton Hofreiter (B&uuml;ndnis90\/Die Gr&uuml;nen), Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Bundestags. Au&szlig;erdem zeigt der Autor Wilm H&uuml;ffer anhand von internen Unterlagen der Deutschen Bahn, dass die am Bauprojekt beteiligten Personen steigende Kosten vertuscht oder Leistungsschw&auml;chen sch&ouml;ngerechnet haben. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Bahn wohl vor allem deshalb baut, um sich selbst zu finanzieren. Das ARD radiofeature verl&auml;sst bewusst die &uuml;bliche feuilletonistische Betrachtung in den Medien, die sich mehr f&uuml;r das Ph&auml;nomen der &bdquo;Schw&auml;bischen Wutb&uuml;rger&ldquo; interessiert als f&uuml;r Fehlplanungen und infrastrukturelle Vers&auml;umnisse der Deutschen Bahn.\n<p><strong>Sendetermine<\/strong><br>\n&bdquo;Abstellgleis f&uuml;r alle &ndash; Stuttgart 21 und die Misere der deutschen Verkehrspolitik&ldquo; ist als ARD radiofeature bundesweit in sieben H&ouml;rfunkprogrammen der ARD zu h&ouml;ren. SWR2, 23.2.2012 um 22.03 Uhr SR 2 Kulturradio, 25.2.2012 um 09.05 Uhr Bayern 2, 25.2.2012 um 13.05 Uhr \/ Wdh.: 26.2. um 21.03 Uhr Nordwestradio (RB), 26.2.2012 um 9.05 Uhr \/ Wdh.: 29.2. um 19.05 Uhr NDR Info, 26.2.2012 um 11.05 Uhr WDR 5, 26.2.2012 um 11.05 Uhr \/ Wdh.: 27.2. um 20.05 Uhr hr2-Kultur, 26.2.2012 um 18.05 Uhr<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>dju-Baden-W&uuml;rttemberg spricht sich gegen &ldquo;Polizei-Bett&rdquo; bei Stuttgart 21 aus&#8232;<\/strong><br>\nDie Deutsche Journalisten-Union in ver.di spricht sich gegen ein &bdquo;Polizei-Bett&ldquo; bei den k&uuml;nftigen R&auml;umungsaktivit&auml;ten des Schloss-Parks im Zusammenhang mit der Berichterstattung &uuml;ber Stuttgart 21 aus. Es k&ouml;nne nicht angehen, dass die Stadt Stuttgart oder das Polizeipr&auml;sidium Stuttgart mit einem privaten Verein, der Landespressekonferenz, einen Vertrag &uuml;ber die exklusive Berichterstattung in einem &bdquo;Polizei-Bett&ldquo; garantiert und die anderen hauptberuflich, aber nicht in der LPK-Baden-W&uuml;rttemberg akkreditierten Journalisten, in eine Bericht-Zone zweiter Klasse verweisen will. Damit ist die dju-Baden-W&uuml;rttemberg als Vertretung von rund zweitausend Journalisten in Baden-W&uuml;rttemberg nicht einverstanden. Sie verweist auf die g&uuml;ltigen Verhaltensgrunds&auml;tze zwischen Presse und Polizei, die vorsehen, dass zu den Informationsaufgaben der Presse und der Medien geh&ouml;rt, dass sie aus unmittelbarer Kenntnis und Beobachtung berichten d&uuml;rfen. Dazu geh&ouml;rt ein freier Zugang zu dem Ort des Geschehens. Eine Einschr&auml;nkung f&uuml;r viele oder eine bevorzugte Behandlung bestimmter Gruppen von Journalisten bei der Berichterstattung verst&ouml;&szlig;t nach Ansicht der dju gegen diese Verhaltensgrunds&auml;tze. Es ist die Aufgabe der Polizei Gefahren abzuwenden und Straftaten zu verfolgen. Es ist aber nicht Aufgabe der Polizei, Berichterstattung zu erschweren oder zu verhindern oder einzuschr&auml;nken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rdl.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=15485:dju-baden-wuerttemberg-spricht-sich-gegen-qpolizei-bettq-bei-stuttgart-21-aus-&amp;catid=447:dorfnachrichten&amp;Itemid=405\">Radio Dreyecksland<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar von Hermann Zoller:<\/strong> Beim Projekt Stuttgart 21 gehen die Vorbereitungen f&uuml;r die Bauma&szlig;nahmen weiter. Die Polizei hat mehr Transparenz versprochen &ndash; und behindert nun die freie Berichterstattung.<br>\nWenn es um demokratische Grundrechte geht, dann gilt es den Akteuren besonders genau auf die Finger zu schauen. Der Konflikt um Stuttgart 21 ist ein besonders beachtenswertes Feld.<br>\nDie Stuttgarter Polizeileitung versprach, k&uuml;nftig mehr Transparenz zu praktizieren. Klimatische Ver&auml;nderungen sind seit dem Dienstantritt des neuen Polizeipr&auml;sidenten durchaus zu sp&uuml;ren. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, wie gro&szlig; die Versuchung ist, durch geschickte Schachz&uuml;ge das Umfeld so zu gestalten, dass nicht allzu viel Abtr&auml;gliches in den Medien erscheint.<br>\nIn der letzten Dezemberwoche machte der Polizei-Pressesprecher der Landespressekonferenz &bdquo;im Sinne von Offenheit und vertrauensvollem Umgang&ldquo; ernsthaft das Angebot, sage und schreibe sechs Journalisten zu den bevorstehenden Polizeima&szlig;nahmen zuzulassen. Das l&ouml;ste wenig Freude aus. Darauf hin sollten nun 17 Journalisten (darunter sieben Fotografen und ein Kamerateam des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks) eingebettet werden. Ausgew&auml;hlt wurden zwei Nachrichtenagenturen, die beiden Lokalbl&auml;tter, dazu die Bild-Zeitung und die taz. Dies bedeutet, der Gro&szlig;teil der schreibenden Journalistinnen und Journalisten, die Vielfalt der Redaktionen, internationale Presse, freie Journalisten sollen vor der T&uuml;r bleiben.<br>\nGleichzeitig nimmt sich die Polizei die Freiheit zur eigenen Berichterstattung; auf Facebook und Twitter ist man schon unterwegs. Ein eigener Fernsehkanal w&auml;re eigentlich auch ganz praktisch, kommt einem als Idee spontan in den Sinn.<br>\nDie Deutsche Journalisten-Union in ver.di lehnt eingebetteten Journalismus grunds&auml;tzlich ab. Es k&ouml;nne nicht angehen, &bdquo;einem privaten Verein, der Landespressekonferenz, einen Vertrag &uuml;ber exklusive Berichterstattung in einem Polizei-Bett&ldquo; zu garantieren und die anderen hauptberuflichen Journalisten in eine Bericht-Zone zweiter Klasse zu verweisen, sagte ein dju-Sprecher. Eine bevorzugte Behandlung bestimmter Journalisten bei der Berichterstattung versto&szlig;e gegen die Verhaltensgrunds&auml;tze der Polizei.<br>\nEs verschl&auml;gt einem fast die Sprache, wenn man erlebt, mit welcher Selbstverst&auml;ndlichkeit von der Polizei Grundrechte ausgehebelt werden. Die Polizei hat keinerlei Befugnis, Journalisten von der Berichterstattung auszuschlie&szlig;en. Und wenn hunderte kommen, dann hat sie das vern&uuml;nftig zu organisieren, dass eine freie Berichterstattung m&ouml;glich ist und nicht zu kanalisieren und damit empfindlich zu behindern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wohnungssuche in Mainz<\/strong><br>\nUnser Teamkollege Jens Wernicke sucht in Mainz eine Wohnung zu einem bezahlbaren Preis, am liebsten 2 &ndash; 3 ZKB, ab ca. 65 qm, m&ouml;glichst in Laufn&auml;he Haupt- oder S&uuml;dbahnhof (R&ouml;misches Theater) bzw. zu einer der Stra&szlig;enbahnhaltestellen zwischen Lessingstra&szlig;e und Schillerplatz. Bitte melden Sie sich unter <a href=\"mailto:jens.wernicke@gmx.de?subject=NDS:%20Wohnungssuche%20in%20Mainz\">jens.wernicke@gmx.de<\/a>.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(KR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11910","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11910","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11910"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11910\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11913,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11910\/revisions\/11913"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11910"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11910"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11910"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}