{"id":119249,"date":"2024-08-06T08:45:12","date_gmt":"2024-08-06T06:45:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119249"},"modified":"2024-08-06T08:45:12","modified_gmt":"2024-08-06T06:45:12","slug":"hinweise-des-tages-4661","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119249","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119249#h01\">Weltkrieg um Israel und Iran? Diesmal sind alle Gro&szlig;m&auml;chte beteiligt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119249#h02\">Konfrontation in Nahost: &bdquo;Dieser Krieg muss beendet werden&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119249#h03\">Friedensbewegung in Nahost: &raquo;Sie kennen keine Israelis, nur Soldaten&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119249#h04\">Ukraine: Zahl der Deserteure erreicht neues Rekordhoch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119249#h05\">Ex-DDR-B&uuml;rgerrechtler warnen vor Koalitionen mit BSW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119249#h06\">Das Wahrheitsministerium: Projekt &bdquo;Forum gegen Fakes&ldquo; hat totalit&auml;res Potenzial<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119249#h07\">F&uuml;r ein &bdquo;Neues Denken 2.0&ldquo;! &ndash; Fast acht Jahrzehnte nach Hiroshima werden Atomwaffen wieder salonf&auml;hig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119249#h08\">Zwischen den St&uuml;hlen (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119249#h09\">&bdquo;Make Freedom Ring&ldquo;: Klassische Musik f&uuml;r Menschenrechte in Pal&auml;stina<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119249#h10\">Habeck k&uuml;rzt wichtiges Energiewende-F&ouml;rderprogramm &ndash; und zwar noch diese Woche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119249#h11\">Schweiz l&auml;sst mehr als jeden zehnten Zug aus Deutschland wegen Versp&auml;tung nicht ins Land <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119249#h12\">&bdquo;Handlungsbedarf un&uuml;bersehbar&ldquo; &ndash; Zunehmender Mindestlohnbetrug in Nordrhein-Westfalen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119249#h13\">Der &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; ist ein hausgemachtes Problem &ndash; verursacht von Unternehmen, Bundesagentur f&uuml;r Arbeit und Dualem Berufsausbildungssystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119249#h14\">Dem Zollkrieg zuvorkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119249#h15\">Wie Regierungen und Milliard&auml;re den Klimajournalismus auf Einseitigkeit trimmen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Weltkrieg um Israel und Iran? Diesmal sind alle Gro&szlig;m&auml;chte beteiligt<\/strong><br>\nNach der gezielten T&ouml;tung des Hamas-F&uuml;hrers Haniyeh in Teheran steht der iranische Vergeltungssschlag wohl kurz bevor. Diesmal sind alle Gro&szlig;m&auml;chte beteiligt &ndash; die USA, Russland und sogar China.<br>\nChina? Ja, die chinesische F&uuml;hrung hatte Ende Juli vierzehn rivalisierende Pal&auml;stinensergruppen, unter ihnen die islamistische Hamas und die s&auml;kulare Fatah, zusammengebracht &ndash; und sich damit erneut als Friedensstifter profiliert.<br>\nIm Vorjahr hatte China bereits erfolgreich zwischen dem Iran und Saudi-Arabien vermittelt. Diese Erfolge waren Israels rechtsradikalen Regierungschef Netanjahu offenbar ein Dorn im Auge.<br>\nSchlie&szlig;lich setzt er im Nahen Osten auf eine Politik des &ldquo;Teile und herrsche&rdquo;. Zudem hat er jahrelang die Hamas gef&ouml;rdert, um eine Auss&ouml;hung der Pal&auml;stinenser zu hintertreiben.<br>\nDeshalb liegt die Vermutung nahe, dass die gezielte Eliminierung des Hamas-F&uuml;hrers Haniyeh &ndash; noch dazu in Teheran &ndash; ein weiterer Versuch war, alle Hoffnungen zunichte zu machen. Diesen Verdacht hegen sogar die USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/iran-gegen-israel-diesmal-sind-alle-grossmaechte-beteiligt\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Konfrontation in Nahost: &bdquo;Dieser Krieg muss beendet werden&ldquo;<\/strong><br>\nDie Attentate auf Hamas- und Hisbollah-F&uuml;hrer haben Verhandlungen fast unm&ouml;glich gemacht, sagt der israelische Friedensvermittler Gershon Baskin.<br>\ntaz: Herr Baskin, wie wirken sich die beiden Attentate in Beirut und Teheran auf die Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas aus?<br>\nGershon Baskin: Das ist eine sehr schlechte Nachricht f&uuml;r die Geiseln. Im Moment finden keine Verhandlungen statt.<br>\ntaz: Weil mit Hamas-Politb&uuml;rochef Ismael Hanijeh ein Verhandlungspartner fehlt?<br>\nBaskin: Hanijeh sa&szlig; nicht am Verhandlungstisch &ndash; das ist eine Falschinformation, die um die Welt ging. Sein Stellvertreter Chalil al-Hayya leitete das Verhandlungsteam. Aber die Hamas trifft Entscheidungen im Konsens. Und Hanijeh vertrat die Leute im Politb&uuml;ro, die auf eine Einigung dr&auml;ngen. Sie wehrten sich gegen den F&uuml;hrer des milit&auml;rischen Fl&uuml;gels, Jahia Sinwar, der viel h&auml;rtere Forderungen stellte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Konfrontation-in-Nahost\/!6025100\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Seit dem Buch von Sari Nusseibeh wei&szlig; man, dass israel verhandlungsbereite und gem&auml;&szlig;igte Pal&auml;stinenser f&uuml;r viel gef&auml;hrlicher h&auml;lt, deswegen werden die offenbar alle umgebracht, damit man dann weiter behaupten kann, es g&auml;be keine Verhandlungspartner.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Friedensbewegung in Nahost: &raquo;Sie kennen keine Israelis, nur Soldaten&laquo;<\/strong><br>\nVeteranenorganisation bem&uuml;ht sich um Ann&auml;herung zwischen Pal&auml;stinensern und israelischer Bev&ouml;lkerung. Ein Gespr&auml;ch mit Rotem Levin<br>\nDie Veteranenvereinigung &raquo;Combatants for Peace&laquo; organisiert Trauerveranstaltungen am Jom haZikaron. Dieser Gedenktag ehrt neben Kriegsopfern auch gefallene israelische Soldaten. Wie ist es m&ouml;glich, ihrer zu gedenken, ohne den gewaltt&auml;tigen Arm der Unterdr&uuml;ckung zu heroisieren?<br>\nEs gibt Kritik an dem alternativen Gedenktag, den wir begehen, aber im Grunde ist die Idee, dass wir im Schmerz zusammenkommen. Selbst der Soldat, der auf der Seite der Unterdr&uuml;cker steht, ist ein Opfer des Systems, das im Alter von 18 Jahren in dessen Dienst gestellt wurde. Wenn du dich weigerst, giltst du als Verr&auml;ter oder landest im Gef&auml;ngnis. Selbst wenn junge Israelis anders denken, brauchen sie viel Kraft und Mut, um den Milit&auml;rdienst zu verweigern. Deshalb sehe ich zwar, dass die Soldaten auf der Seite der Unterdr&uuml;cker stehen, aber auch sie sind dem System ausgesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/480882.friedensbewegung-in-nahost-sie-kennen-keine-israelis-nur-soldaten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ukraine: Zahl der Deserteure erreicht neues Rekordhoch<\/strong><br>\nImmer mehr ukrainische Soldaten entziehen sich dem Kriegsdienst. Da Kiew unter akutem Soldatenmangel leidet, werden die Deserteure jedoch nicht bestraft.<br>\nDie ukrainische Milit&auml;rf&uuml;hrung steht vor einer besonders heiklen Lage. Allein im ersten Halbjahr 2024 leiteten ukrainische Beh&ouml;rden 29.000 neue Strafverfahren wegen Fahnenflucht ein. Vergleicht man die F&auml;lle mit den von Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj &ouml;ffentlich angegebenen Soldatenzahlen, dann steht fest: Jeder 14. Soldat der ukrainischen Streitkr&auml;fte desertiert. Ein Schock f&uuml;r die milit&auml;rpolitischen Ambitionen in der Ukraine.<br>\nDie Zahlen ver&ouml;ffentlichte die Deutsche Welle (DW), die sich auf ein Statement der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft beruft. In 18.000 F&auml;llen habe es ein unerlaubtes Verlassen der eigenen Milit&auml;reinheit gegeben, 11.000-mal wurde das strengere Verfahren der Fahnenflucht angewandt. Die Zahlen der ersten sechs Monate im Jahr 2024 &uuml;bersteigen dabei die Anzahl der Ermittlungsverfahren der Vorjahre. 2023 wurden 24.000 Verfahren eingeleitet; 2022 waren es knapp unter 10.000 strafrechtlich relevante F&auml;lle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/ukraine-zahl-deserteure-erreicht-neues-rekordhoch-li.2241790\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ukrainekrieg: &laquo;Dr&uuml;ckeberger aller L&auml;nder, vereinigt euch!&raquo;<\/strong><br>\nKriegsdienstverweigerer gibt es in Russland wie in der Ukraine. Warum werden sie hierzulande nicht st&auml;rker unterst&uuml;tzt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/kriegsdienstverweigerung-im-ukraine-krieg-drueckeberger-aller-laender-vereinigt-euch-li.2236945\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ex-DDR-B&uuml;rgerrechtler warnen vor Koalitionen mit BSW<\/strong><br>\nWie h&auml;ltst du es mit der Wahrheit? Das fragen DDR-B&uuml;rgerrechtler das B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht in einem Offenen Brief. Sie verweisen darauf, dass von BSW-Mitglieder behauptet werde, dass in der Ukraine Faschisten herrschen. Au&szlig;erdem werde verschwiegen, dass in Russland unabh&auml;ngige Zeitungen und Fernsehsender verboten sind. Wagenknecht reagierte scharf. Auch die Th&uuml;ringer BSW-Chefin Katja Wolf wies die Kritik zur&uuml;ck. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Der Brief ist wohl kaum im Sinne der DDR-B&uuml;rgerrechtsbewegung, von der sich viele unter den Slogans &lsquo;Frieden schaffen ohne Waffen&rsquo; und &lsquo;Schwerter zu Pflugscharen&rsquo; f&uuml;r Frieden, Diplomatie und ein Ende des Wettr&uuml;stens einsetzten&rdquo;, erkl&auml;rte die BSW-Vorsitzende auf Anfrage. &ldquo;Das Bem&uuml;hen um eine diplomatische Beendigung des Ukraine-Krieges als russische Propaganda zu diffamieren, ist auch eine Beleidigung f&uuml;r Millionen Ostdeutsche, die zu Recht Angst vor einem gro&szlig;en europ&auml;ischen Krieg haben.&rdquo;<br>\nHier solle offenbar eine neue Partei, die vielen Menschen aus dem Herzen spreche, wenige Wochen vor entscheidenden Wahlen diskreditiert werden, mutma&szlig;te Wagenknecht. &ldquo;Dass sich aktuell viele Ostdeutsche bei politischen Debatten wieder an die Enge der DDR-Zeit erinnert f&uuml;hlen, m&uuml;sste eigentlich fr&uuml;here B&uuml;rgerrechtler auf den Plan rufen.&rdquo; Doch h&auml;tten die Briefeschreiber offenkundig den Kontakt zur Bev&ouml;lkerung weitgehend verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/politik\/bsw-wagenknecht-kritik-buergerrechtler-100.html\">mdr<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die CDU solle sich genau &uuml;berlegen, ob sie nach den Landtagswahlen eine Koalition mit dem BSW eingehen und sich tolerieren lassen wolle. Aber was w&auml;re denn die Alternative? Eine Zusammenarbeit mit der AfD? Schaut man sich die Umfragen an, ist eine Mehrheit jenseits von BSW und AfD weder in Th&uuml;ringen noch in Sachsen derzeit erkennbar. Nur in Brandenburg k&ouml;nnten aktuell CDU, SPD und Gr&uuml;ne noch eine Mehrheit der Parlamentssitze erringen.  <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Wahrheitsministerium: Projekt &bdquo;Forum gegen Fakes&ldquo; hat totalit&auml;res Potenzial<\/strong><br>\nMeinung Der Kampf gegen Desinformationen wird beim &bdquo;Forum gegen Fakes&ldquo; der Bertelsmann-Stiftung im Namen der Demokratie gef&uuml;hrt. Warum das ein Unbehagen ausl&ouml;st [&hellip;]<br>\nDie politische Bedeutung des Kunstbegriffs Desinformation ist einfach: Ein Kollektiv derer, die sich selbst als Demokratiebesitzer sehen, m&ouml;chte f&uuml;r sich das Privileg erreichen, andere offiziell der L&uuml;ge zu bezichtigen und sie f&uuml;r ihre L&uuml;gen zu verfolgen. Man will ein Zensurprivileg. Die Erw&auml;gung eines Wahrheitsministeriums entspricht dem genau. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Desinformation&ldquo; und &bdquo;Falschinformation&ldquo; jedoch sind inhaltsleere Kunstbegriffe, die nur als Instrumente zur Etablierung eines Zensurregimes einen b&ouml;sen Sinn ergeben: Sie erlauben es, der Denunziation machtpolitisch missliebiger Ansichten den Anstrich demokratischer Tugend zu geben. Die Perfidie des Projekts Forum gegen Fakes liegt darin, dass &bdquo;zuf&auml;llig ausgew&auml;hlte B&uuml;rger&ldquo; selbst Empfehlungen f&uuml;r das Zensurregime erarbeiten, in dem sie dann k&uuml;nftig leben d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/michael-andrick\/kampf-gegen-fake-news-im-internet-das-wahrheitsministerium\">Michael Andrick in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>F&uuml;r ein &bdquo;Neues Denken 2.0&ldquo;! &ndash; Fast acht Jahrzehnte nach Hiroshima werden Atomwaffen wieder salonf&auml;hig<\/strong><br>\nSeit dem Atombombeneinsatz in Hiroshima morgen vor 79 Jahren, am 6. August 1945, ist die Menschheit als ganze t&ouml;tbar. Das aus dieser Erkenntnis folgende und von Michail Gorbatschow mitentwickelte Neue Denken r&uuml;ckte daher das &Uuml;berleben der Menschheit ins Zentrum des politischen Handelns. Heute ist eine Renaissance, ein &bdquo;Neues Denken 2.0&ldquo;, notwendiger denn je!<br>\n&bdquo;Die entfesselte Kraft des Atoms hat alles ver&auml;ndert &ndash; nur nicht unsere Art zu denken, und so treiben wir auf eine Katastrophe ohnegleichen zu. Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.&ldquo; Dies schrieb am 24. Mai 1946 kein Geringerer als Albert Einstein, der seinerseits an der &bdquo;entfesselten Kraft des Atoms&ldquo; &ndash; vorsichtig gesprochen &ndash; nicht ganz unschuldig war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/fuer-ein-neues-denken-2-0-fast-acht-jahrzehnte-nach-hiroshima-werden-atomwaffen-wieder-salonfaehig\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zwischen den St&uuml;hlen (II)<\/strong><br>\nDie Bundesregierung sucht die Bem&uuml;hungen der Regierung Armeniens, die jahrzehntelange Allianz des Landes mit Russland zu lockern, zur St&auml;rkung der deutschen Positionen in der Kaukasusrepublik zu nutzen. So stockt Berlin den deutschen Anteil an der European Union Mission in Armenia (EUMA), einem Polizeieinsatz an der Grenze zu Aserbaidschan, auf. Dabei bleibt die Bundesregierung, w&auml;hrend etwa Frankreich sich energisch f&uuml;r eine Ann&auml;herung Armeniens an die EU einsetzt, noch relativ zur&uuml;ckhaltend: Die deutsche Allianz mit Aserbaidschan und der T&uuml;rkei &ndash; zwei autorit&auml;r regierten Staaten, die sich schon seit Jahrzehnten in einem erbitterten Konflikt mit Armenien befinden &ndash; steht einem st&auml;rkeren deutschen Einsatz f&uuml;r eine unmittelbare Anbindung des Landes an die EU entgegen. Der Machtkampf zwischen dem Westen und Russland vollzieht sich in Armenien auf den unterschiedlichsten Ebenen &ndash; von den Geheimdiensten bis zur Energiepolitik. Eriwan sucht zudem die russische Milit&auml;rpr&auml;senz im Land zu reduzieren. Experten urteilen allerdings, ein vollst&auml;ndiger Seitenwechsel sei f&uuml;r Armenien unrealistisch; es k&ouml;nne allenfalls um Diversifizierung gehen. Davon profitiert etwa auch Iran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9641\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Make Freedom Ring&ldquo;: Klassische Musik f&uuml;r Menschenrechte in Pal&auml;stina<\/strong><br>\nAm vergangenen Dienstag fand in M&uuml;nchen ein Solidarit&auml;tskonzert f&uuml;r die Menschen in Gaza statt. Organisiert wurde es von dem Kollektiv &bdquo;Make Freedom Ring&ldquo;, wir haben mit einem der Organisatoren und beteiligten K&uuml;nstler Johannes K&ouml;nig &uuml;ber die Idee und das Ziel hinter dem Konzert gesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/kultur\/make-freedom-ring-klassische-musik-fuer-menschenrechte-in-palaestina\/\">die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Habeck k&uuml;rzt wichtiges Energiewende-F&ouml;rderprogramm &ndash; und zwar noch diese Woche<\/strong><br>\nAus dem Nichts versendet das Bundeswirtschaftsministerium eine Mitteilung am Montag (5. August), die f&uuml;r Unmut sorgen d&uuml;rfte. Aufgrund der &bdquo;haushaltspolitischen Gesamtlage&ldquo; m&uuml;sse die F&ouml;rderung f&uuml;r Energieberatungen angepasst werden. Ab dem 7. August &ndash; also zwei Tage nach der Ank&uuml;ndigung &ndash; w&uuml;rden Energieberatungen nicht mehr zu 80 Prozent, sondern nur noch zu 50 Prozent gef&ouml;rdert werden. (&hellip;)<br>\nBegr&uuml;ndet wird diese Notwendigkeit damit, dass die Zahl der Antr&auml;ge einen neuen H&ouml;chststand erreicht habe. Bis Juli 2024 habe es 80.000 Antr&auml;ge f&uuml;r die Energieberatung in Wohngeb&auml;uden gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/habeck-kuerzt-wichtiges-energiewende-foerderprogramm-und-zwar-noch-diese-woche-zr-93225494.html\">Merkur.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offen eingestehen mag der leider nicht in &Ouml;konomie promovierte Herr Habeck sein Scheitern bei der sog. Energiewende offensichtlich nicht. Ihm kommt die &ldquo;knappe Haushaltslage&rdquo; nun vermutlich ganz gelegen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Schweiz l&auml;sst mehr als jeden zehnten Zug aus Deutschland wegen Versp&auml;tung nicht ins Land<\/strong><br>\nDie Schweizer Bahn ist bekannt f&uuml;r p&uuml;nktliche Z&uuml;ge, f&uuml;r die Deutsche Bahn gilt das Gegenteil. Um sich die Probleme nicht einzuschleppen, stoppen die Schweizer immer mehr Z&uuml;ge aus dem Nachbarland an der Grenze.<br>\nHaben Z&uuml;ge der Deutschen Bahn in die Schweiz zu viel Versp&auml;tung, l&auml;sst die Schweizer Bahn sie nicht weiterfahren. Im ersten Quartal war dies bei mehr als jedem zehnten Zug aus Deutschland der Fall, wie aus Angaben des Bundesverkehrsministeriums auf Anfrage des Gr&uuml;nenabgeordneten Matthias Gastel hervorgeht. Als Gr&uuml;nde f&uuml;r die Versp&auml;tungen nannte das Ministerium vor allem Probleme in der Infrastruktur sowie die Streiks der Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL. Am Montagmorgen hatte zun&auml;chst die &raquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&laquo; dar&uuml;ber berichtet.<br>\nAuf der Strecke von M&uuml;nchen nach Z&uuml;rich mussten demnach 60 von 545 Fahrten im ersten Quartal, also elf Prozent, vorzeitig beendet werden. Im Gesamtjahr 2022 waren es nur 1,2 Prozent, 2023 dann 2,1 Prozent der Fahrten gewesen. Waren in diesen Jahren vor allem externe Ursachen wie Unwetter und Unf&auml;lle daf&uuml;r verantwortlich, waren es im ersten Quartal 2024 zu 75 Prozent Infrastrukturprobleme, wie das Verkehrsministerium ausf&uuml;hrte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/auto\/deutsche-bahn-schweiz-laesst-mehr-als-jeden-zehnten-zug-aus-deutschland-wegen-verspaetung-nicht-ins-land-fahren-a-013360ec-7c53-41bb-b469-56c2b3e162bc\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dreist ist es vom Ministerium, gewerkschaftliche Streiks als einen Grund f&uuml;r die Zugversp&auml;tungen zu nennen. Immerhin sind jahrzehntelang bei der Bahn die Mittel gek&uuml;rzt worden w&auml;hrend zugleich der Transport per LKW gef&ouml;rdert worden ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Handlungsbedarf un&uuml;bersehbar&ldquo; &ndash; Zunehmender Mindestlohnbetrug in Nordrhein-Westfalen<\/strong><br>\nImmer mehr Betriebe in Nordrhein-Westfalen zahlen den seit Januar 2024 bei 12,41 Euro liegende Mindestlohn nicht und werden dabei erwischt. Das zeigen neue, von der Bundesregierung vorgelegte Zahlen. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2023 fast 11 Prozent mehr Verfahren wegen Verst&ouml;&szlig;en gegen das Mindestlohngesetz eingeleitet. Der Lohnbetrug ist auf einem hohen Niveau, die Beh&ouml;rden kontrollieren zu wenig. Das sagt zumindest die Linke.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/handlungsbedarf-unuebersehbar-zunehmender-mindestlohnbetrug-in-nordrhein-westfalen-zr-93223213.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; ist ein hausgemachtes Problem &ndash; verursacht von Unternehmen, Bundesagentur f&uuml;r Arbeit und Dualem Berufsausbildungssystem<\/strong><br>\nWenn in den Unternehmen irgendetwas nicht rund l&auml;uft, wird sofort auf den vorgeblichen &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; verwiesen, man zuckt mit den Schultern, meint damit, da &bdquo;kann man nichts machen&ldquo;, als w&auml;re das Problem mit der geringen Zahl an Fachleuten wie ein Naturereignis vom Himmel gefallen.<br>\nAuch stimmt die Lobhudelei &uuml;ber das Duale Ausbildungssystem in Deutschland schon lange nicht mehr, mehr noch, dieses System scheint wohl v&ouml;llig gescheitert zu sein. Die einzige L&ouml;sung wird in Zuwanderung von Fachkr&auml;ften aus dem Ausland gesehen, doch die Ursachen des Mangels an Fachkr&auml;ften sind systembedingt und hausgemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/der-fachkraeftemangel-ist-ein-hausgemachtes-problem-verursacht-von-unternehmen-bundesagentur-fuer-arbeit-und-dualem-berufsausbildungssystem\/#more-20258#\">gewerkschaftsforum.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Dem Zollkrieg zuvorkommen<\/strong><br>\nUnterh&auml;ndler der EU bereiten Handelsplan mit m&ouml;glicher US-Regierung unter Donald Trump vor. Der Republikaner k&uuml;ndigte drastische Ma&szlig;nahmen an.<br>\nDie Europ&auml;ische Union sieht einem m&ouml;glichen Wahlsieg von Donald Trump bei der US-Pr&auml;sidentschaftswahl im November mit Sorge entgegen. Der Republikaner habe gedroht, &raquo;einen protektionistischen Schutzwall um die USA zu errichten&laquo;, schrieb Hubertus Bardt vom K&ouml;lner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Juli in einer Analyse. Mit einem zweistufigen Handelsplan w&auml;hne sich die EU diesmal allerdings besser gewappnet als vor Trumps erster Amtszeit, berichtete die Financial Times vergangene Woche. Sollte Trump die Wahl gewinnen, will die EU ihm schnell ein Handelsabkommen anbieten, hie&szlig; es. Noch lange vor einer m&ouml;glichen Vereidigung im Januar sollen Unterh&auml;ndler vorf&uuml;hlen, was er von der EU erwartet, um Strafz&ouml;lle abzuwenden. Trump &raquo;w&uuml;rde Z&ouml;lle als Druckmittel einsetzen, um kurzfristige Vorteile f&uuml;r die USA zu erzielen, und multilaterale Regelsysteme und Institutionen missachten oder gar aufgeben&laquo;, ist Bardt sicher. &raquo;Europ&auml;ische Interessen k&ouml;nnen mit einem Dealmaker-Pr&auml;sidenten Trump nur durch eine klare Positionierung gewahrt werden.&laquo; Angeblich sind EU-Politiker bereits mit Trumps Umfeld im Gespr&auml;ch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/480889.vor-der-us-pr%C3%A4sidentschaftswahl-dem-zollkrieg-zuvorkommen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie Regierungen und Milliard&auml;re den Klimajournalismus auf Einseitigkeit trimmen<\/strong><br>\nEine von Regierungen und Milliard&auml;rsstiftungen gro&szlig;z&uuml;gig finanzierte Organisation, die weltweit Medien unterst&uuml;tzt und beeinflusst, nennt in einer Studie das Bem&uuml;hen vieler Journalisten, ausgewogen &uuml;ber den Klimawandel zu berichten, &bdquo;beunruhigend&ldquo;. Es sei ein problematischer Faktor, der die Klimaberichterstattung verkompliziert.<br>\nDie Aussagen finden sich in einem vor zwei Monaten ver&ouml;ffentlichen Bericht des Earth Journalism Network der Organisation Internews mit dem Titel &bdquo;Covering the Planet: Assessing the state of climate and environmental journalism globally&ldquo;. Dieses Netzwerk f&uuml;r Klimajournalismus hat nach eigenen Angaben &uuml;ber 25.000 Mitglieder, meist Journalisten, in &uuml;ber 200 L&auml;ndern. Diese k&ouml;nnen Zusch&uuml;sse zu Recherchekosten erhalten und an Lehrg&auml;ngen teilnehmen. Zu den Financiers z&auml;hlen US-Regierung und EU-Kommission, die Regierungen Gro&szlig;britanniens, Schwedens und der Schweiz, die Weltbank, sowie Stiftungen reicher Individuen und Unternehmen wie Rockefeller, Ford, MacArthur, Bosch und United Nations Foundation, sowie die von angels&auml;chsichen Milliard&auml;ren finanzierte European Climate Foundation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/earth-journalism-network\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-119249","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119249","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=119249"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119249\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":119251,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119249\/revisions\/119251"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=119249"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=119249"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=119249"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}