{"id":119293,"date":"2024-08-07T08:40:09","date_gmt":"2024-08-07T06:40:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119293"},"modified":"2024-08-07T08:40:09","modified_gmt":"2024-08-07T06:40:09","slug":"hinweise-des-tages-4662","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119293","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119293#h01\">Libanon im Visier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119293#h02\">Millionen Pal&auml;stinenser &uuml;berleben dank Uno-Hilfswerk UNRWA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119293#h03\">Israel schickt Lastwagen voller toter Pal&auml;stinenser in den Gazastreifen: &Uuml;ber 80 nicht identifizierte Leichen wurden in Massengr&auml;bern verscharrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119293#h04\">Plante Ukraine Anschlag auf Putin?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119293#h05\">Mehr als ein Lithium-Abkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119293#h06\">Armut in Familien: Die Daten f&uuml;r das Jahr 2023 signalisieren einen unver&auml;ndert hohen Handlungsbedarf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119293#h07\">Armutsforscher beobachtet &ldquo;Sozialneid nach unten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119293#h08\">DIW-&Ouml;konom &uuml;ber Verm&ouml;gensteuer: &bdquo;Bis zu 17 Milliarden Euro&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119293#h09\">Gegen die Heuschrecken im Gesundheitswesen: Es ist Zeit, dass Beamte in die gesetzliche Krankenversicherung eintreten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119293#h10\">Rechte Menschenjagd<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119293#h11\">Politik als &laquo;Puppentheater&raquo; und &laquo;nachgestellte Szene&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119293#h12\">Einig gegen Recht und Pressefreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119293#h13\">Energiewende bizarr in Bayern: Selbstversorgung verboten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119293#h14\">Strommarktdesign der Zukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119293#h15\">Schlie&szlig;ung des asch-Scharara &Ouml;lfelds im S&uuml;den Libyens<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Libanon im Visier<\/strong><br>\nAusweitung des j&uuml;ngsten Nahostkriegs k&ouml;nnte Zedernstaat hart treffen. Im Hintergrund stehen alte koloniale Pl&auml;ne.<br>\nDie Au&szlig;enminister der G7-L&auml;nder Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, Gro&szlig;britannien und USA sowie der Au&szlig;enbeauftragte der EU haben sich nach einer Videokonferenz am vergangenen Wochenende erneut &raquo;besorgt&laquo; &uuml;ber die Lage im Nahen Osten gezeigt. Alle Akteure sollten sich zur&uuml;ckhalten, lie&szlig;en sie mitteilen. Die Gefahr sei gro&szlig;, dass ein &raquo;gr&ouml;&szlig;erer Konflikt&laquo; in der Region entfacht werden k&ouml;nne. Der Deutschlandfunk berichtete in seinen Nachrichten am Montag, die G7-Au&szlig;enminister h&auml;tten gewarnt, dass die &raquo;j&uuml;ngsten Ereignisse (&hellip;) zu einer weiteren regionalen Ausbreitung der Krise f&uuml;hren (k&ouml;nnten), beginnend mit dem Libanon&laquo;. Im Libanon h&ouml;rt sich eine solche Formulierung wie eine offene Drohung an. In der knappen G7-Erkl&auml;rung, die vom US-Au&szlig;enministerium und vom Ausw&auml;rtigen Amt (Berlin) verbreitet wurde, ist die besondere Erw&auml;hnung des Zedernstaats &uuml;brigens ausgelassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/481073.konflikt-im-nahen-osten-libanon-im-visier.html\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Millionen Pal&auml;stinenser &uuml;berleben dank Uno-Hilfswerk UNRWA<\/strong><br>\nUnd wie Israel die UN-Menschenrechtsbeauftragten und die &laquo;Genfer Initiative&raquo; f&uuml;r einen Frieden boykottierte. Die USA schauten zu. [&hellip;]<br>\nDie Wiederaufbaumassnahmen im Gazastreifen werden im Wesentlichen von humanit&auml;ren Organisationen der Uno koordiniert und durchgef&uuml;hrt sowie durch das im Gazastreifen sehr aktive Uno-Hilfswerk f&uuml;r pal&auml;stinensische Fl&uuml;chtlinge im Nahen Osten (United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East, UNRWA)<br>\nDie UNRWA ist ein tempor&auml;res Hilfsprogramm der Uno, das seit seiner Gr&uuml;ndung 1949 regelm&auml;ssig um drei Jahre verl&auml;ngert wurde. Zuletzt bis zum Juni 2023. Der Hauptsitz der UNRWA war zun&auml;chst Beirut. Infolge der Unruhen im Libanon wurde er 1978 zun&auml;chst nach Wien und 1996 weiter nach Gaza (Stadt) verlegt. Ein weiterer Hauptsitz existiert in der jordanischen Hauptstadt Amman.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/millionen-palaestinenser-ueberleben-dank-uno-hilfswerk-unrwa\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Israel schickt Lastwagen voller toter Pal&auml;stinenser in den Gazastreifen: &Uuml;ber 80 nicht identifizierte Leichen wurden in Massengr&auml;bern verscharrt<\/strong><br>\nAm Montag wurden &uuml;ber 80 Leichen nicht identifizierter Pal&auml;stinenser in einem Massengrab in Khan Younis verscharrt, nachdem sie von Israel auf einem Lastwagen in den Gazastreifen gebracht worden waren. Yamen Abu Suleiman, der Direktor des pal&auml;stinensischen zivilen Notfalldienstes in Khan Younis, sagte gegen&uuml;ber Reuters, es sei unklar, ob die toten Pal&auml;stinenser von israelischen Streitkr&auml;ften von Friedh&ouml;fen in Gaza exhumiert oder in israelischen Haftanstalten gefoltert und get&ouml;tet worden seien.<br>\n&ldquo;Die Besatzung hat uns keine Informationen &uuml;ber die Namen, das Alter oder sonst etwas gegeben. Das ist ein Kriegsverbrechen, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit&rdquo;, sagte Abu Suleiman.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2024_08_06_israelschickt.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Plante Ukraine Anschlag auf Putin?<\/strong><br>\nRussland ver&ouml;ffentlicht entsprechende Vorw&uuml;rfe. Indirekte Best&auml;tigung aus den USA.<br>\nRussland hat nach eigenen Angaben im Juli die USA veranlasst, ukrainische Pl&auml;ne f&uuml;r einen Anschlag auf Pr&auml;sident Wladimir Putin zu stoppen. Vizeau&szlig;enminister Sergej Rjabkow sagte am Montag im staatlichen Fernsehsender Rossija&thinsp;1, Verteidigungsminister Andrej Belo&shy;usow habe am 12. Juli seinen US-Kollegen Lloyd Austin angerufen. Dabei habe er mitgeteilt, dass Russland von solchen ukrainischen Vorbereitungen Wind bekommen habe, und ihm &raquo;in harscher Form&laquo; klargemacht, dass Washington seinen Einfluss auf Kiew nutzen solle, dies zu verhindern. Das Attentat auf Putin und Belousow sei f&uuml;r den Tag der russischen Marine am 28. Juli geplant gewesen, als beide Politiker in St. Petersburg eine Flottenparade abnahmen. Einige Indizien best&auml;tigen, dass an der Sache etwas mehr dran sein kann als pure Spekulation. Zum einen sagte der Chef des ukrainischen Milit&auml;rgeheimdienstes GUR, Kirilo Budanow, am 13. Juli &ndash; also einen Tag nach dem mutma&szlig;lichen Gespr&auml;ch der beiden Verteidigungsminister &ndash; im ukrainischen Fernsehen, sein Dienst habe Pl&auml;ne f&uuml;r eine Beseitigung Putins entwickelt und tue dies weiter, aber alle bisherigen Versuche seien fehlgeschlagen. Man arbeite weiter daran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/481093.russland-plante-ukraine-anschlag-auf-putin.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mehr als ein Lithium-Abkommen<\/strong><br>\nIn Serbien protestieren landesweit tausende Menschen gegen das Vorhaben der EU, serbisches Lithium abzubauen. Sie bef&uuml;rchten hohe Umwelt- und Sozialkosten in ihrem Land, w&auml;hrend die Profite nach Europa flie&szlig;en. Im Juli waren Spitzenpolitiker aus Serbien, Deutschland und der EU, darunter Bundeskanzler Olaf Scholz, mit den Chefs mehrerer Spitzenkonzerne zu einem Critical Raw Materials Summit (Kritische-Rohstoffe-Gipfel) zusammengekommen, um unter anderem den Abbau des serbischen Lithiums zu verhandeln. Die serbische Regierung hofft, mit Hilfe der EU neben dem Lithium-Bergbau auch eine verarbeitende Industrie bis hin zur Batterie- oder gar Elektrofahrzeugproduktion aufbauen zu k&ouml;nnen. Br&uuml;ssel und Berlin streben danach, auf dem chinesisch dominierten Elerktrofahrzeugmarkt Land zu gewinnen. Lithium sei in seiner strategischen Bedeutung vergleichbar mit Erd&ouml;l, urteilte Scholz in Belgrad; man sei &bdquo;vor allem&ldquo; auf Lithium-Ionen-Batterien f&uuml;r die Elektromobilit&auml;t angewiesen. Serbien und die EU einigten sich in Belgrad auf eine Rohstoffpartnerschaft, die &uuml;ber ein reines Lithium-Abkommen hinausreicht: Die EU will sie nutzen, um ihren politischen Einfluss in Serbien auszubauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9643\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Armut in Familien: Die Daten f&uuml;r das Jahr 2023 signalisieren einen unver&auml;ndert hohen Handlungsbedarf<\/strong><br>\nWie die Daten des Statistischen Bundesamtes zur Armutsgef&auml;hrdung im Jahr 2023 zeigen, hat sich die Betroffenheit von Einkommensarmut gegen&uuml;ber 2022 leicht verringert. Das gilt auch f&uuml;r die Armutsgef&auml;hrdung von Familien. Die Anhebungen von Kindergeld, Kinderzuschlag und Sofortzuschlag zeigen also durchaus Wirkungen. Hinzu kommen die Verbesserungen beim Wohngeld und beim Mindestlohn. Gleichwohl bleibt die Armutsgef&auml;hrdung in Haushalten mit Kindern auf einem unertr&auml;glich hohen Niveau. Die Schwankungen im Verlauf der Jahre seit 2005 &auml;ndern daran wenig. F&uuml;r Entwarnung besteht kein Anlass, f&uuml;r Handlungsbedarf umso mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/files\/sozialpolitik-aktuell\/_Politikfelder\/Familienpolitik\/Datensammlung\/PDF-Dateien\/abbVII106_Thema_Monat_08_2024.pdf\">Sozialpolitik aktuell [PDF]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Armutsforscher beobachtet &ldquo;Sozialneid nach unten&rdquo;<\/strong><br>\nStatt Steuern f&uuml;r Superreiche fordern viele Menschen Sanktionen f&uuml;r B&uuml;rgergeldempf&auml;nger. Laut Forscher Christoph Butterwegge haben sie Angst vor dem sozialen Abstieg.<br>\nDer Armutsforscher Christoph Butterwegge fordert h&ouml;here Steuern f&uuml;r Superreiche. &ldquo;Es gibt in Deutschland immer mehr Multimillion&auml;re und Milliard&auml;re, die ohne Weiteres h&ouml;here Steuern zahlen k&ouml;nnten. Aber dieses Thema wird von den etablierten Parteien tabuisiert&rdquo;, sagte Butterwegge der Augsburger Allgemeinen. Zugleich seien mehrere Parteien nicht bereit, sozial benachteiligten Menschen &ldquo;per Gesetz unter die Arme zu greifen&rdquo;.<br>\nWenn es ums Sparen gehe, werde stets &ldquo;nach unten&rdquo; geschaut, sagte der Experte:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2024-08\/armutsforscher-abnehmende-solidaritaet-sozialneid-nach-unten\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>DIW-&Ouml;konom &uuml;ber Verm&ouml;gensteuer: &bdquo;Bis zu 17 Milliarden Euro&ldquo;<\/strong><br>\nMit einer Steuer auf Verm&ouml;gen k&ouml;nnten viele Haushaltsl&ouml;cher gestopft werden &ndash; selbst wenn sie nur f&uuml;r Superreiche gilt, sagt Experte Stefan Bach. [&hellip;]<br>\ntaz: Die FDP behauptet, dass eine Wiedererhebung der Verm&ouml;gensteuer sich nicht lohnt, weil der Aufwand in keinem Verh&auml;ltnis zum Ertrag stehen w&uuml;rde.<br>\nBach: Das ist ein alter Steuer-Mythos, der schon bei der alten Verm&ouml;gensteuer nicht stimmte. Man will ja nur reiche Haushalte besteuern und Normalverm&ouml;gen von der Steuer ausnehmen. Dann liegt der gesch&auml;tzte Verwaltungsaufwand je nach Ausgestaltung bei 3 bis 8 Prozent der Einnahmen. Das ist ungef&auml;hr dieselbe Gr&ouml;&szlig;enordnung wie bei der Einkommens- oder K&ouml;rperschaftsteuer.<br>\ntaz: Das Netzwerk Steuergerechtigkeit und die Organisation Oxfam haben k&uuml;rzlich berechnet, dass die Aussetzung der Verm&ouml;genssteuer den Fiskus rund 380 Milliarden Euro gekostet hat. Halten Sie diese Summe f&uuml;r realistisch?<br>\nBach: Auch das h&auml;ngt von der genauen Ausgestaltung ab. Die alte Verm&ouml;gensteuer erzielte 1996 ein Aufkommen von 0,24 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. H&auml;tte man nur dieses Niveau weiter gef&uuml;hrt, w&auml;ren seitdem 190 Milliarden eingenommen worden. Aber die Verm&ouml;gen sind st&auml;rker gestiegen als die Einkommen. Und h&auml;tte man Steuerbeg&uuml;nstigungen und Freibetr&auml;ge nicht zu hoch angesetzt, w&auml;re mit einem Steuersatz von 1 Prozent sicher ein h&ouml;heres Aufkommen entstanden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/DIW-Oekonom-ueber-Vermoegensteuer\/!6027802\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gegen die Heuschrecken im Gesundheitswesen: Es ist Zeit, dass Beamte in die gesetzliche Krankenversicherung eintreten<\/strong><br>\nIn den Medien h&auml;ufen sich die Berichte &uuml;ber Investoren, die Arztpraxen kaufen und zu profitablen Gro&szlig;praxen zusammenschlie&szlig;en. Zuletzt brachte das ZDF-Magazin Frontal am 23. Juli 2024 einen Bericht &uuml;ber die Augenmedizin, die im Fokus von Kapitalanlegern steht.<br>\nDiese interessieren sich nur f&uuml;r die operierenden Praxen. Deren Leistungen werden deutlich besser verg&uuml;tet als etwa die gespr&auml;chsintensive Augendiagnostik von Kindern. Au&szlig;erdem nimmt mit der wachsenden Zahl &auml;lterer Menschen der Bedarf an Augenoperationen zu, die insbesondere bei Privatpatienten und Privatpatientinnen viel Geld einbringen. Aber auch die Krankenkassen zahlen daf&uuml;r gute Sonderentgelte, w&auml;hrend die augenmedizinische Grundversorgung deutlich zu kurz kommt. Mit dem Leistungsprinzip hat das nichts zu tun. Investoren interessieren sich f&uuml;r die ertragreichen Spezialpraxen und nicht f&uuml;r die schlechter verg&uuml;tete Allgemeinversorgung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/gastwirtschaft\/gegen-die-heuschrecken-im-gesundheitswesen-es-ist-zeit-dass-beamte-in-die-gesetzliche-krankenversicherung-eintreten-93227960.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rechte Menschenjagd<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien brennt weiter: Messerattacke von Southport dient als Vorwand f&uuml;r Angriffe gegen Muslime.<br>\nMoscheen und Gesch&auml;fte von Migranten brennen in England und Nordirland. Darlington im Nordosten, Plymouth im S&uuml;dwesten Englands sowie Belfast, die Hauptstadt Nordirlands, waren Zentren der rassistischen Ausschreitungen in der Nacht zum Dienstag. Am Protest in Plymouth nahm auch der Vorsitzende der UK Independence Party (UKIP), Nick Tenconi, teil. Die Polizei nahm mehr als 400 Menschen fest. Nach den Unruhen am Montag waren 64 Randalierer angezeigt worden. Laut BBC erkl&auml;rte sich die Oberstaatsanwaltschaft bereit, die Randalierer wegen Terrorismus anzuklagen. Waren am Dienstag laut britischer Polizei im ganzen Land sechs Protestaktionen gemeldet, k&ouml;nnten sich die Ausschreitungen an diesem Mittwoch weiter ausdehnen. Die Polizei ging am Dienstag davon aus, etwa 30 extrem rechte Gruppen planten Proteste in England. Die Unruhen im gesamten Land w&uuml;rden durch gezielt in sozialen Medien verbreitete Behauptungen angeheizt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/481062.rechte-unruhen-in-gro%C3%9Fbritannien-rechte-menschenjagd.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gewaltausbr&uuml;che in Gro&szlig;britannien: Deutsche Medien berichten nicht die ganze Wahrheit<\/strong><br>\nNach einer Woche migrationsfeindlicher Krawalle ist kein Ende in Sicht. Die Erkl&auml;rungen sind f&uuml;r viele deutsche Medien schnell gefunden. Aber bilden sie die ganze Realit&auml;t ab? Die Analyse.<br>\nWenn es nach vielen deutschen Medien geht, sind die Ereignisse auf britischen Stra&szlig;en schnell erkl&auml;rt: Fremdenfeindliche Gewaltt&auml;ter attackieren Minderheiten aufgrund der gezielten Manipulation von rechtsextremen Demagogen, die die Bluttat von Southport zum Anlass nehmen, sich so richtig auszutoben.<br>\nReflexhaft werden oft geh&ouml;rte Allgemeinpl&auml;tze abgespult: Rassismus, Falschinformation, das Internet. Mehr Kontrolle sozialer Netzwerke wird gefordert. Der Spiegel spricht gar von Gro&szlig;britanniens &bdquo;Rostock-Lichtenhagen-Moment&ldquo; und nimmt somit Bezug auf die Neonazi-Mobs, die 1992 ein Haus niederbrannten, in dem vietnamesische Vertragsarbeiter lebten.<br>\nDiese Zutaten machen einen wichtigen Teil der derzeitigen Ausschreitungen aus. Ob sie aber die gesamte Realit&auml;t abbilden, ist mehr als fraglich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/krawalle-in-grossbritannien-deutsche-medien-berichten-nicht-die-ganze-wahrheit-li.2242010\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Politik als &laquo;Puppentheater&raquo; und &laquo;nachgestellte Szene&raquo; <\/strong><br>\nWir sind Zeitzeugen einer Entwicklung, in der die Medien nicht mehr berichten, was sich ereignet hat, sondern zunehmend selbst die Ereignisse produzieren, &uuml;ber die sie berichten.<br>\nIn Bergamo sah man einen Konvoi von Milit&auml;rlastwagen in der Dunkelheit. Nicht mehr und nicht weniger war auf dem Handy-Foto vom 18. April 2020 zu sehen. Und gerade, weil man nichts sah als Lastwagen, eignete sich dieses Foto als willkommene Projektionsfl&auml;che f&uuml;r Einbildungen und Horrorvisionen im Netz und in den Leitmedien. Unverz&uuml;glich entstand die Erz&auml;hlung, in Bergamo g&auml;be es solche Berge von Corona-Leichen, dass man Milit&auml;r f&uuml;r den Abtransport aufbieten m&uuml;sse. In der verbreiteten Angst vor einem &laquo;Killervirus&raquo; wirkte das Bild wie eine starke Dosis Crack auf die Hirne der S&uuml;chtigen, und ein entfesselter Medienzirkus funktionierte als Brandbeschleuniger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/politik-als-puppentheater-und-nachgestellte-szene\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Einig gegen Recht und Pressefreiheit<\/strong><br>\nDie Establishment-Presse hat bei ihrer Rufmordkampagne gegen Julian Assange an einem Strang gezogen und den Hass auf ihn hoff&auml;hig gemacht.<br>\nDie Verhaftung des Gr&uuml;nders von WikiLeaks hat nicht nur seinem eigenen Lebensweg eine furchtbare Wendung gegeben; auch f&uuml;r die Pressefreiheit als Ganzes war seine Jahre andauernde Inhaftierung ein schwerer Schlag. Da im Grunde also alle Medien der Welt betroffen waren, h&auml;tte man vermuten k&ouml;nnen, dass sich diese sehr engagiert des Schicksals von Julian Assange annehmen w&uuml;rden. Tats&auml;chlich ergriffen internationale Qualit&auml;tsmedien leidenschaftlich Partei &mdash; gegen Assange. Die offenbar eng mit dem US-Imperium verbandelten Pressevertreter traten eine wahre Schmutzkampagne gegen den unter unw&uuml;rdigen Umst&auml;nden Inhaftierten los und versuchten so, die Solidarit&auml;t der Bev&ouml;lkerung mit ihm zu untergraben. Sie unterstellten ihm alle m&ouml;glichen Charakterfehler und suggerierten so, dass er eigentlich nichts anderes verdient habe als Jahre lange psychische Folter. Ohne das v&ouml;llige Versagen der Systemmedien w&auml;re eine schnellere Freilassung vermutlich m&ouml;glich gewesen. Sie haben schwere Schuld auf sich geladen &mdash; nicht nur gegen&uuml;ber dem Menschen Assange, sondern auch mit Blick auf die Pressefreiheit, an der sie offenbar weit weniger interessiert waren als an einem anerkennenden Schulterklopfen seitens der T&auml;ter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/einig-gegen-recht-und-pressefreiheit%20\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Energiewende bizarr in Bayern: Selbstversorgung verboten<\/strong><br>\nEin bayerischer Unternehmer darf an sonnigen Tagen keinen Strom f&uuml;r den Eigenbedarf erzeugen. Sonst droht Schadensersatz.<br>\nEs ist g&auml;ngige Praxis: Netzbetreiber stoppen bei Netz&uuml;berlastung die Einspeisung von Solarstrom. In Bayern sorgt nun jedoch ein Fall f&uuml;r Aufsehen, in dem ein Stadtwerk einem Unternehmen bei Sonnenschein die Photovoltaikanlage komplett abschaltet. So verhindert es sogar die Stromerzeugung f&uuml;r den Eigenbedarf. Ausgerechnet an sonnigen Sommertagen muss der Betrieb nun deutlich teureren Netzstrom zukaufen. Zuerst hatte der bayerische Rundfunk &uuml;ber den Fall berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Energiewende-bizarr-in-Bayern\/!6025206\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Strommarktdesign der Zukunft<\/strong><br>\nDas Stromsystem geht von inflexibler Nachfrage und ihr nachfolgender Erzeugung &uuml;ber in ein System flexibler Nachfrage, die variabler Erzeugung folgt. In diesem System sind g&uuml;nstige und variable Stromerzeugung aus Wind und PV die Volumenbringer. Speicher und eine flexible Nachfrageverschiebung von beispielsweise Elektroautos, Elektrolyseuren, W&auml;rmepumpen und bestimmten Teilen industrieller Prozesse reagieren darauf, steuerbare und flexible Kraftwerke stellen den Back-up sicher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bmwk.de\/Redaktion\/DE\/Publikationen\/Energie\/20240801-strommarktdesign-der-zukunft.pdf\">Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auf so einen energiepolitischen Bl&ouml;dsinn waren noch nicht einmal die Planer des real-existierende Sozialismus gekommen. Was soll z.B. aus der Arbeitnehmerschaft w&auml;hrend einer Dunkelflaute werden? Ein Strompreis, der vom Aufkommen von Sonne und Wind abh&auml;ngig ist, passt nicht zu einer Gesellschaft, die auch vom Export hochwertiger Industrieprodukte lebt. Aber f&uuml;r die Rezession hierzulande scheint sich die gesamte Ampelkoalition &ndash; unterst&uuml;tzt von den Unionsparteien &ndash; nicht zu interessieren. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98229\">Nebenkriegsschauplatz Heizungsgesetz<\/a> sowie Energiewende: Planlose Ampel-Regierung vor Wasserstoff-Fiasko?, dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119148#h14\">Bundesnetzagentur plant Reform der Netzentgelte f&uuml;r Industrie<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119218#h08\">Jetzt legt Habeck dar, wie er sich Deutschlands Stromsystem der Zukunft vorstellt<\/a> mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schlie&szlig;ung des asch-Scharara &Ouml;lfelds im S&uuml;den Libyens<\/strong><br>\nAm 3. August 2024 wurde das asch-Scharara-&Ouml;lfeld teilweise geschlossen. Dies geschah wohl auf telefonische Anweisung von Saddam Haftar, hochrangiger Befehlshaber in der ostlibyschen Armee seines Vaters Khalifa Haftar. Grund f&uuml;r die Anordnung war die Ver&auml;rgerung Saddam Haftars &uuml;ber seine kurzzeitige Festnahme w&auml;hrend eines Italienbesuchs aufgrund eines spanischen Haftbefehls. Das Scharara-&Ouml;lfeld ist das gr&ouml;&szlig;te &Ouml;lfeld in Libyen mit einer Tagesproduktion von 350.000 Barrel und somit von 40 Prozent der libyschen &Ouml;lf&ouml;rderung. Es wird von einem Joint-Venture-Unternehmen der libyschen NOC-Tochtergesellschaft Akakus und der spanischen Repsol betrieben.  Die Akakus-&Ouml;lgesellschaft versuchte zun&auml;chst, die Schlie&szlig;ung des Scharara-&Ouml;lfelds der Wut-Bewegung im Fessan (Fezan Anger Movement) in die Schuhe zu schieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/schliessung-des-asch-scharara-oelfelds-im-sueden-libyens\">Gela-News<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-119293","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119293","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=119293"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119293\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":119295,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119293\/revisions\/119295"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=119293"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=119293"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=119293"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}