{"id":119377,"date":"2024-08-08T14:37:11","date_gmt":"2024-08-08T12:37:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119377"},"modified":"2024-08-08T16:46:05","modified_gmt":"2024-08-08T14:46:05","slug":"leserbriefe-zu-in-frankreich-ist-ein-sack-reis-umgefallen-und-wir-drehen-durch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119377","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eIn Frankreich ist ein Sack Reis umgefallen und \u201ewir\u201c drehen durch\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119229\">In diesem Zwischenruf<\/a> diskutiert Jens Berger &uuml;ber das Frauenboxen bei den Olympischen Spielen und insbesondere &uuml;ber die intersexuelle algerische Boxerin Imane Khelif. Das &bdquo;Modethema&ldquo; sei hierbei nicht Transsexualit&auml;t, sondern Intersexualit&auml;t. Es sei Sache der Sportverb&auml;nde, die hier transparente Regeln aufstellen m&uuml;ssten. F&uuml;r &bdquo;uns als Gesellschaft&ldquo; sei das alles hingegen ein &bdquo;sehr randst&auml;ndiges Thema&ldquo;. Denn: &bdquo;Solange wir uns von solchen randst&auml;ndigen Themen triggern lassen, wird sich nie etwas zum Besseren &auml;ndern&ldquo; &ndash; z.B. im Krieg in Gaza, bei der Stationierung amerikanischer Mittelstreckenraketen in Deutschland, Armut, Verm&ouml;gensverteilung. Wir bedanken uns bei den Leserinnen und Lesern f&uuml;r die zahlreichen und interessanten E-Mails. Hier nun eine Auswahl der Leserbriefe, f&uuml;r Sie zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>ich kann Ihnen da nur vollkommen zustimmen, m&ouml;chte aber anf&uuml;gen, dass der Hype um solche Themen m.E. durchaus sehr bewusst erzeugt und gesch&uuml;rt wird &ndash; Stichwort Nebenkriegsschaupl&auml;tze\/ Nebelkerzen&hellip;<\/p><p>Vielen Dank und weiter so &ndash; Ihr regelm&auml;&szlig;iger Leser C. Ottmar<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>ich teile den Standpunkt von Jens Berger in Nachdenkseiten vom 05.08.24 &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119229\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">In Frankreich ist ein Sack Reis umgefallen und &bdquo;wir&ldquo; drehen durch<\/a>&rdquo; vollinhaltlich.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nChristian Steinkopf<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,&nbsp;<\/p><p>Ich kann das nur best&auml;tigen:&nbsp;<\/p><p>In Berlin waren am Samstag Tausende friedlich auf der Stra&szlig;e f&uuml;r Frieden, f&uuml;r Freiheit, gegen Krieg, gegen Waffenlieferungen in Kriegsgebiete, gegen totale Macht&uuml;bernahme durch die WHO etc.&nbsp;<\/p><p>Die Nachdenkseiten besch&auml;ftigen sich mit dem Boxer*In*chen bei den olympischen Spielen. Ein Thema, das ich jetzt nicht weiter kommentieren werde.&nbsp;<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e aus Hamburg,&nbsp;<\/p><p>C. Harder&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ich bin Ihrer Meinung, dass es momentan dringlichere politische Baustellen gibt als einen &bdquo;verschissenen&ldquo; Frauenboxkampf.<\/p><p>Trotz allen m&ouml;chte ich anmerken, dass die Verunsicherung gro&szlig;er Teile der Bev&ouml;lkerung durch die Entwertung traditioneller Werte und zivilisatorischer und gesellschaftlicher Errungenschaften &uuml;berhandnimmt.<\/p><p>Das f&uuml;hrt zu Aufl&ouml;sungserscheinungen im Bereich der Rollenbilder in Familien, &nbsp;das f&uuml;hrt zu weniger Selbstbewusstsein durch Entwurzelung und zu weniger Selbstfindung.<\/p><p>Der eine Boxkampf ist das Problem nicht, aber die Vielzahl der Versuche sichere, verl&auml;ssliche und gewachsene soziale Strukturen durch Veralberung, Ver&auml;chtlichmachung und Verdr&auml;ngung zu zerst&ouml;ren macht mir Angst.<\/p><p>In diesem Sinne w&uuml;nsche ich mir, dass ein Nachdenken &uuml;ber diese unterschwellig laufenden woken &Uuml;bernahmeversuche ganzer Kulturen einfach auch in den Nachdenkseiten Platz haben wird.<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMartin H&ouml;llriegl<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Vielen Dank Herr Berger, f&uuml;r den interessanten Artikel.<\/p><p>Ich w&uuml;rde trotzdem nicht so weit gehen und behaupten, es w&auml;re g&auml;nzlich uninteressant, was das bei diesem Gro&szlig;gesch&auml;ft namens Olympia passiert, denn es zeigt ja den gesellschaftlichen Verfall der westlichen &ldquo;Wertegemeinschaft&rdquo; auf vielf&auml;ltige Weise &ndash; und man ist ja auch noch stolz darauf.<\/p><p>Allerdings haben Sie nat&uuml;rlich Recht, dringende Probleme werden immer weniger gel&ouml;st, die B&uuml;rger sind in dieser zur Ultima Ratio erhobenen &ldquo;repr&auml;sentativen Demokratie&rdquo; (beide Begriffe sind m.M.n. inzwischen irref&uuml;hrend) nur noch Statisten und im schlimmsten Fall, wie im Ukrainekrieg zu sehen, nur noch Verbrauchsmaterial f&uuml;r gr&ouml;&szlig;enwahnsinnige Pl&auml;ne der Funktionseliten.&nbsp;<\/p><p>Da muss man nat&uuml;rlich allumfassende Bespa&szlig;ung organisieren, damit sich die Masse erst gar nicht mit den wichtigen Dingen besch&auml;ftigt.<\/p><p>Schau man auf die gro&szlig;en &ldquo;Gipfeltreffen&rdquo;, wie z.B. G7, so hat der Westen der Welt au&szlig;er Sanktionen und ein als Green Deal getarntes Verwarnungsprogramm nichts weiter anzubieten. Reines Machtstreben, &uuml;berhebliche Selbstgewissheit und Besserwisserei passen dann zur Pr&auml;sentation wie bei den aktuellen Olympischen Spielen, wo Anspruch und Wirklichkeit weit auseinanderstiften..<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e&nbsp;<br>\nP.Sieber<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>diese Auswahl zeigt wie begrenzt doch der Horizont der meisten Deutschen ist!<\/p><p>Wen jucken die Verh&auml;ltnisse im Sudan, Ruanda oder Eritrea &ndash; wer interessiert sich f&uuml;r den Mord und die Verfolgung der Jesiden &ndash; wer berichtet &uuml;ber die B&uuml;rgerkriege in Syrien, Irak und dem Libanon mit hunderttausenden von Toten &ndash; wie geht es den Kurden in ihren islamischen Staaten &ndash; welche Rechte haben Frauen und andere im Iran; Pakistan oder Afghanistan???<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJens Gl&auml;&szlig;er<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Berger,<\/p><p>eine winzig kleine Minderheit bestimmt das, was unsere Medien uns servieren.<br>\nEs ist heutzutage durchaus und mit geringem Aufwand feststellbar, welchem Geschlecht ein Mensch zuzuordnen ist.<br>\nDa gibt es eindeutige Frauen, eindeutige M&auml;nner. Diese sollten dann in ihrer Geschlechtergruppe als Sportler gegeneinander antreten d&uuml;rfen.<br>\nF&uuml;r alle anderen, die ebenfalls zweifelsfrei wissenschaftlich-biologisch als &ldquo;weder&rdquo; &ndash; &ldquo;noch&rdquo; identifiziert werden, m&uuml;ssen gesonderte Regeln aufgestellt werden.<\/p><p>Das w&auml;re allen gegen&uuml;ber fair und sportlich.<\/p><p>Wenn sich ausreichend &ldquo;Diverse&rdquo; finden k&ouml;nnen ja auch f&uuml;r diese Gruppe separate sportliche Veranstaltungen organisiert werden.<br>\nVielleicht parallel zum CSD?<\/p><p>Dabei sein ist alles&hellip;<\/p><p>in einer zunehmend verr&uuml;ckten Welt<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHubert Andrejewski<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r diesen Artikel. Endlich r&uuml;ckt mal jemand das Thema gerade.<br>\nDanke auch f&uuml;r den &ldquo;Mut&rdquo; zu sagen, dass es nur zwei regul&auml;re biologische Geschlechter gibt und eine eindeutige Zuordnung gelegentlich nicht m&ouml;glich ist.<\/p><p>Hat einmal jemand an die 99,xx % der Menschen auf der Welt gedacht, die sich sowohl ihrem biologischen Geschlecht nach als auch sozial als eindeutig Mann oder als eindeutig Frau sehen?<\/p><p>Noch eins &ndash; das &ldquo;androgyne Wesen des Menschen&rdquo;&nbsp; soll ja besagen, dass in jedem Menschen sowohl m&auml;nnliche als auch weibliche Anteile zu finden sind. Dass es eine Zeit gab, in der M&auml;nner aufgefordert wurden, ihre &ldquo;weibliche Seite&rdquo; zu entdecken, ist offenbar vergessen.<br>\nDass wir in einer Zeit leben, in der &ldquo;Gleichberechtigung von Frauen&rdquo; (und nicht etwa &ldquo;Gleichberechtigung zwischen M&auml;nnern und Frauen&rdquo;)&nbsp; darin gesehen wird, dass sie &ldquo;wie M&auml;nner werden \/ denken \/ handeln&rdquo; (Hauptkriterium: Karriere) und daf&uuml;r ihre eigene &ldquo;weibliche Seite&rdquo; oft unterdr&uuml;cken m&uuml;ssen, wird nirgends thematisiert (sozusagen &ldquo;geistige Transm&auml;nner&rdquo;&nbsp;? ).<\/p><p>Oh Gott, ich wollte nur meinen Dank f&uuml;r Ihren Artikel loswerden.<br>\nEhe ich Sie mit noch mehr Gedanken &uuml;bersch&uuml;tte, die mir so beim Schreiben kommen, breche ich lieber ab.<\/p><p>Herzlichst<br>\nIhre<br>\nBrunhild Kr&uuml;ger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ja, Herr Berger, an Tamara und Irina Press kann ich mich noch gut erinnern. Auch an die Antwort des Trainers der DDR-Schwimmerinnen auf die Frage, warum sie alle so eine tiefe Stimme haben:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Wir sind ja nicht zum Singen hier.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Damals ging es aber nicht ums Boxen. Dass in dieser Disziplin die Zuordnung zu einem Geschlecht eine besondere Rolle spielt, liegt ja auf der Hand. Ebenso, dass der Kampf Khelif gegen Carini hohe Wellen schl&auml;gt. Das Seltsame dabei ist allerdings nicht, dass die &ldquo;Rechten&rdquo; das Thema aufgreifen, sondern dass sich das &ldquo;Mitgef&uuml;hl&rdquo; der &ldquo;anderen Seite&rdquo; nur darauf beschr&auml;nkt, das &ldquo;Recht auf das eigene Geschlecht&rdquo; zu verteidigen, So gibt sich auch das IOC selbst sehr &ldquo;fortschrittlich&rdquo;, indem es darauf hinweist, dass es schlie&szlig;lich darauf ankomme, welches Geschlecht im Pass steht. Und welche Bedeutung ein &ldquo;Sack Reis&rdquo; bekommen kann, zeigt ja auch der Hinweis in manchen Medien, der Pr&auml;sident des Internationalen Boxverbandes (IBA) sei ein Russe und Putin-Mann. Der IBA hatte neben Khelif auch die taiwanesische Boxerin Lin Yu-ting nach Geschlechtstests von den Weltmeisterschaften ausgeschlossen. Beide Boxerinnen sind &uuml;brigens jetzt im olympischen Halbfinale.<\/p><p>Spannung und Lebensfreude, was Sport ja f&uuml;r viele bedeutet, muss man sich ja trotz der finsteren Weltlage nicht vermiesen lassen. Das widerspricht ja nicht einem klaren Blick f&uuml;r die politische Situation und dem leider oft erfolgreichen Versuch, den Sport gerade auch f&uuml;r Kriegspolitik einzuspannen.<\/p><p>Obwohl ich kein Boxexperte bin, noch der Versuch einer sportlichen Einordnung der Geschlechterproblematik bei den aktuellen Frauenk&auml;mpfen: Die Teilnehmerinnen bringen bestimmte boxerische Qualit&auml;ten mit, die auf diesem Niveau auch den jeweiligen Gegnerinnen gut bekannt sind. Dabei spielt es keine Rolle, welchem Geschlecht sie zuzuordnen sind. Das ist unabh&auml;ngig davon, ob ein biologischer Mann unfairerweise bei den Frauen k&auml;mpft. Beim Kampf Khelif gegen Carini ist mir besonders die boxerisch relevante deutlich gr&ouml;&szlig;ere Reichweite von Khelif aufgefallen. Sie ist wohl tats&auml;chlich 1,78 m gro&szlig; im Gegensatz zu Calinis 1,71 m. Calini hat das nat&uuml;rlich vorher gewusst, aber offensichtlich keine Mittel dagegen gefunden. Aber vielleicht konnte sie diese Mittel nicht zum Einsatz bringen, weil sie einfach schon zu Beginn ungl&uuml;cklich an der Nase getroffen wurde. Ich habe mir zum Vergleich auch einen anderen Frauenkampf angeschaut, der &ndash; obwohl sehr hart gef&uuml;hrt &ndash; gezeigt hat, dass nicht nur die Siegerin, sondern auch die Verliererin selbstbewusst aus dem Kampf herausgehen k&ouml;nnen.<\/p><p>Jetzt werde ich mir nat&uuml;rlich auch die Halbfinal- und Finalk&auml;mpfe anschauen &ndash; vielleicht wissen wir dann mehr &hellip;<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nGerhard Keller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Vielen Dank.<\/p><p>Man denkt bei vielem Irrsinn auf dieser Welt hin und wieder, dass man mit seinen Gedanken dazu alleine ist, aber im Zweifel kann man sicher sein, dass wenn auch sonst niemand etwas zu merken scheint, aber die Nachdenkseiten bemerken es.&nbsp; Macht weiter so!<\/p><p>Simon G&uuml;rtler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>&ldquo;ein &bdquo;verschissener&ldquo; Frauenboxkampf&rdquo;, Sie sagen es. Genau so diese verschissenen Olympischen Spiele, mit der perversen Er&ouml;ffnungszeremonie, die versch&hellip;e Fu&szlig;balleuropameisterschaft, etc., ich schau da gar nicht mehr hin. Nat&uuml;rlich ist das alles &ldquo;Brot und Spiele&rdquo;, um das dumme Publikum zu am&uuml;sieren und abzulenken.<\/p><p>Und noch d&uuml;mmer ist es, sich da aufzuregen wo es erlaubt ist. Am Sonnabend haben &ldquo;Omas gegen rechts&rdquo; in Berlin eine Gegendemonstration gegen die Friedensdemo veranstaltet, wie doof ist das denn? Alter sch&uuml;tzt vor Torheit nicht, bzw. manche Menschen werden eben nie erwachsen.<\/p><p>Im Westen drehen die Machthaber ganz feste an der Wahnsinnsorgel, damit wir nicht merken sollen, wie wir verarscht und niedergemacht werden. Das Thema Transsexualit&auml;t geh&ouml;rt auch dazu. Eigentlich eine ernsthafte Sache, Sie haben es ja erw&auml;hnt. Aber nur f&uuml;r eine klitzekleine Minderheit. Jetzt wird das aufgeblasen und soll jeden angehen. Meine Oma sagte: &ldquo;Von mir aus und der H&uuml;hner wegen kann der Hahn die Eier legen&rdquo;. Allerdings hat mich das Foto von diesem Algerier, der eine zwei K&ouml;pfe kleinere Frau verpr&uuml;gelt hat, auch angeekelt. Ist aber, wie das ganze Olympia, nicht meine Sache.<\/p><p>Jetzt falle ich auch schon drauf rein. Nein, Gaza, Ukraine, das sind die Themen! Und dann der kleine Olaf und Pistolius, die deutsches Milit&auml;r ins Chinesische Mehr schicken. Und die neuen US-Raketen.<\/p><p>Nebenbei, der Sack Reis f&auml;llt in China um, in Frankreich zebricht ein Baguette.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nRolf Henze<\/p><p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Lieber Herr Henze,<\/em><\/p><p><em>so sehr ich Ihnen im Kern zustimme. Es gibt bei den Olympischen Spielen 329 Entscheidungen, an denen &uuml;ber 10.000 Athleten teilnehmen. Nun haben die Kulturk&auml;mpfer beider Seiten doch tats&auml;chlich zwei der 329 Entscheidungen gefunden, bei denen zwei der &uuml;ber 10.000 Athleten antreten, die irgendwie nicht ins M&auml;nnlein-Weiblein-Schema passen, und schwadronieren von einer &bdquo;woken &Uuml;bernahme der Spiele&ldquo;. Mei o mei. Das ist wirklich ein zerbrochenes Baguette und die eigentlichen Opfer sind ja die 10.000 anderen Athleten, f&uuml;r die die Spiele immer noch der H&ouml;hepunkt ihres Lebens sind. Das muss man nicht verfolgen und ernst nehmen, aber man sollte es zumindest respektieren und nicht pauschal als &bdquo;Brot und Spiele&ldquo; abtun.<\/em><\/p><p><em>Beste Gr&uuml;&szlig;e<\/em><br>\n<em>Jens Berger<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,&nbsp;<\/p><p>der Skandal besteht eigentlich gar nicht so sehr darin, dass intersexuelle Sportler bei Wettk&auml;mpfen gegen Frauen antreten, sondern die Art und Weise wie es geschah. Hier hat&nbsp; sich das IOC n&auml;mlich bewusst &uuml;ber den Internationale Boxverband (IBA) hinweggesetzt, wo genau darauf geachtet wird, dass die Gegner ebenb&uuml;rtig sind. Das bedeutet also, dass es im Frauenboxen eine Richtlinie f&uuml;r den maximalen Testosteronspiegel gibt, weil dieser nun mal f&uuml;r den Muskelwachstum verantwortlich&nbsp; und somit auch entscheidend f&uuml;r die Schlagkraft der K&auml;mpfer ist. So hat ein hormonell m&auml;nnlicher Boxer &uuml;ber 150% mehr Schlagkraft als eine Frau und ist auch sonst k&ouml;rperlich den Frauen gegen&uuml;ber um L&auml;ngen &uuml;berlegen.&nbsp;<\/p><p>Wer also meint solche Regeln aus ideologischen Gr&uuml;nden aufzuweichen zu m&uuml;ssen, bringt damit nicht nur Boxerinnen in Gefahr, sondern sorgt auch daf&uuml;r, dass Sportlerinnen insgesamt ins Hintertreffen geraten, weil sie k&ouml;rperlich da nicht mithalten k&ouml;nnen &ndash; ausser sie fangen selbst an mit Testosteron zu dopen, was aber aus guten Gr&uuml;nden im Leistungssport verboten wurde. Im Sport geht es n&auml;mlich nach wie vor um k&ouml;rperliche Leistung und um fairen Wettbewerb und nicht um Aussehen oder Gef&uuml;hle einzelner Sportler und als was sie sich selbst definieren.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,&nbsp;<br>\nE. Rozanski<\/p><p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Liebe\/r E. Rozanski,<\/em><\/p><p><em>da stimme ich vollkommen mit ihnen &uuml;berein. Ich will das IOC auch gar nicht Schutz nehmen, aber so einfach ist das mit den klaren Regeln halt nicht. Zuletzt hatte der Europ&auml;ische Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte 2023 ja die Praxis, &uuml;ber regelm&auml;&szlig;ige Testosteron-Grenzwerte &bdquo;problematische&ldquo; Athletinnen auszuschlie&szlig;en, wieder gekippt. Da ging es um den Welt-Leichtathletikverband, Kl&auml;gerin war u.a. die S&uuml;dafrikanerin Caster Semenya, die ja ein &auml;hnlicher Fall wie die algerische Boxerin war. Auch wenn ich die IOC-Regelung, auf die Testosteron-Werte im Boxen zu verzichten, nicht nachvollziehen kann, so hat sie doch einen rechtlichen Hintergrund.<\/em><\/p><p><em>Beste Gr&uuml;&szlig;e<\/em><br>\n<em>Jens Berger<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Nachdenkseiten-Team,<\/p><p>vielen dank f&uuml;r Ihre vielen interessanten und aufkl&auml;renden Beitr&auml;ge. Leider muss ich dem Beitrag von Herrn Berger widersprechen. Es mag sein das Intersexualit&auml;t relativ selten vorkommt und es deshalb ein Randproblem ist. Olympia ist kein Randproblem und es steht die Frage wie man mit &bdquo;nat&uuml;rlichem&ldquo; Doping umgeht. Bisher haben die Weltverb&auml;nde aber Intersexuelle immer von Frauenwettk&auml;mpfen ausgeschlossen. Der Ost-West-Konflikt spielt dabei auch eine Rolle.<\/p><p>Die entscheidende Frage ist, wie fair ist Olympia und besteht eine gesundheitliche Gefahr f&uuml;r die Teilnehmerinnen. Offensichtlich sieht der Box-Weltverband die Dinge so, dass Intersexuelle nicht an Frauenwettk&auml;mpfen teilnehmen d&uuml;rfen und der Nachweis wird durch XY-Chromosomen erbracht. Das kann man f&uuml;r falsch halten, aber man kann die Frage eben auch anders sehen.<\/p><p>Nicht zu vertreten ist die Ansicht des Olympischen Kommitees im Pass w&uuml;rde ja &bdquo;weiblich&ldquo; stehen. Erst diese Diskussion &ouml;ffnet das Feld f&uuml;r die Diskussion um Transsexuelle, schliesslich kann Mann sich durch Sprechakt zur Frau erkl&auml;ren und die Darstellung des Olympischen Kommitees l&auml;sst die Transfrau dann zu Frauenwettbewerben zu. Letztlich w&auml;re das die Abschaffung von Frauenwettk&auml;mpfen an sich.<\/p><p>Das Thema hat gesellschaftliche Relevanz, f&uuml;r Frauen, und deshalb scheinen M&auml;nner die Diskussion f&uuml;r unwichtig zu halten. Der durch Sprechakt zur Frau erkl&auml;rten Mann zerst&ouml;rt jeden Schutzraum f&uuml;r Frauen und in anderen L&auml;ndern gibt es schon gen&uuml;gend Beispiele daf&uuml;r, dass damit eben Missbrauch getrieben wird. Wenn Herr Berger das Thema als randst&auml;ndig ansieht, dann sollte er das mal der LTBQ+ (fehlen noch ein paar Buchstaben) erkl&auml;ren, ich glaube nicht, dass er da auf viel Gegenliebe st&ouml;&szlig;t.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nS. Bernstein<\/p><p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Liebe Frau Bernstein,<\/em><\/p><p><em>bei der Kritik an den Verb&auml;nden und deren Praxis bin ich ganz bei Ihnen. Bei den anderen Punkten muss ich aber widersprechen.<\/em><\/p><p><em>-&gt; Gef&auml;hrdung&nbsp;<\/em><br>\n<em>Ich finde, da sollte man auch mal die Kirche im Dorfe lassen. Wir reden hier ja nicht von einer Amateurveranstaltung auf dem Dorfe, sondern von den Olympischen Spielen. Da ist beim Boxsport eine gewisse Gef&auml;hrdung der eigenen Gesundheit nie auszuschlie&szlig;en und die Boxerin Khalif ist ja auch kein Mike Tyson, der nun &bdquo;kleine Frauen verpr&uuml;gelt&ldquo;, sondern hat in ihrer Geschlechts- und Gewichtsklasse auch viele K&auml;mpfe gegen bessere Boxerinnen verloren.<\/em><\/p><p><em>-&gt; Transsexuelle<\/em><br>\n<em>Da bin ich auch wieder bei Ihnen, aber um Transsexuelle geht es hier ja ausdr&uuml;cklich nicht.<\/em><\/p><p><em>-&gt; Relevanz<\/em><br>\n<em>Mir ist nach wie vor nicht klar, welcher Schutzraum f&uuml;r normale Frauen dadurch gef&auml;hrdet wird, wenn in einem Olympischen Boxturnier eine K&auml;mpferin aufgrund einer genetischen Anomalie nicht ausgeschlossen wird. Nicht falsch verstehen: Ich bin ja selbst f&uuml;r einen Ausschluss auf Basis klarer Regeln, aber die Relevanz f&uuml;r z.B. meine Frau, der Sport und Olympia ziemlich egal sind, erschlie&szlig;t sich mir nach wie vor nicht.<\/em><\/p><p><em>-&gt; LGBTQ-Community<\/em><br>\n<em>Seien Sie sich versichert &ndash; von der Seite kriege ich mindestens ebenso viel Kritik :-)<\/em><\/p><p><em>Beste Gr&uuml;&szlig;e<\/em><br>\n<em>Jens Berger<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte NDS!<\/p><p>Zitat: &ldquo;Warum lassen &bdquo;wir&ldquo; uns durch so einen Unfug eigentlich derart triggern? Gibt es keine anderen Themen? W&auml;hrend die Menschen sich auf X und Facebook die K&ouml;pfe dar&uuml;ber einschlagen, ob die algerische Boxerin nun ein Mann oder eine Frau ist, f&uuml;hrt Israel in Gaza seinen V&ouml;lkermord fort. W&auml;hrend die Leitartikler ihren unma&szlig;geblichen Senf zum Geschlecht von Imane Khelif, die einem als Mensch nur leidtun kann, dazugeben, stationieren die USA ohne gesellschaftliche und politische Debatte hierzulande Mittelstreckenraketen. Das alles lassen &bdquo;wir&ldquo; uns gefallen &ndash; aber wehe, eine Boxerin sieht wie ein Kerl aus, dann schimpfen wir wie ein Rohrspatz und zeigen, dass man so was mit uns(!) nicht machen kann! Ist das nicht irre? Oder sehe nur ich das so?&rdquo;<\/p><p>Das einzige, das mir in diesem Absatz nicht gef&auml;llt, ist die Aussage, dass Israel im Gazastreifen &ldquo;seinen V&ouml;lkermord&rdquo; durchf&uuml;hrt. Der Begriff &ldquo;V&ouml;lkermord&rdquo; wird mir mittlerweile ebenfalls zu inflation&auml;r und leichtfertig verwendet. Es reicht doch aus, das, was die IDF dort betreibt, als das zu bezeichnen, was es ist, n&auml;mlich ein ungeheuerliches Kriegsverbrechen, denn das geht auch ohne V&ouml;lkermord.<\/p><p>Ansonsten kann ich Jens Berger nur vollst&auml;ndig zustimmen. Diese Gesellschaft ist wirklich komplett irre geworden und Olympia ist mal wieder ein gro&szlig;artiges Beispiel f&uuml;r die Effizienz von &ldquo;Panem et Circenses&rdquo; sowie die damit einhergehende Massenverbl&ouml;dung.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&ouml;rg Steinau<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>man k&ouml;nnte Ihnen unumwunden zustimmen, w&auml;re da nicht ein Problem, das mich als ehemaligen Kraftsportler dann doch tangiert. Es macht f&uuml;r mich schon einen Unterschied, ob es eine Sportart ist, welche vorwiegend ohne K&ouml;rperkontakt von statten geht oder k&ouml;rperliche Konstitution eine wesentliche Rolle spielt. Bei Schach und anderen Denksportaufgaben (subsumiert auch unter Sport) spielt die biologische Realit&auml;t keine wesentliche Rolle. Bei athletischem Sport, insbesondere Zweikampfsportarten wie Ringen, Boxen, asiatischem Kampfsport, aber auch Leichtathletik, wo Muskelaufbau und &auml;hnliches entscheidend ist, sehe ich schon Nachteile bei biologischen Frauen. Die Frage ist dann, da Sport ja immer als Monstranz f&uuml;r Fairness und Gerechtigkeit herhalten muss, ob solche Ausw&uuml;chse tragbar sind und geduldet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es das schon fr&uuml;her gab, was ja allgemein bekannt ist. Heute geht es um vieles und anderes mehr. Die Boxerin Carini hat sich ja sp&auml;ter entschuldigt und vor dem Zeitgeist kapituliert. Dann weiter so, wenn es den Teilnehmerinnen und den Organisationen schon egal ist, kann es mir erst recht egal sein. Nachdem Sport ohnehin zu einem Politikum mutiert ist, interessiert er mich nicht mehr, aus Sport wurde Spott. Brot und Spiele waren fr&uuml;her vielleicht Magnete f&uuml;r den &bdquo;P&ouml;bel&ldquo;, heute kann man selektieren, was mir absolut leicht f&auml;llt. Eine Stunde wandern ist allemal sinnvoller, als f&uuml;nf Minuten solche &bdquo;Albernheiten&ldquo; anzuschauen, ges&uuml;nder zudem und die Vielfalt in der Natur ohnehin wesentlich intensiver als die geheuchelte. Da Sport heute stets mit Geld, Macht, Intrigen in Verbindung steht, kann er sicherlich nicht nur mir gestohlen bleiben. Es liegt nun an den Verb&auml;nden, Trainern, Spielern etc. hier gegenzusteuern oder dem selbstgew&auml;hlten\/unterst&uuml;tzten Untergang zuzuschauen. Mir wird er nicht (mehr) fehlen, so lange solche Seltsamkeiten fr&ouml;hliche Urst&auml;nd feiern. Die Aktiven k&ouml;nnten einem leidtun, aber nur, wenn sie bereit sind nicht mehr als wandelnde Politikikonen zu fungieren und sich vereinnahmen zu lassen, absolute Neutralit&auml;t. Laizismus wie in der Religion, also Trennung von Staat und Kirche (leider rein theoretisch), w&auml;re hier unabdingbar, hundertprozentige Trennung von Politik und Sport. Auch keine Freikarten mehr f&uuml;r Politiker, die sollen selbst bezahlen, wie der B&uuml;rger auch, keine steuerfinanzierten Fl&uuml;ge mehr. Vielleicht w&auml;re das der schnelle Tod von solchen &bdquo;Verirrungen&ldquo;, indem die Plattform entzogen w&auml;re? An eine &Auml;nderung glauben? Eher nicht, nicht heute und hier, aber die Natur wartet auf mich\/uns, kostenlos und mit unendlicher Vielfalt, nicht Einfalt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nE. Bauer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag, Herr Berger,<\/p><p>sehen Sie sich manchmal Fu&szlig;ballspiele an?<\/p><p>Wenn ja, gibt es nichts Wichtigeres als Fu&szlig;ball?<\/p><p>Gibt es immer nur entweder-oder? Gibt es nicht sowohl als auch?<\/p><p>Ist es f&uuml;r Sie in Ordnung, dass es M&auml;nnerfu&szlig;ball gibt und Frauenfu&szlig;ball?<\/p><p>Wenn ja, warum sollten nicht M&auml;nner und Frauen gemischt Fu&szlig;ball spielen, oder vielleicht eine m&auml;nnliche Transgendermannschaft gegen eine Frauen(mann)schaft?<\/p><p>Auch bei den Paralympics gab es schon Diskussionen, welche Hilfsmittel erlaubt sein sollen und welche nicht mehr. Waren das auch umgefallene S&auml;cke Reis? Gibt es nichts Wichtigeres?<\/p><p>Wie &uuml;berall, sollte es auch bei Sport um (halbwegs) gerechte Ausgangspositionen gehen.<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Es geht um Intersexualit&auml;t. Biologisch gibt es zwar nur zwei Geschlechter, aber in sehr seltenen F&auml;llen gibt nun mal F&auml;lle, bei denen das biologische Geschlecht nicht eindeutig zuzuordnen ist. Im Sport kann dies ein Problem sein, da Intersexuelle, die im Frauensport antreten, in einigen Bereichen einen Wettbewerbsvorteil haben k&ouml;nnen &ndash; und Boxen geh&ouml;rt sicher zu den Sportarten, bei denen man hier von einer Wettbewerbsverzerrung sprechen kann. Aber das ist Sache der Sportverb&auml;nde, die hier transparente Regeln aufstellen m&uuml;ssen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Ist es wirklich nur Sache der Sportverb&auml;nde? Ist es nicht auch eine gesellschaftliche Sache? Und auch eine Sache, ob jeder\/ jede immer alles tun k&ouml;nnen muss, was er\/sie m&ouml;chte? Muss es endlich zB eine Seilbahn auf das Matterhorn geben, damit auch der\/die Unsportlichste jeden Alters da hinauf kann? (Ich wei&szlig;, auf 3883m gibt es bereits eine Bergstation, aber eben nicht auf dem Matterhorn selbst). Und ist es nicht auch eine Sache, wie unsere Gesellschaft umgewandelt werden soll? So wie eine Fr&uuml;hsexualisierung bei Kindern gefordert wird und Kinder und Jugendliche in ihrer Sexualit&auml;t verunsichert werden? Minderheiten sollen nicht ausgegrenzt werden. Sie m&uuml;ssen aber auch nicht den Ton angeben.<\/p><p>Es geht nicht darum, dass eine Boxerin wie ein Kerl aussieht, sondern dass ein Mann als Frau antreten darf und kann und im Weiteren um den Umbau unserer Gesellschaft. Und auch das ist wichtig f&uuml;r uns.<\/p><p>Ich habe zudem nicht den Eindruck, dass &bdquo;uns&ldquo; Gaza egal ist. Sonst h&auml;tten Politik und Medien nicht solche M&uuml;hen, propal&auml;stinensische Demos als r&auml;&auml;chts hinzustellen und st&auml;ndig die bedingungslose Hilfe f&uuml;r das verbrecherische Israel-Regime als Staatsr&auml;son zu propagandieren.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nIlse Bleier<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Danke, Herrn Berger! Nein, das sehen nicht nur Sie so, dass das irre ist!<\/p><p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nChristoph Radke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Sie schlie&szlig;en Ihren Artikel &uuml;ber den vermeintlichen Sack Reis mit der Frage ab, ob nur Sie das so sehen.<\/p><p>Ich beantworte Ihnen diese Frage gerne: Nein, nat&uuml;rlich nicht. Leider.<\/p><p>Die Launen der Natur bringen bei S&auml;ugetieren intersexuelle Wesen hervor? Kein Problem. Intersexuelle Menschen m&ouml;chten sich in sportlichen Wettk&auml;mpfen messen? Sehr gerne. Nun habe ich Fragen: Gibt es intersexuelle Menschen, die sich mit XY-Chromosomentr&auml;gern (gemeinhin als &ldquo;M&auml;nner&rdquo; bezeichnet) messen, oder messen sie sich ausschlie&szlig;lich mit XX-Chromosomentr&auml;gerinnen (im Sprachgebrauch als &ldquo;Frauen&rdquo; bekannt)?<\/p><p>Wenn es so viele intersexuelle Menschen mit sportlichen Ambitionen gibt, w&auml;re dann eine eigene Kategorie vielleicht sinnvoll? Warum gibt es im Leistungssport denn &uuml;berhaupt noch Regeln, die sich z.B. auf Doping und Hormonwerte wie Testosteron beziehen? M&uuml;sste man die dann nicht konsequenterweise abschaffen? Dann w&auml;re ja die Variante des Taz-Autors ehrlicher. Es gibt nur noch eine Kategorie, in der jeder gegen jeden antritt: M&auml;nner, Frauen, die vielen Intersexuellen, Gro&szlig;e, Kleine, Schwere, Leichte, Kinder, Erwachsene, Alte, Junge, Menschen ohne sowie Menschen mit Behinderung. Es w&uuml;rde dann zwar sehr schnell sehr eint&ouml;nig werden, da aufgrund der Chancenlosigkeit aller anderen nur noch junge XY-Chromosomentr&auml;ger mit hohen Testosteron-Leveln und ohne Behinderung gegeneinander antreten w&uuml;rden, aber hey, wir h&auml;tten gelebte Inklusion. Niemand w&uuml;rde mehr diskriminiert. Jeder d&uuml;rfte mitmachen (dass die spie&szlig;igen Anderen dann nicht mehr wollen, ist ja ihrer eigenen Intoleranz geschuldet), und dabei sein ist ja schlie&szlig;lich alles.<\/p><p>Herr Berger, ich denke Sie wissen sehr gut, dass es nicht &ldquo;um einen verschissenen Boxkampf geht&rdquo; und auch nicht darum, ob sich eine Mehrheit f&uuml;r ausgerechnet diese Sportart begeistert oder die Protagonisten kennt. Auch nicht darum, dass nicht alle Frauen Barbies sind, sondern es viele &ldquo;Typen&rdquo; Frau gibt &ndash; so auch burschikose (von Barbie-Liebhabern geh&auml;ssig Mannsweiber genannt).<\/p><p>&Uuml;brigens passt diese ganze Geschichte (die im Frauensport kein Einzelfall ist, wie Sie sicher wissen, weil Sie nat&uuml;rlich &uuml;ber Deutschland und Olympia 2024 hinaus in die weite Welt blicken) f&uuml;r mich hervorragend zu all den Themen, die Sie als bedeutender hervorheben. Krieg ist Frieden, Wahrheit ist L&uuml;ge, V&ouml;lkermord ist Selbstverteidigung, Nichts zu besitzen macht gl&uuml;cklich, und neuerdings haben Frauen eben Penisse und M&auml;nner menstruieren und geb&auml;ren. Was Olympia dieses Jahr angeht: da hab ich mich schon ausgeklinkt, als ich im Vorfeld in einem Bericht (ich glaube RTL Nachrichten) gesehen habe, dass eine Gruppe Menschen nun so gar nicht in die sch&ouml;ne bunte woke Inklusion passt: die Obdachlosen. Von diesen in Paris ca. 7000 lebenden Menschen hat man m&ouml;glichst viele &ldquo;eingesammelt&rdquo; und &ndash; tja &ndash; sagt man da &ldquo;deportiert&rdquo;? In Busse gesetzt mit f&uuml;r die dort hinein Eskortierten unbekanntem Ziel. Und da dies in einem MSM erschien, muss es ja stimmen und wurde sicher von Faktencheckern &uuml;berpr&uuml;ft, um Desinformation zu unterbinden. Diese Olympiade ist ein sehr sch&ouml;ner Schaukasten unserer moralisch &uuml;berlegenen, zivilisierten, sich immer ans V&ouml;lkerrecht haltenden, regelbasierten Wertegemeinschaft. So gesehen haben Sie schon recht: wen interessiert da noch ein Boxkampf?!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,&nbsp;<br>\nSonja Reise&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Sie haben nat&uuml;rlich v&ouml;llig Recht, wenn Sie energisch darauf hinweisen, da&szlig; es gr&ouml;&szlig;ere und weitaus wichtigere Probleme gibt, die es zu diskutieren und zu l&ouml;sen gilt. Ich sehe jedoch in dem Fall der Boxerin \/ des Boxers einen Aspekt, der m.M.n. bisher nicht oder viel zu wenig beachtet wird: nach eigenen Worten gilt f&uuml;r das IOC nur das, was im Pass steht, und wenn dort &ldquo;Frau&rdquo; steht, darf die betreffende Person im Frauenboxen antreten. Chromosomen spielen f&uuml;r das IOC nach eigenem Bekunden keine Rolle.<\/p><p>Wenn das IOC aber wirklich nach dem Eintrag im Pass geht und bei dieser Einstellung bleibt, dann w&uuml;nsche ich dem IOC und allen richtigen Athletinnen, also allen biologischen Frauen, viel Spa&szlig; bei der Bewunderung der sportlichen Leistungen der Super-Athletinnen, die das deutsche &ldquo;Selbstbestimmungsrecht&rdquo; hervorbringen kann und wird! Diese Bewunderung kann dann bequem am heimischen TV erfolgen, denn gegen diese Gegnerinnen anzutreten, w&auml;re sinn- und aussichtslos und reine Energieverschwendung.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nWolfgang Klein<\/p><p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Lieber Wolfgang Klein,<\/em><\/p><p><em>als ich den Satz mit dem &bdquo;Pass&ldquo; von Thomas Bach h&ouml;rte, ist mir auch die Kinnlade heruntergekippt. Das ist nat&uuml;rlich Unsinn, das IOC hat als zweite Kategorie noch die wolkige Formulierung, dass eine Starterin bei den Frauenwettbewerben keine &bdquo;m&auml;nnliche Pubert&auml;t&ldquo; durchlaufen haben darf. Das ist nicht uninteressant, da bei den letzten Spielen in Tokyo mit dem neuseel&auml;ndischen Gewichtheber Laurel Hubbard ja in der Tat ein Transsexueller an den Frauenwettk&auml;mpfen teilgenommen hat, was &ndash; zu Recht(!) &ndash; zu Protestst&uuml;rmen f&uuml;hrte. So unt&auml;tig, wie Bach es gerne verkauft, ist das IOC also nicht. Warum er dieses nicht unwesentliche Detail bei der Pressekonferenz &bdquo;vergessen&ldquo; hat, kann ich mir auch nicht erkl&auml;ren. Sein eigener Pressestab hat das im Nachhinein jedenfalls korrigiert. Nun wartet auf das IOC einiges an Arbeit.<\/em><\/p><p><em>beste Gr&uuml;&szlig;e<\/em><br>\n<em>Jens Berger<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Danke Herr Berger f&uuml;r den Artikel: In Frankreich ist ein Sack Reis umgefallen und &bdquo;wir&ldquo; drehen durch<\/p><blockquote><p>&ldquo;Ist das nicht irre? Oder sehe nur ich das so?&rdquo;<\/p><\/blockquote><p>Ja, das ist absolut irre!<\/p><p>Allerdings geht es hier nicht nur um einen Sack Reis, sondern genauer gesagt um 2 S&auml;cke. Der erste kippt Spaltung aus, der zweite Ablenkung.<\/p><p>Ich selbst bin &Uuml;60, lesbisch, seit 35 Jahren mit meiner Partnerin zusammen. Wir haben zwei Kinder aus erster Ehe und inzwischen 2 Enkelkinder.<\/p><p>Als die Ehe auch f&uuml;r uns ge&ouml;ffnet wurde folgte ein kleines Zeitfenster der Beruhigung und Hoffnung, dass wir nun endlich als Teil der Gesellschaft akzeptiert seien. Nicht mehr und nicht weniger wollten wir.<\/p><p>Was hat der Frauenboxkampf mit mir und meiner Familie zu tun? NIX. Und dennoch wird wieder auf der gesamten Regenbogenflagge herumgetrampelt. Diese Flagge war einmal ein Zeichen des stolzen Mutes und des Widerstandes f&uuml;r mich. Aufrecht ging ich meinen Weg. Sie ist von Regierungen und Lobbyisten, auch auf dem R&uuml;cken von Kindern, auf eine Weise gekapert worden, die nur noch abscheulich ist. Und ich w&uuml;rde mich heute nicht mehr trauen sie &ouml;ffentlich zu tragen. Bin m&uuml;de geworden und es gibt die letzten Jahre wahrlich Vorrangigeres f&uuml;r das es sich zu k&auml;mpfen lohnt.<\/p><p>Chapeau, das haben die Herrschenden richtig gut hinbekommen. Dabei ist es doch wirklich nicht so schwer dies zu durchschauen. Wird doch heutzutage alles gespalten, was irgendwie geht. Ich erspare mir jetzt die Aufz&auml;hlung. Und ja, gerade weil es enorm wichtigere Themen gibt, soll hier getriggert werden um abzulenken.<\/p><p>Es funktioniert: Erh&ouml;he eine Gruppe und ziehe den Hass der anderen auf diese. Erfinde einen Skandal und ziehe eine ganze Minderheit mit hinein. Und die Spiele k&ouml;nnen auch mit wenig Brot weiter laufen.<\/p><p>Mein Wunsch w&auml;re, dass das Thema Spaltung, egal in welche Richtung, viel viel mehr erkannt wird um letztendlich den Fokus auf die menschenverachtenden Verbrechen zu richten und GEMEINSAM aufrecht dagegen zu stehen.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAnna Becker<\/p><p>P S bei Bedarf, darf dieser Leserbrief ver&ouml;ffentlicht werden. Allerdings bitte ich darum, das Kleingeschriebene im Text weg zu lassen. Gibt sonst meiner Meinung nach weitere Spaltung, Regierungstreue und Widerst&auml;ndler. Ich wollte nur aufzeigen.<\/p><p>PPS sie k&ouml;nnen sich sicherlich viel besser ausdr&uuml;cken als ich. W&auml;re es nicht an der Zeit mehr auf die gewollte Spaltung einzugehen und zu warnen, bevor wir Zust&auml;nde eines B&uuml;rgerkrieges bekommen? Das w&auml;re meine Bitte.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Als ich meiner &auml;u&szlig;erst unwissenden 35j&auml;hrigen Tochter (Akademikerin mit Masterabschlu&szlig;) k&uuml;rzlich vorschlug, sich mal etwas mit Politik und globalen Zusammenh&auml;ngen zu besch&auml;ftigen, bekam ich die aussagekr&auml;ftige Antwort: &ldquo;Ach, das ist alles so komplex.&rdquo;<\/p><p>Ihr komplettes akademisches Umfeld verh&auml;lt sich sehr &auml;hnlich. Hauptthemen sind jegliche Art von Selbstverwirklichung, Dating und die letzte Therapiesitzung. Eine hedonistische Gesellschaft, die sich nur noch mit sich selbst besch&auml;ftigt. Da bleibt kein Platz, die Bedeutung von Raketenstationierungen und &auml;hnliches zu erfassen.<\/p><p>Der eher durchschnittlich gebildete Teil der Bev&ouml;lkerung besch&auml;ftigt sich derweil auf X und Facebook mit Posts zum Geschlecht einer Olympiateilnehmerin und vergleichbaren weltbewegenden Themen. Die gew&auml;hlten Formulierungen dienen dann auch oft dem Frust-und Aggressionsabbau.<\/p><p>Die deutsche Gesellschaft, zumindest im Westen, pr&auml;sentiert sich zunehmend als Schafsherde, die nicht mal den Sch&auml;ferhund kennt, Hauptsache die Locken sind sch&ouml;n.<\/p><p>Ich hoffe, da&szlig; im &ouml;stlichen Teil der Republik noch eine wachere Bev&ouml;lkerung existiert, kann ich aus eigener Erfahrung leider nicht beurteilen.<\/p><p>Vielen Dank an die NDS, die einer der wenigen Lichtblicke in d&uuml;steren Zeiten sind.<\/p><p>Volker Gehring<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>das ist die Natur der Mehrheit der Menschen. Einfach mal<\/p><ul>\n<li>Friedrich Kellners Verdunkelt, vernebelt sind alle Hirne<\/li>\n<li>Le Bons Psychologie der Massen<\/li>\n<li>Kurt Tucholskys Gru&szlig; nach vorn<\/li>\n<li>Erich K&auml;stners politische Texte<\/li>\n<li>Konrad Lorenz &ndash;&nbsp; Der Mensch &ndash; zu dumm f&uuml;rs &Uuml;berleben? im Spiegel Nr. 45 \/ 1988<\/li>\n<li>und viele andere Autoren &hellip;<\/li>\n<\/ul><p>lesen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nG&uuml;nther Gottheis<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>grunds&auml;tzlich haben Sie vollkommen Recht, was die Relevanz eines olympischen Boxkampfs im Vergleich zur Stationierung von Mittelstreckenraketen, Armut und wom&ouml;glich dem schrecklichen Leid durch Kriege angeht.<\/p><p>Dennoch m&ouml;chte ich etwas zu bedenken geben, was die &ouml;ffentliche Diskussion dieses Themas angeht. Wir erleben seit Jahren eine Form von geistiger Umerziehung, damit wir in die neue Weltordnung passen, die andere f&uuml;r uns vorgesehen haben. Dazu geh&ouml;rt, dass man uns bei 20 Grad Celsius im Hochsommer vom hei&szlig;esten Sommer seit 1 Mio Jahren erz&auml;hlt, von D&uuml;rre bei Dauerregen und davon, dass wir zu akzeptieren haben, dass eine f&uuml;r uns optisch als Mann erkennbare Person eine Frau ist (das bezieht sich nicht nur auf Imane Khelif). Gerade letzteres f&auml;llt mir pers&ouml;nlich schwer, das mag ein Erziehung- und Generationenproblem sein. Was gestern richtig war, ist heute falsch. Hinzu kommt, dass W&ouml;rter eine andere Bedeutung bekommen oder &uuml;berhaupt nicht mehr verwendet werden d&uuml;rfen.<\/p><p>Falls wir uns gegen diese Entwicklung wehren, kann es zu existenzbedrohenden ausgrenzungen, Klagen und Bu&szlig;geldern kommen. Dieses t&auml;gliche ohnm&auml;chtige Erleben ist f&uuml;r viele Menschen n&auml;her, als z.B. die Mittelstreckenraketen oder der V&ouml;lkermord in Pal&auml;stina. Mich pers&ouml;nlich macht diese Entwicklung regelrecht fertig und k&ouml;nnte mir vorstellen, dass es anderen Menschen ebenso geht. Wenn eine Sache dann tats&auml;chlich mal &ouml;ffentlich angesprochen wird, &ouml;ffnet sich ein Ventil und es bricht aus den Leuten heraus.<\/p><p>Abgesehen davon k&ouml;nnen es viele Menschen nicht ertragen, wenn Frauen verpr&uuml;gelt werden (auch wenn das bei Boxk&auml;mpfen zu erwarten ist). Etliche haben vermutlich nie vorher einen Frauenboxkampf gesehen, werden jetzt aber durch die Bilder in der breiten Berichterstattung aufmerksam und sind schockiert.<\/p><p>Es geht auch hier ganz allgemein darum, dass Frauen ein Problem bekommen, wenn Menschen, die biologisch M&auml;nner sind, auf einmal in Frauendom&auml;nen eindringen. Wenn keine Reaktion erfolgen w&uuml;rde, geht es uns so, wie es Herr Juncker mal gesagt hat: &ldquo;Wir stellen etwas in den Raum und schauen was passiert&hellip;&rdquo; Vielleicht sind die Berichterstattung und die Reaktionen darauf auf den zweiten Blick doch nicht so krank, wie es Ihnen auf den ersten Blick scheint.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nH.L.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>so sehr ich sonst ihre Arbeit sch&auml;tze, aber dieser Artikel ist voll von untauglichen Vergleichen. Und man muss auch nicht gleich die geopolitischen Probleme vergessen, wenn man sich &uuml;ber Themen &auml;rgert, die direkt Frauenrechte betreffen &ndash; ich hoffe, das ist auch f&uuml;r M&auml;nner verst&auml;ndlich.<\/p><p>Mark Weston und Heinrich Ratjen gewannen in Disziplinen, in denen ihre m&auml;nnlichen Hormone von Vorteil waren, sie wussten nichts von ihren nicht sichtbaren m&auml;nnlichen Geschlechtsorganen und f&uuml;hrten, als es ihnen bekannt wurde, ein Leben als Mann. Zden&#283;k Koubek&nbsp;war eine erfolgreiche Frauensportlerin und definierte sich sp&auml;ter als Mann, der dann jedoch als Mann in seiner Disziplin keinen Erfolg mehr hatte &ndash; um nur 3 Ihrer Beispiele aufzugreifen.<\/p><p>Aus guten Grund ist die Geschlechts&uuml;berpr&uuml;fung beim Sport den Frauen vorbehalten &ndash; M&auml;nner m&uuml;ssen nicht beweisen, dass sie keine Frauen sind!<\/p><p>Gibt es eigentlich Intersexuelle, die in ihrer Disziplin bei M&auml;nnern starten und dann erfolgreich sind? Wird schwierig, weil ihnen dort ihr K&ouml;rperbau keine Vorteile bringt.<\/p><p>Aber wenn Intersexuelle in Frauendisziplinen antreten, bei denen ihnen ihr K&ouml;rperbau und\/oder ihre Hormone Vorteile bringen, dann soll das ok f&uuml;r die Frauen sein?<\/p><p>Auch der Vergleich mit dem Doping bei Frauen hinkt: Erstens werden die Dopingtests immer ausgereifter, weil es sehr wohl Diskussionen dar&uuml;ber gibt, ob Frauen sich mit m&auml;nnlichen Hormonen dopen d&uuml;rfen und zweitens haben theoretisch alle Frauen die gleiche Chance, sich mit m&auml;nnlichen Hormonen zu dopen und damit einen Gleichstand zu erreichen. Es gibt jedoch keine rechtliche M&ouml;glichkeit f&uuml;r biologische Frauen, sich mittels Doping auf das gleiche Muskel- und\/ oder Hormonniveau ihrer intersexuellen Sportgegnerinnen zu bringen.<\/p><p>Es ist mal wieder soweit, dass Frauen ihre Rechte verteidigen m&uuml;ssen: Und zwar als Frau in Frauenbereichen unter Frauen sein zu d&uuml;rfen! Wenn sie jetzt im Frauensport gegen nicht eindeutig definierte Frauen k&auml;mpfen m&uuml;ssen, w&auml;re die logische Konsequenz, dass am Ende die nicht eindeutigen Frauen auf dem SiegerINNENpodest stehen und die Frauen verschwinden wieder auf die hinteren Pl&auml;tze &ndash; also dahin, wo sie sich einst m&uuml;hsam vorgek&auml;mpft haben.<\/p><p>Elke Zetl<\/p><p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Liebe Frau Zetl,<\/em><\/p><p><em>ich wundere mich doch sehr &uuml;ber diese Zuschrift. Im Artikel fordere ich doch klar Regeln, die den von Ihnen korrekt beschriebenen Wettbewerbsvorteil abschaffen &hellip;<\/em><\/p><p>&bdquo;<em>Im Sport kann dies ein Problem sein, da Intersexuelle, die im Frauensport antreten, in einigen Bereichen einen Wettbewerbsvorteil haben k&ouml;nnen &ndash; und Boxen geh&ouml;rt sicher zu den Sportarten, bei denen man hier von einer Wettbewerbsverzerrung sprechen kann. Aber das ist Sache der Sportverb&auml;nde, die hier transparente Regeln aufstellen m&uuml;ssen.&ldquo;<\/em><\/p><p><em>beste Gr&uuml;&szlig;e<\/em><\/p><p><em>Jens Berger<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihren sch&ouml;nen Beitrag, auch wegen den Erinnerungen an &auml;hnliche Situationen in der Vergangenheit im Leistungssport.<\/p><p>Allein, f&uuml;r wen schreiben Sie diesen Artikel??<\/p><p>Die NDS-Leser werden Ihnen sowieso zustimmen und die vermeintlich &ldquo;Linken&rdquo;, die Ihr politisches Bewusstsein auf die heuchlerischen moralinverseuchten Mainstream-Medien st&uuml;tzen anstatt auf Verst&auml;ndnis von Historie und den daraus folgenden Konsequenzen oder Notwendigkeiten, verharren gedanklich in ihrer pseudo-emotionalen Blase feiern sich in ihrer Gro&szlig;artigkeit selbst und orientieren sich an &ldquo;ihren Leitmedien&rdquo; tats&auml;chlich lieber z.B. an der TAZ.<\/p><p>Dieses billige Verhalten bedeutet in der Regel die Ausschaltung bzw. die konsequente Verdr&auml;ngung und Ignoranz von Vernunft. Auch der sogenannte Sportjournalismus arbeitet journalistisch genauso manipulativ und suggestiv wie der angebliche Qualit&auml;tsjournalismus und tr&auml;gt damit &ndash; etwas verdeckt &ndash; seinen Teil zur Massenlenkung bei.&nbsp;<\/p><p>Wie sich in dieser aktuellen Situation eine m&ouml;gliche Umkehr der freiwilligen Selbstverbl&ouml;dung durch pers&ouml;nlichen Denkfaulheit herbeif&uuml;hren lassen soll&hellip;. dazu f&auml;llt mir leider nichts mehr ein. Die Menschen in Deutschland bewegen sich immer mehr auf dem Niveau von Pippi Langstrumpf im Sinne von &ldquo;Ich mache mir die Welt, wie sie mir gef&auml;llt&rdquo;, die etwas intelligenteren (Was fangen die eigentlich blo&szlig; mit ihrer Intelligenz an?) unter denen geben durch ihr Denken und Handeln Arthur Schopenhauer mit seinen Kernaussagen aus seinem Meisterwerk &ldquo;Die Welt als Wille und Vorstellung&rdquo; unfreiwillig recht.&nbsp;<\/p><p>So oder so, in beiden F&auml;llen spielt notwendige Vernunft hier keine Rolle und der Narzissmus sowie der Realit&auml;tsverlust der Akteure wird immer gr&ouml;&szlig;er und damit in allen sozialen und gesellschaftlichen Fragen immer bedrohlicher, weil regressiver!<\/p><p>Ich bewundere bei den NDS-Machern sehr die Energie und Ausdauer, mit der Sie alle mit Ihren Artikeln gegen die grassierende Propaganda, Desinformation und gezielten Verdummung anschreiben. Ich habe gro&szlig;en Respekt davor, weil ich selbst schon lange die Hoffnung ausgegeben habe und wei&szlig;, wie viel Kraft Ihre Arbeit kosten kann.<\/p><p>Schopenhauer soll in seinen Unterlagen folgendes geschrieben Haben:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Ich lege hier f&uuml;r den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer &uuml;berschw&auml;nglichen Dummheit verachte und mich sch&auml;me, ihr anzugeh&ouml;ren.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wer Schopenhauer ein wenig studiert hat, wei&szlig;, das er diesen Satz nicht als eine Art Menschenfeind geschrieben hat, sondern es das Ergebnis seiner intensiven lebenslangen Arbeit mit der deutschen Geschichte und Kultur ist. Ich bin noch nicht soweit, diesen Satz f&uuml;r mich 1:1 zu &uuml;bernehmen, zumal diese These von damals f&uuml;r das heutige Europa auch sehr gut passt. Aber dennoch mu&szlig; ich auf Grund der Ereignisse z.B. der letzten 20 Jahre in unserer Republik mich immer selber daran erinnern, dass Schopenhauer schon 150 Jahre tot ist.<\/p><p>Mit den besten Gro&szlig;en und W&uuml;nschen verbunden mit einem gro&szlig;en Dank an Sie und alle aus dem NDS-Team.<\/p><p>Claus H&uuml;bner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Jens Berger,<\/p><p>ist das so? Kann man Probleme der Intersexualit&auml;t irgendwann im Verlaufe der Geschichte der olympischen Spiele der Neuzeit vergleichen mit der massiven Transpropaganda Zeit heute &ndash; gerade im Angesicht dieser Er&ouml;ffnungs&rdquo;Zeremonie&rdquo; dieser Spiele in Paris?<\/p><p>Ich empfinde Ihre gew&auml;hlte &Uuml;berschrift als ebensolche Mi&szlig;achtung der weiblichen W&uuml;rde wie diese gesamte Mode der Trans&rdquo;frauen&rdquo; im Frauensport &uuml;berhaupt. Und dieser Boxer*in war &ndash; wie auch Ihnen nicht entgangen sein d&uuml;rfte &ndash; beileibe nicht der erste Fall.<\/p><p>Was also soll dieser flapsige Beitrag? K&ouml;nnen Sie es tats&auml;chlich nicht ertragen wenn der Nebenwiderspruch mal wieder ernst genommen wollen will? Ihr Beitrag klingt wie vom Stammtisch des F&uuml;rimmerarschloch Vereins der linken M&auml;nner. Wie viele Tomaten m&uuml;ssen wir noch werfen?<\/p><p>mit befremdeten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJudit Lichtenberg<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>27. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>in Paris fiel wohl mehr als ein Sack Reis um. Die &ldquo;ganz B&ouml;sen&rdquo;, also Russland und Wei&szlig;russland, wurden von der Olympiade ausgeschlossen. Und dann gibt es einen Boxerverband IBA (International Boxing Association),&nbsp; der f&uuml;r das IOC den Olympischen Boxsport samt Reglement organisierte.<\/p><p>Bis &ndash; ja, bis, der Russe Umar Kremlew&nbsp; (ein ganz B&ouml;ser! Kremlew-Nomen est Omen!) 2020 dessen Pr&auml;sident wurde und der Zoff mit dem IOC in die hei&szlig;e Phase ging. Wikipedia: &ldquo;Die IOC Session (Vollversammlung des IOC) folgte am 22. Juni 2023 der Empfehlung des IOC Exekutivkomitees und entzog der IBA endg&uuml;ltig die Anerkennung als olympischer Sportverband&rdquo;.&nbsp;<\/p><p>Dies soll wohl das erste Mal &uuml;berhaupt sein, dass das IOC einen olympischen Sportverband rausschmiss. Als Info fehlt noch, dass diese IBA zuvor meines Wissens besagten Boxern bzw. Boxerinnen die Zulassung zum Frauenboxen wegen Nichtbestehen des Geschlechtstests verweigert hatte. Das IOC hat nun andere Regeln. Kurz, ich, an Olympia v&ouml;llig uninteressiert,&nbsp; gehe davon aus, dass es nicht (nur) um einen Sack Reis, sondern um ein St&uuml;ck Geopolitik handelt.<\/p><p>MfG, Gudrun Matthies<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>28. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Jens Berger gr&uuml;&szlig;e Sie,<\/p><p>nein, der Krieg im GAZA, Stationierung amerikanischer Mittelstreckenraketen in DE, die Armut, Verm&ouml;gensverteilung etc. sind nicht unwichtig!<\/p><p>Sicher hier geht es um (Brot und) Spiele, genauer gesagt um die Olympische Spiele.<\/p><p>Eigentlich bin ich an Sport nicht wirklich interessiert. Aber das die Olympische Spiele ein anderes Gesicht bekommen, finde ich nicht gut und derart pr&auml;sentiert werden, halte ich pers&ouml;nlich f&uuml;r niveaulos.<\/p><p>Demn&auml;chst werden vielleicht die Olympische Spiele vom Christopher Street Day begleitet, bei dem sich die Menschen gerne auch nackt zeigen. Ich bin bestimmt nicht pr&uuml;de, mache gerne FKK, aber eine Parade muss nicht derart ausarten, schon gar nicht Olympische Spiele.<\/p><p>Kenne pers&ouml;nlich M&auml;nner, die zur Frau wurden. Ist ja nicht schlimm und PRIVATSACHE. Man muss es aber nicht nach au&szlig;en tragen, waren deren Meinung.<\/p><p>Warum kann Frankreich Olympische Spiele nicht so ausrichten wie schon Jahre zuvor?<\/p><p>Und ja, lieber Jens Berger, es ist mir bekannt, dass es fr&uuml;her schon transsexuelle im Sport gab. Sie hatten es aber nicht so zur Schau gestellt, wie das heute der Fall ist. Ein kleiner feiner Unterschied.<\/p><p>In diesem Fall geht es um den Boxsport und nicht um sonstige Leichtathletik. Ich war mit einem Boxer verheiratet und wei&szlig; wovon ich rede.<\/p><p>Im Boxen einen &ldquo;Mann&rdquo; gegen eine Frau antreten zu lassen halte ich f&uuml;r sehr unfair, zumal ein Mann eine ganz andere Schlagkraft hat, als eine Frau. Vom Boxsport scheinen Sie, Jens Berger, kaum Ahnung zu haben, sonst w&uuml;rde er so etwas nicht schreiben&hellip;&hellip;&hellip;&hellip;&hellip;&hellip;. Auch eine Art der Besch&auml;ftigung sich dar&uuml;ber Gedanken zu machen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nSabine Schwenk<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>29. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Gesch&auml;tztes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>ausnahmsweise m&ouml;chte ich Jens Berger etwas widersprechen, denn an seinem Artikel &ldquo;In Frankreich ist ein Sack Reis umgefallen&hellip;&rdquo; st&ouml;ren mich einige Dinge doch.<\/p><p>Vollkommen recht hat Herr Berger damit, dass die Kriege in Gaza und der Ukraine, die absurde Aufr&uuml;stung etc. weit wichtigere Themen sind als das, was da gerade in Paris anl&auml;sslich der Olympiade stattfindet.<\/p><p>Ebenso stimmt es wohl, dass in Anbetracht der ungez&auml;hlten Frauen, die weltweit t&auml;glich von st&auml;rkeren M&auml;nnern verpr&uuml;gelt werden, die zwei zus&auml;tzlichen F&auml;lle in der Olympia-Arena keinen grossen Unterschied machen. Und auch missratene oder geschmacklose Nachbildungen oder Nachstellungen von grossen Kunstwerken gibt es zuhauf, da macht das &ldquo;letzte Abendmahl a la Paris&rdquo; so gesehen auch keinen Unterschied.<\/p><p>Was aber einen Unterschied macht, ist eben die Tatsache, dass die Olympiade als medial so sehr herausgehobenes Medienspektakel solche Sachen wie in einem Brennglas erscheinen l&auml;sst. Und viele Leute merken sehr wohl, dass ihnen da eine &ldquo;woke Weltanschauung&rdquo; wie mit dem Mastf&uuml;tterungs-Trichter ins Hirn gepresst werden soll (oder auf Englisch &ldquo;force fed&rdquo;). Und sie wehren sich &ldquo;instinktiv&rdquo; gegen die mediale &Uuml;berw&auml;ltigung, die etwas zur Norm setzen will, was mit den Werten der meisten Menschen nicht zu vereinbaren ist.<\/p><p>Heute bin ich auf meinem Radweg wieder folgender aufgepinselten Losung begegnet:<\/p><blockquote><p>\nNo borders!<br>\nNo nations!<br>\nQueer<br>\nLiberation!\n<\/p><\/blockquote><p>Auch wenn mir unklar ist, ob die &ldquo;queere Befreiung&rdquo; nun Resultat der offenen Grenzen und der abgeschafften Nationen sein soll, oder einfach nur als drittes anzustrebendes Ziel aufgef&uuml;hrt ist: Was bitte soll denn diese Befreiung sein? Es gibt doch gar keine systematische Unterdr&uuml;ckung von &ldquo;queeren&rdquo; Menschen, jeder kann doch so schwul oder lesbisch oder &ldquo;genderfluid&rdquo; leben, wie er will &ndash; schon seit Jahrzehnten. Und wer sich doch ob seiner sexuellen Orientierung zur&uuml;ckgesetzt f&uuml;hlt, kann sich ja auf den hervorragend allgemein formulierten Artikel 3 des Grundgesetzes berufen und klagen.<\/p><p>Wenige denken dar&uuml;ber nach, warum im GG laut Artikel 6 &ldquo;Ehe und Familie unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung&rdquo; stehen sollen. Ganz eindeutig als Reaktion auf die gesellschaftliche Wirklichkeit der Nazizeit formuliert. Der Wokismus steht als Ideologie m.E. ganz eindeutig im Sinne der Machteliten, die sich &ndash; wie die Nazis &ndash; durch die Aufl&ouml;sung aller gewachsenen Bindungen bzw. den Ersatz derselben durch auf Knopfdruck zu erzeugende oder zu l&ouml;schende &ldquo;communities&rdquo; die Festigung ihrer Macht erhoffen.<\/p><p>Olympia 2024 ist da eben ein weiteres Steinchen im Mosaik.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen<br>\npeter a. schulz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>30. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Jens Berger,<\/p><p>Ich sch&auml;tze Ihre klugen (volkswirtschaftlichen) Analysen sonst sehr, mu&szlig; Ihnen aber hier vehement widersprechen.<\/p><p>&bdquo;Schuster bleib bei Deinen Leisten&ldquo; &ndash; oder &bdquo;Berger bleib bei der Volkswirtschaft und hab nicht den Anspruch &uuml;berall geistige Erg&uuml;sse zu liefern)<\/p><p>In Frankreich ist nicht &bdquo;ein Sack Reis umgefallen&ldquo;, sondern eine Frau und Sportlerin hatte Angst um Ihr Leben und Ihre Gesundheit und hat einen Boxkampf nach weniger als einer Minute gegen einen Gegner\/eine Gegnerin abgebrochen, der\/die ungleich st&auml;rker an K&ouml;rper- und Schlagkraft war.<\/p><p>&bdquo;Imane Khelif aus Algerien und Lin Yu&nbsp;ting aus Taiwan waren bei der Box-WM 2023 ausgeschlossen worden, weil ihre DNA-Tests ergeben hatten, dass sie keine Frauen seien und XY-Chromosomen haben. Verschiedene Medien berichten, Khelif sei intersexuell. Weder von Khelif selbst, noch vom algerischen Olympischen Komitee gibt es dazu eine Aussage. Es liegt die Vermutung nahe, dass sie ohne sichtbare m&auml;nnliche Sexualorgane zur Welt kam, aber aufgrund ihres m&auml;nnlichen Chromosomensatzes eine m&auml;nnliche Pubert&auml;t durchlaufen und sich dementsprechend k&ouml;rperlich m&auml;nnlich entwickelt hat. Der Internationale Boxverband (IBA) best&auml;tigte damals: Zu gef&auml;hrlich f&uuml;r die Gegnerin. Denn: Die Schlagkraft bei Boxern, die eine m&auml;nnliche Pubert&auml;t durchlaufen haben, ist laut Studien im Vergleich zu Frauen um 162 Prozent h&ouml;her.&ldquo;(Hervorhebung. H-U.S.)<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.emma.de\/artikel\/intersexuelle-boxt-bei-olympia-ist-das-fair-341177\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">emma.de\/artikel\/intersexuelle-boxt-bei-olympia-ist-das-fair-341177<\/a><\/p><p>Karel Kosik verdanken wir durch sein Werk &bdquo;Dialektik des Konkreten&ldquo; (suhrkamp 1986, 2016) die Unterscheidung von &bdquo;Erscheinung&ldquo; und &bdquo;Wesen&ldquo;. Als Sozialwissenschaftler frage ich, was hinter der &bdquo;Erscheinung&ldquo; wohl das Wesentliche ist.<\/p><p>Es ist von gro&szlig;er Bedeutung bei all der Hysterie und dem medialen &bdquo;Geschrei&ldquo; zu schauen, um was es wirklich geht.<\/p><p>&bdquo;Die Unvernunft ist zur Vernunft der modernen kapitalistischen Gesellschaft geworden. (Kosik a.a.O.S. 96)<\/p><p>Wir erleben in vielen Bereichen eine Sinnentleerung von Begriffen und Ihre propagandistische Aufladung: Demokratie wird verteidigt, in dem Kritiker mit unscharfen Begriffen wie &bdquo;verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates&ldquo; kriminalisiert werden k&ouml;nnen. Unter dem Deckmantel des Kampfes f&uuml;r &bdquo;Diversity&ldquo;, der militant gef&uuml;hrt wird, werden Kampagnen gefahren, die viel Geld kosten und bei denen es aus meiner Sicht um &bdquo;Entgrenzung&ldquo; geht.<\/p><p>Dem Soziologen Martin Dannecker (1987) verdanke ich die Unterscheidung von &bdquo;dem Thema&ldquo; das politisch und medial kontrovers diskutiert wird und &bdquo;den konkreten betroffenen Menschen&ldquo;. Er als homosexuell liebender Mann engagierte sich f&uuml;r die Emanzipation von Lesben und Schwulen und lieferte in seinem Fachgebiet empirische Untersuchungen. Heute wird der emanzipatorische Ansatz aus den 80 Jahren des letzten Jahrhunderts pervertiert. Mir stellt sich auch hier die Frage &bdquo;qui bono? &ndash; Wer profitiert davon, wenn ein Ph&auml;nomen, das einen geringen Prozentsatz der Bev&ouml;lkerung betrifft medial und politisch so hochgekocht wird. Aus p&auml;dagogischer und therapeutischer Sicht wei&szlig; ich, da&szlig; die einzelnen jungen Menschen Hilfe und Unterst&uuml;tzung brauchen, Ihre schwierige eigene sexuelle und pers&ouml;nliche Identit&auml;t zu finden. Im Elternhaus, in der Schule, durch Beratung und oft auch durch Therapie. Das ist das Wesentliche und hier gibt es Hilfsangebote, sicher noch zu wenig, je nach Wohnort.<\/p><p>Auf der Ebene der &bdquo;Erscheinung&ldquo; m&uuml;ssen wir uns fragen (Kosik war ein marxistischer Philosoph),<\/p><p>wer verdient denn daran, wenn immer mehr junge Menschen (die in der Pubert&auml;t in einer &bdquo;normativen&ldquo; Krise&ldquo; sind) Pubert&auml;tsblocker erhalten sollen oder sich teuren Operationen unterziehen, die ganz wesentlich in Ihr Erleben des eigenen Leibes eingreifen und nach denen sich ihr Wohlbefinden vielleicht gar nicht steigert. Hier ist viel Geld zu erwarten und deshalb wird im Vorfeld viel Geld in Lobbyarbeit investiert (Ich gebe zu, das sind jetzt meine steilen Thesen).<\/p><p>Das Frauenboxen ist auch im Kontext der Er&ouml;ffnungsfeier zu sehen, bei der das Bekenntnis zum Kampf f&uuml;r &bdquo;Diversity&ldquo; ein Baustein war. Die kitschige Darstellung in Andeutung an Leonardo Da Vincis &bdquo;Letztes Abendmahl&ldquo; (Kitsch als verwahrloster Mythos) ist so nebenher mit eingeflossen. Es steht jedem Erwachsenen frei, sich in ein Nachtlokal zu begeben in dem es frivol, freiz&uuml;gig und mit zur Schau gestelltem Sex und scheinbar ohne Grenzen zugeht. Wenn aber eine sexualisierten Darstellung als Show erfolgt, in der zwischen drin ein Kind von 12 oder 13 Jahren, vielleicht auch j&uuml;nger, vorkommt, ist f&uuml;r mich als P&auml;dagoge und Therapeut eine Grenze &uuml;berschritten.<\/p><p>Leider hatte sich schon die Lesben- und Schwulenbewegung der 80-Jahre und den folgenden zu sp&auml;t von der P&auml;dophilenbewegung distanziert. Eine Verharmlosung von sexuellem Mi&szlig;brauch ist bei der Er&ouml;ffnungsfeier vielleicht nicht intendiert, aber durch diese Darstellung auch nicht ausgeschlossen.<\/p><p>(Es war ein einzelnes M&auml;dchen, keine Kindergruppe!?) Freiheit darf nicht absolut stehen, sondern sie mu&szlig; an Eigen- und Fremdverantwortung gebunden sein und den Schutz von Minderj&auml;hrigen garantieren.<\/p><p>Aber die Verwirrung scheint System zu haben. &ndash; nach Corona (nur das Impfen sch&uuml;tzt, Kinder gef&auml;hrden Ihre Gro&szlig;eltern), &ndash; w&auml;hrend dem Ukrainekrieg (Frieden durch Waffen??) erleben wir auch beim Thema Gendern Verwirrung und Angst als Herrschaftsinstrument. Je mehr sich junge Menschen frei f&uuml;hlen und andererseits durch mangelnde konkrete Kontakte zu Gleichaltrigen zutiefst in Ihrer sexuellen und sozialen Identit&auml;t verunsichert sind, je leichter sind sie &uuml;ber Medien zu lenken.<\/p><p>Macht &uuml;ber das Thema Sexualit&auml;t auszu&uuml;ben kennen wir &uuml;ber Jahrhunderte aus den Kirchen. Jetzt kommt der Machtanspruch &uuml;ber das Thema scheinbare Freiheit zur&uuml;ck.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nHorst-Uwe Scheck<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119229\">In diesem Zwischenruf<\/a> diskutiert Jens Berger &uuml;ber das Frauenboxen bei den Olympischen Spielen und insbesondere &uuml;ber die intersexuelle algerische Boxerin Imane Khelif. Das &bdquo;Modethema&ldquo; sei hierbei nicht Transsexualit&auml;t, sondern Intersexualit&auml;t. Es sei Sache der Sportverb&auml;nde, die hier transparente Regeln aufstellen m&uuml;ssten. F&uuml;r &bdquo;uns als Gesellschaft&ldquo; sei das alles hingegen ein &bdquo;sehr randst&auml;ndiges Thema&ldquo;. Denn:<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119377\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-119377","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119377","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=119377"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119377\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":119387,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119377\/revisions\/119387"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=119377"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=119377"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=119377"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}