{"id":119395,"date":"2024-08-09T08:46:45","date_gmt":"2024-08-09T06:46:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119395"},"modified":"2024-08-09T09:24:06","modified_gmt":"2024-08-09T07:24:06","slug":"hinweise-des-tages-4664","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119395","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119395#h01\">Der Entwurf des Bundeshaushalts 2025 ist geplatzt. Ampel streitet &uuml;ber Stilfragen: Zahlenmagie und Sommertheater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119395#h02\">Rheinmetall-Chef ermuntert Scholz zum Staatseinstieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119395#h03\">Kampfjets &amp; Co: Mehrheit gegen deutsche Milit&auml;rhilfe f&uuml;r Israel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119395#h04\">T&ouml;dlich f&uuml;r Journalisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119395#h05\">Grenzen des Verst&auml;ndnisses<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119395#h06\">Israels Finanzminister emp&ouml;rt mit Aussagen zu Gaza-Blockade<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119395#h07\">Verzicht auf Lack: Staatsumbau in der Bundesrepublik.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119395#h08\">Nancys Schrei nach Liebe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119395#h09\">Venezuela: CNE &uuml;bergibt Gericht Wahldaten, USA schw&auml;chen Gonz&aacute;lez-Anerkennung ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119395#h10\">&raquo;Wertegemeinschaft&laquo; entr&uuml;stet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119395#h11\">Der schwarze Kanal: Regelbasierte Putschhilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119395#h12\">Kubicki fordert von Lauterbach &ldquo;pers&ouml;nliche Konsequenzen&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Entwurf des Bundeshaushalts 2025 ist geplatzt. Ampel streitet &uuml;ber Stilfragen: Zahlenmagie und Sommertheater<\/strong><br>\nSPD und Gr&uuml;ne machten keinen Hehl daraus, dass sie lieber hinter verschlossenen T&uuml;ren weiterverhandelt h&auml;tten, und attackierten den Finanzminister. Von Unanst&auml;ndigkeit, Selbstvermarktung und schlechtem Stil war die Rede; SPD-Chefin Saskia Esken f&uuml;rchtete sogar, Lindners Auftreten &bdquo;besch&auml;digt wieder einmal die Regierung&ldquo;. Die FDP nutzte die Gelegenheit, um im Gleichschritt mit der CDU neue K&uuml;rzungen im Sozialbereich zu fordern. W&auml;hrenddessen &uuml;bte sich Lindner in Zahlenmagie: Im &bdquo;ZDF-Sommerinterview&ldquo; sprach er nur noch von einer Finanzierungsl&uuml;cke von f&uuml;nf Milliarden Euro. Wo die restlichen zw&ouml;lf Milliarden sind? Rund neun Milliarden Euro werden als &bdquo;globale Minderausgabe&ldquo; veranschlagt &ndash; sollen also von den Ministerien im laufenden Betrieb gek&uuml;rzt werden, ohne dass sich der Bundestag n&auml;her damit besch&auml;ftigt, wo genau das Geld gestrichen wird. Statt eines Darlehens f&uuml;r die Bahn k&ouml;nnte eine Eigenkapitalerh&ouml;hung von 3,6 Milliarden Euro vorgenommen werden, um Geld in den Konzern zu pumpen. Mit diesen Tricksereien w&uuml;rde sich die Ampel wieder der von der Schuldenbremse erlaubten Neuverschuldung von &bdquo;nur&ldquo; 44 Milliarden Euro ann&auml;hern. Am Ende wird ein neuer Kriegshaushalt stehen, vermutlich mit noch gr&ouml;&szlig;eren Zumutungen f&uuml;r die gro&szlig;e Mehrheit der Menschen in diesem Land. Eskens Sorge ist berechtigt. Aber es ist nicht Lindner, der die &bdquo;Regierung besch&auml;digt&ldquo;. Das Problem der Ampel sind nicht die politischen Vorhaben, die ihr misslingen, sondern die, die sie durchbringt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/zahlenmagie-und-sommertheater-4794377\/\">Vincent Cziesla in unsere zeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zum Niedergang der deutschen Wirtschaft: Vernunft w&auml;re sch&ouml;n<\/strong><br>\nDie Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im letzten Quartal ist die deutsche Wirtschaft geschrumpft, die Arbeitslosigkeit ist gewachsen. Eine Umkehr in der Wirtschaftspolitik ist dringend geboten. Die Art und Weise, wie diese Debatte hierzulande gef&uuml;hrt wird, l&auml;sst aber bef&uuml;rchten, dass es eine Umkehr wird, die vom Regen in die Traufe f&uuml;hrt. Wer die herrschenden Medien verfolgt, k&ouml;nnte den Eindruck gewinnen, SPD und Gr&uuml;ne st&uuml;nden f&uuml;r ein &bdquo;Weiter-so&ldquo;, das es gegen FDP und CDU\/CSU zu verteidigen gelte. Letztere st&uuml;nden f&uuml;r eine Strategie des massiven Sozialabbaus und der &bdquo;Entfesselung&ldquo; von Unternehmen von staatlichen Auflagen und finanziellen Belastungen f&uuml;r Arbeiter und Angestellten. Das ist Sommertheater, das gerade im Streit um den Haushalt zu beobachten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/vernunft-waere-schoen-4794313\/\">unsere zeit<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&ldquo;Aufwachen! Es ist Rezession&rdquo;: Warum Europa runterf&auml;llt und daran zerbrechen kann \/ Heiner Flassbeck<\/strong><br>\n&ldquo;Es muss ganz gewaltig knallen&rdquo;, warnt Heiner Flassbeck. Was er Notenbanken und Politik vorwirft und wie wir jetzt unsere Wirtschaft retten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=AjnHQrxgW7Y\">Mario Lochner via YouTube<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rheinmetall-Chef ermuntert Scholz zum Staatseinstieg<\/strong><br>\nRheinmetall-Chef Armin Papperger kann sich die Bundesrepublik Deutschland als Aktion&auml;r des R&uuml;stungsunternehmens gut vorstellen. Er w&uuml;rde sich dar&uuml;ber freuen, sagte er im Gespr&auml;ch mit RTL\/ntv &ndash; &ldquo;das w&auml;re bestimmt stabilisierend f&uuml;r den Kurs.&rdquo; Dem &ldquo;Handelsblatt&rdquo; zufolge erw&auml;gen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Verteidigungsminister Boris Pistorius Staatseinstiege in R&uuml;stungskonzerne. So stehe es in einem Entwurf f&uuml;r eine Sicherheits- und Verteidigungsindustrie-Strategie. Darin solle unter anderem festgeschrieben werden, dass sich die Bundesrepublik in &ldquo;strategischen F&auml;llen&rdquo; direkt an Unternehmen oder Projekten aus dem R&uuml;stungsbereich beteiligen k&ouml;nne. Noch vor wenigen Jahren habe man &ldquo;uns eher gemieden, da ist man nicht mit uns vor die Kamera gegangen&rdquo;, sagte Papperger mit Blick auf die Politik. Diese habe aber einen gro&szlig;en Schritt gemacht. &ldquo;Der Bundeskanzler und die Bundesregierung haben die Zeitenwende eingeleitet. Und das bedeutet auch, dass man anders umgehen muss mit denjenigen, die unsere Bundeswehr bef&auml;higen&rdquo;, so der Manager.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Rheinmetall-Chef-ermuntert-Scholz-zum-Staatseinstieg-article25146266.html\">n-tv<\/a>\n<p>dazu: <strong>Neue F&ouml;rderpl&auml;ne f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie<\/strong><br>\nDie Bundesregierung plant offenbar weitere Schritte, um die deutsche R&uuml;stungsindustrie zu st&auml;rken. Wie mehrere Medien berichten, sind mehrere Ma&szlig;nahmen bis hin zum direkten Einstieg angedacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/regierung-ruestungsindustrie-100.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Wirtschaft f&uuml;hlt sich in R&uuml;stungsstrategie &uuml;bergangen<\/strong><br>\nDer BDI bem&auml;ngelt eine Industriepolitik ohne Industriebeteiligung. 40 von 100 Milliarden Euro gingen ins Ausland, ohne dass deutsche Unternehmen etwas davon h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaft-fuehlt-sich-in-ruestungsstrategie-uebergangen-19908083.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kampfjets &amp; Co: Mehrheit gegen deutsche Milit&auml;rhilfe f&uuml;r Israel<\/strong><br>\nViele Menschen in Deutschland sind dagegen, dass die Bundeswehr Israel bei seiner Verteidigung milit&auml;risch hilft &ndash; etwa mit Eurofightern zur Drohnenabwehr. Das zeigt der aktuelle ARD-DeutschlandTrend. Demnach f&auml;nden es 68 Prozent der Befragten nicht richtig, wenn Deutschland Israel bei der Verteidigung milit&auml;risch unterst&uuml;tzt. 19 Prozent sind daf&uuml;r.  Ein genauerer Blick auf die verschiedenen Parteianh&auml;nger macht deutlich: Bei allen &uuml;berwiegt eine ablehnende Haltung. 62 Prozent der Gr&uuml;nen-Anh&auml;nger sind gegen eine milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung Israels durch Deutschland im Nahost-Konflikt, 27 Prozent sind daf&uuml;r. Bei den AfD-Anh&auml;ngern hielten 80 Prozent eine solche Milit&auml;rhilfe f&uuml;r falsch, 12 Prozent f&uuml;r richtig. Die Zustimmungswerte bei Anh&auml;ngern der anderen Parteien liegen dazwischen. (&hellip;)<br>\nDie milit&auml;rische Reaktion Israels auf die Terroranschl&auml;ge der Hamas geht hierzulande 57 Prozent der Befragten zu weit. 21 Prozent halten das Vorgehen Israels im Gazastreifen f&uuml;r angemessen. Im M&auml;rz hatten 28 Prozent der Befragten das israelische Vorgehen als angemessen bezeichnet, schon damals ging es der H&auml;lfte der Befragten zu weit. Die Zahl der Menschen in Deutschland, die Israels Vorgehen kritisch sieht, steigt seit vergangenem November konstant.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/kampfjets-and-co-mehrheit-gegen-deutsche-militaerhilfe-fuer-israel,UKr0vpu%20\">BR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>T&ouml;dlich f&uuml;r Journalisten<\/strong><br>\nIsraelische Angriffe t&ouml;teten mindestens 165 Medienschaffende seit Beginn des Gazakriegs.<br>\nSeit Kriegsbeginn sind 165 Journalisten und Medienschaffende in Gaza durch israelische Bomben get&ouml;tet worden. Das sind die offiziellen Zahlen des Medienb&uuml;ros in Gaza, &uuml;ber die Reuters Ende vergangener Woche berichtete, nachdem erneut zwei pal&auml;stinensische Al-Dschasira-Reporter bei ihrer Arbeit vor Ort durch israelische Bomben get&ouml;tet worden waren. Das Committee to Protect Journalists (CPJ) gibt die Zahl der get&ouml;teten Medienschaffenden mit 113 an, demnach &raquo;der t&ouml;dlichste Zeitraum f&uuml;r Journalisten&laquo;, seit Beginn der Datenerfassung 1992. Es gebe 350 weitere F&auml;lle &raquo;potentieller T&ouml;tungen, Festnahmen oder Verletzungen&laquo;, die untersucht w&uuml;rden. In den 22 Jahren zuvor wurden weitere 20 Journalisten durch israelisches Feuer get&ouml;tet. Laut Datenbank des CPJ hat Israel drei von vier aller im Jahr 2023 weltweit get&ouml;teten Journalisten zu verantworten. Im aktuellen Gazakrieg wurden demnach mehr Journalisten get&ouml;tet als in beiden Weltkriegen und dem Koreakrieg zusammen. Doch insbesondere in der deutschen Presse findet sich kaum eine einordnende Berichterstattung oder ein Stellenwert, der dem beispiellosen Angriff auf den eigenen Berufsstand angemessen w&auml;re. Von Mitgef&uuml;hl oder Emp&ouml;rung in Meinungsartikeln der b&uuml;rgerlichen Presse ganz zu schweigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/481255.krieg-gegen-bev%C3%B6lkerung-in-gaza-t%C3%B6dlich-f%C3%BCr-journalisten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Grenzen des Verst&auml;ndnisses<\/strong><br>\nEs ist gut, sich in einem Konflikt wie jenem in Nahost in beide Seiten hineinzuversetzen &mdash; es gibt jedoch Handlungen, die nicht mehr zu rechtfertigen sind.<br>\nWir verstehen das Selbstverteidigungsrecht eines Staates &mdash; schlie&szlig;t das jedoch Angriffe mit ein, die &uuml;ber jedes Ma&szlig; hinausgehen? Wir verstehen die Trauer &uuml;ber mehr als tausend Tote im eigenen Lager &mdash; rechtfertigt dies jedoch den Mord an mehr als drei&shy;&szlig;ig&shy;mal so vielen meist unschuldigen Menschen auf der anderen Seite? Es ist gut, sich um ein ausgewogenes Bild vom Nahostkonflikt zu bem&uuml;hen und sich nicht vorschnell auf eine Seite zu schlagen. Die Vorgeschichte dieser furchtbaren Kampfhandlungen ist verwickelt, jede der beiden Positionen kann man vielleicht bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Die Autorin hielt bei einer Demonstration f&uuml;r Pal&auml;stina eine Rede, bei der sie aufzeigte, wo ihre Toleranz endet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/grenzen-des-verstandnisses\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Israels Finanzminister emp&ouml;rt mit Aussagen zu Gaza-Blockade<\/strong><br>\nDie EU, Frankreich und Deutschland haben sich &uuml;ber &Auml;u&szlig;erungen des israelischen Finanzministers Besalel Smotritsch, mit denen er die Nahrungsmittelhilfe f&uuml;r Pal&auml;stinenser und Pal&auml;stinenserinnen im Gazastreifen bedauert und ein Aushungern als moralisch gerechtfertigt bezeichnet, entsetzt ge&auml;u&szlig;ert.<br>\nDer EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell teilte mit, man erwarte von der israelischen Regierung, dass sie sich eindeutig von den Worten von Minister Smotritsch distanziere.<br>\nDie &Auml;u&szlig;erungen zeigten erneut dessen Verachtung f&uuml;r das V&ouml;lkerrecht und die grundlegenden Prinzipien der Menschlichkeit. Das absichtliche Aushungern von Zivilisten und Zivilistinnen sei ein Kriegsverbrechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3365956\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verzicht auf Lack: Staatsumbau in der Bundesrepublik.<\/strong><br>\nDas deutsche Au&szlig;enministerium hat sich per Brief an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag daf&uuml;r eingesetzt, Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu in Ruhe zu lassen. Ankl&auml;ger Karim Khan hatte am 20. Mai Haftbefehle wegen schwerster Verbrechen f&uuml;r drei Hamas-Anf&uuml;hrer sowie Netanjahu und Verteidigungsminister Joaw Gallant beantragt. Das Baerbock-Ministerium r&uuml;gte noch am selben Tag, da sei der &raquo;unzutreffende Eindruck einer Gleichsetzung&laquo; der f&uuml;nf Personen entstanden. Dabei hatte Khan unterschiedliche Antragsgr&uuml;nde genannt, im Fall der beiden Israelis an erster Stelle das Kriegsverbrechen &raquo;Aushungern von Zivilisten als Methode der Kriegf&uuml;hrung&laquo;. Das kam in der deutschen Erkl&auml;rung, in der Verbrechen der Hamas benannt wurden, nicht vor. Die Anwendung doppelter Rechtsstandards und die Leugnung von Tatsachen sind das Markenzeichen deutscher Au&szlig;enpolitik geworden, seitdem sich die vergr&ouml;&szlig;erte Bundesrepublik auf Krieg eingestellt hat. Unter dem Etikett &raquo;regelbasiert&laquo; wechseln die Regeln je nach Kriegsziel, V&ouml;lkerrecht wird gebogen, wie es gerade passt. Und internationales Recht passt seit dem Angriffskrieg gegen Jugoslawien 1999 nie, weil die Bundesrepublik seit 25 Jahren stets in irgendeinen v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg verwickelt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/481234.verzicht-auf-lack.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nancys Schrei nach Liebe<\/strong><br>\nL&rsquo;&eacute;tat c&rsquo;est elle: Nancy Faeser. Sie hat h&ouml;chstpers&ouml;nlich Compact verboten. In welcher Verfassung Deutschland ist, merkt man an der Verfassung der Bundesinnenministerin.<br>\n&raquo;Ich habe heute das rechtsextremistische Compact-Magazin verboten&laquo;, verk&uuml;ndete Bundesinnenministerin Nancy Faeser am Morgen des 16. Juli 2024 bei X. Nicht etwa ihr Ministerium, nicht ihr Stab &ndash; ja, auch nicht &raquo;wir&laquo;, wie man das im Rahmen einer in der Bundesregierung beschlossenen Ma&szlig;nahme vielleicht sagen w&uuml;rde. Nein, Nancy Faeser hat es verboten. Ich, wie sie es aus ihrer Perspektive darlegt &ndash; anders als Julius Caesar, der auch mal in der dritten Person von sich gesprochen haben soll.<br>\nSie hielt es eher mit dem Sonnenk&ouml;nig. L&rsquo;etat, c&rsquo;est moi &ndash; oder anders formuliert: Die Zensur bin ich. Die Kritik an diesem Vorgehen war nicht gering. Zumindest im Bereich alternativer Medien, selten fand sich auch im Mainstream leise Kritik. Der berichtete indes nicht dar&uuml;ber im Sinne einer Berichterstattung &ndash; er zitierte mehr oder weniger aus der Packungsbeilage, die das Bundesinnenministerium, also ihro Gnaden Sonnenministerin Faeser, zum Verbot reichte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/nancys-schrei-nach-liebe\/\">Roberto De Lapuente in Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Venezuela: CNE &uuml;bergibt Gericht Wahldaten, USA schw&auml;chen Gonz&aacute;lez-Anerkennung ab<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des Nationalen Wahlrats Venezuelas (CNE), Elvis Amoroso, hat am Montag die vom Obersten Gerichtshof (TSJ) des Landes angeforderten Wahlunterlagen, einschlie&szlig;lich detaillierter Wahlprotokolle und Gesamtergebnisse, vorgelegt.<br>\nDie Forderung des TSJ nach den vollst&auml;ndigen Ergebnissen der Wahlbeh&ouml;rde und den dazugeh&ouml;rigen Unterlagen sowie nach Belegen f&uuml;r einen Cyber-Angriff geht auf ein Ersuchen von Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro an das h&ouml;chste Gericht des Landes zur&uuml;ck, den Wahlprozess vom 28. Juli zu kl&auml;ren und zu &uuml;berpr&uuml;fen, um die Spannungen im Zusammenhang mit dem Wahlergebnis zu entsch&auml;rfen.<br>\nDer CNE erkl&auml;rte Maduro in seiner letzten Aktualisierung zum Sieger der Wahl mit 51,95 Prozent (6,4 Millionen Stimmen) gegen&uuml;ber 43,18 Prozent (5,3 Millionen Stimmen) f&uuml;r den von den USA unterst&uuml;tzten Oppositionskandidaten Edmundo Gonz&aacute;lez.<br>\nDas Oppositionsb&uuml;ndnis Einheitliche Plattform, das Gonz&aacute;lez unterst&uuml;tzt und von der ultrarechten Politikerin Mar&iacute;a Corina Machado angef&uuml;hrt wird, erkennt die Ergebnisse nicht an und behauptet, sie sei Opfer eines massiven Betrugs geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2024\/08\/270873\/venezuela-cne-tsj-wahldaten-usa\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&raquo;Wertegemeinschaft&laquo; entr&uuml;stet<\/strong><br>\nAtombombenabw&uuml;rfe: Streit um Gedenken in Nagasaki wegen Ausladung des israelischen Botschafters.<br>\nHiroshima und Nagasaki haben mit ihrer Autorit&auml;t als Friedensst&auml;dte eine Ausstrahlung weit &uuml;ber die Landesgrenzen Japans hinaus. (&hellip;) Dieses Jahr liefen nun die Diskussionen hei&szlig;, ob Israel und die pal&auml;stinensische Autonomiebeh&ouml;rde eingeladen werden sollen. Beide St&auml;dte kamen unter politischen Druck, nicht zuletzt von Atombomben&uuml;berlebenden und deren Vertretern, Israel wegen der Bombardierung des Gazastreifens auszuschlie&szlig;en. Schlie&szlig;lich entschieden sich die St&auml;dte f&uuml;r gegens&auml;tzliche Varianten: Hiroshima hat nur Israel eingeladen, w&auml;hrend Nagasaki nur die Pal&auml;stinenser dabeihaben will. Interessanterweise erregte nun der Fall Nagasaki in den japanischen und internationalen Medien weit mehr Aufmerksamkeit als sein Gegenst&uuml;ck, obwohl Nagasakis B&uuml;rgermeister Suzuki Shiro nicht m&uuml;de wurde zu versichern, es handle sich um keine politische Entscheidung. Vielmehr gehe es darum, die &raquo;Gedenkveranstaltung f&uuml;r die Atombombenopfer in einer friedlichen und feierlichen Atmosph&auml;re zu begehen und sicherzustellen, dass sie ohne Zwischenf&auml;lle abl&auml;uft&laquo;. Hiroshimas B&uuml;rgermeister Matsui Kazumi andererseits rechtfertigte den Ausschluss der Pal&auml;stinenser mit dem etwas d&uuml;rftigen Argument, deren Autonomiebeh&ouml;rde werde international meist nicht als staatliche Institution anerkannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/481222.atombombenabw%C3%BCrfe-auf-japan-wertegemeinschaft-entr%C3%BCstet.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der schwarze Kanal: Regelbasierte Putschhilfe<\/strong><br>\nAm 3. M&auml;rz 1993 machte, so Wiegrefe, Kohl auf dem R&uuml;ckflug von einer Asienreise Station in Moskau und traf sich mit Jelzin. Der k&uuml;ndigte ihm laut den deutschen Aufzeichnungen einen Staatsstreich gegen das Parlament an, in dem &raquo;Neofaschisten&laquo; s&auml;&szlig;en. Vorbild solle das Vorgehen von Charles de Gaulle 1958 in Frankreich sein: Sondervollmachten, Aussetzung der Parlamentstagungen, neue Verfassung mit gr&ouml;&szlig;eren Rechten f&uuml;r den Staatschef. Jelzin wollte wissen, wie seine westlichen Sponsoren reagieren w&uuml;rden. Kohls Antwort: &raquo;Bei dieser Sache wolle er dem Pr&auml;sidenten helfen.&laquo; Den westlichen Staats- und Regierungschefs werde er sagen: &raquo;Was wollt ihr? Boris Jelzin und seine Ziele kennen wir &ndash; das ist entscheidend. Oder wollt ihr die unterst&uuml;tzen, die von diesen Zielen wegwollen?&laquo; Die Antwort werde sicher &raquo;Nein&laquo; lauten, habe Kohl prognostiziert. Ein Russland ohne zentrale Macht, aber mit billigen Rohstoffen und Arbeitskr&auml;ften &ndash; ein deutscher imperialistischer Traum, der erst zwei Weltkriege veranlasste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/480873.regelbasierte-putschhilfe.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kubicki fordert von Lauterbach &ldquo;pers&ouml;nliche Konsequenzen&rdquo;<\/strong><br>\nNach der Ver&ouml;ffentlichung ungeschw&auml;rzter Dokumente &uuml;ber die Sitzungen des Corona-Krisenstabs beim Robert-Koch-Institut (RKI) hat FDP-Vize und Bundestagsvizepr&auml;sident Wolfgang Kubicki pers&ouml;nliche Konsequenzen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach gefordert. In einem langen Text auf seiner Internetseite nimmt Kubicki Stellung zu den sogenannten RKI-Files. Er habe sich diese n&auml;her angeschaut, insbesondere den Zeitraum von Januar 2021 bis Fr&uuml;hjahr 2022. Mit Blick auf die Papiere wirft Kubicki dem SPD-Gesundheitsminister vor, die Unwahrheit gesagt zu haben. (&hellip;)<br>\nNach Ansicht Kubickis belegen die ver&ouml;ffentlichten Dokumente eine Einflussnahme des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) auf die RKI-Strategie, etwa mit Blick auf die Corona-Risikobewertung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Kubicki-fordert-von-Lauterbach-persoenliche-Konsequenzen-article25146452.html\">n-tv<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/wkubicki.abgeordnete.fdpbt.de\/zur-auswertung-der-rki-files\">Wolfgang Kubicki<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Diese Forderung &ndash; sogar aus den Reihen der Ampelkoalition &ndash; ist l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig. Haben die Protagonisten der politischen Corona-Ma&szlig;nahmen etwa allen Ernstes gedacht, es k&auml;me nichts &uuml;ber ihre unwissenschaftlichen Einflussnahmen heraus?<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Nach den RKI-Leaks: Untersuchungsausschuss gefordert &ndash; Ein Gespr&auml;ch mit Andrej Hunko: &bdquo;Am Ende die Spaltung &uuml;berwinden&ldquo;<\/strong><br>\nVor zwei Wochen ver&ouml;ffentlichte eine Journalistin die unzensierten Protokolle des Corona-Krisenstabs beim Robert Koch-Institut (RKI). UZ sprach mit dem Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko (BSW) &uuml;ber den Inhalt, die Folgen der Corona-Politik und seine Forderung nach einem Untersuchungsausschuss. [&hellip;]<br>\nEin Untersuchungsausschuss ist ein Instrument des Parlamentes, das harte Rechte hat. Dort k&ouml;nnen beispielsweise Zeugen vorgeladen und vereidigt werden. Das ist auch der Unterschied zu einer Enquete-Kommission oder zu einem B&uuml;rgerrat. Letzteren fordern SPD und Gr&uuml;ne. Hierf&uuml;r werden B&uuml;rger zuf&auml;llig ausgelost und sprechen dann &uuml;ber ihre Erfahrungen in der Corona-Zeit. Das kann man machen, aber es ist doch nicht ausreichend. Und eine Enquete-Kommission ist &ndash; mit Verlaub &ndash; ein Laberverein. Das war zumindest meine Erfahrung als Mitglieder der Enquete-Kommission zu 20 Jahren Bundeswehreinsatz in Afghanistan. Einen Untersuchungsausschuss gab es nur zum Abzug. Deshalb konnte dort beispielsweise nicht untersucht werden, wieso Deutschland &uuml;berhaupt in den Einsatz eingetreten ist. Solche Fragen wurden sofort unterbunden, weil sie nicht Teil des Untersuchungsauftrags waren. Daran sieht man, wie wichtig es ist, dass der Untersuchungsgegenstand weit genug gefasst wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/am-ende-die-spaltung-ueberwinden-4794372\/\">unsere zeit<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&bdquo;Einsch&uuml;chterung, Manipulation, falsches Framing&ldquo;: Juli Zeh fordert Aufarbeitung der Corona-Politik<\/strong><br>\nGemeinsam mit einer Soziologin und Jura-Professorinnen dringt die Schriftstellerin erneut zur Aufarbeitung der Corona-Jahre. Gewissheiten seien vorget&auml;uscht worden, Fehler nicht korrigiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/einschuechterung-manipulation-falsches-framing-juli-zeh-fordert-aufarbeitung-der-corona-politik-li.2242851\">Berliner Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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