{"id":119718,"date":"2024-08-16T12:29:01","date_gmt":"2024-08-16T10:29:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119718"},"modified":"2024-08-21T13:37:09","modified_gmt":"2024-08-21T11:37:09","slug":"nord-stream-sprengung-neue-enthuellungen-bringen-die-bundesregierung-in-zugzwang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119718","title":{"rendered":"Nord-Stream-Sprengung \u2013 neue Enth\u00fcllungen bringen die Bundesregierung in Zugzwang"},"content":{"rendered":"<p>Die j&uuml;ngsten <a href=\"https:\/\/archive.is\/8LKeL#selection-2571.76-2571.124\">Recherchen des <em>Wall Street Journals (WSJ)<\/em><\/a> zur Sprengung der Nord-Stream-Pipelines sollten eigentlich in Deutschland wie eine Bombe einschlagen. Wenn die Enth&uuml;llungen zutreffen, wurden die Pipelines nicht etwa von Hobbytauchern ohne Wissen der ukrainischen Regierung gesprengt, wie es deutsche Medien und auch die Bundesregierung bis heute behaupten. Geplant wurde der Anschlag laut <em>WSJ<\/em> vom damaligen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkr&auml;fte und auch Pr&auml;sident Selenskyj hatte der Operation gr&uuml;nes Licht gegeben, soll seine Zustimmung aber angeblich sp&auml;ter wieder zur&uuml;ckgezogen haben. Erweisen sich die Recherchen als korrekt, hat die Bundesregierung &ndash; nicht nur in diesem Punkt &ndash; einiges zu erkl&auml;ren. Es kann ja nicht sein, dass man einem Land, das einen kriegerischen Akt gegen die deutsche Infrastruktur ausf&uuml;hrt, Waffen und Geld im Wert mehrerer Milliarden schenkt. F&uuml;r weitere Unruhe im Fall Nord Stream k&ouml;nnte ein <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/video253016536\/Nord-Stream-Pipelines-Es-gab-Verabredungen-zwischen-Selenskyj-und-Duda-den-Anschlag-auszufuehren-sagt-der-Ex-BND-Chef.html\">Interview der <em>WELT<\/em> mit dem ehemaligen BND-Chef August Hanning<\/a> sorgen &ndash; der macht n&auml;mlich auch unserem Nachbarn Polen schwere Vorw&uuml;rfe und ist &uuml;berzeugt davon, dass Polen direkt in die Anschl&auml;ge verwickelt ist. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1044\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-119718-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240816_Nord_Stream_Sprengung_neue_Enthuellungen_bringen_die_Bundesregierung_in_Zugzwang_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240816_Nord_Stream_Sprengung_neue_Enthuellungen_bringen_die_Bundesregierung_in_Zugzwang_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240816_Nord_Stream_Sprengung_neue_Enthuellungen_bringen_die_Bundesregierung_in_Zugzwang_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240816_Nord_Stream_Sprengung_neue_Enthuellungen_bringen_die_Bundesregierung_in_Zugzwang_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=119718-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240816_Nord_Stream_Sprengung_neue_Enthuellungen_bringen_die_Bundesregierung_in_Zugzwang_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240816_Nord_Stream_Sprengung_neue_Enthuellungen_bringen_die_Bundesregierung_in_Zugzwang_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Die Vorstellung, dass sechs ukrainische Hobbytaucher ohne Wissen, Unterst&uuml;tzung und Billigung staatlicher Stellen im September 2022 mit einer Segelyacht nach Bornholm schipperten und drei der vier Str&auml;nge der gr&ouml;&szlig;ten und wichtigsten Gaspipelines sprengten, hielten die <em>NachDenkSeiten<\/em> von Anfang an in dieser Form <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99245\">f&uuml;r wenig plausibel<\/a>. Doch genau das ist die Geschichte, die der &Ouml;ffentlichkeit seit &uuml;ber einem Jahr von deutschen Medien erz&auml;hlt und die auch von der Bundesregierung immer wieder vorgetragen wird. Eine der Fragen, die nun zu beantworten sind, ist, ob und ab welchem Zeitpunkt die Bundesregierung wusste, dass diese Version nicht der Wahrheit entspricht. Die Recherchen des <em>WSJ<\/em> erz&auml;hlen n&auml;mlich eine in Teilen g&auml;nzlich andere Geschichte.<\/p><p>Demnach hatten im Mai 2022 einige hochrangige ukrainische Offiziere und ein Oligarch die Idee zu einer Sprengung der Pipelines gehabt. Diese Idee wurde dann an den obersten Befehlshaber der ukrainischen Armee, Walerij Saluschnyj, herangetragen, der die Anschlagspl&auml;ne fortan koordinierte. Pr&auml;sident Selenskyj habe dem Anschlagsplan zugestimmt. Das <em>WSJ<\/em> beruft sich dabei auf gleich vier Quellen, die allesamt laut <em>WSJ<\/em> am Anschlag beteiligt bzw. in die Planung involviert waren.<\/p><p>Doch bereits im Juni gab es offenbar das erste Problem. Der niederl&auml;ndische Auslandsgeheimdienst MIVD hat Wind von den Anschlagsplanungen bekommen und sowohl die CIA als die deutschen Dienste davon in Kenntnis gesetzt. Und hier kommt ein zweiter wunder Punkt der offiziellen deutschen Erz&auml;hlung, die zwar &ndash; ohne Details zu nennen &ndash; <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/nordstream-cia-warnte-ukraine-vor-anschlagsplaenen-a-c944da91-3138-42e8-b6f1-fdd2bf127e05\">best&auml;tigt<\/a>, dass es eine solche Warnung der Niederl&auml;nder gegeben habe, diese aber &bdquo;nicht ernstgenommen&ldquo; wurde. Das ist insofern doch sehr &uuml;berraschend, da die CIA die Warnung laut <em>WSJ<\/em> so ernstgenommen hat, dass die US-Regierung auf oberster Ebene Druck auf Pr&auml;sident Selenskyj ausge&uuml;bt hat, diese Pl&auml;ne zu verwerfen. Angeblich habe Selenskyj daraufhin seine Zustimmung zur&uuml;ckgezogen, doch Armeechef Saluschnyj habe die pr&auml;sidiale Order schlichtweg ignoriert und die Aktion weiterlaufen lassen. Letzteres kann man glauben oder nicht &ndash; es klingt schon sehr nach einer Schutzbehauptung, die Selenskyj aus der Schusslinie nehmen soll. Wie dem auch sei: Wenn diese Behauptungen so stimmen, handelte es sich bei dem Anschlag um einen staatlich beauftragten, geplanten und durchgef&uuml;hrten Anschlag und eben nicht um eine Aktion von Hobbyterroristen, von der die ukrainische F&uuml;hrung nichts wusste.<\/p><p>Die Bundesregierung muss zudem beantworten, warum sie die Warnung der Niederl&auml;nder angeblich nicht ernstgenommen hat. Wenn denn die USA diese Warnung so ernstgenommen haben sollen, dass man die Ukraine auf h&ouml;chster Ebene f&ouml;rmlich gewarnt hat, warum kam keine derartige Warnung aus Deutschland? Hat man &ndash; anders als die USA &ndash; die Berichte der Niederl&auml;nder wirklich nicht ernstgenommen? Hat man das Risiko vielleicht sogar billigend in Kauf genommen? Oder hat man die Berichte ernstgenommen, die Ukraine ebenfalls gewarnt und wurde dann von der Ukraine eiskalt hintergangen? Fragen &uuml;ber Fragen. <\/p><p>Interessant ist, dass diese Fragen von den Medien gar nicht gestellt werden. Kann es sein, dass weder Medien noch Politik an Antworten auf diese Fragen interessiert sind, da diese unweigerlich die Unterst&uuml;tzung der Ukraine durch Deutschland infrage stellen w&uuml;rden? Der Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines war ein Akt von Staatsterrorismus, ein kriegerischer Akt, wegen dem sogar der Verteidigungsfall f&uuml;r die NATO ausgerufen h&auml;tte werden m&uuml;ssen &ndash; doch die NATO k&auml;mpft ja bekanntlich nicht gegen die Ukraine, sondern an deren Seite. Letzteres ist auch vor dem Hintergrund der Pipelinesprengungen kaum mehr zu vermitteln.<\/p><p>Doch der WSJ-Artikel wirft noch weitere Fragen auf. So kam es kurz nach den Anschl&auml;gen im Oktober zu einer weiteren Lieferung geheimdienstlicher Erkenntnisse der Niederl&auml;nder an die USA und an Deutschland. Diese Informationen waren laut <em>WSJ<\/em> sehr detailliert und wiesen auch klar auf eine staatliche ukrainische Urheberschaft hin. Mit anderen Worten: Die deutschen Geheimdienste wussten bereits kurz nach den Anschl&auml;gen, was nun das <em>WSJ<\/em> aufgedeckt hat. Haben die Dienste diese Informationen nicht an die Regierung weitergegeben? Haben sie die Informationen weitergegeben und die Regierung hat sie verschwiegen und in der &Ouml;ffentlichkeit Falschinformationen gestreut? <\/p><p>Aussagen nicht namentlich genannter hochrangiger deutscher Politiker legen dies laut <em>WSJ<\/em> nahe &ndash; demnach habe man offenbar Angst gehabt, den &ouml;ffentlichen R&uuml;ckhalt f&uuml;r die milit&auml;rische und finanzielle Unterst&uuml;tzung der Ukraine zu verlieren. Offen ist zudem, ob die genannten Geheimdienstinformationen an die zust&auml;ndigen Ermittlungsbeh&ouml;rden weitergegeben wurden. Laut <em>WSJ<\/em> geschah dies &bdquo;aus Geheimhaltungsgr&uuml;nden&ldquo; n&auml;mlich nicht. Wenn das so stimmt, haben die deutschen Geheimdienste die Ermittlungen mit Vorsatz torpediert. Auch das w&auml;re ein Skandal.<\/p><p>Ein weiterer &ndash; in Teilen bereits bekannter &ndash; Aspekt, der im WSJ-Artikel eher am Rande auftaucht, ist die eigenwillige Rolle Polens bei den Anschl&auml;gen. So haben polnische Stellen das Sabotageteam nicht nur frei gew&auml;hren lassen, sondern auch s&auml;mtliche Ermittlungen deutscher Beh&ouml;rden torpediert. Mal wurden falsche Informationen gegeben, mal wurden die Ersuche der deutschen Ermittler ignoriert, mal wurden Beweismittel, wie die Aufnahmen einer Sicherheitskamera im Hafen Kolberg, vernichtet. <\/p><p>Das passt gut zu einer aktuellen <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2024-08\/nord-stream-anschlaege-taucher-sabotage-ermittlung\">Recherche deutscher Medien<\/a>, die nun herausgefunden haben, dass die polnischen Beh&ouml;rden einen von deutscher Seite &uuml;bermittelten Haftbefehl gegen einen namentlich bekannten Tatverd&auml;chtigen ganze sechzig Tage nicht beachtet haben, nur um den Ukrainer, der seinen Wohnsitz offenbar in Polen hatte, dann in die Ukraine ausreisen zu lassen, die ihre eigenen Staatsb&uuml;rger nicht ausliefert. Eine weitere namentlich bekannte Tatverd&auml;chtige postet derweil fr&ouml;hlich auf <em>X<\/em> von ihren Urlaubspl&auml;nen &ndash; man scheint sich sehr sicher zu f&uuml;hlen.<\/p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Svitlana U., eine der f&uuml;r den GBA Hauptverd&auml;chtigen beim <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Nordstream?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Nordstream<\/a>-Anschlag, postet dieses Foto. Mir schrieb sie gestern, sie sei in Polen, wolle nun in den Urlaub nach Portugal. <a href=\"https:\/\/t.co\/bMjyafm7Bp\">pic.twitter.com\/bMjyafm7Bp<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Tim R&ouml;hn (@Tim_Roehn) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Tim_Roehn\/status\/1824102100659257483?ref_src=twsrc%5Etfw\">August 15, 2024<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><p> <\/p><p>Entweder die polnischen Dienste haben kein Interesse an den Ermittlungen ihrer deutschen Kollegen oder sie sch&uuml;tzen die Tatverd&auml;chtigen aktiv. Wie dem auch sei &ndash; auch unser angeblicher Freund Polen h&auml;tte einige Fragen zu beantworten.<\/p><p>Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/video253016536\/Nord-Stream-Pipelines-Es-gab-Verabredungen-zwischen-Selenskyj-und-Duda-den-Anschlag-auszufuehren-sagt-der-Ex-BND-Chef.html\">Interview<\/a>, das die <em>WELT<\/em> gestern mit dem ehemaligen BND-Chef August Hanning gef&uuml;hrt hat. Hanning geht einen Schritt weiter. F&uuml;r ihn steht fest: &bdquo;Polen hat kein Interesse an einem Erfolg der Ermittlungen und das liegt nat&uuml;rlich daran, dass Polen in die Vorbereitung des Anschlags massiv involviert gewesen ist&ldquo;. Hanning begr&uuml;ndet dies folgenderma&szlig;en:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ganz offenkundig waren polnische Dienststellen hier eingeschaltet. Und ich glaube eben nicht nur Dienststellen, sondern ich glaube, das war eine Verabredung zwischen den h&ouml;chsten Spitzen in der Ukraine und in Polen. Und offenkundig hat ein ukrainisches Team den Anschlag ausgef&uuml;hrt. Und das ging aber nur mit starker und logistischer Unterst&uuml;tzung aus Polen; denn solche Entscheidungen fallen nicht auf unterer Ebene, sondern das sind Entscheidungen, die auf h&ouml;chster politischer Ebene gefallen sind. Und ich glaube, dass es hier Verabredungen zwischen Pr&auml;sident Selenskyj und Pr&auml;sident Duda gegeben hat, diesen Anschlag auszuf&uuml;hren.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Direkte Belege f&uuml;r diese Aussagen hat Hanning freilich nicht. Der Mann war aber immerhin zehn Jahre lang der Chef des deutschen Auslandsgeheimdienstes und steht nach eigenem Bekunden auch noch in gutem Kontakt mit Personen aus den Diensten und Ermittlungsbeh&ouml;rden &ndash; seine Aussagen sind also mehr als eine Privatmeinung unter vielen.<\/p><p>Je mehr Informationsfetzen ans Licht kommen, desto klarer wird das Bild. Doch die Erz&auml;hlung, wonach zwei befreundete europ&auml;ische Staaten sich zu einem kriegerischen Akt gegen Deutschland verschworen haben, passt nat&uuml;rlich nicht ins derzeitige politische Klima; also verschweigt man sie lieber. Das ist eine Unglaublichkeit, wenn man bedenkt, welcher Schaden Deutschland, seinen B&uuml;rgern und seiner Wirtschaft, durch den Anschlag auf die Ostseepipelines entstanden ist.<\/p><p>Mit gro&szlig;em Interesse d&uuml;rfte man die WSJ-Recherchen sicher auch in London vernommen haben. Dort hatten erst vor einigen Wochen die beiden Versicherungskonzerne Lloyd&rsquo;s of London und Arch vor Gericht die Zahlung von Schadensersatz an die Pipelinebetreiber <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=114565\">abgelehnt<\/a>. Ihre Argumentation: Der Anschlag sei kein Terrorakt, sondern k&ouml;nne nur von einem staatlichen Akteur durchgef&uuml;hrt worden sein. Daher greife, so die Versicherer, die &bdquo;Kriegsklausel&ldquo;, die die Versicherer aus der Haftung nimmt. Wenn die Recherchen des <em>WSJ<\/em> zutreffend sind, m&uuml;ssen nicht nur Lloyd&rsquo;s of London und Arch f&uuml;r die Sch&auml;den nicht haften, sondern auch alle anderen Versicherer und R&uuml;ckversicherer k&ouml;nnten sich auf die &bdquo;Kriegsklausel&ldquo; berufen. Der n&auml;chste Schritt w&auml;re dann wohl eine zivilrechtliche Klage gegen die Ukraine. Es bleibt also spannend.<\/p><p><em>Leserbriefe zu diesem Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119934\">finden Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Screenshot Wall Street Journal<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/dd2de34538de49e3ab8806d9944537da\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die j&uuml;ngsten <a href=\"https:\/\/archive.is\/8LKeL#selection-2571.76-2571.124\">Recherchen des <em>Wall Street Journals (WSJ)<\/em><\/a> zur Sprengung der Nord-Stream-Pipelines sollten eigentlich in Deutschland wie eine Bombe einschlagen. Wenn die Enth&uuml;llungen zutreffen, wurden die Pipelines nicht etwa von Hobbytauchern ohne Wissen der ukrainischen Regierung gesprengt, wie es deutsche Medien und auch die Bundesregierung bis heute behaupten. Geplant wurde der Anschlag laut <em>WSJ<\/em><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119718\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":119719,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,188,166],"tags":[3291,901,2608,799,2620,2490,260],"class_list":["post-119718","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-bundesregierung","category-terrorismus","tag-anschlag","tag-geheimdienste","tag-nord-stream","tag-polen","tag-selenskyj-wolodymyr","tag-staatsterrorismus","tag-ukraine"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/240816_August-Hanning.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119718","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=119718"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119718\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":119938,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119718\/revisions\/119938"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/119719"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=119718"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=119718"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=119718"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}