{"id":119729,"date":"2024-08-18T09:00:34","date_gmt":"2024-08-18T07:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119729"},"modified":"2024-08-16T13:13:16","modified_gmt":"2024-08-16T11:13:16","slug":"hinweise-der-woche-372","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119729","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119729#h01\">Berlin sch&uuml;tzt Netanjahu &ndash; Experte Kenneth Roth: &bdquo;Missverst&auml;ndnis der Staatsr&auml;son&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119729#h02\">Iskander in Kaliningrad &ndash; Zur Vorgeschichte eines fragw&uuml;rdigen Arguments.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119729#h03\">Bauernopfer gefunden? Ukrainischer General Saluschny soll Anschlag auf Nord Stream koordiniert haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119729#h04\">Utopie einer multipolaren Weltordnung: Wie Asien die Dominanz des Dollars brechen k&ouml;nnte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119729#h05\">Der neue Drei&szlig;igj&auml;hrige Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119729#h06\">Gro&szlig;firmen reduzieren Personal: &bdquo;Volkswirtschaftlich ist das eine Katastrophe&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119729#h07\">&raquo;Wir haben eine permanente Krise!&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119729#h08\">Reichtum in Deutschland: Renovierung des Sozialstaates und Rekonstruktion des Steuersystems notwendig!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119729#h09\">Klaus St&ouml;hr und Detlev Kr&uuml;ger: Etliche Corona-Ma&szlig;nahmen entweder unn&ouml;tig oder sch&auml;dlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119729#h10\">Die Regierung sieht vor lauter Verboten das Grundgesetz nicht mehr<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Berlin sch&uuml;tzt Netanjahu &ndash; Experte Kenneth Roth: &bdquo;Missverst&auml;ndnis der Staatsr&auml;son&ldquo;<\/strong><br>\nDer IStGH hat im Mai Haftbefehle gegen Israels Regierungschef wegen Kriegsverbrechen beantragt. Deutschland fordert den Gerichtshof nun auf, davon abzusehen. [&hellip;]<br>\nUm die beantragten Haftbefehle gegen Netanjahu und Galant zu verz&ouml;gern, stelle Berlin die &bdquo;wilde Theorie&ldquo; auf, dass der IStGH w&auml;hrend eines laufenden Krieges keine Anklage erheben d&uuml;rfe. Folge man dieser Logik, dann w&auml;re auch die Anklage gegen den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin nicht haltbar, so Roth.<br>\nDer Bundesregierung wirft der renommierte Jurist Doppelmoral vor: &bdquo;Die deutsche Regierung ist weltweit einer der wichtigsten H&uuml;ter der internationalen Strafgerichtsbarkeit, aber wenn es um Israel geht, macht sie eine Ausnahme.&ldquo; Das Bestreben der Bundesregierung, israelische Amtstr&auml;ger vom Geltungsbereich des humanit&auml;ren V&ouml;lkerrechts auszunehmen, beruhe auf einem &bdquo;Missverst&auml;ndnis der Staatsr&auml;son&ldquo;, so Roth weiter. Der Weg zur Wiedergutmachung des Holocaust bestehe nicht darin, die israelische Regierung zu verteidigen, egal was sie tue, sondern darin, Rechtsnormen zu verteidigen, die Juden und alle anderen sch&uuml;tzten. &bdquo;Wenn die Pal&auml;stinenser heute vom Schutz der Menschenrechte ausgeschlossen werden, werden es morgen auch die Juden sein&ldquo;, sagte Roth.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/berlin-schuetzt-netanjahu-experte-kenneth-roth-missverstaendnis-der-staatsraeson-li.2244112\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Genozid in Gaza oder der Bankrott der westlichen Werte<\/strong><br>\nDer Nahe Osten steht am Abgrund: Israels Politiker und Milit&auml;rs haben alle Hemmungen abgelegt. Ein Buch schildert die Barbarei. [&hellip;]<br>\nWestliche Waffen f&uuml;r die grosse Abrechnung mit der &laquo;Achse des B&ouml;sen&raquo;<br>\nDer Nahe Osten steht am Abgrund: Israels Politiker und Milit&auml;rs haben alle Hemmungen abgelegt. Im Gazastreifen haben Israels Politiker und Milit&auml;rs einen Genozid begangen und sind dabei, ihn fortzusetzen &ndash; wohl mit dem Ziel, die restlichen Pal&auml;stinenser endg&uuml;ltig aus dem Streifen und auch aus dem Westjordanland zu vertreiben. Eine neue ethnische S&auml;uberung ist also in vollem Gange.<br>\nZudem haben die Israelis F&uuml;hrer des Hamas und Hisbollah [v&ouml;lkerrechtswidrig] umgebracht und riskieren damit wohl ganz bewusst den grossen Krieg, von dem sich die Zionisten erhoffen, alle Probleme der Region in ihrem Sinne l&ouml;sen zu k&ouml;nnen.<br>\nDer Westen &ndash; also die USA, die EU und vor allem auch Deutschland &ndash; stehen loyal hinter Israel und liefern sogar noch Waffen f&uuml;r die grosse Abrechnung mit der &laquo;Achse des B&ouml;sen&raquo; &ndash; dem Iran und seinen Verb&uuml;ndeten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/der-genozid-in-gaza-oder-der-bankrott-der-westlichen-werte\/\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Petition f&uuml;r einen gerechten Frieden in Gaza<\/strong><br>\nHeute haben sieben Organisationen eine Petition mit dem Titel &bdquo;F&uuml;r einen gerechten Frieden in Gaza. Waffenexporte stoppen &amp; Hilfsblockade beenden!&ldquo; gestartet. Mit der Petition fordern namhafte NGOs gemeinsam mit lokalen Initiativen die Bundesregierung unter anderem dazu auf, keine R&uuml;stungsg&uuml;ter mehr nach Israel zu exportieren, wenn die Gefahr besteht, dass sie v&ouml;lkerrechtswidrig eingesetzt werden. Die Bundesregierung hat bekr&auml;ftigt, trotz zahlreich dokumentierter V&ouml;lkerrechtsverletzungen weiter Waffen an Israel liefern zu wollen. Die Petition ist ein zivilgesellschaftlicher Protest gegen diese Absichtserkl&auml;rung. Sie stellt acht Forderungen an die Bundesregierung, ihre politische Reaktion auf den Krieg in Gaza grunds&auml;tzlich zu &auml;ndern.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.ippnw.de\/presse\/artikel\/de\/petition-fuer-einen-gerechten-frieden.html\">IPPNW<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Iskander in Kaliningrad &ndash; Zur Vorgeschichte eines fragw&uuml;rdigen Arguments.<\/strong><br>\nKritikern der geplanten neuen Mittelstreckenraketen wird entgegengehalten, dass Deutschland schon lange durch russische Iskander-Raketen in der Exklave Kaliningrad bedroht werde. Die neuen US-Raketen seien daher lediglich eine Antwort auf diese Bedrohung.<br>\nEs lohnt daher, einen Blick auf die Vorgeschichte zu werfen. Diese reicht mindestens bis in das Jahr 2008 zur&uuml;ck. Damals drohte Russland erstmals, Iskander-Raketen mit einer Reichweite bis zu 500 km in der Region Kaliningrad aufzustellen &ndash; wenn die USA nicht von ihren Pl&auml;nen abr&uuml;cken w&uuml;rden, ein Raketenabwehrsystem in Tschechien und Polen zu errichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/arnogottschalk\/status\/1822250342026809481?s=46\">Arno Gottschalk auf Twitter\/X<\/a>\n<p>dazu: <strong>Scholz&rsquo; Raketen-SPD macht Wagenknecht ein unfassbares Geschenk<\/strong><br>\nIhre Entscheidung f&uuml;r die amerikanischen Raketen, mit denen Ziele tief in Russland angegriffen werden k&ouml;nnen, hat die SPD-F&uuml;hrung erheblich moralisch aufgeladen und rhetorisch ins Kitschig-Elegische &uuml;berh&ouml;ht: &bdquo;Als SPD &uuml;bernehmen wir Verantwortung daf&uuml;r, dass kein Kind, das heute in Deutschland geboren wird, wieder Krieg erleben muss.&ldquo; [&hellip;]<br>\nOffen bleibt auch, wie ein solches &ndash; ausschlie&szlig;lich auf amerikanische Mittelstreckenraketen gest&uuml;tztes &ndash; Versprechen zu der martialischen Ank&uuml;ndigung von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius passen soll, die Bundesrepublik Deutschland m&uuml;sse &bdquo;kriegst&uuml;chtig&ldquo; werden.<br>\nWenn die US-Raketen quasi den ewigen Frieden mit Russland herbeif&uuml;hren, weshalb sollte es dann noch eine Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht geben, an welcher der Verteidigungsminister arbeitet?<br>\nSchon der Titel des SPD-Pr&auml;sidiumsbeschlusses strahlt eine &Uuml;berheblichkeit aus, die der Wirklichkeit nicht standh&auml;lt. &bdquo;Wir organisieren Sicherheit f&uuml;r Deutschland und Europa&ldquo;, hei&szlig;t es da. Nun: Beim Washingtoner Raketenbeschluss war die SPD definitiv nicht dabei &ndash; sie wurde nicht einmal vorher konsultiert.<br>\nUnd auch, dass die Sozialdemokraten nun pl&ouml;tzlich die Partei sein wollen, die Sicherheit gleich auch noch &bdquo;f&uuml;r Europa&ldquo; organisiert, wird die eine oder andere nicht-sozialdemokratische Regierung, ob nun in Frankreich oder in Italien, wom&ouml;glich als anma&szlig;end empfinden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/analyse-von-ulrich-reitz-scholz-raketen-spd-macht-wagenknecht-ein-unfassbares-geschenk_id_260221091.html\">Focus Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bauernopfer gefunden? Ukrainischer General Saluschny soll Anschlag auf Nord Stream koordiniert haben<\/strong><br>\nWer war f&uuml;r den Anschlag auf Nord Stream verantwortlich? Ein US-Medium legt eine neue F&auml;hrte: Selenskij habe von den Pl&auml;nen gewusst, wollte sie aber auf Bitten des CIA stoppen. Ex-Generalstabschef Saluschny habe den Plan eigenm&auml;chtig umgesetzt. Der weist die Vorw&uuml;rfe als Provokation zur&uuml;ck.<br>\nIn der Frage, wer f&uuml;r den Anschlag auf Nord Stream verantwortlich ist, legt das Wall Street Journal (WSJ) eine neue F&auml;hrte. Im Mai 2022 habe sich eine kleine Gruppe ukrainischer Milit&auml;rs mit Gesch&auml;ftsleuten getroffen und in heiterer Runde den Anschlag auf Nord Stream verabredet, schreibt das WSJ. Als Quelle gibt die Zeitung vier mit der Sache vertraute Personen an, die allerdings anonym bleiben. Pr&auml;sident Selenskij sei informiert worden und habe den Plan zun&auml;chst unterst&uuml;tzt. An der Planung beteiligt war auch der damalige Generalstabschef der ukrainischen Streitkr&auml;fte, Waleri Saluschny. Saluschny ist inzwischen ukrainischer Botschafter in Gro&szlig;britannien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/europa\/215713-bauernopfer-gefunden-ukrainischer-general-saluschny\/%20\">RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Nord-Stream-Sprengung &ndash; neue Enth&uuml;llungen bringen die Bundesregierung in Zugzwang<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119718\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Es gab Verabredungen zwischen Selenskyj und Duda, den Anschlag auszuf&uuml;hren&ldquo;, behauptet der Ex-BND-Chef<\/strong><br>\nTrotz eines Haftbefehls im Fall der gesprengten Nord-Stream-Pipelines ist noch unklar, wer genau hinter den Anschl&auml;gen steckt. August Hanning, bis 2005 Pr&auml;sident des BND, glaubt an eine &bdquo;Verabredung zwischen den h&ouml;chsten Spitzen in der Ukraine und in Polen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/video253016536\/Nord-Stream-Pipelines-Es-gab-Verabredungen-zwischen-Selenskyj-und-Duda-den-Anschlag-auszufuehren-sagt-der-Ex-BND-Chef.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Erster Haftbefehl gegen Nord-Stream-Verd&auml;chtigen &ndash; Polen verweist auf deutsches Vers&auml;umnis<\/strong><br>\nDemnach f&auml;llt der Verdacht auf den Ukrainer Wolodymyr Z., dessen letzter Aufenthaltsort in Polen gelegen haben soll. Die Ermittler h&auml;tten ihn jedoch an seinem Wohnort nicht angetroffen, sagte eine Sprecherin der polnischen Generalstaatsanwaltschaft. &bdquo;Der Mann hat Anfang Juli die Grenze zwischen Polen und der Ukraine &uuml;berquert.&ldquo; M&ouml;glich sei dies gewesen, weil von deutscher Seite kein Eintrag in das Schengen-Register erfolgt sei, in dem die mit Europ&auml;ischem Haftbefehl Gesuchten gef&uuml;hrt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article252992088\/Nord-Stream-Erster-Haftbefehl-gegen-Ukrainer-erwirkt-Polen-verweist-auf-deutsches-Versaeumnis.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Utopie einer multipolaren Weltordnung: Wie Asien die Dominanz des Dollars brechen k&ouml;nnte<\/strong><br>\nEssay Der Anteil des Westens am Weltsozialprodukt liegt nur noch bei circa einem Drittel. Der Zeitpunkt f&uuml;r Asien und den Globalen S&uuml;den ist g&uuml;nstig, die Herrschaft des Dollars zu brechen und eigene W&auml;hrungsunionen &agrave; la Eurozone einzuf&uuml;hren<br>\nWirtschaftsleistung des Westens deutlich zur&uuml;ckgegangen, ihr Anteil am Weltsozialprodukt betr&auml;gt je nach Berechnungsmethode nur noch 32 bis 40 Prozent. Der Weg zu einer neuen hegemoniefreien Weltordnung ist jedoch lang, und er d&uuml;rfte auch sehr holprig sein. Denn noch dominieren die USA und der Westen weit und breit die Weltwirtschaft: &Uuml;ber 60 Prozent des internationalen Handels wird gegenw&auml;rtig &uuml;ber Dollar abgewickelt. Von diesem Finanzsystem profitieren vor allem die USA. Das ungleichgewichtige Finanzsystem stellt eine wirkungsvolle Unterst&uuml;tzung und Erg&auml;nzung f&uuml;r die neokolonialistische Weltarbeitsteilung dar. Es zementiert die global ungleiche Verteilung der Ressourcen und Einkommen.<br>\nEs besteht kein Zweifel daran, dass die gro&szlig;e Mehrheit der Staaten des Globalen S&uuml;dens den &Uuml;bergang zu einer multipolaren Weltordnung unterst&uuml;tzen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/multipolare-weltordnung-warum-asien-eine-waehrungsunion-wie-den-euro-braucht\/8737043a-f147-44db-8297-5b8c990d898e\">Mohssen Massarrat in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der neue Drei&szlig;igj&auml;hrige Krieg<\/strong><br>\nDeutschland ist in der Hand von Fanatikern in der Politik und in den Redaktionsstuben, die das Land in den Abgrund f&uuml;hren. Exklusivauszug aus &bdquo;Propaganda-Presse&ldquo;.<br>\nDie Medien als &bdquo;Vierte Gewalt&ldquo; und Kontrolleure staatlichen Machtmissbrauchs? Sch&ouml;n w&auml;r&rsquo;s! Tats&auml;chlich sind sie zu einer Art Propagandaabteilung der Kriegstreiber verkommen. Dienstbeflissen und auch in Folge pers&ouml;nlicher russlandfeindlicher Ressentiments versuchen sie die Kriegsstimmung immer weiter anzuheizen. Menschen, die das Krisengebiet nie selbst besucht haben und keine Vorstellung davon haben, was Krieg bedeutet, sto&szlig;en Anfeuerungsrufe in Richtung der ukrainischen Soldaten aus, die an der Front zu Tausenden verheizt werden. Teilweise ist es Presse und Fernsehen damit sogar schon gelungen, den nat&uuml;rlichen Selbsterhaltungstrieb einer Mehrheit in der deutschen Bev&ouml;lkerung auszuschalten, die normalerweise eher zu dem Motto &bdquo;Leben und leben lassen&ldquo; tendiert, nicht zum T&ouml;ten und Sterben. Nat&uuml;rlich gibt es Gegenkr&auml;fte &mdash; Menschen, die sich von der allgemeinen Kriegsstimmung nicht mitrei&szlig;en lassen. Aber hier nutzen die Medien ihre ganze Macht, um diese Bewegung zu beschimpfen und zu delegitimieren. Nicht nur jene Russen und Ukrainer, die ihre Kugeln abfeuern, haben Blut an ihren H&auml;nden &mdash; auch die Medien, die dieses Sterben propagandistisch vorzubereiten helfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/der-neue-dreissigjahrige-krieg\">Patrik Baab auf Manova<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ostdeutschland-Bashing: Der Spiegel irritiert mit &bdquo;Th&uuml;ringen ist braun&ldquo;-Beitrag<\/strong><br>\nObwohl klar sein sollte, dass Populisten gewinnen, wenn Leitmedien deren W&auml;hler beschimpfen, h&ouml;rt der Trend nicht auf. Ein Kommentar. [&hellip;]<br>\nSeit der in Ostdeutschland sich abzeichnenden Tendenz des Niedergangs etablierter Parteien und einem potenziellen Rechtsruck scheint sich die Diskrepanz zwischen Ostdeutschen und Spiegel-Redaktion nur noch mehr geweitet zu haben. Als w&uuml;rden die Hamburger Kollegen den Dialog mit dem Osten g&auml;nzlich einstellen wollen. Oder um es mit den Worten meiner Kollegin Wiebke Hollersen zu schreiben: &bdquo;Jetzt klingt das Magazin wie eine entnervte Mutter, die kurz davor ist, den Kontakt zu ihren erwachsenen Kindern abzubrechen. Aber vorher noch einmal droht, passiv-aggressiv, mit verkniffenem Gesicht.&ldquo;<br>\nMan sollte auf das Wording achten<br>\nGut, man h&auml;tte denken k&ouml;nnen, der Kommentar eines einzelnen Spiegel-Redakteurs mag ja nicht f&uuml;r die Haltung einer ganzen Redaktion stehen. Doch am Samstagmorgen kam man wirklich ins Gr&uuml;beln. Pl&ouml;tzlich hie&szlig; es in dem Artikel &bdquo;Die Lage am Morgen&ldquo;, verfasst von Markus Feldenkirchen: &bdquo;Oh, wie braun ist Th&uuml;ringen&ldquo;. Zahlreiche Kollegen beim Nachrichtendienst X zeigten sich verwundert &uuml;ber die &Uuml;berschrift des Textes und den weiteren Inhalt des Beitrags.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ostdeutschland-bashing-der-spiegel-irritiert-mit-thueringen-ist-braun-beitrag-li.2243662\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gro&szlig;firmen reduzieren Personal: &bdquo;Volkswirtschaftlich ist das eine Katastrophe&ldquo;<\/strong><br>\nMehrere Gro&szlig;konzerne planen, Tausende Mitarbeiter zu entlassen, um Platz f&uuml;r dringend ben&ouml;tigte Fachkr&auml;fte zu schaffen. Solche, die sich st&auml;rker auf K&uuml;nstliche Intelligenz (KI) oder Elektromobilit&auml;t konzentrieren &ndash; die Jobs der Zukunft.<br>\nContinental, einer der gr&ouml;&szlig;ten Autozulieferer, wird mehrere Werke schlie&szlig;en. Darunter auch den Standort in Gifhorn. Das Werk wurde 1951 gegr&uuml;ndet und sei heute nicht mehr wettbewerbsf&auml;hig. Die L&ouml;hne seien zu hoch, die Energie zu teuer, hei&szlig;t es laut Spiegel. F&uuml;r 900 Mitarbeiter soll die Besch&auml;ftigung nicht mehr weitergehen. Auch die Werke in Wetzlar und Schwalbach m&uuml;ssen schlie&szlig;en. Dort seien 1.200 Mitarbeiter betroffen, teilte das Unternehmen mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/grossfirmen-reduzieren-personal-volkswirtschaftlich-ist-das-eine-katastrophe-zr-93233138.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Jobcenter rechnen mit Einschnitten bei F&ouml;rderung von Arbeitslosen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will 2025 deutlich weniger Geld zur F&ouml;rderung von Arbeitslosen ausgeben. Jobcenter gehen von drastischen K&uuml;rzungen aus &ndash; auch in Mitteldeutschland. Dabei sollte die B&uuml;rgergeld-Reform gerade Langzeitarbeitslosen neue Chancen bieten.<br>\nF&uuml;r die F&ouml;rderung und Wiedereingliederung von Arbeitslosen steht im kommenden Jahr voraussichtlich deutlich weniger Geld zur Verf&uuml;gung. &ldquo;Auf Basis des aktuellen Haushaltsentwurfs m&uuml;ssen wir mit einer K&uuml;rzung von rund 30 Prozent rechnen&rdquo;, sagt der Werkleiter des Jobcenters in Jena, Matthias Welsch, im Gespr&auml;ch mit MDR AKTUELL. Allein in Jena stehen damit sch&auml;tzungsweise 1,4 Millionen Euro weniger zur Verf&uuml;gung, um beispielsweise Arbeitsgelegenheiten (AGH) oder Zusch&uuml;sse an Arbeitgeber f&uuml;r die Eingliederung Langzeitarbeitsloser zu bezahlen. &ldquo;In der Konsequenz m&uuml;ssen wir ab einem gewissen Zeitpunkt Ma&szlig;nahmen stoppen. Wer dann etwa Mitte des Jahres zu uns kommt, erh&auml;lt vielleicht nur noch eine Beratung, aber keine F&ouml;rderung mehr&rdquo;, sagt Welsch. (&hellip;)<br>\nAndere angefragte Jobcenter in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th&uuml;ringen erwarten, im kommenden Jahr mit weniger Mitteln auskommen zu m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/politik\/jobcenter-buergergeld-weiterbildung-eingliederung-budget-100.html\">mdr<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&raquo;Wir haben eine permanente Krise!&laquo;<\/strong><br>\nPanik an den B&ouml;rsen: Eine Talfahrt insbesondere am japanischen Aktienmarkt beschw&ouml;rt &Auml;ngste. Kommt jetzt die Finanzkrise? [&hellip;]<br>\nDe Lapuente: Ich bin ehrlich gesagt ein wenig verwundert, denn als man die Stimmen zum aktuellen B&ouml;rsencrash las, konnte man fast annehmen, dass wir unmittelbar vor einer schweren Wirtschafts- und Finanzkrise stehen. Bei Ihnen klingt das nun anders &hellip;<br>\nFlassbeck: Nein, selbst wenn es einen gro&szlig;en B&ouml;rsencrash g&auml;be, w&uuml;rde mich das nicht schockieren. Wir haben aber eine Art permanenter Krise, die sehr gef&auml;hrlich ist! Mindestens seit 2010 hat es Europa nicht geschafft, einen Aufschwung in Gang zu setzen. Seit Corona stehen wir v&ouml;llig blank da. Die USA sind real davongezogen, aber auch bei uns sind die Aktienrenditen hochgegangen. Herr Fratzscher hat in dem eben genannten Interview gesagt, das sich historisch zeigen lie&szlig;e, dass die Renditen am Aktienmarkt immer h&ouml;her als die der Staatsanleihen seien. Aber wo sollen denn die Renditen &ndash; richtige Renditen, keine Spekulationsgewinne &ndash; herkommen, wenn die Wirtschaft nicht w&auml;chst? Wenn die Wirtschaft nicht funktioniert, wie das in Europa seit &uuml;ber zehn Jahren der Fall ist, dann gibt es keine Zinsen und dann kann es auch keine Rendite geben. Woher soll die denn kommen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/dialog\/wir-haben-eine-permanente-krise\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Reichtum in Deutschland: Renovierung des Sozialstaates und Rekonstruktion des Steuersystems notwendig!<\/strong><br>\nSeit mehrere sich teilweise &uuml;berlappende und gegenseitig verst&auml;rkende Krisen, vor allem die Covid-19-Pandemie, die Energiepreisexplosion und die Inflation, die Gesellschaft ersch&uuml;ttern, dringt die Armut st&auml;rker in deren Mitte vor. Zugleich w&auml;chst der Reichtum, genauer: das Privatverm&ouml;gen einer kleinen Minderheit. Verursacht wird die soziale Polarisierung von zunehmendem Druck auf den Wohlfahrtsstaat einerseits sowie das Steuersystem andererseits. Nur durch deren Weiterentwicklung und solidarische Umgestaltung kann die sich vertiefende Kluft zwischen Arm und Reich geschlossen werden. (&hellip;)<br>\nWeil das Verm&ouml;gen den Kern des Reichtums bildet, ist seine j&auml;hrliche Besteuerung ein Schl&uuml;ssel zur Verringerung der sozialen Ungleichheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Verteilung\/Reichtum-in-Deutschland-Renovierung-des-Sozialstaates\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Klaus St&ouml;hr und Detlev Kr&uuml;ger: Etliche Corona-Ma&szlig;nahmen entweder unn&ouml;tig oder sch&auml;dlich<\/strong><br>\nIm Umgang mit Seuchenausbr&uuml;chen gibt es wissenschaftliche Regeln. Bei Corona hat man sich oft nicht daran gehalten. Was hei&szlig;t das f&uuml;r die Zukunft?<br>\nDie Covid-19-Pandemie hat tief in das Leben aller Menschen eingegriffen &ndash; wobei dieser Eingriff nicht nur durch die Infektionskrankheit selbst, sondern auch durch die Ma&szlig;nahmen der Regierung erfolgte. Die Herausforderungen durch die schnelle, weltweite Verbreitung eines neuen, f&uuml;r einige Bev&ouml;lkerungsgruppen sehr gef&auml;hrlichen Virus waren enorm und mussten von den politischen Verantwortlichen gemeistert werden.<br>\nWenn heute eine Aufarbeitung der damaligen Vorg&auml;nge gefordert wird, sollte das vorrangige Ziel dabei sein, Lehren f&uuml;r den gesellschaftlichen Umgang mit gro&szlig;en Infektionsausbr&uuml;chen (z.B. durch Influenzaviren) zu ziehen, die auch in der Zukunft nicht auszuschlie&szlig;en sind. Selbstverst&auml;ndlich sollte es aber auch darum gehen, als fehlerhaft erkannte Entscheidungen zur&uuml;ckzunehmen, wenn dies noch m&ouml;glich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/klaus-stoehr-und-detlev-krueger-etliche-corona-massnahmen-entweder-unnoetig-oder-schaedlich-li.2236610\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wir leben in den Gr&auml;ben der Pandemie<\/strong><br>\nBrisant an den Protokollen des RKI-Krisenstabs ist nicht, dass die daran beteiligten Wissenschaftler kontrovers &uuml;ber verschiedene Ma&szlig;nahmen diskutierten &ndash; dies ist vielmehr Ausdruck der Vielstimmigkeit innerhalb der Wissenschaft. Auch l&auml;sst sich kaum kritisieren, dass Entscheidungen seitens der Politik auf der Basis eines empirisch schwachen Fundaments getroffen wurden &ndash; das lie&szlig; sich angesichts der Neuartigkeit des Virus nicht anders machen und wurde stets offen kommuniziert.<br>\nAus juristischer Perspektive sind die Protokolle gleichwohl problematisch. Denn sie offenbaren, dass empirische Erkenntnisse, die f&uuml;r die rechtliche Bewertung von Ma&szlig;nahmen bedeutsam waren, &ouml;ffentlich nicht beziehungsweise abweichend kommuniziert wurden. Auf dieser Basis wurden vonseiten der Politik teils erhebliche Freiheitseingriffe gegen&uuml;ber den B&uuml;rgern gerechtfertigt, ihre empirische Grundlage als &bdquo;State of the Art&ldquo; der aktuellen naturwissenschaftlichen Forschung pr&auml;sentiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/rki-protokolle-die-corona-aufarbeitung-hat-gerade-erst-begonnen-19917329.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Man h&auml;tte einiges besser wissen k&ouml;nnen<\/strong><br>\nNichts war gew&ouml;hnlich an Corona. Dass Fehler gemacht wurden, bestreitet kaum einer. Doch noch immer sind viele Wunden in der Gesellschaft nicht geheilt &ndash; eine Aufarbeitung w&auml;re dringend n&ouml;tig. Doch die bleibt aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/corona-aufarbeitung-104.html%20\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Wir m&uuml;ssen die Corona-Jahre endlich aufarbeiten<\/strong><br>\nDie Zeit der Pandemie hat Spuren hinterlassen. Eine kritische Betrachtung des Umgangs der Politik mit der &Ouml;ffentlichkeit ist notwendig. (&hellip;)<br>\nViel wurde vergessen, noch mehr verdr&auml;ngt. Aus heutiger Sicht scheinen die Erinnerungen an die Corona-Zeit fast wie ein surrealer Traum. Sind wirklich Ordnungsh&uuml;ter mit Zollst&ouml;cken die Hamburger Elbpromenade entlanggelaufen, um die Abst&auml;nde zwischen Spazierg&auml;ngern zu messen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/einspruch\/rki-protokolle-wir-muessen-die-corona-jahre-endlich-aufarbeiten-19905238.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sehr fundiert argumentieren die vier Autorinnen, warum sie eine Aufarbeitung der merk-w&uuml;rdigen Coronazeit f&uuml;r unumg&auml;nglich halten. Bitte lesen Sie dazu auch Bastian Barucker: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119398\">&bdquo;Das RKI ist in seiner derzeitigen weisungsgebundenen Form als Beh&ouml;rde nicht mehr tragbar&ldquo;<\/a> und Corona-Ma&szlig;nahmen: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119366\">&bdquo;Wer jetzt immer noch behauptet, der Nutzen sei durch Studien nachgewiesen, verbreitet Fehlinformation&ldquo;<\/a>. Erinnert sei auch an diesen Beitrag von Albrecht M&uuml;ller vom 07. April 2020: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60021\">&Uuml;ber die Engstirnigkeit politischer Entscheidungen und ihre Popularit&auml;t. Ein Essay aus Anlass der Entscheidungen zu Corona<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Regierung sieht vor lauter Verboten das Grundgesetz nicht mehr<\/strong><br>\nDie Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ist kein Freibrief f&uuml;r die Verbreitung menschenverachtender Inhalte. Wohl aber ein Sieg f&uuml;r die Meinungs- und Pressefreiheit. Bis in die Bundesregierung hinein hat man offenbar das Wesen dieser rechtsstaatlichen Prinzipien nicht recht begriffen. Gesch&uuml;tzt sind nicht nur Staatsfunk oder konstruktive Ampel-Kritik, sondern gerade auch das Abseitige, Geschmacklose, Systemfremde. Die ganz andere Ansicht, die ja auch einmal die eigene sein kann. &Uuml;ber die Grenzen kann man immer streiten. Unter dem Deckmantel der Freiheit darf jedenfalls nicht Volksverhetzung betrieben oder anderen die Menschenw&uuml;rde abgesprochen werden. (&hellip;)<br>\nAber die Bundesregierung darf nicht mit den Mitteln des Vereinsverbots pauschal unliebsame Meinungen, gar Medien verbieten. Man kann immer gegen einzelne &Auml;u&szlig;erungen vorgehen. Es ist auch m&ouml;glich, dass ein Pamphlet von verfassungswidrigen Inhalten durchgehend gepr&auml;gt ist. So liegt der Fall hier offenbar nicht. Die Bundesregierung hat jetzt die vorl&auml;ufige Quittung f&uuml;r einen gef&auml;hrlichen Pr&auml;zedenzfall bekommen. Was wird als N&auml;chstes verboten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/nancy-faeser-und-aufhebung-des-compact-verbots-gefaehrlicher-irrweg-19919849.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119729\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-119729","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119729","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=119729"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119729\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":119732,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/119729\/revisions\/119732"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=119729"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=119729"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=119729"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}