{"id":11976,"date":"2012-01-20T16:28:40","date_gmt":"2012-01-20T15:28:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976"},"modified":"2012-01-20T16:28:40","modified_gmt":"2012-01-20T15:28:40","slug":"hinweise-des-tages-ii-45","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976#h01\">Heiner Flassbeck: A German end to the Euro vision<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976#h02\">Weltorganisationen warnen Staatschefs vor Sparkurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976#h03\">Schuldenbremse: Keine L&ouml;sung f&uuml;r Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976#h04\">Thomas Fricke &ndash; Heimliche Liebe zum Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976#h05\">Finanztransaktionssteuer: Br&uuml;derles wirre Logik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976#h06\">Warum schenken Sparer dem Bund Geld?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976#h07\">Spanien: Regierung klagt ihren Richter an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976#h08\">Kroatien: Die Armen zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976#h09\">Der zweigeteilte Arbeitsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976#h10\">Tarifl&ouml;hne und -geh&auml;lter 2011: Trotz h&ouml;herer Abschl&uuml;sse ein reales Minus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976#h11\">Zahl der Leiharbeiter steigt auf Rekordhoch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976#h12\">Forderung der &Auml;rzte ist vern&uuml;nftig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976#h13\">Gekauft wird, was billig ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976#h14\">Anlegersch&uuml;tzer auf Abwegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976#h15\">&bdquo;Kriegslobby ist stark&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976#h16\">Der Professor und die Schoko-Pistolen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976#h17\">&Auml;thiopien: Bauern weichen Investoren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976#h18\">Solidarische Bildung &ndash; Das Buch zur Summer Factory 2010<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=11976#h19\">Bild-Kritiker wollen Zeitung nicht geschenkt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=11976&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck: A German end to the Euro vision<\/strong><br>\nThe result is disastrous for the southern European economies as they are losing permanently market shares without being able to successfully retaliate the German attack. They would need a number of years with falling wages to come back into the markets. However, the time to do that is not available.  Falling wages mean falling domestic demand and recession especially in countries like Italy or Spain with small export shares of some 25% of GDP. The resulting depression would be politically unbearable.<br>\nEven a political tour de force would in vain as long as Germany is blocking the indispensable short and medium term relief measures. Until EMU as a whole recovers strongly, deficit countries will remain in current account deficits and will not be able to reduce their budget deficits.  What would be required is direct intervention by the ECB to bring down bond yields as well as Eurobonds to bridge the time until the deficit countries&rsquo; competitiveness is restored. These measures are blocked by the German economic policy doctrine.<br>\nThere is no solution to the current Eurozone crisis as long as no one effectively challenges the consistency of Germany&rsquo;s economic policy strategy with the logic of a monetary union. Captain Merkozy&rsquo;s boat approaches the rocks at high speed.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.eurointelligence.com\/eurointelligence-news\/home\/singleview\/article\/a-german-end-to-the-euro-vision.html\">Euro Intelligence<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Auch in der gestrigen Ausgabe der Wirtschaftszeitschrift Capital schreibt Flassbeck:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>Man habe das M&auml;rchen von der Staatsschuldenkrise erfunden, weil es als einziges in das Weltbild der herrschenden Lehre passe: &bdquo;der Staat ist der B&ouml;se, die Schuldenmacher haben die alleinige Schuld und Heilung gibt es nur f&uuml;r den, der die herrschende Lehre vollst&auml;ndig akzeptiert&ldquo;. Der Haken sei nur, dass die Sache nicht funktionieren k&ouml;nne. Es r&auml;che sich jetzt, das die gesamtwirtschaftliche Logik l&auml;ngst auf dem Altar der Marktideologie geopfert worden sei: Ein Staat, der die Staatsausgaben in einer Rezession k&uuml;rze und dazu noch Druck auf die L&ouml;hne aus&uuml;be, k&ouml;nne nur in dem Fall erfolgreich sein, wenn seine W&auml;hrung nicht aufgewertet w&uuml;rde und alle seine Handelspartner das Gegenteil t&auml;ten. &bdquo;Tun alle das Gleiche, wie es jetzt in der W&auml;hrungsunion auf dem Programm steht, k&uuml;rzen sie sich gegenseitig in Grund und Boden, verbessern ihre Wettbewerbsf&auml;higkeit gerade nicht, verschlechtern aber alle ihre binnenwirtschaftliche Lage.&ldquo; Die Weltwirtschaft gerate so in tiefes Wasser und Europa in einen Strudel. Man k&ouml;nnte das rettende Ufer erreichen, aber nur zu dem Preis, dass man seinen Dogmen und Mythen abschw&ouml;re.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Interessant ist, dass immer mehr &bdquo;Experten&ldquo; ihre Position in der Eurofrage &auml;ndern und sich der Einsicht beugen, dass in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage eine rigide staatliche Sparpolitik bei gleichzeitiger Senkung der Einkommen in eine Sackgasse f&uuml;hrt. Im angels&auml;chsischen Raum besteht dar&uuml;ber inzwischen weitgehende &Uuml;bereinstimmung, nur in Deutschland will das immer noch niemand verstehen.<\/em><\/p>\n<p><em>Selbst bei Goldman-Sachs d&auml;mmert es:<\/em> <\/p>\n<p><strong>Goldman-Sachs-Chefvolkswirt Jan Hatzius zur Euro-Krise:<\/strong><br>\nSie sagen, wir k&ouml;nnen in Europa eigentlich nicht von einer Staatsschuldenkrise sprechen, wenn es um die Ursache der aktuellen Krise geht. Das steht in Widerspruch zumal zu den Ansichten vieler deutscher &Ouml;konomen.<br>\nHatzius: Wenn man sich die Diagnose ansieht und schaut, wo wir standen im Jahr 2007, also am Vorabend der Krise, dann ist nicht zu erkennen, dass &uuml;berh&ouml;hte Neuverschuldung in den Peripheriel&auml;ndern der Ausl&ouml;ser f&uuml;r die Krise war. Durchschnittlich betrug die Neuverschuldung der f&uuml;nf Krisenl&auml;nder Griechenland, Italien, Spanien, Irland und Portugal im Jahr 2007 weniger als 1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Das ist nichts Dramatisches. Dagegen waren die finanziellen Defizite im privaten Sektor enorm. In Spanien waren das zum Beispiel 12 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, im Durchschnitt der F&uuml;nfergruppe waren es ungef&auml;hr 5 Prozent.<br>\nWas haben wir aus Ihrer Sicht f&uuml;r eine Krise?<br>\nHatzius: Eine der Zahlungsbilanz, die wesentlich aus dem Aufbau privater Schulden resultierte und die &uuml;ber private Kapitalzufl&uuml;sse in die Euro-Peripherie finanziert wurde.<br>\nBis die Finanzkrise kam und viele private Schulden &uuml;ber Rettungsma&szlig;nahmen auf den &ouml;ffentlichen Sektor &uuml;bertragen wurden.<br>\nNat&uuml;rlich. Jetzt sind die Defizite in den Krisenl&auml;ndern sehr gro&szlig;, im Durchschnitt 6 Prozent f&uuml;r 2011.<br>\nWas sollte getan werden?<br>\nHatzius: Meine aktuelle Sorge ist, dass derzeit ein zu gro&szlig;es Gewicht auf die zweifellos notwendige Konsolidierung der &ouml;ffentlichen Haushalte liegt im Verh&auml;ltnis zu der Zeit, die der private Sektor zur Anpassung braucht. Das kann man kontrovers diskutieren, weil sicher auch Konsolidierungsversprechen und -taten am Markt &uuml;berzeugen k&ouml;nnen und die Situation verbessern helfen. Die Frage der richtigen Konsolidierungsgeschwindigkeit ist &uuml;brigens auch in den Vereinigten Staaten noch ungekl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/aktien\/goldman-sachs-chefvolkswirt-hatzius-jeder-will-gerade-eine-schwache-waehrung-haben-11612846.html\">FAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Weltorganisationen warnen Staatschefs vor Sparkurs<\/strong><br>\nEs ist ein Appell, der aufr&uuml;tteln soll: Die Leiter von elf gro&szlig;en internationalen Wirtschaftsorganisationen warnen die Staatschefs aller L&auml;nder vor zu strengen Sparma&szlig;nahmen. Auf lange Sicht k&ouml;nnten finanzielle K&uuml;rzungen das Wirtschaftswachstum und Arbeitspl&auml;tze gef&auml;hrden, hei&szlig;t es in einer am Freitag ver&ouml;ffentlichten Erkl&auml;rung. Unterzeichner sind unter anderem die Chefs der Welthandelsorganisation, Pascal Lamy, die Direktorin des Internationalen W&auml;hrungsfonds, Christine Lagarde und Weltbank-Chef Robert Zoellick.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,810259,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist schon wenig seltsam, dass Mme Lagarde einerseits vor einer &uuml;bertriebenen Austerit&auml;t warnt und Griechenland mit ihrem IWF als Mitglied der Troika exakt diese &bdquo;strengen Sparma&szlig;nahmen&ldquo; aufzwingt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schuldenbremse: Keine L&ouml;sung f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nDen Eurol&auml;ndern wird eine Schuldenbremse nach deutschem Vorbild als Weg aus der Krise empfohlen. Dies w&auml;re jedoch gef&auml;hrlich &ndash; f&uuml;r die Konjunktur, die Staatsfinanzen und sogar die Finanzm&auml;rkte, so das IMK.*<br>\nDie Bundesrepublik hat es sich selbst auferlegt: das Verbot, &uuml;ber einen relativ eng gesteckten Rahmen hinaus neue Schulden aufzunehmen. Sorgen solch strenge Regeln in Sachen Staatsverschuldung f&uuml;r mehr Glaubw&uuml;rdigkeit an den Finanzm&auml;rkten? K&ouml;nnten sie also ein Vorbild sein f&uuml;r L&auml;nder wie Griechenland, Portugal oder Spanien? &bdquo;Wir halten diese Logik grunds&auml;tzlich f&uuml;r falsch und f&uuml;r den Fortbestand des Euro extrem gef&auml;hrlich&ldquo;, schreiben dazu die IMK-Forscher Achim Truger und Henner Will.<br>\nGrunds&auml;tzlich falsch sei sie, &bdquo;weil sie die Ursachen der Eurokrise in unzul&auml;ssiger Weise auf eine unsolide Finanzpolitik in den gegenw&auml;rtigen Krisenstaaten verengt&ldquo;, erl&auml;utern die beiden Volkswirte. Au&szlig;enwirtschaftliche Ungleichgewichte sowie die Verantwortung der gegenw&auml;rtig wirtschaftlich st&auml;rkeren Eurol&auml;nder w&uuml;rden fast vollst&auml;ndig ausgeblendet. Auch sei die Annahme l&auml;ngst widerlegt, Finanzm&auml;rkte w&uuml;rden ausschlie&szlig;lich rational agieren<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/impuls_2012_01_7.pdf\">B&ouml;ckler impuls [PDF &ndash; 170 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Heimliche Liebe zum Euro<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Merkel nervt seit zwei Jahren die halbe Welt, dass dieses oder jenes in der Krise nicht zu machen sei &ndash; weil sonst die skeptischen Deutschen die D-Mark zur&uuml;ckwollen. Und wenn diese These gar nicht stimmt? [&hellip;]<br>\nWird nicht st&auml;ndig von Umfragen berichtet, nach denen die Deutschen den Euro bl&ouml;d finden oder zu 37 Prozent eine Euro-kritische Partei w&auml;hlen w&uuml;rden? Ja. Bei n&auml;herem Hinsehen erweist sich diese Skepsis nur oft als, sagen wir, interpretationsf&auml;hig.<br>\nDen krassesten Fall daf&uuml;r hat gerade der deutsche Wissenschaftler Daniel Gros vom Br&uuml;sseler Thinktank CEPS in aufgedeckt. Zusammen mit seinem Kollegen Felix Roth ging er der Frage nach, warum eigentlich die Meinungsforscher von Allensbach 2011 in gro&szlig;en Artikeln und bei der CDU &uuml;ber drastischen Euro-Vertrauensschwund berichteten &ndash; w&auml;hrend &auml;hnliche Umfragen der EU-Kommission ganz anders ausfallen. [&hellip;]<br>\nUnd weil kaum einer &ldquo;sehr gro&szlig;&rdquo; antwortete, sei die erste Antwortoption irgendwann weggelassen worden, so Roth. Nachteil: Seitdem gab es asymmetrische Antwortoptionen. Was nach Erfahrung von Meinungsforschern mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu f&uuml;hrte, dass eine Menge Befragte die mittlere Variante (&ldquo;weniger&rdquo;) nun als eher neutrale Antwort nahmen. Zumal das &ldquo;weniger&rdquo; auch offenl&auml;sst, worauf sich das bezieht.<br>\nWenn das so ist, ist h&ouml;chst strittig, ob man &ldquo;weniger&rdquo; und &ldquo;kaum\/kein&rdquo; Vertrauen einfach zum Vertrauensmangel von mehr als 70 Prozent addieren darf. Gros und Roth machten den Gegencheck, indem sie die Mittelvariante mal herauslie&szlig;en. Ergebnis: Per saldo gab es zwischen den relativ seltenen Extremantworten eine Minimehrheit der Vertrauenslosen. Und siehe da: Das passt schon viel eher zum Eurobarometer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:kolumne-thomas-fricke-heimliche-liebe-zum-euro\/60157099.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Finanztransaktionssteuer: Br&uuml;derles wirre Logik<\/strong><br>\nNat&uuml;rlich wird es so sein, dass auch Aktienbesitzer die Abgabe zahlen m&uuml;ssen. Das ist gewollt und bei anderen Steuerarten, etwa der Mehrwertsteuer, nicht anders. Aber auch FDP-W&auml;hler sind klug genug, zu wissen, dass die Steuer sie kaum betrifft. Selbst wer ein &uuml;ppiges Aktiendepot besitzt, schichtet es nicht st&auml;ndig um. Die Steuer wird aber nur bei Bewegungen f&auml;llig. Au&szlig;erdem geht es &ndash; bei einem Steuersatz von 0,1 Prozent &ndash; um minimale Summen. Die Verwaltungsgeb&uuml;hren, die Banken f&uuml;r Fonds berechnen, liegen im Vergleich horrend hoch.<br>\nBr&uuml;derle verkauft seine W&auml;hler f&uuml;r dumm, wenn er sich als Schutzherr der Kleinaktion&auml;re aufspielt. Er n&auml;hrt den Verdacht, dass sich die FDP als Lobbyorganisation der Finanzdienstleister versteht. Nur die haben ein Interesse an einer Verhinderung, weil die Steuer Hochfrequenzhandel unattraktiver macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2012%2F01%2F19%2Fa0150&amp;cHash=72c6da58f1\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das wirklich &Auml;rgerliche ist, dass die FDP der Kanzlerin die M&ouml;glichkeit verschafft, sich hinter den FDP-Forderungen zu verstecken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Warum schenken Sparer dem Bund Geld?<\/strong><br>\nAnfang Januar ergab eine Auktion 6-monatiger Bundesschatzanweisungen eine negative Nominalrendite (genau: -0.012 Prozent). D.h. Sparer zahlten der Bundesregierung de facto eine Geb&uuml;hr f&uuml;r das Privileg, ihr Geld leihen zu d&uuml;rfen. [&hellip;]<br>\nMal angenommen ein griechischer Sparer will sich gegen einen m&ouml;glichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone absichern. Cash in Euros mag da als unsichere Anlage erscheinen, weil von Griechen gehaltene Euros  nach Aufbrechen der Eurozone vermutlich umgewertet werden in die neue griechische W&auml;hrung. Dieses Risiko scheint geringer bei Staatsanleihen: der deutsche Staat wird seine Staatsschulden auch nach einem Aufbrechen der Eurozone wohl in der W&auml;hrung bedienen, die in Deutschland legaler Tender ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kantooseconomics.com\/2012\/01\/20\/warum-schenken-sparer-dem-bund-geld\/\">Kantoos Economics<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Ein interessanter und keinesfalls unplausibler Gedankengang-<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Spanien: Regierung klagt ihren Richter an<\/strong><br>\nRichter Baltasar Garz&oacute;n steht vor Gericht, weil er den gr&ouml;&szlig;ten Korruptionsfall der regierenden Volkspartei in Valencia aufkl&auml;ren will. Eine Verurteilung w&auml;re das Ende f&uuml;r Spaniens mutigsten Richter, der in seinen 22 Jahren am obersten Strafgerichtshof Spaniens Ermittlungen gegen Drogenkartelle, die ETA und gegen die Verbrechen der Franco-Diktatur f&uuml;hrte. International bekannt wurde Garz&oacute;n 1998, als er einen Haftbefehl gegen Chiles Exdiktator Pinochet erlie&szlig;.<br>\nEs ist das erste Mal, dass sich ein Richter wegen eines mutma&szlig;lichen Verfahrensfehlers der Anklage der Rechtsbeugung ausgesetzt sieht. Normalerweise werden Abh&ouml;rprotokolle, sollten sie sich als nicht rechtm&auml;&szlig;ig erweisen, in der Hauptverhandlung als Beweismittel nicht zugelassen. Strafrechtliche Konsequenzen f&uuml;r den Ermittlungsrichter hatte dies bisher nie. Kommende Woche wartet ein weiteres Verfahren auf Garz&oacute;n. Die Kl&auml;ger &ndash; drei faschistische Organisationen &ndash; beschuldigen Garz&oacute;n, die Verbrechen der Franco-Diktatur untersucht zu haben, obwohl er wusste, dass er nicht zust&auml;ndig war. Sie fordern 20 Jahre Berufsverbot.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2012%2F01%2F18%2Fa0070&amp;cHash=c55703f12d\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kroatien: Die Armen zahlen<\/strong><br>\nIn der Europ&auml;ischen Union herrscht Krisenstimmung. Aber viele Kroaten verbinden mit dem Beitritt ihres Landes zu &raquo;Europa&laquo; Hoffnungen auf eine bessere Zukunft, auf Wohlstand und eine Reisefreiheit, die die &auml;lteren noch aus jugoslawischen Zeiten kennen. Anfang 2011 gab es dennoch Demonstrationen gegen die EU in mehreren kroatischen St&auml;dten. Sie lie&szlig;en sich nicht eindeutig politisch einordnen, denn neben linken Gruppen hatten sich auch Nationalisten daran beteiligt. Dennoch waren diese Proteste Ausdruck einer wachsenden Skepsis gegen&uuml;ber der &raquo;europ&auml;ischen Integration&laquo;. Am Sonntag wird es ein Referendum &uuml;ber den geplanten EU-Beitritt geben. Laut Umfragen ist eine Zweidrittelmehrheit f&uuml;r den Anschlu&szlig; an den Block sicher. Die linksgerichtete d&auml;nische &raquo;Volksbewegung gegen die EU&laquo; hat die Kroaten dazu aufgerufen, mit Nein zu stimmen. Jetzt sei der &raquo;denkbar schlechteste Zeitpunkt&laquo;, hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung. Die aktuelle Euro-Krise stelle eine gro&szlig;e Gefahr f&uuml;r die demokratische und wirtschaftliche Entwicklung Kroatiens dar, so die d&auml;nische Gruppierung.<br>\nBereits jetzt sagt die Weltbank Kroatien f&uuml;r 2012 eine wirtschaftliche Rezession voraus und nennt auch gleich die &raquo;n&ouml;tigen&laquo; Gegenma&szlig;nahmen: den Finanzm&auml;rkten Vertrauen einfl&ouml;&szlig;en, Steuern senken und andere neoliberale &raquo;Strukturreformen&laquo; unternehmen. Mit diesen Forderungen an Kroatien arbeitet die Weltbank Hand in Hand mit den EU-Staats- und Regierungschefs, die vor kurzem die &raquo;europ&auml;ische Schuldenbremse&laquo; beschlossen haben. Diese ist zwar vorerst nur f&uuml;r Euro-Staaten g&uuml;ltig, dr&uuml;ckt aber auch eine Erwartungshaltung an die L&auml;nder aus, die sich bislang nicht der W&auml;hrungsunion angeschlossen haben.  Diesen Erwartungen entsprechen die kroatischen &raquo;Eliten&laquo; sehr gern, schlie&szlig;lich bedeutet die EU-Spar- und K&uuml;rzungspolitik eine weitere Umverteilung zugunsten der Reichen auch in ihrem Land.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/01-20\/032.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der zweigeteilte Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nIn Deutschland existieren zwei Arbeitsm&auml;rkte nebeneinander: einer mit geregelten und sozial abgesicherten Arbeitsverh&auml;ltnissen f&uuml;r Qualifizierte und einer mit unsicheren, schlecht bezahlten Jobs. Wissenschaftler prognostizieren, dass sich diese Spaltung noch vertiefen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/impuls_2012_01_3.pdf\">B&ouml;ckler impuls [PDF &ndash; 194 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Tarifl&ouml;hne und -geh&auml;lter 2011: Trotz h&ouml;herer Abschl&uuml;sse ein reales Minus<\/strong><br>\nDie Tarifabschl&uuml;sse lagen im vergangenen Jahr deutlich &uuml;ber denen des Vorjahres. In einer Reihe von Branchen wurden 2011 Tarifsteigerungen von 3 Prozent und mehr vereinbart. Die Bedeutung der Pauschal- und Einmalzahlungen ging zur&uuml;ck, es wurden vermehrt dauerhafte Tarifanhebungen vereinbart. Rechnet man die Abschl&uuml;sse mit ihren unterschiedlichen Laufzeiten auf das Jahr um und ber&uuml;cksichtigt auch die l&auml;nger laufenden Abschl&uuml;sse aus dem Vorjahr, dann ergibt sich insgesamt ein kalenderj&auml;hrlicher Anstieg der nominalen Tarifl&ouml;hne und -geh&auml;lter 2011 von durchschnittlich 2,0 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die Bilanz der Tarifpolitik des Jahres 2011, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung heute vorlegt. Die Spannweite reicht von 2,8 Prozent im Bereich Private Dienstleistungen, Organisationen ohne Erwerbszweck bis zu 1,1 Prozent bei den Finanzdienstleistungen (siehe Grafik am Ende der Pressemeldung)&hellip; Da sich die Verbraucherpreise im vergangenen Jahr um 2,3 Prozent erh&ouml;hten, ergibt sich im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt ein realer R&uuml;ckgang der Tarifl&ouml;hne und -geh&auml;lter um 0,3 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/pm_ta_2012_01_20.pdf%20\">WSI [PDF &ndash; 55,3 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zahl der Leiharbeiter steigt auf Rekordhoch<\/strong><br>\nDie Millionengrenze ist nicht mehr weit: Die Zahl der Leiharbeiter in Deutschland ist bis Mitte 2011 auf 910.000 gestiegen. Nie zuvor z&auml;hlte die Branche so viele Mitarbeiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,810307,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit stellt sich in gewohnter Art und Weise in den Dienst der neoliberalen Arbeitsmarkt-&ldquo;Reformen&rdquo;, deren Ziel u.a. darin bestand, die Leiharbeit zu &ldquo;liberalisieren&rdquo; und damit den Arbeitsmarkt zu &ldquo;flexibilisieren&rdquo;. Es w&auml;re interessant, von der Bundesagentur zu erfahren, wie viele der neu begonnenen Leiharbeitsverh&auml;ltnisse mit Leiharbeitern abgeschlossen wurden, die zuvor im Geiste der &ldquo;Arbeitsmarktflexibilisierung&rdquo; aus einem Leiharbeitsverh&auml;ltnis entlassen wurden. Was die Bundesagentur komplett unter den Tisch fallen l&auml;&szlig;t: Die Ausweitung der Leiharbeit trug mit zur massiven Ausdehnung des Niedriglohnsektors und damit zum deutschen Lohndumping bei.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Forderung der &Auml;rzte ist vern&uuml;nftig<\/strong><br>\nDie &Auml;rzte fordern dass, was jeder andere Arbeitnehmer auch erwarten k&ouml;nnen muss: dass der Wert seines Gehaltes erhalten bleibt.<br>\nGro&szlig;artig ist anders, ganz anders &ndash; vor allem, wenn man von sich behauptet, sehr gut verhandeln zu k&ouml;nnen. Nun kommen f&uuml;r die &Auml;rzte gerade einmal 2,9 Prozent mehr Lohn und eine Einmalzahlung von 440 Euro heraus, wenn sich der Marburger Bund und die Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverb&auml;nde auf die zuletzt ver&ouml;ffentlichten Eckpunkte einigen.<br>\nGeschieht nicht noch eine &Uuml;berraschung bei der Laufzeit des Vertrages, sondern bleibt es bei den zuletzt diskutierten 16 Monaten, wird damit vermutlich gerade einmal die Inflation ausgeglichen. Das k&ouml;nnen andere Gewerkschaften auch.<br>\nDas bedeutet aber auch, dass den Medizinern keinesfalls der Vorwurf gemacht werden kann, dass sie ihre Schl&uuml;sselpositionen in den Krankenh&auml;usern schamlos ausnutzen w&uuml;rden, um &uuml;bertriebene Tarifabschl&uuml;sse zu erzwingen. Sie fordern vielmehr nur das, was jeder andere Arbeitnehmer eigentlich auch erwarten k&ouml;nnen muss: dass der Wert seines Gehaltes erhalten bleibt. Die &Auml;rzte haben freilich die Macht dazu, diese Forderungen im Tarifstreit auch durchzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/kommentar-zu-kommunalen-krankenhaeusern-forderung-der-aerzte-ist-vernuenftig,1472780,11479272.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gekauft wird, was billig ist<\/strong><br>\nDie meisten Kunden achten nur auf den Preis, sagt Ern&auml;hrungsindustrie-Sprecher J&uuml;rgen Abraham &ndash; selbst wenn sie behaupten, f&uuml;r bessere Lebensmittel mehr Geld auszugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2012-01\/lebensmittel-preise-interview\/seite-1\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Anlegersch&uuml;tzer auf Abwegen<\/strong><br>\nDer Aktion&auml;rsverband Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) ist f&uuml;r seine kritischen Worte gegen&uuml;ber den Vorst&auml;nden b&ouml;rsennotierter Konzerne bekannt.<br>\nDoch jetzt stehen die Anlegersch&uuml;tzer selbst am Pranger, jedenfalls einige von ihnen: Vor dem M&uuml;nchner Landgericht l&auml;uft gerade ein Prozess um millionenschwere Manipulationen von Aktienkursen und Insiderhandel. Ehemalige Mitarbeiter der SdK stehen dabei im Mittelpunkt. Am Donnerstag wurde einer von ihnen verurteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/prozess-anlegerschuetzer-auf-abwegen,1472780,11478500.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Kriegslobby ist stark&ldquo;<\/strong><br>\nDer R&uuml;stungsforscher William D. Hartung &uuml;ber die USA als Kriegstreiber, die unausgegorene Strategie von Pr&auml;sident Barack Obama und einen m&ouml;glichen Schlag gegen Iran.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2012%2F01%2F18%2Fa0100&amp;cHash=7ca4cca4e8\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Der Professor und die Schoko-Pistolen<\/strong><br>\nPeter Grottian ist Politik-Professor und bekennender Fan des zivilen Ungehorsams &ndash; was ihn nun in Lindau vor den Kadi gebracht hat. Denn der 69-J&auml;hrige soll in einem Vortrag zur Finanzkrise dazu aufgerufen haben, eine Filiale der Deutschen Bank zu st&uuml;rmen. Mit Schokoladen-Pistolen. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber den etwas anderen bewaffneten Widerstand.<br>\nWenn es einen stra&szlig;enkampferprobten deutschen Professor gibt, dann Peter Grottian. Der Berliner Politologe ist ein bekennender Fan des zivilen Ungehorsams. Mal geht er gegen die vermeintliche Raffgier von Bankern auf die Stra&szlig;e, mal ruft er wegen Fahrpreiserh&ouml;hungen im Nahverkehr zum Schwarzfahren auf. Am Mittwoch musste sich der 69-J&auml;hrige vor dem Amtsgericht in Lindau verantworten, weil er im Juni 2010 seine Zuh&ouml;rer bei einem Vortrag &uuml;ber die Finanzkrise aufgefordert haben soll, &bdquo;mit Schokoladenpistolen und ohne Maskierung&ldquo; eine Filiale der Deutschen Bank &bdquo;heimzusuchen&ldquo;. Die Staatsanwaltschaft Kempten stellte ihm deshalb einen Strafbefehl wegen &bdquo;&ouml;ffentlichen Aufrufs zum Hausfriedensbruch&ldquo; &uuml;ber 3900 Euro zu, gegen den er Widerspruch einlegte. Mit Erfolg: Das Gericht gab ihm recht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/2.220\/prozess-posse-in-lindau-der-professor-und-die-schoko-pistolen-1.1261275\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Schmunzel. &Auml;ltere werden sich vielleicht an die <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/politik\/alt-68er-fritz-teufel-gestorben-id3371016.html\">Puddingbomben<\/a> des verstorbenen Aktionsk&uuml;nstlers Fritz Teufel erinnern.<\/em><br>\n<em>M&ouml;glicherweise haben hier Prozess und Berichterstattung mehr Folgen als die eigentlichen Schoko-Aktionen; das macht dann aber auch nichts.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&Auml;thiopien: Bauern weichen Investoren<\/strong><br>\n&Auml;thiopiens Regierung begeht schwere Menschenrechtsverletzungen bei der Zwangsumsiedlung zehntausender Bauern im Westen des Landes. Diesen Vorfwurf erhebt die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) in einem am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Bericht. Besonders brisant: Die Umsiedlungen, sagt HRW, r&auml;umen Land f&uuml;r ausl&auml;ndische Agrarinvestoren frei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2012%2F01%2F18%2Fa0090&amp;cHash=4b073b8178\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Dabei ist die Verpachtung schon als reines Wirtschaftsprojekt fragw&uuml;rdig, wenn &Auml;thiopiens Volkswirtschaft z.B. durch die &Uuml;bermittlung von Agrar-Knowhow oder\/und an von der Produktion von Nahrungsmitteln nicht partizipiert und nur die Pacht einstreicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Solidarische Bildung &ndash; Das Buch zur Summer Factory 2010<\/strong><br>\nDas bestehende Bildungssystem erhebt zwar den Anspruch demokratischer Bildung &ndash; tats&auml;chlich besteht seine Funktion jedoch in der Herstellung und Aufrechterhaltung sozialer Ungleichheiten. Das vorliegende Buch fordert deshalb &raquo;Solidarische Bildung&laquo; ein und richtet sich damit an alle, die sich gegen den neoliberalen Mainstream in Theorie und Praxis zur Wehr setzen wollen.<br>\nDie Autor_innen b&uuml;ndeln kritische Positionen und konstruktive L&ouml;sungsans&auml;tze aus Wissenschaft und Politik, den linken Spektren von SPD, Gr&uuml;nen und Linkspartei, NGOs, sozialen Bewegungen und Gewerkschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.solidarische-moderne.de\/de\/article\/276.solidarische-bildung-crossover-experimente-selbstorganisierter-wissensproduktion.html\">ISM<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Bild-Kritiker wollen Zeitung nicht geschenkt<\/strong><br>\nDie Bild-Zeitung l&auml;sst ihre Kritiker nicht kalt: Die Ank&uuml;ndigung, dass zum 60. Geburtstag der Boulevardzeitung jeder Haushalt in Deutschland ein Exemplar kostenlos zugestellt bekommen soll, erhitzt so manches Gem&uuml;t. Statt gelassen auf die Post zu warten, basteln Bild-Gegner Aufkleber f&uuml;r ihre Briefk&auml;sten mit der Aufschrift &ldquo;Bild nein danke!&rdquo; Lawblogger Udo Vetter will die Zustellung bereits vorab untersagen lassen. Ein Musterschreiben gibt es auch schon. Das Blatt polarisiert auch kurz vor dem Rentenalter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/print\/bild-kritiker-wollen-die-zeitung-nicht-geschenkt\/2012\/01\/19.html\">MEEDIA<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Eine Seite Werbung in dieser BILD-Jubil&auml;umsausgabe soll 4 Millionen Euro kosten. Nat&uuml;rlich wird die PR-Aktion am Ende nicht von den werbetreibenden Konzernen, sondern von den Kunden der Produkte dieser Konzerne bezahlt &ndash; also im Zweifel von uns. Vielleicht k&ouml;nnte man dem Springer-Verlag die Party ein wenig vermiesen, wenn man bereits eine gro&szlig;e Boykott-Aktion gegen alle Unternehmen ank&uuml;ndigt, die ihren Werbeetat f&uuml;r dieses BILD-PR-Projekt verschleudern. Die NachDenkSeiten werden jedenfalls ganz sicher an diesem unerfreulichen Thema dranbleiben.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-11976","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11976","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11976"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11976\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11979,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11976\/revisions\/11979"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11976"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11976"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11976"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}