{"id":120011,"date":"2024-08-22T11:19:44","date_gmt":"2024-08-22T09:19:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120011"},"modified":"2024-08-23T07:55:51","modified_gmt":"2024-08-23T05:55:51","slug":"es-gibt-auch-noch-gute-nachrichten-die-quick-commerce-blase-der-dienstbotengesellschaft-ist-geplatzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120011","title":{"rendered":"Es gibt auch noch gute Nachrichten \u2013 die Quick-Commerce-Blase der Dienstbotengesellschaft ist geplatzt"},"content":{"rendered":"<p>In der Corona-Zeit schossen sie in den Besserverdiener-Vierteln der deutschen Gro&szlig;st&auml;dte wie Pilze aus dem Boden &ndash; Bringdienste mit Namen wie Getir, Gorillas oder Flink, die mit dem Versprechen angetreten sind, &uuml;ber eine App zusammengeklickte Supermarkt-Artikel in weniger als 10 Minuten mit Fahrradkurieren bis zur Haust&uuml;r zu liefern. Dieses Gesch&auml;ftsmodell, das trotz der gnadenlosen Ausbeutung der oft migrantischen Mitarbeiter nicht profitabel und schon gar nicht nachhaltig war, n&auml;hert sich nun dem Ende. Getir, Gorillas und viele kleinere Startups sind bereits vom Markt verschwunden, einzig Flink k&auml;mpft noch ums &Uuml;berleben. Das ist eine gute Nachricht. F&uuml;r Dienstboten gibt es in diesen Vierteln zwar immer noch einen Markt, doch der wird k&uuml;nftig von Unternehmen bedient, deren Gesch&auml;ftsmodell ein wenig nachhaltiger klingt, die ihre Mitarbeiter jedoch offenbar auch nicht besser behandeln. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8168\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-120011-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240822_Es_gibt_auch_noch_gute_Nachrichten_die_Quick_Commerce_Blase_der_Dienstbotengesellschaft_ist_geplatzt_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240822_Es_gibt_auch_noch_gute_Nachrichten_die_Quick_Commerce_Blase_der_Dienstbotengesellschaft_ist_geplatzt_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240822_Es_gibt_auch_noch_gute_Nachrichten_die_Quick_Commerce_Blase_der_Dienstbotengesellschaft_ist_geplatzt_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240822_Es_gibt_auch_noch_gute_Nachrichten_die_Quick_Commerce_Blase_der_Dienstbotengesellschaft_ist_geplatzt_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=120011-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240822_Es_gibt_auch_noch_gute_Nachrichten_die_Quick_Commerce_Blase_der_Dienstbotengesellschaft_ist_geplatzt_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240822_Es_gibt_auch_noch_gute_Nachrichten_die_Quick_Commerce_Blase_der_Dienstbotengesellschaft_ist_geplatzt_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Im Kaiserreich war es &uuml;blich, dass jeder Kolonialwarenladen in einem besseren Stadtviertel einen oder mehrere Boten besch&auml;ftigte. Dies waren oft Kinder oder Jugendliche, die den feinen Herrschaften dann f&uuml;r ein paar Pfennige die schweren Einkaufstaschen bis vor die Haust&uuml;r trugen, wo sie vom Hauspersonal entgegengenommen wurden. Mit der Zeit &auml;nderten sich die Rahmenbedingungen. Kinderarbeit ist seit langem verp&ouml;nt und in einer Gesellschaft mit einer breiten Mittelschicht galten Gesch&auml;ftsmodelle, die sich derart eindeutig auf die Ausbeutung prek&auml;rer Niedrigl&ouml;hner gr&uuml;ndeten, als unanst&auml;ndig. So trugen selbst die Besserverdiener jahrzehntelang ihre Einkaufst&uuml;ten selbst. <\/p><p>Doch diese Zeiten sind vorbei. Um 2020 herum tauchten in st&auml;dtischen Besserverdiener-Vierteln Dienstleister auf, bei denen man seine Eink&auml;ufe bequem per App zusammenstellen und sie sich in weniger als zehn Minuten von einem Niedrigl&ouml;hner auf dem Fahrrad bis zur Haust&uuml;r liefern lassen konnte. Und dies noch nicht einmal sonderlich teuer. Beim ehemaligen Branchenprimus Gorilla war man bereits mit einer festen Liefergeb&uuml;hr von 1,80 Euro dabei. So wurde das Ausbeuten noch nicht einmal ein Privileg der Oberschicht. Jeder konnte mitmachen und das zeitgem&auml;&szlig; per Klick und ohne Gewissensbisse.<\/p><p>Doch wie funktioniert eigentlich ein solches Gesch&auml;ftsmodell? Das Superm&auml;rkte auch einen Lieferservice anbieten und man seit einigen Jahren seine Eink&auml;ufe dort sogar im Netz t&auml;tigen kann, ist ja nicht neu. Doch dieses Angebot, das in Deutschland bislang vor allem von den Einzelhandels-Platzhirschen und dem eCommerce-Giganten Amazon mit seinem Angebot Amazon fresh beherrscht wurde, unterscheidet sich vom &bdquo;Quick Commerce&ldquo; &ndash; hier wird auf eine vorhandene Infrastruktur zur&uuml;ckgegriffen und die Eink&auml;ufe werden logistisch durchdacht von Kurierfahrern ausgeliefert; nicht in 10 Minuten, sondern m&ouml;glichst zeitnah im Rahmen der &uuml;blichen Touren. Das &bdquo;Quick Commerce&ldquo;-Konzept kann indes nur funktionieren, wenn die Anbieter lokal in den Besserverdiener-Vierteln m&ouml;glichst viele kundennahe Auslieferungslager betreiben und ein Heer von schlecht bezahlten Fahrradkurieren, sogenannten Ridern, haben, die Bestellungen in der Regel einzeln ausfahren. Das bringt jedoch hohe Kosten mit sich.<\/p><p>Nachhaltig kann ein solches Gesch&auml;ftsmodell trotz Dumpingl&ouml;hnen nicht sein. Wenn ein Rider einen Stundenlohn von 10,80 Euro bekommt, m&uuml;sste er sechs Kunden pro Stunde beliefern, um nur seinen Lohn &uuml;ber die Liefergeb&uuml;hren von 1,80 Euro pro Bestellung zu erwirtschaften. Schon das ist nicht m&ouml;glich. Hinzu kommen indirekte Kosten (z.B. die Sozialabgaben) der Besch&auml;ftigten, die Kosten f&uuml;r die Logistik und Mieten &ndash; die lokalen Auslieferungslager sind gesch&auml;ftsmodell-bedingt nat&uuml;rlich auch in den &bdquo;besseren&ldquo; und somit teuren Stadtteilen untergebracht, in denen die Kundschaft lebt. Brancheninsider gehen davon aus, dass der ehemalige Branchenprimus Gorillas bei einer <a href=\"https:\/\/taz.de\/Getir-und-Gorillas-verlassen-Deutschland\/!6003614\/\">Durchschnittsbestellung im Wert von 27,20 Euro unterm Strich ein Minus von 5,30 Euro gemacht hat<\/a>. Mit anderen Worten: Die vor allem w&auml;hrend der Corona-Pandemie so gehypten Lieferdienste haben im Grunde nur Geld verbrannt.<\/p><p>Paradoxerweise ist &bdquo;Geld Verbrennen&ldquo; jedoch in solch hippen &bdquo;Wachstumsm&auml;rkten&ldquo; f&uuml;r Investoren kein Ausschlusskriterium. Heutige Giganten wie Alphabet (Google), Meta (Facebook) oder Amazon haben jahrelang sehr, sehr viel Geld verbrannt &ndash; daf&uuml;r wuchsen sie jedoch auch in einem atemberaubenden Tempo, hatten irgendwann ein Monopol und konnten nun an der Preisschraube drehen und sehr, sehr viel Geld verdienen. Das Konzept ist denkbar einfach. Man sammelt einen dreistelligen Millionenbetrag von Investoren ein und expandiert trotz roter Zahlen in einem atemberaubenden Tempo mit dem Ziel, das Unternehmen sp&auml;ter f&uuml;r einen Milliardenbetrag an einen multinationalen Konzern zu verkaufen oder selbst an die B&ouml;rse zu gehen und weitere Milliarden Investorengelder einzusammeln. Real wird zwar Geld verbrannt, was aber nicht interessiert, solange der Unternehmenswert losgel&ouml;st von der Realit&auml;t bewertet wird. Dazu m&uuml;ssen jedoch das Unternehmen selbst und der Markt wachsen.<\/p><p>Genau an dieser Stelle hatte der Quick Commerce jedoch ein elementares Problem. Sein Gesch&auml;ftsmodell profitierte nun einmal massiv von den Corona-Ma&szlig;nahmen. Wer Angst vor dem Virus oder keine Lust hatte, sich mit Maske in den Supermarkt zu begeben, konnte sich von den Fahrradkurieren zeitnah und ohne gro&szlig;en Aufpreis die Waren nach Hause liefern lassen. W&auml;hrend der Lockdowns und Ma&szlig;nahmen wuchsen diese Dienste dann auch in einem atemberaubenden Tempo und wurden aufgrund ihres Wachstums von Investoren teils auf mehrere Milliarden Euro taxiert. Doch irgendwann hatte man sich mit dem Virus arrangiert und dann wurde bei vielen Kunden das Geld knapp, da die Bundesregierung ja Sanktionen gegen Russland verh&auml;ngte und so zun&auml;chst die Energiekosten und dann die allgemeinen Kosten in die H&ouml;he trieb. So mancher musste nun besser mit seinem Budget kalkulieren und ging lieber zum Discounter, als sich die Eink&auml;ufe zum Supermarktpreis liefern zu lassen.<\/p><p>Unprofitabel war das Gesch&auml;ft der Quick-Commerce-Dienste schon immer, doch nun schrumpfte der Markt, die realit&auml;tsferne Bewertung der Unternehmen kollabierte, erst wurden kleinere Anbieter von gr&ouml;&szlig;eren geschluckt, dann fusionierten die Gro&szlig;en und am Ende verloren auch die Investoren der Gro&szlig;en die Geduld und zogen die Rei&szlig;leine. Das Berliner Startup Gorillas, das zum H&ouml;hepunkt in 17 deutschen St&auml;dten aktiv war, wurde vom t&uuml;rkischen Quick-Commerce-Riesen Getir geschluckt, an dem ma&szlig;geblich der Staatsfonds von Abu Dhabi beteiligt ist. Im April 2024 zog der jedoch die Rei&szlig;leine und Getir zog sich in einer Hauruckaktion von s&auml;mtlichen europ&auml;ischen M&auml;rkten zur&uuml;ck &ndash; in Deutschland &bdquo;nat&uuml;rlich&ldquo; ohne Abfindungen oder einen Sozialplan f&uuml;r die Mitarbeiter. Nur Konkurrent Flink ist noch auf dem deutschen Markt aktiv &ndash; Branchenexperten <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/dienstleister\/schnell-lieferdienste-flink-bleibt-noch-maximal-ein-jahr-bestehen-\/29806636.html\">gehen jedoch davon aus<\/a>, dass auch der letzte Vertreter dieses sch&auml;dlichen Gesch&auml;ftsmodells schon sehr bald den Betrieb einstellen muss.<\/p><p>F&uuml;r die Gesellschaft ist dies eine gute Nachricht. Die eigentlichen Verlierer des Quick Commerce waren neben den ausgebeuteten Niedrigl&ouml;hnern die meist als Familien- oder Kleinbetrieb gef&uuml;hrten Konkurrenten aus der Realwirtschaft. W&auml;hrend klassische Lebensmittellieferdienste eher mit den gro&szlig;en Supermarktketten konkurrieren oder von diesen selbst betrieben werden, waren Gorillas und Co. eine Kampfansage an die kleinen Kioske, B&uuml;dchen und Sp&auml;tis, die in der Gro&szlig;stadt der erste Anlaufpunkt sind, wenn man noch eine kleine Besorgung zu erledigen hat. Hat Amazon den klassischen Einzelhandel in den St&auml;dten ruiniert, drohten Gorillas und Co., den kleinen Gesch&auml;ften im gro&szlig;st&auml;dtischen Bereich den Boden unter den F&uuml;&szlig;en wegzurei&szlig;en.<\/p><p>Den Kunden war dies offenbar egal. Dem privilegierten Gro&szlig;st&auml;dter ist es nun mal wichtiger, dass die Niedrigl&ouml;hner umweltschonend mit dem Fahrrad unterwegs sind und die Eink&auml;ufe dem Kunden in einer T&uuml;te aus recyceltem Papier &uuml;berreichen; schlie&szlig;lich will man die Welt retten und wenn dabei eine neue Schicht von Dienstboten entsteht, die einem f&uuml;r wenig Geld unliebsame Aufgaben abnimmt, wird dies eher als Kollateralnutzen wahrgenommen. Man lebt in seiner kleinen Blase und st&ouml;rt sich nicht an den Arbeitsbedingungen der Dienstbotenschicht, sondern h&ouml;chstens daran, dass im sch&ouml;nen Kiez nun Lastwagen unterwegs sind, die die Auslieferungslager morgens beliefern. Auch diese gr&uuml;ne Blase ist nun geplatzt &ndash; sie wird nicht die letzte sein. Wenn Ideologie und &Ouml;konomie derart aufeinanderprallen, siegt am Ende nun mal immer die &Ouml;konomie.<\/p><p>Dienstboten, die dem Gro&szlig;st&auml;dter die Eink&auml;ufe ins Haus bringen, wird es jedoch auch weiterhin geben &ndash; einen Bedarf nach dieser Dienstleistung gibt es ja. Die neuen Gesch&auml;ftsmodelle wirken jedoch entschleunigt und bei n&auml;herer Betrachtung auch nicht sonderlich innovativ. So plant nun der tschechische Online-Supermarkt Knuspr den Markt in den deutschen Metropolen zu erobern. Anders als die Quick-Commerce-Anbieter beliefert Knuspr seine Kunden jedoch traditionell mit motorisierten Transporten, die die Ware auf riesigen, automatisierten Zentrallagern ihren Kunden auf fest geplanten Lieferrouten bringen. Das dauert dann nicht zehn Minuten, sondern je nach Wohnlage mehrere Stunden bis Tage &ndash; also im Grund das, was viele Supermarktketten ohnehin schon anbieten. Hinzu kommen h&ouml;here Liefergeb&uuml;hren und ein Mindestbestellwert; sich mal eben eine T&uuml;te Chips von einem radelnden Niedrigl&ouml;hner bringen zu lassen, geh&ouml;rt also &ndash; hoffentlich &ndash; der Vergangenheit an. Gut so. <\/p><p>Aber es ist auch nicht besser, sich den Gro&szlig;einkauf nun vom transporterfahrenden Niedrigl&ouml;hner bringen zu lassen. Was sich verschoben hat, ist jedoch die Einkommensschwelle, ab der man nun das zweifelhafte Privileg genie&szlig;t, Niedrigl&ouml;hner auszubeuten. Waren Gorillas und Co. auch st&auml;dtischen Gering- und Normalverdienern zug&auml;nglich, konzentrieren sich Dienste wie Knuspr mit ihrem h&ouml;herpreisigen Sortiment an hippen, regionalen und Bio-Artikeln eher an die wohlhabendere Klientel; die darf dann weiter ihrem Lifestyle auf dem R&uuml;cken prek&auml;rer Niedrigl&ouml;hner fr&ouml;nen &ndash; wie schon zu Kaisers Zeiten.<\/p><p><small>Titelbild: Antonello Marangi\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/21909d4aa55745cd99cac39c61807a94\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Corona-Zeit schossen sie in den Besserverdiener-Vierteln der deutschen Gro&szlig;st&auml;dte wie Pilze aus dem Boden &ndash; Bringdienste mit Namen wie Getir, Gorillas oder Flink, die mit dem Versprechen angetreten sind, &uuml;ber eine App zusammengeklickte Supermarkt-Artikel in weniger als 10 Minuten mit Fahrradkurieren bis zur Haust&uuml;r zu liefern. 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