{"id":120159,"date":"2024-08-23T16:45:30","date_gmt":"2024-08-23T14:45:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120159"},"modified":"2024-08-23T15:59:58","modified_gmt":"2024-08-23T13:59:58","slug":"hinweise-des-tages-ii-645","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120159","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120159#h01\">Das haben wir nicht gew&auml;hlt: Die neue Legitimationskrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120159#h02\">N&auml;gel mit K&ouml;pfen: Scholz in der Republik Moldau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120159#h03\">Die Subventionspolitik der EU: Protektionismus im Namen des fairen Handels<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120159#h04\">Ukraine am Pranger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120159#h05\">&laquo;Bidens Kapitulation vor Netanjahu ist ein Verrat an seinen eigenen Werten&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120159#h06\">Gaza-Verhandlungen sind fragw&uuml;rdig, solange sie zu keinem Abzug Israels f&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120159#h07\">Umfrage: F&uuml;r 43% ist wahlentscheidend, ob eine Partei Friedensverhandlungen fordert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120159#h08\">Steuerpflichtige Erbschaften und Schenkungen Erben im Osten: Neunmal weniger Verm&ouml;gen als im Westen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120159#h09\">Steuerl&uuml;cke effektiv bek&auml;mpfen &ndash; eine Priorit&auml;t f&uuml;r die n&auml;chste Bundesregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120159#h10\">Nationale Geisterh&ouml;hle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120159#h11\">Chipfabrik in Dresden: Monstr&ouml;se Subventionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120159#h12\">Karl Lauterbach: Das Ende der Aufkl&auml;rung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120159#h13\">Fentanyl dr&auml;ngt auf den Markt: Deutschland droht eine t&ouml;dliche Opioid-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120159#h14\">Peltier k&auml;mpft ums &Uuml;berleben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120159#h15\">Weltweite Fischbest&auml;nde noch st&auml;rker bedroht als bisher angenommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120159#h16\">Veranstaltungshinweise der Woche<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das haben wir nicht gew&auml;hlt: Die neue Legitimationskrise<\/strong><br>\nKommissionschefin von der Leyen soll die EU aus der Dauer-Krise holen. Dabei hat sie sie selbst mit verursacht. Was taugt ihr Programm f&uuml;r die zweite Amtszeit? &ndash; Teil zehn einer mehrteiligen Serie. Heute: Die neue Legitimationskrise.<br>\nAus Sicht der Profis in Br&uuml;ssel ist die EU gut f&uuml;r die neue Legislatur aufgestellt. Trotz des Rechtsrucks bei der Europawahl &ldquo;h&auml;lt die Mitte&rdquo; im Parlament. Kommissionschefin von der Leyen wurde mit einer passablen Mehrheit im Amt best&auml;tigt, nun kann sie ihre neue Kommission bilden und an die Arbeit gehen.<br>\nDoch &uuml;ber all dem lastet ein schwerer Makel: Von der Leyen und ihr Team verf&uuml;gen nur &uuml;ber eingeschr&auml;nkte Legitimit&auml;t. Auf eine aktive Zustimmung einer Mehrheit der B&uuml;rger k&ouml;nnen sie sich nicht berufen. Die neue EU-Spitze mu&szlig; von Anfang an mit Misstrauen, wenn nicht sogar offener Ablehnung k&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/das-haben-wir-nicht-gewaehlt-die-neue-legitimationskrise\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>N&auml;gel mit K&ouml;pfen: Scholz in der Republik Moldau<\/strong><br>\nEs gehe darum, Moldau eine klare &raquo;europ&auml;ische Perspektive&laquo; zu geben und &raquo;die Beitrittsprozesse, die f&uuml;r einige L&auml;nder vor langer Zeit gestartet waren, nun auch endlich zu Ende zu f&uuml;hren&laquo;. Und wer hat diese Beitrittsprozesse so in die L&auml;nge gezogen und mit tausend &raquo;Reformbedingungen&laquo; belastet? Eben, unter anderem dieser Kanzler und seine Vorg&auml;ngerin. Jetzt sieht sich dieselbe EU offenbar in Zugzwang. Denn im Herbst soll in Moldau ein Referendum &uuml;ber den k&uuml;nftigen politischen Globalkurs des Landes stattfinden: pro EU oder nicht? Die Stimmung im Land aber ist traditionell volatil; es stehen sich in der Gesellschaft ungef&auml;hr gleichstarke Lager an &raquo;Prorussen&laquo; und &raquo;Proeurop&auml;ern&laquo; gegen&uuml;ber, und die mit EU-Unterst&uuml;tzung gew&auml;hlte Pr&auml;sidentin Maia Sandu kann nicht aus dem Stand garantieren, das liefern zu k&ouml;nnen, wozu sie installiert worden ist: Moldau endg&uuml;ltig von der Peripherie Russlands zur Peripherie der EU zu machen. Die Sache wird dadurch kompliziert, dass die im Lande verbliebene Bev&ouml;lkerung &uuml;berwiegend der &auml;lteren und &uuml;berproportional prorussisch eingestellten Generation angeh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/482200.n%C3%A4gel-mit-k%C3%B6pfen.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Subventionspolitik der EU: Protektionismus im Namen des fairen Handels<\/strong><br>\nViele EU-Mitgliedstaaten, Organisationen und Unternehmen der Automobilindustrie, Denkfabriken und Wissenschaftler sind der Ansicht, dass die EU-Subventionen f&uuml;r die &bdquo;drei neuen Industrien&ldquo; wie Photovoltaik, Elektrofahrzeuge und Lithiumbatterien im Wesentlichen Protektionismus im Namen des fairen Handels und Subventionen im Namen der gr&uuml;nen Transformation darstellen. Dies ist das Ergebnis eines k&uuml;rzlich von der Chinesischen Universit&auml;t f&uuml;r Politikwissenschaft und Recht ver&ouml;ffentlichten Artikels, der die EU-Politik in Bezug auf die &bdquo;drei neuen Industrien&ldquo; aus der Perspektive der historischen Entwicklung analysiert, um das Gesamtbild der EU-Politik in diesem Bereich und ihrer Subventionierung im Namen der gr&uuml;nen Transformation aufzuzeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2024\/08\/23\/ARTInlX16V8TwlBArFELW5qu240823.shtml\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vermutlich w&uuml;rde sich keine Investition ohne Subventionen zugunsten der &bdquo;drei neuen Industrien&ldquo; lohnen. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch Physik-Nobelpreistr&auml;ger: &bdquo;Gr&uuml;nen-Haltung nicht mit unserer Realit&auml;t vereinbar&ldquo; sowie Dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=110965#h12\">Physik-Nobelpreistr&auml;ger kritisiert Gr&uuml;ne &ndash; &bdquo;Viele Falschinformationen&ldquo;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119807#h08\">Standortfaktor Energie &ndash; Energiewende-Barometer 2024 gibt Warnsignal<\/a> jeweils mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ukraine am Pranger<\/strong><br>\nSahelallianz wendet sich wegen Unterst&uuml;tzung Kiews f&uuml;r Aufst&auml;ndische in Mali an Weltsicherheitsrat.<br>\nDer wachsende Einfluss Russlands in Afrika ist auch der Ukraine ein Dorn im Auge. Doch ein j&uuml;ngster Versuch, selbst auf dem Kontinent aktiv zu werden, um Moskau Einhalt zu gebieten, wird dort mit Emp&ouml;rung wahrgenommen. So reichte die neugegr&uuml;ndete &raquo;Allianz der Staaten des Sahel&laquo; (AES) am Montag beim Weltsicherheitsrat eine Beschwerde ein, in der sie die von Kiew behauptete Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Aufst&auml;ndische in ihrem Mitgliedstaat Mali anprangert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/482193.konflikt-im-sahel-ukraine-am-pranger.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&laquo;Bidens Kapitulation vor Netanjahu ist ein Verrat an seinen eigenen Werten&raquo;<\/strong><br>\nGideon Levy, Mitherausgeber und Redakteur der israelischen Zeitung Haaretz, ist seit vielen Jahren einer der wenigen israelischen K&auml;mpfer f&uuml;r das Recht der Pal&auml;stinenser und ein scharfer Kritiker der israelischen Siedlungspolitik. Mehrmals w&ouml;chentlich publiziert er Berichte &uuml;ber die Untaten der israelischen Siedler, der israelischen Polizei und der israelischen Soldaten &ndash; Untaten, die, gerade auch im Westjordanland, oft zum gewaltsamen Tod nicht zuletzt von jungen Pal&auml;stinensern f&uuml;hren. In seinem neusten Artikel nennt er die Mitschuldigen beim Namen: die Politiker der USA, an vorderster Front Au&szlig;enminister Antony Blinken und US-Pr&auml;sident Joe Biden. (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/bidens-kapitulation-vor-netanjahu-ist-ein-verrat-an-seinen-eigenen-werten\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gaza-Verhandlungen sind fragw&uuml;rdig, solange sie zu keinem Abzug Israels f&uuml;hren<\/strong><br>\nBenjamin Netanjahu hat bei US-Au&szlig;enminister Blinken die Zustimmung zum Philadelphi-Korridor zwischen &Auml;gypten und Gaza erwirkt. Damit soll eine Pr&auml;senz der israelischen Armee festgeschrieben werden. Friedensf&ouml;rdernd ist das nicht [&hellip;]<br>\nZweifellos war es der von den USA akzeptierte Philadelphi-Korridor, der Premier Benjamin Netanjahu doch zustimmen lie&szlig;. Der konnte so erneut versichern, dass die vielleicht m&ouml;gliche R&uuml;ckkehr von Geiseln keineswegs die Aufgabe seiner strategischen Ziele bedeute. Er behalte sie &bdquo;trotz des Drucks aus dem In- und Ausland&ldquo; fest im Auge. Seine rechtsradikalen Minister durften sich best&auml;tigt f&uuml;hlen, als Netanjahu ihnen versicherte, die angestrebte Pufferzone blockiere jeden Ansatz von Gaza-Souver&auml;nit&auml;t. Da aber Selbstbestimmung Ziel der Hamas bleibt, wird es wohl keinen Konsens geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sabine-kebir\/gaza-gespraeche-israels-blockade-von-gaza-souveraenitaet-ist-kein-friedensangebot\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Umfrage: F&uuml;r 43% ist wahlentscheidend, ob eine Partei Friedensverhandlungen fordert<\/strong><br>\nIm Auftrag von Alice Schwarzer (Emma) und Sahra Wagenknecht (BSW) hat INSA vor den Wahlen in Ostdeutschland eine Umfrage zum Ukraine-Krieg durchgef&uuml;hrt. Befragt wurden 2002 B&uuml;rger zwischen dem 2. Und 5. August. Wagenknecht hatte ja die Haltung zur Ukraine bzw. zu Russland f&uuml;r entscheidend f&uuml;r m&ouml;gliche Koalitionen gemacht.  Das stie&szlig; auf Entr&uuml;stung und Abwehr, da die Bundesl&auml;nder doch damit nichts zu tun h&auml;tten.<br>\nNach der Umfrage antworteten 43 Prozent auf die Frage, ob es f&uuml;r sie wahlentscheidend bei einer Bundestagswahl, ob eine Partei Friedensverhandlungen im Russland-Ukraine-Krieg fordert, mit Ja. In Ostdeutschland waren es 52 Prozent, in Westdeutschland aber auch noch 42 Prozent. 43 Prozent viele sagten Nein. Wenn das so w&auml;re, w&uuml;rde Wagenknecht einen Punkt getroffen haben, der den Bef&uuml;rwortern von Krieg und Waffenlieferungen entscheidende Stimmen kosten k&ouml;nnte.<br>\nMan m&ouml;chte sagen, die Umfrage fiel wunschgem&auml;&szlig; f&uuml;r die Auftraggeberinnen aus. Mehr als Zweidrittel der Befragten sind &bdquo;grunds&auml;tzlich&ldquo; f&uuml;r Friedensverhandlungen mit Russland. Man wei&szlig; bei der Fragestellung freilich nicht, wer denn wie mit Russland verhandeln soll. Gefragt wurde auch nicht, wer als Vermittler der Verhandlungen auftreten sollte. Spannend w&auml;re auch gewesen, wie die Deutschen dazu stehen, ob die Ukraine auf Gebiete und auf die Nato-Mitgliedschaft verzichten sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/umfrage-fuer-43-ist-wahlentscheidend-ob-eine-partei-friedensverhandlungen-fordert\/%20\">Florian R&ouml;tzer in Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Steuerpflichtige Erbschaften und Schenkungen Erben im Osten: Neunmal weniger Verm&ouml;gen als im Westen<\/strong><br>\nEine Auswertung von MDR Data zeigt: In den alten Bundesl&auml;ndern wurde 2022 pro Einwohner rund neunmal so viel steuerpflichtiges Verm&ouml;gen vererbt oder verschenkt wie in den neuen Bundesl&auml;ndern. Im Westen profitierte nicht nur ein gr&ouml;&szlig;erer Anteil der Bev&ouml;lkerung, die Erbschaften und Schenkungen waren im Schnitt auch umfangreicher als im Osten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/gesellschaft\/erbschaft-erbe-vermoegen-osten-westen-100.html\">mdr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Steuerl&uuml;cke effektiv bek&auml;mpfen &ndash; eine Priorit&auml;t f&uuml;r die n&auml;chste Bundesregierung<\/strong><br>\nDie meisten Menschen f&uuml;hren ihre Steuern ordnungsgem&auml;&szlig; ab, doch einige wenige umgehen ihre Steuerzahlung und schaden damit der Allgemeinheit. Mit mehr Personal f&uuml;r Finanzpr&uuml;fungen kann die sogenannte Steuerl&uuml;cke verringert und die Fairness im Steuersystem erh&ouml;ht werden. Zudem lassen sich dringend ben&ouml;tigte Mehreinnahmen f&uuml;r den Staat generieren. (&hellip;)<br>\nDie n&auml;chste Bundesregierung muss mehr Ambition zeigen, um die Steuerl&uuml;cke zu verringern. Durch ein engagiertes Ma&szlig;nahmenpaket k&ouml;nnten mittelfristig Mehreinnahmen von zumindest 1 Mrd. Euro erzielt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Wirtschaft\/Steuerluecke-effektiv-bekaempfen\">A&amp;W blog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das Thema ist keineswegs neu. Aber anstatt diese L&uuml;cke zu schlie&szlig;en, reden zahlreiche einflussreiche Politiker aktuell leider lieber z.B. &uuml;ber K&uuml;rzungen beim B&uuml;rgergeld. Es sei u.a. an diese Betr&auml;ge erinnert:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14210\">Das Thema Steuerflucht\/Steueroasen k&ouml;nnte ein ganz gro&szlig;es Wahlkampfthema werden, weil es in der Sache so wichtig und voller Konfliktm&ouml;glichkeiten ist<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14470\">Die Steuerflucht-Mafia bek&auml;mpfen<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nationale Geisterh&ouml;hle<\/strong><br>\nDie n&auml;chste preu&szlig;isch-deutsche Baukopie steht: In Potsdam er&ouml;ffnete der Bundespr&auml;sident den neu gebauten Turm der Garnisonkirche.<br>\nDie stets verschm&auml;hte Liebe der SPD zu den Hohenzollern-Kaisern und -K&ouml;nigen ist nie erloschen. Am Donnerstag flammte sie wieder einmal auf: In Potsdam wurde der wiedererrichtete Turm der Garnisonkirche eingeweiht, Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier hielt die Weiherede, die er in den S&auml;tzen gipfeln und enden lie&szlig;: &raquo;Dieser Turm, das wiedererrichtete Herzst&uuml;ck der einstigen Garnisonkirche, ist die Chance, den vielen historischen Schichten eine neue, eine hellere, moderne Schicht hinzuzuf&uuml;gen. Lassen Sie uns zusammen daran arbeiten, dass dieser Ort etwas wird, was er &uuml;ber lange Strecken nicht war: ein Ort der Demokratie!&laquo; Ein w&uuml;rdigerer Platz daf&uuml;r ist in Zeiten von Kriegst&uuml;chtig- oder Wehrhaft-Werden der bundesdeutschen Demokratie kaum denkbar. (&hellip;)<br>\nEine Dosis Geschichtsklitterung musste auch hinein: &raquo;Und dann, am 21. M&auml;rz 1933, missbrauchten die Nationalsozialisten die Kirche f&uuml;r ihre Inszenierung, den sogenannten &rsaquo;Tag von Potsdam&lsaquo;, den viele heute vor allem anderen mit der Garnisonkirche verbinden.&laquo; Missbrauch? Die so ruhmreiche Geschichte wurde fortgesetzt, eine echte Kontinuit&auml;t ganz im &raquo;Geist von Potsdam&laquo;, der im Hofschranzen- und Milit&auml;raristokratennest dem &raquo;Geist von Weimar&laquo; widerstand. Die Kirche und ihr Turm stehen f&uuml;rs Spucken auf die parlamentarische Republik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/482177.garnisonkirche-nationale-geisterh%C3%B6hle.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Chipfabrik in Dresden: Monstr&ouml;se Subventionen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung feiert sich daf&uuml;r, dass der Bau einer neuen Chipfabrik in Dresden beginnt. Doch ob sich die vielen Staatshilfen daf&uuml;r auszahlen, ist fraglich.<br>\nZum feierlichen Baubeginn der neuen Chipfabrik am vergangenen Dienstag nahm der Bundeskanzler einen roten Spaten in die Hand und hob mit ihm ein H&auml;ufchen Sand vor die Kameras der Fotografen. Man k&ouml;nnte auch sagen: Olaf Scholz (SPD) half symbolisch, Milliarden zu vergraben. F&uuml;nf Milliarden Euro, um genau zu sein. So viel gibt die Bundesregierung den k&uuml;nftigen Betreibern der Fabrik n&auml;mlich, damit sie diese in Dresden errichten. Diese Summe entspricht der durchschnittlichen j&auml;hrlichen Lohn- und Einkommensteuer von mehr als 800.000 steuerpflichtigen B&uuml;rgern. Es geht also um einen ganz erheblichen Betrag. Und leider spricht viel daf&uuml;r, dass es falsch ist, dieses Geld hier zu verbuddeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2024\/36\/chipfabrik-dresden-tsmc-subventionen-bundesregierung\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Karl Lauterbach: Das Ende der Aufkl&auml;rung?<\/strong><br>\nVor wenigen Wochen k&uuml;ndigte Gesundheitsminister Lauterbach an, die Maskengesch&auml;fte zu untersuchen. Doch sein Ministerium bremst bei der Aufarbeitung.<br>\nEs ist noch gar nicht so lange her, da verk&uuml;ndete der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach einen gro&szlig;en Befreiungsschlag. In einem Interview mit der FAZ versprach er Mitte Juli, die Fehler seines Ministeriums bei der Beschaffung von Masken in den ersten Wochen der Coronapandemie &ldquo;grundlegend&rdquo; aufzuarbeiten. &ldquo;Wir drehen zu den Masken jeden Stein um&rdquo;, sagte der Minister. Er k&uuml;ndigte au&szlig;erdem die Einsetzung einer &ldquo;Aufkl&auml;rungsbeauftragten&rdquo; an. &ldquo;Sie mistet jetzt aus&rdquo;, sagte Lauterbach (SPD) w&ouml;rtlich, und gehe dabei &ldquo;in jeden Winkel&rdquo;. F&uuml;r den Posten der Chefaufkl&auml;rerin w&auml;hlte Lauterbach Margaretha Sudhof aus &ndash; eine SPD-Beamtin, die zuvor als Staatssekret&auml;rin in verschiedenen Ministerien t&auml;tig war. Sie solle, so Lauterbach, nun &ldquo;die Altlasten zu den Masken pr&auml;zise aufarbeiten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2024-08\/karl-lauterbach-gesundheitsminister-masken-affaere-coronapandemie\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fentanyl dr&auml;ngt auf den Markt: Deutschland droht eine t&ouml;dliche Opioid-Krise<\/strong><br>\nDie Droge Fentanyl t&ouml;tet in den USA Tausende Menschen. In Deutschland ist sie bislang weniger verbreitet. Doch das k&ouml;nnte sich &auml;ndern. Das hat verschiedene Gr&uuml;nde &ndash; einer liegt in Afghanistan.<br>\nIn der offenen Drogenszene ist Heroin seit Jahrzehnten ein verbreitetes Rauschmittel. Die meisten Drogentoten in Deutschland gehen noch immer darauf zur&uuml;ck. Doch neue, potenziell t&ouml;dlichere Mittel dr&auml;ngen auf den Markt &ndash; Fentanyl zum Beispiel. Die Substanz mache nicht nur extrem s&uuml;chtig, erkl&auml;rt der Psychiater Norbert Scherbaum, es wirke auch etwa 50-mal st&auml;rker als Heroin. &ldquo;Deswegen sterben auch &uuml;berproportional viele Menschen daran.&rdquo; Bereits zwei Milligramm gelten als potenziell t&ouml;dliche Dosis. 2227 Menschen starben hierzulande im vergangenen Jahr am Konsum illegaler Substanzen, bei 712 Todesf&auml;llen war Heroin im Spiel, dicht gefolgt von Kokain (610) und Crack (507). Oft wurde ein Mischkonsum festgestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Deutschland-droht-eine-toedliche-Opioid-Krise-article25174346.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Peltier k&auml;mpft ums &Uuml;berleben<\/strong><br>\nUSA: Kritischer Gesundheitszustand des politischen Gefangenen. Sofortige ad&auml;quate medizinische Versorgung notwendig.<br>\nSeit fast 49 Jahren ist der fr&uuml;here Aktivist des American Indian Movement in den USA f&uuml;r eine Straftat inhaftiert, die ihm bis heute nicht nachgewiesen werden konnte und von der er selbst sagt, dass er sie nicht begangen habe. L&auml;ngst fordern fr&uuml;here, an seinen Verfahren beteiligte Richter und Staatsanw&auml;lte daher seine Haftentlassung, aber erst vor sechs Wochen wurde der j&uuml;ngste Antrag erneut abgelehnt. Vor allem das FBI k&auml;mpft heftig dagegen an, denn f&uuml;r die US-Bundespolizei gilt Peltier als kaltbl&uuml;tiger und reueloser M&ouml;rder, der am Tod von zwei Mitarbeitern schuld sei. Und daher ist f&uuml;r das FBI und dessen Unterorganisation, die FBI Agents Association, erkl&auml;rtes Ziel, den indigenen Gefangenen in Haft sterben zu lassen. Dem kommt sein aktueller Gesundheitszustand ziemlich nahe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/482121.politischer-gefangener-peltier-k%C3%A4mpft-ums-%C3%BCberleben.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Weltweite Fischbest&auml;nde noch st&auml;rker bedroht als bisher angenommen<\/strong><br>\nDie &Uuml;berfischung der Meere schreitet schneller voran als bislang angenommen, warnen Forschende in einer neuen Studie. Die Politik sei jahrelang falsch beraten worden.<br>\nDie weltweiten Fischbest&auml;nde sind nach Erkenntnis einer neuen Studie noch st&auml;rker durch &Uuml;berfischung bedroht als bisher angenommen. Das liegt laut der im Fachmagazin Science ver&ouml;ffentlichten Studie nicht nur daran, dass wissenschaftlich errechnete H&ouml;chstfangmengen nicht eingehalten wurden. Vielmehr seien bereits diese Empfehlungen zu hoch angesetzt, berichten die Forschenden.<br>\nDie Gr&ouml;&szlig;e von Best&auml;nden und die Dynamik ihrer Erholung seien bisher viel zu optimistisch eingesch&auml;tzt worden. Fischereimodelle liefern die Basis zur Regulierung der globalen und regionalen Fischerei und gelten als ein wichtiges Werkzeug gegen &Uuml;berfischung. Als Hauptursache dieser &Uuml;berfischung galt bislang, dass die Fischereipolitik Fangmengen h&ouml;her festlegte, als auf Basis der Modelle empfohlen wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/umwelt\/2024-08\/fisch-weltmeere-ueberfischung-bedrohter-als-angenommen\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweise der Woche<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Haralampi G. Oroschakoff<\/strong><br>\n&ldquo;Durch die Welt ein Riss. Wie der Zerfall von Imperien in neue Kriege f&uuml;hrt.&rdquo;<br>\nVernissage mit Lesung &amp; Gespr&auml;ch mit Patrik Baab<br>\nEntlang historischer Bruchlinien durch Osteuropa und Vorderasien nimmt uns der international bekannte Maler, Schriftsteller und Vorreiter im Ost-West-Dialog in der Kunst mit auf eine Reise, die Zeiten und Zeitzonen &uuml;berspannt.<br>\nVernissage mit Lesung aus seinem biographischen Roman, &ldquo;Das L&auml;cheln des Emigranten&rdquo; &ndash; im Gespr&auml;ch mit Patrik Baab.\n<p>Donnerstag, 5.9.2024<br>\nEinlass Vernissage 18:30 Uhr<br>\nLesung &amp; Gespr&auml;ch 19:30 Uhr<br>\nSprechsaal, Marienstra&szlig;e 26, 10117 Berlin-Mitte<br>\nUnkostenbeitrag 10 &euro;<\/p>\n<p>Anmeldung unter: <a href=\"mailto:info@berlin-im-dialog.net\">info@berlin-im-dialog.net<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlin-im-dialog.net%20\">Berlin im Dialog<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Goslarer Friedensgespr&auml;che<\/strong><br>\nDer Nahe und der Mittlere Osten im Umbruch mit Journalistin und Autorin Karin Leukefeld am Dienstag, 3. September, 19 Uhr, Kulturmarktplatz Goslar, Raum Arcachon, Am Museumsufer 2, 38640 Goslar. Kontakt und Anmeldung unter <a href=\"mailto:friedensbuendnis.goslar@posteo.de\">friedensbuendnis.goslar@posteo.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Wenn Sie auf eine interessante Veranstaltung hinweisen wollen, dann schicken Sie uns bitte die n&ouml;tigen Informationen mit dem Betreff &bdquo;Veranstaltungshinweise&ldquo; an <a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise@nachdenkseiten.de<\/a>. Die Veranstaltungshinweise erscheinen w&ouml;chentlich am Freitag im Rahmen der Hinweise des Tages II. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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