{"id":12029,"date":"2012-01-26T08:42:27","date_gmt":"2012-01-26T07:42:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12029"},"modified":"2012-01-26T14:07:43","modified_gmt":"2012-01-26T13:07:43","slug":"hinweise-des-tages-1558","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12029","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL) Mehr<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12029#h01\">Faith in world leaders &ndash; Busted trust<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12029#h02\">Obama schw&ouml;rt Amerikaner auf soziale Gerechtigkeit ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12029#h03\">Soziale Frage in den USA Im Land der Ungleichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12029#h04\">Mitt Romney hat ein Problem &ndash; seine Gier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12029#h05\">Hat Hollande das Format seiner Kandidatentr&auml;ume?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12029#h07\">Krise in der Eurozone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12029#h08\">Trendwende: Deutsche Rezession f&auml;llt aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12029#h09\">Assetblasen, Boom-Bust-Zyklen, und Patrick Bernaus Geldschwemme&nbsp;(wonkish)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12029#h10\">Vielen Frauen drohen Mini-Renten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12029#h11\">Niebels Personalpolitik kommt vor den Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12029#h12\">Nochmals: Ethik-Regeln f&uuml;r &Ouml;konomen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12029#h13\">Nachtrag zu einem Aufruf gegen Kriegsvorbereitung und Embargo Syriens und des Irans<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12029#h14\">53 Zeitungszusteller werden entlassen &ndash; &bdquo;Moralischer Verfall der S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12029#h15\">Studiengeb&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12029#h16\">Friedrichs dunkle Quellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12029#h17\">Benno Ohnesorg: Manipulation auf dem OP-Tisch<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12029&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Faith in world leaders &ndash; Busted trust<\/strong><br>\nThat, at least, is the message of the latest annual &ldquo;trust barometer&rdquo; published by Edelman, a PR firm, on January 24th to put the global elite in a bad mood as they board their private jets and head for the mountains. This year, overall trust has declined in the leaders of the four main categories of organization scrutinized&mdash;government, business, non-governmental organizations and the media. Of the 50 or so countries examined, 11, nearly twice as many as last year, are now judged &ldquo;sceptical&rdquo;, with less than 50% of those polled saying they trusted these institutions&hellip;<br>\nThis headline slump in trust is due, above all, to the public losing faith in political leaders. In 2011, across all countries, Edelman found that 52% of those polled trusted government; this year, it was only 43%. Government is now trusted less even than the media, which actually enjoyed a modest recovery, to 52% from 49% last year. Trust in business fell slightly, from 56% to 53%, as did trust in NGOs, which still remain the most trusted type of institution, at 58%, down from 61% in 2011. As in previous years, the barometer is based on a poll of what Edelman calls &ldquo;informed people&rdquo;&hellip;<br>\nFor each institution, the broader public was even less trusting than the informed, with government trusted by 38%, business 47%, NGOs 50% and the media 46%.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.economist.com\/blogs\/newsbook\/2012\/01\/faith-world-leaders%20\">The Economist<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Passend zum Jahrmarkt der Eitelkeiten auf dem &bdquo;Weltwirtschaftsforum&ldquo; in Davos schreibt die Wirtschaftszeitung The Economist &uuml;ber das &bdquo;zerst&ouml;rte Vertrauen&ldquo; in die Eliten. Die &Ouml;ffentlichkeit verliere Vertrauen in die politischen F&uuml;hrer in allen rund 50 L&auml;ndern, in denen die Meinungen abgefragt worden seien. Das Vertrauen in die Regierungen sei von 52% auf 43% gesunken. Den Regierungen w&uuml;rde noch weniger vertraut als den Medien, deren Ansehen sich leicht erholt haben und das von 49% auf 52% angestiegen sei. Das Vertrauen in die Gesch&auml;ftswelt fiel von 56% auf 53%. Am meisten mit 58% w&uuml;rde noch den NGOs Vertrauen entgegengebracht. So ist jedenfalls das Urteil, von sog. &bdquo;informierten Leuten&ldquo;. Bei der breiten &Ouml;ffentlichkeit ist der Vertrauensverlust noch dramatischer: Den Regierungen vertrauen noch 38%, der Gesch&auml;ftswelt 47%, den NGOs 50% und den Medien 46%.<\/em><br>\n<em>Verwunderlich ist die Vertrauensverlust angesichts des Versagens der Eliten nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Obama schw&ouml;rt Amerikaner auf soziale Gerechtigkeit ein<\/strong><br>\nChancengleichheit f&uuml;r ein starkes Amerika: US-Pr&auml;sident Obama fordert die Reichen auf, ebenso viel Steuern zu zahlen wie die Arbeiter. Auch die Wall Street m&uuml;sse sich k&uuml;nftig an Regeln halten. In seiner Rede zur Lage der Nation zeigt sich Obama als Staatsmann und teilt auch gegen die Republikaner aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/us-praesident-haelt-rede-zur-lage-der-nation-obama-schwoert-amerikaner-auf-soziale-gerechtigkeit-ein-1.1266438\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Soziale Frage in den USA Im Land der Ungleichen<\/strong><br>\nBei der Pr&auml;sidentenwahl 2012 tritt ein anderer Barack Obama an als vor vier Jahren: Gefragt ist nicht mehr der Vers&ouml;hner, sondern der Klassenk&auml;mpfer, der f&uuml;r soziale Gerechtigkeit eintritt. Das ist eigentlich unamerikanisch, aber trotzdem n&ouml;tig. Denn angesichts eines extrem ungerechten Steuersystems, das schamlos die Reichen bevorzugt, haben viele US-B&uuml;rger das Grundvertrauen verloren: dass jeder die Chance habe, sein Gl&uuml;ck zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/soziale-frage-in-den-usa-im-land-der-ungleichen-1.1267382\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Unamerikanisch ist soziale Gerechtigkeit nicht, denn gro&szlig;e Fortschritte wurden unter Franklin Delano Roosevelt und seinen Nachfolgern gemacht, auch wenn das Sozialstaat-Niveau von Nachkriegseuropa nicht erreicht wurde. Es wurde in der Nachkriegszeit durch sehr progressive Steuers&auml;tze bis zu einem Spitzensatz von &uuml;ber 90 Prozent, bei Reagans Amtsantritt immer noch 70 Prozent, sehr viel von oben nach unten umverteilt. Seit Reagan geht der Trend unaufhaltsam in die andere Richtung. Jetzt ist das Steuersystem so verkommen, dass der Million&auml;r Mitt Romney nur 14 Prozent seines Einkommens an den Staat abgeben muss, w&auml;hrend zigmillionen Arbeitnehmer und Kleinunternehmer prozentual das Doppelte zahlen m&uuml;ssen. Das ist unamerikanisch.<\/em><\/p>\n<p><em>Ach ja, soziale Gerechtigkeit ist in Europa auch nicht mehr selbstverst&auml;ndlich. Dank der von Deutschland auf die ganze Eurozone (wenn nicht auf die ganze EU) aufgezwungenen Austerit&auml;ts- und Reformpolitik wird die Ungleichheit in Europa langsam auch nicht viel anders, als in den USA.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mitt Romney hat ein Problem &ndash; seine Gier<\/strong><br>\nMitt Romney glaubt, er sollte US-Pr&auml;sident werden, weil er mal ein Unternehmen geleitet hat. Wenn er das wirklich glaubt, hat er eine Kleinigkeit nicht verstanden.<br>\nUnd die Gier &mdash; bedenken Sie diese Worte &mdash; wird nicht nur die Rettung sein f&uuml;r Teldar Paper, sondern eben auch f&uuml;r diese andere schlecht funktionierende Firma: die USA.&ldquo; Mit diesen Worten beendet der ber&uuml;hmte Charakter Gordon Gekko seine legend&auml;re &bdquo;Gier ist gut&ldquo;-Rede in dem Film &bdquo;Wall Street&ldquo; aus dem Jahr 1987. Im Film bekam Gekko seine gerechte Strafe, aber in der Realit&auml;t triumphierte der Gekkoismus. Die auf dieser Vorstellung beruhende Politik ist ein Hauptgrund daf&uuml;r, dass die Einkommen f&uuml;r die reichsten ein Prozent der Amerikaner so viel schneller angestiegen sind als die der Mittelschicht.<br>\nHeute jedoch wollen wir uns auf den zweiten Teil des Satzes konzentrieren, der die USA mit einem Unternehmen vergleicht. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/gastbeitrag-mitt-romney-hat-ein-problem---seine-gier,1472602,11506832.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hat Hollande das Format seiner Kandidatentr&auml;ume?<\/strong><br>\nPunktsieg f&uuml;r den Sozialisten \/ Kommentar<br>\n Falls die Umverteilung tats&auml;chlich auf Kosten der bisher Privilegierten gehen soll, wie dies Francois Holland verspricht, dann w&uuml;rde dies die bestehenden Machtverh&auml;ltnisse umkrempeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Wahlen-Frankreich\/!86186\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Krise in der Eurozone<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Europa ist nicht Deutschland&rdquo; &ndash; Soros greift Krisenmanager an<\/strong><br>\nDie W&auml;hrungsunion ist auf einem selbstzerst&ouml;rerischen Kurs. Zu diesem drastischen Schluss kommt Investorenlegende George Soros. Besonders das Krisenmanagement Deutschlands h&auml;lt Soros f&uuml;r gef&auml;hrlich. Deutschland untersch&auml;tze die Gefahr einer dramatischen Deflation. Stattdessen seien die Deutschen traumatisiert von der Inflation.<br>\n&ldquo;Deutschland diktiert eine Politik, die in eine Schuldenspirale mit deflation&auml;ren Folgen f&uuml;hrt&rdquo;, sagte Soros auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Er frage sich, wann sich die Erkenntnis durchsetze, &ldquo;dass die W&auml;hrungsunion auf einem selbstzerst&ouml;rerischen Kurs ist&rdquo;.<br>\nAls Weg aus der Krise schlug Soros vor, Problemstaaten wie Griechenland nicht nur zu strikter Haushaltsdisziplin zu zwingen. &ldquo;Sie brauchen zudem einen Stimulus, der eine Deflationsspirale verhindert&rdquo;, fordert Soros. Solche Anst&ouml;&szlig;e f&uuml;r Wirtschaftswachstum m&uuml;ssten &ldquo;aus der EU selbst kommen&rdquo;.<br>\nAls Hilfe f&uuml;r angeschlagene Staaten wie Italien und Spanien schlug Soros einen &ldquo;Kreditgeber der letzten Zuflucht&rdquo; aus Europ&auml;ischer Zentralbank und den Krisenmechanismen EFSF und ESM vor. Mit diesem Garanten im R&uuml;cken k&ouml;nnten sich die Staaten g&uuml;nstig refinanzieren.<br>\nDeutschland erzeugt Widerstand<br>\nSoros warf Deutschland vor, Euro-Krisenstaaten unerreichbare Ziele zu setzen und sie damit gegen sich aufzubringen. &ldquo;Der Rest Europas ist nicht wie Deutschland&rdquo;, sagte er. Das derzeitige Euro-Krisenmanagement erzeuge Widerstand in L&auml;ndern der Peripherie: &ldquo;Die Entwicklung in Ungarn ist da erst der Anfang&rdquo;, sagte der aus Ungarn stammende US-Investor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/n-tv.de\/wirtschaft\/Soros-greift-Krisenmanagement-an-article5319086.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><strong>Interview mit Wirtschaftsnobelpreistr&auml;ger Josef Stiglitz: &ldquo;Euro hat eine 50:50-Chance&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Ob der Euro eine Zukunft hat, h&auml;ngt von der Politik ab&rdquo;, glaubt Wirtschaftsnobelpreistr&auml;ger Josef Stiglitz. Die Euro-Krise k&ouml;nne gel&ouml;st werden, die Frage sei, ob die Politik das wirklich wolle. &ldquo;Ich w&uuml;rde sage, der Euro hat eine 50:50 Chance zu &uuml;berleben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/Euro-hat-eine-50-50-Chance-article5323071.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><strong>Bild: Griechenland-Anleihe verspricht 100&thinsp;% Gewinn<\/strong><br>\nGeheimtipp, gute Geldanlage oder nur irre Zockerei? An den B&ouml;rsen rei&szlig;en sich Anleger um Griechenland-Anleihen.<br>\nBILD erwarb am 15.12.2011 f&uuml;r 5179 Euro (inkl. Geb&uuml;hren) eine Griechenland-Anleihe (im B&ouml;rsen-Jargon &bdquo;My Big Fat Greek Bond&ldquo;), F&auml;lligkeitsdatum: 20.3.2012. Au&szlig;erdem kaufte BILD f&uuml;r 4946 Euro eine andere Anleihe, f&auml;llig am 20.5.2013.<br>\nAn der B&ouml;rse lag der Kaufkurs der ersten Anleihe bei 48,15&thinsp;%, der der zweiten bei 36,49&thinsp;%. Hei&szlig;t: Wenn Athen die Anleihen im M&auml;rz 2012 bzw. im Mai 2013 zu 100 Prozent (&bdquo;Nennwert&ldquo;) zur&uuml;ckzahlt, entsteht ein Gewinn von 4821 Euro bei der ersten und 7054 Euro bei der zweiten Anleihe. Satte 93,1&thinsp;% bzw. 142,6&thinsp;%. Irre: Die R&uuml;ckzahlung schafft Griechenland nur mit Hilfe aus den Euro-Rettungsfonds. Also auch mit deutschem Geld &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/geld\/wirtschaft\/griechenland-krise\/das-irre-zocker-papier-der-euro-krise-22260000.bild.html\">Bild.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Bild-Zeitung, die ansonsten Griechenland lieber gestern als heute aus der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion hinauswerfen w&uuml;rde, belegt &ndash; wohl eher unfreiwillig &ndash; wie Griechenland von Anlegern abgezockt werden kann und wie die Gewinne der Zocker &ndash; sollte Griechenland die Schulden zur&uuml;ckzahlen (m&uuml;ssen) &ndash; vom europ&auml;ischen und auch deutschen Steuerzahler abgedeckt werden.<\/em><br>\n<em>Das Beispiel zeigt die ganze Absurdit&auml;t, dass die EZB nicht als &bdquo;Kreditgeber der letzten Instanz&ldquo; (lender of last resort) eingreift und die Anleihen direkt aufkauft und zu einem ertr&auml;glichen Zinssatz verzinst.<\/em><br>\n<em>Es belegt aber auch, dass ein Schuldenschnitt z.B. um 50% des Nennwerts diese Zocker real gar nicht treffen w&uuml;rde, wenn sie die Anleihen mit einem Nennwert von 100 zu einem Kaufkurs von 48 oder gar 36 Prozent des Nennwerts einkaufen.<\/em><br>\n<em>Jens Berger hat diese Effekte unter &bdquo;<a href=\"\/?p=11127\">Der &bdquo;Schuldenschnitt&ldquo; und das Kleingedruckte<\/a>&ldquo; und in seinen Erg&auml;nzungen und Erkl&auml;rungen <a href=\"\/?p=11186\">hierzu ausf&uuml;hrlicher erl&auml;utert<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>J&uuml;rgen Klute (MdEP): NEIN zu &ldquo;Merkozys&rdquo; Fiskal-Pakt!<\/strong><br>\nDer nun vom EU-Rat vorgelegte zwischenstaatliche Vertrag trifft konsequenterweise &ndash; bisher jedenfalls &ndash; auf eine breite, fraktions&uuml;bergreifende Ablehnung im Europ&auml;ischen Parlament.<br>\nDie Gr&uuml;nde f&uuml;r die Ablehnung des Fiskal-Pakts<br>\nAus formaler bzw. konstitutioneller Sicht lehnt das Europ&auml;ische Parlament den zwischenstaatlichen Vertrag ab, weil mit der Form des zwischenstaatlichen Vertrages die f&uuml;r solche Verfahren in der EU vorgesehene Gemeinschaftsmethode umgangen und das Europ&auml;ische Parlament als die einzig gew&auml;hlte und demokratisch legitimierte EU-Institution ignoriert wird. Das gilt in den meisten F&auml;llen auch im Blick die Parlamente der Mitgliedsl&auml;nder. Diese Art der Entdemokratisierung politischer Entscheidungsfindung in der EU weist das Europ&auml;ische Parlament entschieden zur&uuml;ck!<br>\nZwar vertritt eine Mehrheit der Mitglieder des Europ&auml;ischen Parlaments die Position, dass eine gr&ouml;&szlig;ere fiskal- und wirtschaftspolitische Integration n&ouml;tig ist f&uuml;r ein Funktionieren der W&auml;hrungsunion, aber diese &ndash; so die Sicht der Parlamentsmehrheit &ndash; kann nur innerhalb der vertraglichen Reglungen, also mittels der Gemeinschaftsmethode, erfolgen und nicht in Form eines zwischenstaatlichen Vertrags zwischen den EU-Mitgliedsstaaten unter Ausgrenzung der demokratisch legitimierten Institutionen&hellip;<br>\nEin weiterer Ablehnungsgrund ist die am 13. Dezember 2011 in Kraft getretene Economic-Governance-Gesetzgebung der EU, der die GUE\/NGL aufgrund der &Uuml;berbetonung der Sparpolitik nicht zugestimmt hat.<br>\nDer zwischenstaatliche Vertrag und die Economic-Governance-Gesetzgebung st&uuml;nden nebeneinander, ohne dass ihr Verh&auml;ltnis zueinander gekl&auml;rt w&auml;re. Damit k&auml;me es zu einer Konkurrenz zwischen dem zwischenstaatlichen Fiskal-Pakt und dem EU-Sekund&auml;rrecht. Weiter wird kritisiert, dass, sollte der Fiskal-Pakt doch noch in den Lissabon-Vertrag integriert werden, dann EU-Prim&auml;rrecht mit EU-Sekund&auml;rrecht vermischt wird. Das Interesse des EU-Rates ist klar: EU-Prim&auml;rrecht kann nur auf Initiative des Rats ge&auml;ndert werden. Das EU-Sekund&auml;rrecht hingegen kann auf Initiative der Kommission und indirekt auch auf Initiative des Europ&auml;ischen Parlaments (es gibt dazu eine entsprechende Absprache zwischen Parlament und Kommission) ge&auml;ndert werden. In den meisten Politikfeldern ist das Europ&auml;ische Parlament aufgrund des Lissabon-Vertrags Mitentscheider &uuml;ber das EU-Sekund&auml;rrecht. Das EU-Prim&auml;rrecht unterliegt dagegen nicht der Mitentscheidung des EP.<br>\nObgleich es um das gleiche Thema geht, sind der Fiskal-Pakt und die Economic Governance inhaltlich nicht deckungsgleich. Das &ndash; so die durchgehende Einsch&auml;tzung &ndash; kann im schlimmeren Fall zu weiteren Verwirrungen und Verunsicherungen und folglich zu einer Versch&auml;rfung der Krise f&uuml;hren. Im glimpflicheren Fall f&uuml;r die EU und ihre Mitgliedsstaaten, wird der zwischenstaatliche Vertrag einfach ignoriert&hellip;<br>\nRoberto Gualtieri zog sogar die M&ouml;glichkeit einer Klage vor dem EUGH gegen den zwischenstaatlichen Vertrag in Betracht &ndash; eben weil der Fiskal-Pakt als zwischenstaatlicher Vertrag au&szlig;erhalb der EU-Vertr&auml;ge und zumindest ein Teil der in ihm vorgeschlagenen Ma&szlig;nahmen damit auf keiner EU-rechtlichen Grundlage stehen&hellip;<br>\nAus ECON-Sicht, also aus wirtschafts- und w&auml;hrungspolitischer Sicht, wird sehr scharf kritisiert, dass der Fiskal-Pakt ausschlie&szlig;lich Ma&szlig;nahmen der Sparpolitik aus der Economic Governance aufnimmt. Eine antizyklische Konjunkturpolitik wird mit dem Fiskal-Pakt so gut wie unm&ouml;glich gemacht. Das Thema Wachstum ist v&ouml;llig ausgeblendet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dielinke-europa.eu\/article\/7980.nein-zu-merkozys-fiskal-pakt.html\">European United Left\/Nordic Green Left<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland spart nicht genug &ndash; EU droht Athen mit dem Ende aller Finanzhilfen<\/strong><br>\nVor allem Griechenlands konservative Partei trotzt der EU, die dem Land eisernes Sparen diktiert. Der Chef der griechischen Konservativen fordert gar Steuersenkungen. Der Euro-Gruppe wird es nun langsam zu bunt und sie fordert von den griechischen Politikern ein Einlenken &ndash; sonst werde es keine Hilfen mehr geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/griechenland-spart-nicht-genug-eu-droht-athen-mit-ende-aller-finanzhilfen-1.1266314\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Internationaler W&auml;hrungsfonds erh&ouml;ht Druck auf EZB<\/strong><br>\nBanken und Versicherer verhandeln mit Griechenland: Sie sollen mindestens auf die H&auml;lfte ihrer Forderungen an das klamme Land verzichten. Doch w&auml;hrend sie mit der Regierung um den Zinssatz feilschen, kommt der gr&ouml;&szlig;te Gl&auml;ubiger des Landes ungeschoren davon: die Europ&auml;ische Zentralbank. Jetzt macht der Internationale W&auml;hrungsfonds den Notenbankern Druck. Auch sie sollen Milliarden abschreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/griechische-staatsanleihen-internationaler-waehrungsfonds-erhoeht-druck-auf-ezb-1.1266513\">SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Trendwende: Deutsche Rezession f&auml;llt aus<\/strong><br>\nDie deutschen Unternehmen lassen sich einfach nicht entmutigen: zum dritten Mal verbessert sich deren Stimmung und das signalisiert traditionell eine Trendwende &ndash; obwohl die Euro-Krise weiter schwelt. (&hellip;)<br>\nDie deutsche Wirtschaft zeigt sich relativ robust. Sie scheint um eine Rezession herumzukommen. &bdquo;Es gibt keine Anzeichen, dass wir in eine Rezession rutschen, die auch auf den Arbeitsmarkt durchschlagen k&ouml;nnte&ldquo;, sagte Ifo-Experte Klaus Abberger. (&hellip;) Im Januar stieg der vielbeachtete Ifo-Gesch&auml;ftsklimaindex den dritten Monat in Folge. Das bedeutet: Die wirtschaftliche Talfahrt n&auml;hert sich ihrem Ende. Ganz anders im Rest Europas, wo die Aussichten weiter d&uuml;ster sind. Die Konjunktur-Schere innerhalb der Euro-Zone &ouml;ffnet sich weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/trendwende--deutsche-rezession-faellt-aus,1472780,11513674.html#commentsRoot\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Der FR-Redakteur Stephan Kaufmann schlie&szlig;t sich dem unkritischen Verlautbarungsjournalismus an, der sich weitestgehend im unreflektierten Nachplappern der zumeist Wirtschafts-&ldquo;Experten&rdquo; ersch&ouml;pft. Die mehrere Hundert Milliarden Euro umfassende Liquidit&auml;tsspritze der EZB an die untereinander sich nicht mehr trauenden europ&auml;ischen Banken wird als ma&szlig;geblicher Stimmungsaufheller genannt, ebenso die  hohe Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen Wirtschaft: <\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&ldquo;Denn im Vergleich zu Deutschland seien die s&uuml;deurop&auml;ischen Staaten wenig wettbewerbsf&auml;hig und k&ouml;nnten daher nicht so stark am Aufschwung im Rest der Welt teilhaben. Um die derzeit bestehenden Wettbewerbsnachteile bei den Lohnst&uuml;ckkosten aufzuholen, werden die L&auml;nder S&uuml;deuropas laut Klude &bdquo;erheblich mehr als zehn Jahre ben&ouml;tigen&ldquo;.&rdquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Die Basis der deutschen &ldquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo; &ndash; das seit vielen Jahren betriebene Lohn-, Sozial- und Unternehmenssteuerdumping der gr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Volkswirtschaft &ndash; ist eine entscheidende Ursache f&uuml;r die preisliche Wettbewerbsschw&auml;che insbesondere der s&uuml;deurop&auml;ischen Staaten und damit ein ma&szlig;geblicher Faktor f&uuml;r die &ouml;konomischen Schieflagen innerhalb der Eurozone. Dies wird jedoch vom FR-Redakteur Stephan Kaufmann mit keiner Silbe ew&auml;hnt. Auf die negativen Folgen des deutschen Lohndumping hatte im Dezember 2011 selbst das der Wirtschaft nahestehende Handelsblatt in seinem Beitrag &ldquo;Euro-Krise: Deutschland bringt Europa aus dem Gleichgewicht&rdquo; hingewiesen. Siehe hierzu den NachDenkSeiten-Beitrag &ldquo;<a href=\"\/?p=11621\">Allm&auml;hlich d&auml;mmert es &hellip; Hoffentlich geht noch vor dem Abgrund ein Licht auf<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>Die auf Basis der deutschen Dumpingpolitik erzielten hohen deutschen Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse f&uuml;hren in den davon betroffenen Staaten (diese leiden spiegelbildlich zu Deutschland unter Au&szlig;enhandelsdefiziten) zu einer Jahr f&uuml;r Jahr weiter anwachsenden Auslandsverschuldung sowie zu Wachstums- und Besch&auml;ftigungseinbu&szlig;en und damit zu steigender Staatsverschuldung.<\/em><\/p>\n<p><em>Die deutsche Wirtschaft hingegen profitiert von den massiven &ouml;konomischen Problemen zahlreicher Staaten der Eurozone auch bei den Finanzierungskosten. Der FR-Redakteur Stephan Kaufmann scheibt hierzu:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&ldquo;Zudem sind nach dem Zinsanstieg neue Kredite f&uuml;r S&uuml;deuropa teuer. Deutschland hingegen gilt f&uuml;r Kapitalanleger als sicherer Hafen in Europa und erh&auml;lt daher Geld zu geringen Zinsen. &bdquo;Der deutsche Staat, die Unternehmen und Verbraucher d&uuml;rften so gesehen von der Schw&auml;che einiger Eurol&auml;nder profitieren&ldquo;, so Klude.&rdquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>So profitiert beispielsweise die deutsche Baubranche von der Krise innerhalb der Eurozone: Angesichts der Unsicherheiten auf den Finanzm&auml;rkten stecken Investoren ihr Geld in den Wohnungsbau. Auch aus den Krisenl&auml;ndern flie&szlig;t Kapital nach Deutschland. Die Bundesrepublik gilt zur Zeit als sicherer Hafen. Auch diese f&uuml;r die deutsche Baubranche positive Entwicklung geht somit wegen des Abflusses von Investitionskapital ausgerechnet zu Lasten jener Eurozonenstaaten, die ohnehin bereits unter den massiven &ouml;konomischen Schieflagen leiden. Die &ouml;konomische Krise in diesen Staaten wird somit potenziell weiter angeheizt.<\/em><\/p>\n<p><em>Auffallend an der Entwicklung des Ifo-Index ist, da&szlig; die deutschen Unternehmen ihre aktuelle Gesch&auml;ftslage schlechter bewerten. Der Anstieg des Ifo-Index resultiert ausschlie&szlig;lich aus den auf Sicht von sechs Monaten verbesserten Gesch&auml;ftserwartungen. Die auch in den kommenden Monaten wegen der weltweiten Finanzkrise und der Krise innerhalb der Eurozone fortdauernde hohe Unsicherheit birgt jedoch die permanente Gefahr in sich, Prognosen selbst f&uuml;r einen unter normalen Umst&auml;nden relativ gut &uuml;berschaubaren Sechs-Monats-Zeitraum sehr schnell &ndash; im Extrem von heute auf morgen &ndash; zur Makulatur werden zu lassen. So hei&szlig;t es selbst in dem sch&ouml;nf&auml;rberischen FR-Beitrag Stephan Kaufmanns:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&ldquo;Dennoch ist die deutsche Konjunktur noch nicht gerettet. Denn die Euro-Krise kann sich wieder versch&auml;rfen, trotz Unterst&uuml;tzung durch die Zentralbank. &bdquo;Die EZB kann mit der Notenpresse Zeit kaufen, die Staatsschuldenkrise aber nicht l&ouml;sen&ldquo;, mahnt Commerzbank-Volkswirt Kr&auml;mer. Daher werde die Wirtschaftsleistung Deutschlands auch im Jahresverlauf nur verhalten zunehmen.<\/em><br>\n<em>Auch ein ungeordneter Zahlungsausfall Griechenlands oder eine Pleite Portugals drohen weiter. &bdquo;Ein erneuter Misstrauensschock stellt ein gro&szlig;es Abw&auml;rtsrisiko dar&ldquo;, so Alexander Kr&uuml;ger vom Bankhaus Lampe. &bdquo;Die Vorstellung, alles sei durch die EZB steuerbar, k&ouml;nnte sich im Falle stark irrationaler Verhaltensweisen der Finanzmarktteilnehmer als Trugschluss erweisen.&ldquo;&rdquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Der neoliberale Propaganda-Terminus &ldquo;Staatsschuldenkrise&rdquo; wird leider auch von FR-Redakteur Stephan Kaufmann kritiklos wiedergegeben.<\/em><\/p>\n<p><em>Die ungel&ouml;ste weltweite Finanzkrise sowie die ma&szlig;geblich aus der deutschen Dumpingpolitik resultierenden &ouml;konomischen Schieflagen in Europa stellen eine massive Bedrohung auch f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Entwicklung der deutschen Wirtschaft dar. Das von zahlreichen deutschen Medien angestimmte laute Jubelgeschrei &uuml;ber die momentane Wirtschaftsentwicklung hierzulande, welches h&auml;ufig mit arroganter Besserwisserei und Rechthaberei einhergeht (&ldquo;Die anderen Staaten m&uuml;ssen dem erfolgreichen deutschen Beispiel nacheifern&rdquo;), kann sehr schnell in ebenso lautem Katzengejammer m&uuml;nden. Dies insbesondere dann, wenn das Eurosystem wegen der ma&szlig;geblich von Merkel diktierten Br&uuml;ningschen Kaputtsparprogramme und wegen auseinanderdriftender preislicher Wettbewerbsf&auml;higkeiten auseinanderbrechen sollte. Hierzulande wollen die ma&szlig;geblichen Entscheidungstr&auml;ger noch immer nicht verstehen, da&szlig; die &ouml;konomisch sch&auml;dliche deutsche Exportmanie sp&auml;testens dann im &ouml;konomischen Desaster m&uuml;ndet, wenn viele Staaten diesem Negativbeispiel tats&auml;chlich nacheifern sollten. Ein ruin&ouml;ser Unterbietungs- und Abwertungswettlauf der auf Export fixierten Staaten w&auml;re die voraussichtliche Folge. Solange es nicht gelingt, Produkte z.B. zum Mars zu exportieren, m&uuml;ssen sich im irdischen Ma&szlig;stab den Gesetzen der &ouml;konomischen Logik folgend Exporte und Importe stets gegeneinander ausgleichen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Assetblasen, Boom-Bust-Zyklen, und Patrick Bernaus Geldschwemme&nbsp;(wonkish)<\/strong><br>\nPatrick Bernau von der FAS (und Fazit) schrieb Anfang Dezember einen vielbeachteten Blog-Artikel zur angeblichen &bdquo;<a href=\"http:\/\/faz-community.faz.net\/blogs\/fazit\/archive\/2011\/12\/01\/die-grosse-geldschwemme-oder-wo-waechst-die-naechste-blase.aspx\">Geldschwemme<\/a>&ldquo;. Bernau setzte sich darin kritisch mit geldpolitischen Aktionen wie Quantitative Easing der Fed oder Staatsanleihenk&auml;ufe der EZB auseinander, und warnte vor latenten Inflationsgefahren &ndash; eine durchaus verbreitete Ansicht unter konservativen &Ouml;konomen.&nbsp;<br>\nNun versprach ich schon vor einiger Zeit, Bernaus Thesen genauer unter die Lupe zu nehmen. Dieser Artikel ist die Einl&ouml;sung meines Versprechens. Mein &bdquo;Fazit&ldquo; vorab: ich sympathisiere durchaus in Teilen mit Bernau; insbesondere damit dass die Fed-Geldpolitik vor der Krise zu lose war, und dass Geldpolitiker die Entwicklung von Geld und Kredit in Auge behalten sollen.&nbsp;Aber Bernaus Schlussfolgerung ist unzutreffend. Es gibt hier und heute keinen inflation&auml;ren Geld&uuml;berhang. Richtig ist das Gegenteil: die vor der Krise geschaffene &uuml;bersch&uuml;ssige Geldmenge wirkt heute deflation&auml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kantooseconomics.com\/2012\/01\/25\/assetblasen-boom-bust-zyklen-und-patrick-bernaus-geldschwemme-wonkish\/\">Kantoos Economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Vielen Frauen drohen Mini-Renten<\/strong><br>\nFast jede zweite 45- bis 50-j&auml;hrige Frau in Westdeutschland muss einer Studie zufolge mit einer gesetzlichen Rente unterhalb der Grundsicherung rechnen. Die Beroffenen m&uuml;ssten sich darauf einstellen, weniger als 680 Euro zu erhalten&hellip;<br>\n&ldquo;F&uuml;r 41 Prozent der westdeutschen und 21 Prozent der ostdeutschen Babyboomerinnen ist eine Rente unter Grundsicherung zu erwarten.&rdquo; Das hei&szlig;t: Die Rentenversicherung zahlt voraussichtlich weniger als 680 Euro aus&hellip;<br>\n1999 h&auml;tten noch 70 Prozent der erwerbst&auml;tigen Frauen Vollzeitjobs gehabt, 2010 nur noch 55 Prozent&hellip;<br>\nDazu kommen weitere allgemeine Faktoren: Frauen arbeiten h&auml;ufig in Minijobs, sie sind mit im Schnitt 37 Wochen l&auml;nger arbeitslos als M&auml;nner (32 Wochen &ndash; Zahlen aus dem Jahr 2010). Sie sind auch h&auml;ufiger langzeitarbeitslos als M&auml;nner. Und sie verdienen durchschnittlich zw&ouml;lf Prozent weniger als M&auml;nner mit selber Qualifikation auf demselben Posten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/html\/artikel\/1327415496906.shtml%20\">K&ouml;lner Stadt-Anzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Niebels Personalpolitik kommt vor den Bundestag<\/strong><br>\nDer Entwicklungsminister soll F&uuml;hrungspositionen vor allem an Parteifreunde vergeben. Das will die SPD in der kommenden Woche im Bundestag zur Sprache bringen.<br>\nNiebel wird vorgeworfen, in seinem Ministerium Posten bevorzugt an Parteifreunde zu vergeben. So war am Dienstag etwa die Besetzung der Servicestelle f&uuml;r b&uuml;rgerschaftliches und kommunales Engagement durch die fr&uuml;here FDP-Oberb&uuml;rgermeisterin von Ettlingen, Gabriela B&uuml;ssemaker, &ouml;ffentlich geworden. K&uuml;rzlich hatte die ZEIT Vorw&uuml;rfe bekannt gemacht, f&uuml;hrende Mitarbeiter im Bundesministerium f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) w&uuml;rden vor allem nach ihrem Parteibuch ausgesucht. Kritiker bem&auml;ngeln zudem, dass die Kandidaten teils auch &uuml;ber keine entwicklungspolitische Kompetenz oder &uuml;ber keinerlei F&uuml;hrungserfahrung verf&uuml;gen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2012-01\/niebel-personalpolitik-bundestag\">Die Zeit Online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu auch schon <a href=\"\/?p=11886#h16\">hier<\/a> und <a href=\"\/?p=4475\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nochmals: Ethik-Regeln f&uuml;r &Ouml;konomen<\/strong><br>\nZu unserem <a href=\"\/?p=12014#h03\">gestrigen Hinweis<\/a> zu diesem Thema <em><strong>schreibt uns unser Leser S.T.:<\/strong><\/em><br>\n<em>Mir scheint, dass diese Debatte u.a. auf Grund der Bestrebungen im angels&auml;chsischen Bereich durch die American Economic Association(AEA) angeschoben wurde. Deren Ethik-Kodex l&auml;sst sich inhaltlich darauf verdichten, dass mehr Transparenz in die finanziellen Geldgeber und Interessen gebracht werden soll, z.B. durch das Ausweisen von Unterst&uuml;tzungszahlungen oder Stipendien ab 10.000 Dollar.<\/em><br>\n<em>Siehe:<\/em>\n<ul>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.faz.net\/-gqe-6wn5y\">Amerikas &Ouml;konomen geben sich Ethikregeln, FAZ, 10.01.2012<\/a><\/em><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/article\/SB10001424052970203436904577148940410667970.html\"><em>Economists Set Rules on Ethics, The Wall Street Journal, 9.1.2012<\/em><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Wie der am 25.01.2012 verlinkte Beitrag vom NDR zeigte, wollen deutsche &Ouml;konomen offenbar nachziehen und nach dem Vorbild der AEA ebenfalls Ethik-Regeln aufstellen, was sogar vom Sachverst&auml;ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland (die f&uuml;nf &ldquo;Wirtschaftsweisen&rdquo;) bef&uuml;rwortet wird.<br>\nSiehe: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/-gqe-6wog7\">Auch deutsche &Ouml;konomen wollen sich Ethikregeln geben, FAZ, 11.01.2012<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Allerdings: Wenn sich deutsche &Ouml;konomen jetzt lauthals &ldquo;Ethik-Regeln&rdquo; geben wollen, stellen sie sich als Wissenschaftler eine ziemliche Bankrotterkl&auml;rung aus!<br>\nDenn in Deutschland gibt es bereits eine Reihe von Leit- und Richtlinien, die jedem Wissenschaftler zug&auml;nglich sind und im Grunde einfach nur beachtet werden m&uuml;ssten.<br>\nBeispielsweise die &ldquo;Leitlinien Politikberatung&rdquo; der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) von 2008.<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/goo.gl\/Z64oF\">LEITLINIEN POLITIKBERATUNG &ndash; Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften<\/a><\/em><br>\n<em>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bbaw.de\/service\/publikationen-bestellen\/manifeste-und-leitlinien\/BBAW_PolitischeLeitlinien.pdf\">LEITLINIEN POLITIKBERATUNG Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften [PDF &ndash; 623 KB]<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Dabei gehen diese Leitlinien &ndash; aus meiner Sicht: richtigerweise &ndash; &uuml;ber die Transparenz-Bestrebungen der AEA Ethik-Regeln hinaus: Denn sie umfassen auch Minderheitsmeinungen und versuchen, ein gewisses Ma&szlig; an Pluralit&auml;t zu gew&auml;hrleisten. So richtig, wie es ist, f&uuml;r Transparenz zu sorgen und bewusst verschleierte Abh&auml;ngigkeiten oder Interessen erahnbar zu machen (z.B. durch Selbstverpflichtungen), so sehr muss es einem wissenschaftlichen Ethik-Kodex auch um die Freiheit der Wissenschaft sowie Sicherstellung von Pluralit&auml;t und Kritik(f&auml;higkeit) gehen.<\/em><br>\n<em>In dem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die damit verbundene Problematik weit komplexer ist, als der Fokus auf die Transparenz in die Interessenverflechtungen vermuten l&auml;sst. Um das kursorisch zu umrei&szlig;en, sei kurz daran gedacht, dass &ldquo;Gef&auml;lligkeitsgutachten&rdquo; u.a. auch unredliche Methoden nahelegen. Was machen aber z.B.  Nachwuchswissenschaftler(innen), die davon Wind bekommen oder &ldquo;im Auftrag&rdquo; ihrer Doktormutter\/ihres Doktorvaters Daten &ldquo;zurechtbiegen&rdquo;?<\/em><\/p>\n<p><em>Neben den &ldquo;Leitlinien Politikberatung&rdquo; gibt es die Vorschl&auml;ge zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis <a href=\"http:\/\/www.hochschule-und-forschung.de\/wp-content\/dokus\/wissprax.htm\">aus dem Jahr 1998<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Konkret mit Blick auf die Volkswirtschaftslehre existiert die Idee zum &ldquo;Eid des Volkswirtschaftlers&rdquo;.<\/em><br>\n<em>Siehe <a href=\"http:\/\/www.hochschule-und-forschung.de\/?page_id=24\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.hochschule-und-forschung.de\/wp-content\/dokus\/eid.pdf\">hier [PDF &ndash; 60,7 KB]<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Insoweit erscheint mir der Ruf nach Ethik-Regeln ein ziemlich aktionistisches Glanzst&uuml;ck einer ansonsten im Elfenbeinturm weilenden Ignoranz zu sein: All das, was gefordert wird, existiert schon l&auml;ngst &ndash; und zwar in ausgearbeiteter Form. Wer sich daf&uuml;r interessierte, konnte das wissen. Und noch besser: Die entsprechenden Wissenschaftler h&auml;tten schon l&auml;ngst danach handeln k&ouml;nnen! Insofern muss auch nichts v&ouml;llig neu ausgearbeitet werden.<\/em><\/p>\n<p><em>An was es mangelt, ist die Frage, wie die konkreten Konsequenzen aus den Ethik-Regeln aussehen sollen. Wenn auf einen Versto&szlig; gegen diese Regeln keine drastischen Konsequenzen f&uuml;r die verantwortungslosen Wissenschaftler folgen, bleiben die Ethik-Regeln zahnlos. Es ist doch ein Witz, wenn &ndash; in Anlehnung zu den Anmerkungen Ihres Lesers A. T.  &ndash; die Wissenschaftler ihre Geldquellen zwar transparent machen, aber weiterhin Auftr&auml;ge, Gutachten usw. (z.B. von &ouml;ffentlicher Hand) erhalten. Insofern muss es nicht um neue Ethik-Regeln gehen, sondern darum, gute wissenschaftliche Praxis verbindlich und einklagbar zu machen oder Verst&ouml;&szlig;e wenigstens mit Sanktionen zu bewehren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nachtrag zu einem Aufruf gegen Kriegsvorbereitung und Embargo Syriens und des Irans<\/strong><br>\n<em>Am 16. Januar <a href=\"\/?p=11918\">hat Albrecht M&uuml;ller<\/a> die Kommentierung u.a. von Christian Bommarius in den <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/html\/artikel\/1326285631460.shtml\">Bl&auml;ttern des DuMont-Verlages<\/a> kritisiert. Im K&ouml;lner Stadt-Anzeiger erschien nun gestern ein Gastbeitrag des Filmproduzenten und mehrfachen Grimme-Preistr&auml;gers Frieder Wagner, der sich mit den Vorw&uuml;rfen von Christian Bommarius gegen die Unterzeichner des Aufrufs auseinandersetzt.<\/em>\n<blockquote><p><em>&bdquo;Ich bin kein Kommunist und habe den Aufruf unterschrieben, weil ich mit eigenen Augen gesehen habe, zu was der Terror des Krieges im Irak und im Kosovo gef&uuml;hrt hat. Ich habe gesehen, was das internationale Embargo gegen den Irak angerichtet hat. Ich hab die verhungerten Babys gesehen, die Kinder, die an Krebs erkranken und sterben m&uuml;ssen, weil es keine Chemotherapie gibt. Ich habe die missgebildeten Babys gesehen, die in Bagdad und Basra sterben, weil sich ihre Eltern mit den radioaktiven Nanopartikelchen kontaminiert haben, die Uranbomben der Alliierten in diesen L&auml;ndern hinterlassen haben &ndash; ein Kriegsverbrechen&ldquo;,<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>schreibt Wagner. Und weiter:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&bdquo;Geschichte wiederholt sich. Sie wechselt dabei gelegentlich die Handlungsorte. Deshalb und aus den oben angef&uuml;hrten Gr&uuml;nden habe ich besagten Aufruf &bdquo;Solidarit&auml;t mit den V&ouml;lkern des Iran und Syriens unterschrieben. Denn das System, das da abl&auml;uft, kennen wir doch, es wurde von den USA und ihren Alliierten immer wieder angewendet: durch Embargos den Au&szlig;enhandel und Zahlungsverkehr solcher L&auml;nder lahmzulegen, die Wirtschaft in eine tiefe Krise zu st&uuml;rzen, die Arbeitslosenzahlen zu erh&ouml;hen, die inneren Konflikte zuzuspitzen, damit ein B&uuml;rgerkrieg entsteht, um so einen Vorwand f&uuml;r eine Intervention zu schaffen.&ldquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Leider ist dieser Beitrag nicht im Netz. Dennoch zollen wir unseren Respekt, dass der K&ouml;lner Stadt-Anzeiger bereit war, diese Entgegnung von Frieder Wagner zu einem eigenen Kommentar ins Blatt zu nehmen. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>53 Zeitungszusteller werden entlassen &ndash; &bdquo;Moralischer Verfall der S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo;<\/strong><br>\nDie 53 Zeitungszusteller der ZVZ Zentrum GmbH in M&uuml;nchen verdienen zu viel und tragen zu schlecht aus. Das meint jedenfalls die SZ Logistik GmbH, eine 100 %-Tochter der S&uuml;ddeutschen Zeitung GmbH und hat deshalb den Zustellauftrag gek&uuml;ndigt. Alle 53 Zeitungszusteller, die zum Teil seit mehr als 20 Jahren f&uuml;r die p&uuml;nktliche Zustellung sorgen, sollen die K&uuml;ndigung erhalten. &bdquo;Nur: die Gr&uuml;nde sind an den Haaren herbeigezogen.<br>\nIn Wirklichkeit geht es darum, einen l&auml;stigen Betriebsrat und eine streikbereite Belegschaft loszuwerden &ndash; und dabei auch noch Arbeitnehmerrechte zu umgehen und Dumpingl&ouml;hne durchzusetzen&ldquo;, erkl&auml;rte Bernd Mann von ver.di Bayern: &bdquo;Das zeigt einen moralischen Verfall der S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/medien-kunst-industrie-bayern.verdi.de\/zeitungszusteller\">ver.di Medien, Kunst und Industrie in Bayern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Studiengeb&uuml;hren<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Sieben Jahre nach dem Verfassungsgerichtsurteil &uuml;ber Studiengeb&uuml;hren<\/strong><br>\nAm 26. Januar 2005 machte das Bundesverfassungsgericht den Weg frei zur Einf&uuml;hrung allgemeiner Studiengeb&uuml;hren an den staatlichen Hochschulen in den Bundesl&auml;ndern. Nach erster Euphorie der Geb&uuml;hrenbef&uuml;rworter ist Ern&uuml;chterung eingetreten, ab Wintersemester 2012\/2013 erheben nur noch zwei Bundesl&auml;nder Geb&uuml;hren. Die Debatte geht trotzdem weiter &ndash; &hellip;zum Beispiel bei einer Ausschusssitzung im Bundestag&hellip;<br>\nSo zeigte sich denn auch in der Sitzung des Wissenschaftsausschusses im Bundestag die Debatte in gro&szlig;en Teilen in fast schon klassischem Verlauf, die Front zwischen Bef&uuml;rwortern und Gegnern von Geb&uuml;hren war klar.<br>\nVereinfachend k&ouml;nnte man sagen, dass es immer um den Gegensatz zwischem monet&auml;ren Ansatz (Bildung als Ware) vs. Bildung als Menschenrecht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1350-7-jahre-bverfg-studiengebuehren.php\">Studis Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe zum damaligen Urteil: <a href=\"\/?p=452\">Studiengeb&uuml;hrenentscheidung des Bundesverfassungsgerichts &ndash; ein politisches Urteil<\/a> . Zur WZB-Studie die die Debatte um Studiengeb&uuml;hren wieder angefacht hat, siehe WZB-Studie: Studiengeb&uuml;hren sollen keinen negativen Effekt auf die Studierneigung haben &ndash; oder: <a href=\"\/?p=10956\">wie die gew&auml;hlte Untersuchungsmethodik zum erw&uuml;nschten Ergebnis f&uuml;hrt<\/a> und <a href=\"\/?p=10976\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Auswirkung der Einf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren auf die Studierbereitschaft in Deutschland<\/strong><br>\nStellungnahme zum &ouml;ffentlichen Fachgespr&auml;ch des Ausschusses f&uuml;r Bildung, Forschung und Technikfolgenabsch&auml;tzung des Deutschen Bundestags am 25. Januar 2012.<br>\nStudiengeb&uuml;hren sind f&uuml;r junge Menschen aus einkommensschwachen Familien eine entscheidende H&uuml;rde auf dem Weg zu Hochschule. &ldquo;Sollten tats&auml;chlich mehr Studierende aus nicht-akademischen Elternh&auml;usern gewonnen werden, m&uuml;ssen die Bundesl&auml;nder auf Geb&uuml;hren verzichten und das BAf&ouml;G ausbauen&ldquo;, erkl&auml;rt Matthias Anbuhl, Leiter der Abteilung Bildungspolitik beim DGB. Wer den Hochschulen wirklich helfen wolle, m&uuml;sse zudem an die Finanzarchitektur des deutschen Bildungsf&ouml;deralismus gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++c03c837a-469a-11e1-79b6-00188b4dc422\">DGB Gegenblende, Bildung (Stellungnahme zum Download) [PDF &ndash; 47 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Friedrichs dunkle Quellen<\/strong><br>\nNur Beobachtung &ndash; oder doch &Uuml;berwachung? Linken-Politiker wurden offenbar auch &bdquo;nachrichtendienstlich&ldquo; bearbeitet, Abgeordnete kritisieren nun die &bdquo;L&uuml;gen&ldquo; der Beh&ouml;rden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1204-friedrichs-quellen\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Benno Ohnesorg: Manipulation auf dem OP-Tisch<\/strong><br>\nDer makaberste Teil der Vertuschung im Fall des 1967 get&ouml;teten Studenten Benno Ohnesorg fand nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus statt: Die Einschussstelle wurde manipuliert, Knochenst&uuml;cke verschwanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/0,1518,811294,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Scheibchenweise r&uuml;ckt der Spiegel mit den Details seiner Recherche heraus. Was in diesem Fall vielleicht ganz gut ist, bleibt der Fall Ohnesorg doch noch etwas am Leben &ndash; als Mahnung f&uuml;r Gegenwart und Zukunft. Zwar hatten praktisch alle Zeitungen auf den ersten Spiegelbericht hingewiesen, aber zwischen Teflon-Wulff und Eurokrise ging dann Benno Ohnesorg unter. Keine nennenswerten Kommentare, keine Bewertungen &ndash; und dies bei so sensationellen Erkenntnissen. Man m&ouml;chte wohl keine vernarbten Wunden aufrei&szlig;en, was aber ein geringer Preis f&uuml;r einen funktionierenden Rechtsstaats ist. Zumal die Recherche einer Zeitschrift zeigt, dass Rechtstaat &uuml;ber das, was man Staat nennt, hinausgeht.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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