{"id":120391,"date":"2024-08-29T08:26:04","date_gmt":"2024-08-29T06:26:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120391"},"modified":"2024-08-29T08:26:04","modified_gmt":"2024-08-29T06:26:04","slug":"hinweise-des-tages-4678","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120391","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120391#h01\">Selenskyj stellt &bdquo;Siegesplan&ldquo; vor &ndash; doch der Ukraine droht die Niederlage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120391#h02\">Riskantes Spiel der Ukraine mit dem Risiko eines Atomschlags oder eines AKW-Unfalls<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120391#h03\">Kurzer Blick auf den Ukrainekrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120391#h04\">Umfrage in Deutschland: Die Mehrheit ist f&uuml;r Verhandlungen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120391#h05\">Aufstand f&uuml;r den Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120391#h06\">Scholz im Wahlkampf: Emotional niedertourig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120391#h07\">Zwei Krisenwahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120391#h08\">Children are drinking from puddles and wading through sewage pools, as Israel pummels water systems in Gaza<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120391#h09\">Baerbocks Prestigeprojekt: Millionenauftrag f&uuml;r Beratungsfirma &ndash; Personalie bringt Baerbock in Erkl&auml;rungsnot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120391#h10\">Berater von Lindner r&auml;t zum Elterngeld-Aus &ndash; SPD leistet Widerstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120391#h11\">Lauterbach und sein &laquo;Arzt-Patient-Erlebnis&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120391#h12\">Jetzt leiden die Passagiere unter Lufthansas fragw&uuml;rdiger Spar-Masche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120391#h13\">&ldquo;Menschenunw&uuml;rdig&rdquo;: Kommission kritisiert Gef&auml;ngnisse in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120391#h14\">Studium existenzbedrohend<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Selenskyj stellt &bdquo;Siegesplan&ldquo; vor &ndash; doch der Ukraine droht die Niederlage<\/strong><br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident gibt sich forsch in Anbetracht der Lage im Donbass. Will Selenskyj nun einen Sieg gegen Russland? Ein Kommentar.<br>\nDie F&uuml;hrung in der Ukraine prahlt geradezu mit dem Vormarsch in der Region Kursk. Dutzende russische D&ouml;rfer, Siedlungen und eine Kleinstadt h&auml;lt die ukrainische Armee derzeit besetzt. Dabei sieht die Lage im Donbass f&uuml;r die Ukraine sehr d&uuml;ster aus.<br>\nRussische Truppen n&auml;hern sich der logistisch enorm wichtigen ostukrainischen Stadt Pokrowsk an. T&auml;glich r&uuml;ckt die russische Armee mehrere Kilometer gen Westen, Siedlungen werden evakuiert, Wohnbl&ouml;cke zerst&ouml;rt, jeden Morgen finden im Kiewer Regierungsviertel Krisensitzungen statt. Nicht wenige Milit&auml;rexperten sprechen &ndash; auch trotz des Vormarschs bei Kursk &ndash; von einer &bdquo;kritischen Lage&ldquo; f&uuml;r die ukrainischen Streitkr&auml;fte. Der Ukraine drohe in den kommenden Wochen und Monaten ein Dammbruch entlang der &uuml;ber 1000 Kilometer langen Donbassfront im Osten des Landes.<br>\nPr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj spricht trotzdem vom Sieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/ukraine-krieg-ist-selenskyjs-siegesplan-gegen-russland-nur-eine-pr-strategie-li.2248730\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Riskantes Spiel der Ukraine mit dem Risiko eines Atomschlags oder eines AKW-Unfalls<\/strong><br>\nDie Ukraine will freie Hand vom Westen f&uuml;r Angriffe weit ins russische Hinterland. Dazu werden auch eigene Langstreckenwaffen entwickelt. Das AKW Kursk wurde bereits mit Drohnen angegriffen.<br>\nDie ukrainische Regierung hat schon den ersten Schritt gemacht und mit dem Beitritt zum Internationalen Strafgerichtshof (ICC) auf der Ausnahme bestanden, dass ukrainische B&uuml;rger sieben Jahre lang von diesem nicht wegen Kriegsverbrechen belangt werden k&ouml;nnen (Ukraine ist auf Druck der EU dem Internationalen Strafgerichtshof beigetreten &ndash; aber nur halb).<br>\nAls zweiter Schritt wird von den Unterst&uuml;tzerstaaten verlangt, alle roten Linien fallen zu lassen, was Angriffsziele in Russland mit westlichen Waffen betrifft. Um die Sorgen zu beruhigen, soll der US-Regierung, so berichtet Politico, eine Liste der Ziele vorgelegt werden, die mit Langstreckenwaffen angegriffen werden sollen. Und als dritter Schritt werden weitreichende Drohnen und Raketen entwickelt, um eigenm&auml;chtig Ziele in ganz Russland, vor allem auch in Moskau und St. Petersburg, zerst&ouml;ren zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/riskantes-spiel-der-ukraine-mit-dem-risiko-eines-atomschlags-oder-einem-akw-unfalls\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Ein Gericht, das f&uuml;r Kriegsverbrechen zust&auml;ndig ist, gibt einem Staat quasi einen Freibrief Kriegsverbrechen zu begehen? In einem Krieg begehen alle Seiten Kriegsverbrechen, das liegt in der Natur des Krieges. Die Sorge w&auml;chst, dass es doch noch zu einem A-Krieg kommen kann, zu einem Weltkrieg oder zu einem atomaren Inferno wenn ein AKW hochgeht. Ich f&uuml;hle mich hier von meiner Regierung absolut im Stich gelassen, denn sie tut nichts, um diese M&ouml;glichkeiten zu verhindern. Nein, ganz im Gegenteil, es wird weiter an der Eskalationsspirale gedreht. Wehe uns, wenn ein R&uuml;ckschlag kommt, weil Moskau und St. Petersburg mit unseren Waffen angegriffen werden. Ich kann Oskar Lafontaine nur beipflichten, wenn er des &Ouml;fteren &auml;u&szlig;ert, dass die Ukraine uns alle in einen Krieg ziehen will.  <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kurzer Blick auf den Ukrainekrieg<\/strong><br>\nDer ukrainische Einmarsch in der Region Kursk ist milit&auml;risch ein gro&szlig;es Wagnis. Nur weil die Ukraine in dieser kaum verteidigten Region deutliche Gel&auml;ndegewinne gemacht hat, wird diese Operation nicht strategisch sinnvoll. Das w&auml;re nur der Fall, wenn Russland zur Verteidigung von Kursk Truppen aus der Ostukraine abgezogen h&auml;tte. Dort ist die ukrainische Armee seit vielen Monaten in st&auml;ndigem R&uuml;ckzug. Russland gewinnt langsam, aber stetig, unter gro&szlig;em Opferaufwand immer mehr Gel&auml;nde. Russland hat aber Truppen aus anderen, derzeit nicht umk&auml;mpften Frontabschnitten abgezogen aus weniger oder kaum umk&auml;mpften Frontabschnitten in den ukrainischen Regionen Charkiv, Cherson oder Zaporizhja. Zudem zeigt Russland auch keine gro&szlig;e Eile, die ukrainische Armee aus Kursk hinauszuwerfen. Bislang sind es vor allem Luftoperationen die die russische Armee durchf&uuml;hrt, um Soldaten und Ger&auml;t zu zerst&ouml;ren &ndash; nicht nur in Kursk, sondern auch in der benachbarten ukrainischen Region Sumy, die als Bereitstellungs- und Nachschubraum f&uuml;r den ukrainischen Vorsto&szlig; gedient hatte\/dient.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gerhard-mangott.at\/?p=5238\">Gerhard Mangott<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kursker Botschaften<\/strong><br>\nDer Angriff der Ukraine auf russisches Territorium wurde im Westen vielfach euphorisch begr&uuml;&szlig;t &mdash; dennoch ist die Aktion gef&auml;hrlich und wirft viele Fragen auf.<br>\nDer Name der Stadt Kursk war des &Ouml;fteren verbunden mit bedeutenden Ereignissen in der russischen Geschichte. Nun hat die ukrainische Armee dort die Grenze &uuml;berschritten. Im Westen findet Selenskyj daf&uuml;r Zuspruch. Aber viele r&auml;tseln auch &uuml;ber seine Motive und Erfolgsaussichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/kursker-botschaften\">Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Umfrage in Deutschland: Die Mehrheit ist f&uuml;r Verhandlungen!<\/strong><br>\nF&uuml;r einmal eine &uuml;berraschende &ndash; und erfreuliche &ndash; Nachricht: Nicht alle Deutschen sind mit der antirussischen und kriegshetzerischen Politik ihrer Regierung einverstanden. Im Gegenteil: Mehr als die H&auml;lfte der deutschen Bev&ouml;lkerung hat in einer repr&auml;sentativen INSA-Umfrage ihre Meinung best&auml;tigt, dass im Ukraine-Krieg verhandelt werden sollte und dass Waffenlieferungen nicht die L&ouml;sung sind. Die Umfrage wurde von Alice Schwarzer von &laquo;Emma&raquo; und vom &laquo;B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht&raquo; BSW in Auftrag gegeben. (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/umfrage-in-deutschland-die-mehrheit-ist-fuer-verhandlungen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Aufstand f&uuml;r den Frieden<\/strong><br>\nDie deutsche Friedensbewegung leide an einer &raquo;F&auml;higkeitsl&uuml;cke&laquo;. &raquo;Es ist still. Es ist totenstill. In Deutschland werden Tomahawk-Marschflugk&ouml;rper, SM-6-Raketen und Hyperschallraketen aufgestellt &ndash; und es bleibt still im Land. Kein lauter Protest, kein Aufschrei, keine Demonstrationen. Deutschland ist das einzige Land in Europa, in dem diese US-Waffensysteme stationiert werden. Sie richten sich gegen Russland. Warum ist es so still?&laquo; So hei&szlig;t es in einer Kolumne von Heribert Prantl in der SZ vom 19.7.2024. Die Stationierung soll bereits 2026 beginnen. (&hellip;) Heute ist die Friedensbewegung geschw&auml;cht vor allem auch dadurch, dass die Gr&uuml;nen und die SPD, die 1983 auf der Seite der Friedensaktionen standen, zu Kriegsparteien geworden sind. Allerdings gibt es Widerspruch in beiden Parteien gegen die neusten Pl&auml;ne der USA. Bei vielen Gr&uuml;nen wird das schlechte Abschneiden bei den EU-Wahlen als Resultat der Verweigerung der Friedenspolitik gesehen. Dies wiederum l&ouml;ste bei Baerbock, Habeck und Hofreiter geradezu aufgeregte Reaktionen aus: Nur ja keine Kritik &uuml;ben an der Stationierung der Tomahawks. Und Kanzler Scholz nennt die Entscheidung &uuml;ber die US-Raketenstationierung eine &raquo;sehr gute Entscheidung&laquo;. Das ist sie nicht! SPD-Fraktionschef M&uuml;tzenich widerspricht dem Kanzler und warnt vor neuem Wettr&uuml;sten. Die Tomahawks, die jetzt zur Aufstellung kommen sollen, sind weitaus pr&auml;ziser als seinerzeit die Pershings. Moskau kann atomar angegriffen und getroffen werden, ohne Vorwarnzeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/aufstand-fuer-den-frieden\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Scholz im Wahlkampf: Emotional niedertourig<\/strong><br>\nDer Kanzler wirbt in Delitzsch in Nordsachsen f&uuml;r Geduld und Pragmatismus in der Asylpolitik. Wie kommt das an? [&hellip;]<br>\nDie Lage f&uuml;r die SPD ist mies, die Debatte hysterisch. Gerade deshalb ist dies Scholz&rsquo; Lieblingsrolle. Der Besonnene, Abw&auml;gende gegen den Brausekopf Merz, dem heute dies und morgen das einf&auml;llt. &bdquo;Egal, mit wie viel Schaum vor dem Mund jemand spricht &ndash; ich gehe auf jeden konstruktiven Vorschlag ein&ldquo;, sagt er. Scholz h&auml;lt Merz f&uuml;r seine Chance. Weil die Leute am Ende lieber einen Langweiler w&auml;hlen als einen Unberechenbaren, der Affekte pusht, anstatt sie zu d&auml;mpfen. Aber vielleicht ist das beim Thema illegale Migration anders.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Scholz-im-Wahlkampf\/!6033135\/%20\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Mehrheit der Deutschen ist nach Solinger Anschlag gegen Aktionismus der Politik<\/strong><br>\nKurz nach den blutigen Ereignissen von Solingen rufen viele politisch Verantwortliche nach sch&auml;rferen Gesetzen. Nur eine Minderheit der Deutschen unterst&uuml;tzt sie dabei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/solingen-anschlag--mehrheit-gegen-aktionismus-der-politik-35014830.html\">Stern Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zwei Krisenwahlen<\/strong><br>\nAufl&ouml;sungserscheinungen des tradierten Parteiensystems: Am Sonntag wird in Sachsen und Th&uuml;ringen gew&auml;hlt.<br>\nDie Lage in Th&uuml;ringen gilt als besonders kompliziert &ndash; und zwar besonders mit Blick auf den vorstellbaren Fall, dass der Landtag in Erfurt nur noch aus vier Parteien (AfD, CDU, BSW, Linke) besteht. Sollte die SPD doch in das Parlament rutschen, ist eine Regierung aus CDU, BSW und SPD am wahrscheinlichsten. Ein Selbstl&auml;ufer ist das aber auch nicht. So ist mitnichten ausgeschlossen, dass das BSW zweitst&auml;rkste Kraft wird und damit vor der CDU landet. Sollte das passieren, wird das die Lage zus&auml;tzlich komplizieren. W&auml;hrend die Th&uuml;ringer Union n&auml;mlich bereit zu sein scheint, die Wagenknecht-Partei in eine parlamentarische Regierungsmehrheit zu integrieren (aber zuletzt erneut eine Koalition mit der Linkspartei ausgeschlossen hat), die einen CDU-Ministerpr&auml;sidenten ins Amt bringt, ist nicht recht vorstellbar, dass die CDU zur Verf&uuml;gung stehen wird, um BSW-Spitzenkandidatin Katja Wolf zur Ministerpr&auml;sidentin zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/482572.landtagswahlen-im-osten-zwei-krisenwahlen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Children are drinking from puddles and wading through sewage pools, as Israel pummels water systems in Gaza<\/strong><br>\nGuns swinging from their hips, two soldiers in black combat boots and green tactical clothing appear to wire explosives to pumps at the Canada Water reservoir in Rafah, southern Gaza.<br>\nMoments later, an orange blaze tears through the critical facility in the Tal al-Sultan neighborhood, as ribbons of grey smoke erupt into the sky.<br>\nThe blast was captured in a now deleted video, which was reportedly shared by an Israeli soldier on Instagram and geolocated by CNN. Satellite imagery shows that the reservoir was damaged between July 26 and July 27. Destroyed buildings are visible in the surrounding area.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2024\/08\/23\/middleeast\/israel-gaza-water-shortages-heatwave-crisis-intl\/index.html\">CNN<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Genozid-Forscher: &raquo;Das Ziel war, Gaza unbewohnbar zu machen&laquo;<\/strong><br>\nGenozid-Forscher Omer Bartov &uuml;ber Widerspr&uuml;che des Zionismus und mangelnden Druck auf Israel<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1184823.gaza-krieg-genozid-forscher-das-ziel-war-gaza-unbewohnbar-zu-machen.html\">nd<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Baerbocks Prestigeprojekt: Millionenauftrag f&uuml;r Beratungsfirma &ndash; Personalie bringt Baerbock in Erkl&auml;rungsnot<\/strong><br>\nDas Ausw&auml;rtige Amt unter Annalena Baerbock (Gr&uuml;ne) plant die Digitalisierung von Visa-Verfahren durch ein &bdquo;Auslandsportal&ldquo;. F&uuml;r das Millionenprojekt wurde ein Berliner Beratungsunternehmen engagiert. Ausgerechnet dorthin ist kurz vor Auftragsvergabe eine langj&auml;hrige AA-Mitarbeiterin gewechselt. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r das Projekt hat sich das Ausw&auml;rtige Amt n&auml;mlich externe Unterst&uuml;tzung geholt: Die Digitalberatung Init AG &bdquo;unterst&uuml;tzt operativ die Umsetzung der Visadigitalisierung&ldquo;, wie es aus dem Ausw&auml;rtigen Amt hei&szlig;t.<br>\nDas Pikante: Im Dezember 2023 ist eine langj&auml;hrige Mitarbeiterin des Ausw&auml;rtigen Amts zur Init AG gewechselt. Von 2020 bis 2023 war die Mitarbeiterin als IT-Koordinatorin im Digital-Referat aktiv und hat in dieser Rolle eng mit der Init AG im Rahmen des Auslandsportals zusammengearbeitet.<br>\nDann wechselte sie die Schreibtischseite und ging zu Init, was erst einmal nicht problematisch ist. Seit knapp neun Monaten ist sie nun in leitender Position im Unternehmen &ndash; arbeitet aber im Rahmen der Weiterkonzeption des Auslandsportals wieder eng mit ihrem ehemaligen Referat zusammen. Und kurz nachdem die fr&uuml;here Amtsmitarbeiterin zu Init wechselte, wurden dem Beratungsunternehmen im Fr&uuml;hjahr Auftr&auml;ge vom Ausw&auml;rtigen Amt in H&ouml;he von knapp sechs Millionen Euro zugesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article253224196\/Baerbocks-Prestigeprojekt-Millionenauftrag-fuer-Beratungsfirma-Personalie-bringt-Baerbock-in-Erklaerungsnot.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Berater von Lindner r&auml;t zum Elterngeld-Aus &ndash; SPD leistet Widerstand<\/strong><br>\nKnapp 17 Milliarden Euro fehlen im Bundeshaushalt f&uuml;r das n&auml;chste Jahr. Davon sollen laut Einigung der Bundesregierung weitere 4,5 Milliarden Euro noch aufgetrieben werden. Um diese Finanzierungsl&uuml;cke zu schlie&szlig;en, schl&auml;gt Lars Feld, fr&uuml;heres Mitglied des &bdquo;Rates der Wirtschaftsweisen&ldquo; und nun pers&ouml;nlicher Berater von Bundesfinanzminister Christian Lindner, in einem Interview mit der Rheinischen Post verschiedene Ma&szlig;nahmen vor &ndash; die sich finden lassen, &bdquo;wenn man will.&ldquo; Neben der Erh&ouml;hung des Mehrwertsteuersatzes und dem Streichen der steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen und Haushaltshilfen nennt er auch die m&ouml;gliche Reduzierung des Elterngeldes. Dies st&ouml;&szlig;t vor allem innerhalb der SPD auf gro&szlig;e Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/berater-von-lindner-raet-zum-elterngeld-aus-spd-leistet-widerstand-zr-93266531.html\">Merkur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lauterbach und sein &laquo;Arzt-Patient-Erlebnis&raquo;<\/strong><br>\nEnde vergangenen Jahres wurde ich zum ersten Mal richtig stutzig. Nein, das ist eigentlich untertrieben. Ich dachte, mich treffe der Schlag. Der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach liess sich vom Spiegel interviewen und sang das Hohelied der Digitalisierung und der K&uuml;nstlichen Intelligenz f&uuml;r die Zukunft des Gesundheitswesens und der Medizin.<br>\nDas ist zwar eine sehr weit verbreitete Position, die ich im &uuml;brigen &uuml;berhaupt nicht teile, aber das ist gar nicht das Problem. Das Problem liegt woanders.<br>\nAber lesen Sie selbst: &laquo;Wenn ich als Arzt mit einem Patienten spreche, habe ich bereits alle Befunde im Computersystem. Ich frage: Wie f&uuml;hlen Sie sich? Was tut Ihnen weh? Die ganze Zeit h&ouml;rt eine Spracherkennungssoftware zu und &uuml;bertr&auml;gt die Stichpunkte, die wichtig sind, in die elektronische Patientenakte. Dann schreibt, w&auml;hrend wir noch reden, die k&uuml;nstliche Intelligenz die notwendige &Uuml;berweisung. Sollte ich diese vergessen, dann erinnert mich die KI: Herr Lauterbach. Sie sollten vielleicht eine &Uuml;berweisung machen.&raquo;<br>\nBei dieser Beschreibung eines Aufeinandertreffens von Arzt und Patient musste ich zuerst laut lachen. So kann nur jemand vor sich hin fabulieren, der von Medizin keine Ahnung hat. Alles ist falsch. Alles hat mit der allt&auml;glichen Realit&auml;t in Arztpraxen und Krankenh&auml;usern nichts zu tun. All&uuml;berall wird beklagt, dass &Auml;rztinnen und &Auml;rzte keine Zeit h&auml;tten, um zu sprechen. Sie seien kaum greifbar.<br>\nUnd auf welchen Wegen sind Befunde ins Computersystem gelangt? Wie kann eine Spracherkennungssoftware wissen, was wichtig ist und was nicht? Wie entscheidet eine KI, dass eine &Uuml;berweisung angebracht ist, was ja die Hypothese einer Diagnose voraussetzt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/lauterbach-und-sein-arzt-patient-erlebnis\/\">Bernd Hontschik in Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ein von den Medien gemachter Bundesminister f&uuml;r Gesundheit, der keine Politik zugunsten der Bev&ouml;lkerung macht, sondern lediglich Marketing-Ma&szlig;nahmen f&uuml;r die Medien. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Jetzt leiden die Passagiere unter Lufthansas fragw&uuml;rdiger Spar-Masche<\/strong><br>\nDer aktuelle Arbeitskampf ist direkte Folge der Methode, Fl&uuml;ge auf T&ouml;chter ohne Tarifbindung zu verschieben. Eine fragw&uuml;rdige Masche &ndash; die sich f&uuml;r den Konzern lohnt. Ein Kommentar.<br>\nImmer wieder, so klingt es, sind es allein die fragw&uuml;rdigen Aktionen der Gewerkschaften, die Lufthansachef Carsten Spohr um die Fr&uuml;chte seiner Arbeit bringen. Wegen des Streiks im Fr&uuml;hjahr &bdquo;mussten wir unsere Gewinnprognose anpassen aufgrund der erheblichen Auswirkungen&ldquo;, klagte der Manager vor vier Wochen zu Beginn seiner Pr&auml;sentation der Halbjahreszahlen. Und jetzt wollen gleich zwei Gewerkschaften ab Dienstag f&uuml;r vier Tage seinen Ferienflieger Discover lahmlegen, was der Konzern &bdquo;v&ouml;llig unverantwortlich&ldquo; und nicht im &bdquo;Interesse der Mitarbeitenden&ldquo; nennt.<br>\nDoch dabei macht Spohr es sich zu leicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/dienstleister\/arbeitskampf-bei-discover-jetzt-leiden-die-passagiere-unter-lufthansas-fragwuerdiger-spar-masche\/29961786.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Menschenunw&uuml;rdig&rdquo;: Kommission kritisiert Gef&auml;ngnisse in Deutschland<\/strong><br>\nDie Bedingungen im Knast sind hart. In einigen F&auml;llen sollen die Einrichtungen allerdings zu weit gehen und die Menschenw&uuml;rde missachten. Zwei Haftanstalten in Deutschland fallen besonders negativ auf.<br>\nDie Nationale Stelle zur Verh&uuml;tung von Folter kritisiert einzelne Haftanstalten und Psychiatrien in Deutschland f&uuml;r ihre Praktiken. In je einem Gef&auml;ngnis im Saarland und in Baden-W&uuml;rttemberg haben sich zwei H&auml;ftlinge eine neun Quadratmeter gro&szlig;e Zelle mit nur einer r&auml;umlich nicht abgetrennten Toilette teilen m&uuml;ssen, wie die Kontrollinstanz in ihrem Jahresbericht mitteilte. &ldquo;Diese Bedingungen stellen eine erniedrigende Situation f&uuml;r die betroffenen Gefangenen dar und f&uuml;hren zu einer menschenunw&uuml;rdigen Unterbringung&rdquo;, hie&szlig; es in dem Bericht.<br>\nDie Nationale Stelle zur Verh&uuml;tung von Folter ist im Rahmen eines Anti-Folter-&Uuml;bereinkommens der Vereinten Nationen t&auml;tig. Sie soll die Einhaltung von Grundrechten in allen Einrichtungen in Deutschland kontrollieren, in denen Menschen die Freiheit entzogen wird oder Freiheitsentzug folgen k&ouml;nnte &ndash; etwa bei station&auml;ren Grenzkontrollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Kommission-kritisiert-Gefaengnisse-in-Deutschland-article25185826.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Studium existenzbedrohend<\/strong><br>\nStatistikamt: Dreiviertel der allein wohnenden Hochsch&uuml;ler leben in Armut. Verb&auml;nde fordern raschen Nachschlag bei Ausbildungsf&ouml;rderung.<br>\nWer in Deutschland studiert oder eine Ausbildung absolviert und au&szlig;erhalb des Elternhauses wohnt, ist in der Mehrzahl der F&auml;lle arm. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte, betrifft dies 77 Prozent der allein lebenden Hochsch&uuml;ler und 54 Prozent der Azubis. In der Gesamtsicht fallen 35 Prozent aller Studierenden in diese Kategorie und 18 Prozent der jungen Menschen in Berufsvorbereitung. Ferner verdeutlichen die Zahlen einmal mehr: Staatliche Hilfsleistungen, namentlich die Bundesausbildungsf&ouml;rderung (BAf&ouml;G), gen&uuml;gen nicht ansatzweise. Unter den Einnahmequellen der Betroffenen bilden entsprechende Bez&uuml;ge oft nur noch ein Aufgeld neben dem Job, aber nichts, wovon sich existieren lie&szlig;e.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/482581.hochschulpolitik-studium-existenzbedrohend.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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