{"id":120475,"date":"2024-08-30T12:00:21","date_gmt":"2024-08-30T10:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120475"},"modified":"2024-09-01T05:15:15","modified_gmt":"2024-09-01T03:15:15","slug":"sehr-verehrter-michail-sergejewitsch-oder-brief-an-einen-vor-zwei-jahren-verstorbenen-ausnahmepolitiker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120475","title":{"rendered":"\u201eSehr verehrter Michail Sergejewitsch \u2026\u201c \u2013 oder: Brief an einen vor zwei Jahren verstorbenen Ausnahmepolitiker"},"content":{"rendered":"<p>Vor zwei Jahren starb Michail Gorbatschow, der f&uuml;r eine neue Friedensordnung in Europa alles gegeben hatte. Es blieb ihm nicht erspart, zuvor noch &ndash; ohnm&auml;chtig, aber bei klarem Verstand &ndash; ansehen zu m&uuml;ssen, wie sein einzigartiges Lebenswerk mutwillig an die Wand gefahren wurde. &ndash; Die Quittung daf&uuml;r bekommen wir schon heute. Von <strong>Leo Ensel<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nSehr verehrter Michail Sergejewitsch,<\/p><p>vor zwei Jahren, am 30. August 2022, sind Sie im Alter von 91 Jahren von uns gegangen. F&uuml;nf Monate, nachdem Ihr Land, Russland, in das Land Ihrer Mutter Marija und Ihrer &uuml;ber alles geliebten Frau Raissa einmarschiert war und damit der schon lange auf ukrainischem Territorium tobende Stellvertreterkrieg zwischen dem Westen und Russland eine neue, brandgef&auml;hrliche Eskalationsstufe erreicht hatte. (Die ja noch keinesfalls die letzte sein muss &hellip;)<\/p><p>Diese Monate seit &bdquo;Kriegsbeginn&ldquo; &ndash; ich schreibe das in Anf&uuml;hrungszeichen, denn der Krieg hatte f&uuml;r mich schon viel fr&uuml;her begonnen, sp&auml;testens mit der Beschie&szlig;ung des Donbass durch die Kiewer Zentralmacht oder mit dem vom Westen finanziell, politisch und publizistisch promovierten Staatsstreich vom 22. Februar 2014 auf dem Euromaidan; seine Vorgeschichte reicht mindestens bis zum NATO-Gipfel von Bukarest, als der damalige US-Pr&auml;sident George Bush die Ukraine und Georgien m&ouml;glichst schnell in die NATO hineinziehen wollte; ja, manchmal erwische ich mich bei dem Gedanken, ob der Westen den Kalten Krieg &uuml;berhaupt jemals beendet hat, das schnelle nassforsche Triumphgeschrei vom &bdquo;<a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-krieg-fiel-nicht-vom-himmel-i-by-the-grace-of-god-america-won-the-cold-war\/\">Sieg im Kalten Krieg<\/a>&ldquo; direkt nach dem Untergang der Sowjetunion war entlarvend! &ndash; jedenfalls: diese f&uuml;nf Monate seit &bdquo;Kriegsbeginn&ldquo;, in denen Sie noch unter uns weilten, habe ich sehr viel an Sie denken m&uuml;ssen. Noch mehr als in der Zeit zuvor.<\/p><p><strong>Das Leben kann so ungerecht sein!<\/strong><\/p><p>Die beiden letzten Jahre Ihres Lebens mussten Sie ja aufgrund der Coronama&szlig;nahmen und einer Reihe von Krankheiten, die Sie schon seit L&auml;ngerem plagten, von Verwandten, Freunden und Kollegen weitgehend isoliert in einer Suite des Moskauer &bdquo;Krankenhaus der Pr&auml;sidentialadministration&ldquo; verbringen. Selbst Ihren 90. Geburtstag konnten Sie mit Ihren langj&auml;hrigen Mitarbeitern der &bdquo;Gorbatschow Foundation&ldquo; nur online feiern! Nur in h&ouml;chst seltenen Ausnahmef&auml;llen, wenn die akute Coronalage sich in Moskau gerade etwas entspannt hatte, war es f&uuml;r Sie noch m&ouml;glich, Besuch von Ihrer Tochter oder engsten Freunden zu empfangen.<\/p><p>Fast t&auml;glich habe ich mich in dieser Zeit gefragt: Wie mag es sich anf&uuml;hlen, wenn man am Ende seines Lebens ohnm&auml;chtig, aber bei klarem Bewusstsein mitansehen muss, wie das eigene einzigartige Lebenswerk f&uuml;r die gesamte Menschheit mit voller Wucht mutwillig an die Wand gefahren wird? Wie wird man sich f&uuml;hlen, wenn man sich dabei auch noch seit mehr als zwei Jahren im Krankenhaus aufhalten muss, vom gesamten sozialen Umfeld weitestgehend isoliert? Wenn der K&ouml;rper zusehends schw&auml;cher wird, Diabetes Aufstehen und Gehen fast unm&ouml;glich macht, man mehrfach in der Woche zur Dialyse muss, aber der Geist &ndash; der kluge, der scharfsinnige &ndash; immerfort unbarmherzig wach bleibt?<\/p><p>Sehr geehrter Michail Sergejewitsch, Sie haben in Ihren Reden und Interviews oftmals &bdquo;das Leben&ldquo; bem&uuml;ht; am bekanntesten ja am 6. Oktober 1989 in Ostberlin am Rande der Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der DDR, als Sie &ndash; Ihr Satz ist sp&auml;ter, <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/geschichte\/article132968291\/Gorbatschow-hat-den-beruehmten-Satz-nie-gesagt.html\">zugespitzt<\/a>, ein &sbquo;Klassiker&lsquo; geworden &ndash; einem Journalisten in die Kamera diktierten: &bdquo;Ich glaube, Gefahren lauern nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren.&ldquo; &ndash; Und ausgerechnet Ihnen hat &bdquo;das Leben&ldquo; noch auf den allerletzten Metern eine grausame Lektion erteilt: <\/p><p>Es kann so atemberaubend ungerecht sein!<\/p><p><strong>&bdquo;Der Westen hat nur genommen und nichts gegeben&ldquo;<\/strong><\/p><p>Wir wissen es von Antje Vollmer, die ja nun auch schon bald anderthalb Jahre nicht mehr unter uns weilt und mit der Sie sicherlich in der Zwischenzeit lange, anregende Gespr&auml;che gef&uuml;hrt haben, dass Sie zumindest einmal, im Sommer 2015 in Moskau, einigen ausgew&auml;hlten westlichen Politikern einen h&ouml;chst seltenen Einblick in Ihre Seele gew&auml;hrt haben. Geben wir ihr f&uuml;r einen Moment das <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-mind\/angela-merkel-wladimir-putin-und-der-permafrost-li.159929\">Wort<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>So sehr das historische Bild inzwischen umgedeutet und &uuml;bermalt wird: Es waren nicht die USA mit ihrer Politik der Dominanz, schon gar nicht die eher z&ouml;gerlichen Briten und Franzosen und auch nicht allein die friedlichen Demonstranten auf den Stra&szlig;en der DDR: Es waren Michail Gorbatschow und die UdSSR, die es wagten, ihre Soldaten (immerhin 500.000 auf dem Boden der DDR) im entscheidenden Moment in den Kasernen zu lassen und jedes Blutbad zu vermeiden. <\/em><\/p>\n<p><em>Gorbatschow hat damals alles riskiert f&uuml;r seine vielleicht zu idealistische Vision vom &sbquo;Gemeinsamen Haus Europa&lsquo;. Aus der Sicht der meisten heutigen Russen hat er zu viel zu schnell und zu ungesch&uuml;tzt riskiert, weswegen sein Bild im eigenen Vaterland inzwischen sehr eingetr&uuml;bt ist, trotz der gro&szlig;en inneren Freiheiten, die es in der Zeit von Glasnost und Perestroika gab und die heute nicht mehr existieren. <\/em><\/p>\n<p><em>Zweimal habe ich Michail Gorbatschow im vertrauten Kreis &uuml;ber seine eigene Bilanz dieser Zeit reden h&ouml;ren, das letzte Mal 2015 w&auml;hrend eines letzten Treffens mit Egon Bahr. Bei seinen selten gewordenen &ouml;ffentlichen Reden vor deutschen Medien war Gorbatschow immer noch gefasst, um Vertrauen und Verst&auml;ndnis werbend. Im kleinen Kreis aber brach es aus ihm heraus: Gemessen an seinem eigenen Einsatz f&uuml;r eine grundlegend ver&auml;nderte Friedensordnung in Europa habe der Westen nichts gewagt, nichts riskiert. Er habe nur genommen und nichts gegeben. Das grenze an Verrat und habe Vertrauen, das in Jahrzehnten m&uuml;hselig gewachsen sei, zerst&ouml;rt. Ohne dieses zerst&ouml;rte Vertrauen sei Putin nicht zu erkl&auml;ren, ja, er sei das direkte Ergebnis dieses Prozesses.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Man sch&auml;mt sich als Deutscher zu Tode, das lesen zu m&uuml;ssen, und es st&uuml;rzen einem die Tr&auml;nen der Wut und der Verzweiflung ins Gesicht. Aber Sie spiegeln uns hier unmissverst&auml;ndlich zur&uuml;ck, wie &bdquo;wir, der Westen&ldquo; die Jahrhundertchance einer friedlichen Neugestaltung unseres europ&auml;ischen Kontinents fahrl&auml;ssig vergeigt haben!<\/p><p><strong>Russland wollte nach Europa<\/strong><\/p><p>Nach dem Ende des Kalten Krieges &ndash; besiegelt durch die gro&szlig;artige &bdquo;Charta von Paris&ldquo;, deren Prinzipien heute dringlicher denn je sind &ndash;, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion <em>wollte<\/em> Ihr neues Land, Russland, ja nach Europa. Es wollte <em>als europ&auml;isches Land, das zu gro&szlig;en Teilen in Asien liegt, <\/em>mit seiner russischen Identit&auml;t Teil der europ&auml;ischen V&ouml;lkerfamilie oder, in Ihrer Sprache, ein Zimmer im &bdquo;Gemeinsamen Haus Europa&ldquo; werden. Selbst Ihr Nach-Nachfolger Wladimir Putin &auml;u&szlig;erte noch zu Beginn seiner Amtszeit, er k&ouml;nne sich einen Beitritt Russlands zur NATO durchaus vorstellen, &bdquo;solange Russlands Interessen Ber&uuml;cksichtigung finden und es ein gleichberechtigter Partner ist&ldquo;.<\/p><p>Es w&auml;re damals eine Herausforderung f&uuml;r kluge westliche Diplomatie gewesen, historisch gewachsene Bedrohungs&auml;ngste <em>vor<\/em> Russland, vor allem in Polen und im Baltikum, mit den durch wiederholte westliche &Uuml;berf&auml;lle verursachten Bedrohungs&auml;ngsten <em>von<\/em> Russland und dessen alten Einkreisungs&auml;ngsten auszutarieren. Stattdessen schlugen sich USA und NATO und sp&auml;ter auch die EU ausschlie&szlig;lich auf die Seite der osteurop&auml;ischen Staaten, Ihrem Land wurde in den Neunzigerjahren bestenfalls g&ouml;nnerhaft eine Kooperation als Juniorpartner und zu westlichen Bedingungen am Katzentisch zugebilligt.<\/p><p>Kurz: Der Westen hat Ihrem Land keinen gleichberechtigten Platz in einer neuen europ&auml;ischen Sicherheitsstruktur einger&auml;umt, er hat die alte Kalte-Kriegs-Rivalit&auml;t unter neuen Bedingungen fortgesetzt, er hat vor allem all Ihre grandiosen Erfolge auf dem Gebiet wirklicher Abr&uuml;stung &ndash; f&uuml;r eine kurze Sternstunde schien es sogar so, als h&auml;tten Sie <em>die Logik des Wettr&uuml;stens selbst besiegt<\/em> &ndash; gnadenlos abger&auml;umt!<\/p><p><strong>Die R&uuml;ckkehr der Logik von Krieg und Gewalt<\/strong><\/p><p>Lieber Michail Sergejewitsch, einer unserer bedeutendsten Intellektuellen, Hans-Magnus Enzensberger, er ist Ihnen ein Vierteljahr sp&auml;ter ins Jenseits gefolgt, hat Sie mal einen &bdquo;Helden des R&uuml;ckzugs&ldquo; genannt. Denn Sie haben der Welt damals gezeigt, dass eine Gro&szlig;macht im Niedergang &ndash; ja, sogar eine Atommacht &ndash; auch zivil von der weltpolitischen B&uuml;hne abtreten kann: ohne den Rest der Welt mit in den Abgrund zu rei&szlig;en! Heute steht Ihr damaliger geopolitischer Antipode vor einer &auml;hnlichen Herausforderung &ndash; und es sieht nicht danach aus, als sei er gewillt, Ihrem Beispiel zu folgen &hellip;<\/p><p>Sie mussten die Anf&auml;nge noch ohnm&auml;chtig mitansehen, und Sie hatten in Ihren letzten Monaten noch Zeit genug, eins und eins zusammenzuz&auml;hlen. Es wird Sie also leider nicht &uuml;berraschen:<\/p><p>Der blutige Stellvertreterkrieg in Europa auf dem Territorium des Landes Ihrer Mutter und Ihrer geliebten Frau tobt nun schon zweieinhalb Jahre lang, und ein Ende ist nicht abzusehen! L&auml;ngst ist, gegen jede Vernunft, die Logik des Krieges und der Gewalt wieder salonf&auml;hig. Mit Krieg zu kokettieren gilt &ndash; f&uuml;r diejenigen, die nicht an die Front m&uuml;ssen &ndash; schon fast als schick. Weltweit wird atomar aufger&uuml;stet ohne Ende. Und in zwei Jahren stehen in Deutschland wieder &ndash; wie Mitte der Achtzigerjahre, als Sie an die Macht kamen &ndash; Mittelstreckenraketen, die innerhalb von maximal zehn Minuten die westlichen St&auml;dte Ihres Landes pulverisieren k&ouml;nnen. Als h&auml;tte es Sie und Ihre Politik des &bdquo;Neuen Denkens&ldquo; niemals gegeben!<\/p><p>Und manche vergleichen die gegenw&auml;rtige Situation in Europa gar mit den Monaten vor dem Ersten Weltkrieg.<\/p><p><strong>Die Aktualit&auml;t des &bdquo;Neuen Denkens&ldquo;<\/strong><\/p><p>Lieber, verehrter Michail Sergejewitsch, Sie haben ein Jahr, bevor Sie von uns gegangen sind, in Ihrem langen Essay &bdquo;<a href=\"https:\/\/globalaffairs.ru\/articles\/ponyat-perestrojku\/\">Perestroika verstehen &ndash; Neues Denken verteidigen<\/a>&ldquo; nochmals Ihre Politik erl&auml;utert und Ihr &sbquo;politisches Testament&lsquo; formuliert. Das Wichtigste, was Sie uns hinterlassen haben, ist das von Ihnen mitentwickelte und erstmals auf der weltpolitischen B&uuml;hne auch umgesetzte &bdquo;Neue Denken&ldquo;. Sie haben es in Ihrem Text folgenderma&szlig;en zusammengefasst:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Im Mittelpunkt des Neuen Denkens stand die These vom Vorrang der universellen Interessen und Werte in einer zunehmend integrierten, interdependenten Welt. Das Neue Denken verleugnet nicht nationale, Klassen-, Unternehmens- und andere Interessen. Aber es r&uuml;ckt das Interesse an der Erhaltung der Menschheit in den Vordergrund, um sie vor einem drohenden Atomkrieg und einer Umweltkatastrophe zu bewahren. Wir haben uns geweigert, die weltweite Entwicklung als einen Kampf zwischen zwei gegens&auml;tzlichen Gesellschaftssystemen zu betrachten. Wir haben unser Sicherheitskonzept &uuml;berarbeitet und uns die Entmilitarisierung der Weltpolitik zur Aufgabe gemacht. Daraus ergibt sich der Grundsatz der angemessenen Verteidigungsf&auml;higkeit auf niedrigerem R&uuml;stungsniveau.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Wie &uuml;berlebensnotwendig eine R&uuml;ckkehr zu diesen Prinzipien gerade in der aktuellen Weltlage ist, das bedarf keiner weiteren Erl&auml;uterung. Sie selbst schrieben in diesem Zusammenhang:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Keine Herausforderung oder Bedrohung, der die Menschheit im 21. Jahrhundert gegen&uuml;bersteht, kann milit&auml;risch gel&ouml;st werden. Kein gro&szlig;es Problem kann von einem Land oder einer Gruppe von L&auml;ndern im Alleingang gel&ouml;st werden. Solange es Atomwaffen gibt, besteht die Gefahr eines Atomkriegs. Es kann kein anderes Endziel geben als die Abschaffung der Atomwaffen. Aber das Gerede von einer Welt ohne Atomwaffen &ndash; und alle L&auml;nder, einschlie&szlig;lich der USA, geben weiterhin Lippenbekenntnisse zu diesem Ziel ab &ndash; wird eine leere Phrase bleiben, wenn die derzeitige Militarisierung der Weltpolitik und des politischen Denkens nicht &uuml;berwunden wird. Heute ist es besonders relevant, dass keine Seite milit&auml;rische &Uuml;berlegenheit anstreben darf.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Lieber Michail Sergejewitsch, so lange Sie noch unter uns weilten, f&uuml;hlte ich mich sicherer auf dieser Welt. Nun liegt es an uns, gute Erben zu sein, wenn wir nicht alle im schlimmsten Falle im Atomblitz verdampfen wollen. Ein wundersch&ouml;ner Satz von Ihnen k&ouml;nnte uns dabei <a href=\"https:\/\/www.sonnenseite.com\/de\/franz-alt\/kommentare-interviews\/michail-gorbatschow-nie-wieder-krieg\/\">unterst&uuml;tzen<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Sieger ist nicht, wer Schlachten in einem Krieg gewinnt, sondern wer Frieden stiftet!&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Mit freundlicher Genehmigung von <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/sehr-verehrter-michail-sergejewitsch-oder-brief-an-einen-vor-zwei-jahren-verstorbenen-ausnahmepolitiker\/\">Globalbridge<\/a><\/p><p><small>Titelbild: Der Schreibtisch Michail Sergejewitschs in der Gorbatschow-Foundation, Moskau<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor zwei Jahren starb Michail Gorbatschow, der f&uuml;r eine neue Friedensordnung in Europa alles gegeben hatte. Es blieb ihm nicht erspart, zuvor noch &ndash; ohnm&auml;chtig, aber bei klarem Verstand &ndash; ansehen zu m&uuml;ssen, wie sein einzigartiges Lebenswerk mutwillig an die Wand gefahren wurde. &ndash; Die Quittung daf&uuml;r bekommen wir schon heute. Von <strong>Leo Ensel<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":120476,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[198,170,171],"tags":[1572,3180,2013,1644,1268,2301,893],"class_list":["post-120475","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-friedenspolitik","category-militaereinsaetzekriege","tag-abruestung","tag-charta-von-paris","tag-entspannungspolitik","tag-gorbatschow-michail","tag-kalter-krieg","tag-konfrontationspolitik","tag-militarisierung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Gorbatschows-Arbeitszimmer.png","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/120475","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=120475"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/120475\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":120618,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/120475\/revisions\/120618"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/120476"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=120475"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=120475"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=120475"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}