{"id":120646,"date":"2024-09-02T15:00:15","date_gmt":"2024-09-02T13:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120646"},"modified":"2024-09-02T15:44:01","modified_gmt":"2024-09-02T13:44:01","slug":"ein-neues-oekonomisches-standardwerk-von-heiner-flassbeck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120646","title":{"rendered":"Ein neues \u00f6konomisches Standardwerk von Heiner Flassbeck"},"content":{"rendered":"<p>Lesenswerte &ouml;konomische Standardwerke sind rar. Im volkswirtschaftlichen Bereich dominieren hier immer noch Werke, die im Geiste &ouml;konomischer Schulen, wie der des Monetarismus, geschrieben sind und heute nicht nur empirisch unhaltbar sind. Diese L&uuml;cke will nun <strong>Heiner Flassbeck<\/strong> mit seinem Buch <a href=\"https:\/\/westendverlag.de\/Grundlagen-einer-relevanten-OEkonomik\/1627\">&bdquo;Grundlagen einer relevanten &Ouml;konomik&ldquo;<\/a> schlie&szlig;en, der vielen NachDenkSeiten-Lesern durch seine Texte, Vortr&auml;ge und Zwischenrufe bekannt sein d&uuml;rfte. F&uuml;r die NachDenkSeiten und ihre Leser hat Flassbeck die acht wichtigsten inhaltlichen Aussagen, die auch die Kapitel des Buches bilden, n&auml;her erl&auml;utert.<br>\n<!--more--><\/p><ul>\n<li><strong>Die Gro&szlig;e Depression ist auch nach hundert Jahren noch unverstanden<\/strong>\n<p>Die Erkl&auml;rungsversuche zum einschneidendsten &ouml;konomischen Ereignis der vergangenen hundert Jahre sind zahlreich, aber v&ouml;llig unzureichend. Eine ungeeignete Theorie stand und steht der Mehrheit der &Ouml;konomen bis heute im Wege. Mit gro&szlig;em Aufwand haben wir f&uuml;r die Weltwirtschaftskrise zu Beginn der drei&szlig;iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts Lohndaten verschiedener L&auml;nder zusammengetragen. Sie liefern die empirische Basis f&uuml;r eine stichhaltige Erkl&auml;rung, die Logik und Evidenz vereint. Das bietet die Chance, aus der Geschichte zu lernen und die folgenschweren Fehler von damals nicht zu wiederholen.<\/p>\n<p>Der Anstieg der Arbeitslosigkeit wurde &ndash; wie &uuml;brigens auch in den Jahren 2008\/2009 &ndash; vom Platzen einer Finanzblase verursacht. Es l&auml;sst sich nachweisen, dass er in der industrialisierten Welt zu einer Lohnsenkung f&uuml;hrte &ndash; und zwar in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von 20 bis 30 Prozent. Offenbar waren sich Gewerkschaften, Arbeitgeber und Staat einig, dass genau das eine angemessene Reaktion sei, um die wirtschaftliche Entwicklung zu stabilisieren. Genau das Gegenteil ist richtig. <\/p>\n<p>Dar&uuml;ber hinaus bringt das Kapitel eine detaillierte Geschichte der &ouml;konomischen und wirtschaftspolitischen Entwicklung der letzten 75 Jahre mit empirischen Belegen, die in dieser Form neu sind. Es zeigt sich, dass nur w&auml;hrend des W&auml;hrungssystems von Bretton Woods optimale Bedingungen f&uuml;r die Investitionst&auml;tigkeit herrschten.<\/p><\/li>\n<li><strong>Schumpeter ist wichtiger als Keynes<\/strong>\n<p>Ich wollte in diesem Buch keine umfassende Auseinandersetzung mit der &ouml;konomischen Literatur abliefern, aber nach reiflicher &Uuml;berlegung schien es mir doch wichtig, die aus meiner Sicht zentralen Fortschritte des bisherigen &ouml;konomischen Denkens zu skizzieren. Es gab nur einen ernsthaften Versuch in den vergangenen 200 Jahren, das statische Gleichgewichtsdenken zu &uuml;berwinden. Das ist die Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung von Joseph Schumpeter vom Beginn des vergangenen Jahrhunderts: Unternehmen konkurrieren bei gegebenen L&ouml;hnen um die h&ouml;chste Produktivit&auml;t, also um absolute Vorteile, was zu einem permanenten Entwicklungsprozess f&uuml;hrt. Er wird nicht aus Ersparnissen finanziert, sondern mit Geld, das aus dem Nichts gesch&ouml;pft wird. Doch diese Theorie ist in ihrer Bedeutung nie vollst&auml;ndig verstanden und f&uuml;r die wirtschaftspolitische Praxis nutzbar gemacht worden.<\/p>\n<p>Damit ist das Standardmodell einer gesamtwirtschaftlichen Produktionsfunktion theoretisch hinf&auml;llig. Denn eine r&uuml;ckw&auml;rtsgewandte Substitution von Kapital durch Arbeit ist ausgeschlossen. Mit anderen Worten, es gibt kein Marktsignal, das einen Unternehmer dazu bringen k&ouml;nnte, einen einmal erreichten Stand der Technik aufzugeben und sich r&uuml;ckw&auml;rts zu bewegen, n&auml;mlich hin zu einer Technik, die weniger produktiv, weil arbeitsintensiver ist. Die f&uuml;r alle g&auml;ngigen makro&ouml;konomischen Modelle grundlegende Idee, das Arbeitsplatzangebot in einer Volkswirtschaft werde wesentlich durch das Lohn-Zins-Verh&auml;ltnis gesteuert, ist somit obsolet.<\/p><\/li>\n<li><strong>Es gibt keine durch einen Marktzins gesteuerte Umwandlung von Sparen in Investieren<\/strong>\n<p>Das Einkommen des Unternehmenssektors, der Gewinn, ist in einer Marktwirtschaft besonders exponiert. Es ist das Residualeinkommen, also das Einkommen, das &uuml;brig bleibt, wenn alle vertraglich vereinbarten Einkommen bezahlt worden sind. Daraus folgt, dass jeder Versuch eines anderen Sektors, die Einkommen, die er von den Unternehmen (und dem Staat als Arbeitgeber und Transferleister) gezahlt bekommen hat, nicht vollst&auml;ndig wieder auszugeben, f&uuml;r die Unternehmen einen Verlust bedeutet. Sparen ist gesamtwirtschaftlich betrachtet folglich keine Tugend, sondern eine schwere Belastung f&uuml;r die Volkswirtschaft. Sparen die einen, muss es einen anderen Sektor geben, der in gleicher H&ouml;he Schulden macht, wenn die Einkommen der Unternehmen auch nur unver&auml;ndert bleiben sollen. <\/p>\n<p>Der Versuch der Neoklassik, mit Hilfe eines Marktzinses einen Ausgleich zwischen Sparen und Investieren (Verschulden) herzustellen, ignoriert diesen zwingenden Zusammenhang und ist schon deswegen unhaltbar. Die &Uuml;berlegung, der Wettbewerb dr&uuml;cke auf Dauer jegliche Gewinne auf null und deshalb k&ouml;nnten sie bei der Erkl&auml;rung marktwirtschaftlicher Prozesse au&szlig;en vor gelassen werden, ist einer der fatalen Fehler dieser Theorie. Gewinne sind der zentrale Motor jeder marktwirtschaftlichen Entwicklung. Sie entstehen aber nicht durch Ersparnisbildung. Ganz im Gegenteil: Sparen senkt die Gewinne und behindert damit eine positive marktwirtschaftliche Dynamik. Kapital entsteht nicht durch den Versuch, mehr zu sparen, sondern durch einen Prozess, in dem &ndash; finanziert durch Geld &ndash; alle Einkommen steigen k&ouml;nnen, weil die Produktivit&auml;t steigt.<\/p><\/li>\n<li><strong>Es gibt keine durch den Lohn gesteuerte Substitution zwischen Arbeit und Kapital<\/strong>\n<p>Die Neoklassik und damit der Neoliberalismus basieren zwingend auf der Vorstellung eines gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarkts, auf dem der Lohn f&uuml;r ein Gleichgewicht zwischen Arbeitsplatzangebot und Arbeitsplatznachfrage sorgt. Das funktioniert im Fall von Arbeitslosigkeit aber nur, wenn eine Lohnsenkung alle Unternehmen eines Landes in gleicher Weise veranlassen w&uuml;rde, ihre Technik ohne jede Zeitverz&ouml;gerung r&uuml;ckw&auml;rts zu entwickeln. Das ist wie oben bereits angemerkt in einer sich wegen des Wettbewerbsdrucks st&auml;ndig ver&auml;ndernden Marktwirtschaft ausgeschlossen. Man sieht unmittelbar: Die Neoklassiker und die Neoliberalen haben den dynamischen Kern einer Marktwirtschaft niemals verstanden.<\/p>\n<p>Anders als von der Neoklassik behauptet f&uuml;hrt jede Lohnsenkung dazu, dass die Nachfrage und die Kapazit&auml;tsauslastung der Unternehmen sinken. Daraufhin entlassen die Unternehmen Arbeitskr&auml;fte, obwohl deren Lohn gesunken ist. Auf dieses theoretisch erkl&auml;rbare und empirisch belegte Ph&auml;nomen finden die Anh&auml;nger der neoklassischen Theorie keine &uuml;berzeugende Antwort, weil es ihr gesamtes Theoriegeb&auml;ude zum Einsturz bringt.<\/p><\/li>\n<li><strong>Geld ist wichtig, aber Inflation ist immer und &uuml;berall ein Lohnph&auml;nomen<\/strong>\n<p>Die Neoklassik hat keine Theorie der Inflation. Als Notl&ouml;sung hat man den Monetarismus genommen, also die Idee, mit der Steuerung einer Geldmenge k&ouml;nne man auch die Inflation steuern. Das ist gescheitert. Es gibt weder die Steuerung einer Geldmenge noch eine effiziente Kontrolle der Inflation durch die Notenbank.<\/p>\n<p>Weil nur ein mit Geld aus dem Nichts finanzierter Prozess eine positive &ouml;konomische Entwicklung erm&ouml;glicht, ist es unabdingbar, die Kontrolle des Preisniveaus einem anderen Politikbereich zuzuordnen. Das ist aufgrund der Bedeutung der L&ouml;hne f&uuml;r die Kosten der Unternehmen die Einkommenspolitik. Nur wenn der Staat in der Lage ist, einen allgemeinen Konsens &uuml;ber einen angemessenen Pfad der L&ouml;hne herzustellen (bei dem die Inflation gering bleibt und die Reall&ouml;hne immer im Tempo der Produktivit&auml;tszunahme steigen), kann sich die Geldpolitik mit niedrigen Zinsen auf die F&ouml;rderung der Investitionen konzentrieren. China ist das Land, dem es gelungen ist, &uuml;ber viele Jahrzehnte optimale Investitionsbedingungen herzustellen, w&auml;hrend die meisten Entwicklungsregionen, fehlgeleitet durch eine ungeeignete &ouml;konomische Theorie, daran gescheitert sind.<\/p><\/li>\n<li><strong>Der internationale Handel wird von absoluten Vor- und Nachteilen bestimmt; es gibt keine komparativen Vorteile, die von den Entwicklungsl&auml;ndern genutzt werden k&ouml;nnten<\/strong>\n<p>Unternehmen k&auml;mpfen immer um absolute Vorteile. Deshalb ist die Vorstellung abwegig, es k&ouml;nnten f&uuml;r Entwicklungsl&auml;nder Nischen entstehen, in denen die Industriel&auml;nder zwar absolute Vorteile haben, aber aus Mangel an Kapazit&auml;ten nicht in der Lage sind, diese zu nutzen. Man hat sich bei der Verteidigung dieser sogenannten Theorie der komparativen Vorteile wiederum auf Annahmen gest&uuml;tzt, die mit der realen Welt nichts zu tun haben. <\/p>\n<p>Die Folgen sind f&uuml;r die Entwicklungsl&auml;nder verheerend. Wer die Migration begrenzen will, muss ganz neu &uuml;ber die Fragen nachdenken, wie eine wirkliche Integration der &auml;rmeren L&auml;nder in die Weltwirtschaft gelingen kann, noch dazu unter der Bedingung, dass die Zerst&ouml;rung unserer nat&uuml;rlichen Lebensgrundlagen gestoppt werden muss.<\/p><\/li>\n<li><strong>Kapitalm&auml;rkte, einschlie&szlig;lich der grenz&uuml;berschreitenden Finanzm&auml;rkte, sind niemals effizient, sondern destabilisierend<\/strong>\n<p>Nicht minder verheerend sind die Folgen der vom Mainstream propagierten offenen Kapitalm&auml;rkte f&uuml;r alle weniger etablierten L&auml;nder. Es l&auml;sst sich eindeutig zeigen, dass die internationalen Kapitalm&auml;rkte vor der Aufgabe versagen, f&uuml;r eine angemessene Verteilung und eine angemessene Stabilit&auml;t der Finanzstr&ouml;me zu sorgen. Herdenbildung der &bdquo;Investoren&ldquo; f&uuml;hrt regelm&auml;&szlig;ig zu falschen Preisen und darauffolgend zu gro&szlig;en Krisen. Im Ergebnis richten die falschen Preise und die Fehlkalkulationen gro&szlig;er Massen von Investoren enormen Schaden an. Insbesondere an den W&auml;hrungsm&auml;rkten sind staatliche Eingriffe unabdingbar. <\/p>\n<p>Doch ohne internationale Kooperation in diesem Bereich geht es nicht. Letztlich ist daher ein multilaterales System notwendig, um im internationalen Handel f&uuml;r Geldwertstabilit&auml;t zu sorgen und den Entwicklungsl&auml;ndern eine echte Chance zur Integration zu geben. Stabile reale Wechselkurse m&uuml;ssen das Ziel sein.<\/p><\/li>\n<li><strong>Der Staat muss die drei makro&ouml;konomischen Preise, Zins, Lohn und Wechselkurse, unter Kooperation der L&auml;nder steuern; gleichsam sollte der Preis f&uuml;r fossile Energie in &Uuml;bereinstimmung mit einem sinkenden Angebot von der Staatengemeinschaft systematisch nach oben geschleust werden<\/strong>\n<p>Der Staat hat eine genuin makro&ouml;konomische Steuerungsaufgabe in der Marktwirtschaft. Weil die entscheidenden makro&ouml;konomischen Preise, der Lohn, der Zins und die Wechselkurse, niemals effizient auf der Basis eines mikro&ouml;komischen Kalk&uuml;ls gebildet werden k&ouml;nnen, muss ein aufgekl&auml;rter Staat (bzw. eine Staatengemeinschaft) daf&uuml;r sorgen, dass es nicht zu gro&szlig;en Verzerrungen dieser Preise kommt. <\/p>\n<p>Dar&uuml;ber hinaus muss die Staatengemeinschaft sich dazu durchringen, mit einer Reduktion des Angebots an fossilen Energietr&auml;gern daf&uuml;r zu sorgen, dass eine globale Reduktion des Verbrauchs dieser Stoffe endlich in Gang kommt.<\/p><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lesenswerte &ouml;konomische Standardwerke sind rar. Im volkswirtschaftlichen Bereich dominieren hier immer noch Werke, die im Geiste &ouml;konomischer Schulen, wie der des Monetarismus, geschrieben sind und heute nicht nur empirisch unhaltbar sind. 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