{"id":120803,"date":"2024-09-05T08:44:38","date_gmt":"2024-09-05T06:44:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120803"},"modified":"2024-09-05T08:44:38","modified_gmt":"2024-09-05T06:44:38","slug":"hinweise-des-tages-4683","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120803","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120803#h01\">Realit&auml;tscheck der Asylforderungen: &ldquo;Da tun sich Widerspr&uuml;che auf&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120803#h02\">FDP begehrt auf: Offener Widerstand gegen Rentenreform &ndash; Jetzt wankt das wichtigste Projekt des Kanzlers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120803#h03\">Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;genssteuer: Lasst doch die Reichen zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120803#h04\">Die AfD wird als &laquo;gesichert rechtsextremistisch&raquo; bezeichnet &ndash; ist die Einsch&auml;tzung des Verfassungsschutzes neutral?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120803#h05\">Gr&uuml;ne fordern Bund-L&auml;nder-Taskforce zum &bdquo;Schutz der Demokratie&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120803#h06\">Erich Vad zur Stationierung von Mittelstreckenraketen der USA: Es droht ein Nuklearkrieg in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120803#h07\">Bundeswehr verst&auml;rkt Luftverteidigung <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120803#h08\">R&uuml;cktrittswelle in der Ukraine: Selenskyjs letztes Aufgebot?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120803#h09\">Brisant: Nato-Land T&uuml;rkei beantragt wohl offiziell Brics-Mitgliedschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120803#h10\">Wettlauf um Lithium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120803#h11\">Frankreichs Schulden drohen aus dem Ruder zu laufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120803#h12\">Wie der E-Auto-Markt angekurbelt werden soll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120803#h13\">Generalbundesanwalt beantragt Aufhebung des Urteils gegen Weimarer Familienrichter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120803#h14\">Unterst&uuml;tzung wird zum Fallstrick Jede dritte hessische Firma muss Corona-Hilfen zur&uuml;ckzahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120803#h15\">Kampf um bessere Arbeit: Pflegekr&auml;fte auf den Barrikaden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Realit&auml;tscheck der Asylforderungen: &ldquo;Da tun sich Widerspr&uuml;che auf&rdquo;<\/strong><br>\nVor dem Asylgipfel stehen zahlreiche Forderungen im Raum, wie Deutschland strenger mit Asylbewerbern umgehen solle. Doch welche Gesetze w&auml;ren rechtlich &uuml;berhaupt machbar? [&hellip;]<br>\nDazu &auml;u&szlig;ern sich immer mehr politische Akteure mit weiteren Vorschl&auml;gen. So fordert der Deutsche Landkreistag vor dem Treffen neben der Option eines Aufnahmestopps auch das Zur&uuml;ckweisen von Asylsuchenden ohne Papiere. Dabei ist die rechtliche Grundlage f&uuml;r derartige Ma&szlig;nahmen oftmals unklar.<br>\nDass solche Ma&szlig;nahmen dennoch kommen k&ouml;nnten, ist allerdings nicht ausgeschlossen. Maximilian Pichl, Experte f&uuml;r Migrationsrecht, erkl&auml;rt t-online: &ldquo;Die Bundesregierung hat in letzter Zeit bereits h&auml;ufiger Gesetze verabschiedet, die vom Verfassungsgericht wieder einkassiert worden sind. Es kann sein, dass das ein Spiel auf Zeit ist.&rdquo; Seiner Ansicht nach w&uuml;rden zahlreiche der diskutierten Ma&szlig;nahmen eindeutig gegen geltendes Recht versto&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_100481338\/forderungen-vom-asylgipfel-im-realitaetscheck-tun-sich-widersprueche-auf-.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein lesenswerter Artikel. Die geplanten oder angek&uuml;ndigten Ma&szlig;nahmen sind also entweder grundgesetzwidrig oder juristisch nicht umsetzbar oder unrealistisch (z. B. der vollst&auml;ndige Schutz der fast 4.000 km langen deutschen Grenze). Interessant, was sich unsere Ampelregierung und die Union zusammenfantasieren. Aber wo sind noch mal die Verfassungsfeinde, bei AfD, BSW und Die Linke?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>FDP begehrt auf: Offener Widerstand gegen Rentenreform &ndash; Jetzt wankt das wichtigste Projekt des Kanzlers<\/strong><br>\nDas geplante Rentenpaket der Bundesregierung ist das Herzensprojekt der SPD und ihres Kanzlers. Doch die Ma&szlig;nahmen zur Festschreibung k&uuml;nftiger Rentenerh&ouml;hungen sto&szlig;en in der FDP-Fraktion auf Widerstand &ndash; der deutlich zum Ausdruck kommt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article253336770\/Rentenreform-Jetzt-wankt-das-wichtigste-Projekt-von-Olaf-Scholz.html\">Welt Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Rentenaufschubpr&auml;mie: Bundesregierung plant Pr&auml;mie f&uuml;r Arbeit im Alter<\/strong><br>\nWer l&auml;nger arbeitet, bekommt mehr Rente. K&uuml;nftig soll es auch m&ouml;glich sein, sich die Summe sozialabgabenfrei als Pr&auml;mie auszahlen zu lassen.<br>\nDie Bundesregierung hat Pl&auml;ne f&uuml;r eine neue Pr&auml;mie beschlossen, die Menschen, die &uuml;ber das Rentenalter hinaus arbeiten wollen, zugutekommen soll. Geplant ist eine sogenannte Rentenaufschubpr&auml;mie. Schon jetzt erh&ouml;hen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre sp&auml;teren Rentenzahlungen, wenn sie &uuml;ber das regul&auml;re Renteneintrittsalter hinaus arbeiten. Die Pl&auml;ne des Bundeskabinetts sehen nun zus&auml;tzlich vor, dass sich Arbeitnehmer die erarbeitete Summe auch auf einen Schlag auszahlen lassen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2024-09\/rente-arbeit-praemie-bundesregierung%20%20\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> SPD und Gr&uuml;ne reden immer darauf hinaus, dass &ldquo;mit der FDP keine andere Politik m&ouml;glich&rdquo; w&auml;re. Nun ist f&uuml;r Robert Habeck hinreichend bewiesen, dass er mit milliardenteuren Subventionen und Unternehmenssteuergeschenken, ganz ohne FDP-Aufforderung, &ldquo;angebotsorientierte&rdquo; Wirtschaftspolitik aus dem Lehrbuch macht. Das hier wiederum ist ein Machwerk aus dem Haus des Arbeits- und Sozialministers Hubertus Heil. Die SPD m&ouml;chte also die ausgelaugten Sozialversicherungen weiter schr&ouml;pfen, indem die hier adressierten Arbeitnehmer (Rentner?) ihre Sozialversicherungsbeitr&auml;ge netto ausgezahlt bekommen. Zus&auml;tzlich soll der Staat noch in Form von Steuerverzicht drauflegen f&uuml;r Leistungen, die ausschlie&szlig;lich den Unternehmen zugute kommen &ndash; und vermutlich sind die fraglichen Arbeitnehmer sogar bereit, f&uuml;r weniger Brutto zu arbeiten, weil ja dank Verzicht auf Sozialversicherungsbeitr&auml;ge und Steuerzahlungen netto dasselbe wie vorher herauskommt. Eine weitere Schraube im race to the bottom bei den deutschen Niedrigl&ouml;hnen. Gewerkschaften, Wirtschaftsvertreter und Wirtschaftslobbyisten in &ldquo;Forschungsinstituten&rdquo; <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/rentenaufschubpraemie-neue-rentenidee-wird-zum-rohrkrepierer\/29967662.html\">lehnen den Plan ab<\/a>, sogar die wirtschaftsliberale Wirtschaftswoche warnt, aber die SPD macht unbeeindruckt weiter mit ihrem Zerst&ouml;rungswerk.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;genssteuer: Lasst doch die Reichen zahlen<\/strong><br>\nDie Verm&ouml;gensteuer k&ouml;nnte dem Land dringend ben&ouml;tigte Einnahmen bringen. Die Linke fordert eine Wiedereinf&uuml;hrung.<br>\nDer Stadt droht die gr&ouml;&szlig;te K&uuml;rzungswelle seit Anfang der 2000er Jahre. 5 Milliarden Euro muss Berlin nach derzeitigen Berechnungen bis zum Jahr 2026 einsparen. Die Senatsverwaltungen sind angehalten, Vorschl&auml;ge zu unterbreiten, wie sie ihre geplanten Ausgaben in den n&auml;chsten zwei Jahren um 10 Prozent reduzieren k&ouml;nnen. Das zumindest ist das Szenario, solange der Bund weiter an seiner Schuldenbremse festh&auml;lt &ndash; und ohne Betrachtung der Einnahmenseite.<br>\nDenn das Haushaltsdefizit kann nat&uuml;rlich auch &uuml;ber eine Erh&ouml;hung der Einnahmen angegangen werden. Eine M&ouml;glichkeit, die sich dabei aufdr&auml;ngt, aber noch wenig diskutiert wird, ist die Wiedereinsetzung der Verm&ouml;gensteuer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wiedereinfuehrung-der-Vermoegenssteuer\/!6030903\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die AfD wird als &laquo;gesichert rechtsextremistisch&raquo; bezeichnet &ndash; ist die Einsch&auml;tzung des Verfassungsschutzes neutral?<\/strong><br>\nLaut dem Inlandgeheimdienst sind Landesverb&auml;nde und Jugendorganisation der Alternative f&uuml;r Deutschland gesichert rechtsextrem. Doch an dieser Einordnung gibt es auch Zweifel. [&hellip;]<br>\nIn seinem Buch &laquo;Gesinnungspolizei im Rechtsstaat?&raquo; weist der ehemalige SPD-Minister Mathias Brodkorb darauf hin, dass die Einsch&auml;tzung des Volksbegriffs, wie ihn einige AfD-Politiker verwenden, nicht einheitlich als rechtsextrem angesehen werde. Die Bewertung variiere vielmehr zwischen den Verfassungsschutzbeh&ouml;rden und stehe teilweise im Widerspruch zu anderen Ver&ouml;ffentlichungen. Auch das Grundgesetz selbst kennt ein &laquo;deutsches Volk&raquo;. Die Bundesregierung f&ouml;rdert zudem nachweislich selbst die &laquo;ethnokulturelle Identit&auml;t&raquo; von Auslanddeutschen.<br>\nDas Beispiel zeigt, dass die Interpretation des Begriffs nicht eindeutig festgelegt ist und von Beh&ouml;rde zu Beh&ouml;rde unterschiedlich ausf&auml;llt.<br>\nWas der Moderator des &ouml;ffentlichrechtlichen Rundfunks als &laquo;Tatsache&raquo; darstellt, ist die Auslegungssache einer nicht unabh&auml;ngigen, sondern weisungsgebundenen Beh&ouml;rde mit politischen Beamten. Das schliesst zwar eine rechtsextreme Gesinnung einiger AfD-Politiker nicht aus, stellt jedoch auch kein wissenschaftlich fundiertes Urteil dar, sondern bietet Raum f&uuml;r Interpretation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/afd-und-verfassungsschutz-ist-die-einstufung-als-rechtsextremistisch-neutral-ld.1846501\">NZZ<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Deutsche Journalisten machen aus AfD-Politikern &laquo;Faschisten&raquo;. Diese h&ouml;hnen mit dem Begriff &laquo;Systemmedien&raquo; zur&uuml;ck. &Uuml;ber eine wechselseitige Verrohung<\/strong><br>\nWenn es um die AfD geht, wirken viele Medienvertreter merkw&uuml;rdig befangen. Sie behandeln die Rechten wie Auss&auml;tzige statt wie Oppositionspolitiker. [&hellip;]<br>\nJournalisten lehnen die AfD ab, und Teile der AfD lehnen Journalisten ab, die ihnen nicht wohlgesinnt sind. Sie sprechen h&auml;ufig von den &laquo;Systemmedien&raquo;, der &laquo;L&uuml;genpresse&raquo; oder der links-gr&uuml;nen &laquo;Journaille&raquo;. Journalisten wiederum bezeichnen die AfD gerne als &laquo;undemokratisch&raquo;, sogar ihre W&auml;hler werden mit halboffener Verachtung gestraft. Ein MDR-Moderator sagte in einer Live-Sendung am Wahlabend: &laquo;Der mit den meisten demokratischen Stimmen ist momentan Mario Voigt.&raquo; Im Umkehrschluss w&auml;ren die Stimmen f&uuml;r die AfD undemokratisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/deutsche-journalisten-machen-aus-afd-politikern-faschisten-diese-hoehnen-mit-dem-begriff-systemmedien-zurueck-ueber-eine-wechselseitige-verrohung-ld.1846641\">NZZ<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&Uuml;berall &bdquo;Faschisten&ldquo;?<\/strong><br>\nWie regieren unm&ouml;glich wird, wenn alle anderen hinter die &bdquo;Brandmauer&ldquo; verbannt werden.<br>\nWer hat denn nun eigentlich gesiegt in Th&uuml;ringen und Sachsen? Sind es Faschisten, Putinisten, Autokraten, Nationalbolschewisten oder etwas in dieser Richtung? Kann man mit solchen antidemokratischen Ungeheuern ernsthaft ans Regieren denken?<br>\nDie Hilflosigkeit der Bezeichnungen des politischen Gegners ist geradezu abenteuerlich. Sie zeigt politische Orientierungslosigkeit, aber vor allem eines: Intoleranz. Der Versuch jener Gruppen, die im politischen Gerangel zur Zeit Oberwasser haben, sich dort, wo sie sind, ein Bestandsrecht zu sichern, klingt immer ratloser. Zwar haben die &bdquo;demokratischen Parteien&ldquo; um &bdquo;unsere&ldquo; Demokratie, also ihre eigenen politischen Vorstellungen, eine &bdquo;Brandmauer&ldquo; aufgebaut, aber die W&auml;hler ziehen nicht recht mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/ueberall-faschisten\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne fordern Bund-L&auml;nder-Taskforce zum &bdquo;Schutz der Demokratie&ldquo;<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen fordern angesichts des Erstarkens der extremen R&auml;nder die Einsetzung einer Bund-L&auml;nder-Taskforce gegen Desinformation und zum &bdquo;Schutz der Demokratie&ldquo;. &bdquo;Der Kanzler muss dieses Thema jetzt zu seiner Aufgabe machen&ldquo;, sagte Fraktionschefin Katharina Dr&ouml;ge auf der Klausurtagung des Gr&uuml;nen-Fraktionsvorstands am Mittwoch in Berlin. Sie warnte eindringlich vor russischen Versuchen der Desinformation und Wahlbeeinflussung.  Solche &bdquo;manipulative Einflussnahme&ldquo; sei &bdquo;relevant f&uuml;r das Funktionieren von Demokratie&ldquo;, sagte auch Co-Fraktionschefin Britta Ha&szlig;elmann. An der von den Gr&uuml;nen geforderten Taskforce m&uuml;ssten sich alle Ministerien und auch die L&auml;nder beteiligen. Als Ziel nannten die Gr&uuml;nen, auf allen Ebenen &bdquo;weitere wirkungsvolle Ma&szlig;nahmen zum Schutz unserer Demokratie&ldquo; zu identifizieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article253358784\/AfD-Erfolg-Gruene-fordern-eine-Bund-Laender-Taskforce-zum-Schutz-der-Demokratie.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S.:<\/strong> Die Gr&uuml;nen wollen eine Taskforce gegen Desinformation und behaupten dann, dass AfD und BSW &ldquo;ein bisschen klingen wie der Pressesprecher von Putin&rdquo;. Da sollten sie am besten bei sich selbst anfangen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Erich Vad zur Stationierung von Mittelstreckenraketen der USA: Es droht ein Nuklearkrieg in Europa<\/strong><br>\nDurch die Stationierung von Mittelstreckenraketen verlagern die USA Sicherheitsrisiken auf Deutschland. (&hellip;)<br>\nIm schlimmsten Fall wird damit die Sicherheit Deutschlands, vielleicht sogar Europas, von der Sicherheit Nordamerikas getrennt werden und ein auf Europa beschr&auml;nkter Nuklearkrieg m&ouml;glich. Ein au&szlig;en- und sicherheitspolitisches No-Go aus deutscher Sicht!<br>\nAls Folge wird Russland mit einer weiteren Stationierung von Mittelstreckensystemen im Westen des Landes beziehungsweise in Belarus reagieren, die unser Land noch st&auml;rker ins Visier russischer Nuklearwaffen nehmen. Damit beginnt zwangsl&auml;ufig eine Aufr&uuml;stungsspirale mit Deutschland im Zentrum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/erich-vad-zur-stationierung-von-us-mittelstreckenraketen-nuklearkrieg-in-europa-li.2250586\">Erich Vad in Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em>Hinweis: Dieser Text befindet sich hinter einer Bezahlschranke.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auf den NachDenkSeiten k&ouml;nnen Sie einige Artikel und Hinweise zum Thema lesen &ndash; u.a. diese:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119603%20\">Die SPD-F&uuml;hrung unterst&uuml;tzt die Raketenr&uuml;stung mit Desinformation<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119553%20\">Mittelstreckenraketen auf deutschem Boden sind keine &bdquo;Friedenspolitik&ldquo; &ndash; CDU und SPD spucken Gift und Galle wegen BSW<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=119019\">&bdquo;Wir stehen vor einem Abgrund von Landesverrat!&ldquo; &ndash; oder: Klopfzeichen aus dem Jenseits?<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>dazu: <strong>BSW fordert Volksbefragung zur US-Raketenstationierung<\/strong><br>\nDie Gruppe BSW dringt auf eine &bdquo;Volksbefragung zur US-Raketenstationierung&ldquo;. Wie die Gruppe in einem Antrag (20\/12636) schreibt, verk&uuml;ndeten die Regierungen der USA und Deutschlands am Rande des Nato-Gipfels am 10. Juli 2024, dass die Vereinigten Staaten ab 2026 &bdquo;weitreichende Waffensysteme (Long-Range Fires,\/LRF) wie Raketen des Typs Standard Missile 6 (SM-6), Marschflugk&ouml;rper des Typs Tomahawk sowie hypersonische Waffen&ldquo; auf US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkten in der Bundesrepublik stationieren werden.<br>\nZur Frage der Stationierung habe es vor dieser Entscheidung weder eine Debatte im Bundestag noch in der &Ouml;ffentlichkeit gegeben, hei&szlig;t es in der Vorlage weiter. Laut Umfragen lehne eine relative Mehrheit der Bev&ouml;lkerung in Deutschland die Stationierung der US-Raketen ab, schreibt die Gruppe ferner. Die Bundesregierung fordert sie in dem Antrag auf, &bdquo;ein Gesetz vorzulegen, um m&ouml;glichst binnen sechs Monaten, sp&auml;testens aber parallel zur Bundestagswahl 2025, eine Volksbefragung zur Frage der US-Raketenstationierung in Deutschland durchzuf&uuml;hren&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/kurzmeldungen-1015784\">Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bundeswehr verst&auml;rkt Luftverteidigung <\/strong><br>\nIm Beisein von Bundeskanzler Olaf Scholz und Verteidigungsminister Boris Pistorius haben die Soldatinnen und Soldaten im schleswig-holsteinischen Todendorf die erste Einheit des SystemIris-T SLM &uuml;bernommen. Nach und nach sollen f&uuml;nf weitere Einheiten folgen. Der Standort wird k&uuml;nftig auch eine wichtige Rolle beim Aufbau der gemeinsamen Europ&auml;ischen Luftverteidigung spielen. K&uuml;nftig sollen hier die Soldatinnen und Soldaten aus ganz Europa ausgebildet werden &ndash; als zentraler Bestandteil der europ&auml;ischen Flug- und Raketenabwehr (European Sky Shield), an der sich bereits 21 L&auml;nder beteiligen. In Todendorf entsteht deshalb auch ein Ausbildungszentrum, in dem jetzt schon ukrainische Soldaten geschult werden. Pistorius spricht deshalb von gelebter Zeitenwende.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/bundeswehr-irist-luftabwehr-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>R&uuml;cktrittswelle in der Ukraine: Selenskyjs letztes Aufgebot?<\/strong><br>\nEiner gro&szlig;en Kabinettsumbildung in der Ukraine f&auml;llt auch Au&szlig;enminister Kuleba zum Opfer. Pr&auml;sident Selenskyj verspricht einen &ldquo;Neustart&rdquo; &ndash; oder ist es das letzte Aufgebot?<br>\nDer ukrainische Au&szlig;enminister Dmytro Kuleba ist zur&uuml;ckgetreten. Das sagte Parlamentspr&auml;sident Ruslan Stefantchuk in Kiew. Der R&uuml;cktritt sei Teil einer gr&ouml;&szlig;eren Kabinettsumbildung, hie&szlig; es.<br>\nLaut &ldquo;FT&rdquo; ist es die gr&ouml;&szlig;te Regierungsumbildung seit Beginn des Krieges mit Russland. Pr&auml;sident Selenskyj hatte zuvor einen &ldquo;Neustart&rdquo; (&ldquo;Reboot&rdquo;) versprochen, um das Land auf den Herbst vorzubereiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/grosses-stuehleruecken-in-der-ukraine-kommt-das-letzte-aufgebot\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Brisant: Nato-Land T&uuml;rkei beantragt wohl offiziell Brics-Mitgliedschaft<\/strong><br>\nDie T&uuml;rkei ist entt&auml;uscht &uuml;ber die fehlenden Fortschritte beim EU-Beitritt. Jetzt hat das Nato-Mitglied offenbar offiziell um Aufnahme in die Brics gebeten.<br>\nDie T&uuml;rkei hat die Brics-Gruppe offiziell um einen Beitritt gebeten, um ihren globalen Einfluss zu st&auml;rken und ihre Beziehungen mit nichtwestlichen Verb&uuml;ndeten zu vertiefen. Dar&uuml;ber berichtet das amerikanische Nachrichtenportal Bloomberg, das sich auf Personen beruft, die mit der Angelegenheit vertraut seien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/eu-beitritt-stockt-tuerkei-beantragt-wohl-offiziell-brics-mitgliedschaft-li.2250340\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wettlauf um Lithium<\/strong><br>\nDie Bev&ouml;lkerung Serbiens reagiert mit fortdauernden Massenprotesten auf die Pl&auml;ne der serbischen Regierung und der EU, serbisches Lithium im Tagebau f&uuml;r die EU-Industrie zu f&ouml;rdern. Bundeskanzler Olaf Scholz hatte sich pers&ouml;nlich f&uuml;r den Deal eingesetzt &ndash; nicht zuletzt, um der deutschen Wirtschaft Zugriff auf den strategisch wichtigen Rohstoff zu verschaffen. Vorangegangene Versuche, Deutschlands Lithiumimporte zu diversifizieren und so die Abh&auml;ngigkeit von China zu verringern, sind gescheitert. Zurzeit dominiert die Volksrepublik die Wertsch&ouml;pfungsketten rund um die Lithium-Ionen-Batterien, die nicht nur f&uuml;r die E-Mobilit&auml;t, sondern auch f&uuml;r zahlreiche weitere Zukunftstechnologien von gro&szlig;er Bedeutung sind. Die deutsche Wirtschaft ist in hohem Ma&szlig;e abh&auml;ngig von Rohstoffimporten, die f&uuml;r die Bundesrepublik angesichts der aktuell eskalierenden Einflussk&auml;mpfe und Wirtschaftskriege immer schwieriger zu garantieren sind. In ihrer aktuellen Rohstoffstrategie fordert die Bundesregierung deshalb den Ausbau des Bergbaus in Europa &ndash; auch in Deutschland. Erste Projekte zur F&ouml;rderung und Verarbeitung von Lithium auf deutschem Boden sind inzwischen in Umsetzung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9672\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Frankreichs Schulden drohen aus dem Ruder zu laufen<\/strong><br>\nDer Zustand der franz&ouml;sischen Staatsfinanzen, die politische L&auml;hmung und drohende Steuererh&ouml;hungen rufen Besorgnis hervor &ndash; auch im Ausland.<br>\nFast 60 Tage nach der Parlamentswahl hat Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron noch immer keinen neuen Premierminister ernannt. Die zweitgr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft der EU wird unver&auml;ndert von Ministern regiert, die seit Mitte Juli nur noch gesch&auml;ftsf&uuml;hrend im Amt sind. Die Gesetzgebung steht wegen der schwierigen Mehrheitsverh&auml;ltnisse in der Nationalversammlung faktisch still. [&hellip;]<br>\nUm die Neuverschuldung aber nicht v&ouml;llig aus dem Ruder laufen zu lassen, wird die k&uuml;nftige Regierung um Steuererh&ouml;hungen kaum umhinkommen. Macron hat dies bislang rigoros abgelehnt. Vertreter der linken Parteien, mit denen seit Wochen Regierungsgespr&auml;che laufen, dr&auml;ngen hingegen unter anderem auf eine Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer.<br>\nAuch eine h&ouml;here K&ouml;rperschaftsteuer steht im Raum. Beides w&auml;re eine finanzpolitische Kehrtwende, nachdem Macron in den vergangenen Jahren vor allem die Steuerlast f&uuml;r Unternehmen sp&uuml;rbar reduziert hat. Dies gilt als wichtiger Baustein f&uuml;r die gesteigerte Attraktivit&auml;t des Standorts Frankreich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/mehr-wirtschaft\/frankreichs-schulden-drohen-aus-dem-ruder-zu-laufen-19961105.html%20\">FAZ <\/a>\n<p><em>Hinweis: Dieser Text befindet sich hinter einer Bezahlschranke. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Faszinierenderweise sieht sogar die FAZ ein, dass zur Schuldensenkung in Frankreich zwingend Steuererh&ouml;hungen notwendig sind, und bringt sogar die Verm&ouml;gensteuer und die K&ouml;rperschaftsteuer ins Spiel, die Macron in seiner Amtszeit (mehrfach) gesenkt hat. Womit auch klar wird, woher die hohen Staatsdefizite kommen, n&auml;mlich *nicht* aus dem angeblich &uuml;berbordenden Sozialstaat, sondern aus riesigen Steuergeschenken an die Reichsten der Reichen. Ohne dass diese Steuergeschenke eine positive Auswirkung auf die Konjunktur entwickelt h&auml;tten, denn sonst st&uuml;nde Frankreich beim Wirtschaftswachstum viel besser da. Die FAZ widerlegt schlagend ihr eigenes Mantra, dass Unternehmenssteuersenkungen das Wachstum ankurbelten und sich selbst finanzierten &ndash; kompletter Unsinn.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wie der E-Auto-Markt angekurbelt werden soll<\/strong><br>\nK&uuml;nftig sollen Besitzer solcher Luxus-E-Dienstautos von dem auf 0,25 Prozent reduzierten Steuersatz profitieren. Bisher gilt dieser niedrigere, monatliche Tarif nur f&uuml;r Autos bis 70.000 Euro. Zum Vergleich: Bei Benzinern m&uuml;ssen beispielsweise monatlich 1,0 Prozent des geldwerten Vorteils versteuert werden.<br>\nZudem will die Regierung eine Sonderabschreibung f&uuml;r E-Autos beschlie&szlig;en, die r&uuml;ckwirkend ab Juli bis 2028 gelten soll. So k&ouml;nnen 40 Prozent im Jahr der Anschaffung steuerlich geltend gemacht werden, 24 Prozent im folgenden Jahr und 14 Prozent im zweiten folgenden Jahr. Danach sind es neun Prozent, sieben Prozent und dann sechs Prozent. Beide Instrumente zusammen werden nach Sch&auml;tzungen des Finanzministeriums den Staat in den n&auml;chsten Jahren jeweils rund 600 Millionen Euro kosten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/e-auto-dienstwagen-subventionen-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die zuvor angek&uuml;ndigten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120732#h06\">neuen Steuererleichterungen f&uuml;r Elektroautos<\/a> sind nun also beschlossene Sache. Da ein <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105771\">Goldesel im Stall<\/a> nicht auffindbar ist, soll bzw. muss mal wieder der Steuerzahler daf&uuml;r aufkommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Generalbundesanwalt beantragt Aufhebung des Urteils gegen Weimarer Familienrichter<\/strong><br>\nIn der m&uuml;ndlichen Verhandlung im Revisionsverfahren zum Urteil des Erfurter Landgerichts gegen den Weimarer Familienrichter Christian Dettmar hat der Vertreter der Generalbundesanwaltschaft (GBA), Dr. Tobias Handschell, vor dem 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) die Aufhebung des Urteils sowie ein neues Hauptverfahren beantragt. Wie das Onlinemagazin &bdquo;Legal Tribune Online&ldquo; berichtet (28. August), sei der objektive Tatbestand aus Sicht Handschells zwar klar erf&uuml;llt. Es fehlten in der Urteilsbegr&uuml;ndung jedoch Ausf&uuml;hrungen, welche den Vorsatz der Tat begr&uuml;nden.<br>\nDer w&auml;hrend der Verhandlung als Prozessbeobachter anwesende Rechtsanwalt Michael R. Moser wies in einem Interview mit dem Radiosender &bdquo;Kontrafunk&ldquo; (29. August) darauf hin, dass im Urteil des Landgerichts Erfurt ein &bdquo;derber Fehler&ldquo; passiert sein muss, wenn die GBA eine Aufhebung und eine neue Verhandlung beantragt. Moser sagte zudem, dass mit dem Revisionsverfahren &bdquo;ein Teil der noch nicht stattfindenden, aber sehr notwendigen Aufarbeitung von Corona&ldquo; beim BGH &bdquo;angekommen&ldquo; sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0097\">Multipolar<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die juristische Aufarbeitung scheint Fortschritte zu machen. Neben dem Bundesgerichtshof muss sich auch das <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120732#h04\">Bundesverfassungsgericht<\/a> erneut mit der Corona-Thematik befassen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Unterst&uuml;tzung wird zum Fallstrick Jede dritte hessische Firma muss Corona-Hilfen zur&uuml;ckzahlen<\/strong><br>\nKnapp 18 Milliarden Euro haben Bund und Land in Hessen an die Betriebe ausgezahlt, um sie durch die Corona-Pandemie zu bringen. F&uuml;r diese Hilfen waren viele Unternehmen dankbar. Teilweise hei&szlig;t es jetzt aber: Bitte Geld zur&uuml;ck!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/wirtschaft\/jede-dritte-hessische-firma-muss-corona-hilfen-zurueckzahlen-v1,corona-hilfen-104.html\">hessenschau<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>R&uuml;ckzahlung von Corona-Hilfen: Nur zwei Klagen in Hessen waren erfolgreich<\/strong><br>\nDas Wirtschaftsministerium in Wiesbaden teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, dass von etwa 1600 eingereichten Klagen gegen die R&uuml;ckforderung &uuml;berzahlter Corona-Wirtschaftshilfen in Hessen bisher nur zwei erfolgreich waren (Stand 21. August 2024). Die verschiedenen Corona-Hilfsprogramme von Bund und Land wurden ins Leben gerufen, um Unternehmen und Selbstst&auml;ndige vor den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen staatlichen Ma&szlig;nahmen zu sch&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/hessen\/corona-hessen-land-finanzielle-hilfe-rueckforderung-unternehmen-klagen-zr-93275746.html\">FR Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Coronahilfen, die fast niemand will<\/strong><br>\n724 Milliarden Euro stehen bei der EU verteilt &uuml;ber sechs Jahre als Corona-Wiederaufbauhilfe zur Verf&uuml;gung, teils als Darlehen, teils als direkte Finanzhilfe. Davon seien bis Ende vergangenen Jahres aber nur 213 Milliarden Euro ausgezahlt worden, berichtet der Europ&auml;ische Rechnungshof. Das ist nicht mal ein Drittel. Die Zeit dr&auml;ngt, denn im Sommer 2026 soll der Fonds geschlossen werden.<br>\nDie Gr&uuml;nde f&uuml;r den schleppenden Abruf seien von Land zu Land unterschiedlich, hei&szlig;t es beim Rechnungshof. Mal liege es an der Inflation, mal an Rohstoff-Engp&auml;ssen, mal an Problemen bei den Lieferketten. Projekte m&uuml;ssten deswegen neu berechnet oder ver&auml;ndert werden, oder sie seien gleich ganz eingestellt worden. In einem solchen Fall hat die Kommission auch keine M&ouml;glichkeit, die schon ausgezahlten Mittel wieder zur&uuml;ckzufordern. Da m&uuml;sse man nochmal ran, sagt der Rechnungshof. Au&szlig;erdem kritisiert er, dass die Kommission nicht systematisch genug nachhalte, ob und wann das Geld auch dort ankomme, wo es konkret hin soll. Bis Herbst vergangenen Jahres sei das nur bei etwa der H&auml;lfte der Mittel tats&auml;chlich der Fall gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/rechnungshof-corona-hilfen-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kampf um bessere Arbeit: Pflegekr&auml;fte auf den Barrikaden<\/strong><br>\nAn der Medizinischen Hochschule Hannover fordert die Pflege einen Tarifvertrag, der Entlastungen vorsieht. Ausgerechnet der SPD-Minister ist dagegen.<br>\nStreiken sie oder streiken sie nicht? Das ist die Frage, die an der gr&ouml;&szlig;ten nieders&auml;chsischen Uniklinik, der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) Patienten, Pflegepersonal und &Auml;rzte schon seit Wochen umtreibt. Es geht um mehr als den &uuml;blichen Tarifkonflikt. Die Gewerkschaft Ver.di fordert einen Tarifvertrag Entlastung (TV-E) nach dem Vorbild anderer Unikliniken. Geht rechtlich nicht, sagen MHH und Ministerium. Dann macht halt, dass es geht, sagen Ver.di und die protestierenden Pflegekr&auml;fte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kampf-um-bessere-Arbeit\/!6029767\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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