{"id":120874,"date":"2024-09-09T09:00:33","date_gmt":"2024-09-09T07:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120874"},"modified":"2024-09-09T09:44:38","modified_gmt":"2024-09-09T07:44:38","slug":"stimmen-aus-ungarn-hahnenkampf-zwischen-von-der-leyen-und-orban","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120874","title":{"rendered":"Stimmen aus Ungarn: Hahnenkampf zwischen von der Leyen und Orb\u00e1n"},"content":{"rendered":"<p>Auf der Sicherheitskonferenz Globsec Forum 2024 in Prag hat EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen die Frage gestellt, ob jemals die Ungarn f&uuml;r die sowjetische Invasion von 1956 verantwortlich gemacht wurden oder die Tschechen f&uuml;r die sowjetische Unterdr&uuml;ckung im Jahr 1968. Sie wies im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine auf Politiker in der EU hin, &bdquo;die die Besetzten f&uuml;r den Krieg verantwortlich machen, nicht den Besatzer&ldquo;. Ein Kommentar von <strong>G&aacute;bor Stier<\/strong>, aus dem Ungarischen &uuml;bersetzt von <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nUrsula von der Leyen hat Viktor Orb&aacute;n in ihrer <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=MOhAQgDnnKE\">Rede in Prag<\/a> Ende August wieder einmal &bdquo;entdeckt&ldquo;. Warum ist diese Konfrontation nicht gut f&uuml;r die beiden &bdquo;Hahnenk&auml;mpfer&ldquo;, aber auch f&uuml;r Ungarn und die Europ&auml;ische Union? Warum untergr&auml;bt dieser Dauerstreit die Glaubw&uuml;rdigkeit der ansonsten grunds&auml;tzlich realistischen Lageeinsch&auml;tzung des ungarischen Premierministers?<\/p><p>Ursula von der Leyen macht da weiter, wo sie aufgeh&ouml;rt hat. Die Politikerin, die zum zweiten Mal zur Pr&auml;sidentin der Europ&auml;ischen Kommission gew&auml;hlt wurde, sieht weiterhin Wladimir Putin und Viktor Orb&aacute;n als die gr&ouml;&szlig;ten Herausforderungen f&uuml;r Europa. Nat&uuml;rlich sagt sie dies nicht so, wie es der Chef der litauischen Diplomatie neulich vor einem Treffen der Au&szlig;enminister in Br&uuml;ssel statt in Budapest tat, um gegen die Politik der ungarischen Regierung zu protestieren. Wie Gabrielius Landsbergis sagte, ist die ungarische Regierung in der Lage, die EU-Prozesse zu st&ouml;ren, aber sie ist nicht Mainstream und wird es auch nie sein, und viele europ&auml;ische L&auml;nder warten darauf, dass der &bdquo;Regen&ldquo;, der von einer bestimmten Person verursacht wird, aufh&ouml;rt.<\/p><p>Wir verstehen, dass Viktor Orb&aacute;n die Ursache f&uuml;r all die Probleme ist. Die Europ&auml;ische Union ist da, wo sie ist, weil die Politik des ungarischen Ministerpr&auml;sidenten sie spaltet und ihr nicht erlaubt, Putin zu besiegen.<\/p><p>Ja, nat&uuml;rlich! Orb&aacute;n ist der Grund daf&uuml;r, dass an der Peripherie Europas ein Krieg tobt, der die Sicherheit des gesamten Kontinents bedroht und seine Wettbewerbsf&auml;higkeit schw&auml;cht; dass die Sanktionen nicht wirklich funktionieren und einen gro&szlig;en R&uuml;ckschlag f&uuml;r Europa bedeuten und dass Putins Russland immer noch steht und sogar besser dasteht als die Ukraine mit dem ganzen Westen im R&uuml;cken. Orb&aacute;n ist auch der Grund daf&uuml;r, dass Europa immer mehr seine Identit&auml;t verliert, sich in einem Meer von Einwanderern aufl&ouml;st und die unkontrollierbar gewordene Migration zun&auml;chst das soziale Gef&uuml;ge zerrei&szlig;t, das Sicherheitsgef&uuml;hl schw&auml;cht und schlie&szlig;lich die Gesellschaften &uuml;berrollt und &bdquo;verschlingt&ldquo; &ndash; zumindest diejenigen, die das zulassen!<\/p><p>Orb&aacute;n hat rechtzeitig davor gewarnt, dass dies zu Problemen f&uuml;hren w&uuml;rde &ndash; so, wie der ungarische Ministerpr&auml;sident jetzt auf das falsche Vorgehen der Europ&auml;ischen Union im Krieg in der Ukraine aufmerksam macht.<\/p><p><strong>Die oberste Anf&uuml;hrerin der EU spaltet <\/strong><\/p><p>Doch zur&uuml;ck zu Ursula von der Leyen, die es in ihrer Rede auf der regionalen Sicherheitskonferenz Globsec, in der sie die Auswirkungen des Krieges und die Herausforderungen f&uuml;r Europa analysierte, nicht vers&auml;umte, eine Botschaft an den ungarischen Ministerpr&auml;sidenten zu senden. Das ist verst&auml;ndlich, denn in einem heimischen, stark atlantisch gepr&auml;gten Umfeld ist dies fast ein Muss. Aber vergessen wir nicht, dass es sich hier um das Gesicht der Europ&auml;ischen Union handelt, um ihre oberste Anf&uuml;hrerin, deren Aufgabe es sein sollte, diese Gemeinschaft zusammenzuf&uuml;hren, und nicht, sie zu spalten &ndash; was sie Viktor Orb&aacute;n immer wieder vorwirft.<\/p><p>Deshalb betonen wir vor allem jenes Element der Rede, das verbindet und nicht spaltet.<\/p><p>Von der Leyen hob hervor, dass Europa die Verteidigungsausgaben lange vernachl&auml;ssigt habe. Dann folgte die obligatorische Geste, als sie sagte, dass sie die Bedeutung der US-Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine nicht hoch genug einsch&auml;tzen k&ouml;nne, f&uuml;r die sie ein tiefes Gef&uuml;hl der Dankbarkeit, aber auch der Verantwortung empfinde. Dann sagte sie, und wir k&ouml;nnen ihr vorbehaltlos zustimmen, dass die Verteidigung Europas in erster Linie in der Verantwortung Europas liegen muss, weshalb die europ&auml;ischen L&auml;nder ihre Verteidigungsausgaben in den letzten zwei Jahren erheblich erh&ouml;ht haben.<\/p><p>Ja, ob man will oder nicht, Sicherheit hat ihren Preis. Und wenn man nicht in seine Sicherheit investiert, kann man sich nicht verteidigen und ger&auml;t, wie Europa, in die Abh&auml;ngigkeit vom Garanten seiner Sicherheit. Im schlimmsten Fall, in einem m&ouml;glichen Krieg, wird es scheitern, es wird verloren sein. In der gegenw&auml;rtigen Situation ist es der erste Fall, Europa ist der Vasall der USA, und es gibt wenig Anzeichen daf&uuml;r, dass es aus dieser Situation herauskommen will oder kann.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Nat&uuml;rlich hat die Pr&auml;sidentin der Europ&auml;ischen Kommission nicht dar&uuml;ber gesprochen, sondern unter gro&szlig;em Beifall ihre falschen Vorstellungen &uuml;ber Russland wiederholt, n&auml;mlich dass Moskau eine Bedrohung f&uuml;r Europa ist und im Krieg in der Ukraine besiegt und gebrochen werden muss. Ergo sollten wir vielleicht nicht aufr&uuml;sten, um uns zu verteidigen, sondern um Russland zu besiegen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Als unausgesprochene Kritikerin der deutschen Ostpolitik sagte sie, es sei eine Illusion, was viele jahrzehntelang geglaubt h&auml;tten, n&auml;mlich dass wirtschaftliche Verflechtung der Weg zur Sicherheit sei und dass Russland Europa niemals angreifen w&uuml;rde, solange dieses sein Gas von dort bez&ouml;ge. Aber sie sagte auch, Putin habe die Bereicherung seines eigenen Landes f&uuml;r seine eigenen imperialen Ambitionen aufgegeben, und die russische Erpressung habe die Energiewende nur beschleunigt.<\/p><p><strong>Von der Leyens These ist falsch<\/strong><\/p><p>Diese These ist in mehrfacher Hinsicht falsch. Zum einen hat die gegenseitige Abh&auml;ngigkeit nicht nur die Wettbewerbsf&auml;higkeit gest&auml;rkt, sondern auch die Sicherheit selbst w&auml;hrend des Kalten Krieges gew&auml;hrleistet. Zum anderen hat sich in den letzten 30 Jahren nicht Russland nach Westen, sondern die NATO nach Osten ausgedehnt. Damit hat sie, wie wir gesehen haben, die Sicherheit Europas gef&auml;hrdet. <\/p><p>Aber das war f&uuml;r die USA, die die Organisation dominieren, weniger besorgniserregend, denn f&uuml;r sie ist Europa nur eine Frontlinie, eine Pufferzone gegen Russland. Ja, Russland denkt traditionell imperial, aber in diesem Fall war es nicht das, sondern die Besetzung des westlichen Raums, die Ausdehnung des Einflusses, die in seinen Augen eine Bedrohung, eine sicherheitspolitische Herausforderung darstellte, die es zu einem Schritt veranlasste, der im v&ouml;lkerrechtlichen Sinne eine Aggression darstellt.<\/p><p>Nat&uuml;rlich hat sich der Westen hier verkalkuliert, denn er wollte den Einfluss auf die Ukraine nicht durch einen Krieg zur&uuml;ckgewinnen. Aber der Westen hat sich auch verkalkuliert, als er im Fr&uuml;hjahr 2022 dachte, dass der Moment gekommen sei, Russland zu brechen. Und als Ergebnis dieser beiden Fehleinsch&auml;tzungen tobt der Krieg nun schon seit fast drei Jahren.<\/p><p>Und dass Putin es aufgegeben h&auml;tte, sein eigenes Land bereichern zu wollen? Der Krieg wird Russland kurz- bis mittelfristig kaum aus dem Gesch&auml;ft bringen, aber er vergr&ouml;&szlig;ert eindeutig den Modernisierungsstau. Und das ist das US-amerikanische Minimalziel. Und was den Ausstieg aus den russischen Energieressourcen betrifft, so ist er einerseits un&uuml;berlegt und in vielerlei Hinsicht selbstm&ouml;rderisch, und andererseits beseitigt er vorerst nicht die Abh&auml;ngigkeit, sondern ersetzt sie lediglich durch ein anderes Land.<\/p><p>Aber gehen wir weiter, denn wie wir bereits gesagt haben, hat von der Leyen auch Orb&aacute;n &bdquo;entdeckt&ldquo;. Erstens hat sie gerade angedeutet, dass es in der EU und sogar in dieser Region Politiker gibt, die die Besetzten f&uuml;r den Krieg verantwortlich machen, nicht den Besatzer. Sie w&uuml;rden nicht Putins Machtstreben, sondern das Streben der Ukraine nach Freiheit beschuldigen.<\/p><p>Sie machte die Andeutung noch deutlicher, als sie sagte, sie wolle Orb&aacute;ns Leute fragen, ob sie jemals die Ungarn f&uuml;r die sowjetische Invasion von 1956 verantwortlich gemacht h&auml;tten. Wurden jemals die Tschechen f&uuml;r die sowjetische Unterdr&uuml;ckung im Jahr 1968 verantwortlich gemacht? Sie fuhr fort, dass die Europ&auml;er viele Sprachen sprechen, aber in keiner Sprache ist Kapitulation gleichbedeutend mit Frieden oder Besatzung gleichbedeutend mit Souver&auml;nit&auml;t. Diejenigen, die daf&uuml;r pl&auml;dieren, die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine einzustellen, pl&auml;dierten daher nicht f&uuml;r Frieden, sondern f&uuml;r die Unterwerfung der Ukraine.<\/p><p><strong>Der Westen opfert die Ukraine<\/strong><\/p><p>Zun&auml;chst einmal gibt niemand der Ukraine die Schuld, sondern sieht sie als Opfer. Ihr wird nicht die Schuld gegeben, obwohl die ukrainische Elite, die politische F&uuml;hrung, mitschuldig an der Entwicklung der Dinge ist. Jeder versteht, dass die Ukrainer f&uuml;r ihr Heimatland k&auml;mpfen, aber es ist ein aussichtsloser Kampf, bei dem die Gesellschaft f&uuml;r 20 Prozent des Territoriums abgenutzt wird und der Staat selbst in Gefahr geraten k&ouml;nnte. Au&szlig;erdem handelt es sich zu einem gro&szlig;en Teil um Gebiete, deren Besitz historisch gesehen umstritten ist. Harte Worte, die man als Ukrainer nicht gerne h&ouml;rt, aber das ist die harsche und grausame Realit&auml;t.<\/p><p>Und wir haben noch nicht einmal die Tatsache erw&auml;hnt, was die Ukraine nicht wirklich anerkennen will, n&auml;mlich dass sie seit dem Scheitern der Gespr&auml;che in Istanbul haupts&auml;chlich f&uuml;r ausl&auml;ndische Interessen k&auml;mpft. Sagen wir es so: Der Westen opfert die Ukraine, um Russland zu schw&auml;chen. Das kann einem auch in den Sinn kommen, wenn ein westlicher Politiker von 1956 spricht.<\/p><p>Und die Europ&auml;ische Union sekundiert diesem Spiel und finanziert nun dieses Abenteurertum. Die Tatsache, dass die Europ&auml;ische Union bisher keine Vision f&uuml;r eine L&ouml;sung auf den Tisch gelegt hat, ist entlarvend und zeugt von mangelndem strategischen Denken. Denn sie spielt mit falschen Vorstellungen, um Russland zu besiegen, und benutzt dazu zynisch die ukrainische Bev&ouml;lkerung.<\/p><p>Der Realpolitiker Viktor Orb&aacute;n warnt st&auml;ndig vor dem Irrweg dieser Politik. Der kampfesfreudige Viktor Orb&aacute;n &ndash; in der Konfrontation auf Hochtouren &ndash;, schie&szlig;t oftmals unn&ouml;tigerweise &uuml;ber das Ziel hinaus und schadet dabei seiner Effektivit&auml;t, Glaubw&uuml;rdigkeit und Akzeptanz. Es bringt nicht viel, st&auml;ndig auf von der Leyen oder anderen herumzuhacken, weil sie mit einer sicheren Mehrheit im R&uuml;cken immer noch als die m&auml;chtigste Frau Europas gilt. <\/p><p>Wie wir seit einiger Zeit sehen, hat auch von der Leyen den Fehdehandschuh aufgenommen, und das verhei&szlig;t kurzfristig nichts Gutes f&uuml;r Ungarn. Aber auch dieser Hahnenkampf, der die ungeschriebenen Regeln der Diplomatie auf beiden Seiten eklatant missachtet, wird die ohnehin angeschlagene Europ&auml;ische Union nicht voranbringen.<\/p><p><em>Der Beitrag erschien im ungarischen Original auf <a href=\"https:\/\/moszkvater.com\/kakaskodok\/\">Moszkvater<\/a>.<\/em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/f5189bff40264bf18e890702b292e867\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der Sicherheitskonferenz Globsec Forum 2024 in Prag hat EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen die Frage gestellt, ob jemals die Ungarn f&uuml;r die sowjetische Invasion von 1956 verantwortlich gemacht wurden oder die Tschechen f&uuml;r die sowjetische Unterdr&uuml;ckung im Jahr 1968. 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