{"id":12093,"date":"2012-02-02T09:34:19","date_gmt":"2012-02-02T08:34:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12093"},"modified":"2015-01-18T12:11:54","modified_gmt":"2015-01-18T11:11:54","slug":"die-lobby-der-hochschulrate-kampft-um-ihre-macht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12093","title":{"rendered":"Die Lobby der Hochschulr\u00e4te k\u00e4mpft um ihre Macht"},"content":{"rendered":"<p>Das bertelsmannsche Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE) &ndash; ein ma&szlig;geblicher Propagandist der &bdquo;unternehmerischen Hochschule&ldquo; und hauptverantwortlich f&uuml;r die Zerst&ouml;rung der sich selbstverwaltenden Hochschule &ndash; sp&uuml;rt, dass die Hochschulr&auml;te in die Kritik geraten sind. In Baden-W&uuml;rttemberg und in Nordrhein-Westfalen gibt es auf politischer Ebene &Uuml;berlegungen, die Hochschul-&bdquo;Freiheits&ldquo;-Gesetze zu novellieren und die Aufsichtsr&auml;te &uuml;ber die &bdquo;Hochschul-Unternehmen&ldquo;, wenn nicht abzuschaffen, so doch zumindest ihre Rolle als &bdquo;Fachaufsicht&ldquo; in Frage zu stellen. Auch juristisch gibt es inzwischen Gutachten, die zum Ergebnis gelangen, dass zumindest das NRW-Modell der Hochschulr&auml;te weder den Anforderungen der grundgesetzlich garantierten Wissenschaftsfreiheit noch der in der Landesverfassung verankerten Selbstverwaltungsgarantie f&uuml;r die Hochschulen gen&uuml;gt.<br>\nWas liegt also n&auml;her, als dass das CHE eine Gegenoffensive startet und einige Vorsitzende von Hochschulr&auml;ten ein <a href=\"http:\/\/www.che.de\/downloads\/Positionspapier_deutscher_Hochschulratsvorsitzender_inkl_Unterschriften_1382.pdf\">&bdquo;Positionspapier&ldquo; [PDF &ndash; 140 KB]<\/a> schreiben l&auml;sst, mit dem die parlamentarische Debatte bestimmt werden soll. Bertelsmann l&auml;sst  also &ndash; bildlich gesprochen &ndash; die Fr&ouml;sche fragen, ob der Sumpf trocken gelegt werden soll. <strong>Von Wolfgang Lieb<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nKonkret wurden der ehrenwerte ehemalige Vorsitzende des Wissenschaftsrats und die ehemalige hessische Finanzministerin und fr&uuml;here Berliner Finanzsenatorin Annette Fugmann-Heesing aufgefordert eine Verteidigungsschrift f&uuml;r den Erhalt der Hochschulr&auml;te aufzusetzen. Schulze ist seit geraumer Zeit auf allen Veranstaltungen des CHE und des arbeitgeberfinanzierten Stifterverbandes einer der aktivsten Vertreter des Hochschulratsmodells f&uuml;r die Aufsicht &uuml;ber die staatlichen Hochschulen. <\/p><p>Fugmann-Heesing ist derzeit Beraterin der Unternehmensberatungsgesellschaft BBD (Berliner Beratungsdienst) und vormals dadurch bekannt geworden, dass sie eine gl&uuml;hende Verfechterin der Privatisierung &ouml;ffentlicher Einrichtungen ist; so hat sie sich vehement f&uuml;r den Verkauf der Berliner Bewag (Strom), der Gasag (Gas), der Wohnungsbaugesellschaft Gehag und f&uuml;r die Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe eingesetzt. Sie war nicht unwesentlich an der Einf&uuml;hrung des Modells der Public Private Partnership (PPP) f&uuml;r die Schulen in Landkreis Offenbach beteiligt. <\/p><p>Dass der Ex-Deutsche-Bank-Chef Rolf E. Breuer als Mitautor hinzugezogen wurde, passt in die Linie. Breuer w&uuml;rde vermutlich am liebsten die gesamte Goethe Universit&auml;t Frankfurt in eine &bdquo;Deutsche Bank Finance-Uni&ldquo; &uuml;berf&uuml;hren. Die ehemalige Vorsitzende der &Ouml;TV und heutige F&uuml;hrungskraft bei der Deutschen Post AG, Monika Wulf-Mathies, geh&ouml;rt gleichfalls zu den genannten Mitautoren. Wulf-Mathies ist Mitglied im Konventkreis des vom Alt-Bundespr&auml;sidenten Roman Herzog gegr&uuml;ndeten <a href=\"http:\/\/www.konvent-fuer-deutschland.de\/deu\/medien_und_presse\/pressemeldungen\/home.asp?ID=4\">&bdquo;Konvent f&uuml;r Deutschland&ldquo;<\/a>, einem Klub von selbsternannten konservativen System-Ver&auml;nderern. <\/p><p>Das CHE hat also ganz &uuml;berwiegend solche Hochschulratsvorsitzende als F&uuml;rsprecher und Wortf&uuml;hrer f&uuml;r die Hochschulr&auml;te zu diesem &bdquo;Positionspapier&ldquo; zusammengerufen, deren Position f&uuml;r eine &bdquo;funktionelle Privatisierung&ldquo; der staatlichen Hochschule allbekannt ist. Kritische Stimmen mag man ja bekannterma&szlig;en bei der Bertelsmann Stiftung und ihren T&ouml;chtern nicht und schon gar nicht l&auml;sst man sie zu Wort kommen. <\/p><p>Wie sehr sich die Apologeten der Hochschulr&auml;te offenbar in der Defensive befinden, belegt schon der Einstieg in das Papier. Da fordern doch tats&auml;chlich diejenigen, denen der Umbruch der Hochschulen bisher nicht schnell genug vor sich gehen konnten, &bdquo;stabile Rahmenbedingungen&ldquo; f&uuml;r die Hochschulen und die Verstetigung &bdquo;guter Praxis&ldquo;. Zyklische Ver&auml;nderungen, je nach politischer Mehrheit, schadeten der &bdquo;kontinuierlichen Qualit&auml;tsentwicklung in Forschung und Lehre&ldquo;. Nachdem nun im Hau-Ruck-Verfahren eine Reform nach der anderen den Hochschulen von au&szlig;en &uuml;bergest&uuml;lpt worden ist, verweigert man pl&ouml;tzlich jede Korrektur.  <\/p><p>Wie &uuml;blich bei den Anh&auml;ngern der &bdquo;unternehmerischen Hochschule&ldquo; wird deren &bdquo;Qualit&auml;t&ldquo; und &bdquo;Erfolg&ldquo; einfach so in den Raum gestellt. Das, obwohl es bisher keinen einzigen begr&uuml;ndeten Nachweis f&uuml;r eine solche Qualit&auml;tssteigerung gibt. Kritiker des Modells, wie etwa der <a href=\"?p=11649\">Eliteforscher Michael Hartmann<\/a> oder empirische Befunde etwa von Klaus D&ouml;rre und Matthias Neis, wonach &bdquo;das Regime von McKinsey du Co&ldquo; eben gerade Innovation erschwere und &bdquo;das Gegenteil von dem produziert&ldquo;, was es eigentlich <a href=\"?p=7183\">beabsichtigt war<\/a>, werden schlicht ignoriert. Da st&uuml;tzt man sich lieber auf die &bdquo;umfangreichen Erfahrungen und Erkenntnisse, die sich aus dem &bdquo;Forum Hochschulr&auml;te&ldquo;, einer von der Heinz Nixdorf Stiftung, dem Stifterverband f&uuml;r die Deutsche Wissenschaft und dem CHE Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung initiierten Austauschplattform f&uuml;r Hochschulratsmitglieder, ergeben haben.&ldquo;<br>\nBevor man sich also die Suppe versalzen l&auml;sst, r&uuml;hrt man lieber im eigenen Kochtopf. <\/p><p>Ich will das Positionspapier an dieser Stelle nicht im Einzelnen kritisch durchleuchten, sondern verweise auf meine Kritik, die ich in einem Sachverst&auml;ndigengespr&auml;ch im D&uuml;sseldorfer Landtag in Vorbereitung einer Novellierung des NRW-&bdquo;Hochschulfreiheitsgesetzes&ldquo; vor kurzem <a href=\"?p=11535\">vorgetragen habe<\/a>. Dort bin ich im Detail auf die Problematik der Hochschulr&auml;te eingegangen, auf die die 41 unterzeichnenden Hochschulratsvorsitzenden keine oder nur ziemliche unzul&auml;ngliche Antworten geben.<\/p><p>Deshalb nur kurz einige Anmerkungen zu diesem &bdquo;Positionspapier&ldquo;:<\/p><p><strong>&bdquo;Hochschulr&auml;te sind unabdingbare Organe einer autonomen Hochschule&ldquo;<\/strong>, wird hier sozusagen als absolute Wahrheit und keinen Widerspruch duldend in den Raum gestellt. Man fragt sich, ob es in fr&uuml;heren Zeiten etwa keine Wissenschaftsfreiheit und keine autonome Wissenschaft gegeben hat. Es ist bezeichnend, dass das subjektive Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit f&uuml;r die Hochschulwissenschaftler, das erst mittelbar eine institutionelle Autonomie der Hochschule begr&uuml;ndet, im gesamten Text nicht vorkommt. Es geht den Hochschulratsvorsitzenden erkennbar auch nicht um Forschung und Lehre, es geht um die Verteidigung von Machtstrukturen. Der Begriff der &bdquo;Autonomie&ldquo; wird von der Wissenschaft abgel&ouml;st und umgedeutet auf ein im Wettbewerb agierendes Unternehmen Hochschule, das von Unternehmensaufsichtsr&auml;ten gesteuert wird, die noch nicht einmal als Share-Holder ein Risiko tragen.<\/p><p>Es gibt offenbar nichts Sch&ouml;neres f&uuml;r die sich selbst f&uuml;r &bdquo;kompetent&ldquo; und &bdquo;erfahren&ldquo; erachtenden Hochschulratsvorsitzenden meist nach Beendigung ihrer beruflichen Karriere noch einmal ohne jedes Risiko &uuml;ber Steuermittel entscheiden zu k&ouml;nnen. Die Hochschule wird so zur Besch&auml;ftigungstherapie von im Ruhestand befindlichen oder im Ehrenamt t&auml;tigen Ersatz-Aufsichtsbeamten.<\/p><p><strong>&bdquo;Mit von Partikularinteressen unabh&auml;ngigem Blick k&ouml;nnen Hochschulr&auml;te die Eigenverantwortung, Strategieorientierung und Entscheidungsf&auml;higkeit der Hochschulen nach innen wie au&szlig;en unterst&uuml;tzen.&ldquo;<\/strong> Die Hochschulratsvorsitzenden erkl&auml;ren sich also unabh&auml;ngig von &bdquo;Partikularinteressen&ldquo;, sie erheben sich zu objektiven, interessensneutralen &Uuml;bermenschen. Nietzsches &bdquo;Also sprach Zarathustra&ldquo; l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en. <\/p><p><strong>&bdquo;Mitglieder eines Hochschulrats sind alleine der Hochschule und nicht einzelnen Interessen verpflichtet.&ldquo;<\/strong> Die Unterzeichner des Positionspapiers halten sich also jenseits von einzelnen Interessen stehend. Sie haben sich auf wundersame Weise losgel&ouml;st von ihren politischen Einstellungen, ihrer beruflichen Pr&auml;gung oder den Institutionen, denen sie noch beruflich verpflichtet sind. Ja sie wollen sogar &bdquo;proaktiv&ldquo; gegen jede &bdquo;Befangenheit&ldquo; und &bdquo;jede Art von Loyalit&auml;tskonflikten&ldquo; angehen.   <\/p><p>&bdquo;Gruppenrepr&auml;sentanz&ldquo; oder pluralistische &bdquo;Proporzvorgaben&ldquo; politisierten nur unn&ouml;tig und l&auml;hmten, meinen die Hochschulratsvorsitzenden. Sie merken gar nicht, dass sie mit solchen Aussagen nicht nur hinter vordemokratisches st&auml;ndestaatliches Denken zur&uuml;ckfallen, sondern geradezu in absolutistische Denkweisen verfallen. Im Gegensatz zum historischen Absolutismus leiten sie ihre Macht aber nicht von Gott sondern von niemandem anderem als von sich selbst ab. Es soll wohl gelten: Ich kenne keine Gruppen mehr, ich kenne keine unterschiedlichen Interessen mehr, ich kenne nur noch <strong>&bdquo;die Hochschule als Ganzes&ldquo;<\/strong>.<\/p><p>Solche &Uuml;bermenschen nehmen f&uuml;r sich in Anspruch &bdquo;autonome Entscheidungen der Hochschulen zu <strong>legitimieren<\/strong>&ldquo;. Wer legitimiert aber die Hochschulr&auml;te und vor allem, gegen&uuml;ber wem m&uuml;ssen sie selbst legitimieren? Selbst wenn man das Auswahlverfahren, bei dem sich sozusagen die Hochschulr&auml;te wiederum selbst ausw&auml;hlen und bei dem die Hochschulvertreter in einer Minderheit sind, f&uuml;r grundgesetzkonform hielte, wem gegen&uuml;ber haben sich die Hochschulr&auml;te w&auml;hrend ihrer f&uuml;nfj&auml;hrigen Amtszeit Rechenschaft abzulegen? Sie k&ouml;nnen von niemand zur Verantwortung gezogen werden und k&ouml;nnen &uuml;ber Steuermittel in Millionenh&ouml;he verf&uuml;gen. Das scheint typisch f&uuml;r den unternehmerische &bdquo;Herr im Haus&ldquo;-Standpunkt der &bdquo;unternehmerischen Hochschule&ldquo;. <\/p><p>Die Aufgabenstellung der Hochschulr&auml;te <strong>&bdquo;hat sich bew&auml;hrt&ldquo;<\/strong>, wird apodiktisch behauptet, ohne dass man es f&uuml;r n&ouml;tig erachtet auch nur den kleinsten Beweis f&uuml;r diese Bew&auml;hrung anzubieten. Ehrenamtlich T&auml;tige, die keinerlei rechtlichen Kenntnisse besitzen m&uuml;ssen und die noch nicht einmal mit dem Hochschulwesen vertraut sein m&uuml;ssen, beharren auf weitreichende <strong>&bdquo;Entscheidungsbefugnissen&ldquo;<\/strong>. Und verlangen solche Befugnisse f&uuml;r ein Gremium, das sich ein paar Mal (laut Gesetz viermal) im Jahr f&uuml;r ein paar Stunden trifft. Wer w&uuml;rde sich denn auch, wenn man niemand rechenschaftspflichtig ist als sich selbst, auch schon selbst in Frage stellen wollen. <\/p><p>Einzig auf die <strong>&bdquo;Dienstherrenfunktion&ldquo;<\/strong> f&uuml;r deren Wahrnehmung sie von den Betroffenen auch verklagt werden k&ouml;nnten, m&ouml;chten die Hochschulratsvorsitzenden nicht mehr wahrnehmen. Da k&ouml;nnte es n&auml;mlich ernst und gef&auml;hrlich f&uuml;r sie werden.<\/p><p>Auch die Wahl der Hochschulleitung durch Senat und Hochschulrat habe sich bew&auml;hrt. &Uuml;ber die Konflikte in der Vergangenheit geht man nat&uuml;rlich hinweg und die Frage, ob das Letztentscheidungsrecht &uuml;ber die Hochschulleitung verfassungsrechtlich haltbar ist, stellt man sich besser erst gar nicht.  <\/p><p>Geradezu patriarchalisch muten dementsprechend auch die <strong>&bdquo;Selbstverpflichtungen&ldquo;<\/strong> an:<br>\nDie Hochschulr&auml;te wollen ihre eigenen Kompetenzen und Erfahrungen gegen&uuml;ber &bdquo;der spezifischen Organisationsform der Hochschule und deren Kultur&ldquo; gro&szlig;z&uuml;gigerweise &bdquo;reflektieren&ldquo;. Im gesamten Papier ist aber von dieser Reflektion nichts zu erkennen.<\/p><p>Sie wollen &bdquo;vertrauensvoll mit der Hochschulleitung zusammenarbeiten&ldquo;. Das sagen diejenigen, die einmal an die Macht gekommen sind, gegen&uuml;ber denjenigen, die ihrer Macht ausgesetzt sind, schon immer.<\/p><p>Sie wollen &bdquo;gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Transparenz&ldquo; herstellen. Aber &ouml;ffentliche Sitzungen wollen sie nicht zulassen. Sie wissen warum. Zu rasch w&uuml;rde erkennbar, dass der Kaiser gar keine Kleider anhat. <\/p><p>Hochschulr&auml;te seien den durch die Hochschule &bdquo;zu erf&uuml;llenden gesellschaftlichen Aufgaben verpflichtet&ldquo;. Diese gesellschaftlichen Aufgaben kennen selbstverst&auml;ndlich die &Uuml;bermenschen in den Hochschulr&auml;ten am besten. Wie beschreibt doch Archilochos schon im 7. Jahrhundert v. Chr. den &bdquo;guten Tyrannen&ldquo;: &bdquo;Mich lockt der Schatz des goldumstrahlten Gyges nicht, mich packte Neid noch nie, mich reizt nicht G&ouml;tterwerk, ich strebe nicht nach einer weiten Herrschermacht: All diese Dinge liegen meinen Augen fern.&ldquo;<\/p><p>Es ist bezeichnend, dass das &bdquo;Positionspapier&ldquo; nur von 41 Hochschulratsvorsitzenden unterzeichnet wurde, die sich im Forum Hochschulr&auml;te einer von der Heinz Nixdorf Stiftung und dem Stifterverband f&uuml;r die Deutsche Wissenschaft in Kooperation mit dem CHE Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung Plattform zusammengefunden haben. Sicherlich nicht zuf&auml;llig geschieht dieser &ouml;ffentliche Auftritt zu einem Zeitpunkt, zu dem in Nordrhein-Westfalen eine Novelle des Hochschulgesetzes ansteht. Mit ihrem Vorsto&szlig; wollen sie ganz offensichtlich die parlamentarischen Debatten in ihrem Sinne beeinflussen, indem sie sich der dortigen Opposition zur rot-gr&uuml;nen Minderheitsregierung als Handlanger andienen. Daran mag man am deutlichsten erkennen, wie ach so interessenunabh&auml;ngig und politisch nat&uuml;rlich v&ouml;llig neutral diese Hochschulratsvorsitzenden sind. <\/p><p>Dass sie sich soweit aus dem Fenster legen, hat aber auch sein Gutes. So kann jeder erkennen, dass die im &bdquo;Forum Hochschulr&auml;te&ldquo; zusammentreffenden Hochschulr&auml;te Partei in eigener Sache und nur eine Lobbyorganisation f&uuml;r die &bdquo;unternehmerische Hochschule&ldquo; sind. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das bertelsmannsche Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE) &ndash; ein ma&szlig;geblicher Propagandist der &bdquo;unternehmerischen Hochschule&ldquo; und hauptverantwortlich f&uuml;r die Zerst&ouml;rung der sich selbstverwaltenden Hochschule &ndash; sp&uuml;rt, dass die Hochschulr&auml;te in die Kritik geraten sind. In Baden-W&uuml;rttemberg und in Nordrhein-Westfalen gibt es auf politischer Ebene &Uuml;berlegungen, die Hochschul-&bdquo;Freiheits&ldquo;-Gesetze zu novellieren und die Aufsichtsr&auml;te &uuml;ber die &bdquo;Hochschul-Unternehmen&ldquo;, wenn nicht<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12093\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[17,123,129],"tags":[232,231,567,565],"class_list":["post-12093","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hochschulen-und-wissenschaft","category-kampagnentarnworteneusprech","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","tag-bertelsmann","tag-che","tag-hochschulfreiheitsgesetz","tag-unternehmerische-hochschule"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12093","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12093"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12093\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12096,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12093\/revisions\/12096"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12093"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12093"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12093"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}