{"id":121,"date":"2005-08-09T16:21:24","date_gmt":"2005-08-09T15:21:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=121"},"modified":"2016-03-06T10:56:45","modified_gmt":"2016-03-06T09:56:45","slug":"sozialeres-frankreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121","title":{"rendered":"&#8220;Sozialeres Frankreich&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Frankreich &ndash; Deutschland: &Auml;hnlichkeiten und Unterschiede. Von Joachim Jahnke.<br>\n<!--more--><br>\nFrankreich und Deutschland sind die gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftszentren der EU und &ndash; wenn er funktioniert &ndash; der Motor der Integration. Sie sind in beide Richtungen jeweils die Haupthandelspartner. Historische und kulturelle Verbindungen bestehen wie kaum zwischen anderen L&auml;ndern. Sie haben heute &auml;hnliche Probleme mit dem Wirtschaftswachstum, dem Arbeitsmarkt, den &ouml;ffentlichen Haushalten und den Rentensystemen in alternden Bev&ouml;lkerungen, wenn auch etwas weniger in Frankreich. <\/p><p>Daneben gibt es viele Unterschiede. Frankreich ist &ndash; erheblich fr&uuml;her als Deutschland &ndash; durch seine f&ouml;rdernde Politik des Zentralstaats, den sehr aktiven Kapitalmarkt und sein ausgedehntes Kolonialreich sowie sp&auml;ter die Force de Frappe zu einem globalen Spieler geworden. Viele der gro&szlig;en internationalen Projekte, wie der Panama- oder der Suez-Kanal wurden schon im 19. Jahrhundert prim&auml;r von franz&ouml;sischen Anlegern &uuml;ber die Pariser B&ouml;rse finanziert. In den letzten Jahrzehnten ist Frankreich zunehmend und mehr als Deutschland zum Hauptgegner des angels&auml;chsischen Systems einer neoliberalen Globalisierung der Weltwirtschaft geworden. Das EU-Verfassungsreferendum hat dies erneut und zur &Uuml;berraschung vieler Beobachter in Deutschland nachhaltig best&auml;tigt. <\/p><p>Angesichts der enormen Bedeutung der deutsch-franz&ouml;sischen Achse f&uuml;r die Entwicklung nicht nur der Europ&auml;ischen Union, sondern des internationalen Wirtschaftssystems &uuml;berhaupt sollen hier einzelne Elemente der Wirtschafts- und Sozialverfassung beider L&auml;nder im Vergleich analysiert werden. <\/p><p><strong>I. Allgemeine Wirtschaftsleistung <\/strong><\/p><p>Frankreich hat seit 1995 ein h&ouml;heres Pro-Kopf-Wachstum des BIP&rsquo;s als Deutschland und liegt im BIP pro Kopf seit 1999 mit zunehmendem Abstand vor Deutschland (Abb. 12046). Der Grund daf&uuml;r ist die wesentliche bessere Entwicklung der Binnennachfrage, bei der Frankreich 2004 die deutsche um 14 % &uuml;bertroffen hat, zumal die deutsche von der schlechteren Entwicklung in den neuen Bundesl&auml;ndern zus&auml;tzlich gedr&uuml;ckt wird (Abb. 12047). Diese Werte sind in Kaufkrafteinheiten ausgedr&uuml;ckt, um den unterschiedlichen Inflationsraten Rechnung zu tragen. <\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"img_border\" src=\"upload\/bilder\/laender_050809_12046.gif\" alt=\"Entwicklung des BIP\/Kopf 1901 - 2004\" title=\"\"><\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"img_border\" src=\"upload\/bilder\/laender_050809_12047.gif\" alt=\"Entwicklung der Binnennachfrage\/Kopf\" title=\"\"><\/p><p>Im Gefolge der besseren BIP-Entwicklung hat sich auch die Produktivit&auml;t &ndash; gemessen in Euro BIP pro Besch&auml;ftigten &ndash; in Frankreich erheblich besser als in Deutschland entwickelt (Abb. 12048); dies gilt besonders, wenn Produktivit&auml;t pro Arbeitsstunde gemessen wird (Abb. 12049), da die durchschnittliche Arbeitszeit in Frankreich erheblich unter der deutschen liegt; der franz&ouml;sische Wert ist dann um 12 % besser als der deutsche. <\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"img_border\" src=\"upload\/bilder\/laender_050809_12048.gif\" alt=\"Entwicklung der Produktivit&auml;t\" title=\"\"><\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"img_border\" src=\"upload\/bilder\/laender_050809_12049.gif\" alt=\"Entwicklung der Produktivit&auml;t pro Stunde\" title=\"\"><\/p><p>Im internationalen Vergleich belegt Frankreich einen eindrucksvollen Spitzenwert, weit vor den USA, besonders wenn man den Dollar-Kurs von 2005 ber&uuml;cksichtigt (Abb. 12050). Das franz&ouml;sische Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie sich k&uuml;rzere Arbeitszeiten in h&ouml;herer Produktivit&auml;t auszahlen und umgekehrt l&auml;ngere Arbeitszeiten durchaus nicht mehr Wirtschaftsleistung bedeuten m&uuml;ssen. Die bessere franz&ouml;sische Entwicklung des BIP&rsquo;s und der Produktivit&auml;t erkl&auml;rt sich auch aus dem Umstand, da&szlig; die Bruttoanlageninvestitionen in Frankreich seit 2000 real um 3 % gestiegen sind, w&auml;hrend sie in Deutschland einen Fall um &uuml;ber 13 % verzeichnen (Abb. 12060). <\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"img_border\" src=\"upload\/bilder\/laender_050809_12050.gif\" alt=\"Produktivit&auml;t pro Arbeitsstunde\" title=\"\"><\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"img_border\" src=\"upload\/bilder\/laender_050809_12060.gif\" alt=\"Bruttoanlageninvestitionen\" title=\"\"><\/p><p><strong>II. Staatsquote<\/strong><\/p><p>Frankreich hat mit rund 46 % eine relativ hohe Staatsquote (Abb. 12052). Dementsprechend ist der Spitzensteuersatz der Einkommenssteuer mit 49,6 % gegen&uuml;ber 42 % in Deutschland oder 39 % nach dem Programm der CDU\/CSU wesentlich h&ouml;her (Abb. 12053). Die effektive Belastung mit der durchschnittlichen Einkommens- und K&ouml;rperschaftssteuer ist seit der deutschen Steuerreform in Frankreich h&ouml;her als in Deutschland (Abb. 12054). Ebenso hat Frankreich mit 19,6 % traditionell einen h&ouml;heren Mehrwertsteuersatz als Deutschland. <\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"img_border\" src=\"upload\/bilder\/laender_050809_12052.gif\" alt=\"Staatsquote (mit Sozialversicherung) als Anteil am BIP 2004\" title=\"\"><\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"img_border\" src=\"upload\/bilder\/laender_050809_12053.gif\" alt=\"Einkommenssteuer-Spitzens&auml;tze\" title=\"\"><\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"img_border\" src=\"upload\/bilder\/laender_050809_12054.gif\" alt=\"Effektive durchschnittliche Belastung durch Einkommens- und K&ouml;rperschaftssteuern in %\" title=\"\"><\/p><p>Bei einer h&ouml;heren Staatsquote nehmen in Frankreich die staatlichen Ausgaben auch einen wesentlichen gr&ouml;&szlig;eren Anteil des BIP&rsquo;s ein als in Deutschland (Abb. 12055). Die &ouml;ffentliche Verschuldung hat mit 65,6 % des BIP&rsquo;s daher fast genau den gleichen Wert wie in Deutschland erreicht, obwohl Frankreich nicht mit den deutschen Lasten aus der Wiedervereinigung zu k&auml;mpfen hat. <\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"img_border\" src=\"upload\/bilder\/laender_050809_12055.gif\" alt=\"Staatsausgaben in % des BIP\" title=\"\"><\/p><p><strong>III. &Ouml;ffentliche Infrastuktur und Bildung <\/strong><\/p><p>Die hohen Staatsausgaben erkl&auml;ren sich nicht zuletzt durch erhebliche Ausgaben f&uuml;r die Infrastruktur, die in Frankreich im internationalen Ma&szlig;stab vorbildlich ist, besonders im Verkehrsbereich. <\/p><p>Die Ausgaben f&uuml;r die Bildung sind mit 5,8 % des BIP&rsquo;s h&ouml;her als in Deutschland mit 4,5 % (Eurostat f&uuml;r 2001). Vorschulische Bildungsinstitutionen erfassen einen viel gr&ouml;&szlig;eren Anteil der Kinder als in Deutschland und entlasten damit die M&uuml;tter. Der Anteil der Studenten an der Bev&ouml;lkerung ist um fast ein Drittel h&ouml;her, Frauen sind mehr als ein Zentel h&auml;ufiger unter den Studenten vertreten, und im Durchschnitt sind die Studenten wesentlich j&uuml;nger oder &ndash; anders ausgedr&uuml;ckt &ndash; fr&uuml;her fertig. Anders als in Deutschland hat es Frankreich geschafft, &uuml;ber die Grands Ecoles eine Elitebildung mit der Breitenbildung zu verbinden. Die zweite Pisa-Studie von 2004 belegt, da&szlig; in Frankreich der Schulerfolg weit weniger abh&auml;ngig vom Familieneinkommen und der Vorbildung der Eltern ist als in Deutschland. <\/p><p><strong>IV. Arbeitsmarkt <\/strong><\/p><p>Frankreich leidet ebenso wie Deutschland und schon l&auml;nger unter hoher Arbeitslosigkeit. Allerdings hat Deutschland in den letzten Jahren mit einem st&auml;rkeren Anstieg das franz&ouml;sische Niveau ziemlich genau erreicht (Abb. 12056). Im Vergleich zu Deutschland hat Frankreich den Vorteil eines geringen Anteils an Langzeitarbeitslosigkeit, bei der Deutschland in Europa den Spitzenreiter abgibt. <\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"img_border\" src=\"upload\/bilder\/laender_050809_12056.gif\" alt=\"Arbeitslosenquote\" title=\"\"><\/p><p><strong>V. L&ouml;hne und Geh&auml;lter, soziale Gerechtigkeit <\/strong><\/p><p>Die franz&ouml;sischen L&ouml;hne und Geh&auml;lter haben sich wesentlich besser entwickelt als die deutschen (Abb. 03023) und liegen heute im Durchschnitt um 20 % &uuml;ber den deutschen, die seit Jahren stagnieren. <\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"img_border\" src=\"upload\/bilder\/laender_050809_03023.gif\" alt=\"Entwicklung der Stundenl&ouml;hne und -geh&auml;lter in Deutschland und Frankreich in %\" title=\"\"><\/p><p>Dementsprechend ist die Ungleichheit in der Einkommensverteilung deutlich geringer als in Deutschland (Abb. 12051). W&auml;hrend der Anteil des oberen F&uuml;nftels im Verh&auml;ltnis zum untersten in Frankreich an Gewicht verloren hat, ist die Entwicklung in Deutschland umgekehrt gelaufen, wobei auch die Wiedervereinigung eine Rolle gespielt hat. <\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"img_border\" src=\"upload\/bilder\/laender_050809_12051.gif\" alt=\"1\/5-Anteil-Verh&auml;ltnis der Einkommensverteilung\" title=\"\"><\/p><p><strong>VI. Altersversorgung <\/strong><\/p><p>Frankreich hat zwar im Vergleich mit Deutschland eine um 40 % h&ouml;here Kinderzahl pro Frau (Abb. 12057), mu&szlig; aber trotzdem mit den Problemen einer alternden Gesellschaft fertigwerden. Immerhin ist es Frankreich &ndash; anders als Deutschland &ndash; gelungen, den Anstiegswinkel des Altenanteils an der Bev&ouml;lkerung abzuschw&auml;chen (Abb. 12058), zumal sich die Fruchtbarkeitsrate &uuml;ber die letzten Jahre wesentlich besser als in Deutschland entwickelt hat (Abb. 12061). <\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"img_border\" src=\"upload\/bilder\/laender_050809_12057.gif\" alt=\"Fruchtbarkeitsraten (Kinder pro Frau) 2003\" title=\"\"><\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"img_border\" src=\"upload\/bilder\/laender_050809_12058.gif\" alt=\"Anteil der &uuml;ber 65-j&auml;hrigen an der Gesamtbevlkerung\" title=\"\"><\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"img_border\" src=\"upload\/bilder\/laender_050809_12061.gif\" alt=\"Fruchtbarkeitsraten (Kinder pro Frau)\" title=\"\"><\/p><p>Die franz&ouml;sische Sozialversicherung wird aus drei Quellen gespeist: den allgemeinen Beitr&auml;gen zur Sozialversicherung, die in Anlehnung an die Bismarck&rsquo;sche Sozialgesetzgebung eingef&uuml;hrt wurden und von Arbeitnehmern und Arbeitgebern erbracht werden (zusammen 66,5 %), eine 1990 eingef&uuml;hrte Steuer zur Finanzierung der Sozialversicherung (20 %) und einem Rest in der Form von Staatszusch&uuml;ssen. Der Anteil der allgemeinen Beitr&auml;ge wurde &uuml;ber die Jahre gesenkt, um die Belastung der Arbeit durch Lohnnebenkosten zu begrenzen. <\/p><p>Allerdings leidet das franz&ouml;sische System, wie das deutsche, unter Defiziten. Im Jahr 2003 kam es mit 11,5 Mrd Euro zum st&auml;rksten finanziellen Ungleichgewicht in der ganzen Geschichte der franz&ouml;sischen Sozialversicherung. <\/p><p><strong>VII. Aussenwirtschaft &ndash; Wettbewerbsf&auml;higkeit <\/strong><\/p><p>W&auml;hrend Deutschland seit dem Jahr 2000 st&auml;ndig wachsende Handelsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse aufbauen konnte (zum gr&ouml;&szlig;ten Teil im Verh&auml;ltnis zu den Partnern der Eurozone, die nicht mehr abwerten k&ouml;nnen, darunter auch Frankreich), ist die franz&ouml;sische Handelsbilanz ziemlich ausgeglichen (Abb. 12059). Damit ist Frankreich auch l&auml;ngst nicht so vom Export abh&auml;ngig wie Deutschland; die Abh&auml;ngigkeitsraten betragen 38 % f&uuml;r Deutschland und nur 26 % f&uuml;r Frankreich. <\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"img_border\" src=\"upload\/bilder\/laender_050809_12059.gif\" alt=\"Handelsbilanzen\" title=\"\"><\/p><p>Frankreich hat 45 % mehr an international t&auml;tigen Gro&szlig;unternehmen als Deutschland unter den TOP 100 der j&auml;hrlich von der Financial Times weltweit nach Marktkapitalisierung gelisteten Unternehmen. Die franz&ouml;sische Regierung unterst&uuml;tzt die franz&ouml;sischen Gro&szlig;unternehmen sehr nachdr&uuml;cklich im internationalen Wettbewerb. <\/p><p><strong>VIII. Fazit <\/strong><\/p><p>Auch wenn Frankreich ebenfalls mit Arbeitslosigkeit und Wachstumsproblemen ringt, kann Deutschland eine Menge von jenseits des Rheines lernen. Insbesondere die Einkommen haben sich dort wesentlich g&uuml;nstiger entwickelt, mit weniger Ungleichheit und daher auch besserer Binnenkonjunktur. Im Unterschied zu Deutschland wurde nachhaltig zu Hause investiert. Die staatlichen Transferleistungen sind bei einer h&ouml;heren Staats- und Steuerquote st&auml;rker entwickelt. Das Bildungssytem im Vorschulalter (und damit die Unterst&uuml;tzung der M&uuml;tter) ist besser ausgebaut, die Studentenquote viel h&ouml;her. Die wesentlich h&ouml;here Kinderzahl pro Frau verr&auml;t mehr Risikobereitschaft, Familienfreude oder Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Frauen als in Deutschland.\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frankreich &ndash; Deutschland: &Auml;hnlichkeiten und Unterschiede. 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