{"id":121020,"date":"2024-09-09T08:44:24","date_gmt":"2024-09-09T06:44:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121020"},"modified":"2024-09-09T08:44:24","modified_gmt":"2024-09-09T06:44:24","slug":"hinweise-des-tages-4685","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121020","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121020#h01\">Waffen liefern bis zum ukrainischen Sieg: Die Schim&auml;re eines westlichen Triumphs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121020#h02\">Andrei Martyanov: Poltawa &ndash; Jetzt ist es offiziell best&auml;tigt&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121020#h03\">Beidseitige Fehlkalkulationen haben Ukraine-Krieg verl&auml;ngert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121020#h04\">D&eacute;j&agrave;-vu-Erlebnisse in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121020#h05\">Deutsche Fregatte soll durch die Stra&szlig;e von Taiwan fahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121020#h06\">Steilvorlage f&uuml;r die Corona-Aufarbeitung: Richter in Osnabr&uuml;ck w&uuml;rdigen RKI-Protokolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121020#h07\">Ampel einigt sich auf Details f&uuml;r Sicherheitspaket <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121020#h08\">&Ouml;konomen warnen: Deutscher Arbeitsmarkt stirbt einen &bdquo;Tod durch tausend Schnitte&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121020#h09\">&bdquo;Man muss sich inzwischen fremdsch&auml;men&ldquo;: Neuer GDL-Chef kritisiert Zust&auml;nde bei der Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121020#h10\">Wohlstand muss erarbeitet werden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121020#h11\">Kritik an Habeck f&uuml;r Subventionen: Finanzhilfen-Regeln &bdquo;nicht beachtet&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121020#h12\">Anteilseigner Niedersachsen ruft zum Ausbau der Elektromobilit&auml;t auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121020#h13\">B&uuml;rgerschaft gibt gr&uuml;nes Licht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121020#h14\">Landeswahlen im weltpolitischen Kontext?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121020#h15\">500 Jahre &ldquo;F&uuml;rstenpredigt&rdquo;: Das Ende der alten Ordnung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Waffen liefern bis zum ukrainischen Sieg: Die Schim&auml;re eines westlichen Triumphs<\/strong><br>\nWie viele Opfer w&uuml;rde es bedeuten, die Gro&szlig;st&auml;dte im Donbass und die Krim zur&uuml;ckzuerobern? Und &uuml;berhaupt: China wird keinen Sieg des Westens zulassen.<br>\nSiegeszuversicht ist wieder in Mode. Den &bdquo;Sieg der Ukraine&ldquo; fordert die Europ&auml;ische Volkspartei, die politische St&uuml;tze der EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. &bdquo;Die Ukraine muss diesen Krieg gewinnen&ldquo;, proklamiert auch der FDP-Bundesvorstand, denn es sei &bdquo;Frieden nur gegen, nicht mit Russland m&ouml;glich&ldquo;. Schneidig formuliert Generalmajor Christian Freuding, der Leiter des Lagezentrums Ukraine des Bundesverteidigungsministeriums: Der Krieg werde &bdquo;dann enden, wenn die Ukraine den Krieg gewonnen hat&ldquo;.<br>\nAber wann wird das sein? Die ukrainische Armee solle &bdquo;so lange wie n&ouml;tig&ldquo; Waffen erhalten, so von der Leyen. Wie lange? F&uuml;nf Jahre, zehn Jahre? Oder wird es ein drei&szlig;igj&auml;hriger Krieg? Das wirft die Frage auf, was dann noch von der Ukraine bliebe, wo nach einer Weltbank-Analyse schon jetzt ein Drittel der Bev&ouml;lkerung in Armut lebt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/ukraine-krieg-waffen-liefern-bis-zum-sieg-die-schimaere-eines-westlichen-triumphs-li.2251281\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ukraine: Melnyk ruft Scholz zu Diplomatie mit Moskau auf<\/strong><br>\nAndrij Melnyk, fr&uuml;herer ukrainischer Botschafter in Deutschland, r&auml;t der Bundesregierung zu einem diplomatischen Vorsto&szlig; in Moskau, um den Krieg in der Ukraine zu beenden. Melnyk, der sein Land heute in Brasilien vertritt, sagte der Berliner Zeitung: &bdquo;Ganz pers&ouml;nlich glaube ich, dass Bundeskanzler Olaf Scholz kreativ werden und die bestehenden diplomatischen Kan&auml;le Deutschlands nutzen k&ouml;nnte, um auszuloten, ob Gespr&auml;che mit Putin sinnvoll w&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/ukraine-melnyk-ruft-scholz-zu-diplomatie-mit-moskau-auf-li.2251637%20\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Um den milit&auml;rischen Zustand der Ukraine scheint es schlechter bestellt zu sein als es die Mainstream-Medien darstellen. Dennoch verh&auml;lt sich das Regime in Kiew ambivalent &ndash; einerseits werden vom Westen (auch insbesondere von Deutschland) Waffen gefordert, anderseits soll nun der deutsche Bundeskanzler beim russischen Pr&auml;sidenten &bdquo;die bestehenden diplomatischen Kan&auml;le Deutschlands nutzen (&hellip;), um auszuloten, ob Gespr&auml;che mit Putin sinnvoll w&auml;ren&ldquo;. &Uuml;ber was und mit wem genau soll Russland eigentlich verhandeln &ndash; mit einem ukrainischen Pr&auml;sidenten, dessen Amtszeit offiziell vor einigen Monaten abgelaufen ist oder mit Politikern, die zuvor das Minsker Abkommen zur Aufr&uuml;stung der Ukraine nutzen wollten? In den USA k&ouml;nnte ein potentieller Verhandlungspartner erst in einigen Monaten gew&auml;hlt werden. Erinnert sei u.a. an diese Beitr&auml;ge &uuml;ber den ehemaligen Botschafter der Ukraine:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81998\">Andrij Melnyk: Der &bdquo;unertr&auml;gliche&ldquo; Botschafter<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85554\">Ein Botschafter, der einen Faschisten als Vorbild hat &ndash; Andrij Melnyk, Stepan Bandera und deutsche Kriegstreiber<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>dazu auch: <strong>Diplomatie jetzt!<\/strong><br>\nAppell f&uuml;r Frieden in der Ukraine<br>\nWir &ndash; politische Aktivistinnen und Aktivisten, Intellektuelle und B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &ndash;, die diesen Aufruf f&uuml;r eine gemeinsame, universelle und internationale diplomatische Initiative f&uuml;r den Frieden in Europa und in der Welt unterzeichnet haben, sind von Folgendem &uuml;berzeugt:<br>\nDas Blutvergie&szlig;en und die Zerst&ouml;rung in der Ukraine m&uuml;ssen ein Ende haben. Wir stehen an der Seite der ukrainischen Bev&ouml;lkerung und aller Opfer dieses Krieges, die so schnell wie m&ouml;glich Frieden, Wiederaufbau und Freiheit verdienen. Doch eines ist klar: Ohne Verhandlungen wird es weder Frieden noch Wiederaufbau und Freiheit geben. Nur 20 Prozent aller zwischenstaatlichen Kriege enden mit einem klaren Sieg oder einer Niederlage, und selbst dann oft erst nach vielen Jahren. Die Zivilgesellschaft und die internationale Gemeinschaft m&uuml;ssen daher alle Anstrengungen unternehmen, um den Weg f&uuml;r einen Waffenstillstand und anschlie&szlig;ende Gespr&auml;che f&uuml;r einen dauerhaften Frieden zu ebnen.<br>\nAuch wenn die Verhandlungen schon fr&uuml;h w&auml;hrend des Krieges abgebrochen wurden und weder die russische noch die ukrainische Regierung seither Verhandlungsbereitschaft gezeigt haben, die &uuml;ber Gefangenenaustausch, Agrarexporte und &Auml;hnliches hinausgeht, k&ouml;nnen ein Ende der Gewalt und Friedensverhandlungen herbeiverhandelt werden. Es reicht nicht aus, darauf zu warten, dass die Regierungen in Kiew und Moskau von sich aus an den Verhandlungstisch kommen oder dass die M&uuml;digkeit der von diesem blutigen Zerm&uuml;rbungskrieg Betroffenen sie dazu zwingt. Wir hier in Deutschland, in Europa und im Westen sind es leid, nur dar&uuml;ber zu diskutieren, welche Waffen als n&auml;chstes geliefert werden sollen &ndash; wir wollen Wege entwickeln, wie diese Regierungen dazu beitragen k&ouml;nnen, dass Friedensgespr&auml;che tats&auml;chlich m&ouml;glich werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/news\/id\/52472\">Rosa Luxemburg Stiftung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Andrei Martyanov: Poltawa &ndash; Jetzt ist es offiziell best&auml;tigt&hellip;<\/strong><br>\n&hellip; vom russischen Verteidigungsministerium.<br>\nn Schweden ist der Aussenminister zur&uuml;ckgetreten &ndash; in Deutschland? Keinerlei Reaktion &ndash; ausser Krankenwagen in Berlin, die die Verletzten vom Flughafen in die Krankenh&auml;user gebracht haben &ndash; ohne Kommentar.(am) [&hellip;]<br>\nEtwa 500 Spezialisten, darunter auch S&ouml;ldner aus europ&auml;ischen L&auml;ndern, wurden nach dem Angriff auf das Ausbildungszentrum in Poltawa get&ouml;tet und verwundet, sagte eine hochrangige Milit&auml;rquelle. &ldquo;Etwa 500 Spezialisten wurden get&ouml;tet und verwundet. Unter den Toten und Verwundeten: Angeh&ouml;rige der ukrainischen Streitkr&auml;fte und der Nationalgarde   &ndash; Kommunikationsspezialisten, Bediener elektronischer Kriegsf&uuml;hrungssysteme, elektronischer Aufkl&auml;rungssysteme, unbemannter Luftfahrzeuge sowie ausl&auml;ndische S&ouml;ldner aus Polen, Frankreich, Deutschland und Schweden, die ukrainisches Milit&auml;rpersonal ausbildeten&ldquo;, so die Erkl&auml;rung. Er betonte auch, dass solche Angriffe auf Einsatzorte ukrainischer Soldaten und S&ouml;ldner sowie auf milit&auml;rische Einrichtungen nun regelm&auml;&szlig;ig erfolgen werden.<br>\nDas letzte Wort macht einen gewaltigen Unterschied, da es keine &bdquo;Vorwarnungen&ldquo; mehr geben wird, wie es zuvor bei den NATO-&bdquo;Freiwilligen&ldquo; der Fall war. Der Westen versteht keine Worte, und jetzt wird jeder einzelne NATO-Angeh&ouml;rige gezielt gejagt und eliminiert. Ich habe bis zum &Uuml;berdruss darauf hingewiesen, dass die russische Seite wei&szlig;, wer und wo sich NATO-Personal in der Ukraine bewegt   &ndash; Russland hat die zweitbeste ISR (Intelligence, Surveillance, and Reconnaissance   &ndash; Nachrichtengewinnung, &Uuml;berwachung und Aufkl&auml;rung) der Welt. Und wie die &bdquo;Ereignisse&ldquo; in Poltawa und anderswo gezeigt haben, werden die Ergebnisse jetzt dramatisch sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/andrei-martyanov-poltawa-jetzt-ist-es-offiziell-bestaetigt\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Beidseitige Fehlkalkulationen haben Ukraine-Krieg verl&auml;ngert<\/strong><br>\nUm den Ukrainekrieg zu beenden, fordert Sicherheitsexperte Wolfgang Richter Realpolitik statt selektives Moralisieren. (&hellip;)<br>\nDer Milit&auml;r- und Strategieexperte Richter kritisiert es als &laquo;v&ouml;llig verantwortungslos, Schritte zu unternehmen, die eine weitere Eskalation ausl&ouml;sen und Europa in den Krieg oder gar eine nukleare Katastrophe f&uuml;hren k&ouml;nnten. Er fordert eine Diplomatie, die Kompromisswege eruiere, &laquo;die einerseits die Eskalationsgefahren einhegen und andererseits die Unabh&auml;ngigkeit und Souver&auml;nit&auml;t der Ukraine wahren.&raquo; Ein Kompromissvorschlag m&uuml;sse auch Elemente der R&uuml;stungskontrolle und der europ&auml;ischen Sicherheitsordnung beinhalten. Diese Leistung k&ouml;nne weder Kiew allein noch eine Friedenskonferenz ohne Russland erbringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/beidseitige-fehlkalkulationen-haben-ukraine-krieg-verlaengert\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>D&eacute;j&agrave;-vu-Erlebnisse in der Ukraine<\/strong><br>\nVor einem Monat landete Kiew mit dem Einfall in die Oblast Kursk (1) einen Coup im Informationskrieg &ndash; aber wohl kaum mehr als das. Es ist Zeit f&uuml;r eine Bilanz. Richtig ist, dass Kiew versucht, das Heft in der Hand zu behalten, denn die M&ouml;glichkeiten seiner westlichen Verb&uuml;ndeten sind m&ouml;glicherweise bald ausgereizt.<br>\nSeit dem Verlust der Stadt Avdiivka nordwestlich von Donetsk hat die ukrainische Armee praktisch jeden Tag Terrain verloren. Besonders vielsagend ist die Tatsache, dass die Russen am Westrand von Donetsk und westlich von Avdiivka Gel&auml;ndeteile eingenommen haben, die von den Ukrainern jahrelang festungsartig ausgebaut worden waren. Ihr Angriff auf die Agglomeration Toretsk kam keineswegs &uuml;berraschend. Bemerkenswert ist hier, dass die Russen die Areale von Bergwerken mit tiefen Sch&auml;chten und hohen Abraumhalden einnehmen konnten. Vielsagend sind auch ihre Gel&auml;ndegewinne im Raum Bakhmut\/Artemovsk und Chasov Yar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/deja-vu-erlebnisse-in-der-ukraine\/\">Ralph Bosshard in Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche Fregatte soll durch die Stra&szlig;e von Taiwan fahren<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will bei der Indopazifikmission der Marine einen diplomatischen Disput mit China in Kauf nehmen.<br>\nTrotz Warnungen aus Peking sollen die Fregatte &raquo;Baden-W&uuml;rttemberg&laquo; und der Versorger &raquo;Frankfurt am Main&laquo; Mitte September auf ihrer Route von S&uuml;dkorea nach Jakarta durch die Stra&szlig;e von Taiwan fahren. Laut internationalem Recht darf die Meerenge frei befahren werden. Peking allerdings beansprucht nicht nur die Insel Taiwan f&uuml;r sich, sondern auch das Recht, den Transit fremder Kriegsschiffe durch die Stra&szlig;e von Taiwan zu untersagen.<br>\nBerlin will die Durchfahrt nicht bei der chinesischen Regierung ank&uuml;ndigen, so verfahren auch die USA und andere westliche Nationen, wenn sie die Meerenge passieren. Damit soll unterstrichen werden, dass die Route als v&ouml;llig normal angesehen wird. M&ouml;glichen Protesten Pekings sieht man in der Bundesregierung gelassen entgegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/bundeswehr-deutsche-fregatte-soll-durch-die-strasse-von-taiwan-fahren-a-8160df14-08a2-41f6-9f51-523de2f3013e%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es ist nicht das erste Mal, dass eine deutsche Fregatte im Indopazifik eingesetzt wird. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56708#h02\">Marine plant Entsendung einer Fregatte in den Indo-Pazifik<\/a> mit einer Anmerkung. Erneut wird damit auch demonstriert, dass die Bundesregierung stramm an der Seite der USA steht und sie im Kampf gegen China unterst&uuml;tzt.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Wie durch den &Auml;rmelkanal&ldquo; (II)<\/strong><br>\nZwei deutsche Kriegsschiffe werden Berichten zufolge in K&uuml;rze die Taiwanstra&szlig;e durchqueren und damit den Konflikt mit China noch ein weiteres St&uuml;ck versch&auml;rfen. Wie die Wochenzeitung Der Spiegel berichtet, werden die Fregatte Baden-W&uuml;rttemberg und der Einsatzgruppenversorger Frankfurt am Main, die zur Zeit auf Asien-Pazifik-Fahrt sind, auf ihrer Fahrt vom s&uuml;dkoreanischen Incheon in die philippinische Hauptstadt Manila nicht die Route &ouml;stlich Taiwans nehmen, sondern &ndash; aus rein politischen Motiven &ndash; zwischen der chinesischen Insel Taiwan und dem chinesischen Festland hindurchfahren. Dies geschieht zu einer Zeit, zu der die USA und ihre Verb&uuml;ndeten die erste Inselkette vor der chinesischen K&uuml;ste, zu der Taiwan z&auml;hlt und von der aus man die Volksrepublik ohne weiteres angreifen kann, systematisch hochr&uuml;sten. Dies betrifft in Taiwans S&uuml;den die Philippinen, in Taiwans Osten Japans s&uuml;dwestlichste Inseln, auf denen sich mittlerweile Protest gegen die zunehmende US-Milit&auml;rpr&auml;senz regt. In Beijing hei&szlig;t es, der milit&auml;rische Ausbau einer von Manila kontrollierten Insel im S&uuml;dchinesischen Meer erm&ouml;gliche es, dort k&uuml;nftig US-Milit&auml;rflugzeuge und -Kriegsschiffe zu empfangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9676\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steilvorlage f&uuml;r die Corona-Aufarbeitung: Richter in Osnabr&uuml;ck w&uuml;rdigen RKI-Protokolle<\/strong><br>\nDie Versuche, die RKI-Protokolle kleinzureden, sind offiziell gescheitert, meint unser Autor. Jetzt ist das Bundesverfassungsgericht am Zug. Das gibt Anlass zur Hoffnung.<br>\nDas Verwaltungsgericht Osnabr&uuml;ck sorgte diese Woche f&uuml;r Schlagzeilen. Unter Bezugnahme auf die RKI-Protokolle befand das Gericht, die w&auml;hrend der Pandemie eingef&uuml;hrte einrichtungsbezogene Impfpflicht sei verfassungswidrig.<br>\nDas weckt Hoffnung. Hoffnung, weil sich Richter jetzt trauen, das Vorgehen in der Corona-Zeit ehrlich und ungesch&ouml;nt anzusprechen. Da ist eine Kammer, die mit drei Berufsrichtern, also ausgezeichneten Juristen, die einrichtungsbezogene Impfpflicht f&uuml;r verfassungswidrig h&auml;lt. Das alleine h&auml;tte noch vor einem Jahr f&uuml;r einen Skandal gesorgt und die Richter in die Querdenker-Ecke gestellt. Wenn sich diese Richter &uuml;berhaupt getraut h&auml;tten, so einen Beschluss zu fassen. Jetzt aber erreichen die RKI-Protokolle endlich auch die Welt der Richter und anderer Juristen. Die ersten Ber&uuml;hrungs&auml;ngste sollten abgebaut sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/steilvorlage-fuer-die-corona-aufarbeitung-richter-in-osnabrueck-wuerdigen-rki-protokolle-li.2251612\">Friedrich P&uuml;rner in der Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em>Hinweis: Im Laufe des Tages erscheint dazu ein Artikel auf den NachDenkSeiten<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ampel einigt sich auf Details f&uuml;r Sicherheitspaket<\/strong><br>\nDie Ampel-Koalition hat sich auf die Details des sogenannten Sicherheitspakets geeinigt und ihren Fraktionen dazu eine Formulierungshilfe f&uuml;r einen Gesetzentwurf vorgelegt. &bdquo;Wir machen Abschiebungen leichter m&ouml;glich, Sozialleistungen f&uuml;r Dublin-F&auml;lle werden gestrichen und der Heimaturlaub von Fl&uuml;chtlingen f&uuml;hrt zum Verlust des Schutzstatus&ldquo;, sagte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP). &bdquo;Jetzt liegt es in den H&auml;nden des Parlaments, all das schnell auf den Weg zu bringen.&ldquo;<br>\nBuschmann h&auml;lt eine Beratung des Gesetzentwurfes schon in der kommenden Woche f&uuml;r m&ouml;glich. &bdquo;Ich werbe weiter f&uuml;r hohes Tempo&rdquo;, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/abschiebungen-sozialleistungen-heimaturlaub-ampel-einigt-sich-auf-details-fuer-sicherheitspaket_id_260291780.html\">Focus Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>&Uuml;berwachung, wie sie B&uuml;rger erwarten<\/strong><br>\nNach der Messerattacke von Solingen schl&auml;gt die Ampel einen &Uuml;berwachungskurs ein. Sie plant ein Sicherheitspaket mit mehr Gesichtserkennung, Big-Data-Analysen und anlasslosen Kontrollen.  (&hellip;)<br>\nMarco Buschmann sagte, dass das derzeit diskutierte Messerverbot solche Taten wie am vergangenen Wochenende nicht verhindern werde. Daher brauche es mehr Befugnisse f&uuml;r die Ermittlungsbeh&ouml;rden.<br>\nDazu z&auml;hlt auch die Einf&uuml;hrung von Palantir-artigen Big-Data-Analysen. Zwar hat das Bundesverfassungsgericht dem gewisse Grenzen gesetzt, diese will die Regierung nun ausloten. Ziel ist es, dass dem BKA und der Bundespolizei fortan eine automatisierte Analyse polizeilicher Daten sowie eine KI-gest&uuml;tzte Auswertung erlaubt ist, ebenso das Testen und Trainieren von Daten f&uuml;r KI-Anwendungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2024\/sicherheitspaket-der-bundesregierung-ueberwachung-wie-sie-buerger-erwarten\/\">netzpolitik.org<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wenn der Staat zum Spanner wird<\/strong><br>\nIn diesem Sicherheitspaket taucht also neben erweiterten Befugnissen f&uuml;r Big-Data-Analysen und Wohnungsdurchsuchungen auch die Forderung nach Gesichtserkennungstools f&uuml;r die Polizei wieder auf. (&hellip;)<br>\nIn welchem Ausma&szlig; dieser Wunsch nach Befugnissen in dem Sicherheitspaket ausbuchstabiert wird, verwundert dabei allerdings doch.<br>\n den Garaus machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2024\/bka-gesetz-wenn-der-staat-zum-spanner-wird\/%20\">netzpolitik.org<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>DSA: Sicherheitspaket-Initiative der Bundesregierung ohne Plan<\/strong><br>\nIn realen oder gef&uuml;hlten Krisenzeiten greifen Regierungen gerne zu Gesetzen, um ihre Tatkraft zu demonstrieren. Doch nicht nur das Waffenrecht, auch die Digitalgesetzgebung wird inzwischen gern f&uuml;r Arbeitsf&auml;higkeitsnachweise bem&uuml;ht. Und so findet sich zwischen allerlei Vorhaben im Aufenthalts-, Polizei- und Waffenrecht auch die Ank&uuml;ndigung einer Initiative zur &Auml;nderung des gerade erst in Kraft getretenen Digital Services Act (DSA) der EU.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/DSA-Sicherheitspaket-Initiative-der-Bundesregierung-ohne-Plan-9858634.html\">Heise online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Ouml;konomen warnen: Deutscher Arbeitsmarkt stirbt einen &bdquo;Tod durch tausend Schnitte&ldquo;<\/strong><br>\nOb bei VW, BASF oder SAP: Deutschland steht vor Massenentlassungen in fast allen Industriebereichen. &Ouml;konomen sind besorgt &ndash; und die Ampel-Regierung?<br>\nDie Aufk&uuml;ndigung der Jobgarantie durch Volkswagen und eventuelle Werksschlie&szlig;ungen in Deutschland sind ein gro&szlig;er Schlag f&uuml;r rund 110.000 Mitarbeiter des Konzerns. Doch es ist m&ouml;glicherweise noch nicht die letzte Ersch&uuml;tterung auf dem deutschen Arbeitsmarkt.<br>\nEs k&uuml;ndigen sich grunds&auml;tzlich besorgniserregende Ver&auml;nderungen f&uuml;r gut bezahlte Arbeitspl&auml;tze im verarbeitenden Gewerbe und in vielen anderen Bereichen in Deutschland an, wie auch die britische Zeitung Financial Times (FT) schreibt.<br>\nNachdem die Arbeitslosenquote in der Bundesrepublik im Fr&uuml;hjahr 2019 mit 4,9 Prozent einen historischen Tiefstand erreicht hatte, ist sie nach Angaben der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit inzwischen auf 6,1 Prozent gestiegen. In Berlin liegt die Quote derzeit bei 9,9 Prozent, in Bremen sogar bei 11,3 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/massiver-stellenabbau-in-deutschland-schaut-robert-habeck-ueberhaupt-hin-li.2251785\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Man muss sich inzwischen fremdsch&auml;men&ldquo;: Neuer GDL-Chef kritisiert Zust&auml;nde bei der Bahn<\/strong><br>\nDer neue GDL-Chef hat die aktuelle Situation bei der Deutschen Bahn scharf kritisiert. Er wirft dem Konzern fehlende Fehlerkultur vor und stellt die Sanierungspl&auml;ne infrage. (&hellip;)<br>\nDas Personal m&uuml;sse &bdquo;Managementfehler&ldquo; ausbaden &ndash; er nannte als Beispiel kleinere Baustellen, die ohne Ank&uuml;ndigung &bdquo;pl&ouml;tzlich&ldquo; auftauchten. Er selbst sei k&uuml;rzlich einen Zug gefahren, der wegen einer solchen Baustelle teils vor dem Bahnhof habe halten m&uuml;ssen &ndash; weil die T&uuml;ren dort nicht ge&ouml;ffnet werden durften, habe das Aussteigen der Fahrg&auml;ste eine halbe Stunde gedauert.<br>\nVon den f&uuml;r die kommenden Jahre geplanten Korridorsanierungen h&auml;lt der GDL-Vorsitzende wenig. Das Versprechen der DB und von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP), damit werde sich langfristig die P&uuml;nktlichkeit erh&ouml;hen, k&ouml;nne nicht kontrolliert werden, monierte Rei&szlig;: Es werde &bdquo;kein Zieldatum genannt, wann es irgendwo wirklich besser wird&ldquo;. So k&ouml;nne eine versprochene Leistung nicht bewertet werden.<br>\nDie monatelange Vollsperrung einer Strecke f&uuml;hre dazu, dass &bdquo;Riesen-Regionen&ldquo; abgeh&auml;ngt w&uuml;rden, sagte Rei&szlig; weiter. &bdquo;Das wird dazu f&uuml;hren, dass wir Reisende weg von der Bahn bringen&ldquo; &ndash; und sie w&uuml;rden &bdquo;schwerlich zur Bahn zur&uuml;ckfinden&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/man-muss-sich-inzwischen-fremdschamen-neuer-gdl-chef-kritisiert-zustande-bei-der-db-12328892.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wohlstand muss erarbeitet werden?<\/strong><br>\nVor zehn Jahren hatte der Wirtschaftsjournalist Jens Berger in einem Spiegel-Bestseller die Frage gestellt &bdquo;Wem geh&ouml;rt Deutschland? Die wahren Machthaber und das M&auml;rchen vom Volksverm&ouml;gen&ldquo;. Jetzt hat er den Band aktualisiert und ihn mit dem Untertitel &bdquo;Die Bilanz der letzten 10 Jahre&ldquo; und dem &bdquo;Schwerpunkt: Die Kriegs- &amp; Krisengewinnler&ldquo; herausgebracht. Minuti&ouml;s zeichnet er die Entwicklung von Verm&ouml;gen, Reichtum und Verteilung nach. Er beantwortet die Frage, was Verm&ouml;gen sind, wie ihre H&ouml;he gemessen wird und welche Fallstricke die Statistik bereith&auml;lt. Er zeigt, wie die Deutschen ihre Altersvorsorge betreiben, wem wieviel Immobilienbesitz, Grund und Boden hierzulande geh&ouml;ren, wer &uuml;ber Aktien verf&uuml;gt und wer die Eigent&uuml;mer der Betriebsverm&ouml;gen sind. &Uuml;ber Betriebsverm&ouml;gen, Produktionsmittel, verf&uuml;gten nur die oberen zehn Prozent der Bev&ouml;lkerung. Die These vom Land des &bdquo;Mittelstands&ldquo; sei ein Mythos. Zwar sind nur 0,3 Prozent der viereinhalb Millionen Unternehmen Gro&szlig;konzerne, sie erbringen aber mit der knappen H&auml;lfte aller Arbeitnehmer fast 70 Prozent des gesamtwirtschaftlichen Umsatzes und 84 Prozent aller Exporte. Deutschland sei Weltspitze in Sachen Ungleichheit. In den letzten Jahren &bdquo;gingen 81 Prozent des erwirtschafteten Verm&ouml;genszuwachses an das reichste Prozent&ldquo;. Die anderen 99 Prozent mussten sich mit 19 Prozent zufriedengeben. Und dieser Trend setze sich fort. Berger konstatiert &bdquo;Nur sehr selten hat das Verm&ouml;gen einer Person etwas mit ihrer wie auch immer definierten Leistungsf&auml;higkeit zu tun. Verm&ouml;gen werden in Deutschland in der Regel nicht erarbeitet oder gar zusammengespart, sondern ererbt. Der Unterschied zwischen Arm und Reich entscheidet sich also meistens beim Spermienlotto.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2024\/08\/wohlstand-muss-erarbeitet-werden-69664.html\">J&uuml;rgen Leibiger in Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kritik an Habeck f&uuml;r Subventionen: Finanzhilfen-Regeln &bdquo;nicht beachtet&ldquo;<\/strong><br>\nDas Wirtschaftsministerium hat unter der Leitung von Robert Habeck (Gr&uuml;ne) nach Ansicht des Bundesrechnungshofs die Leitlinien bei der Verteilung von Subventionen &bdquo;nicht beachtet&ldquo; und so zur &bdquo;Versteinerung&ldquo; des Haushalts beigetragen. Das schreibt die Beh&ouml;rde in einem neuen Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundes, &uuml;ber den der Spiegel berichtet. Demnach hat das Wirtschaftsministerium im Zeitraum von 2019 bis 2023 rund 33 Milliarden Euro an Subventionen ausgegeben, das waren drei Viertel aller verteilten Finanzhilfen. (&hellip;)<br>\nDer Bundesrechnungshof moniert dem Magazin zufolge das Vorgehen des Wirtschaftsministeriums, das h&auml;ufig kein wirkliches Auslaufen der Subventionen vorsehe. Eigentlich m&uuml;ssen Subventionen zeitlich befristet sein &ndash; doch nach g&auml;ngiger Praxis w&uuml;rden Unterst&uuml;tzungsleistungen immer wieder verl&auml;ngert. Dies verringere den Spielraum im Bundeshaushalt erheblich. In lediglich sieben von 57 F&auml;llen h&auml;tten Subventionen eine zeitliche Befristung, so die Beh&ouml;rde.<br>\nDas Wirtschaftsressort sei dazu aufgefordert, die Subventionen auf &bdquo;das unbedingt Notwendige&ldquo; zu reduzieren, um so mehr Spielraum im Haushalt zu schaffen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/kritik-an-habeck-fuer-subventionen-finanzhilfen-regeln-nicht-beachtet-zr-93285469.html\">Merkur.de<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/bundesrechnungshof-ruegt-robert-habeck-wegen-subventionspraxis-seines-ministeriums-a-22f93250-c255-4186-8278-a504ad721f65\">DER SPIEGEL<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> &Uuml;ber die b&ouml;sen Subventionen in China klagen, aber hierzulande mit dem Geld der Steuerzahler die eigenen Interessen bedienen. Das ist Doppelmoral &ndash; wenn nicht sogar noch schlimmer.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Anteilseigner Niedersachsen ruft zum Ausbau der Elektromobilit&auml;t auf<\/strong><br>\nVW m&uuml;sse sich seines urspr&uuml;nglichen Leitspruchs besinnen und quasi ein &bdquo;Volks-Elektro-Auto&ldquo; bauen, das sich jeder leisten k&ouml;nne, sagte der nieders&auml;chsische Wirtschaftsminister, Lies, im Deutschlandfunk. Die Elektromobilit&auml;t sei eine verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig neue Technologie und es stelle ohne Frage eine gro&szlig;e Herausforderung dar, bezahlbare Fahrzeuge zu produzieren. Daran f&uuml;hre aber kein Weg vorbei. Vor diesem Hintergrund sei es zudem ein gro&szlig;er Fehler der Bundesregierung gewesen, die F&ouml;rderung von E-Autos einzustellen, erkl&auml;rte der SPD-Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/anteilseigner-niedersachsen-ruft-zum-ausbau-der-elektromobilitaet-auf-102.html%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist dreist. Erst betreibt die Politik &ndash; gegen Russland und angeblich zum Schutz des Weltklimas &ndash; eine verh&auml;ngnisvolle Energie- und Wirtschaftspolitik und nun soll das Management von VW f&uuml;r g&uuml;nstige E-Autos sorgen. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120803#h12\">Wie der E-Auto-Markt angekurbelt werden soll<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>B&uuml;rgerschaft gibt gr&uuml;nes Licht<\/strong><br>\nTrotz Proteste hat Rot-Gr&uuml;n hat in Hamburg den Einstieg der Reederei MSC beim Hafenlogistiker HHLA durchgesetzt. Br&uuml;ssel muss noch zustimmen. (&hellip;)<br>\nDie Gewerkschaft Verdi und Hafenarbeiter sind strikt gegen den Deal, sind deshalb auch mehrfach auf die Stra&szlig;e gegangen. Aus Verdi-Sicht sind nicht nur Arbeitspl&auml;tze bei der HHLA in Gefahr, sondern auch bei weiteren Hafenunternehmen wie dem Gesamthafenbetrieb und den Lasch-Betrieben. Zudem erhalte MSC durch das Gesch&auml;ft faktisch weitgehende Vetorechte. Auch Sachverst&auml;ndige hatten in Expertenanh&ouml;rungen vor dem Deal gewarnt, sprachen unter anderem von einem &bdquo;historischen Fehler&ldquo;.<br>\nIn der letzten Debatte vor der Entscheidung kochten die Gem&uuml;ter noch einmal hoch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Teilverkauf-des-Hamburger-Hafens\/!6034767\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Arroganz der Macht<\/strong><br>\nDie Hamburger Hafenarbeiter hatten recht, als sie den Abgeordneten von SPD und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen nachriefen: &raquo;Ihr habt unsere Arbeitspl&auml;tze und die Kontrolle &uuml;ber den Hafen verkauft.&laquo; Der durch die &raquo;rot-gr&uuml;ne&laquo; Mehrheit in der Hamburgischen B&uuml;rgerschaft abgesegnete Deal mit dem Schweizer Konzern MSC zeugt nicht nur von arroganter Macht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/483145.arroganz-der-macht.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Landeswahlen im weltpolitischen Kontext?<\/strong><br>\nSPD-Generalsekret&auml;r Kevin K&uuml;hnert sieht in den Ergebnissen das Schlimmste f&uuml;r die SPD abgewendet. Die Partei sei aus keinem Landtag geflogen. Dennoch w&uuml;rden im Ergebnis &ldquo;Botschaften an die Bundespolitik&rdquo; liegen. K&uuml;hnert sieht schon darin einen Erfolg, aus keinem der beiden Landtage geflogen zu sein. Wie ist es um eine ehemalige Volkspartei bestellt, die nun schon dankbar ist, in Th&uuml;ringen nur auf 6,1 % und in Sachsen auf 7,3 % gefallen zu sein?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/apolut.net\/landeswahlen-im-weltpolitischen-kontext-von-wolfgang-effenberger\/\">Wolfgang Effenberger in apolut<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>500 Jahre &ldquo;F&uuml;rstenpredigt&rdquo;: Das Ende der alten Ordnung<\/strong><br>\nVor 500 Jahren war die Welt im Umbruch: Die Reformation sorgte f&uuml;r ein neues Glaubensverst&auml;ndnis und stellte jahrhundertealte Traditionen infrage. Durch die Erfindung des Buchdrucks erlangten Schriften schnell eine gro&szlig;e Verbreitung. Auch politisch geriet im &Uuml;bergang vom Mittelalter zur Neuzeit einiges ins Wanken. Viele Bauern wollten sich nicht mehr mit Feudalsystem und Leibeigenschaft abfinden und begehrten auf. Eine Best&auml;tigung f&uuml;r ihre Forderungen fanden sie bei den Reformatoren. Viele beriefen sich auf Martin Luthers (1483-1546) bekannte Schrift &bdquo;Von der Freiheit eines Christenmenschen&ldquo; von 1520.<br>\nDoch der Reformator dachte gar nicht daran, sich mit den aufst&auml;ndischen Bauern und ihren Forderungen nach Abschaffung des Feudalsystems zu identifizieren. &Auml;u&szlig;erte er anfangs noch Sympathie f&uuml;r einige ihrer Forderungen, schrieb er 1525 in seiner Schrift &bdquo;Wider die Mordischen und Reubischen Rotten der Bawren&ldquo;, man sollte die Aufst&auml;ndischen &bdquo;zerschmei&szlig;en, w&uuml;rgen und stechen&ldquo; oder &bdquo;wie einen Hund erschlagen&ldquo;. Zuspruch fanden die Bauern in einem anderen Reformator, der anfangs ein Weggef&auml;hrte Luthers war und sich dann sp&auml;ter deutlich von ihm distanzierte: Thomas M&uuml;ntzer (um 1489 -1525). Er wandte sich nicht nur gegen die p&auml;pstliche Obrigkeit in der Kirche, sondern auch gegen die feudalen Herrscher, gegen Adel und Klerus, die mit Steuern und Pachtzahlungen, vor allem dem &bdquo;Zehnten&ldquo;, mit Frondiensten und Leibeigenschaft die Bauern unterdr&uuml;ckten.<br>\nIn seiner ber&uuml;hmt gewordenen &bdquo;F&uuml;rstenpredigt&ldquo; vom 13. Juli 1524 in Allstedt im heutigen Sachsen-Anhalt prangerte er diese Missst&auml;nde an: Dem sp&auml;teren Kurf&uuml;rsten Johann &bdquo;dem Gro&szlig;m&uuml;tigen&ldquo; von Sachsen und seinem Sohn und Nachfolger Johann Friedrich I., die eigens nach Allstedt gekommen waren, hielt er den Spiegel vor und verurteilte die Willk&uuml;rherrschaft der geistlichen und weltlichen Obrigkeit mit scharfen Worten. Als Konsequenz verlor er die Pfarrstelle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.evangelische-zeitung.de\/500-jahre-fuerstenpredigt-das-ende-der-alten-ordnung\">Evangelische Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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