{"id":121095,"date":"2024-09-10T14:00:40","date_gmt":"2024-09-10T12:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121095"},"modified":"2024-09-10T14:07:45","modified_gmt":"2024-09-10T12:07:45","slug":"leserbriefe-zu-autoland-ist-abgebrannt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121095","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eAutoland ist abgebrannt\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120760\">Hier<\/a> diskutiert Jens Berger insbesondere &uuml;ber die Probleme bei Volkswagen. Das wohl gr&ouml;&szlig;te Problem, mit dem sich deutsche Automobilhersteller derzeit konfrontiert sehen w&uuml;rden, sei die Elektromobilit&auml;t. Ein weiteres Kernproblem seien die steigenden Kosten. Durch die Russlandsanktionen seien die Energiekosten massiv gestiegen. Zudem fehle den Kunden auf dem heimischen Markt schlicht das n&ouml;tige Geld. Gerade f&uuml;r VW komme versch&auml;rfend hinzu, dass auch viele traditionelle Absatzm&auml;rkte im Ausland schw&auml;cheln w&uuml;rden. Die Politik interveniere jedoch wieder einmal genau auf der falschen Seite: Steuervorteile von mehr als 600 Millionen Euro als Subventionen an Unternehmen, die vom Steuerzahler bezahlt w&uuml;rden. Wir danken f&uuml;r die interessanten E-Mails. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe. <strong>Christian Reimann<\/strong> hat sie f&uuml;r Sie zusammengestellt.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>&ldquo;Elektromobilit&auml;t&rdquo;, es w&auml;re zum Lachen, wenn es nicht so sehr zum Weinen ist. Die ICE-Trasse Hannover W&uuml;rzburg, wie sie vor 40 Jahren war, w&uuml;nsche ich mir schon lange durch ganz Europa. Braucht man dazu neue Technik? Nein, die gab es schon vor 40 Jahren. Damit ist auch schon, vorweg, der ganze Wahnsinn dieser &ldquo;Klimaretter&rdquo; entlarvt. Denen geht es nicht um Umweltschutz, sondern um neue Produktion und Rohstoffe, kurz, weitere Ankurbelung des umweltzerst&ouml;renden Sp&auml;tkapitalismus.<\/p><p>Und der Nahverkehr? Fragt mal die Ossies, in der ehem. DDR und in ganz Osteuropa. Da gab es Trolleybusse, Stadtbusse mit elektrischer Oberleitung (und die gibt es heute noch). Wer es ganz individuell haben will, ein paar Photovoltaikscheiben auf dem Dach und unten ein umgebauter Fiat-600 mit Elektromotor und Bleiakkus, das habe ich schon vor 30 Jahren gesehen. Geht ganz ohne Lithium (ein brennender Lithium-Tesla-Akku kann 60.000 Menschen t&ouml;ten).<\/p><p>VW hat vor langer seit das 3-Liter-Auto gebaut, aber das wollte keiner. Statt dessen will heute jeder einen dicken, spritfressenden SUV, der weder im Gel&auml;nde was taugt, noch auf langer Strecke bequem ist. Und das dann noch elektrisch. Die spinnen doch, die R&ouml;mer, pardon, die Deutschen. Im Jahr 2000 habe ich mir einen Audi A6 Avant gekauft. Der hatte gerade den Design-Preis bekommen. Und ist heute noch sch&ouml;n, f&auml;hrt ein Freund von mir. Der aktuelle Audi (alle anderen Marken auch) sieht aus wie eine Kampfmaschine aus dem Film Starwars. Wer kauft so was? Da schweigt des S&auml;ngers H&ouml;flichkeit, die psychologische Analysen &uuml;berlasse ich Interessierten. Wenn man ganz brav und h&ouml;flich sein will, beschr&auml;nkt man sich auf das Zitat von Obelix, s.o..<\/p><p>Zur Ehrenrettung der VW-Manager: Der Kunde ist bekloppt, Politik und Medien sind es, da w&auml;re es doch vermessen, von Industriemanagern etwas anderes zu erwarten.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nRolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Bester Jens,<\/p><p>einige kurze Anmerkungen:<\/p><ul>\n<li>Nicht nur der Automobilsektor hat seine internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit wegen der v&ouml;llig irrationalen Ampel-&bdquo;Zeitenwende&ldquo; bei der Energiepolitik eingeb&uuml;&szlig;t, das gilt zugleich f&uuml;r den Maschinenbau, die Chemie- ( Beispiel BASF) und Teile der Elektroindustrie mitsamt ihren mittelst&auml;ndischen Zulieferern. Das meint Habeck mit &bdquo;erfolgreicher Modernisierung&ldquo;. Erinnert sei auch an seine aparte Definition von &bdquo;Insolvenz&ldquo;!<\/li>\n<li>Nicht nur die Infrastruktur im Inland bei E-Ladestationen ist unzureichend. Deutsche fahren sehr gerne ins Ausland! Dort ist der Zustand noch trostloser und es kommt beim E-Autofreund gro&szlig;e Freude auf, wenn er stundenlang &bdquo;warten&ldquo; oder gar abgeschleppt werden muss, da die E- Batterien seiner &bdquo;Kiste&ldquo; nicht die versprochene Reichweite von 400 km halten, sondern &uuml;berraschend schneller ersch&ouml;pft sind.<\/li>\n<li>Ein Bekannter von mir hat sich einen Tesla- Hybrid zugelegt vor zwei Jahren. Jetzt f&auml;ngt er an zu jammern: sein Arbeitgeber habe ihm bisher an der Firmen- Zapfs&auml;ule einen Zuschuss gew&auml;hrt, der jetzt wegen Sparma&szlig;nahmen entf&auml;llt, so dass f&uuml;r ihn jetzt die &bdquo;Tankkosten&ldquo; teurer werden als bei einem Diesel pro gefahrenem Kilometer. Verkaufen kann er die &bdquo;Kiste&ldquo; auch nicht, da sich die H&auml;ndler immer heftiger, wegen der Marktentwicklung, weigern einen gebrauchten E- PkW in Zahlung und auf Halde zu nehmen oder nur zu stark reduzierten Preisen. Und er f&uuml;rchtet, dass er &uuml;ber kurz oder lang seine E- Batterien austauschen muss, was dann richtig ins &bdquo;Geld&ldquo; gehen wird: zwischen 10.000 bis 20.000 Euro. Das spricht sich allm&auml;hlich herum!<\/li>\n<li>Ich bin &uuml;berzeugt, dass sich auch die anderen EU- Mitgliedsstaaten und deren B&uuml;rger nicht l&auml;nger von der deutsch-gr&uuml;nen Ideologie einer Klimarettung g&auml;ngeln lassen, die ihnen vorschreiben will, dass sie bis zum EU-Datum 2030 auf Verbrenner gef&auml;lligst umzusteigen haben. Und die L&auml;nder der sg. Dritten Welt schon gar nicht! Aber schon gar nicht auf teure deutsche E- Kisten. Wenn schon, dann auf chinesische! Gute Nacht, deutscher E-Auto-Export! Die Kumpels dort k&ouml;nnen einem nur leid tun. Vielleicht wachen sie aber noch vor den n&auml;chsten Wahlen auf. Denn auch sie k&ouml;nnen begreifen: Nur die d&uuml;mmsten K&auml;lber, w&auml;hlen ihre Metzger selber!<\/li>\n<\/ul><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nReinhold Lang<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Sie haben die Brandursachen zum Nachteil des Autolandes Deutschland&nbsp;beschrieben. Und was&nbsp;passiert im Verlaufe dieses Brandes oder sp&auml;testens danach mit den Besch&auml;ftigen?<\/p><p>Es k&ouml;nnte sein, dass es in der Automobilindustrie auch in Deutschland zunehmend starke Verteilungsk&auml;mpfe zwischen den Produktionsstandorten um die gut bezahlten Arbeitspl&auml;tze geben wird. Auch, beziehungsweise im Besonderem innerhalb des Volkswagenkonzernes k&ouml;nnte oder wird das der Fall sein. Und dann wird sich f&uuml;r die Belegschaften mit den&nbsp;vielen tausend Besch&auml;ftigten herausstellen, ob die bisherige&nbsp;betriebliche Mitbestimmung ausreichend ist&nbsp;und ob die Gewerkschaften die n&ouml;tige Kraft haben die Interessen der zunehmend unruhig werdenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer&nbsp;zu verteidigen.<\/p><p>Sollte das nicht der Fall sein, dann soll niemand der verantwortlichen Arbeitnehmervertreter&nbsp;sagen, er h&auml;tte von Alternativen zur Mitbestimmung aus Richtung der alternativen Wirtschaftspolitik, vor allem von&nbsp;Professor Heinz-Josef Bontrup, (&bdquo;Wir leben nur in einer halben Demokratie&ldquo;), nie etwas geh&ouml;rt. Wenn es sich weiter so versch&auml;rft, dann wird es den Interessenvertretern&nbsp;der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fr&uuml;her oder sp&auml;ter auf die F&uuml;&szlig;e fallen, dass es ihnen bislang&nbsp;nicht ausreichend&nbsp;gelungen ist mehr Balance zwischen Arbeit und Kapital erreicht zu haben. Und was folgt am Ende?<\/p><p>Hoffentlich nicht die&nbsp;von Tucholsky beschriebene &bdquo;B&uuml;rgerliche&nbsp;Wohlt&auml;tigkeit&ldquo; f&uuml;r weitere&nbsp;Millionen von Menschen, n&auml;mlich:&nbsp;Morgens gibt es Haferschleim&nbsp;und abends Gerstensuppe.&nbsp;<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nOliver Schmidt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>ist nicht ein wichtiger Faktor bei den unrentablen E-Autos deutscher Hersteller die Fertigungstiefe? Die Batterie macht einen gro&szlig;en Teil der Wertsch&ouml;pfung aus. Es werden oft 30 &ndash; 40% als Anteil an den gesamten Herstellungskosten angegeben. Wenn das zugekauft werden muss, dann geht ein substantieller Teil des Gewinns in fremde H&auml;nde. Bei einem konventionellen Benzintank d&uuml;rfte der Anteil vernachl&auml;ssigbar sein. Motorenwerke f&uuml;r Verbrenner hingegen sind lupenreine Effizienzmonster, die direkt von den Verbesserungen bei Software und im Maschinenbau profitieren. Hier gehen die Produktivit&auml;tsgewinne also direkt in die Taschen der Hersteller (und manchmal sogar in die der Angestellten). Das gilt nicht in gleichem Ma&szlig; f&uuml;r Elektromotoren, die vergleichsweise einfach aufgebaut sind.<\/p><p>Nicht zuletzt d&uuml;rfte auch das Gesch&auml;ft mit Ersatzteilen unter Druck geraten. Beim E-Auto ist auch hier wieder der ganz gro&szlig;e Brocken die Batterie. Es gibt dramatisch weniger Verschlei&szlig;teile, die man auf Gewinn optimieren kann. Ein banales, aber sprechendes Beispiel sind die Ablass-Schrauben an der &Ouml;lwanne. Fr&uuml;her waren das massive Stahlschrauben, die noch einwandfrei waren, als der Rest des Autos schon lange in Grund und Boden gerostet war. Heute sind das Wegwerfartikel, die bei oft nur einmal verwendet werden d&uuml;rfen. Das Originalteil kostet dann aber auch gerne mal 20 Euro oder mehr.<\/p><p>Interessant w&auml;re auch mal eine Untersuchung zum Verschlei&szlig; der Reifen. Angeblich ist die Feinstaubbelastung durch Abrief der Reifen bei E-Autos 2000x h&ouml;her als bei Verbrennern. Ich habe das nicht nachgepr&uuml;ft. Aber es liegt nahe, dass die Kombination aus hohem Gewicht und sehr starker Beschleunigung Gift f&uuml;r die Reifen ist. Auch hier profitiert nicht der Autohersteller.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nPeter Klein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Sie schreiben &ldquo;Zur Erinnerung &ndash; die diesbez&uuml;gliche DIN-Norm sieht f&uuml;r Haushaltsanschl&uuml;sse eine Leistung von 14,5 bzw. 34kW vor&rdquo;.<\/p><p>Die Zahl ist richtig, hinterl&auml;sst aber einen falschen,&nbsp; viel zu positiven Eindruck, da der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gleichzeitigkeitsfaktor\">Gleichzeitigkeitsfaktor<\/a> ignoriert wird.<br>\nF&uuml;r 100 Wohnungen sind es dadurch nicht etwa 1.450 bzw. 3.400 kW, sondern es wurde und wird nur <a href=\"https:\/\/www.sw-netz.de\/wp-content\/uploads\/17-leistungen_wohngebude.pdf\">mit einer Leistung von 108 bzw. 205 kW f&uuml;r ein Geb&auml;ude geplant<\/a>.<\/p><p>F&uuml;r die Energieversorger gibt es m.W. keine DIN-Norm, es ist aber davon auszugehen, das alle bisher verlegten Leitungen entsprechend angepasst f&uuml;r einem noch niedrigeren Gleichzeitigkeitsfaktor ausgelegt sind und deshalb auf absehbare Zeit nicht einmal ansatzweise in der Lage sein werden, den ben&ouml;tigten Strom f&uuml;r die Lades&auml;ulen und den propagierten W&auml;rmepumpen (22 kW\/St&uuml;ck) zu den Verbrauchern in die Wohngebiete zu transportieren.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nThomas Paulsen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Nun ja, Herr Berger, wann immer die Politik sich in die Wirtschaft einmischt, wird es zu meist NIX !! Und vielleicht bietet sich eines Tages ja doch die M&ouml;glichkeit, Politiker durch Mafiosi zu ersetzen, da w&auml;re mehr Spa&szlig; garantiert.<\/p><p>Bescheidene Frage Herr Berger, haben Sie sich mal damit besch&auml;ftigt wie viel Geld diese E- Kisten bei einem Unfall kosten? Was passiert mit den alten Batterien? Und was machen wir mit dem ganzen Kobold ? Wo wird das abgebaut respektive entsorgt ?<\/p><p>Eben telefonierte ich mit meiner Bekannten aus Niederbayern, die k&uuml;rzlich eine Landmaschinenausstellung besuchte. Da wurde ein E-Traktor vorgestellt seine Batterien wiegen 5 Tonnen.<\/p><p>Geld wird noch immer mit Verbrenner verdient. Woher sollen denn die ganzen Steuereinnahmen kommen, wenn diese Kisten weiterhin von der Steuer befreit bleiben. Fragen Sie doch mal bei Rheinmetall nach, wann es einen Elektropanzer gibt ?<\/p><p>Ich werde weiterhin meinen alten Verbrenner fahren, vielleicht werde ich dann eines Tages zum Nazi hochstilisiert.<\/p><p>Da f&auml;llt mir ein wie man zu mehr Steuereinnahmen kommen k&ouml;nnte. Einf&uuml;hrung einer Atemsteuer. Jeder Mensch macht pro Tag 23.000 Atemz&uuml;ge x 1095 Euro pro Atemzug das gibt gen&uuml;gend Kleingeld. Und vielleicht kommt eines Tag mal einer von diesen sogenannten Volksvertretern auf die glorreiche Idee, da&szlig; 80 Millionen Menschen in H&ouml;hlen leben sollten.<\/p><p>Zugegeben meine Meinung ist blanker Zynismus, sonst h&auml;lt man es nicht aus im&nbsp;besten Deutschland aller Zeiten. Alle Probleme beseitigt auf einen Schlag der 3 Weltkrieg<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHelmut Lang<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin,<\/p><p>zu Punkt 1 zur Elektromobilit&auml;t mu&szlig; man feststellen, da&szlig; diese eine Totgeburt ist, was sich mit einem Verschieben oder Verl&auml;ngern der Umsetzung nicht &auml;ndern l&auml;&szlig;t. Es stellen sich nicht nur Fragen in Bezug auf die Umsetzung bei den Autobauern oder dem&nbsp; politischen Aufbau der notwendigen Infrastruktur, sondern an der allgemeinen Praxistauglichkeit. E-Autos sind nicht nur deutlich gef&auml;hrlicher, wenn sie Feuer fangen, sondern gerade bei tiefen Temperaturen unpraktikabel, was an der verwendeten Lithium-Akkutechnologie liegt. Gerade bei Temperaturen unter Null sinkt nicht nur die Reichweite, sondern die Akkus nehmen sogar Schaden, wenn man sie l&auml;dt. Auch altern sie mit der Zeit, und der Austausch eines Akku-Packs, der nach einigen Jahren immer kommen wird, weil Akkus nun mal altern, kommt einem wirtschaftlichen Totalschaden gleich.<\/p><p>Das Vorhaben der EU, bis 2035 nur noch &ldquo;klimaneutrale&rdquo; KFZ auf den Stra&szlig;en zulassen zu wollen, wird dazu f&uuml;hren, da&szlig; die individuelle Mobilit&auml;t aus der Bev&ouml;lkerung radiert wird; dazu passen auch Pl&auml;ne, die Abgasnormen so eng zu fassen, auf da&szlig; ein jeder Verbrenner im Grunde keine Zulassung mehr erh&auml;lt. Gleichzeitig wird die einzige Alternative, der &ouml;ffentliche Nah- &amp; Fernverkehr, sehenden Auges und das &uuml;ber Jahrzehnte vor die Wand gefahren. Hinzu kommt, da&szlig; sogar im Gespr&auml;ch ist, Autos ab einem bestimmten Alter zwangsverschrotten zu lassen, was nichts anderes als eine Enteignung darstellt. Dies und gleichzeitig das k&uuml;nstliche Hochtreiben der Energiekosten kann nichts anderes als eine politisch gewollte Deindustrialisierung bedeuten, sonst t&auml;ten die politisch Verantwortlichen ganz anders agieren.<\/p><p>Was die Absatzm&auml;rkte betrifft, so handelt VW als DAX-Konzern nur logisch gem&auml;&szlig; den &ldquo;Marktvorgaben&rdquo;, wenn sie eine Querfinanzierung innerhalb der Firma ablehnen. So hat auch ein anderer DAX-Konzern kund getan, da&szlig; es die Gewinne der einen Sparte nicht dazu verwenden will, um eine schw&auml;chelnde andere Sparte auszugleichen, sondern diese in positive Bilanzen zu bringen vorhat. Es ist klar, was damit gemeint ist: Kosten sparen, prim&auml;r durch Personalabbau, mitunter Schlie&szlig;ung nicht-profitabler Sparten.<\/p><p>Seit &ldquo;Corona&rdquo; und im direkten Anschlu&szlig; durch die Wegsprengung von Nord Stream sind so viele Firmen pleite gegangen, da&szlig; bereits davon gesprochen wird, da&szlig; Deutschland auf das Niveau eines Entwicklungslandes hinabfallen wird. Da wird auch kein Halt vor den gro&szlig;en Automobilkonzernen gemacht. Dessen Eigent&uuml;mer wie Quandt &amp; Klatten, etwa bei BMW, wird eine Konzernschlie&szlig;ung oder eine Abwanderung ins Ausland aber garantiert nicht in den Ruin treiben. Daf&uuml;r wurden die Dividenden &amp; Konzerngewinne bereits in andere lukrative Aktienpakete investiert &mdash; eine M&ouml;glichkeit, die der nun arbeitslose Hilfsarbeiter nicht hat.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<\/p><p>Michael Schauberger<\/p><p>Moin,<\/p><p><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/218235-china-strafzoelle-tragen-zur-vw\/\">RT DE: China-Strafz&ouml;lle tragen zur VW-Misere bei<\/a><\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Die Strafz&ouml;lle, die die EU auf aus China importierte Elektroautos erhebt, sollen den europ&auml;ischen Markt vor chinesischer Produktion sch&uuml;tzen, die nach Meinung der EU &ldquo;zu billig&rdquo; herstelle. Eines der Opfer hei&szlig;t allerdings VW.<\/p>\n<p>[&hellip;]<\/p>\n<p>Nach den jetzigen Pl&auml;nen w&uuml;rde dieses Fahrzeug mit einem Einfuhrzoll von 21,3 Prozent belegt werden, die zus&auml;tzlich zu den normalen 10 Prozent Zoll auf Fahrzeuge k&auml;men. Der Preis von dann 52.000 Euro f&uuml;r das Fahrzeug, so erkl&auml;rte der Vorstandsvorsitzende von Seat und Cupra, Wayne Griffiths, gegen&uuml;ber Reuters, sei auf dem Markt aber nicht durchsetzbar.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wir halten an dieser Stelle fest, da&szlig; es die EU ist, welche die deutsche Wirtschaft sch&auml;digt. Wenn die EU aber angeblich von Deutschland dominiert w&uuml;rde, wieso sch&auml;digt sie dann ihren gr&ouml;&szlig;ten Geldspender? Sie schw&auml;cht sich doch dann damit insgesamt selbst.<\/p><p>Dazu pa&szlig;t auch ins Bild, da&szlig; die EU Vorgaben in Bezug auf sinnwidrige &ldquo;CO2-Ziele&rdquo; macht, gegen deren Verst&ouml;&szlig;e die Automobilhersteller sogar Strafen zahen m&uuml;&szlig;ten. So hei&szlig;t es weiter im Artikel:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Aber da sind die EU-Vorgaben &uuml;ber die CO2-Ziele, die die Autohersteller erreichen m&uuml;ssen. Die meisten produzieren ihre E-Autos auf Halde, weil das immer noch billiger kommt, als Strafen wegen Nichteinhaltung der Ziele zahlen zu m&uuml;ssen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>So sind die Autohersteller regelrecht gezwungen, in Ermangelung alternativer und wirtschaftlich rentabler Technologien E-Autos herzustellen, k&ouml;nnen dies in China auch kosteng&uuml;nstig (und mit weniger Umweltauflagen, das aber nur am Rande) tun, aber der Import wird quasi von der eigenen Regierung verunm&ouml;glicht. Bezeichnend auch an dieser Stelle:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Dabei wurden die urspr&uuml;nglich vorgesehenen 38,1 Prozent wegen Protesten von BMW (das seinen elektrischen Mini in China produziert) und Seat bereits auf besagte 21,3 Prozent verringert, was aber immer noch deutlich mehr ist als die 9 Prozent, die Tesla der EU-Kommission f&uuml;r seine China-Importe abringen konnte.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wahnsinn: Die EU hat quasi f&uuml;r jede Firma unterschiedliche &ldquo;Strafz&ouml;lle&rdquo;!<\/p><p>Der Artikel schlie&szlig;t damit:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Was die EU also letztlich mit ihrer &ldquo;Klimaschutzpolitik&rdquo; erreicht, ist, die Automobilproduktion in Europa zu zerschie&szlig;en, was auf der einen Seite in Europa &ndash; nicht nur in Deutschland &ndash; unz&auml;hlige Arbeitspl&auml;tze kosten wird, und auf der anderen Seite einen gigantischen Markt gewisserma&szlig;en freir&auml;umt. Die Wirkung der Schutzz&ouml;lle auf chinesische Fahrzeuge k&ouml;nnte also letztlich auf eine &auml;hnliche Weise Europa schaden, wie dies schon mit den Russlandsanktionen gelungen ist.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die Frage ist: Warum sch&auml;digt man sich selbst vors&auml;tzlich? Hat dies etwa damit zu tun?<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.bmz.de\/de\/agenda-2030\/sdg-13\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">bmz.de\/de\/agenda-2030\/sdg-13<\/a><\/p><p>Dort wird auch unumwunden zugegeben, da&szlig; die &ldquo;Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen&rdquo; die Wirtschaft sch&auml;digten. Das bedeutet im Umkehrschlu&szlig;, da&szlig; man all diese widerrechtlichen Ma&szlig;nahmen mit Vorsatz durchgef&uuml;hrt hatte.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMichael Schauberger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120760\">Hier<\/a> diskutiert Jens Berger insbesondere &uuml;ber die Probleme bei Volkswagen. 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