{"id":121222,"date":"2024-09-13T09:32:40","date_gmt":"2024-09-13T07:32:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222"},"modified":"2024-09-13T09:32:40","modified_gmt":"2024-09-13T07:32:40","slug":"hinweise-des-tages-4689","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222#h01\">Trumps Vizekandidat J.D. Vance: &bdquo;Deutsche m&uuml;ssen ukrainischen Wiederaufbau finanzieren&#65279;&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222#h02\">Putin: Langstreckenwaffen f&uuml;r Kiew w&uuml;rden &bdquo;Nato-L&auml;nder im Krieg mit Russland&ldquo; bedeuten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222#h03\">Konflikt mit Russland &bdquo;ist nicht im Geringsten unsere Absicht&ldquo;, betont Keir Starmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222#h04\">Banken f&uuml;rchten Anstieg notleidender Immobilienkredite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222#h05\">Arm trotz Arbeit: Niedriglohnland Deutschland &ndash; &bdquo;brauchen mehr Lohngerechtigkeit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222#h06\">Unter Verschluss gehaltene Studie zeigt, dass B&uuml;rgergeld Regels&auml;tze zu niedrig sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222#h07\">Cum-Ex, Steuern, Schuldenbremse: Holt das Geld bei den Reichen &ndash; nicht beim B&uuml;rgergeld!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222#h08\">Vor dem Badengehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222#h09\">&Ouml;kologischer Fu&szlig;abdruck von Reichen wird drastisch untersch&auml;tzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222#h10\">Nachbar nach Coronainfektion tot: Frau wegen Ansteckung verurteilt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222#h11\">Warum viele Produkte anderswo besser sind als in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222#h12\">Gro&szlig;britannien f&uuml;hrt elektronische Reisegenehmigung ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222#h13\">Talkshows nach der Wahl: Wer hat Angst vor den schlauen Ost-Frauen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222#h14\">Weniger Geld, weniger Einfluss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222#h15\">B&uuml;rgerrat empfiehlt G&uuml;tesiegel f&uuml;r Medien gegen Fake News<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222#h16\">Umsonst ist nur der Tod<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222#h17\"> Zensurbeh&ouml;rde von NRW ger&auml;t unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121222#h18\">Wir Wegschauer: Ein Land im Bann der Kollektivscham<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Trumps Vizekandidat J.D. Vance: &bdquo;Deutsche m&uuml;ssen ukrainischen Wiederaufbau finanzieren&#65279;&ldquo;<\/strong><br>\nDie Einrichtung einer entmilitarisierten Zone ist offenbar eines der zentralen Elemente von Donald Trumps Plan zur Beendigung des Krieges in der Ukraine. [&hellip;]<br>\nIn einem Interview mit der Shawn Ryan Show sagte Vance: &bdquo;Trump setzt sich hin und sagt den Russen, Ukrainern und Europ&auml;ern: &sbquo;Ihr m&uuml;sst herausfinden, wie eine friedliche L&ouml;sung aussieht&lsquo;. Und die sieht wahrscheinlich so aus, dass die derzeitige Demarkationslinie zwischen Russland und der Ukraine zu einer entmilitarisierten Zone wird, die stark befestigt ist, damit die Russen nicht wieder einmarschieren k&ouml;nnen.&ldquo; Die Ukraine, so der republikanische Politiker, &bdquo;beh&auml;lt ihre Souver&auml;nit&auml;t, w&auml;hrend Russland die Garantie der Neutralit&auml;t erh&auml;lt, dass sie nicht der Nato oder einer anderen verb&uuml;ndeten Institution beitritt&ldquo;. [&hellip;]<br>\nIn dem am Donnerstag ausgestrahlten Interview sagte Vance, dass jeder ein Ende des Krieges w&uuml;nsche: Ukrainer, Russen und Europ&auml;er, &bdquo;die diesen Krieg nicht ausreichend finanziert haben, w&auml;hrend die amerikanischen Steuerzahler den Ukrainern gegen&uuml;ber sehr gro&szlig;z&uuml;gig waren&ldquo;.  Und weiter: &bdquo;&Uuml;brigens m&uuml;ssen die Deutschen und andere L&auml;nder den ukrainischen Wiederaufbau finanzieren&ldquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/ukraine-krieg-jd-vance-stellt-trumps-friedensplan-vor-li.2253662\">Berliner Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/shawnryanshow.com\/blogs\/the-shawn-ryan-show\/srs-130-jd-vance-why-have-a-government-if-its-not-functioning\">The Shawn Ryan Show<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Putin: Langstreckenwaffen f&uuml;r Kiew w&uuml;rden &bdquo;Nato-L&auml;nder im Krieg mit Russland&ldquo; bedeuten<\/strong><br>\nDer russische Pr&auml;sident Wladimir Putin hat angek&uuml;ndigt, dass bei einem Einverst&auml;ndnis des Westens f&uuml;r einen Einsatz von Langstreckenraketen durch Kiew, die Nato seiner Ansicht nach &bdquo;im Krieg mit Russland&ldquo; w&auml;re. Dabei geht es um eine Erlaubnis, die Raketen auch f&uuml;r Angriffe auf das russische Landesinnere zu nutzen.  &bdquo;Dies w&uuml;rde die Natur des Konflikts in erheblichem Ma&szlig; ver&auml;ndern. Es w&uuml;rde bedeuten, dass Nato-Staaten im Krieg mit Russland sind&ldquo;, sagte Putin am Donnerstag einem Reporter des staatlichen Fernsehens. Wenn diese Entscheidung getroffen werde, &bdquo;w&auml;re dies nichts weniger als eine direkte Verwicklung der Nato-L&auml;nder in den Krieg in der Ukraine&ldquo;. Bei der Entscheidung gehe es darum, ob &bdquo;Nato-L&auml;nder direkt in den milit&auml;rischen Konflikt in der Ukraine verwickelt sind oder nicht&ldquo;, f&uuml;gte der Kreml-Chef hinzu. Sollte Kiew gr&uuml;nes Licht erhalten, werde Russland &bdquo;unter Ber&uuml;cksichtigung der ver&auml;nderten Art des Konflikts die entsprechenden Entscheidungen auf der Grundlage der Bedrohungen treffen, mit denen wir konfrontiert sein werden&ldquo;, sagte Putin weiter.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/wladimir-putin-langstreckenwaffen-fuer-kiew-wuerden-nato-laender-im-krieg-mit-russland-bedeuten-li.2253612\">Berliner Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/x.com\/RealPepeEscobar\/status\/1834286912044957958\">Das volle Statement von Putin auf X<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Konflikt mit Russland &bdquo;ist nicht im Geringsten unsere Absicht&ldquo;, betont Keir Starmer<\/strong><br>\nDer britische Premierminister Keir Starmer hat die Behauptung von Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin zur&uuml;ckgewiesen, dass eine Freigabe weitreichender Waffen des Westens f&uuml;r Angriffe tief in russischem Territorium einer Kriegsbeteiligung der Nato gleichk&auml;me. Gro&szlig;britannien wolle keinen Konflikt mit Russland, sagte Starmer auf dem Weg nach Washington.  &bdquo;Die Ukraine hat ein Recht auf Selbstverteidigung&ldquo;, dieses Recht unterst&uuml;tze Gro&szlig;britannien voll und ganz und biete in diesem Kontext Ausbildungsm&ouml;glichkeiten an. &bdquo;Aber wir suchen keinen Konflikt mit Russland &ndash; das ist nicht im Geringsten unsere Absicht&ldquo;, betonte der britische Premier. (&hellip;) &bdquo;Russland hat diesen Konflikt gestartet. Russland ist illegal in die Ukraine einmarschiert&ldquo;, sagte Starmer weiter. &bdquo;Russland k&ouml;nnte diesen Konflikt sofort beenden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article253487660\/Britischer-Premierminister-Konflikt-mit-Russland-ist-nicht-im-Geringsten-unsere-Absicht-betont-Keir-Starmer.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es gab schon Premiers, die besser gelogen haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Banken f&uuml;rchten Anstieg notleidender Immobilienkredite<\/strong><br>\nNach einer neuen Umfrage der Beratungsgesellschaft Deloitte, die dem Handelsblatt vorab vorliegt, stellen sich die Manager in den deutschen Instituten darauf ein, dass in den kommenden Monaten die Finanzierungsl&uuml;cken im Immobilienmarkt noch gr&ouml;&szlig;er werden.  Etwa 78 Prozent der von Deloitte befragten 100 Vorst&auml;nde und Mitarbeitende in Leitungspositionen in deutschen Banken rechnen demnach in den kommenden 18 Monaten mit einer Zunahme notleidender Immobilienkredite im eigenen Haus. (&hellip;) Vor wenigen Tagen hatte die Finanzaufsicht Bafin bereits wegen der Immobilienkrise vor Schieflagen im deutschen Bankensektor gewarnt. In einigen F&auml;llen k&ouml;nnten Kreditausf&auml;lle bei Gewerbeimmobilien Institute gef&auml;hrden, wenn diese nicht ausreichend diversifiziert seien oder in besonders kritische Segmente investiert h&auml;tten, erkl&auml;rte die Bafin in ihrem Bericht &bdquo;Risiken im Fokus 2024&ldquo;.  (&hellip;) Von zunehmenden Ausf&auml;llen werden laut der Deloitte-Befragung alle Immobiliensegmente erfasst. Am deutlichsten seien Projektentwicklungen, B&uuml;roimmobilien und Einzelhandelsimmobilien von einer Zunahme dieser sogenannten Non-Performing-Loans, also der Zahl der notleidenden Kredite, betroffen, hei&szlig;t es in der Studie. 88 Prozent der Bankmanager peilen vor diesem Hintergrund eine Umschuldung und eine Restrukturierung von Krediten an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/immobilien\/immobilien-banken-fuerchten-anstieg-notleidender-immobilienkredite\/100066823.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Arm trotz Arbeit: Niedriglohnland Deutschland &ndash; &bdquo;brauchen mehr Lohngerechtigkeit&ldquo;<\/strong><br>\nDeutschland ist Niedriglohnland. Das verdeutlichen neu ver&ouml;ffentlichte Zahlen der Bundesregierung, denen eine kleine Anfrage der Linken im Bundestag vorausging. Zwar ging der Anteil der Schlechtverdienenden zuletzt etwas zur&uuml;ck, im internationalen Vergleich steht die Bundesrepublik aber unterdurchschnittlich da. Besonders ostdeutsche Bundesl&auml;nder sind betroffen. F&uuml;r die Linke ist das keine &Uuml;berraschung &ndash; und ein Grund f&uuml;r Erfolge der AfD. (&hellip;)<br>\nIm Jahr 2023 z&auml;hlten rund 3,36 Millionen sozialversicherungspflichtig Vollzeitbesch&auml;ftigte zu sogenannten Niedriglohnempf&auml;ngern. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung und Zahlen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit hervor, die IPPEN.MEDIA exklusiv vorliegen. Das entspricht einem Anteil von 15,3 Prozent der Arbeiterinnen und Arbeiter. Als Niedriglohn gelten Einkommen, die unter zwei Dritteln des Median-Bruttostundenverdiensts liegen. 2023 lag die Niedriglohnschwelle bei 13,04 Euro. Zum Vergleich: Der derzeitige Mindestlohn liegt bei 12,41 Euro. Hei&szlig;t: fast jeder siebte Vollzeitarbeitende verdient in Deutschland so wenig, dass sein Gehalt oft nicht existenzsichernd ist. (&hellip;)<br>\nVon insgesamt 40 Millionen arbeitenden Menschen in Deutschland lag der Bruttostundenlohn im April 2023 bei 19,17 Euro. Auch hier zeigt sich ein deutlicher Unterschied der Regionen. So lag der durchschnittliche Stundenlohn im Westen bei 19,50 Euro, in den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern bei nur 17,23 Euro. Und auch die Geschlechterungleichheit wird an den Zahlen deutlich: Im Gesamtschnitt bekamen M&auml;nner 20,29 Euro, Frauen dagegen nur 18,04 Euro. (&hellip;)<br>\nIm EU-Vergleich steht Deutschland beim Niedriglohn nicht gut da. Zum letzten Erhebungsstand aus dem Jahr 2018 hatte Deutschland eine Niedriglohnempf&auml;nger-Quote von 20,68 Prozent. Der EU-Schnitt lag damals bei 15,22 Prozent. Einen h&ouml;heren Anteil als Deutschland hatten etwa Polen, Bulgarien oder Lettland.<br>\nIm Vergleich zu Werten aus dem Jahr 2010 steht Deutschland aber schon besser da. Menschen, die trotz Vollzeitbesch&auml;ftigung weniger als 2000 Euro brutto verdienen, werden konstant weniger. Auch die Entwicklung des Medianverdienstes, also des mittleren Wertes mit gleich vielen h&ouml;heren und niedrigeren Einkommen, hat sich zwischen 2010 und 2023 nach oben entwickelt. So lag er damals bei 2704 Euro monatlich, zum letzten Stichtag dann bei 3796 Euro. Zu beachten ist dabei aber jeweils, dass auch die Inflation stets nach oben ging und h&ouml;here L&ouml;hne deshalb nicht mit mehr frei verf&uuml;gbarem Geld gleichzusetzen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/arm-armut-lohn-niedriglohn-arbeit-mindestlohn-die-linke-existenzminimum-zr-93295311.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Unter Verschluss gehaltene Studie zeigt, dass B&uuml;rgergeld Regels&auml;tze zu niedrig sind<\/strong><br>\nBundesarbeitsminister Hubertus Heil m&uuml;sste es eigentlich besser wissen, dennoch wird der Regelsatz des B&uuml;rgergeldes nicht erh&ouml;ht, sondern 2025 eingefroren.<br>\nEine bisher unver&ouml;ffentlichte Studie zeigt, dass die Regelleistungen nicht ausreichen, um eine ausgewogene Ern&auml;hrung der Kinder zu gew&auml;hrleisten. (&hellip;)<br>\nEin bislang unver&ouml;ffentlichtes Gutachten der Universit&auml;tskinderklinik Bochum, das vom Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales in Auftrag gegeben wurde, zeigt, dass eine gesunde und ausgewogene Ern&auml;hrung von Kindern schlichtweg mit dem derzeitigem Regelsatz nicht m&ouml;glich ist.<br>\nEine gesunde Entwicklung von Kindern h&auml;ngt ma&szlig;geblich von einer ausgewogenen und n&auml;hrstoffreichen Ern&auml;hrung ab. Kinder ben&ouml;tigen Vitamine, Mineralstoffe und andere essentielle N&auml;hrstoffe, um zu wachsen, sich zu konzentrieren und ein starkes Immunsystem aufzubauen.<br>\nEine unzureichende Versorgung kann zu langfristigen gesundheitlichen Problemen f&uuml;hren, darunter Wachstumsst&ouml;rungen, Konzentrationsschw&auml;chen und ein erh&ouml;htes Risiko f&uuml;r chronische Erkrankungen.<br>\nStudien zeigen, dass eine ausgewogene Ern&auml;hrung mehr kostet als eine kaloriendichte, aber n&auml;hrstoffarme Ern&auml;hrung, die oft auf g&uuml;nstige Grundnahrungsmittel wie Nudeln oder Brot zur&uuml;ckgreift. Diese Lebensmittel machen zwar satt, tragen jedoch kaum zu einer ausreichenden Vitamin- und N&auml;hrstoffversorgung bei. (&hellip;)<br>\nDer Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband hatte k&uuml;rzlich ein Gutachten ver&ouml;ffentlicht, in dem die tats&auml;chlichen Regelleistungen berechnet wurden, wenn sie denn armutsfest sein sollen. Der Regelbedarf m&uuml;sste laut der Ausarbeitung mindestens 813 Euro (Eckeregelsatz, Single) betragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gegen-hartz.de\/news\/unter-verschluss-gehaltene-studie-zeigt-dass-buergergeld-regelsaetze-zu-niedrig-sind\">gegen-hartz.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Im angeblich <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/steinmeier-wir-leben-im-besten-deutschland-das-es-jemals-gegeben-hat-79e657f9-a7b2-4fc8-b330-3a6eddfd5622.html\">&ldquo;besten Deutschland, das es jemals gegeben hat&rdquo;<\/a> sollte dieser Umstand peinlich sein. Aber zahlreichen Politikern der Ampelkoalition und der Opposition scheint mittlerweile nichts mehr peinlich zu sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Cum-Ex, Steuern, Schuldenbremse: Holt das Geld bei den Reichen &ndash; nicht beim B&uuml;rgergeld!<\/strong><br>\nDie SPD k&uuml;ndigt eine Nullrunde beim B&uuml;rgergeld an, die FDP will es sogar absenken. Dabei ist bei den Erwerbslosen kaum etwas zu holen<br>\nEine Nullrunde klingt nach Stillstand, nach Weiter-So, nach Stagnation. Wenn Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) aber f&uuml;r 2025 eine Nullrunde im B&uuml;rgergeld ank&uuml;ndigt, dann ist das keine Stagnation, sondern eine K&uuml;rzung. Es ist die Ank&uuml;ndigung: Ab 2025 haben 7,2 Millionen Menschen in B&uuml;rgergeld und Grundsicherung noch weniger Kaufkraft. Gerechtfertigt wird diese Notrunde mit knappen Kassen und einer sich beruhigenden Inflation.<br>\nWer aber in den vergangenen Wochen mal einen normalen Supermarkt von innen gesehen hat, wei&szlig;: Die Preise sind horrend. Der Euro mag im Vergleich zum Dollar gestiegen, Benzin, Diesel und Heiz&ouml;l wieder billiger geworden sein, aber ein Brot kostet heute im Vergleich zu 2020 rund 38,5 Prozent mehr. Die Preise von Oliven&ouml;l haben sich teils verdreifacht: 750 ml Eigenmarke kosteten Anfang 2022 noch 3,89 Euro, aktuell 9,49 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/helena-steinhaus\/beim-buergergeld-geht-es-der-fdp-nicht-um-die-staatskasse\">Der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Vor dem Badengehen<\/strong><br>\nManch einer erinnert sich an den makabren Spruch &raquo;Ruinen schaffen ohne Waffen&laquo;. St&auml;dte verfielen, weil Investitionen fehlten. Die Ampel hat die Losung &uuml;bernommen. Die zivile Infrastruktur zerf&auml;llt seit Jahren. &Uuml;ber den Einsturz der Carolabr&uuml;cke in Dresden muss sich keiner der Verantwortlichen wundern. Es war nicht die Frage, ob eine Br&uuml;cke, sondern wann eine Br&uuml;cke zusammenbricht. (&hellip;) Nach einem &raquo;Br&uuml;ckengipfel&laquo; 2022 wollte der Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) richtig loslegen. Doch der Bundesrechnungshof hat Anfang dieses Jahres festgestellt, dass das Konzept von Herrn Wissing nicht aufgeht. Es fehlt an Geld und Personal. 2023 sollten 271.200 Quadratmeter Br&uuml;ckenfl&auml;che saniert werden. Geschafft wurden nur 160.776. Es ist schon jetzt klar, dass die Schere zwischen Wunsch und Wirklichkeit in den n&auml;chsten Jahren weiter auseinandergeht. Hinzu kommt, dass die Autobahn GmbH Br&uuml;cken saniert, die gar nicht die h&ouml;chste Dringlichkeitsstufe haben. Im vergangenen Jahr waren das 62 Prozent der sanierten Br&uuml;cken. Das ist billiger und geht schneller. Ich nenne es Selbstbetrug. Die Bundesregierung kann stolz sagen, dass sie der n&auml;chsten Generation weniger Schulden vererben wird. Die Schuldenbremse macht es m&ouml;glich. Allerdings muss die n&auml;chste Generation &uuml;ber die Elbe schwimmen, da f&uuml;r neue Br&uuml;cken kein Geld da sein wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/483658.vor-dem-badengehen.html\">Gesine L&ouml;tzsch in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&Ouml;kologischer Fu&szlig;abdruck von Reichen wird drastisch untersch&auml;tzt<\/strong><br>\nEine neue Studie zeigt, dass der Unterschied bei den CO2-Emissionen zwischen &auml;rmeren und reicheren Menschen meist falsch eingesch&auml;tzt wird.<br>\nReiche verursachen mehr und Arme weniger CO2-Emissionen, als sie beide selbst einsch&auml;tzen. Zu diesem Ergebnis kommen die Autorinnen und Autoren einer neuen Studie im Fachblatt Nature Climate Change. Dazu befragten sie etwa 4000 Personen aus vier verschiedenen L&auml;ndern und fanden heraus, dass die meisten Menschen falsch beurteilen, wie gro&szlig; der Unterschied zwischen dem CO2-Aussto&szlig; von reicheren und dem von &auml;rmeren Menschen ist &ndash; egal ob im eigenen oder in fremden L&auml;ndern.<br>\nSeit langem kritisieren Fachleute, dass das Konzept des pers&ouml;nlichen CO2-Fu&szlig;abdrucks &ndash; also wie viel Kohlenstoffdioxid man selbst pro Jahr in die Atmosph&auml;re entl&auml;sst &ndash; eine Taktik der fossilen Industrie sei, um effektive strukturelle Ver&auml;nderungen hinauszuz&ouml;gern, die ihren Interessen und Profiten schaden k&ouml;nnten. Die Forschenden hinter der neuen Studie argumentieren, dass dieses Konzept dennoch hilfreich sein k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.de\/story\/3000000236252\/oekologischer-fussabdruck-von-reichen-wird-drastisch-unterschaetzt\">Der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nachbar nach Coronainfektion tot: Frau wegen Ansteckung verurteilt<\/strong><br>\nEin &ouml;sterreichisches Gericht hat eine Frau f&uuml;r den Corona-Tod ihres Nachbarn verantwortlich gemacht. Das Landgericht in Klagenfurt sah es als erwiesen an, dass die heute 54-j&auml;hrige Angeklagte den krebskranken Mann im Dezember 2021 angesteckt hatte. Sie wurde wegen grob fahrl&auml;ssiger T&ouml;tung zu einer Bew&auml;hrungsstrafe von vier Monaten verurteilt. (&hellip;)  Der Nachbar starb im Zuge einer Corona-Infektion an einer Lungenentz&uuml;ndung. Ein Gutachter stellte mittels Gen-Analyse fest, dass das Virus des Verstorbenen und das Virus der Frau &bdquo;ann&auml;hernd zu 100 Prozent&ldquo; &uuml;bereinstimmten. So ein hoher Deckungsgrad sei sehr selten, weil Coronaviren sich rasch ver&auml;nderten, erkl&auml;rte der Fachmann. &bdquo;Das tut mir f&uuml;r Sie pers&ouml;nlich leid &ndash; ich glaube, dass so etwas wahrscheinlich hundertfach passiert ist&ldquo;, sagte die Richterin in ihrer Urteilsbegr&uuml;ndung zur Angeklagten. &bdquo;Sie haben aber das Pech, dass ein Sachverst&auml;ndiger mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit festgestellt hat, dass es eine Infektion war, die von Ihnen ausgegangen ist.&ldquo; Das gen&uuml;ge f&uuml;r einen Schuldspruch, erkl&auml;rte die Richterin. Im Juli 2023 war die Frau bereits wegen vors&auml;tzlicher Gef&auml;hrdung durch &uuml;bertragbare Krankheiten zu einer Bew&auml;hrungsstrafe von drei Monaten verurteilt worden. Sie hatte trotz positiver Corona-Tests im Dezember 2021 ihre vorgeschriebene Quarant&auml;ne missachtet, ihre Wohnung verlassen und sich ohne Maske mit Menschen unterhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/panorama\/nachbar-starb-an-corona-oesterreicherin-verurteilt-2892214\">Nordkurier<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Warum viele Produkte anderswo besser sind als in Deutschland<\/strong><br>\nWir leben im reichsten Land Europas. Aber trotzdem bekommen wir nicht die besten Waren.<br>\nIn Italien verkaufen sie einen Rasierschaum, der die Haut derart bet&auml;ubt, dass man sich schon vor der Rasur ganz anders f&uuml;hlt (gut). In den USA gibt es ein rosa Magenmittel, das gegen alles hilft und praktisch keine Nebenwirkungen hat. In Frankreich ist noch in jedem Fabrikverkauf an der letzten Ausfallstra&szlig;e des Industriegebiets einer unbedeutenden Provinzstadt das Croissant ein Erweckungserlebnis. In Belgien gibt es zum Kaffee eine Praline und in der Schweiz fahren die Z&uuml;ge so, wie es im Fahrplan steht. Amerikanische Arztpraxen schicken das Rezept seit Jahren elektronisch in die Apotheke und die Diagnose l&auml;sst sich daheim noch in Ruhe auf der verschl&uuml;sselten Praxiswebsite nachlesen. In den Niederlanden gestalten Menschen Fahrradwege, die nicht hauptberuflich Auto fahren, in Spanien kostet eine Schachtel mit 30 Tabletten Ibuprofen 400 keine zwei Euro und in Schweden sind &uuml;ber 75 Prozent der Breitbandanschl&uuml;sse Glasfaser (in Deutschland elf Prozent).<br>\nEs w&auml;re zwar langweilig, aber nat&uuml;rlich k&ouml;nnten wir dar&uuml;ber streiten, ob all diese Dinge wirklich besser sind als in Deutschland, dem Land mit dem h&ouml;chsten Gesamtverm&ouml;gen in Europa (so der Global Wealth Report 2022 der UBS-Bank, heute Credit Suisse). Man k&ouml;nnte sich zur Abwechslung auch dar&uuml;ber freuen, was hierzulande besser ist als anderswo. Aber wer sich, wie ich in der &bdquo;Verkrempelung der Welt&ldquo;, fragt, warum die Dinge nicht besser sind, als sie sein k&ouml;nnten, der steht manchmal staunend im Ausland und stellt fest: Es geht doch! Vor allem aber: Es geht auch anders!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/krautreporter.de\/sinn-und-konsum\/5526-warum-viele-produkte-anderswo-besser-sind-als-in-deutschland?utm_source=pocket-unlocked&amp;utm_campaign=pocket-wall-unlocked\">Krautreporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien f&uuml;hrt elektronische Reisegenehmigung ein<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien f&uuml;hrt eine elektronische Reisegenehmigung ein. Wie das Innenministerium in London bekannt gab, m&uuml;ssen Besucher aus L&auml;ndern ohne Visapflicht, wie den EU-Staaten oder der Schweiz, k&uuml;nftig eine solche elektronische Reisegenehmigung beantragen.<br>\nDie neue Regelung soll f&uuml;r Europ&auml;er vom 2. April 2025 an gelten. F&uuml;r andere Nationalit&auml;ten tritt sie bereits am 8. Januar in Kraft. Die als ETA (Electronic Travel Authorisation) bezeichnete Genehmigung kostet 10 Pfund (umgerechnet 11,85 Euro) und muss sp&auml;testens nach zwei Jahren erneuert werden. Sie erm&ouml;glicht mehrmalige Einreisen in das Vereinigte K&ouml;nigreich und Aufenthalte von bis zu sechs Monaten.<br>\nDie Genehmigungen seien &ldquo;digital mit dem Reisepass eines Reisenden verkn&uuml;pft und stellen sicher, dass gr&uuml;ndlichere Sicherheits&uuml;berpr&uuml;fungen durchgef&uuml;hrt werden&rdquo;, hie&szlig; es in der Mitteilung des Innenministeriums. Europ&auml;er, die im Rahmen des Brexit-Abkommens ein unbefristetes Aufenthaltsrecht haben, m&uuml;ssen die Genehmigung nicht beantragen. Das Gleiche gilt f&uuml;r irische Staatsb&uuml;rger.<br>\nEin &auml;hnliches System gibt es f&uuml;r die Einreise in die USA bereits seit L&auml;ngerem. Auch die EU plant f&uuml;r die erste Jahresh&auml;lfte 2025 die Einf&uuml;hrung einer elektronischen Reisegenehmigung f&uuml;r Besucher ohne Visapflicht. Britische Staatsb&uuml;rger m&uuml;ssen sich dann vor einer Einreise in EU-Staaten ebenfalls auf eine Genehmigung bewerben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2024-09\/grossbritannien-eu-eta-reisegenehmigung-2025\">Zeit Online<\/a>\n<p>Dazu: <strong>ETA Einreisegenehmigung Gro&szlig;britannien beantragen<\/strong><br>\nReisen nach Gro&szlig;britannien werden f&uuml;r EU-B&uuml;rger aufw&auml;ndiger. &Auml;hnlich wie beim ESTA-Verfahren f&uuml;r Reisen in die USA muss man sich auch f&uuml;r Trips nach Gro&szlig;britannien vorab eine digitale Reisegenehmigung holen. Den ETA-Antrag k&ouml;nnen Sie online &uuml;ber die Web-App stellen. (&hellip;)<br>\nDie ETA-Genehmigung muss online beantragt werden und zwar f&uuml;r jeden Reisenden. Das klappt mit der vorliegenden Web-App oder via Apps f&uuml;r Android und iOS. Dabei ist es auch m&ouml;glich, Antr&auml;ge f&uuml;r andere Personen zu stellen. Pro Genehmigung werden 10 Britische Pfund, rund 12 Euro kassiert. Hat man das ETA-Verfahren einmal durchlaufen, gilt die Reiseerlaubnis f&uuml;r zwei Jahre. Danach muss man sie wieder erneuern. Im genehmigten Zeitraum sind mehrmalige Einreisen ins Vereinigte K&ouml;nigreich sowie Aufenthalte von bis zu sechs Monaten m&ouml;glich.<br>\nDie Genehmigungen sind digital mit dem Reisepass verkn&uuml;pft, eine Ausweiskopie muss beim Online-Antrag eingereicht werden, ebenso ist ein zus&auml;tzliches Foto n&ouml;tig. Bezahlt wird am Ende per Kreditkarte sowie &uuml;ber Apple Pay oder Google Pay.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.chip.de\/downloads\/ETA-Einreisegenehmigung-Grossbritannien-beantragen_185466804.html\">CHIP<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Digital-Wahnsinn kennt keine Grenzen. Wozu das Ganze, wenn der Aufwand f&uuml;r die reisenden B&uuml;rger nicht leichter, sondern &ldquo;aufw&auml;ndiger&rdquo; wird? Bitte lesen Sie dazu z.B. auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94286\">Unser Weg in die digitale Diktatur (1\/2)<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73707\">Reisefreiheit: Beschneidung der Grundrechte bei Nacht und Nebel<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Talkshows nach der Wahl: Wer hat Angst vor den schlauen Ost-Frauen?<\/strong><br>\nNie tauchten im &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen so viele Ostdeutsche auf wie nach den Wahlen in Sachsen und Th&uuml;ringen. Sie lassen sich nicht aus der Ruhe bringen &ndash; selbst im Verh&ouml;r. [&hellip;] Die Berichterstattung &uuml;ber die Landtagswahlen erinnern mich an eine True-Crime-Serie. Titel: &bdquo;Die Unberechenbaren&ldquo;. Jede Folge h&ouml;rt mit einem Cliffhanger auf. Man wei&szlig; nie, welches Zitat aus der Vergangenheit von Sahra Wagenknecht diesmal ausgegraben wird, vor wem Merz als N&auml;chstes wegrennt, ob Scholz zur&uuml;cktritt. Und wo steckt eigentlich Robert Habeck? [&hellip;] Mein Mann f&auml;hrt mich nach Hause, ich lege mich aufs Sofa und sehe Ost-Dokus in Dauerschleife, jede zweite beschw&ouml;rt die &bdquo;Demokratie in Gefahr&ldquo;, oft fallen die Worte &bdquo;historisch&ldquo; oder &bdquo;Z&auml;sur&ldquo;. [&hellip;] In Talkshows sitzen auf einmal so viele Ostdeutsche wie noch nie. Sie s&auml;chseln, fahren Politikern in die Parade und wirken, als h&auml;tten sie seit Jahren auf diesen Moment gewartet. [&hellip;]<br>\nMan h&ouml;rt jetzt oft, Ostdeutsche h&auml;tten Angst vor Ver&auml;nderungen. Aber von meinem Krankenlager aus habe ich den Eindruck, es ist eher umgekehrt. Die Westdeutschen sind es, die Angst haben. Angst vor den W&auml;hlern, dem Volk. Und ein bisschen auch vor ostdeutschen Frauen, die selten so cool und selbstbewusst wirkten wie in diesen Tagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/talkshows-nach-der-wahl-wer-hat-angst-vor-den-schlauen-ost-frauen-li.2253034\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li><li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Weniger Geld, weniger Einfluss<\/strong><br>\nMitgliederschwund, finanzielle Anspannung und Abg&auml;nge in der F&uuml;hrung &ndash; der Zeitungsverlegerverband BDZV sucht nach L&ouml;sungen f&uuml;r seine vielen Probleme. [&hellip;]<br>\nDer gr&ouml;&szlig;te deutsche Verband der Zeitungsverlage befindet sich inmitten einer Stapelkrise: Es gab prominente Austritte von Verlagen und ebenso prominente Abg&auml;nge in den Reihen des F&uuml;hrungspersonals. Die wenigsten davon d&uuml;rften direkt und allein mit der Person Albert, die ihr Amt im April 2022 antrat, zu tun haben. [&hellip;]<br>\nNoch vor ihrem Einstieg schmiss der Madsack-Chef Thomas D&uuml;ffert seinen Posten als Vizepr&auml;sident des BDZV hin. Als Albert bereits im Amt war, k&uuml;ndigte wenig sp&auml;ter der Springer-Vorstandsvorsitzende Mathias D&ouml;pfner seinen R&uuml;ckzug als BDZV-Pr&auml;sident an. Urs&auml;chlich waren daf&uuml;r offenbar Querelen mit den Gro&szlig;verlagen Funke und Madsack. Dann Ende Juni 2022 trat Funke aus, dann die Mediengruppe NOZ\/MH:N mit Sitz in Osnabr&uuml;ck und Flensburg, und in diesem Jahr k&uuml;ndigte Springer seinen R&uuml;ckzug mit der Bild-Gruppe an. K&uuml;rzlich erkl&auml;rte dann auch noch die SV Gruppe, zu der unter anderem die Schw&auml;bische Zeitung geh&ouml;rt, man habe die R&uuml;cktrittserkl&auml;rung eingereicht. Der Verband verliert mit den Austritten nicht nur Geld, sondern auch Einfluss.<br>\nUm die Probleme in den Griff zu bekommen, will der BDZV k&uuml;nftig auch auf Kooperationen setzen. Diese, sowie die Neuaufstellung des Verbandes, waren am Mittwoch zentrale Themen der Delegiertenkonferenz in Berlin. Dort einigte man sich auf eine Kooperation mit dem BVDA, dem Bundesverband der kostenlosen Wochenzeitungen. Die Delegierten gaben ihre Zustimmung zu einem Dienstleistungsvertrag. [&hellip;]<br>\nDaraus ergibt sich eine spannende Wendung: Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des BVDA, J&ouml;rg Eggers, so ist aus Berlin zu h&ouml;ren, sei als Nachfolger von Albert gesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/bdzv-kongress-verlage-ausgetreten-geschaeftsfuehrer-lux.SkLEoeACfN9Yq5khHNz92Y\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>B&uuml;rgerrat empfiehlt G&uuml;tesiegel f&uuml;r Medien gegen Fake News<\/strong><br>\nEin B&uuml;rgerrat f&uuml;r Ma&szlig;nahmen gegen Desinformation hat empfohlen, ein freiwilliges G&uuml;tesiegel f&uuml;r qualitativen Journalismus einzuf&uuml;hren. Eine unabh&auml;ngige Stelle solle f&uuml;r das Siegel Kriterien entwickeln und es an Verlage und Medienh&auml;user vergeben, hei&szlig;t es im &ldquo;B&uuml;rgergutachten zum Umgang mit Desinformation&rdquo;, das am Donnerstag Bundesinnenministerin Nancy Faeser &uuml;bergeben wurde. Das Projekt wurde von der Bertelsmann-Stiftung in Kooperation mit dem Bundesinnenministerium umgesetzt. Die vom B&uuml;rgerrat entwickelten Ideen sind jedoch nicht bindend, sondern dienen als Empfehlung f&uuml;r k&uuml;nftige Gesetzgebung. Bei der Vergabe des G&uuml;tesiegels sollten laut Gutachten die Schwere und Anzahl der R&uuml;gen durch den Presserat Ber&uuml;cksichtigung finden. Auch ob die Medien intern Fakten &uuml;berpr&uuml;fen und wie sie mit Quellen umgehen, soll dabei eine Rolle spielen. Verst&ouml;&szlig;e gegen die Kriterien sollen bei einer unabh&auml;ngigen Anlaufstelle gegen Desinformationen, deren Gr&uuml;ndung der Rat ebenfalls empfiehlt, gemeldet werden k&ouml;nnen. Im H&auml;rtefall soll so ein Entzug des sonst f&uuml;r ein Jahr g&uuml;ltigen Siegels m&ouml;glich sein. 96 Prozent des B&uuml;rgerrats sprachen sich f&uuml;r die Ma&szlig;nahme aus &ndash; Innenministerin Faeser &auml;u&szlig;erte sich dagegen skeptisch zu dem Vorschlag. Die Pressefreiheit sei ein hohes Gut der Verfassung. &ldquo;Da w&uuml;rde ich mich als Staat nie einmischen&rdquo;, sagte Faeser. Sie sehe die Einf&uuml;hrung eines G&uuml;tesiegels kritisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/gesellschaft\/buergerrat-empfehlungen-fake-news-desinformation-100.html\">MDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein weiteres Beispiel f&uuml;r die Sinnlosigkeit von &bdquo;B&uuml;rgerr&auml;ten&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Umsonst ist nur der Tod<\/strong><br>\nZeitungssterben in der Schweiz: Lokalbl&auml;tter aus Bern haben eine Spendenkampagne gestartet, werden mittelfristig aber kaum &uuml;berleben.<br>\nDie Auflagen gedruckter Tages- und Wochenzeitungen sinken nicht erst seit gestern, auch in der Schweiz. Immer mehr Leute beziehen Informationen online, vor allem gilt das f&uuml;r j&uuml;ngere. Als Reaktion darauf stellen die allermeisten Printzeitungen ihre Beitr&auml;ge auch im Internet zur Verf&uuml;gung &ndash; oft schon einen Tag, bevor die gedruckten Ausgaben an die Abonnenten und Kioske verteilt werden. Auch in der Alpenrepublik ist der Onlineauftritt f&uuml;r viele Medienh&auml;user l&auml;ngst zentrale Einnahmequelle, w&auml;hrend der Papierjournalismus nur noch als Nebenprodukt verstanden wird. Der &uuml;berwiegende Teil der Printausgaben d&uuml;rfte in naher Zukunft eingestellt werden. Diese Entwicklung ist auch in der BRD zu beobachten. (&hellip;) Eine Besonderheit der Schweiz sind die zahlreichen kostenlosen Zeitungen, zu denen auch das Boulevardblatt Blick geh&ouml;rt. Einigen droht inzwischen das komplette Aus, so zwei bislang kostenlosen Lokalzeitungen aus Bern. Ende August meldete der Verlag SR Medien Group Konkurs an. Er bringt den Berner Landboten und den Anzeiger Region Bern heraus. (&hellip;) F&uuml;r den Politikberater Mark Balsiger f&uuml;hrt das Zeitungssterben zu einer Verengung des Meinungskorridors: &raquo;Die mediale Grundversorgung mit Informationen ist in Gefahr.&laquo; Allein das Medienunternehmen CH Media versorgt mittlerweile 17 Zeitungen mit denselben Informationen. Den Wettbewerb um die Senkung der Kosten k&ouml;nnten Lokalzeitungen nur verlieren. &raquo;Die Lokalmedien verlieren ihre Informations- und W&auml;chterfunktion, wenn sie keine Journalisten mehr vor Ort haben&laquo;, so Balsiger. Er kritisiert aber auch die Medienh&auml;user selbst, die im Internet lange alle Angebote kostenfrei zur Verf&uuml;gung stellten. &raquo;Das Umdenken beim Publikum, dass Journalismus etwas kostet, findet nur langsam statt.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/483680.zeitungssterben-umsonst-ist-nur-der-tod.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong> Zensurbeh&ouml;rde von NRW ger&auml;t unter Druck<\/strong><br>\nDas Magazin Multipolar hat geharnischt auf einen Drohbrief der sich als Zensurbeh&ouml;rde geb&auml;rdenden Landesmedienanstalt NRW geantwortet. Deren Chef bereut inzwischen seine Aktion, weil durch die entschiedene Gegenwehr von Multipolar eine breite &Ouml;ffentlichkeit auf die Zensuraktivit&auml;ten der staatsnahen Anstalt aufmerksam geworden sind. (&hellip;)<br>\nEs lohnt sich, im kompletten Antwortbrief nachzulesen, welche Beitr&auml;ge die Landesmedienanstalt mit welchen windigen Argumenten in der Manier eines Wahrheitsministeriums bem&auml;ngelt hat, und was Multipolar dazu zu sagen hat. Danach d&uuml;rften kaum noch Zweifel bleiben, dass es sich hierbei um einen Zensur- und Einsch&uuml;chterungsversuch handelt. Multipolar hat sich bei den Regierenden unbeliebt gemacht, indem es die Ver&ouml;ffentlichung der Protokolle des RKI-Expertenrats erklagt hat, und klagt derzeit auf weitgehende Entschw&auml;rzung dieser Protokolle. Es wurden zwar ungeschw&auml;rzte Protokollversionen geleakt und ver&ouml;ffentlicht. Diese haben aber einen anderen rechtlichen Status als offiziell ver&ouml;ffentlichte Protokolle. (&hellip;)<br>\nJede Landesregierung, die etwas auf sich, die Meinungsfreiheit und die Demokratie h&auml;lt, sollte umgehend den Medienstaatsvertrag k&uuml;ndigen und diese K&uuml;ndigung nur wieder zur&uuml;cknehmen, wenn in einer ge&auml;nderten Fassung klargestellt wird, dass sich Landesmedienanstalten nicht als Zensurbeh&ouml;rden bet&auml;tigen d&uuml;rfen. Multipolar ist schlie&szlig;lich bei weitem nicht der erste Fall dieser Art.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/multipolar-lfm-antwort\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wir Wegschauer: Ein Land im Bann der Kollektivscham<\/strong><br>\nDeutschland scheut sich vor der Aufarbeitung der Corona-Zeit wie vor einer Wurzelbehandlung. Auch andere Themen blenden wir lieber aus. Wiederholt sich ein deutsches Trauma? (&hellip;)<br>\nNehmen wir nur ein paar wenige Beispiele:<br>\nDie Zerst&ouml;rung von Nordstream war ein Angriff auf deutsche Infrastruktur. Doch anstatt &uuml;ber das Offensichtliche zu sprechen, n&auml;mlich dass eine Zerst&ouml;rung durch die USA selbst sehr wahrscheinlich ist, wird genau das zum Tabuthema.<br>\nIn welchem sicherheitspolitischen Fahrwasser befindet sich ein Land, das sich vor seinen &bdquo;Freunden&ldquo; f&uuml;rchten muss, w&auml;hrend es diesen milit&auml;rischen Beistand leistet?<br>\nDie entschw&auml;rzten RKI-Protokolle offenbaren, dass es kein Team Wissenschaft gab, das evidenzbasiert die Corona-Politik gestaltet hat. Vielmehr gab es ein autorit&auml;res Durchregieren der Politik, von Ausgangssperren bis hin zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht, das sich wissenschaftstreu geb&auml;rdete, tats&auml;chlich aber die Bev&ouml;lkerung &uuml;ber die Evidenzgrundlage belog. Das n&auml;chste Aufarbeitungs-Tabu wartet. Es ist im besten Deutschland aller Zeiten f&uuml;r Politiker mit Pharmahintergrund problemlos m&ouml;glich, ins Blaue hinein Grundrechtsverst&ouml;&szlig;e in Massen zu begehen und dabei die Glaubw&uuml;rdigkeit der Politik insgesamt zu verspielen. Deutschland hat w&auml;hrend Corona erneut gezeigt, dass es bei experimentellen Menschenversuchen an vorderster Front mit dabei ist. Wie will man das ehrlich aufarbeiten?<br>\nDeutschland w&auml;re gerne der Heils- und Friedensbringer in der Welt. Dank der Parole &bdquo;Nie wieder Krieg&ldquo; glaubten das manche sogar mal. Tats&auml;chlich hat Deutschland milit&auml;risch und au&szlig;enpolitisch gerade keine andere Rolle als den des Sidekicks f&uuml;r die USA. Jetzt wird im Eiltempo die Wehrpflicht wieder eingef&uuml;hrt, gegen Russland mobilisiert und ein Schuldenberg f&uuml;r Milit&auml;rger&auml;t angeh&auml;uft. Deutschland ist unterst&uuml;tzend mit dabei, wo die angeblich &bdquo;Guten&ldquo; Krieg f&uuml;hren, egal ob es dabei (wie bei Israel\/Gaza) dann v&ouml;lkerrechtskonform zugeht oder nicht. Verfolgt Deutschland eigentlich (auch) irgendwelche Interessen oder erf&uuml;llt es vor allem Verpflichtungen aus Abh&auml;ngigkeiten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/corona-aufarbeitung-deutschland-im-bann-der-kollektivscham-li.2253113\">Milosz Matuschek in Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-121222","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/121222","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=121222"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/121222\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":121233,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/121222\/revisions\/121233"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=121222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=121222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=121222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}