{"id":12133,"date":"2012-02-06T08:48:55","date_gmt":"2012-02-06T07:48:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12133"},"modified":"2012-02-06T14:05:54","modified_gmt":"2012-02-06T13:05:54","slug":"hinweise-des-tages-1541","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12133","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12133#h01\">Europ&auml;ischen Fiskalvertrag stoppen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12133#h02\">Reale Einzelhandelsums&auml;tze in der Eurozone &ndash; ein Ausdruck der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12133#h03\">Werkvertr&auml;ge: Das n&auml;chste Lohndumping-Modell der Arbeitgeber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12133#h04\">Warum Banken weltweit unter Manipulationsverdacht stehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12133#h05\">Vom Scheitern des Josef A.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12133#h06\">Starker Franken Absturzgefahr in der Schweiz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12133#h07\">Schuldenerlass: Wie Griechenland bei der Rettung Deutschlands half<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12133#h08\">Wirtschaftssystem kapert die Medizin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12133#h09\">Stuttgart 21: Ein interessanter Brief<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12133#h10\">Energiewende im Praxistest: Atomkraft an die Wand geblasen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12133#h11\">Begl&uuml;ckten FDP-Minister befreundete Unternehmer mit Staatsgeldern?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12133#h12\">Kristina Schr&ouml;der: Extremisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12133#h13\">Tourismus: Auf die Reise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12133#h14\">Syrien-Veto &ndash; Mit dem Mut der Verzweiflung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12133#h15\">Deutschland sichert sich seltene Erden in Kasachstan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12133#h16\">Jakob Augstein: Die drei ???<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=12133&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Europ&auml;ischen Fiskalvertrag stoppen! Sozialstaat und Demokratie verteidigen &ndash; in Deutschland und Europa!<\/strong><br>\nUm den Vertrag zu erf&uuml;llen m&uuml;ssten allein die Eurostaaten in f&uuml;nf Jahren 1,5 Billionen Euro k&uuml;rzen! Kahlschl&auml;ge im Sozial- und Bildungsbereich, Stellenabbau im &ouml;ffentlichen Dienst, Senkung von L&ouml;hnen, Renten und Sozialleistungen sowie weitere Privatisierungen sind damit vorprogrammiert &ndash; die Agenda 2010 f&uuml;r ganz Europa! Besch&auml;ftigte, Erwerbslose und RentnerInnen zahlen die Zeche f&uuml;r die Banken. Und das, obwohl erst die Bankenrettung zur Explosion der Schuldenst&auml;nde gef&uuml;hrt hat.<br>\nDer Fiskalvertrag ist zugleich ein Angriff auf die Demokratie in Deutschland und in Europa. Mit ihm wird das demokratische Haushaltsrecht der der Parlamente ausgehebelt, sobald ein Land vom strikten Weg der Sparpolitik und von den versch&auml;rften Regeln der W&auml;hrungsunion abweicht. K&uuml;nftig werden dann nichtgew&auml;hlte europ&auml;ische Institutionen wie Kommission und EuGH &uuml;ber nationale Steuergelder entscheiden. Eine aktive Konjunkturpolitik wird in Zukunft ebenso unm&ouml;glich sein wie eine gestaltende Finanzpolitik, z.B. zur Einleitung der sozial-&ouml;kologischen Wende. Der Fiskalpakt steht f&uuml;r Kapitalismus ohne den Deckmantel parlamentarischer Demokratie!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.axel-troost.de\/article\/5932.europaeischen-fiskalvertrag-stoppen-sozialstaat-und-demokratie-verteidigen-in-deutschland-und-europa.html\">Axel Troost<\/a>\n<p>Siehe dazu: <strong>Der Fiskalvertrag im Detail<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/120203_Anne_Karrass_Fiskalvertrag_Details.pdf\">Anne Karrass [PDF &ndash; 40 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Reale Einzelhandelsums&auml;tze in der Eurozone &ndash; ein Ausdruck der Krise<\/strong><br>\nJe mehr L&auml;nder auf Konsumniveaus wie vor &uuml;ber einem Jahrzehnt abfallen, um so n&auml;her r&uuml;ckt auch das Ende des deutschen Exportbooms und damit r&uuml;ckt auch die Krise nach Deutschland n&auml;her, denn Produktivit&auml;tsfortschritte und Produktionsoutput von 2012 mit einem Konsum von vor 2000 beantworten zu wollen, wird in einer Rezession enden. Statt Schrumpfung von Arbeitnehmerentgelten, Konsum, in Folge bei Investitionen und Wertsch&ouml;pfung der PIGS-Staaten zu organisieren, m&uuml;sste das Grundproblem, die unterschiedliche Leistungs- und Wettbewerbsf&auml;higkeit in der Eurozone angegangen werden. Im Falle von Portugal, Griechenland und Spanien handelt es sich eindeutig um nichtleistungsf&auml;hige Volkswirtschaften und es gilt die Leistungsf&auml;higkeit und die Wertsch&ouml;pfung anzukurbeln, statt in der Br&uuml;ningschen Abw&auml;rtsspirale von sinkenden Einkommen, sinkenden Konsum und sinkenden BIP zu landen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/reale-einzelhandelsumsatze-in-der-eurozone-ein-ausdruck-der-krise\/\">Querschuesse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Werkvertr&auml;ge: Das n&auml;chste Lohndumping-Modell der Arbeitgeber<\/strong><br>\nKaum ist die Leiharbeit durch das neue Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetz (A&Uuml;G) zumindest etwas besser reguliert und damit f&uuml;r Unternehmen weniger lukrativ, da kommen Arbeitsgeber schon mit dem n&auml;chsten Billiglohn-Modell um die Ecke: Werkvertr&auml;ge. Sie versprechen Profit, denn teure Stammarbeitspl&auml;tze werden &uuml;berfl&uuml;ssig, stattdessen kommt der Billigarbeiter. Von der Klassengesellschaft unter den Arbeitnehmern ganz zu schweigen. Die &ldquo;Vorz&uuml;ge&rdquo; von Werkvertr&auml;gen werden inzwischen sogar an deutschen Universit&auml;ten wissenschaftlich und fundiert propagiert, wie ein Beispiel aus Bayern zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2012\/0202\/werkvertraege.php5\">DasErste.de &ndash; Monitor &ndash; Werkvertr&auml;ge: Das n&auml;chste Lohndumping-Modell der Arbeitgeber<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Warum Banken weltweit unter Manipulationsverdacht stehen<\/strong><br>\nDie Schweizer Wettbewerbskommission untersucht zw&ouml;lf Gro&szlig;banken wegen Verdachts auf Zinsmanipulationen. Laut einer Selbstanzeige h&auml;tten Banken die Referenzzinss&auml;tze Libor und Tibor manipuliert, teilten die Kartellw&auml;chter am Freitag mit. Wegen &auml;hnlicher Vorw&uuml;rfe ermitteln seit Monaten auch die EU-Kommission sowie die Finanzaufsichtsbeh&ouml;rden in Gro&szlig;britannien, Japan und den USA. Es geht um eine m&ouml;gliche Verf&auml;lschung wichtiger Zinsen f&uuml;r den Interbankenmarkt, deren H&ouml;he auch die Kosten f&uuml;r Kredite an Unternehmen und Verbraucher beeinflusst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/:libor-und-euribor-warum-banken-weltweit-unter-manipulationsverdacht-stehen\/60163713.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Vom Scheitern des Josef A.<\/strong><br>\nAckermann hatte vor allem immer ein Ziel: Werte f&uuml;r die Aktion&auml;re schaffen. Und was Werte f&uuml;r ihn waren, stand nie im Zweifel: Aktienkursgewinne. So schlicht war sein Dogma. Gemessen daran ist er gescheitert.<br>\nRund 70 Euro war eine Aktie der Deutschen Bank im Mai 2002 wert, heute sind es 33 Euro. Das ist eine sch&ouml;ne j&auml;hrliche Rendite von minus 4,8 Prozent. Jede alte Matratze w&auml;re ein besserer Platz gewesen sein Geld aufzuheben.<br>\nAls Ackermann 2002 startete, besa&szlig; die Deutsche Bank noch einen Schatz im zweistelligen Milliarden-Euro-Bereich mit gro&szlig;en Firmenanteilen an Dax-Konzernen wie etwa der M&uuml;nchener R&uuml;ck oder der Deutschen B&ouml;rse AG. Dieser Schatz ist gepl&uuml;ndert.<br>\nDie Anteile wurden verkauft und das Geld zum R&uuml;ckkauf eigener Aktien verwendet, um den Kurs nach oben zu treiben, damit die Boni, die sich an der Entwicklung des Aktienkurses orientierten, in die H&ouml;he schossen. Das Verm&ouml;gen der Aktion&auml;re wurde an die hoch bezahlten Investmentbanker umgeleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/leitartikel-zu-ackermann-und-deutsche-bank-vom-scheitern-des-josef-a-,1472602,11562928,item,0.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Starker Franken Absturzgefahr in der Schweiz<\/strong><br>\nIn der Alpenrepublik droht eine Spirale aus Rezession und Deflation. Grund ist die St&auml;rke des Franken. F&uuml;r Deutschland ist die Schweiz ein mahnendes Beispiel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:starker-franken-absturzgefahr-in-der-schweiz\/60163877.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schuldenerlass: Wie Griechenland bei der Rettung Deutschlands half<\/strong><br>\nNach dem Zweiten Weltkrieg erlie&szlig;en 65 Staaten der Bundesrepublik einen Gro&szlig;teil der Schulden, unter ihnen auch Griechenland. Der Erlass machte das deutsche Wirtschaftswunder m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schuldenkrise\/schuldenerlass-wie-griechenland-bei-der-rettung-deutschlands-half,1471908,11569276.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung N.K.:<\/strong> In dem Beitrag von Stephan Kaufmann hei&szlig;t es: &ldquo;Die Zahlungen sollten nach einer Wiedervereinigung in einem Friedensvertrag geregelt werden. Die Reparationsfrage wurde im 2+4-Vertrag jedoch ausgelassen, die Anspr&uuml;che gelten daher als untergegangen.&rdquo; Das ist nat&uuml;rlich stark untertrieben. Man kann gar nicht oft genug darauf hinweisen, dass die 2+4-Verhandlungen vor allem deshalb so betitelt wurden, um den Ausdruck &ldquo;Friedensverhandlungen&rdquo; zu umgehen. Denn der Terminus h&auml;tte sofort an das Londoner Schuldenabkommen erinnert und diese Diskussion damit aufgemacht. Prof. Uli Albrecht, der damals als Staatssekret&auml;r unter dem letzten DDR-Au&szlig;enminister Meckel t&auml;tig war, hat in seinem Bericht &uuml;ber diese Zeit beschrieben, dass die Meckel-Beh&ouml;rde von der Genscher-Beh&ouml;rde strikte Anweisung hatte, den Begriff Friedensvertrag zu vermeiden. Meckel wollte damals in die Vereinigungs-Verhandlungen auch andere ehemalige Alliierte wie etwa Polen und Niederlande einbeziehen. Das wurde von Bonn als abwegig verhindert, der Grund war klar: nur die vier gro&szlig;en Alliierten garantierten, dass die Reparationsfrage nicht auf den Tisch kam (bei den westlichen Verb&uuml;ndeten aus logischen Gr&uuml;nden, bei der Sowjetunion deshalb, weil sie ja als einzige Reparationen aus der sp&auml;teren DDR bezogen hatten).<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wirtschaftssystem kapert die Medizin<\/strong><br>\nWenn Chef&auml;rzte Bonuszahlungen f&uuml;r das Erreichen wirtschaftlicher Ziele erhalten, dann kapert das Wirtschaftssystem die Medizin. Statt f&uuml;r die medizinisch beste Versorgung zu k&auml;mpfen, m&uuml;ssen die Chefmediziner nun die Finanzen optimieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/kommentar-wirtschaftssystem-kapert-die-medizin,1472780,11577756.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Stuttgart 21: Ein interessanter Brief<\/strong><br>\nChef der Staatskanzlei schreibt an Bahn-Vorstandsmitglied Kefer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.baden-wuerttemberg.de\/fm7\/2028\/120202_brief_murawski_kefer.pdf\">Baden-W&uuml;rttemberg.de [PDF &ndash; 300 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Energiewende im Praxistest: Atomkraft an die Wand geblasen<\/strong><br>\nEngpass im Rekordwinter? Von wegen. Deutschland exportiert Strom, w&auml;hrend er im Atomland Frankreich wegen der vielen Elektroheizungen knapp wird. &hellip;<br>\nIn Deutschland erweist sich unterdessen der Solarstrom als wichtiger stabilisierender Faktor. &ldquo;Die Fotovoltaik in S&uuml;ddeutschland hilft uns gerade sehr&rdquo;, sagte ein Sprecher des &Uuml;bertragungsnetzbetreibers Amprion. &Auml;hnlich ist der Tenor bei Tennet. Denn die Fotovoltaik hat den Vorteil, dass ihre Einspeisung mit den Zeiten der H&ouml;chstlast im Netz zusammenf&auml;llt. In den letzten beiden Tagen trug die Sonne in den Mittagsstunden zwischen 6.000 und 8.000 Megawatt zur Stromerzeugung bei &ndash; so viel, wie f&uuml;nf bis sechs Atomkraftwerke leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Energiewende-im-Praxistest\/!87007\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Begl&uuml;ckten FDP-Minister befreundete Unternehmer mit Staatsgeldern?<\/strong><br>\nZum Teil gegen den Willen der eigenen Beamten hat das FDP-gef&uuml;hrte niedersaechsische Wirtschaftsministerium einen Unternehmer offenbar jahrelang mit Subventionen in Millionenh&ouml;he begl&uuml;ckt. Das hat jetzt der Landesrechnungshof in einem vertraulichen Pr&uuml;fbericht festgestellt, der MONITOR vorliegt und in dem unglaubliche Details enth&uuml;llt werden. Nicht nur, dass Teile der rund 18 Millionen Euro Subventionen und Landesb&uuml;rgschaften nach Ansicht der Pr&uuml;fer rechtswidrig ausgezahlt wurden, die Analysen legen nahe, dass die Hausspitze teilweise pers&ouml;nlich daf&uuml;r gesorgt h&auml;tte, dass Ausschreibungspraktiken und Vergaberegeln eigens zugunsten des Hameler Gro&szlig;unternehmers Ali Memari Fard ge&auml;ndert wurden. Fard war ein Duz-Freund mehrerer Mitglieder der schwarz-gelben Landesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/\/sendungen\/2012\/0202\/kopie_von_werkvertraege.php5\">DasErste.de &ndash; Monitor &ndash; Begl&uuml;ckten FDP-Minister befreundete Unternehmer mit Staatsgeldern?<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kristina Schr&ouml;der: Extremisten<\/strong><br>\nDie Familienministerin auf Themensuche: Rechts- und Linksextremismus will sie bek&auml;mpfen. Doch gut gemeint ist nicht immer auch gut gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/media\/zapp5029.html\">ZAPP<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin G.-V. E.:<\/strong> Fazit, so werden Lehrer und Sch&uuml;ler &uuml;ber Meinungsmache beeinflusst.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Und die Ministerin kann mit einem PR-Profi als Regierungssprecher ihr Image aufpolieren.<\/em><\/p>\n<p>passend dazu (als Erg&auml;nzung zu <a href=\"?p=12103#h13\">Hinweis # 13 vom letzten Freitag<\/a>): <strong>Arnulf Baring: &bdquo;Die Nazis waren eine Linkspartei&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/7381\/open-thread-rechter-terror-wie-wehrhaft-ist-unsere-demokratie\">Spiegelfechter, ab 11.45<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin J.R.:<\/strong> Der &ldquo;verdiente&rdquo; Historiker kommt noch mit ganz anderen Sachen durch, und das schon seit vielen Jahren. Z.B. am 07. September 2006, bezeichnete ein gewisser Arnulf Baring, unter gro&szlig;em Beifall der hessischen CDU, die Verbrechen der Nazis als eine &ldquo;bedauerliche Entgleisung&rdquo;. Einfach unglaublich. Millionen ermordete Juden, Sinti, Roma und politische Gegner, sind nicht nur &ldquo;bedauerliche Entgleisungen&rdquo;, sondern singul&auml;re Menschheitsverbrechen, von der geistigen Planung bis zu ihrer unvorstellbar menschenverachtenden Ausf&uuml;hrung. Wenn Baring es sogar f&uuml;r &uuml;bertrieben h&auml;lt, dass in diesem Zusammenhang &uuml;berhaupt von singul&auml;ren Verbrechen gesprochen wird, so ist das genauso ungeheuerlich wie seine offenkundige Hitlerbewunderung, die er im Nachtstudio des ZDF, am 09. November 2003, wie folgt zum Ausdruck gebracht hatte: &ldquo;Der Hitler hat ja in einem Ma&szlig;e dieses Land in Bewegung gebracht, was man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. Er hat in den 30er Jahren, was bis in die 40er, 50er &ndash; man kann sagen &ndash; in die 60er Jahre weitergewirkt hat, den Leuten einen Elan vermittelt, der vollkommen von uns gewichen ist.&rdquo; Eine solche &Auml;u&szlig;erung, gerade an einem 09. November, ist blanker Zynismus, um das noch sehr zur&uuml;ckhaltend auszudr&uuml;cken. Und dieser Herr Baring, der hinsichtlich der Einwanderungspolitik, bezeichnenderweise auch statt Integration &ldquo;Eindeutschung&rdquo; fordert, wird nicht etwa &ouml;ffentlich ge&auml;chtet, oh, nein, er ist, nach wie vor, einer der meist gebuchten Talkshowteilnehmer, insbesondere bei den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Tourismus: Auf die Reise<\/strong><br>\nGr&ouml;&szlig;er als die Autoindustrie, gr&ouml;&szlig;er als der Maschinenbau und gr&ouml;&szlig;er als das Bankwesen &ndash; der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Deutschland. 100 Milliarden Euro betr&auml;gt die Bruttowertsch&ouml;pfung, also die Gewinne und Einkommen, die erwirtschaftet werden, abz&uuml;glich Vorleistungen. Die Branche erzielte zuletzt 4,4 Prozent der Bruttowertsch&ouml;pfung der Bundesrepublik. Bezieht man auch Leistungen ein, die indirekt mit dem Tourismus zusammenh&auml;ngen, wie beispielsweise der Betrieb von Flugh&auml;fen, Catering f&uuml;r Airlines und Handwerker, die ein Hotel renovieren, kommt der Tourismussektor sogar auf 214,1 Milliarden Euro. Das sind 9,7 Prozent der gesamten Bruttowertsch&ouml;pfung.<br>\nAuch die Besch&auml;ftigtenzahlen der Branche sind auf den ersten Blick eindrucksvoll. Fast drei Millionen Menschen sind in Deutschland direkt im Tourismussektor besch&auml;ftigt, indirekt sogar fast f&uuml;nf Millionen. Doch die Zahlen tr&uuml;gen. Nur ein Drittel befinde sich in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverh&auml;ltnis, r&auml;umte Laepple ein. Etwa zwei Millionen Menschen in der Branche stecken dagegen in geringf&uuml;gigen Besch&auml;ftigungen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/auf-die-reise\/6149324.html\">Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.diw-econ.de\/de\/downloads\/BMWi_Wirtschaftsfaktor_Tourismus.pdf\">DIW evon [PDF &ndash; 5.8 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Etwas irritierend ist, dass die Zahl der durch den Tourismus generierten Besch&auml;ftigung zu anderen  (internationalen) Quellen ziemlich differiert. WTTC kommt f&uuml;r den direkten Tourismuseffekt nicht auf 7 Prozent der Gesamtbesch&auml;ftigung, sondern auf 1,8 Prozent. Nimmt man der erweiterten Tourismuseffekt, also plus inl&auml;ndischen Vorleistung und  Verausgabung, kommt das DIW auf 12 Prozent, w&auml;hrend das <a href=\"http:\/\/www.wttc.org\/site_media\/uploads\/downloads\/germany.pdf\">WTTC auf 4.6 Prozent kommt [PDF &ndash; 1MB]<\/a>.<br>\nM&ouml;glicherweise spielt hier eine Rolle, dass das DIW geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigungen einbezogen hat. Das DIW sollte auch zum Zwecke der Vergleichbarkeit wie eurostat nur den &ldquo;Share of employees having a permanent job&rdquo; ber&uuml;cksichtigen. &ndash; Im Vergleich zu bekannten Tourismusdestinationen wie Spanien ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass die deutsche, touristische Wertsch&ouml;pfung zu fast 90 Prozent von Inl&auml;ndern erbracht wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Syrien-Veto &ndash; Mit dem Mut der Verzweiflung<\/strong><br>\nRussland ist mit seinem Nein im UN-Sicherheitsrat unfreiwillig zum Herold einer brisanten Nachricht geworden &ndash; f&uuml;r sich, aber auch f&uuml;r andere Akteure in der Region<br>\nDie USA, Gro&szlig;britannien, Frankreich und alle, die sie seinerzeit gew&auml;hren lie&szlig;en, ernten nun die Fr&uuml;chte ihres &uuml;ber Monate hinweg betriebenen Missbrauchs der UN-Libyen-Resolution 1973. Deren Auftrag zum Schutz der Zivilbev&ouml;lkerung wurde im Sinne aktiver milit&auml;rischer Parteinahme f&uuml;r eine B&uuml;rgerkriegspartei umgedeutet. Russland wie auch China hatten die Resolution am 17. M&auml;rz 2011 durch Stimmenthaltung im Sicherheitsrat passieren lassen und f&uuml;hlten sich d&uuml;piert, als sie zur Legitimation f&uuml;r eine Luft-Intervention der NATO wurde.<br>\nDies soll, und dies wird sich in Syrien nicht wiederholen. Die Risiken sind ungleich gr&ouml;&szlig;er, w&uuml;rde auch in diesem Fall auf Gewalt mit Gewalt reagiert. Allerdings d&uuml;rfte die Vermutung &ndash; das libysche Muster werde auch den syrischen B&uuml;rgerkrieg entscheiden &ndash; den russische UN-Botschafter nicht oder nicht vorrangig zum Veto gegen die j&uuml;ngste UN-Syrien-Resolution bewogen haben. Offenkundig setzt Moskau auf die politische &ndash; nicht moralische &ndash; Legitimation und F&auml;higkeit der F&uuml;hrung um den Pr&auml;sidenten Assad, aus eigener Kraft die syrische Staatskrise soweit einzud&auml;mmen, das daraus kein Systemwechsel wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1205-mit-dem-mut-der-verzweiflung\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die UN-Abstimmung war eine einzige Farce. Anstatt dem russischen Kompromissvorschlag zuzustimmen und damit die Wege f&uuml;r eine diplomatische L&ouml;sung freizumachen, setzte der Westen auf seinen eigenen Resolutionsentwurf, von dem er ganz genau wusste, dass dieser von Russland und China mit einem Veto abgelehnt wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Deutschland sichert sich seltene Erden in Kasachstan<\/strong><br>\nDeutschland sichert sich laut einem Pressebericht den Zugang zu wichtigen Rohstoffen, den sogenannten seltenen Erden, in Kasachstan. Deutsche Unternehmen d&uuml;rften in der zentralasiatischen Republik k&uuml;nftig nach den begehrten seltenen Erden suchen und diese unter Umst&auml;nden auch f&ouml;rdern und exportieren, berichtete der Berliner &ldquo;Tagesspiegel&rdquo; (Montagsausgabe). Das gehe aus einem Abkommen zur strategischen Zusammenarbeit hervor, das die Bundeskanzlerin Angela Merkel und der kasachische Pr&auml;sident Nursultan Nasarbajew am kommenden Mittwoch in Berlin unterzeichnen wollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1328162589937\/Abkommen-Deutschland-sichert-sich-seltene-Erden-in-Kasachstan\">Der Standard<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Vielleicht sollte Angela Merkel den &ouml;sterreichischen UN-Sonderberichterstatter Manfred Nowak vor der Vertragsunterzeichnung noch einmal &uuml;ber die <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/panorama\/welt\/629955\/Kasachstan-lobbyierte-gegen-UNFolterbericht\">Menschenrechtslage in Kasachstan<\/a> befragen. Wenn es jedoch um Wirtschaftsinteressen geht, l&auml;sst die Kanzlerin selbst auch gern mal F&uuml;nfe gerade sein und schaut lieber nicht so genau hin, wie der seit der Staatsgr&uuml;ndung amtierende Pr&auml;sident Nasarbajew seine 95,5% bekommen hat &ndash; da die OSZE ruhig von &bdquo;gravierenden Unregelm&auml;&szlig;igkeiten&ldquo; sprechen. Und was interessiert die deutsche Wirtschaft schon Folter und Isloationshaft, die in Kasachstan gang und g&auml;be ist? Aber Hauptsache, man kann sich &uuml;ber die vermeintliche N&auml;he der Linkspartei zu Dikatoren aufregen, wen st&ouml;rt da schon der Balken im eigenen Auge?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Jakob Augstein: Die drei ???<\/strong><br>\nWas f&uuml;r ein Armutszeugnis: Die SPD will nicht gegen Angela Merkel k&auml;mpfen. Dabei bietet die Kanzlerin Angriffspunkte genug. Warum nur kapitulieren die Genossen, bevor die Schlacht begonnen hat?<br>\nNichts gegen Inhalte. Man braucht schon Inhalte. Vor allm aber ist Politik heute ein personalisiertes Spiel. Und da bietet die Kanzlerin inzwischen Angriffsfl&auml;che genug.<br>\nAngela Merkel ist von der Krise gezwungen worden zu handeln. Und wer handelt, macht Fehler. Merkel hat in Europa viele Fehler gemacht: Es ist ihre Schuld, dass die Krise immer teurer wird. Ihr Starrsinn hat die Kosten der Griechen-Pleite explodieren lassen. Sie setzt auf Sparen, w&auml;hrend nur Wachstum den Weg aus der Pleite weisen kann. Sie zwingt die Europ&auml;er unter die deutsche Knute der Sparsamkeit und n&ouml;tigt dem ganzen Kontinent eine Medizin auf, die f&uuml;r die schw&auml;cheren L&auml;nder kaum zu ertragen ist. Dadurch wird alles viel schlimmer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,812897,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Man wei&szlig; zwar manchmal nicht so genau wo Augstein mit dem Freitag steht aber er hat mit seinem Kommentar v&ouml;llig recht. Man mu&szlig;te wirklich zweimal hinh&ouml;ren als Gabriel meinte die SPD wolle keinen Wahlkampf gegen die Kanzlerin machen. Gegen wen um Himmels willen, will die SPD dann Wahlkampf f&uuml;hren? Dabei bietet die neoliberale Sparpolitik der Bundeskanzlerin mehr als gen&uuml;gend Angriffsfl&auml;che wie Augstein richtig bemerkt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Albrecht M&uuml;ller hat dazu in seinem Beitrag <a href=\"?p=12019\">&bdquo;Die SPD will nicht den Kanzler stellen&ldquo;<\/a> schon das N&ouml;tige gesagt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-12133","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12133","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12133"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12133\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12141,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12133\/revisions\/12141"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12133"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12133"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12133"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}