{"id":121391,"date":"2024-09-17T08:44:22","date_gmt":"2024-09-17T06:44:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121391"},"modified":"2024-09-17T08:44:22","modified_gmt":"2024-09-17T06:44:22","slug":"hinweise-des-tages-4691","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121391","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121391#h01\">Klimaklassenkampf: Extreme Niederschl&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121391#h02\">Die Pokerspieler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121391#h03\">Scheitern im Blick: Strategie des Westens f&uuml;r Ukraine-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121391#h04\">Nahostkonflikt: &ldquo;Die Kampfansagen starten im Kindergarten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121391#h05\">Medien k&ouml;nnen auch Israels Angaben nicht &laquo;unabh&auml;ngig pr&uuml;fen&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121391#h06\">Journalisten in Deutschland fordern Pressefreiheit im Gazakrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121391#h07\">Die neue deutsche Migrationspolitik (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121391#h08\">Digitale Visa: Baerbock-Mitarbeiterin wechselte zu Firma, die Millionenauftrag vom Ausw&auml;rtigen Amt erhielt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121391#h09\">Chatverl&auml;ufe um F&ouml;rdergeldaff&auml;re werfen Fragen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121391#h10\">Einzelhandel: Nur knapp jeder Vierte wird im Einzelhandel nach Tarif bezahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121391#h11\">Autoindustrie schrottreif<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121391#h12\">Corona-Pandemie: &ldquo;Keine Aufarbeitung w&auml;re ein gro&szlig;er Fehler&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121391#h13\">Scholz l&uuml;gt im &bdquo;B&uuml;rgerdialog&ldquo; zur deutschen Gasversorgung und zu den Nord Streams<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121391#h14\">Theo, wir fahren nach rechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121391#h15\">Rechts um<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Klimaklassenkampf: Extreme Niederschl&auml;ge<\/strong><br>\nImmer wieder kann man sich in den letzten Jahren fragen, was in diesem Land noch geschehen muss, bis endlich ernsthafte Klimaschutzpolitik betrieben wird. (&hellip;)<br>\nDie n&uuml;chterne Tatsache ist, dass Klassenkampf herrscht. Klimaklassenkampf. Solange sich mit fossilen Brennstoffen, Autos und &auml;hnlichem noch gute Gewinne machen lassen, interessieren die Opfer die M&auml;chtigen nicht. Denn es trifft immer zuerst und am h&auml;rtesten die schw&auml;chsten und &auml;rmsten Teile der Bev&ouml;lkerung. Wer Geld hat, kann sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und die Verw&uuml;stungen leichter verkraften. Wer ohnehin schon wenig hat, kann ohne fremde Hilfe kaum die Wohnung und gegebenenfalls das eigene Haus wieder in Ordnung bringen. Wer im Alltag auf fremde Hilfe angewiesen ist, kommt in den Fluten um, wenn Beh&ouml;rden nicht rechtzeitig warnen und Hilfsorganisationen nicht vorbereitet sind. (&hellip;)<br>\nWeil nicht sein kann, was nicht sein darf, m&uuml;ssen eben die Gefahren kleingeredet, Vorsorge ignoriert und Katastrophenschutz auf Sparflamme gehalten werden. Kostet ja ohnehin nur, ohne Gewinn abzuwerfen. Lieber werden die Steuergelder in Kriegsvorbereitungen investiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/483923.klimaklassenkampf.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Pokerspieler<\/strong><br>\nGleich mehrere f&uuml;hrende Politiker der Berliner Regierungskoalition dringen auf die Freigabe weitreichender westlicher Waffen f&uuml;r ukrainische Angriffe auf Ziele weit in Russland. Das sei &bdquo;alternativlos&ldquo;, behauptet etwa Anton Hofreiter (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen). Auch aus der SPD werden Stimmen laut, die die Freigabe fordern. Moskau hat festgestellt, wegen der notwendigen Beteiligung westlicher Soldaten m&uuml;sse ein Einsatz etwa von Marschflugk&ouml;rpern des Typs Storm Shadow als Eintritt in den Krieg gewertet werden &ndash; mit entsprechenden Folgen. Hofreiter erkl&auml;rt ganz im Stil eines Pokerspielers, davon d&uuml;rfe man sich nicht beeindrucken lassen: Moskaus &bdquo;Drohungen&ldquo; h&auml;tten sich &bdquo;wiederholt als leer erwiesen&ldquo;. Das trifft nicht zu, wie Russlands Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 beweist. Auch mit der Durchfahrt zweier deutscher Kriegsschiffe durch die Taiwanstra&szlig;e n&auml;hert sich Berlin dem &Uuml;berschreiten weiterer roter Linien an. Dabei schlugen Berliner Regierungsberater vor kurzem vor, die Bundesregierung solle gegen Fahrten fremder Kriegsschiffe vor den deutschen K&uuml;sten vorgehen, jedenfalls dann, wenn es sich um russische Kriegsschiffe handle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9684\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Scheitern im Blick: Strategie des Westens f&uuml;r Ukraine-Krieg<\/strong><br>\nAm Wochenende waren in Kiew 700 Vertreter der westlichen &raquo;Kriegspartei&laquo; zu einer Konferenz der Stiftung &raquo;Yalta European Strategy&laquo; versammelt und rangen &ouml;ffentlich die H&auml;nde. (&hellip;)<br>\nEs geht den Eliten des kollektiven Westens nur am Rande um die Ukraine. Es geht ihnen um sich selbst, um die Weltordnung, die sie 1991 geschaffen haben und konservieren wollen. Und um deren &Auml;nderung nach russischem Narrativ der Krieg in der Ukraine in Wahrheit gef&uuml;hrt wird. Allgemeiner Konsens in Kiew war: Her mit den Langstreckenwaffen und der Erlaubnis f&uuml;r die Ukraine, sie auf Ziele im Inneren Russlands zu verschie&szlig;en. Wenn dies gegeben sei, zitierte Bild am Wochenende aus dem &raquo;Friedensplan&laquo; von Wolodimir Selenskij, dann k&ouml;nne die Ukraine &raquo;lokalen Waffenstillst&auml;nden an einzelnen Frontabschnitten zustimmen&laquo;. Von seiten der ukrainischen Pr&auml;sidialverwaltung wurde der Bericht als &raquo;Fake&laquo; dementiert. Wer also l&uuml;gt hier?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/483808.scheitern-im-blick.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ehemaliger Generalinspekteur warnt vor &bdquo;Point of no return&ldquo; im Falle weiterer Waffenlieferungen<\/strong><br>\nMit Blick auf die Diskussion um die Lieferung weitreichender Waffen an die Ukraine mahnt Harald Kujat, einstiger Generalinspekteur der Bundeswehr, der Westen m&uuml;sse aufpassen, nicht andauernd &bdquo;neue rote Linien&ldquo; zu &uuml;berschreiten. F&uuml;r die Ukraine hat er einen Vorwurf &uuml;brig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article253516644\/Ukraine-Krieg-Ehemaliger-Generalinspekteur-warnt-vor-Point-of-no-return-im-Falle-weiterer-Waffenlieferungen.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nahostkonflikt: &ldquo;Die Kampfansagen starten im Kindergarten&rdquo;<\/strong><br>\nSeit Jahrzehnten bekriegen sich Israelis und Pal&auml;stinenser. K&ouml;nnen sie &uuml;berhaupt noch Frieden schlie&szlig;en? Der Psychologe Daniel Bar-Tal &uuml;ber Feindbilder und Opfermythen<br>\nDIE ZEIT: Obwohl Frieden f&uuml;r alle das Beste w&auml;re, scheint er im Nahen Osten unm&ouml;glich zu erreichen. Neben den politischen Verwerfungen: Gibt es daf&uuml;r auch psychologische Erkl&auml;rungen?<br>\nDaniel Bar-Tal: Diese Frage hat mich mein ganzes Forscherleben umgetrieben. Heute bin ich &uuml;berzeugt, dass sich in Israel und Pal&auml;stina ein spezielles Ethos entwickelt hat, das den Konflikt unl&ouml;sbar werden l&auml;sst.<br>\nZEIT: Was meinen Sie damit?<br>\nBar-Tal: Im Fall der israelischen und der pal&auml;stinensischen Gesellschaft sind kollektives Ged&auml;chtnis, Emotionen und Psyche allesamt auf den Konflikt ausgerichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2024\/39\/nahostkonflikt-israel-palaestina-feindbilder-daniel-bar-tal\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Medien k&ouml;nnen auch Israels Angaben nicht &laquo;unabh&auml;ngig pr&uuml;fen&raquo;<\/strong><br>\nNur bei den Angaben der Gaza-Gesundheitsbeh&ouml;rden wiederholen sie: Die Zahl der Toten sei &laquo;nicht unabh&auml;ngig zu &uuml;berpr&uuml;fen&raquo;.<br>\nAls Beispiel soll ein Artikel dienen, den ich auf &laquo;Zeit Online&raquo; am 2. August 2024 entdeckte. Er trug die &Uuml;berschrift &laquo;Israel bezeichnet get&ouml;teten Journalisten als Hamas-K&auml;mpfer&raquo;. Der Titel h&auml;tte in fast jedem Medium in Deutschland stehen k&ouml;nnen. Es wurde der israelische Informations-Minister zitiert. &laquo;Zeit Online&raquo; erg&auml;nzte nicht etwa, dass diese Angabe &laquo;nicht unabh&auml;ngig &uuml;berpr&uuml;ft werden kann&raquo;.<br>\nDer gleiche Minister hatte im Juni den TV-Kanal Al-Jazeera als &laquo;Sprachrohr des Terrorismus im Dienst der Hamas&raquo; bezeichnet.<br>\nDas ist die g&auml;ngige Erz&auml;hlung: Es sind Terroristen. Israel bek&auml;mpft nur Terroristen. Wo ist denn das Problem?<br>\nGegen das Bek&auml;mpfen von Terroristen kann man nichts einwenden. Allerdings geht die israelische Seite mit dem Begriff Terrorismus sehr grossz&uuml;gig um. Der israelische Vertreter bei der Uno bezeichnete sogar die Uno als einen Hort des Terrorismus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/medienkritik\/medien-koennen-auch-israels-angaben-nicht-unabhaengig-pruefen\/\">Michael L&uuml;ders auf Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Journalisten in Deutschland fordern Pressefreiheit im Gazakrieg<\/strong><br>\nRund 230 Journalisten in Deutschland haben bis Montag einen Appell f&uuml;r Pressefreiheit im Gazakrieg unterzeichnet, in dem sie Schutz f&uuml;r Journalisten in Gaza, die Aufhebung des israelischen Einreiseverbots f&uuml;r unabh&auml;ngige internationale Berichterstatter sowie keine ungepr&uuml;fte &Uuml;bernahme von Darstellungen von Kriegsparteien in der Berichterstattung fordern:<br>\nIn Gaza ist die Lage f&uuml;r Journalist:innen aktuell gef&auml;hrlicher als irgendwo sonst auf der Welt. Die Organisation &raquo;Reporter ohne Grenzen&laquo; gibt an, dass seit dem Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober und dem einsetzenden Gazakrieg 140 Medienschaffende durch die israelische Milit&auml;roffensive in Gaza get&ouml;tet worden sind. (&hellip;)<br>\nH&auml;ufig bedienen Medienschaffende sich zudem vereinfachender Erkl&auml;rungsmuster, pal&auml;stinensische Perspektiven kommen zu selten vor. Damit verletzen diese Redaktionen seit elf Monaten regelm&auml;&szlig;ig journalistische Prinzipien wie die Sorgfaltspflicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/483925.journalisten-in-deutschland-fordern-pressefreiheit-im-gazakrieg.html%20\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die neue deutsche Migrationspolitik (II)<\/strong><br>\nDie Bundesregierung wird usbekische Fl&uuml;chtlinge nach Usbekistan abschieben und im Gegenzug gut ausgebildete, mutma&szlig;lich sehr gut deutsch sprechende Usbeken als Fachkr&auml;fte in Deutschland empfangen. Dies sieht ein Migrationsabkommen vor, das am Sonntag anl&auml;sslich eines Besuchs von Bundeskanzler Olaf Scholz im usbekischen Samarkand unterzeichnet worden ist. Die &bdquo;M&ouml;glichkeit, Talente &hellip; nach Deutschland zu holen&ldquo;, sowie &bdquo;gleichzeitig die Prozesse der R&uuml;ckf&uuml;hrung&ldquo; &ouml;konomisch nicht n&uuml;tzlicher Fl&uuml;chtlinge zu beschleunigen, geh&ouml;rten zusammen, erkl&auml;rt Scholz. Wie der Sonderbevollm&auml;chtigte der Bundesregierung f&uuml;r die neuen Migrationsabkommen mitteilt, sei Usbekistans Regierung zudem bereit, die Ausbildung ihrer B&uuml;rger ganz &bdquo;auf Deutschland zuzuschneiden&ldquo;. Scholz&lsquo; Zentralasienreise geht am heutigen Dienstag in Kasachstan mit dem zweiten &bdquo;Z5+1&ldquo;-Gipfel zu Ende, zu dem der Kanzler mit den Pr&auml;sidenten aller f&uuml;nf Staaten Zentralasiens zusammentrifft. Ziel ist es, den deutschen Einfluss in der Region gegen&uuml;ber Russland und China zu steigern. Berlin und die EU haben dies allerdings in der Vergangenheit bereits mehrmals versucht &ndash; ohne Erfolg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9686\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Digitale Visa: Baerbock-Mitarbeiterin wechselte zu Firma, die Millionenauftrag vom Ausw&auml;rtigen Amt erhielt<\/strong><br>\nBereits im August berichtete Business Insider, dass eine langj&auml;hrige Amtsmitarbeiterin Ende 2023 zu der Beratungsfirma gewechselt war &ndash; kurz darauf erhielt das Unternehmen Digitalisierungsauftr&auml;ge in H&ouml;he von knapp sechs Millionen Euro. Es soll sich um eine langj&auml;hrige AA-Mitarbeiterin handeln, die vor ihrem Wechsel im Ausw&auml;rtigen Amt im Bereich des &bdquo;Auslandsportals&ldquo; f&uuml;r die Visa-Digitalisierung eingesetzt war &ndash; sp&auml;ter arbeitete sie bei der Digitalberatung ebenfalls am Auslandsportal des Baerbock-Hauses mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/digitale-visa-baerbock-mitarbeiterin-wechselte-zu-firma-die-millionenauftrag-vom-auswaertigen-amt-erhielt-li.2253827%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Beliebte Dreht&uuml;reffekte im Ministerium. Im Medizinbereich schon lange ber&uuml;chtigt, wo hochrangige Beh&ouml;rdenmitarbeiter von EMA in Europa oder FDA in den USA zur Industrie und wieder zur&uuml;ck wechseln -zum Schaden der B&uuml;rger. Und im Hause Baerbock findet man keine Hinweise f&uuml;r Fehlverhalten. Die finanziellen Verhei&szlig;ungen b&uuml;geln alle Skrupel platt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Chatverl&auml;ufe um F&ouml;rdergeldaff&auml;re werfen Fragen auf<\/strong><br>\nBildungsministerin Stark-Watzinger hat darauf bestanden, dass es &uuml;ber den Messenger &ldquo;Wire&rdquo; nur privaten Austausch gab. Ein Teil der Chats liegt nun der ARD vor &ndash; und zeigt: Die private Natur ist zweifelhaft. [&hellip;]<br>\nStark-Watzinger sagte einerseits, jeder Amtstr&auml;ger habe das Recht auf private Kommunikation. Aber sie sagt auch: &ldquo;Sollte sich daraus etwas dienstlich ableiten, dann wird das veraktet. Veraktet wird, was entscheidungsrelevant in einem Ministerium ist.&rdquo; D&ouml;ring bittet nun um diese Veraktung und argumentiert, die &ldquo;Wire&rdquo;-Kommunikation sei relevant f&uuml;r ihren eigenen Fall. Bisher hat das Ministerium die Herausgabe der &ldquo;Wire&rdquo;-Chats mit der Begr&uuml;ndung verweigert, dass es sich nicht um dienstliche, sondern private und informelle Kommunikation handele.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/stark-watzinger-chats-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Einzelhandel: Nur knapp jeder Vierte wird im Einzelhandel nach Tarif bezahlt<\/strong><br>\nIm Jahr 2023 arbeiteten nur 22,9 Prozent der Besch&auml;ftigten in tarifgebundenen Unternehmen. Bei der Bezahlung im Einzelhandel gibt es zudem weiterhin ein Ost-West-Gef&auml;lle.<br>\nIm deutschen Einzelhandel wird weniger als ein Viertel der Besch&auml;ftigten nach Tarif bezahlt. Der Anteil der Einzelhandelsbesch&auml;ftigten, die in tarifgebundenen Unternehmen arbeiten, sei im Jahr 2023 auf 22,9 Prozent gesunken, zitiert die Rheinische Post aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken. Im Jahr 2014 habe die Quote noch bei 38,2 Prozent gelegen, teilte das Ministerium dem Bericht zufolge unter Berufung auf Daten des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit mit. Besch&auml;ftigte in nicht tarifgebundenen Betrieben verdienten im Schnitt rund 500 Euro brutto weniger als ihre nach Tarif bezahlten Kolleginnen und Kollegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2024-09\/einzelhandel-tariflohn-viertel-linke-beschaeftigte\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Autoindustrie schrottreif<\/strong><br>\nDa verlassen Abertausende Karossen im Tagestakt das Band &ndash; und gammeln auf Werksh&ouml;fen vor sich hin. Absatzkrise nennt sich das. Also, von wegen automobil, immobil ist die Lage. Mit Folgen: Die Autoindustrie ist im freien Fall. Immer tiefer. Europaweit. Vertreter des europ&auml;ischen Automobilverbands ACEA treten auf die Kl&ouml;tzer, rammen mit Wucht das Stoppschild in die Piste. Und mahnen: Millionen Jobs seien in der Branche gef&auml;hrdet. Etwa weil versch&auml;rfte EU-Klimavorgaben nicht einzuhalten w&auml;ren, berichtete dpa am Sonnabend aus einem internen Verbandspapier.<br>\nDas Politikum: die sogenannten Flottengrenzwerte. Die legen die Schwellenmarke f&uuml;r den Kohlendioxidaussto&szlig; von Benzinkutschen fest.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/483772.automobilwirtschaft-autoindustrie-schrottreif.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Corona-Pandemie: &ldquo;Keine Aufarbeitung w&auml;re ein gro&szlig;er Fehler&rdquo;<\/strong><br>\nWelche Ma&szlig;nahmen haben Leben gerettet? Und wo sind Fehler passiert? Vertreter der Ampel-Fraktionen beteuern, dass die Corona-Politik aufgearbeitet werden muss. Passiert ist bisher wenig. Aber die Zeit dr&auml;ngt.<br>\nAbsperrband flattert an Kletterger&uuml;sten und Schaukeln, Spielpl&auml;tze sind abgesperrt, Schulen und Kitas geschlossen. Das Leben ist gepr&auml;gt von Abstandsregeln und Maskenpflicht. Diese Zeit wollen einige am liebsten vergessen, f&uuml;r andere sind die Wunden auch heute noch nicht verheilt.<br>\nSo geht es auch Franzi, die eigentlich anders hei&szlig;t. Auch heute hat die Pflegekraft aus Berlin noch Angst davor, ihren Namen zu nennen, weil sie bef&uuml;rchtet, weiter ausgegrenzt zu werden. Sie hat sich damals gegen eine Corona-Impfung entschieden. &ldquo;Weil es so schnell ging, dass der Impfstoff entwickelt wurde. Ich hatte einfach Angst davor, Nebenwirkungen zu bekommen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/corona-aufarbeitung-106.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Lauterbach fordert Corona-Aufarbeitung vor Ende der Legislaturperiode<\/strong><br>\nBundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) fordert eine Aufarbeitung der Corona-Pandemie noch in dieser Legislaturperiode. &bdquo;Wenn wir es nicht machen, dann entsteht einfach der Eindruck, als wenn wir etwas zu verbergen h&auml;tten&ldquo;, sagte der Bundesgesundheitsminister am Sonntag in der ARD-Sendung &bdquo;Bericht aus Berlin&ldquo;. &bdquo;Und das darf nicht stehenbleiben.&ldquo;<br>\nDen Vorschlag von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), einen B&uuml;rgerrat mit der Aufarbeitung zu beauftragen, finde er &bdquo;nicht falsch&ldquo;. Auf ein Format festlegen wolle er sich aber nicht, sagte Lauterbach. &bdquo;Wir brauchen auf jeden Fall ein klares Signal. Wir haben noch die Zeit, das aufzuarbeiten&ldquo;, f&uuml;gte der Gesundheitsminister hinzu.<br>\nInnerhalb der Ampel-Koalition wird weiter dar&uuml;ber diskutiert, in welcher Form die parlamentarische Aufarbeitung der Corona-Pandemie stattfinden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article253525464\/Karl-Lauterbach-fordert-Corona-Aufarbeitung-vor-Ende-der-Legislaturperiode.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eine echte Aufarbeitung der merk-w&uuml;rdigen Coronazeit mit all den politischen Ma&szlig;nahmen bef&uuml;rwortet der derzeitige Pharmalobbyist im Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit offensichtlich nicht. Sein Einsatz f&uuml;r B&uuml;rgerr&auml;te ist daher konsequent. Ein Corona-Untersuchungsausschuss h&auml;tte jedoch viel mehr rechtliche M&ouml;glichkeiten, die wom&ouml;glich von dem einen oder anderen (ehemaligen) Entscheidungstr&auml;ger bef&uuml;rchtet werden. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121362\">&bdquo;B&uuml;rgerrat&ldquo; fordert: &bdquo;Desinformation&ldquo; soll strafbar werden<\/a>. <\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Beruhte die Corona-Impfkampagne auf der Vorspiegelung falscher Tatsachen?<\/strong><br>\nAn den Daten der Impfstoffhersteller gab es fr&uuml;h Kritik. Auch die RKI-Protokolle dokumentieren viele Unsicherheiten. Warum warben Politiker trotzdem f&uuml;r die Impfung?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/corona-impfkampagne-beruhte-sie-auf-der-vorspiegelung-falscher-tatsachen-li.2253739\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Scholz l&uuml;gt im &bdquo;B&uuml;rgerdialog&ldquo; zur deutschen Gasversorgung und zu den Nord Streams<\/strong><br>\nScholz wurde dabei nun auch nach den Nord Streams gefragt und versprach, die Sprengungen aufzukl&auml;ren. Dazu kann man denken, was man will, aber interessant wurde es danach. Der Spiegel schreibt:<br>\n&bdquo;Scholz bezeichnete es zudem als &raquo;fette, dicke L&uuml;ge&laquo;, dass die Bundesregierung auf russisches Erdgas verzichtet habe. Es sei Russland gewesen, das den Gashahn durch die Nord-Stream-1-Pipeline zugedreht habe. Die folgende Preisexplosion, die staatlich gedeckelten Preise und die Suche nach anderen Gaslieferungen habe Deutschland &raquo;weit &uuml;ber 100 Milliarden Euro&laquo; gekostet.&ldquo;<br>\nSchauen wir uns das also noch einmal an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/anti-spiegel.ru\/2024\/scholz-luegt-im-buergerdialog-zur-deutschen-gasversorgung-und-zu-den-nord-streams\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Theo, wir fahren nach rechts<\/strong><br>\nK&uuml;rzlich kopierte ich einen Beitrag von X-ehemals-Twitter, in dem sich jemand anl&auml;&szlig;lich der j&uuml;ngsten AfD-Wahlerfolgen Gedanken zum Umgang mit selbiger machte, und teilte ihn auf Facebook. Es folgten rege Diskussionen, wobei ich die Kommentare auf Facebook nie besonders gewissenhaft verfolge, und danach machte ich mir selber nochmal ein paar Gedanken zum Thema. Hier sind sie.<br>\nEs ging (wie gesagt) um den Umgang mit der AfD.<br>\nGeschrieben hatte das jemand, dem die ritualisierte Anti-Nazi-Emp&ouml;rungspose der letzten Jahre zunehmend sauer aufstie&szlig;.<br>\nWenn man fertig ist mit Emp&ouml;ren und kurz Luft holt, wird man n&auml;mlich mit Blick auf die Wahlergebnisse feststellen, dass Demos und Omas und sonstwas gegen Rechts am Ende nichts bewirken. Eher im Gegenteil. Das ganze sieht mir immer mehr aus wie ein abgekartetes Spiel, bei dem die Rollen und Interaktionen von vornherein feststehen. Im Theater ist das sehr sch&ouml;n, in der Realit&auml;t erm&uuml;dend. Oder wollt ihr das selber? Eure immergleiche Rolle in einer Tragikom&ouml;die spielen, bei der man den Ausgang sowieso schon kennt? Riesengro&szlig;e Demo gegen rechts, und dann gewinnt die AfD?<br>\nMan kann bei allem, was man tut, zwei Fragen stellen: \n<ul>\n<li>Ist es moralisch geboten?<\/li>\n<li>Bewirkt es das, was ich bewirken will (also Gutes)?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gesinnungs- bzw. Verantwortungsethik nennt sich das. Den Deutschen wird oft nachgesagt, sie neigten zu ersterem. Mag sein. Ich bevorzuge letzteres, denn die sch&ouml;nste Gesinnung n&uuml;tzt nichts, wenn ich am Ende damit nichts oder sogar Schlimmes bewirke.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/d-trick.de\/blog\/theo-wir-fahren-nach-rechts\/\">Dietrich Br&uuml;ggemann<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Rechts um<\/strong><br>\nWenn am 29. September der &ouml;sterreichische Nationalrat neu gew&auml;hlt wird, k&ouml;nnte die FP&Ouml; erstmals st&auml;rkste Kraft werden. Die SP&Ouml; liegt derweil selbstverschuldet im Koma.<br>\nVier F&uuml;nftel halten die Neutralit&auml;t nach wie vor als Eckstein der &ouml;sterreichischen Verfasstheit hoch, ein NATO-Beitritt wird daher ebenfalls von gut zwei Dritteln der &Ouml;sterreicherinnen und &Ouml;sterreicher abgelehnt. Dass selbiger ausgerechnet von der ehemaligen Friedenspartei &raquo;Die Gr&uuml;nen&laquo; propagiert und von der FP&Ouml; heftig bek&auml;mpft wird, zeugt von der Umwertung aller Werte in einer Gesellschaft, in der jedes Ding mit seinem Gegenteil schwanger zu gehen scheint. W&auml;hrend in den Medien vor allem das Duell zwischen &Ouml;VP-Kanzler Karl Nehammer und seinem FP&Ouml;-Herausforderer Kickl wortreich verhandelt wird, findet die SP&Ouml; nicht aus ihrer selbst gew&auml;hlten Isolation heraus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/483754.nationalratswahlen-%C3%B6sterreich-rechts-um.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-121391","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/121391","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=121391"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/121391\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":121393,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/121391\/revisions\/121393"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=121391"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=121391"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=121391"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}