{"id":12148,"date":"2012-02-07T08:36:11","date_gmt":"2012-02-07T07:36:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148"},"modified":"2012-02-07T08:36:11","modified_gmt":"2012-02-07T07:36:11","slug":"hinweise-des-tages-1542","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148#h01\">Wiglaf Droste &ndash; Gr&uuml;nes Bio-Siegel: Was &raquo;Stuttgart 21&laquo; lehrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148#h02\">Michael Hudson &ndash; Gute Bank, b&ouml;se Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148#h03\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148#h04\">Schwache Reallohnentwicklung in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148#h05\">Joseph E. Stiglitz &ndash; Die Vereinnahmung der EZB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148#h06\">Genie&szlig;en Sie den Konjunkturrausch!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148#h07\">Asmussen: Der Fiskalpakt ist die Medizin gegen Disziplinmangel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148#h08\">S&ouml;der, Sommer, R&uuml;rup &ndash; irgendwie geh&ouml;ren sie zusammen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148#h09\">Lobby-Kunst und Renten-GAU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148#h10\">Krankenversicherung: Nie mehr zweite Klasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148#h11\">Jetzt mit einem B&uuml;rgerbegehren die HSK-Privatisierung stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148#h12\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148#h13\">Das Imperium schl&auml;gt zur&uuml;ck: Anstieg linksmotivierter Straftaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148#h14\">&raquo;Angst vor Eingriffen in unsere Freiheitsrechte&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148#h15\">5.157 Euro f&uuml;r die eigene Abschiebung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148#h16\">Gesten der Unterwerfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148#h17\">Kriminalisierung der Linkspartei schreitet voran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148#h18\">Nahles: Merkel muss nach Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12148#h19\"> zu guter Letzt: Punk Economics &ndash; Europe&rsquo;s austerian state of play<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12148&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wiglaf Droste &ndash; Gr&uuml;nes Bio-Siegel: Was &raquo;Stuttgart 21&laquo; lehrt<\/strong><br>\nGut 16 Monate ist es her, da&szlig; in Stuttgart die Staatsmacht zeigte, zu welchen Mitteln sie greift, wenn es mit der Demokratie dann aber auch mal gut ist: Am 30. September 2010, der seitdem als &raquo;Schwarzer Donnerstag&laquo; Geschichte macht, ging die Polizei weisungsgem&auml;&szlig; mit gro&szlig;er Brutalit&auml;t gegen Demonstranten vor, &hellip;&laquo;<br>\nDie Gewalt zeigte Wirkungen verschiedener Art; an der Oberfl&auml;che gab es Emp&ouml;rung und gro&szlig;es Medieninteresse, aber in vielen Gegnern von &raquo;Stuttgart 21&laquo; wirkte das Entsetzen langfristig tiefer: Wenn die derartig ernst machen, bin ich dann doch lieber in der dritten Reihe oder weg. &hellip;<br>\nUnd so kam ein Schlichter ins Spiel&hellip;  der alte Jesuit Heiner Gei&szlig;ler, der schon als CDU-Generalsekret&auml;r Pazifismus und Appeasement-Politik nicht auseinanderhalten konnte oder wollte und der seit 2007 als ATTAC-Mitglied auf dufte macht.<br>\nVon da an ging&rsquo;s bergab. Es wurde &uuml;ber &raquo;Stre&szlig;tests&laquo; geredet, &uuml;ber Gutachten und Gegengutachten, die Sache wurde auf eine rein technische Ebene gehievt, auf der daf&uuml;r bezahlte &raquo;Experten&laquo; sprachen und Demonstranten in die &raquo;Davon versteht ihr nichts&laquo;-Ecke gedr&auml;ngt wurden. Da&szlig; es nicht um Z&uuml;ge ging oder geht, sondern um Immobilien, um Geld und um Macht, war kein Thema mehr. So entpolitisiert man den Protest und erniedrigt ihn zur Begleitfolklore, die dann als &raquo;demokratische Teilhabe&laquo; gelobt wird. Und wenn alle lieb sind, d&uuml;rfen sie sich hinterher sogar im Fernsehn ankucken und sich daf&uuml;r loben lassen, wie sch&ouml;n &raquo;bunt&laquo; und &raquo;lebendig&laquo; doch ihr &raquo;Beitrag zur Demokratie&laquo; ist. W&auml;hrend die Erwachsenen die Beute unter sich aufteilen.<br>\nAn diesem Vorgang hatten Sozialdemokraten und Gr&uuml;ne in Baden-W&uuml;rttemberg so lange nicht partizipieren d&uuml;rfen; nun konnten sie endlich mitschwimmen auf dem sch&ouml;nsten Flu&szlig; der Welt, dem Flu&szlig; des Geldes. Sie mu&szlig;ten die Sache nur f&uuml;r legal erkl&auml;ren, und das taten sie auch, mit gr&uuml;nem Bio-Siegel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/02-06\/029.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>AM:<\/strong> Ein sehr lesenswerter Artikel. Schade, dass nicht alle Stuttgarter Demonstranten NachDenkSeiten lesen. Dann h&auml;tten sie von Anfang an die wahre Rolle des Schlichters kann. Wiglaf Droste hat die Rolle noch besser beschrieben, als wir das im Herbst 2010 taten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Michael Hudson &ndash; Gute Bank, b&ouml;se Bank<\/strong><br>\nWarum kapitulieren die Staaten vor der Macht der Banken? Es gibt Beispiele genug in der Geschichte f&uuml;r eine Politik, bei der die Banken produktive Aufgaben hatten. [&hellip;]<br>\nWenn es in der Schuldenkrise einen Silberstreif am Horizont gibt, dann ist es die Erkenntnis, dass es so mit den Banken nicht weitergehen kann. Uns bleibt gar nichts anderes &uuml;brig, als das System neu zu strukturieren. Die entscheidende Frage ist, wer im Wirtschaftsleben das letzte Wort hat &ndash; der Staat oder der Finanzsektor. Vor einem Jahrhundert wusste man noch, wie ein produktiver Bankensektor aussehen sollte. Doch davon haben wir uns weit entfernt. [&hellip;]<br>\nEuropa muss sich entscheiden, welche Interessen Vorrang haben sollen &ndash; die der Banken oder die der Realwirtschaft. Die Geschichte liefert viele Beispiele daf&uuml;r, wie gef&auml;hrlich es ist, vor den Bankern zu kapitulieren, aber auch daf&uuml;r, wie eine andere Politik aussehen k&ouml;nnte, in der die Banken eine produktivere Linie verfolgen. Die wesentlichen Fragen lauten: Haben die Banken ihre historisch sinnvolle Rolle ausgespielt oder k&ouml;nnen sie so umstrukturiert werden, dass die Finanzierung produktiver Kapitalinvestitionen Vorrang hat? K&ouml;nnen staatliche Kredite g&uuml;nstiger sein und vor allem zielgerichteter eingesetzt werden? W&auml;re es nicht sinnvoller, die Wirtschaft durch einen Schuldenschnitt anzukurbeln, statt aggressiven Gl&auml;ubigern immer mehr Geld in den Rachen zu werfen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/schuldenkrise-gute-bank-boese-bank-11637849.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ulrike Herrmann &ndash; Maximale Dem&uuml;tigung der Griechen<\/strong><br>\nAn verr&uuml;ckten Vorschl&auml;gen mangelt es nicht, wenn es um Griechenland geht: Frankreichs Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy ist auf die Idee verfallen, ein &ldquo;Sonderkonto&rdquo; einzurichten. Dorthin sollen alle griechischen Steuern flie&szlig;en, um die Schulden zu bedienen. Kanzlerin Merkel scheint diesen Vorschlag irgendwie zu unterst&uuml;tzen. Geplant ist also die maximale Dem&uuml;tigung der Griechen, die ihre staatliche Souver&auml;nit&auml;t abgeben m&uuml;ssten. Dagegen war der &ldquo;Sparkommissar&rdquo; harmlos, den Merkel vor knapp zwei Wochen vorschlug, um in Griechenland f&uuml;r Ordnung zu sorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!87162\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Ackermann will Griechenland 70 Prozent der Schulden erlassen<\/strong><br>\nDas wochenlange Ringen ist wom&ouml;glich vorbei: Deutsche-Bank-Chef Ackermann sagt, die privaten Gl&auml;ubiger k&ouml;nnten Griechenland statt der H&auml;lfte der Schulden 70 Prozent, vielleicht sogar etwas mehr erlassen. Gekl&auml;rt werden muss vor allem noch die Rolle &ouml;ffentlicher Gl&auml;ubiger. Die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) hat mit mehr als 50 Milliarden Euro so viel griechische Schulden in ihren B&uuml;chern wie sonst kein Institut. Private Banken und Versicherungen dr&auml;ngen darauf, dass auch sie auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten sollen. Bisher weigerten sich die Euro-Regierungen, die EZB miteinzubinden. Doch die Zeichen mehren sich, dass wom&ouml;glich auch sie an einem Schuldenschnitt teilnimmt. Ackermann warnt zugleich vor einem &Uuml;bergreifen der Krise auf Portugal. Wenn es nicht zu einer freiwilligen Einigung komme, k&ouml;nne das dramatische Folgen f&uuml;r andere verschuldete EU-Staaten haben: &ldquo;Wenn Griechenland fallen sollte, ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass Portugal der n&auml;chste Kandidat auf dieser langen Liste ist&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/verhandlungen-mit-den-banken-ackermann-will-griechenland-prozent-der-schulden-erlassen-1.1273755\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Vorschlag Ackermanns, den  er als Vorstandsvorsitzender des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Institute_of_International_Finance\">IIF (Institute of International Finance)<\/a> vortr&auml;gt, zeigt einmal mehr, wie langsam und unentschlossen die Regierungen der Eurozone reagieren. Seit den ersten &Uuml;berlegungen zu einem freiwilligen Schuldenschnitt hat sich, wie nicht anders zu erwarten war, die Gl&auml;ubigerstruktur deutlich ver&auml;ndert. W&auml;hrend zu jenem Zeitpunkt die griechischen Schulden zum gr&ouml;&szlig;ten Teil von der Privatwirtschaft getragen wurden, hat sich heute die Gl&auml;ubigerstruktur verst&auml;rkt zu Lasten der &ouml;ffentliche Hand verschoben. Nach Sch&auml;tzungen der Finanzzeitschrift &ldquo;IFR&rdquo; (kostenpflichtiger Zutritt) halten IMF und Euro-Institutionen griechische Schulden im Nennwert von 144 Mrd. &euro;. Banken und anderen private Finanzinstitute halten Forderungen in der H&ouml;he von 124 Mrd. &euro;. Hinzukommen 82 Mrd. &euro; von privaten Investoren, wie <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/nachrichten\/praezedenzfall_fuer_die_europaeische_zentralbank_1.14661977.html\">Hedge-Funds<\/a>.<\/em><br>\n<em>Wenn schon &uuml;ber den Schuldenschnitt weitgehend ohne Mitwirkung der Parlamente entschieden wird, so w&auml;re doch zu erwarten, dass die Regierungen es schaffen, in einem kleinen Kreis von Verantwortlichen Verschwiegenheit zu bewahren und ihre Ma&szlig;nahmen sozusagen &uuml;ber Nacht umzusetzten. So kann die sich verspekulierende Privatwirtschaft in aller Ruhe das Feld r&auml;umen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ich z&auml;hle jetzt bis drei, Herr Hellas!<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120207_zgL.jpg\" alt=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.harmbengen.de\/Zeitungscartoons.html\">Harm Bengen<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schwache Reallohnentwicklung in Deutschland<\/strong><br>\nHeute berichtete das Statistische Bundesamt (Destatis) von gesunkenen Reall&ouml;hnen in Deutschland. In Q4 2011 sank der Reallohnindex um -0,2% zum Vorjahresquartal und damit um die erste negative Rate seit Q4 2009. Selbst die negative Rate ist noch eine Besch&ouml;nigung, denn der Reallohnindex basiert auf der viertelj&auml;hrlichen Verdiensterhebung und diese spiegelt nur die Bruttomonatsverdienste einschlie&szlig;lich der Sonderzahlungen nach Abzug des Anstiegs beim Verbraucherpreisindex (VPI) von Vollzeitbesch&auml;ftigten wider. Alle relevanten Problemfelder des Arbeitsmarktes bleiben bei der Verdiensterhebung und damit beim Reallohnindex ausgespart und damit relativiert sich auch die Aussagekraft des Reallohnindex.<br>\nDenn nicht einbezogen bei der Verdiensterhebung werden alle Teilzeitbesch&auml;ftigten, geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigen, Auszubildende, Praktikanten, Personen, die keinen Verdienst f&uuml;r ihre Leistung erhalten, t&auml;tige Inhaber, Mitinhaber und Familienangeh&ouml;rige ohne Arbeitsvertrag, ausschlie&szlig;lich auf Honorarbasis bezahlte Personen und Personen in so genannten 1-Euro-Jobs.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/schwache-reallohnentwicklung-in-deutschland\/\">Querschuesse<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2012\/02\/PD12__042__623,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Immerhin wird die Meldung des Statistischen Bundesamtes in den Medien unterschiedlich bewertet. W&auml;hrend die SZ titelt: &bdquo;Aufschwung kommt im Portemonnaie an&ldquo;, schreibt die FTD: &ldquo;Inflation frisst Lohnplus auf&rdquo; und verweist auf den Trend des letzten Halbjahres.  Interessant w&auml;re es, die vom StaBu erw&auml;hnten Einmalzahlungen heraus zurechnen. Den langfristigen Trend &auml;ndert das Lohnplus von 2011 sowieso nicht. Das DIW hatte zwischen 2000 und 2010 einen Reallohnverlust um 4,2 Prozent errechnet (Durchschnittswert), nimmt man den Median (h&auml;ufigster Wert), also die Massenkaufkraft, ist das reale Bruttoerwerbseinkommen je Monat in diesem Zeitraum um 7,4 Prozent gesunken &ndash; in Betr&auml;gen von 2096 Euro auf 1941 Euro (in Preisen von 2005).<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Inflation frisst Lohnplus auf<\/strong><br>\nIm Schlussquartal 2011 stiegen zwar die Nominall&ouml;hne in Deutschland &ndash; allerdings nicht so stark wie die Verbraucherpreise. Damit sinken die Reall&ouml;hne zum ersten Mal seit zwei Jahren.<br>\nDer kr&auml;ftige Anstieg der Verbraucherpreise hat zum Jahresende 2011 ein Loch in die Geldbeutel der Arbeitnehmer gerissen. Erstmals seit Ende 2009 sanken im Schlussquartal 2011 die Reall&ouml;hne in Deutschland im Jahresvergleich wieder, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit. Demnach lagen die Nominall&ouml;hne von Oktober bis Dezember voraussichtlich um 2,1 Prozent &uuml;ber dem Niveau des Vorjahresquartals. Da die Verbraucherpreise gleichzeitig um 2,3 Prozent anzogen, ergab sich real ein Lohnminus von 0,2 Prozent.<br>\nIm Gesamtjahr stiegen die Reall&ouml;hne der Vollzeitbesch&auml;ftigten im Vergleich zum Vorjahr nach den ersten Berechnungen der Statistiker um durchschnittlich 1,0 Prozent. 2010 waren sie um 1,5 Prozent gestiegen, 2009 um 0,4 Prozent gesunken.<br>\nQuelle : <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:sinkende-realloehne-inflation-frisst-lohnplus-auf\/60164761.html\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Joseph E. Stiglitz &ndash; Die Vereinnahmung der EZB<\/strong><br>\nNichts illustriert das derzeitige Spiel politischer Gegenstr&ouml;me, Sonderinteressen und kurzsichtiger Wirtschaftspolitik in Europa besser als die Debatte &uuml;ber die Umstrukturierung der griechischen Staatsschuld. Deutschland beharrt auf einer tief greifenden Umstrukturierung &ndash; mit einem &bdquo;Haircut&ldquo; von mindestens 50% f&uuml;r die Inhaber von Staatsanleihen &ndash;, w&auml;hrend die Europ&auml;ische Zentralbank darauf besteht, dass jede Umstrukturierung der Schulden freiwillig erfolgen muss. [&hellip;]<br>\nDie Haltung der EZB ist merkw&uuml;rdig. Man sollte hoffen, dass die Banken das Ausfallrisiko der von ihnen gehaltenen Anleihen durch den Abschluss entsprechender Versicherungen gesteuert haben. Und wenn sie Versicherungen abgeschlossen haben, w&uuml;rde eine Regulierungsbeh&ouml;rde, der die Stabilit&auml;t des Systems zu Herzen liegt, sicher gehen wollen, dass der Versicherer im Schadensfall auszahlt. Aber die EZB will, dass die Banken einen Verlust von 50% ihrer Anleihebest&auml;nde erleiden, ohne dass Versicherungsleistungen ausgezahlt werden m&uuml;ssen.<br>\nEs gibt drei Erkl&auml;rungen f&uuml;r die Haltung der EZB, und keine wirft ein gutes Licht auf das Institut und sein Verhalten als Regulierungs- und Aufsichtsorgan. Die erste Erkl&auml;rung ist, dass die Banken tats&auml;chlich keine Versicherungen abgeschlossen haben und dass einige spekulative Positionen halten. Die zweite ist, dass die EZB wei&szlig;, dass es dem Finanzsystem an Transparenz fehlt &ndash; und dass die Anleger wissen, dass sie die Folgen eines unfreiwilligen Zahlungsausfalls, der zu einem Einfrieren der Kreditm&auml;rkte wie nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers&rsquo; im September 2008 f&uuml;hren k&ouml;nnte, nicht bemessen k&ouml;nnen. Und die dritte ist, dass die EZB m&ouml;glicherweise die wenigen Banken sch&uuml;tzen will, die die Versicherungen &uuml;bernommen haben. [&hellip;]<br>\nEs gibt zudem kaum Anzeichen daf&uuml;r, dass eine tief greifende unfreiwillige Umstrukturierung weniger traumatisch ablaufen w&uuml;rde als eine tief greifende freiwillige Umstrukturierung. M&ouml;glicherweise versucht die EZB, indem sie auf Freiwilligkeit beharrt, sicherzustellen, dass die Umstrukturierung nicht tief geht; aber in diesem Fall r&auml;umt sie den Interessen der Banken den Vorzug vor denen Griechenlands ein, das zur Bew&auml;ltigung der Krise eine tief greifende Umstrukturierung braucht. Tats&auml;chlich gibt die EZB den Interessen der wenigen Banken, die Credit Default Swaps ausgegeben haben, m&ouml;glicherweise den Vorzug ein vor jenen Griechenlands, der europ&auml;ischen Steuerzahler und jener Gl&auml;ubiger, die umsichtig gehandelt und sich versichert haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/stiglitz148\/German\">Project Syndicate<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Genie&szlig;en Sie den Konjunkturrausch!<\/strong><br>\nTrotz Euro-Krise und globalem Abschwung: Die deutsche Wirtschaft entwickelt sich viel besser als gedacht &ndash; weil wir von der Krise der anderen profitieren. Nur die Deutschen selbst k&ouml;nnen ihr Gl&uuml;ck noch nicht so richtig fassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,813534,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> W&auml;hrend das ifo-Institut und die SPIEGEL-Redaktion sinnentr&uuml;ckt auf dem Vulkan tanzen, sind die Menschen kl&uuml;ger, wissen sie doch, dass sich die abstrakten Prognosen sich ganz sicher nicht in ihrem Geldbeutel abbilden. Die Formulierung, dass die &bdquo;Deutschen ihr Gl&uuml;ck selbst nicht fassen k&ouml;nnen&ldquo;, ist jedoch an Dummdreistigkeit kaum zu &uuml;berbieten. Der SPIEGEL scheint endg&uuml;ltig die Bodenhaftung verloren zu haben und versch&auml;rft sein polemisch-propagandistischen Ton von Woche zu Woche.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Asmussen: Der Fiskalpakt ist die Medizin gegen Disziplinmangel<\/strong><br>\nOhne Zweifel, der neue Fiskalpakt liefert einen wichtigen Beitrag zur St&auml;rkung der europ&auml;ischen Fiskalregeln. Er ist die richtige Medizin f&uuml;r das, was wir als eine der Hauptursachen der Staatsschuldenkrise erkannt haben: die mangelnde haushaltspolitische Disziplin. Sowohl die Einigung auf eine gemeinsame Diagnose der Krisenursache also auch das z&uuml;gige &Uuml;bereinkommen in der Frage, wie die Krise am besten zu beheben sei, sind ein Erfolg. Dass das Ergebnis, der &ldquo;Vertrag &uuml;ber Stabilit&auml;t, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion&rdquo;, von allen EU-Mitgliedstaaten mit Ausnahme des Vereinigten K&ouml;nigreichs und der Tschechischen Republik unterzeichnet wird, kann sich sehen lassen.<br>\nDie Verankerung des Prinzips eines strukturell ausgeglichenen Haushalts in nationalen Verfassungen st&auml;rkt die Verpflichtung zu einer soliden Fiskalpolitik. Insbesondere die nationale Verwurzelung einer soliden Haushaltspolitik ist kaum zu &uuml;bersch&auml;tzen: Regierungen und Parlamente werden zu nachhaltiger Finanzpolitik verpflichtet, nicht weil &bdquo;Br&uuml;ssel&ldquo; das einfordert, sondern weil der jeweilige Souver&auml;n dies als Grundfeste der nationalen Wirtschafts- und Finanzpolitik erkannt und festgeschrieben hat. Dies gibt dem Fiskalpakt entscheidende Legitimit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/gastbeitraege\/gastkommentar-der-fiskalpakt-ist-die-medizin-gegen-disziplinmangel\/6165370.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Auf diesen Beitrag weisen wir nur hin, weil Asmussen in Reinform den herrschenden Mythos beschreibt, wonach die Staatsschulden die eigentliche Ursache f&uuml;r die Krise seien. (Siehe dazu <a href=\"\/?p=12137\">Flassbeck, Zehn Mythen der Krise<\/a>) Niemand, der nicht ein ideologisches Brett vor dem Kopf hat, kann doch bestreiten, dass weltweit die Schulden nach der Finanzkrise und wegen der von ihr ausgel&ouml;sten Rezession und der Rettung von Banken so bedenklich angewachsen sind, dass auf Staatsanleihen Spekulationsattacken stattfanden. Es ist unglaublich, dass einer wie Asmussen, der einer der Hauptbetreiber der Deregulierung der Finanzm&auml;rkte in Deutschland war und damit wesentlich mitverantwortlich f&uuml;r die Bankenkrise ist, nun ungestraft, die Schuld von sich weisen kann und die derzeitige Eurokrise nun wieder den Staaten bzw. der Politik in die Schuhe schieben darf. Und solche Leute werden zu EZB-Direktoren bef&ouml;rdert!<\/em> <\/p>\n<p><em>Im Original: <a href=\"\/upload\/pdf\/120207_vertrag_zur_einrichtung_des_esm.pdf\">Vertrag zur Einrichtung des Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsmechanismus [PDF &ndash; 164,5 KB]<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>S&ouml;der, Sommer, R&uuml;rup &ndash; irgendwie geh&ouml;ren sie zusammen<\/strong><br>\nund helfen, sicherlich anders als von ihnen gedacht, ein St&uuml;ck weit die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland und Europa zu verstehen.<br>\nMan kann nur hoffen, dass der bayerische Finanzminister &uuml;ber seinen eigenen Verantwortungsbereich besser informiert ist, als im Fall Griechenlands. Erstens hat Deutschland noch keinen Cent f&uuml;r Griechenland bezahlt. Zweitens zeigt die folgende Graphik recht eindeutig auf, wie weit Griechenland schon gegangen ist. L&ouml;hne und Wachstum befinden sich im freien Fall; die Preisentwicklung weist in Richtung Deflation, aus der bekanntlich schwer herauszufinden ist&hellip;<br>\nWas hat der DGB-Chef Michael Sommer damit zu tun? Nun, immerhin hat ihm die Welt in einem Interview viel Platz einger&auml;umt, zur Politik in Deutschland und Europa Stellung zu nehmen. Wie und wof&uuml;r er diesen Platz genutzt hat, hat die Welt, und das nicht einmal &uuml;berspitzt, dem Interview zusammenfassend vorangestellt:<br>\n&ldquo;Er r&uuml;hmt die Kanzlerin, gei&szlig;elt die Linkspartei &ndash; und r&auml;umt ein, dass Zeitarbeit ein sinnvolles Instrument zur Flexibilisierung des Arbeitsmarkts sein kann.&rdquo;<br>\n&ldquo;Er&rdquo;, nur damit an dieser Stelle keine Missverst&auml;ndnisse entstehen, ist Sommer und nicht etwa der Pressesprecher des Kanzleramts&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=2009\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lobby-Kunst und Renten-GAU<\/strong><br>\nSozialpolitisch ist das Ganze ein Skandal, volkswirtschaftlich nutzlos, konjunkturpolitisch Gift, versicherungsmathematisch grenzt es an legalen Betrug, und nun stimmen nicht einmal die demographischen Grundannahmen: Die Rede ist von den Riester-Renten. Stetig sinkende Geburtenraten, langlebige Alte &ndash; der demograpische Stress eben. Zur Zeit stehen jedem ab einem Alter von 65 drei Menschen im Arbeitsalter gegen&uuml;ber. 2040 dagegen m&uuml;ssten drei Arbeitende schon f&uuml;r zwei Ruhest&auml;ndler aufkommen. Nur noch 1,4 Geburten pro Frau in Deutschland &ndash; das ist die Kernziffer hinter solchen Prognosen. Und das ist die Rechtfertigung f&uuml;r all die rentensenkenden Reformkaskaden und f&uuml;r das kampagnenhafte Hochtreiben einer Privatvorsorge, die eher den Versicherungen nutzt als den Versicherten.<br>\nDoch im September letzten Jahres hat das Max-Planck-Institut f&uuml;r Demographie neue Resultate vorgelegt. Und die f&uuml;hren zu zwei Korrekturen. Zum Ersten liegt die durchschnittliche Geburtenzahl pro Frau in der Bundesrepublik nicht bei 1,4, sondern bei mindestens 1,6.[1] Denn dass die Geburtenzahlen pro Jahr sinken, erkl&auml;rt sich nicht ausschlie&szlig;lich aus einem Verzicht auf Kinder, sondern auch aus der Verschiebung von Geburten in h&ouml;here Lebensalter. Das wurde bisher unzureichend ber&uuml;cksichtigt. Inzwischen liegt das Durchschnittsalter bei der Geburt des ersten Kindes bei fast 29 Jahren. Folglich wird es in kommenden Jahrzehnten pro Rentner mehr Menschen im Arbeitsalter geben, als bisher unterstellt. Allein deshalb schon ist die Rente erst ab 67 &uuml;berfl&uuml;ssig. Denn bei einer mittleren Rentenbezugsdauer von 17 Jahren und einer Korrektur der zu erwartenden Geburtenzahlen um 15 Prozent sind ceteris paribus gut zwei Rentenjahre mehr finanzierbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/februar\/lobby-kunst-und-renten-gau\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Krankenversicherung: Nie mehr zweite Klasse<\/strong><br>\nIn Deutschland steht eine Revolution bevor: Die Zeit der privaten Krankenversicherung neigt sich dem Ende zu. Was kommt nun? &hellip;<br>\nDie private Krankenversicherung hat immer weniger Anh&auml;nger: Die Versicherten klagen &uuml;ber exorbitant hohe Beitr&auml;ge f&uuml;r alte Menschen, schnell steigende Pr&auml;mien f&uuml;r die Jungen und &uuml;ber Rechnungen, die nicht komplett ersetzt werden. Axel Kleinlein, Chef des Bundes der Versicherten, sch&auml;tzt, dass mindestens jeder vierte Privatpatient ins gesetzliche System wechseln m&ouml;chte. Momentan sei dieser Wunsch in Beratungsgespr&auml;chen das &raquo;Thema Nummer eins&laquo;, weil zur Jahreswende viele Pr&auml;mien gestiegen sind. Mit den Klagen &auml;ndert sich das &ouml;ffentliche Bild der PKV, deren Versicherte vor Kurzem noch als Gewinner galten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/06\/Private-Krankenversicherung\">ZEIT online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sehr gut besuchte Informationsveranstaltung &uuml;ber Klinikprivatisierungen: Jetzt mit einem B&uuml;rgerbegehren die HSK-Privatisierung stoppen<\/strong><br>\nDie Hintergr&uuml;nde und Ursachen der immer weiter um sich greifenden Welle von Krankenhausprivatisierungen und der Widerstand gegen die drohende (Teil-)Privatisierung der Dr. Horst Schmidt-Kliniken standen im Mittelpunkt einer sehr gut besuchten Informations- und Diskussionsveranstaltung am 30. Januar 2012 in Wiesbaden. Eingeladen hatte das Aktionsb&uuml;ndnis f&uuml;r eine kommunale HSK.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hsk-pro-kommunal.de\/aktuelles\/\">B&uuml;ndnis f&uuml;r eine kommunale HSK<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Beitr&auml;ge zu Geschichte, Wirtschaft und Politik<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ag-friedensforschung.de\/regionen\/Syrien\/Welcome.html\">AG Friedensforschung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wenn Sie faktenreiches und kritisches Material zu Syrien und zur internationalen Syrien-Politik suchen. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Eine weitere Empfehlung (nicht nur) f&uuml;r Nahost-Themen ist die ganz hervorragende thail&auml;ndische Internetzeitung <a href=\"http:\/\/www.atimes.com\/\">Asia Times<\/a>, die f&uuml;r ihre hintergr&uuml;ndigen Kommentare und sachlichen Analysen f&uuml;r mich die Referenz in Sachen au&szlig;enpolitischer Berichterstattung ist. Stellvertretend f&uuml;r viele gute Artikel zum Thema &bdquo;Syrien&ldquo; m&ouml;chte ich auf zwei Artikel des Journalisten Pepe Escobar und des ehemaligen indischen Karriere-Diplomaten M.K. Bhadrakumar (wohl einer der profundesten Nah- und Mittelost-Kenner) hinweisen:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Pepe Escobar &ndash; Syria and those &lsquo;disgusting&rsquo; BRICS<\/strong><br>\n[&hellip;] United States Secretary of State Hillary Clinton called the double veto a &ldquo;travesty&rdquo;. Then Clinton duly incited &ldquo;friends of democratic Syria&rdquo; to keep working for regime change, which was the object of the resolution. The copyright for this idea is held by the liberator of Libya, neo-Napoleonic French President Nicolas Sarkozy, who said Paris was already working to create a NATOGCC &ldquo;Friends of the Syrian People Group&rdquo; in charge of implementing the Arab League&rsquo;s regime change plan. Right on cue, Paris puppet Burhan Ghalyun, the head of the Syrian National Council (SNC) &ndash; the opposition umbrella group &ndash; also summoned these countries &ldquo;friendly to the Syrian people&rdquo;. Everybody knows who they are; the US, Britain, France, Israel and GCC members Qatar and Saudi Arabia. With &ldquo;friends&rdquo; like these, the &ldquo;Syrian people&rdquo; certainly don&rsquo;t need enemies. [&hellip;]<br>\nUnited States ambassador to the UN Susan Rice &ndash; a top cheerleader of R2P, also known as humanitarian bombing &ndash; called the double veto &ldquo;disgusting&rdquo;. Even the venerable stones of the Umayyad mosque in Damascus know that only Washington has the right to wield veto power at the UN &ndash; overwhelmingly to protect the state of Israel&rsquo;s right to kill Palestinian men, women and children with tanks and shelling without bothering about pesky UN resolutions.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.atimes.com\/atimes\/Middle_East\/NB07Ak02.html\">Asia Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Vor allem Escobars Informationen &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde der Geschehnisse in Homs sind sehr interessant.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>M.K. Bhadrakumar &ndash; Run-up to proxy war over Syria<\/strong><br>\nIf a date needs to fixed marking the end of &ldquo;post-Soviet era&rdquo; in world politics, it might fall on February 4, 2012. Russia and China&rsquo;s double veto of the Arab League resolution on Syria in the United Nations Security Council constitutes a watershed event. [&hellip;] The first double veto by Russia and China on the Syrian issue in the United Nations Security Council last October was a coordinated move that sought to scuttle a resolution that might be seized by the Western alliance to mount a military operation in Syria. But the repeat double veto on a motion pressing Syria&rsquo;s President Bashar al-Assad to abandon power conveys a much bigger meaning. [&hellip;]<br>\nOn the other hand, the West does not accept Russia as an arbiter in Syria and is bent on frustrating Moscow&rsquo;s repeated attempts to bring the Syrian factions and government to political dialogue. Moscow senses that President Bashar Al-Assad&rsquo;s political standing is weakening while the West calculates that the Russian stance becomes increasingly untenable.<br>\nThe West has chosen to ignore China&rsquo;s stance. Obviously, the West is dismissive about the dragon&rsquo;s pretensions in the Middle East, whereas it takes the bear seriously, given its vast experience historically in the affairs of that region. So, the West&rsquo;s propaganda barrage is pitting Russia as a hurdle to democratic reforms and change in the Middle East. The US ambassador to the UN Susan Rice chose her words carefully while grandstanding that she felt &ldquo;disgusted&rdquo; at Russia&rsquo;s veto.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.atimes.com\/atimes\/China\/NB07Ad01.html\">Asia Times<\/a><\/li>\n<li><strong>Irans Achillesferse<\/strong><br>\nNach dem Scheitern des Syrien-Resolutionsentwurfs im UN-Sicherheitsrat dringt Berlin weiter auf den Sturz seines langj&auml;hrigen Kooperationspartners Baschar al Assad. Der syrische Pr&auml;sident, dessen Repressionsapparate einst Gefangene per Folter auf Verh&ouml;re durch deutsche Beamte vorbereiteten und aktuell f&uuml;r schwerste Massaker verantwortlich sind, habe &ldquo;keine Zukunft mehr&rdquo;, erkl&auml;rt der deutsche Au&szlig;enminister im Einklang mit den &uuml;brigen M&auml;chten des Westens. Unklar ist nach wie vor, in welchem Umfang die bewaffneten Kr&auml;fte der syrischen Rebellen von prowestlichen Staaten aufger&uuml;stet werden. Laut Berichten ging jetzt ein Massaker an Dutzenden Christen in Homs auf ihr Konto. Der wohl kaum noch abzuwendende B&uuml;rgerkrieg in Syrien n&uuml;tzt geostrategischen Pl&auml;nen des Westens, die darauf abzielen, Iran zu isolieren. Dies belegen Korrespondentenberichte aus Israel. Im Syrien-Konflikt zeigt sich exemplarisch, wie Berlin die Menschenrechtsthematik v&ouml;llig willk&uuml;rlich, aber dennoch wirkungsvoll einsetzt: W&auml;hrend die Bundesregierung als Besch&uuml;tzerin der syrischen Opposition auftritt, deren Unterdr&uuml;ckung sie &uuml;ber Jahrzehnte per Kooperation mit syrischen Geheimdiensten beg&uuml;nstigte, schieben deutsche Beh&ouml;rden noch in diesen Tagen syrische Fl&uuml;chtlinge ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58259\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das Imperium schl&auml;gt zur&uuml;ck: Anstieg linksmotivierter Straftaten<\/strong><br>\nViele Zeitungen titeln heute mit Aufmachern wie &bdquo;Zahl linker Gewalttaten deutlich gestiegen&ldquo; oder &bdquo;Linke Gewalttaten: Zahl offenbar sprunghaft gestiegen&ldquo;. Die Bl&auml;tter berufen sich dabei auf einen Bericht der &bdquo;Bild-Zeitung&ldquo;, die angibt, exklusiv &uuml;ber Zahlen aus dem Bundesinnenministerium zu verf&uuml;gen. [&hellip;]<br>\nBevor eine Straftat in Deutschland als rechtsmotiviert eingestuft wird, dies gilt sogar f&uuml;r T&ouml;tungsdelikte, muss der T&auml;ter w&auml;hrend der Tat schon &bdquo;Sieg Heil&ldquo; gerufen oder ein Bekennerschreiben und Nazi-Insignien hinterlassen haben. Um dagegen eine Straf- oder Gewalttat als linksmotiviert einzustufen, reicht es den Beh&ouml;rden meist aus, dass es sich um eine Tat handelt, die man mit der linken Szene assoziiert.<br>\nSo wird das Anz&uuml;nden von Fahrzeugen, unabh&auml;ngig vom tats&auml;chlichen Tatmotiv, gerne als linksmotivierte Straftat gewertet, w&auml;hrend die eingeschlagene Scheibe eines B&uuml;ros der Linkspartei, Angriffe auf Menschen mit ausl&auml;ndischen Wurzeln, auf Homosexuelle oder auf Linke in der Regel nicht automatisch dem rechten Spektrum zugeordnet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jacobjung.wordpress.com\/2012\/02\/06\/das-imperium-schlagt-zuruck-anstieg-linksmotivierter-straftaten\/\">Jacob Jung<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Rechtsextremismus: Kenne deine Gegner!<\/strong><br>\nAls Polizist nahm er Neonazis fest. Als Chef einer Aussteigerinitiative hilft er ihnen, sich von ihrem Milieu abzuwenden. Was Bernd Wagner seit einem Vierteljahrhundert allerdings nicht gelingt: dass Sicherheitsbeh&ouml;rden ihm glauben, wozu diese Szene f&auml;hig ist. Wagner steht in der Kirche und sagt seinen 50 Zuh&ouml;rern: &bdquo;Sie werden vorhin gemerkt haben, dass das keine dummen Menschen sind, sondern Leute, die ihre Ideologie durchdacht vertreten k&ouml;nnen.&ldquo;  Ja, haben sie gemerkt. F&uuml;r viele von ihnen ist diese Erkenntnis auch nicht mehr neu. Sie hatten ja nicht nur Bef&uuml;rchtungen, dass die jungen M&auml;nner in der Kirche gewaltt&auml;tig h&auml;tten werden k&ouml;nnen oder laut und anma&szlig;end, sondern m&ouml;glicherweise die ganze Veranstaltung rhetorisch an sich rei&szlig;en w&uuml;rden. Wie, bitte sch&ouml;n, spricht man mit Leuten, die auf einem anderen Planeten leben? Die sagen, die Erde sei eine Scheibe? Oder, tats&auml;chlich und wortw&ouml;rtlich eine beliebte rhetorische Figur: Auschwitz kann es nicht gegeben haben, weil die Scharniere der Gaskammert&uuml;ren nicht an der optimalen Stelle angebracht seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/kenne-deine-gegner\/6160804.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Bernd Wagner hat mit Ex-Nazif&uuml;hrer Ingo Hasselbach und mit Hilfe der Amadeu Antonio Stiftung und der Freudenberg Stiftung die Initiative EXIT-Deutschland gegr&uuml;ndet: &ldquo;EXIT-Deutschland hilft Aussteigenden, neue Perspektiven au&szlig;erhalb der rechtsextremen Szene zu entwickeln. Dabei vermittelt EXIT Kontakte und gibt praktische Hilfen. EXIT geht auf Fragen von Sicherheit, Soziales und der pers&ouml;nlichen Aufarbeitung ein.&rdquo; Dar&uuml;ber hinaus bietet <a href=\"http:\/\/www.exit-deutschland.de\/EXIT\/Navigation\/Beratung\/Beratung-K333.htm\">EXIT Beratung f&uuml;r Familien<\/a> , die sich Sorgen &uuml;ber die Verstrickung von S&ouml;hnen, T&ouml;chtern, Geschwistern Enkeln in die Naziszene machen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&raquo;Angst vor Eingriffen in unsere Freiheitsrechte&laquo;<\/strong><br>\nAm Samstag wird in deutschen St&auml;dten gegen ACTA, ein EU-Abkommen gegen &raquo;Produktpiraterie&laquo;, demonstriert. Ein Gespr&auml;ch mit Kai M&ouml;ller.<br>\nKai M&ouml;ller ist Netzaktivist und Sprecher des B&uuml;ndnisses &raquo;Stopp ACTA&laquo;, das zu Demonstrationen gegen das Inter nationale Abkommen aufruft<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/02-07\/044.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>5.157 Euro f&uuml;r die eigene Abschiebung<\/strong><br>\n2007 beantragt Ali H. bei der Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde in Erlangen eine Reisegenehmigung nach Chemnitz. Dort muss er pers&ouml;nlich vorsprechen, um einen Asylfolgeantrag zu stellen. Statt ihm die Genehmigung zu erteilen, beantragt die Beh&ouml;rde Abschiebehaft. &ldquo;Es waren vier Polizisten, die nachts an meine T&uuml;re schlugen&rdquo;, erinnert sich Ali H. aufgebracht. &ldquo;Sie haben mich in Unterhosen mitgenommen.&rdquo; Er wird in den Iran abgeschoben &ndash; und festgenommen, im Gef&auml;ngnis geschlagen und mit dem Kopf unter Wasser getaucht. Sechs Monate sp&auml;ter kann er fliehen und kommt zur&uuml;ck nach Deutschland. Nun, da er gefoltert wurde, wird sein Asylantrag anerkannt. Trotzdem soll er die Rechnung f&uuml;r seine Abschiebung bezahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2012%2F02%2F06%2Fa0033&amp;cHash=9e23ab6d5b\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gesten der Unterwerfung<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel wird zu Unrecht vorgeworfen, sie habe keine Linie &ndash; ihre Politik st&auml;rkt die Finanzm&auml;rkte<br>\nDie SPD hat bei ihrer Kritik an Angela Merkels Krisenmanagement keine gl&uuml;ckliche Hand. Lange behauptete sie, die Kanzlerin tue nichts und eine politische Linie sei nicht zu erkennen. Jetzt sagt sie, Kritik solle statt an Merkels Person an den Finanzm&auml;rkten ge&uuml;bt werden. Aber ist Merkel wirklich so faul? Und zeigt die Kanzlerin nicht doch eine Linie &ndash; eine, die die Herrschaft der Finanzm&auml;rkte &uuml;ber die Politik st&auml;rkt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1205-gesten-der-unterwerfung\">Der Freitag<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Alle lieben Merkel<\/strong><br>\nNoch vor wenigen Monaten haben sich viele &uuml;ber ihre Tatenlosigkeit lustig gemacht. Doch pl&ouml;tzlich ist sie die Eiserne Lady Europas. Wie schafft Mutti das blo&szlig;? [&hellip;]<br>\nNeulich sa&szlig; ich mit drei klugen Journalisten-Kollegen beim Abendessen. Keiner von ihnen hat je Angela Merkel gew&auml;hlt. Und keiner von ihnen wird es in Zukunft tun. Doch alle sprachen sie mit gr&ouml;&szlig;ter Hochachtung von Merkels Stehverm&ouml;gen, ihrer genscher-haften Wendigkeit, ihrer klugen verbalen &bdquo;Zur&uuml;ckhaltung&ldquo;, ihrer absoluten Unwulffigkeit. [&hellip;]<br>\nUnd die Opposition? Sie ist in vier s&uuml;&szlig;e kleine Parteien zersplittert und tritt sich gegenseitig auf die F&uuml;&szlig;e. Anstatt zusammenzuarbeiten, wollen sie (fast) alle mit Mutti ins Bettchen, um zu kuscheln. Postdemokratische Weicheier!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/41291\/alle-lieben-merkel\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+carta-standard-rss+%28Carta%29\">Carta<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Kriminalisierung der Linkspartei schreitet voran<\/strong><br>\nEine wehrhafte Demokratie schr&auml;nkt die M&ouml;glichkeiten der politischen T&auml;tigkeit ein &ndash; immer dann, wenn diese darauf abzielen, die Demokratie selbst abzuschaffen. Doch wirklich wehrhaft erscheint die bundesrepublikanische Demokratie derzeit nicht zu sein: Jahre lang kann der Nationalsozialistische Untergrund vor den Augen des Verfassungsschutzes morden, zugleich erhalten die braunen Kameraden &uuml;ber V-M&auml;nner finanzielle Unterst&uuml;tzung vom Verfassungsschutz. Doch w&auml;hrend das Versagen der &ldquo;wehrhaften Demokratie&rdquo; im Kampf gegen Rechts immer offenkundiger wird, schie&szlig;en sich Union, FDP, Verfassungsschutz und Justiz auf die Linkspartei ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/36\/36358\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Nahles: Merkel muss nach Griechenland<\/strong><br>\nStatt nach Frankreich zu reisen, empfiehlt die SPD-Generalsekret&auml;rin der deutschen Regierungschefin einen Besuch in Griechenland, um Antonis Samaras &bdquo;einmal die Meinung zu sagen&ldquo;. Schlie&szlig;lich pr&auml;sentiere sich ihr Parteifreund als &bdquo;Hauptblockierer&ldquo; der notwendigen Strukturreformen im Land und lasse sich &bdquo;in keine Kabinettsdisziplin einbinden&ldquo;, kritisierte Nahles am Montag in Berlin.<br>\n Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spd.de\/aktuelles\/Kurz_notiert\/23634\/20120206_nahles_merkel_frankreich.html\">SPD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Thorsten Hild:<\/strong> Schon lange &uuml;berlege ich, eigens f&uuml;r die SPD-Generalsekret&auml;rin eine Kolumne einzurichten: &ldquo;Banales von Nahles&rdquo;. Die Meldung oben von ihr bringt diese Idee noch einmal eine Stufe h&ouml;her auf meine Priorit&auml;tenliste. Wer in Zeiten von Massenentlassungen, Lohndekreten, Rentenk&uuml;rzungen und hungernden Kindern in Griechenland nichts Wichtigeres zu tun hat, als parteipolitisch zu &ldquo;bl&ouml;dieren&rdquo; und die drakonischen Sparma&szlig;nahmen als &ldquo;notwendige Strukturreformen&rdquo; zu verharmlosen, hat wirklich gar nichts begriffen. Aber Begreifen und vielleicht sogar Mitgef&uuml;hl passen vielleicht auch nicht zu einer Politikerin, die Hartz IV und Rentenk&uuml;rzungen auch hierzulande mit zu verantworten hat. Aber f&uuml;r Nahles wird sicherlich nur z&auml;hlen, mit ihrer Pressemitteilung zitiert worden zu sein. Gl&uuml;ckwunsch, dabei sein ist alles, auch wenn&acute;s 15.000 Staatsdiener den Job kostet; das sind halt &ldquo;notwendige Strukturreformen&rdquo;; <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article13853790\/Griechenland-will-15-000-Staatsdiener-entlassen.html\">es lebe die Agenda 2010<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Punk Economics &ndash; Europe&rsquo;s austerian state of play<\/strong><br>\nEin wunderbar lehrreicher Film vom irischen &Ouml;konomen David McWilliams.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/7843\/punk-economics-europes-austerian-state-of-play\">Der Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-12148","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12148","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12148"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12148\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12150,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12148\/revisions\/12150"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}