{"id":121503,"date":"2024-09-19T08:45:30","date_gmt":"2024-09-19T06:45:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121503"},"modified":"2024-09-19T08:41:04","modified_gmt":"2024-09-19T06:41:04","slug":"hinweise-des-tages-4693","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121503","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121503#h01\">BSW-Gro&szlig;spender von der Ostsee: Die wahre Herkunft der Wagenknecht-Millionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121503#h02\">Pager-Explosionen: Funkger&auml;te wurden in Ungarn hergestellt &ndash; Taiwan-Unternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121503#h03\">Bericht: Ukraine greift russischen Drohnenst&uuml;tzpunkt in Syrien an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121503#h04\">Uroboros der Aufr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121503#h05\">&bdquo;Besuchen Sie Europa, solange es noch steht!&ldquo; &ndash; oder: Das Pentagon l&auml;sst die Folgen eines Atomkriegs in Europa abkl&auml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121503#h06\">Kriegst&uuml;chtig und verhaltensgest&ouml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121503#h07\">Hetzkampagne gegen Demonstration am 3. Oktober angelaufen: Angst vor dem Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121503#h08\">Koloniale Denkschablonen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121503#h09\">So ungerecht geht es in Deutschland zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121503#h10\">Exportorientierung &ndash; Missverst&auml;ndnisse, Effekte und Profiteure<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121503#h11\">Zum Tariftreuegesetz: Luftnummer <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121503#h12\">Mukran: Terminal-Betreiber verl&auml;dt LNG nach Schweden <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121503#h13\">&bdquo;Sozial nachhaltig&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121503#h14\">Zur &bdquo;Doppelg&auml;nger&ldquo;-Kampagne des Bayerischen Verfassungsschutzes: Missverst&auml;ndnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121503#h15\">Entscheidung des BVerfG Hessen muss Verfassungsschutzgesetz nachbessern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121503#h16\">Die Manipulationsinstrumente &ndash; Interview mit Tom Lausen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>BSW-Gro&szlig;spender von der Ostsee: Die wahre Herkunft der Wagenknecht-Millionen<\/strong><br>\nFast 5,1 Millionen Euro f&uuml;r Sahra Wagenknechts russlandfreundliche Partei: Die gr&ouml;&szlig;te Spende einer Privatperson jemals gab gro&szlig;e R&auml;tsel auf &ndash; bisher. t-online hat die Quelle des Reichtums gefunden.<br>\nEin riesiger Geldregen f&uuml;r Sahra Wagenknecht hat sehr viel mehr mit Ed Sheeran und dem Eurovision Song Contest zu tun als mit Wladimir Putin oder der SED. Das zeigen neue Recherchen von t-online, die der Herkunft von Geld nachgegangen sind, das ein Ehepaar aus Mecklenburg-Vorpommern in die junge Partei BSW gesteckt hat.<br>\nIm Fokus dabei: Thomas Stanger und seine Ehefrau Lotte Salingr&eacute;, die zusammen mehr als f&uuml;nf Millionen Euro an das BSW gespendet haben.<br>\nLange blieb die Herkunft des Geldes unbekannt, was zu Spekulationen f&uuml;hrte. Befeuert wurden diese auch dadurch, dass Stanger zun&auml;chst nur nebul&ouml;se Angaben gemacht hatte. Die Suche nach dem Ursprung der Wagenknecht-Millionen zeigt nun, dass Stangers Reichtum ins Showbusiness f&uuml;hrt, zu einer weltweit erfolgreichen Firma, die mit Politik nichts zu tun hat &ndash; und einst in einer Garage ihren Anfang nahm: das Unternehmen MA Lightning Technology GmbH aus Waldb&uuml;ttelbrunn in Franken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_100490588\/ed-sheeran-und-esc-woher-die-bsw-grossspenden-stammen.html%20\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dieses Rechercheergebnis war sicher entt&auml;uschend f&uuml;r T-Online. Zu dumm, dass sich hinter den Spendern doch nicht Putin oder die sagenhaften SED-Millionen verbergen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pager-Explosionen: Funkger&auml;te wurden in Ungarn hergestellt &ndash; Taiwan-Unternehmen<\/strong><br>\nIsrael hat Berichten zufolge vor den massenhaften Pager-Explosionen im Libanon Ger&auml;te mit Sprengstoff pr&auml;pariert. Nun kommt das Unternehmen zu Wort. [&hellip;]<br>\nDer taiwanesische Hersteller Gold Apollo erkl&auml;rte gegen&uuml;ber Journalisten, dass er die Pager nicht hergestellt habe, obwohl Bilder ein Format und die Aufkleber auf der R&uuml;ckseite der Ger&auml;te zeigen, die mit den Pagern des Unternehmens &uuml;bereinstimmen. Eine libanesische Sicherheitsquelle teilte Reuters mit, dass die Hisbollah 5000 Pager bei dem in Taiwan ans&auml;ssigen Unternehmen bestellt habe.<br>\nLaut einer am Mittwoch von Gold Apollo ver&ouml;ffentlichten Erkl&auml;rung wurden jedoch die Pager von BAC Consulting KFT mit Sitz in der ungarischen Hauptstadt Budapest hergestellt. &bdquo;Gem&auml;&szlig; der Kooperationsvereinbarung autorisieren wir BAC, unsere Marke f&uuml;r den Produktverkauf in bestimmten Regionen zu verwenden, aber das Design und die Herstellung der Produkte liegen ausschlie&szlig;lich in der Verantwortung von BAC&ldquo;, hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung. &bdquo;Wir sind ein verantwortungsbewusstes Unternehmen. Das ist sehr peinlich&ldquo;, wird Gold-Apollo-Gr&uuml;nder Hsu Ching-Kuang von Reuters zitiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/pager-explosion-israel-hatte-sprengstoff-in-hisbollah-geraeten-platziert-berichte-li.2254967\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bericht: Ukraine greift russischen Drohnenst&uuml;tzpunkt in Syrien an<\/strong><br>\nEinheiten des ukrainischen Milit&auml;rgeheimdienstes sollen einen russischen St&uuml;tzpunkt in der N&auml;he von Aleppo angegriffen haben.<br>\nElitetruppen des ukrainischen Milit&auml;rnachrichtendienstes (HUR) haben einen russischen Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt in der N&auml;he der syrischen Stadt Aleppo angegriffen, der f&uuml;r die Herstellung und Erprobung von Drohnen genutzt wird. Dies berichtete die Kyiv Post am Montag unter Berufung auf eine Quelle im Milit&auml;rgeheimdienst. Die ukrainische Wochenzeitung ver&ouml;ffentlichte auf ihrer Website auch ein Video des mutma&szlig;lichen Angriffs, das ihren Angaben zufolge von einem HUR-Offizier gefilmt worden sei.<br>\nDas Video zeigt eine Flagge des HUR und eine Explosion, die kurz darauf in der Ferne stattfindet. Die Kyiv Post gibt an, dass sie den genauen Ort oder Zeitpunkt des Angriffs nicht verifizieren konnte, der ihren Quellen zufolge am 15. September stattfand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/ukraine-greift-russischen-drohnenstuetzpunkt-in-syrien-an-bericht-li.2254802\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Uroboros der Aufr&uuml;stung<\/strong><br>\nDie EU-L&auml;nder beziehen ihr milit&auml;risches Ger&auml;t aus Kostengr&uuml;nden zunehmend aus &Uuml;bersee, um das Zwei-Prozent-Ziel der NATO zu erreichen. Damit vernachl&auml;ssigen sie gleichzeitig die heimischen Waffenschmieden.<br>\nDer Ukrainekrieg hat nach Sicht der F&uuml;hrungen im politischen Westen die eigenen milit&auml;rischen Schw&auml;chen offengelegt. Europa ist gegen&uuml;ber Russland nicht kriegst&uuml;chtig. Es fehlt an Geld und Kampfbereitschaft, aber auch an wichtigen Kapazit&auml;ten in der R&uuml;stungsindustrie. Die Kriegsg&uuml;ter werden zunehmend, da g&uuml;nstiger, aus &Uuml;bersee geordert. Selbstredend missf&auml;llt dies den europ&auml;ischen R&uuml;stungsschmieden, die somit nicht in dem Ma&szlig;e an dem Kriegsgesch&auml;ft profitieren, wie sie das gerne w&uuml;rden. Hierin offenbart sich der entscheidende Nachteil des westlichen Kapitalismus im Ringen um seinen Fortbestand. Was politisch und strategisch geboten ist, scheitert an den wirtschaftlichen Eigeninteressen der herrschenden Klasse, den Kapitalbesitzern. Am Ende bei&szlig;t sich die bellizistische Schlange selbst in den Schwanz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/uroboros-der-aufrustung\">R&uuml;diger Rauls auf Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Besuchen Sie Europa, solange es noch steht!&ldquo; &ndash; oder: Das Pentagon l&auml;sst die Folgen eines Atomkriegs in Europa abkl&auml;ren<\/strong><br>\nMit dem obigen Slogan bewarben amerikanische Reiseb&uuml;ros Anfang der Achtziger Jahre Reisen nach Europa im Zuge der Diskussion um die Stationierung atomar best&uuml;ckter Mittelstreckenraketen und Marschflugk&ouml;rper. Nun scheint das Pentagon erneut mit einem Atomkrieg in Europa zu rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/besuchen-sie-europa-solange-es-noch-steht-oder-das-pentagon-laesst-die-folgen-eines-atomkriegs-in-europa-abklaeren\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kriegst&uuml;chtig und verhaltensgest&ouml;rt<\/strong><br>\nDer Spalt, der zwischen Kriegsbereiten und Friedensbef&uuml;rwortern entstanden ist, basiert auf einer F&auml;higkeit, die die einen haben und die anderen nicht: Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen.<br>\nDer neue britische Premierminister Keir Starmer besuchte letzte Woche das Wei&szlig;e Haus. Nicht einfach nur so, um sich vorzustellen. Nein, er wollte dem scheidenden US-Pr&auml;sidenten Joe Biden noch etwas abringen: die Erlaubnis, den Ukrainern den Einsatz britischer Langstreckenraketen auf russischem Boden erlauben zu d&uuml;rfen. Man sieht an dieser Geschichte ohne viel Fachwissen recht deutlich, wie die Hierarchie im NATO-Westen aufgestellt ist: Die Briten fragen die Amerikaner, die Ukrainer die Briten. Starmers Betreiben wurde in den Medien als Marginalie vorgestellt &mdash; h&auml;ufig fand es nicht mal Erw&auml;hnung. Dabei w&auml;re ein Einsatz westlicher Langstreckenraketen in diesem noch beschr&auml;nkten Krieg der endg&uuml;ltige Kriegseintritt des Westens. Der russische Pr&auml;sident hat das bereits so formuliert &mdash; und in Aussicht gestellt, seine Atomdoktrin zu lockern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/kriegstuchtig-und-verhaltensgestort\">Roberto J. De Lapuente auf Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hetzkampagne gegen Demonstration am 3. Oktober angelaufen: Angst vor dem Frieden<\/strong><br>\nWo kriegt die ukrainische Regierung nur diese Typen her? Liegt es am Vorrang des Milit&auml;rs? Wenn Heerscharen junger M&auml;nner auf offener Stra&szlig;e eingefangen, in Uniformen gesteckt und zum Sterben an die Front geschickt werden, versinkt der restliche Staatsapparat im Fachkr&auml;ftemangel. Anders ist kaum zu erkl&auml;ren, dass das Regime in Kiew mit Oleksij Makejew einen Botschafter f&uuml;r Deutschland gefunden hat, der nahtlos an das Fremdscham verbreitende Wirken seines Vorg&auml;ngers Andrej Melnik ankn&uuml;pft. In einer w&uuml;tenden Tirade auf &bdquo;X&ldquo; wetterte Makejew am vergangenen Montag gegen die gro&szlig;e Friedensdemonstration am 3. Oktober in Berlin. Die Veranstaltung bezeichnete er als die &bdquo;n&auml;chste &sbquo;Friedensshow&lsquo;, bei der die Ukraine zum Bestpreis verh&ouml;kert&ldquo; werde. Im Anschluss arbeitete der Botschafter sich flei&szlig;ig an Sahra Wagenknecht (BSW) ab, die mit &bdquo;ihrer Maklert&auml;tigkeit f&uuml;r Moskau&ldquo;, dem &bdquo;gesamten Haus Europa&ldquo; schade. Den SPD-Bundestagsabgeordneten Ralf Stegner beschimpfte er auf ebenso kreative wie unverst&auml;ndliche Weise als &bdquo;weiteren Stuntman&ldquo;. Sein Land brauche &bdquo;keine Vermittler, sondern Verb&uuml;ndete&ldquo;. Denn ein &bdquo;Scheinfrieden w&auml;re teuer&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/angst-vor-dem-frieden-4795731\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Koloniale Denkschablonen<\/strong><br>\nDie f&uuml;hrende Zeitschrift der deutschen Au&szlig;enpolitik r&auml;t zu einem &bdquo;Ende der Arroganz&ldquo; im Verhalten Deutschlands und Europas gegen&uuml;ber den L&auml;ndern des Globalen S&uuml;dens. Die altgewohnte Dominanz des Westens in der Weltpolitik sei abgel&ouml;st worden durch eine &bdquo;neue Un&uuml;bersichtlichkeit&ldquo;, hei&szlig;t es in einem neuen Sonderheft der Zeitschrift Internationale Politik, die von der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP) herausgegeben wird. Das sei ungewohnt, biete aber auch &bdquo;sehr viel Raum f&uuml;r neue B&uuml;ndnisse&ldquo;. Mit Blick auf etwaige Kooperationen mit L&auml;ndern des Globalen S&uuml;dens hei&szlig;t es in dem Heft, dort herrsche &bdquo;ein tiefer Groll gegen die Bevormundung durch den Westen in der Zeit nach dem Kalten Krieg&ldquo;. Mit Blick auf die g&auml;ngigen westlichen Belehrungen (&bdquo;Werte&ldquo;) und Strafma&szlig;nahmen wie etwa Sanktionen hei&szlig;t es, viele f&uuml;hlten sich &bdquo;an die Kolonialzeit erinnert&ldquo;. Weil der Globale S&uuml;den &bdquo;die bestehende internationale Ordnung als zutiefst ungerecht&ldquo; begreife, werde &bdquo;allem Reden von der &lsquo;regelbasierten Ordnung&lsquo; mit Misstrauen&ldquo; begegnet. F&uuml;r erheblichen Unmut sorge zudem die in Europa und Nordamerika &bdquo;deutlich ausgepr&auml;gte Angewohnheit, von oben herab zu reden&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9689\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>So ungerecht geht es in Deutschland zu<\/strong><br>\nIn Deutschland muss eine Friseurin, die an der Armutsgrenze verdient, einen gr&ouml;&szlig;eren Anteil ihres Arbeitslohns f&uuml;r Krankenversicherungsbeitr&auml;ge bezahlen als der Oppositionsf&uuml;hrer im Bundestag. Das ist nicht gerecht, aber Realit&auml;t im Sozialsystem. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend die reichsten Erwerbst&auml;tigen knapp 40 Prozent ihres Einkommens abgeben, sind es bei den &auml;rmsten Deutschen noch immer 35 Prozent. Diese relativ hohen Abgaben und Steuern bei Wenigverdiener sind eine wichtige Ursache f&uuml;r die Ungleichheit in Deutschland.<br>\nDie Schieflage wird allerdings nicht ausreichend wahrgenommen, denn die &ouml;ffentliche Debatte wird immer noch von den scheinbar unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig gro&szlig;z&uuml;gigen &bdquo;Sozialtransfers&ldquo; beherrscht. Dabei profitieren Gutverdiener noch immer von umfangreichen Steuerverg&uuml;nstigungen, w&auml;hrend es solche Vorteile f&uuml;r Geringverdiener so gut wie gar nicht gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/meinung-ungerechtigkeit-sozialstaat-steuern-deutschland-manuel-schechtl-100.html\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Exportorientierung &ndash; Missverst&auml;ndnisse, Effekte und Profiteure<\/strong><br>\nDie Bedeutung von Exporten wird auch in &Ouml;sterreich in diversen Debatten ins Feld gef&uuml;hrt, sei es in Bezug auf Handelsabkommen, die Schaffung von Arbeitspl&auml;tzen oder die gr&uuml;ne Transition. Kennzahlen werden aber oft falsch verwendet und entsprechend missinterpretiert. Die Bedeutung der Exporte f&uuml;r die Wirtschaft wird dadurch oft &uuml;bersch&auml;tzt. Wie so oft in der &Ouml;konomie ist die Exportorientierung nie pauschal &bdquo;gut&ldquo; oder &bdquo;schlecht&ldquo;, sondern immer abh&auml;ngig von den jeweiligen Bedingungen. Dieser Artikel soll dazu beitragen, mehr Klarheit in die oft emotionale Diskussion rund um die Exportorientierung zu bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Wirtschaft\/Exportorientierung--Missverstaendnisse-Effekte-und-Profiteure\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zum Tariftreuegesetz: Luftnummer<\/strong><br>\nDer DGB reagierte &auml;u&szlig;erst positiv auf den Gesetzesentwurf zur Tariftreue. In einer Pressemitteilung vom 9. September &uuml;bernahm der Gewerkschaftsbund einfach die Phrase des SPD-Arbeitsministers, damit werde der Wettbewerb auf dem R&uuml;cken der Besch&auml;ftigten einged&auml;mmt. Das ist gelogen. Der Gesetzentwurf ist im Wesentlichen eine Luftnummer. Neben dem &auml;u&szlig;erst traurigen Fakt, dass der DGB diese Regierung der Kriegstreiber und des Sozialabbaus als seine Regierung sieht, steht dahinter die richtige Erkenntnis im DGB, dass die bundesdeutsche Gewerkschaftsbewegung in der Krise, in der Defensive steckt: Von 1998 bis 2021 sank die Tarifbindung in Betrieben im Westen von 53 auf 28 Prozent, im Osten von 30 auf 18 Prozent. Auf den Anteil unter Besch&auml;ftigten gerechnet sank der Anteil der Tarifbindung im Westen von 76 auf 54 Prozent, im Osten von 63 auf 45 Prozent. Dazu kommt eine Zersplitterung der Tariflandschaft:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/luftnummer-2-4795636\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mukran: Terminal-Betreiber verl&auml;dt LNG nach Schweden<\/strong><br>\nEin kleines Tankschiff hat am Montag am LNG-Terminal im Hafen Sassnitz-Mukran bis zu 15.000 Kubikmeter Fl&uuml;ssigerdgas (LNG) aufgenommen. Es soll nach Angaben des Terminalbetreibers Deutsche ReGas nach Schweden transportiert werden. Laut ReGas gibt es dort kleine LNG-Regasifizierungsanlagen zur Versorgung der Bev&ouml;lkerung, die auf diese Form der LNG-Anlieferung angewiesen seien, da keine gro&szlig;en LNG-Tanker an ihnen anlegen k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nDie Umweltorganisation Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisierte diese Gesch&auml;fte der Deutschen ReGas. Es sei nicht &uuml;ber das LNG-Beschleunigungsgesetz abgedeckt. Das Terminal in Mukran war aufgrund dieses Gesetzes mit verk&uuml;rzten Fristen genehmigt worden, um vor allem die Versorgung Deutschlands mit Erdgas abzusichern und eine bef&uuml;rchtete Gasmangellage zu vermeiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/Mukran-Terminal-Betreiber-verlaedt-LNG-nach-Schweden,lng1000.html%20\">NDR<\/a>\n<p>dazu: <strong>LNG von Mukran nach Schweden: Backhaus &auml;u&szlig;ert sich skeptisch<\/strong><br>\nUmwelt- und Agrarminister Till Backhaus hat die erste Fl&uuml;ssiggas-Lieferung von Mukran auf R&uuml;gen in Richtung Schweden kritisiert. Der SPD-Politiker sagte dem NDR, er sei erstaunt, dar&uuml;ber aus den Medien zu erfahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/LNG-von-Mukran-nach-Schweden-Backhaus-aeussert-sich-skeptisch,lng1002.html\">NDR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Sozial nachhaltig&ldquo;<\/strong><br>\nDeutsche Unternehmen sind weiterhin in erheblichem Umfang am globalen Landgrabbing beteiligt. Dies zeigt aktuell das Beispiel der deutschen Firma Amatheon Agri, die auf dem afrikanischen Kontinent im gro&szlig;en Stil Agrarfl&auml;chen aufkauft. In Sambia hat das Unternehmen inzwischen 40.000 Hektar erworben &ndash; eine Fl&auml;che ann&auml;hernd von der Gr&ouml;&szlig;e des Bodensees. Um die Nutzung f&uuml;r den Anbau von cash crops oder auch f&uuml;r die Viehzucht zwecks Fleischproduktion zu erm&ouml;glichen, wurden zahllose Kleinbauern zwangsweise umgesiedelt und ihrer Lebensgrundlage beraubt. Wie die Nichtregierungsorganisation FIAN berichtet, beraubt Amatheon Agri Kleinbauern au&szlig;erdem des lebensnotwendigen Zugangs zu Wasser und sperrt Wege; behindert wird zuweilen sogar der Krankentransport. Ein Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Sambia lobte Amatheon Agri k&uuml;rzlich f&uuml;r angebliche &bdquo;Errungenschaften in &ouml;konomischer, sozialer und &ouml;kologischer Nachhaltigkeit&ldquo;. Laut FIAN-Angaben sind auch weitere deutsche Unternehmen an Landgrabbing beteiligt. Die Bundesregierung, hei&szlig;t es bei der Organisation, komme ihrer Pflicht, gegen die Verletzung legitimer Landrechte im Globalen S&uuml;den vorzugehen, nicht nach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9688\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zur &bdquo;Doppelg&auml;nger&ldquo;-Kampagne des Bayerischen Verfassungsschutzes: Missverst&auml;ndnis<\/strong><br>\nLiebe mitlesende Verfassungssch&uuml;tzer aus Bayern, eure Aufkl&auml;rung &uuml;ber die &bdquo;Doppelg&auml;nger-Kampagne&ldquo; ist nicht angekommen. (&hellip;)<br>\nIn ihrer Berichterstattung haben euch die Medien missverstanden. Erste Ver&ouml;ffentlichungen erweckten den Eindruck, die &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo;, der &bdquo;Freitag&ldquo; und die &bdquo;Nachdenkseiten&ldquo; verbreiteten russische Narrative. Nun seid ihr zur&uuml;ckgerudert: Ihr unterstellt auf keinen Fall, dass die Betreiber der von euch genannten Seiten russische Propaganda betreiben w&uuml;rden. Bei den drei genannten Medien habt ihr jeweils einen vom &bdquo;Akteur&ldquo; verlinkten Artikel gefunden. (&hellip;)<br>\nZum Gl&uuml;ck haben NDR, WDR und SZ umfangreiches Material aus einem Datenleak zugespielt bekommen. Sie enth&uuml;llten Anfang der Woche, dass der &bdquo;Akteur&ldquo; hinter der &bdquo;Doppelg&auml;nger-Kampagne&ldquo; die russische &bdquo;Social Design Agency&ldquo; (SDA) sein soll. (&hellip;)<br>\nDie gef&auml;hrlichen Inhalte macht die TAZ &ouml;ffentlich: &bdquo;Friedensplan und Diplomatie&ldquo;. Dazu orientiere die SDA sowohl auf die AfD als auch auf das BSW. Genannt werden auch Personen, die &auml;hnlich gef&auml;hrlich argumentieren. Das Ziel Russlands sei, Zwietracht in Deutschland zu s&auml;en. Sehr erfolgreich sei der Russe dabei nicht. Warum also diese Anti-Kampagne? Sollen da etwa Friedenspositionen ver&auml;chtlich gemacht werden? Oder gar von den zerst&ouml;rerischen Auswirkungen der Ampel-Politik abgelenkt werden?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/missverstaendnis-4795643\/\">Bj&ouml;rn Blach in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Entscheidung des BVerfG Hessen muss Verfassungsschutzgesetz nachbessern<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Das hessische Verfassungsschutzgesetz ist in Teilen verfassungswidrig. Es verst&ouml;&szlig;t den Karlsruher Richtern zufolge gegen Pers&ouml;nlichkeitsrechte.<br>\nDas hessische Verfassungsschutzgesetz r&auml;umt den Verfassungssch&uuml;tzern sehr weitreichende Befugnisse ein, etwa wenn es um die Erhebung und &Uuml;bermittlung von pers&ouml;nlichen Daten geht. Das Bundesverfassungsgericht hat nun entschieden, dass die Regelungen zum Teil verfassungswidrig sind. Die Karlsruher Richter gaben ihre Entscheidung am Dienstag bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/regional\/hessen\/hessisches-verfassungsschutzgesetz-verfassungswidrig-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Manipulationsinstrumente &ndash; Interview mit Tom Lausen<\/strong><br>\nEine grundlegende Einsicht des Konfuzius geht so: &bdquo;Sind die Bezeichnungen nicht richtiggestellt, so entspricht, was man sagt, nicht den Tatsachen. Entspricht, was man sagt, nicht den Tatsachen, so werden die Handlungen der Regierung ohne Erfolg bleiben.&rdquo; Wir leben in einer Zeit, in der Begriffe und Methoden nicht mehr so sind, wie wir sie kennenlernten. Einer, der daran nicht verzweifelt, sondern die Sachverhalte ergr&uuml;nden und gerade r&uuml;cken will, ist der Datenanalyst, Sachverst&auml;ndige und Autor Tom Lausen. Seit 2020 besch&auml;ftigt er sich mit den Daten amtlicher Quellen, die den Grundrechtseinschr&auml;nkungen in der Coronazeit zugrunde liegen oder zugrunde liegen sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.radiomuenchen.net\/de\/podcast-archiv\/radiomuenchen-themen\/wissenschaft\/2664-die-manipulationsinstrumente-interview-mit-tom-lausen.html\">Radio M&uuml;nchen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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