{"id":12167,"date":"2012-02-09T08:54:41","date_gmt":"2012-02-09T07:54:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167"},"modified":"2012-02-09T11:09:25","modified_gmt":"2012-02-09T10:09:25","slug":"hinweise-des-tages-1567","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL) Mehr<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167#h01\">16 Prozent der EU-Bev&ouml;lkerung von Armut bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167#h02\">Schwedens Ministerpr&auml;sident will Rente mit 75<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167#h03\">Ein Umdenken bei drohendem Staatsbankrott? EU-Kommission gegen Deutschland im &ldquo;Kampf um Griechenland&rdquo; in der Eurozone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167#h04\">Die Londoner City feiert Gerhard Schr&ouml;der<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167#h05\">Der Einzelhandel erwartet auch 2012 Umsatzwachstum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167#h06\">Viele Leiharbeiter brauchen zus&auml;tzlich ALG II<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167#h07\">Revolution&auml;res Arbeitsmodell: IBM schafft den Miet-Jobber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167#h08\">Pro Jahr wechseln gut drei Prozent der Besch&auml;ftigten ihr Berufsfeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167#h09\">Bl&uuml;m bei Maischberger: &bdquo;Riester-Rente macht die B&uuml;rger &auml;rmer&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167#h10\">Engelen-Kefer: Paradigmenwechsel &bdquo;r&uuml;ckw&auml;rts&ldquo; in der Alterssicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167#h11\">Riester-Rente: Weniger Geld f&uuml;rs Alter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167#h12\">Linke fordert &ldquo;Solidarische Mindestrente&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167#h13\">Verdeckte Lobbyarbeit als Manipulation zum Nutzen von Politik und Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167#h14\">Astroturfing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167#h15\">Kaufen f&uuml;r die M&uuml;llhalde HD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167#h16\">Weiter gegen die Einbahnstra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167#h17\">M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz: Deutsches Europa und Verh&auml;rtung der Fronten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167#h18\">US-Studenten: 90 000 Dollar Schulden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12167#h19\">Zu guter Letzt: Geht`s auch ein bisschen Schneller<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12167&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>16 Prozent der EU-Bev&ouml;lkerung von Armut bedroht<\/strong><br>\nIn der EU waren 2010 im Durchschnitt 16,4 Prozent der Bev&ouml;lkerung armutsgef&auml;hrdet. Gegen&uuml;ber 2009 ist dies ein leichter R&uuml;ckgang &ndash; damals waren es 17 Prozent.<br>\nHinter Lettland, Rum&auml;nien, Bulgarien und Spanien rangiert Litauen (20,2). Dann folgt Griechenland (20,1), Italien (18,2), Portugal (17,9), Polen (17,6), Gro&szlig;britannien (17,1), Estland (15,8), Deutschland (15,6), Malta (15,5), Belgien (14,6), Luxemburg (14,5), Frankreich (13,5), D&auml;nemark (13,3), Finnland (13,1), Schweden (12,9), Slowenien (12,7), Ungarn (12,3), &Ouml;STERREICH (12,1), Slowakei (12,0), Niederlande (10,3) und Tschechien (9,0). Keine Daten gab es von Irland und Zypern.\n<p>Insgesamt waren 2010 laut Eurostat mehr als 115 Millionen Personen in der EU oder 23,4 Prozent der EU-27 von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das bedeutet, dass sie von mindestens einer der folgenden drei Lebensbedingungen betroffen waren: von Armut bedroht, unter erheblicher materieller Entbehrung leiden oder in einem Haushalt mit sehr niedriger Erwerbst&auml;tigkeit leben.<\/p>\n<p>Am meisten armutsgef&auml;hrdet sind Kinder. 2010 waren 27 Prozent der Jugendlichen unter 18 Jahren von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen.<\/p>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tt.com\/csp\/cms\/sites\/tt\/Nachrichten\/4292337-2\/16-prozent-der-eu-bev%C3%B6lkerung-von-armut-bedroht.csp\">Tiroler Tageszeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/fileadmin\/user_upload\/bundesebene\/Pressegruppe\/STAT-12-21_DE.pdf\">Eurostat [PDF &ndash; 49 KB]<\/a><\/p>\n<p>Siehe dazu:<\/p>\n<p><a href=\"\/upload\/bilder\/120209_eurostat.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120209_eurostat_small.jpg\" alt=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/cache\/ITY_OFFPUB\/KS-SF-12-009\/EN\/KS-SF-12-009-EN.PDF%20\">Eurostat Staatistics in focus 9\/2012 [PDF &ndash; 121 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Schwedens Ministerpr&auml;sident will Rente mit 75<\/strong><br>\nDie B&uuml;rger Schwedens sind emp&ouml;rt. Geht es nach ihrem Ministerpr&auml;sidenten, sollen sie k&uuml;nftig erst im Alter von 75 Jahren in Rente gehen d&uuml;rfen. Fredrik Reinfeldt hat eine simple Begr&uuml;ndung: Wer lange lebt, muss lange arbeiten.<br>\nDer schwedische Ministerpr&auml;sident Fredrik Reinfeldt hat sich f&uuml;r ein Renteneintrittsalter von 75 Jahren ausgesprochen &ndash; und damit bei seinen Landsleuten einen Sturm der Entr&uuml;stung ausgel&ouml;st. Dabei hat er sich M&uuml;he gegeben, seinen Vorschlag im Vorfeld einer Konferenz &uuml;ber die Arbeitsmarktchancen &auml;lterer B&uuml;rger zu begr&uuml;nden.<br>\nArbeitgeber w&uuml;rden etwa 55-J&auml;hrige eher einstellen, wenn diese noch 20 weitere Jahre arbeiten wollten, sagte Reinfeldt. Wenn &auml;lteren Menschen eine Arbeit zu schwer falle, sollten sich diese eine einfachere T&auml;tigkeit suchen, anstatt in Fr&uuml;hrente zu gehen, forderte Reinfeldt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,813945,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Genauso bekloppt wie unsere Frau von der Leyen und die &ldquo;Wirtschaftsweisen&rdquo;. Die Schweden haben es unter dem Rechtsreaktion&auml;r Reinfeldt auch nicht leicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ein Umdenken bei drohendem Staatsbankrott? EU-Kommission gegen Deutschland im &ldquo;Kampf um Griechenland&rdquo; in der Eurozone<\/strong><br>\n&ldquo;Endlich drau&szlig;en &ndash; oder doch besser drinnen?&rdquo; Eine Analogie zum Londoner Schuldenabkommen f&uuml;r Deutschland 1953.<br>\nEine Kommentierte Presseschau von Volker Bahl vom 6. Februar 2011<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/diskussion\/eu\/wipo\/krise_bahl24.html\">LabourNet<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Londoner City feiert Gerhard Schr&ouml;der<\/strong><br>\nW&auml;hrend die SPD einen Wahlkampf gegen die Banken plant, tingelt Gerhard Schr&ouml;der durch die Londoner City. Der Ex-Kanzler und fr&uuml;here SPD-Chef erntet in der Finanzgemeinde gro&szlig;en Applaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/ex-kanzler-beim-dinner-die-londoner-city-feiert-gerhard-schroeder\/6185134.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Zu Recht. Daf&uuml;r wird lustigerweise in dem Artikel darauf hingewiesen, da&szlig; Schr&ouml;der u. a. nicht nur f&uuml;r eine katastrophale Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, sondern auch f&uuml;r die Deregulierung der Finanzm&auml;rkte verantwortlich war. Die Deregulierung, die f&uuml;r die Finanzkatastrophe 2008 urs&auml;chlich ist und die das Handelsblatt deshalb eigentlich auch schrecklich findet, nur in dem Artikel nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Einzelhandel erwartet auch 2012 Umsatzwachstum<\/strong><br>\nDer deutsche Handel will auch in diesem Jahr weiter wachsen M&ouml;glich seien 1,5 Prozent Umsatzwachstum, sagte der Pr&auml;sident des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels(HDE), Josef Sanktjohanser, am Mittwoch in der Sitzung des Ausschusses f&uuml;r Wirtschaft und Technologie. Im vergangenen Jahr sei der Handel, dessen Gesamtumsatz bei 400 Milliarden Euro liegt, um 2,4 Prozent gewachsen. Der Online-Handel habe um 13 Prozent zugelegt und jetzt einen Anteil von sieben Prozent am gesamten Handelsumsatz. Im einigen Bereichen des Online-Handels liegt nach Ansicht von Sanktjohanser weitere Dynamik, aber auch der station&auml;re Handel werde seine Bedeutung behalten. Sanktjohanser sprach sich f&uuml;r eine Liberalisierung des Ladenschlusses aus bei gleichzeitigem Schutz der Sonntage.<br>\nDer HDE-Chef verwies darauf, dass es neben dem Umsatzwachstum auch zus&auml;tzliche Arbeitspl&auml;tze im Handel gebe. Knapp ein Drittel der Besch&auml;ftigten seien in Minijobs; der Anteil der Minijobber an den Arbeitsstunden betrage aber nur 15 Prozent. Einen staatlichen Mindestlohn lehnte Sanktjohanser ab. Der Handel bevorzuge tarifliche Modelle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_02\/2012_069\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Bei den angegebenen Wachstumszahlen, sollte man besser die offizielle Statistik abwarten. Wie oft wurden nicht die Angaben besch&ouml;nigend erh&ouml;ht.<\/em><br>\n<em>Vergleicht man jedoch das Wachstum mit den Steigerungen bei den Ausfuhren, so zeigt sich sehr deutlich, dass die Binnennachfrage dramatisch hinter dem Export zur&uuml;ckliegt.<\/em><br>\n<em>Die Ausfuhren legten 2011 um 11,4% zu und absolut lag der Warenwert bei &uuml;ber einer Billion Euro (1 060,1 Milliarden Euro). Die Bilanz im Au&szlig;enhandel wies einen &Uuml;berschuss von 158,1 Milliarden Euro aus.<\/em> <\/p>\n<p>Siehe dazu:<\/p>\n<p><strong>Deutsche Ausfuhren im Jahr 2011: + 11,4 % gegen&uuml;ber 2010<\/strong><br>\nIm Jahr 2011 wurden von Deutschland Waren im Wert von 1 060,1 Milliarden Euro ausgef&uuml;hrt und Waren im Wert von 902,0 Milliarden Euro eingef&uuml;hrt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorl&auml;ufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren die deutschen Ausfuhren damit im Jahr 2011 um 11,4 % und die Einfuhren um 13,2 % h&ouml;her als im Jahr 2010. Die deutschen Ausfuhren &uuml;berstiegen 2011 erstmals eine Billion Euro&hellip;<br>\nIn die Mitgliedstaaten der Europ&auml;ischen Union (EU) wurden im Jahr 2011 Waren im Wert von 627,3 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 572,6 Milliarden Euro von dort importiert. Gegen&uuml;ber dem Jahr 2010 stiegen die Ausfuhren in die EU-L&auml;nder um 9,9 % und die Einfuhren aus diesen L&auml;ndern um 13,8 %. In die L&auml;nder der Eurozone wurden im Jahr 2011 Waren im Wert von 420,9 Milliarden Euro (+ 8,6 %) geliefert und Waren im Wert von 401,5 Milliarden Euro (+ 12,9 %) aus diesen L&auml;ndern bezogen. In die EU-L&auml;nder, die nicht der Eurozone angeh&ouml;ren, wurden im Jahr 2011 Waren im Wert von 206,4 Milliarden Euro (+ 12,6 %) ausgef&uuml;hrt und Waren im Wert von 171,1 Milliarden Euro (+ 16,1 %) von dort eingef&uuml;hrt&hellip;<br>\nKalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegen&uuml;ber November 2011 um 4,3 % und die Einfuhren um 3,9 % ab. Der Au&szlig;enhandelsbilanz&uuml;berschuss lag im Dezember 2011 kalender- und saisonbereinigt bei 13,9 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2012\/02\/PD12__044__51,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Fast 40 Prozent der Exporte (39,7%) gingen in die Eurozone und fast 60 Prozent (59,2%) in die EU. Das belegt, wie wichtig Europa f&uuml;r die deutsche Wirtschaft ist.<\/em><br>\n<em>Dass die Ausfuhren in die Eurozone im Dezember auf einen Anteil von 37,5, also um &uuml;ber zwei Prozent eingebrochen sind, hat nat&uuml;rlich auch damit zu tun, dass &uuml;berall in der EWG das Wachstum mehr und mehr einbricht. Das ist auch das Ergebnis der von Deutschland erzwungenen geradezu br&uuml;ningschen Sparpolitik f&uuml;r die Eurozone.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Viele Leiharbeiter brauchen zus&auml;tzlich ALG II<\/strong><br>\nDer Boom der Leiharbeit begann in Deutschland mit den Hartz-Reformen der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung. Vor acht Jahren traten Lockerungen f&uuml;r die Branche in Kraft. Die Zahl der Leiharbeiter stieg dadurch von einst 250.000 Zeitarbeitern im Jahr 1998 auf 820.000 im Jahr 2011. F&uuml;r die Unternehmen ist das vor allem preislich g&uuml;nstig: Zeitarbeiter verdienen im Schnitt etwa ein Viertel weniger als die Stammbelegschaft. Auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Sparf&ouml;rderung geh&ouml;ren nicht zum Standardprogramm&hellip;<br>\nRund 19.000 Zeitarbeitsfirmen verdienen nach Angaben der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit ihr Geld damit, Arbeiter und Angestellte zu verleihen. Knapp 400 davon kommen aus dem Ausland&hellip;<br>\nF&uuml;r den Staat sind Leiharbeiter nicht kostenfrei: 2011 bezog jeder zw&ouml;lfte von ihnen zus&auml;tzlich Arbeitslosengeld II &ndash; zus&auml;tzlich zum Lohn. Rund 65.000 der gut 820.000 Leiharbeiter in Deutschland h&auml;tten Leistungen aus der Grundsicherung f&uuml;r Arbeitslose erhalten, hei&szlig;t es in einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Kleine Anfrage&hellip;<br>\nDas sind rund 7000 mehr als im Jahr zuvor. 2010 hatte die Regierung daf&uuml;r nach eigenen Angaben rund 420 Millionen Euro aufgewendet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/leiharbeit-viele-leiharbeiter-brauchen-zusaetzlich-alg-ii,10808230,11591594.html\">Berliner-Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Revolution&auml;res Arbeitsmodell: IBM schafft den Miet-Jobber<\/strong><br>\nIBM will allein in Deutschland bis zu 8000 Stellen streichen, doch das ist nicht alles. Denn der Plan ist offenbar Teil einer grundlegenden Neuorganisation von Arbeitsstrukturen. Einem internen Papier zufolge, das dem SPIEGEL vorliegt, will IBM die Beziehungen zu seinen Arbeitskr&auml;ften radikal ver&auml;ndern.<br>\nSo soll der Konzern k&uuml;nftig nur noch von einer kleinen Kernbelegschaft gef&uuml;hrt werden. Spezialisten und Fachkr&auml;fte hingegen will IBM Chart zeigen auf einer eigens gegr&uuml;ndeten Internetplattform anwerben. Dort sollen sich freie Mitarbeiter aus der ganzen Welt pr&auml;sentieren und nach bestimmten, von IBM entworfenen Qualit&auml;tsmerkmalen zertifiziert werden&hellip;<br>\nDie in einer &ldquo;Cloud&rdquo; (Wolke) organisierten Arbeitskr&auml;fte, hei&szlig;t es in dem IBM-Papier, w&uuml;rden internationale Arbeitsvertr&auml;ge erhalten, um restriktive Vorschriften in den jeweiligen Heimatl&auml;ndern zu umgehen.<br>\nAu&szlig;erdem sollen sie auch nur f&uuml;r die Dauer der jeweiligen Projekte besch&auml;ftigt werden. Ein solches System, in dem weltweit Arbeitskr&auml;fte um befristete Jobs auf Internetplattformen konkurrieren, w&uuml;rde Konzernen wie IBM gewaltige Einsparungen bringen und die Effizienz erheblich steigern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,813388,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Das ist in der Tat eine neue Dimension der Arbeitsorganisation. Das ist modernes Tagl&ouml;hnertum auf Basis von Cloud-Computing und facebook. Die kapitalistischen Unternehmen wollen sich endg&uuml;ltig jeglicher Verantwortung f&uuml;r die eingekaufte und verwertete Arbeitskraft entledigen. Eine interessante Frage w&auml;re auch die Auswirkung auf das gesamte System sozialer Sicherung, wenn eine kontinuierliche Erwerbsbiographie nicht mehr m&ouml;glich ist?<\/em><br>\n<em>Man sollte also vor dem Hintergrund des W&uuml;tens der Finanzindustrie nicht die Ver&auml;nderungen in der sogenannten wertschaffenden Industrie vergessen. Auch hier geht es &ldquo;nur&rdquo; um Profitmaximierung auf Kosten der Menschen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Pro Jahr wechseln gut drei Prozent der Besch&auml;ftigten ihr Berufsfeld<\/strong><br>\nDas geht aus einer am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Dabei kommen freiwillige Wechsel mit 54 Prozent etwas h&auml;ufiger vor als unfreiwillige Wechsel.<br>\nZu den freiwilligen Wechslern z&auml;hlen Personen, die selbst gek&uuml;ndigt haben, auf eigenen Wunsch versetzt worden sind oder bef&ouml;rdert wurden und damit beispielsweise Managementfunktionen &uuml;bernommen haben. Unfreiwillig sind Wechsel nach einer K&uuml;ndigung durch den Arbeitgeber oder dem Auslaufen eines befristeten Vertrags und die Versetzung auf eine andere Position, die nicht vom Arbeitnehmer ausging.<br>\nEine Analyse der Lohnentwicklung von Berufswechslern und Nichtwechslern im Zeitraum von 1994 bis 2008 ergibt: In der Regel gehen einem Berufswechsel in Deutschland Einbu&szlig;en im Lohnwachstum voraus &ndash; gleichg&uuml;ltig, ob es sich um einen freiwilligen oder unfreiwilligen Wechsel handelt. Nach dem Wechsel steigen die L&ouml;hne zwar wieder, die Entwicklung bleibt aber hinter der bei den Nichtwechslern zur&uuml;ck.<br>\nDie Autorinnen der Studie haben die Zahlen f&uuml;r Deutschland mit denen f&uuml;r Gro&szlig;britannien verglichen. Dabei zeigt sich: F&uuml;r Gro&szlig;britannien verzeichnet die Statistik dreimal mehr Berufswechsel als f&uuml;r Deutschland. Ein entscheidender Faktor in diesem Zusammenhang ist, dass das deutsche System der Berufsausbildung in Gro&szlig;britannien keine Entsprechung hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2012\/kb0112.pdf\">IAB [PDF &ndash; 373 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bl&uuml;m bei Maischberger: &bdquo;Riester-Rente macht die B&uuml;rger &auml;rmer&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Riesters Rentenreform macht die Rentner &auml;rmer, die Rente unsicherer und ungerechter und die Gesamtversorgung teurer&ldquo;, erkl&auml;rte der CDU-Politiker.<br>\nGerade die Menschen, die bei der Rente dringend Unterst&uuml;tzung ben&ouml;tigten, h&auml;tten in vielen F&auml;llen von dem Riester-Modell nichts, m&uuml;ssten es aber &uuml;ber Steuern sogar noch mitfinanzieren. &bdquo;Riester hat die gute alte Rentenversicherung ruiniert, hat der Versicherungswirtschaft Milliarden in den Rachen geworfen und die Rente dem internationalen Finanzkapitalismus &uuml;berantwortet&ldquo;, f&uuml;gte Bl&uuml;m hinzu&hellip;<br>\nSeinen Berechnungen nach h&auml;tten die Versicherer bislang 40 Milliarden an der Riester-Rente verdient. Als diese 2001 eingef&uuml;hrt worden sei, habe man die gesetzliche Rentenversicherung madig gemacht. &bdquo;Da ist Gehirnw&auml;sche betrieben worden und es gab eine Hetzkampagne der Bild-Zeitung&ldquo;, meinte der Christdemokrat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/altersvorsorge\/riester-vs-bluem-bei-maischberger-der-schlagabtausch-der-rentenpaepste_aid_711858.html\">FOCUS Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Engelen-Kefer: Paradigmenwechsel &bdquo;r&uuml;ckw&auml;rts&ldquo; in der Alterssicherung<\/strong><br>\nEs klingt wie ein Winterm&auml;rchen: Die R&uuml;cklagen der gesetzlichen Rentenversicherung in der Bundesrepublik sind auf die ungeahnte H&ouml;he von 24 Mrd. Euro gestiegen. Eigentlich w&auml;re dies eine gute Vorlage f&uuml;r die Politik, die versprochene Bek&auml;mpfung der Altersarmut endlich beherzt anzugehen. Doch weit gefehlt: Die Bundesregierung verzettelt sich in einem breit gef&auml;cherten Regierungsdialog ohne &bdquo;politischen Biss&ldquo;. Die SPD beschw&ouml;rt zwar in markigen Reden ihre Entschlossenheit, die Altersarmut zu bek&auml;mpfen. Allerdings ersch&ouml;pft sich dies in einer erneuten Rentenkommission auf Spitzenebene. [&hellip;] Eine wirksame und nachhaltige Reform der gesetzlichen Rentenversicherung erfordert einen Paradigmenwechsel &bdquo;r&uuml;ckw&auml;rts&ldquo;. Nicht weniger, sondern mehr Solidarit&auml;t ist das Gebot einer lebenswerten Zukunft auch im Alter in Deutschland und Europa&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=2040\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Riester-Rente: Weniger Geld f&uuml;rs Alter<\/strong><br>\nKnapp drei Millionen Deutsche haben einen Riester-Fondssparplan. In diesen Tagen bekommen sie ihre Jahresabrechnung. Und viele von ihnen sind verunsichert: Die Anbieter schichten massiv Anteile in den Fonds um &ndash; oft zum Nachteil der Kunden. Anleger sollten sich &uuml;berlegen, wie wichtig ihnen die Kapitalgarantie tats&auml;chlich ist.<br>\n&ldquo;F&uuml;r die Anleger sind die Umschichtungen langfristig ein klarer Renditenachteil&rdquo;, meint auch Georg Pl&ouml;tz, Altersvorsorgeexperte bei der Verbraucherzentrale Bayern. Die Tauschgesch&auml;fte h&auml;tten aber einen nachvollziehbaren Grund: &ldquo;Die Fondsanbieter m&uuml;ssen die Kapitalgarantie erf&uuml;llen, die bei allen Riester-Produkten gefordert wird.&rdquo; Diese Garantie sieht vor, dass Sparern zu Beginn der Rentenphase mindestens das eingezahlte Kapital plus Zulagen zur Verf&uuml;gung steht. Um das zu schaffen, bauen die Anbieter die Riester-Depots immer wieder so um, dass der Mindestbetrag auch sichergestellt wird. Das bedeutet: Geht es an den Aktienm&auml;rkten bergab, wird automatisch in Rentenfonds umgeschichtet &ndash; so, dass mit Hilfe der sicheren Zinsertr&auml;ge bis zum Ende der Laufzeit die Garantiesumme erreicht wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/riester-rente-weniger-geld-fuers-alter-1.1278237\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Linke fordert &ldquo;Solidarische Mindestrente&rdquo;<\/strong><br>\nDie Fraktion Die Linke macht sich in einem Antrag (17\/8481) f&uuml;r eine &bdquo;Solidarische Mindestrente&ldquo; stark. Sie begr&uuml;ndet dies damit, dass die Rentenpolitik der schwarz-gelben Koalition das Ziel verfehlt habe, Altersarmut zu verhindern. Vielmehr sei das Ziel der Lebensstandardsicherung aufgegeben und festgelegt worden, die politisch aufgerissene Versorgungsl&uuml;cke durch private Zusatzvorsorge zu schlie&szlig;en. Als &bdquo;besch&ouml;nigend&ldquo; kritisieren die Abgeordneten die Bezeichnung &bdquo;Drei-S&auml;ulen-Modell&ldquo; f&uuml;r diese Lastenverschiebung.<br>\nSie fordern deshalb einen Gesetzentwurf f&uuml;r eine &bdquo;moderne Rentenpolitik&ldquo;. Ausgehend von der Forderung nach guter Arbeit im Sinne von geregelten und Existenz sichernden Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen m&uuml;sse dieser das Sicherungsniveau der Rente nachhaltig verbessern, hei&szlig;t es in dem Antrag. Zum Ausgleich bereits durchgef&uuml;hrter Rentenk&uuml;rzungen sollen die Rentenwerte sofort um mindestens 4 Prozent angehoben werden. Die Beitragsobergrenzen sollen unverz&uuml;glich abgeschafft und die sogenannten D&auml;mpfungsfaktoren in der Rentenanpassungsformel sowie der Nachholfaktor gestrichen werden. Weitere Bestandteile des Gesetzentwurfes m&uuml;ssten nach den Vorstellungen der Fraktion unter anderem ein Verzicht auf die Rente mit 67 und ein besserer Schutz bei Erwerbsminderung sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_02\/2012_066\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verdeckte Lobbyarbeit als Manipulation zum Nutzen von Politik und Wirtschaft<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=LF__pl5Sl5g\">NDR-ZAPP &uuml;ber YouTube<\/a>\n<p><strong>passend dazu:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Astroturfing<\/strong><br>\nHinweise zum systematichen Vorgehen bei kommerzieller PR, getarnt als Volkes Stimme in Internetforen, sind interessant: &ldquo;Grassroots&rdquo;, die sich eher als billiger Kunstrasen entpuppen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/commentisfree\/2012\/feb\/08\/what-is-astroturfing\">The Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Zur Verst&auml;ndigung des Begriffs &bdquo;Astroturfing&ldquo;: Mitte der 1960er Jahren wurde in Houston\/Texas ein &uuml;berdachtes Stadion f&uuml;r die Baseball-Manschafft (in Anspielung auf die in Houston ans&auml;ssigen NASA-Kontrollzentrum genannte) &bdquo;Houston Astros&ldquo; gebaut, das als &bdquo;Astrodome&ldquo; bekannt wurde. Da das Stadion &uuml;berdacht war, konnte man kein echtes Rasen anpflanzen, weshalb einen k&uuml;nstlichen Rasen von Monsanto installiert wurde, der nach dem Astrodome &bdquo;Astroturf&ldquo; genannt wurde (&bdquo;turf&ldquo; = &bdquo;Rasen&ldquo;). Daher bietet sich der Begriff &bdquo;Astroturf&ldquo; als Bezeichnung f&uuml;r &bdquo;Grasw&uuml;rzel-Bewegungen&ldquo; an, die tats&auml;chlich nur k&uuml;nstlich sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kaufen f&uuml;r die M&uuml;llhalde HD<\/strong><br>\nGl&uuml;hbirnen, Nylonstr&uuml;mpfe, Drucker, Mobiltelefone &mdash; bei den meisten dieser Produkte ist das Abnutzungsdatum bereits geplant. Die Verbraucher sollen veranlasst werden, lieber einen neuen Artikel zu kaufen, als den defekten reparieren zu lassen. Die bewusste Verk&uuml;rzung der Lebensdauer eines Industrieerzeugnisses, um die Wirtschaft in Schwung zu halten, nennt man &ldquo;geplante Obsoleszenz&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=tI798T2tRrQ\">Arte via YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Weiter gegen die Einbahnstra&szlig;e<\/strong><br>\nDie SPD hat sich entschieden: sie f&auml;hrt weiter gegen die Einbahnstra&szlig;e &ndash; und das mit erh&ouml;htem Tempo. Sie will die Bankenmacht und den Kampf gegen die Banken zum zentralen Thema des Bundestagswahlkampfes machen. Daf&uuml;r hat sie jetzt schon die Internet-Seite &ldquo;Wir sind viele&rdquo; mit der Forderung &ldquo;Demokratie statt Bankenmacht&rdquo; freigeschaltet. Nichts dagegen, aber was hat das mit dem Wahlkampf zu tun?<br>\nWeil die SPD die Kanzlerin nicht zu packen bekommt, weil sie an Angela Merkels Teflonschicht verzweifelt, sucht sie jetzt ihren Hauptgegner au&szlig;erhalb des parteipolitischen Spielfeldes. &ldquo;Unsere Gegner sind die Finanzm&auml;rkte&rdquo;, hatte SPD-Chef Sigmar Gabriel schon nach der SPD-Klausur gesagt. Zur Verbl&uuml;ffung vieler Genossen hatte er auch angek&uuml;ndigt, die SPD wolle die Kanzlerin nicht angreifen. So demobilisiert man die eigenen W&auml;hler.<br>\nDie SPD versucht auf einem Spielfeld zu siegen, auf dem es nichts zu gewinnen gibt. Denn nicht die Banken stehen 2013 zur Wahl, sondern Angela Merkel und ihre CDU.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sprengsatz.de\/?p=3811\">sprengsatz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Was der fr&uuml;here Bild am Sonntag-Chefredakteur &uuml;bersieht: Nach ihrer Absage an eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei, h&auml;lt sich die SPD eine erneute Gro&szlig;e Koalition mit Merkel nicht nur offen, sondern strebt sie an. Man kann den Koch (Merkel) nicht attackieren, wenn man bei ihm als Kellner eingestellt werden will.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz: Deutsches Europa und Verh&auml;rtung der Fronten<\/strong><br>\nSp&auml;testens seit dem Ausbruch der Eurokrise beansprucht Deutschland ganz offen die Vormachtstellung in der Europ&auml;ischen Union &ndash; und rei&szlig;t damit im Handstreich einen der Eckpfeiler ein, der das Staatenb&uuml;ndnis bis dato zusammenhielt&hellip;<br>\nPR-Ma&szlig;nahmen sind also dringend notwendig, um Resteuropa den deutschen F&uuml;hrungsanspruch schmackhaft zu machen &ndash; und die diesj&auml;hrige M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz schien aus Sicht ihres Leiters, des T&uuml;binger Honorarprofessors Wolfgang Ischinger, der ideale Ort daf&uuml;r zu sein. Unmittelbar im Vorfeld der Konferenz forderte er in einem Interview die anderen EU-Staaten mit geradezu abenteuerlicher Dreistigkeit auf, sich mit dem neuen deutschen F&uuml;hrungsanspruch abzufinden. Viel wichtiger sei es, die hiermit einhergehenden wesentlichen Fragen zu diskutieren: &bdquo;Was bedeutet es f&uuml;r Europa, dass jetzt im Grunde EIN Land den Ton angibt und dass, von au&szlig;en betrachtet, Frau Merkel und nicht Herr Barroso sozusagen der Entscheider &uuml;ber die Zukunft der Eurozone geworden ist? Ich habe dazu eine Diskussion angesetzt und freue mich, dass die eingeladenen Teilnehmer alle zugesagt haben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2012\/02\/06\/munchner-sicherheitskonferenz-deutsches-europa-und-verhartung-der-fronten\/%20\">IMI Informationsstelle Militarisierung e.v.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Interessant auch zu lesen, dass die Regierung diese &bdquo;private&ldquo; Veranstaltung mit fast einer Million Euro gesponsert hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>US-Studenten: 90 000 Dollar Schulden<\/strong><br>\nIn den USA haben die Studierenden &uuml;ber eine Billion Dollar Schulden. Die Banken verdienen mit diesen Krediten gutes Geld, aber die Regierung verlumpte fast wegen nicht bezahlter Zinsen, und viele Studenten stehen nach dem Abschluss vor einem immensen Schuldenberg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/magazin\/campus\/weltweit\/90_000_dollar_schulden_1.14819010.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Die Behauptung, &bdquo;Die amerikanischen Studierenden tragen die immensen Studienkosten von bis zu 60 000 Dollar pro Semester&hellip;&ldquo;, ist um einiges &uuml;bertrieben, denn sogar <a href=\"http:\/\/www.thecrimson.com\/article\/2011\/2\/24\/financial-aid-college-increase\/\">Harvard verlangt &bdquo;nur&ldquo; $52.650 im Jahr<\/a>. Auch, wenn man Lebenskosten dazurechent, kommt man nicht auf diese Summe. Die Kosten f&uuml;r ein Studium an der Elite-Universit&auml;t Harvard sind aber bekanntlich nicht representativ. Die Kosten an einer &bdquo;normalen&ldquo; staatlichen Universit&auml;ten sind um eine Gr&ouml;&szlig;enordnung niedriger.<\/em><br>\n<em>Dennoch stimmt die Aussage, dass amerikanische Studenten nach dem Studien enorme Schulden zu bedienen haben &ndash; da sind die genannten $90.000 durchaus realistisch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Geht`s auch ein bisschen Schneller<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/120209_stuttmann.jpg\" alt=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/stuttmann.de\/karikaturen\/kari_20120207_Schneller_kol.gif\">Stuttmann<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL) Mehr<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-12167","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12167","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12167"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12167\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12177,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12167\/revisions\/12177"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12167"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12167"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12167"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}