{"id":12185,"date":"2012-02-10T15:40:46","date_gmt":"2012-02-10T14:40:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12185"},"modified":"2012-02-10T15:59:44","modified_gmt":"2012-02-10T14:59:44","slug":"hinweise-des-tages-ii-47","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12185","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12185#h01\">Soziale K&auml;lte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12185#h02\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12185#h03\">Auch Portugal zerbricht am Kahlschlag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12185#h04\">Ulrike Herrmann &ndash; Das war kein Zufall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12185#h05\">Urteile von Rating-Agenturen werden &uuml;bersch&auml;tzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12185#h06\">Erg&auml;nzung zu unserem heutigen Hinweis #3 (Reiche B&uuml;rger &ndash; arme Stadt. Warum Kommunen pleite gehen)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12185#h07\">Kassensturz &ndash; Privatversicherer vor dem Aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12185#h08\">Spaltung der Arbeitswelt: Auch in der Mitte der Gesellschaft wird es prek&auml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12185#h09\">Erg&auml;nzung zu unserem heutigen Hinweis #10 (US-Klage gegen Wegelin schadet Schweizer Finanzplatz)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12185#h10\">Spanien prellt Arzneibranche um Milliarden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12185#h11\">Die Armen zahlen den Preis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12185#h12\">Noch&rsquo;n Bild<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12185#h13\">Petra Pau &ndash; Der Verfassungsschutz ist &uuml;berfl&uuml;ssig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12185#h14\">Deutschland wird ACTA-Abkommen nicht unterzeichnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12185#h15\">Managerausbildung &ndash; &ldquo;Die gro&szlig;en Business Schools sind lebendige Leichen&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12185&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Soziale K&auml;lte<\/strong><br>\nGanz Wuppertal ist obdachlos: Was in diesen Tagen Obdachlose zu Dutzenden t&ouml;tet, ist nicht der Winter, sondern ein System, zu dem Obdachlosigkeit wesensm&auml;&szlig;ig geh&ouml;rt. [&hellip;]<br>\nDie Reichen werden reicher, die Armen &auml;rmer, und alle, die sich die Illusion bewahrt haben, sie lebten in keiner Klassengesellschaft, sollten mal in die Metropolen fahren, wo in den neub&uuml;rgerlichen Vierteln die Gutverdiener unter sich sind, ihre Kinder nur mit Gutverdienerkindern spielen und per Fr&uuml;herziehung auf ein Leben vorbereitet werden, das nur dann in einem schlechten Viertel stattfindet, wenn es eins zu gentrifizieren gibt. Die Gettoisierung der St&auml;dte ist, so will es der Markt, in vollem Gange, und f&uuml;r wen auch im Getto am Stadtrand kein Platz ist, der liegt, wenn es schlecht l&auml;uft, in der Fu&szlig;g&auml;ngerzone und zahlt den Preis daf&uuml;r, dass der Markt f&uuml;r Arme-Leute-Wohnraum praktisch keiner ist und ein Staat, der mit den &uuml;brigen Kollateralsch&auml;den kapitalistischen Wirtschaftens schon genug zu tun hat, als Sozialwohnungsbauer ausf&auml;llt.<br>\nDenn das ist, wie man l&auml;ngst auch in Polen (62 K&auml;ltetote), Tschechien (18) und der Ukraine (135) wei&szlig;, Kapitalismus: Die Rechnung kommt bestimmt, und es sind immer dieselben, die sie zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/stefan-gaertner\/9866-winter-in-europa#9866\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Klaus Ernst &ndash; Athen braucht einen &ldquo;New Deal&rdquo;<\/strong><br>\nWer im Moment morgens die Zeitung aufschl&auml;gt, reibt sich die Augen ob der historischen Blindheit, die partei&uuml;bergreifend diejenigen erfasst hat, die in den Schaltstellen von Politik und Wirtschaft das Schicksal des Kontinents in der Hand haben. Einen Sparkommissar will die Bundesregierung in Griechenland einsetzen lassen und wundert sich &uuml;ber das partei&uuml;bergreifend verheerende Echo auf so einen Vorschlag in Athen, wo man sich, obwohl es sicher niemand so beabsichtigt hat, beim Wort &bdquo;Kommissar&ldquo; an das dunkelste Kapitel der griechischen Geschichte erinnert, zum Beispiel an den &bdquo;Reichskommissar&ldquo;, den das Deutsche Reich 1940 unmittelbar nach der Besetzung Griechenlands durch die Wehrmacht bei der Griechischen Notenbank zur zwangsweisen Aufbringung der Besatzungskosten einsetzte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1206-athen-braucht-einen-new-deal\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Was eine Griechen-Pleite jeden Bundesb&uuml;rger kosten w&uuml;rde<\/strong><br>\nDie Euro-Finanzminister sind mit dem Athener Sparplan nicht zufrieden, immer offener wird &uuml;ber einen Staatsbankrott debattiert. Wie viel w&uuml;rde eine Griechen-Pleite jeden einzelnen Deutschen kosten? SPIEGEL ONLINE hat nachgerechnet. [&hellip;]<br>\nFazit: Sollte das nicht passieren und damit das schlimmste Szenario wahr werden, dass Griechenland keinen Cent zur&uuml;ckzahlt, m&uuml;sste Deutschland also 57 bis 60 Milliarden Euro abschreiben &ndash; f&uuml;r jeden der rund 82 Millionen Bundesb&uuml;rger w&auml;ren dies 700 bis 730 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,814477,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wenn man die &Uuml;berschrift liest, wei&szlig; man eigentlich schon, dass SPIEGEL Online sich wieder einmal als Milchm&auml;dchen unter den deutschen Nachrichtenportalen hervortuen wird. Diese Ahnung best&auml;tigt die Rechnung von SPON-Wirtschaftsredakteur Kwasniewski erwartungsgem&auml;&szlig; mit einer gewissen Bravour. Er geht von einem 100%-Haircut aus, rechnet die Abschreibungen der Banken mit staatlicher Beteiligung als Kosten f&uuml;r den Steuerzahler und unterschl&auml;gt dabei, dass diese Abschreibungen bereits zu sehr gro&szlig;en Teilen in den aktuellen Bilanzen vorgenommen wurden. &bdquo;Nat&uuml;rlich&ldquo; unterschl&auml;gt er auch, dass die EZB sich nicht am Haircut beteiligen wird und rechnet bar jeder Vernunft die m&ouml;glichen Abschreibungen der Zentralbanken 1:1 als Verluste des Steuerzahlers. Rechnet man nicht nach SPON-Manier, sondern seri&ouml;s, k&auml;me man bei einem 50%-Haircut auf Verluste i.H.v. 10 Mrd. Euro, die durch den deutschen Steuerzahler ausgeglichen werden m&uuml;ssten. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied zu den 57 bis 60 Mrd. Euro, die SPON kalkuliert.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Auch Portugal zerbricht am Kahlschlag<\/strong><br>\nEuropa kommt nicht zur Ruhe. Auch Portugal droht, am sozialen Kahlschlag zu zerbrechen. Die Konjunkturdaten Portugals ziehen gleich mit denen Griechenlands. Statt ihnen zu helfen, mit Zukunftsinvestitionen aus der Krise herauszuwachsen, schl&auml;gt die Kanzlerin lieber vor, einen ausl&auml;ndischen Sparkommissar einzusetzen. Oder ein Sonderkonto f&uuml;r griechische Steuereinnahmen einzurichten, auf die dann die griechische Regierung kein Zugriffsrecht hat. Das l&ouml;st den Zorn der Griechen aus. Deutsche Fahnen brennen in Athen, w&auml;hrend sich Merkel im franz&ouml;sischen Wahlkampf f&uuml;r den angeschlagenen Sarkozy stark macht. Soweit ist Portugal noch nicht. Dort steht die Bev&ouml;lkerung noch hinter ihrer Regierung. Damit d&uuml;rfte bald Schluss sein.<br>\n2011 ist die Wirtschaftsleitung um 1,6 % zur&uuml;ckgegangen. 2012 soll das Land um 3,5 % schrumpfen, der gleiche R&uuml;ckgang wird den Griechen prognostiziert. Der Finanzsektor hat weiterhin kein Vertrauen in das Land, die Renditen steigen, die Kosten f&uuml;r Kreditausfallversicherungen auch. Letztes Jahr hatte Portugal ein Haushaltsdefizit von rund 6 %, gerade mal 3 Prozentpunkte weniger als in Griechenland. Die Einzelhandelsums&auml;tze gingen im Dezember 2011 um fast 9 % zum Vorjahr zur&uuml;ck, wie an der &Auml;g&auml;is. Dabei macht auch Portugal flei&szlig;ig, was die Troika aus EU, Internationalem W&auml;hrungsfonds und Europ&auml;ischer Zentralbank dem Land vorschreiben. K&uuml;rzen, k&uuml;rzen, k&uuml;rzen. Den Mindestlohn, die Renten, die soziale Absicherung, den K&uuml;ndigungsschutz. Damit bestreitet Portugal den gleichen Ma&szlig;nahmenkatalog wie Griechenland. Sparen, um den Haushalt zu konsolidieren, funktioniert f&uuml;r keine Volkswirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/05_2012_klartext_auch_portugal_zerbricht_am_kahlschlag.pdf\">DGB klartext [PDF &ndash; 90 KB]<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Sch&auml;ubles Portugal-Fauxpas<\/strong><br>\nDer deutsche Finanzminister deutet an, dass die internationalen Geldgeber dem Land notfalls finanziell entgegenkommen. Das Besondere: Sch&auml;uble wusste offenbar nicht, dass seine Aussage von einem TV-Sender dokumentiert wird. In einer von dem Fernsehsender TVI am Freitag ausgestrahlten Aufnahme des Gespr&auml;chs mit Gaspar war Sch&auml;uble mit den Worten zu h&ouml;ren: &ldquo;Wenn sich die Notwendigkeit f&uuml;r eine Anpassung des portugiesischen Programms ergibt, werden wir dazu bereit sein.&rdquo; Die Unterhaltung zwischen den beiden in englischer Sprache fand nach Angaben des Senders bei dem Treffen der Euro-Finanzminister am Donnerstag statt. Gaspar antwortete dem deutschen Kassenwart: &ldquo;Das wissen wir sehr zu sch&auml;tzen.&rdquo; Zudem ist Sch&auml;uble in der Aufnahme mit den Worten zu h&ouml;ren, eine Anpassung der portugiesischen Hilfe k&ouml;nne erst erfolgen, wenn der Fall Griechenland gekl&auml;rt sei.<br>\nPortugal gilt derzeit nach Griechenland als gr&ouml;&szlig;tes Sorgenkind der Eurozone, die Renditen f&uuml;r portugiesische Staatsanleihen hatten zuletzt gef&auml;hrliche H&ouml;chstst&auml;nde erreicht. Tats&auml;chlich gibt es eine Reihe von Parallelen zwischen den zwei Euro-L&auml;ndern. Auch in Griechenland gab es erst Lob f&uuml;r Reformen, bevor dann die Konjunktur begann einzubrechen. Tats&auml;chlich konsolidierten die Portugiesen 2011 solide, erf&uuml;llten ihre Ziele weitgehend. F&uuml;r dieses Jahr hat Lissabon bereits nachgebessert bei den Sparma&szlig;nahmen. Die Beurteilung durch die Troika aus EU, IWF und EZB war zufriedenstellend. Viele Volkswirte rechnen mit einem R&uuml;ckgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um rund drei Prozent in diesem Jahr &ndash; und das bereits im zweiten Jahr Rezession. Die Strukturprobleme in Portugal &auml;hneln dabei denen der Griechen: Beide Wirtschaften st&uuml;tzen sich stark auf die Binnenwirtschaft &ndash; nach Griechenland hat Portugal die zweith&ouml;chste Konsumquote in der Euro-Zone. Ein hartes Sparprogramm trifft also massiv die Binnenkonjunktur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:schuldenkrise-schaeubles-portugal-fauxpas\/60166903.html?mode=print\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Mein Gott, tut doch nicht so &uuml;berrascht!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann &ndash; Das war kein Zufall<\/strong><br>\nDie erste Zentralbank, die bis heute existiert, ist 1694 in London entstanden. Zur Ironie dieser Geschichte geh&ouml;rt, dass die Bank of England &uuml;berhaupt nur gegr&uuml;ndet wurde, um etwas zu tun, wovor heutigen Bundesbankern wie Jens Weidmann graut: Sie finanzierte die englische Krone. Sie monetarisierte die Staatsschulden im wahrsten Sinne des Wortes, denn aus den Schulden wurden &ndash; Banknoten. [&hellip;] Der Weg zu einer Zentralbank verlief in jedem Land anders und in vielen L&auml;ndern holprig. Und diese Entwicklung ist nicht abgeschlossen. Zwar ist inzwischen unstrittig, dass die Zentralbanken die Geldmenge kontrollieren und &ldquo;lender of last resort&rdquo; f&uuml;r die Banken sind. Aber eine letzte Frage wird kontrovers diskutiert: Darf eine Zentralbank den eigenen Staat retten?<br>\nF&uuml;r die Deutschen und ihre Bundesbank ist dies ein Tabu, denn sie f&uuml;rchten eine Inflation. Zwei Weltkriege haben ein Trauma hinterlassen. Also bestehen die Deutschen darauf, dass die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) nicht die Staatsanleihen der Eurol&auml;nder aufkaufen darf. Da sind die Bank of England oder die Fed viel hemmungsloser. Sie erwerben eigene Staatsanleihen, um Krisen zu verk&uuml;rzen. Und bisher geben ihnen die Statistiken recht: Die Inflation in den USA und in Gro&szlig;britannien ist zu vernachl&auml;ssigen.<br>\nDie EZB hingegen ist zu einem teuren Umweg gezwungen: Sie flutet die Banken mit Geld &ndash; damit diese dann die Staatsanleihen von Italien oder Spanien aufkaufen. Die Profiteure dieser Umst&auml;ndlichkeit sind die Banken: Sie leihen sich das Geld f&uuml;r ein Prozent bei der EZB, um es dann mit einer dicken Marge an die Eurostaaten weiterzureichen. Die Steuerzahler finanzieren also die Gewinne der Banken.<br>\nAber wer wei&szlig;: Vielleicht sehen die Deutschen ein, dass die Bank of England ein Vorbild war und ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!87438\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Urteile von Rating-Agenturen werden &uuml;bersch&auml;tzt<\/strong><br>\nEine neue Studie liefert den Kritikern von Rating-Agenturen neue Argumente: Deren Urteile sagen &uuml;ber die tats&auml;chlichen Kreditausfallrisiken demnach nur wenig aus.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2012-02\/ratingagenturen-studie-kritik\">ZEIT<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/papers.ssrn.com\/sol3\/papers.cfm?abstract_id=1474863\">Die Studie &bdquo;Credit Ratings and Credit Risk&ldquo; <\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Erg&auml;nzung zu unserem heutigen Hinweis #3 (<a href=\"\/?p=12182#h03\">Reiche B&uuml;rger &ndash; arme Stadt. Warum Kommunen pleite gehen<\/a>)<\/strong><br>\nUnser Lesers M.W. schreibt uns:\n<blockquote><p><em>Sie weisen heute auf eine wdr-story zur kommunalen Armut hin, die neben richtigen Aspekten leider an zentraler Stelle einen sehr falschen Zungenschlag enth&auml;lt: Gegenw&auml;rtig sind viele Interessenten von Finanz- und Kreditm&auml;rkten unterwegs, um von drohenden &ldquo;Pleiten&rdquo; von Kommunen zu berichten. Dabei werden Krokodilstr&auml;nen &uuml;ber die kommunale Armut vergossen, wo es in Wahrheit nur darum geht, den Kommunalkredit zu verteuern. In Deutschland k&ouml;nnen Kommunen verarmen, aber nicht Pleite gehen. Deshalb genie&szlig;en sie in aller Regel am Kreditmarkt heute noch v&ouml;llig zu Recht die h&ouml;chte Bonit&auml;t und die niedrigsten Zinsen. Das gef&auml;llt der Bankwirtschaft &uuml;berhaupt nicht. Dort ist man daran interessiert, f&uuml;r alle 15.000 Kommunen eine eigenes &ldquo;Rating&rdquo; zu installieren, um je nach dem auch &ldquo;griechische&rdquo; Zinsen kassieren zu k&ouml;nnen (bei nach wie vor garantierter Bonit&auml;t im Haftungsverbund des Landes). Um dahin zu kommen, bedarf es einer &ouml;ffentlichen Berichterstattung, die den skandal&ouml;sen Zustand der kommunalen Verarmung noch mit dem Dreh der kommunalen &ldquo;Pleite&rdquo; verbindet und auf diese Weise zu gef&auml;hrlicher Bankwirtschaftspropaganda wird. Und so gesehen ist die wdr-story keineswegs ein Akt der Aufkl&auml;rung.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kassensturz &ndash; Privatversicherer vor dem Aus<\/strong><br>\nKurzfristige Termine, schicke Wartezimmer, bessere Behandlung und das alles f&uuml;r weniger Geld. Diese Vorstellungen haben Tausende in die privaten Krankenkassen gelockt. Was die Privatpatienten jetzt aber kriegen sind steigende Pr&auml;mien und Schwierigkeiten bei der Kosten&uuml;bernahme. Die Begeisterung f&uuml;r die Privaten Krankenkassen sinkt, die Kassen werden knausriger und viele der vermeintlichen Luxuspatienten wollen zur&uuml;ck in die gesetzliche Krankenversicherung. Was nur selten gelingt. Und mal wieder sind sie da, die Pl&auml;ne f&uuml;r mehr Gerechtigkeit im Gesundheitssystem, f&uuml;r gleiche Regeln f&uuml;r alle Versicherungen, sowohl in Hinblick auf die Beitr&auml;ge als auch auf die Arzthonorare, und dabei soll es noch mehr Wettbewerb geben. Kann damit die Zwei-Klassen-Medizin beendet werden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/derTag\/derTag_20120208.mp3\">hr2 Der Tag <\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Spaltung der Arbeitswelt: Auch in der Mitte der Gesellschaft wird es prek&auml;r<\/strong><br>\nDie Arbeitsgesellschaft wandelt sich dramatisch. Arbeitsverh&auml;ltnisse werden immer unsicherer, Familien k&ouml;nnen kaum noch von einem Gehalt leben. Das Soziologische Forschungsinstitut G&ouml;ttingen lud zu einer Diskussion &uuml;ber die Folgen dieser Ver&auml;nderungen ein.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/studiozeit-ks\/1673153\/\">Deutschlandradio (Text)<\/a><br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/aodflash\/player.php?station=1&amp;broadcast=393299&amp;datum=20120209&amp;playtime=1328816298&amp;fileid=bce6f2d3&amp;sendung=393299&amp;beitrag=1673153&amp;\">Deutschlandradio (Audio)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Erg&auml;nzung zu unserem heutigen Hinweis #10 (<a href=\"\/?p=12182#h03\">US-Klage gegen Wegelin schadet Schweizer Finanzplatz<\/a>)<\/strong><br>\nUnser Leser H.R. schreibt uns:\n<blockquote><p><em>Zur Vertiefung des Themas empfehle ich die <a href=\"http:\/\/www.sendungen.sf.tv\/eco\/Sendungen\/eco\/Archiv\/Sendung-vom-30.01.2012%20\">ECO-Sendung vom 30.01.2012<\/a>. Man mu&szlig; nur wollen, dann kann man auch &ndash; siehe USA. Und wo bleibt die Steinbr&uuml;cksche Kavallerie,nun unter dem Kommando von Marschall Sch&auml;uble?<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Die US-Beh&ouml;rden schafften es sogar, das Schweizer Bankgeheimnis auszuhebeln, als sie 2009 den Managern der UBS mit einem internationalen Haftbefehl und Klagen in Milliardenh&ouml;he drohten. Die Schweiz knickte ein und &uuml;bergab den US-Beh&ouml;rden die gew&uuml;nschten Daten &uuml;ber US-B&uuml;rger, die mit Hilfe der UBS Steuern hinterzogen. Was f&uuml;r ein Unterschied zu den deutschen Beh&ouml;rden! Hier knickt man regelm&auml;&szlig;ig vor den &bdquo;Hehlvetiern&ldquo; ein und stellt die Verfahren gegen l&auml;cherlich geringe Strafzahlungen in einem Vergleichsverfahren ein. Bei der ganzen Thematik sollte man jedoch auch ber&uuml;cksichtigen, dass die Karawane der Steuerhinterzieher bereits weiterzieht. Nicht nur die Schweiz, auch Bankparadies wie Singapur oder Hong Kong sch&uuml;tzen Straft&auml;ter in einer schamlosen Art und Weise.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Spanien prellt Arzneibranche um Milliarden<\/strong><br>\nSpanien hat bei internationalen Pharma- und Medizintechnikkonzernen offene Rechnungen in H&ouml;he von 12 Mrd. Euro. Wegen klammer Kassen zahlen Krankenh&auml;user ihre Schulden nicht oder nur mit gro&szlig;er Versp&auml;tung. Im Schnitt betrage die Verz&ouml;gerung 500 Tage, gaben der spanische Branchenverband Farmaindustria und die Deutsche Handelskammer in Madrid an. Durch die Wirtschafts- und Finanzkrise sind mehrere L&auml;nder S&uuml;deuropas in Zahlungsverzug gekommen. Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Pharmakonzern Bayer beklagt einen &ldquo;signifikanten dreistelligen Millionen-Euro-Betrag&rdquo; an Au&szlig;enst&auml;nden in Griechenland, Spanien, Italien und Portugal. &ldquo;Die &uuml;berf&auml;lligen Betr&auml;ge in Spanien sind unter diesen L&auml;ndern am h&ouml;chsten&rdquo;, sagte ein Sprecher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:schuldenkrise-spanien-prellt-arzneibranche-um-milliarden\/60166707.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein uns&auml;glicher Titel, der das Repertoire der Hetze gegen die europ&auml;ischen Krisenl&auml;nder variiert. Offene Rechnungen sind nicht geprellte Rechnungen. Auch die Pharmaindustrie sollte sich zur&uuml;ckhalten, hat sie doch an den verbilligten Krediten der europ&auml;ischen Peripherie durch die W&auml;hrungsunion jahrelang gl&auml;nzend verdient. &ndash; In der Meldung verbirgt sich vor allem, was an Gesundheitsversorgung wegbricht, wenn die Krise der Peripherie nicht bew&auml;ltigt wird. Aber wir &uuml;berziehen diese L&auml;nder mit einem &ouml;konomisch sinnlosen, unintelligenten, moralisch verwerflichen Austerit&auml;tskurs.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Armen zahlen den Preis<\/strong><br>\nWas in Deutschland keiner essen mag, k&ouml;nnte bald g&uuml;nstig nach Indien verschifft werden. Das tolle Schn&auml;ppchen f&uuml;r die Produzenten im Inland macht den einheimischen Unternehmern allerdings in vielen Bereichen Konkurrenz. Entwicklungsorganisationen warnen vor den Folgen eines Freihandelsabkommens der EU mit Indien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/erdrueckender-freihandel--die-armen-zahlen-den-preis-,1472780,11603688.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Noch&rsquo;n Bild<\/strong><br>\nKurt Westergaard, der kreuzritterliche Pistolero unter den Karikaturisten, galt noch vor einiger Zeit als Held. Seine Mohammad-Zeichnungen, die den Propheten als M&ouml;rder zeigten, wurden als Inbegriff der Meinungs- und Pressefreiheit gefeiert. Das ging so weit, dass die Kanzlerin auf ihn eine Rede hielt und den Preis des M100 Sanssouci Colloquiums &uuml;berreichte. Angeblich der mutigste Auftritt Merkels, hie&szlig; es damals pathetisch. Gerade sie wisse n&auml;mlich, was es bedeutet, in einem Land ohne Meinungsfreiheit zu leben &ndash; damals in der DDR. Deswegen sollte mutige Meinung honoriert werden, mutige Bleistiftstriche ebenfalls. [&hellip;]<br>\nGratuliert man zu verunglimpften Mohammad-Zeichnungen, so gratuliere man auch zu gemalten Nazi-Merkels! Das ist der konsequente Imperativ. Regt man sich dar&uuml;ber auf, so liegt einem die allgemeine Meinungsfreiheit nicht besonders am Herzen &ndash; oder es geht wieder mal nur um die freie Meinung, die man selbst meint.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2012\/02\/nochn-bild.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Petra Pau &ndash; Der Verfassungsschutz ist &uuml;berfl&uuml;ssig<\/strong><br>\nNat&uuml;rlich bespitzelt der Verfassungsschutz die Linkspartei. Und dass Hunde, die bellen, nicht auch ihren Besitzer bei&szlig;en k&ouml;nnen, glauben nur naive Herrchen. Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r die Abschaffung des Verfassungsschutzes.<br>\n&bdquo;Der bei&szlig;t nicht, der will nur spielen.&ldquo; Wer kennt nicht diesen Herrchen-Satz, von dem nur sein Hund nichts wusste. Er fiel mir ein, als der Pr&auml;sident des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz (VS), Heinz Fromm, aktuell in Endlosschleifen wiederholte: &bdquo;Wir observieren DIE LINKE nicht, wir beobachten lediglich, was ohnehin &ouml;ffentlich ist.&ldquo;<br>\nEin &bdquo;Spiegel&ldquo;-Artikel beschrieb schon im April 2000 anderes. &bdquo;Ein Ex-Stasi-Offizier spionierte f&uuml;r den Berliner Verfassungsschutz die PDS-Landeschefin Petra Pau aus und sch&uuml;rte Konflikte zwischen Linksradikalen und PDS.&ldquo; Ich f&uuml;ge hinzu: Selbiger &bdquo;Genosse&ldquo; S. war ein typischer V-Mann: gekaufter Informant und bezahlter T&auml;ter. Platziert wurde er in meinem Bundestags-Wahlkreisb&uuml;ro, damals noch in Berlin-Prenzlauer Berg. Also an der sensiblen Schnittstelle zwischen W&auml;hlern und Gew&auml;hlten, da, wo Vertrauen und Vertraulichkeit gro&szlig;geschrieben werden &ndash; m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/petra-pau\/9894-die-linke-und-der-verfassungsschutz#9894\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Deutschland wird ACTA-Abkommen nicht unterzeichnen<\/strong><br>\nDeutschland wird das internationale Urheberrechtsabkommen ACTA vorerst nicht unterzeichnen. Das Ausw&auml;rtige Amt habe die bereits erteilte Weisung zur Signierung des umstrittenen Vertragswerks wieder zur&uuml;ckgezogen, verlautete am Freitag aus Regierungskreisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/medien\/umstrittenes-vertragswerk-deutschland-wird-acta-abkommen-nicht-unterzeichnen\/6195452.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Managerausbildung &ndash; &ldquo;Die gro&szlig;en Business Schools sind lebendige Leichen&rdquo;<\/strong><br>\nDrau&szlig;en spielen die M&auml;rkte verr&uuml;ckt, drinnen orakeln Dozenten: Der Markt wird&rsquo;s schon richten. Mit den f&uuml;hrenden Wirtschaftsschulen geht Thomas Sattelberger hart ins Gericht. Im Interview erkl&auml;rt der Telekom-Personalvorstand, was MBA-Programme zu &ldquo;Vehikeln des Finanzkapitalismus&rdquo; macht. [&hellip;]<br>\nSattelberger: Die amerikanischen Business Schools sind doch vor allem das ideologische Transport-Vehikel des Finanzkapitalismus. Sie sind einseitig ausgerichtet auf die &ouml;konomische Theorie effizienter, sich selbst steuernder M&auml;rkte &ndash; und dieser Irrglauben, gemischt mit Gier, hat zu den Exzessen mit Schrotthypotheken, zu der Modellierung toxischer Produkte, aber auch zu Ma&szlig;losigkeit in der Verg&uuml;tungspolitik gef&uuml;hrt. Diese Schulen sind voll und ganz auf den Homo oeconomicus fixiert, der stets nur als rationaler Akteur handelt, um seinen Nutzen zu optimieren. Es fehlen andere, ebenso wichtige Sichtweisen: beispielsweise Geschichte, Soziologie oder Psychologie, auch die relativ neue Disziplin der Behavioral Economics, der Verhaltens&ouml;konomik. Die Theorie, die heute vermittelt wird, hat substantiell versagt und ist moralisch verrottet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsleben\/0,1518,813654,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-12185","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12185","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12185"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12185\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12188,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12185\/revisions\/12188"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12185"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12185"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12185"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}