{"id":12193,"date":"2012-02-13T09:07:46","date_gmt":"2012-02-13T08:07:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193"},"modified":"2019-03-18T12:06:50","modified_gmt":"2019-03-18T11:06:50","slug":"hinweise-des-tages-1569","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h01\">Jens Bergers &bdquo;Stresstest&ldquo;: Die schw&auml;bische Hausfrau als Kardinalfehler deutschen Denkens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h02\">Finanz-Guru Soros attackiert Merkels Krisenpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h03\">Union der Lohndr&uuml;cker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h04\">Ein Mindestlohn f&uuml;r alle EU-B&uuml;rger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h05\">Griechenland: Die n&auml;chste Angriffswelle rollt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h06\">Arbeitsministerin macht sich f&uuml;r Lohnplus stark<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h07\">Michael Dauderst&auml;dt: Wachstum durch Ausbau sozialer Dienstleistungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h08\">Gr&uuml;nen-Politiker Schick: Bankenrettung: Undemokratisch, ungerecht, unsichtbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h09\">NRW-Finanzminister Walter-Borjans zum Steuerabkommen mit der Schweiz: &bdquo;Kriminelle werden belohnt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h10\">Linke: Griechische Verm&ouml;gen im Ausland einfrieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h11\">Sch&auml;uble verspricht Portugal weitere Hilfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h12\">Max-Planck-Institut: Deutsche sollen erst mit 72 in Rente gehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h13\">Paul Jorion, Die Reichtumskonzentrations-Maschine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h14\">Maut-Abzocke: Konzerne ziehen Bund &uuml;ber den Tisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h15\">Der Widerstand gegen Nazis ist in Deutschland strafbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h16\">Saarland: SPD-Chef Maas rechnet mit gro&szlig;er Koalition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h17\">Freihandel macht hungrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h18\">Kafka im Westjordanland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h19\">Die Arbeitsverh&auml;ltnisse im chinesischen Wachstumsmodell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h20\">BBC to issue global apology for documentaries that broke rules<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h21\">HRK-Pr&auml;sidentin zur Studienanf&auml;nger-Prognose: &Uuml;ber sieben Milliarden Euro fehlen beim Hochschulpakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h22\">Polizei in US-Schulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h23\">DGB und BDA: Gemeinsamer Aufruf zu einer bundesweiten Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12193#h24\">Zu guter Letzt: Was l&auml;uft eigentlich beim Verfassungsschutz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=12193&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Jens Bergers &bdquo;Stresstest&ldquo;: Die schw&auml;bische Hausfrau als Kardinalfehler deutschen Denkens<\/strong><br>\nAngela Merkels wirtschaftspolitisches Leitbild f&uuml;hrt uns mit Vollgas in die Sackgasse<br>\nMit ihrem Leitbild der &bdquo;schw&auml;bischen Hausfrau&ldquo; pr&auml;gt Angela Merkel das volkswirtschaftliche Denken der politischen Elite Deutschlands. Dabei eignet sich die schw&auml;bische Hausfrau denkbar schlecht als Modell, mit dem man gesamtwirtschaftliche Probleme er&ouml;rtern k&ouml;nnte. Mit der Eurokrise wurde die schw&auml;bische Hausfrau sogar zum volkswirtschaftlichen Leitbild f&uuml;r die gesamte Eurozone. Dieser Prozess ist nicht nur wirtschaftspolitisch fragw&uuml;rdig, sondern sogar brandgef&auml;hrlich &ndash; auch f&uuml;r die echte schw&auml;bische Hausfrau. Dieser Text ist ein Auszug aus dem j&uuml;ngst erschienen Buch&nbsp;<a href=\"http:\/\/westendverlag.de\/westend\/buch.php?p=65\">&ldquo;Stresstest Deutschland&rdquo;<\/a>&nbsp;des Redakteurs der&nbsp;NachDenkSeiten, Herausgebers desSpiegelfechters&nbsp;und Telepolis-Autoren&nbsp;Jens Berger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/36\/36405\/1.html\">Auszug auf Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Heiner Flassbeck &uuml;ber Bergers &bdquo;Stresstest&ldquo;:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Jens Berger hat ein herausragendes Buch geschrieben. Es ist gut recherchiert und der Autor argumentiert bei all den verschiedenen Themen, die er seinem Stresstest unterzieht, klar und sicher. Zu einem wirklich au&szlig;ergew&ouml;hnlich guten Buch wird es aber dadurch, dass hier die politische Analyse in umfassender Weise mit einer tragf&auml;higen &ouml;konomischen Analyse verkn&uuml;pft wird. Nur wer die wirtschaftlichen Fehler des Mainstream versteht, kann politisch wirklich relevante Schlussfolgerungen ziehen.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Siehe auch das <a href=\"http:\/\/westendverlag.de\/westend\/buch.php?p=65&amp;n=inhaltsverzeichnis\">Inhaltsverzeichnis<\/a> dieses Buches und eine weitere <a href=\"http:\/\/westendverlag.de\/westend\/buch.php?p=65&amp;n=leseprobe\">Leseprobe<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Finanz-Guru Soros attackiert Merkels Krisenpolitik<\/strong><br>\nDie Konjunktur in den europ&auml;ischen Krisenstaaten m&uuml;sse mit Finanzspritzen belebt werden, anstatt die Regierungen nur zum Sparen zu zwingen. &ldquo;Sonst wiederholen wir die Fehler, die Amerika 1929 in die gro&szlig;e Depression gef&uuml;hrt haben. Das versteht Angela Merkel einfach nicht&rdquo;, sagte der Spekulant.<br>\nSo sei es falsch gewesen, Griechenland nur gegen die Zahlung hoher Zinsen Hilfskredite zu gew&auml;hren. &ldquo;Deswegen ist das Land heute gar nicht mehr zu retten. Und genauso wird es Italien ergehen, wenn wir das Land in die Zwangsjacke gewaltiger Zinszahlungen stecken.&rdquo; F&uuml;r den Fall einer Pleite Griechenlands rechnet Soros mit einer Eskalation der Euro-Krise. &ldquo;Es k&ouml;nnte zu einem Run auf die Bankschalter in Italien und Spanien kommen, und dann w&uuml;rde Europa auseinanderbrechen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,814732,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man muss den Hedgefonds-Manager und Multimilliard&auml;r ja nicht gerade f&uuml;r eine moralische Instanz halten, aber &ouml;konomischen Sachverstand kann man ihm nicht absprechen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Union der Lohndr&uuml;cker<\/strong><br>\nGriechenland, Rum&auml;nien, Belgien &ndash; offensichtlich r&uuml;ckt die EU die Lohnentwicklung immer st&auml;rker ins Zentrum ihrer Krisenbew&auml;ltigungsstrategie. Die nationalen Regierungen werden von Br&uuml;ssel dazu angehalten, die L&ouml;hne zu dr&uuml;cken. Nun steht allerdings im Maastrichter Sozialabkommen, das als Zusatzprotokoll zum EU-Vertrag am 1. November 1993 in Kraft trat, im Artikel 2.6 der Satz, dass die &ldquo;Unterst&uuml;tzung und Erg&auml;nzung&rdquo; der nationalen Sozialpolitiken durch die Gemeinschaft &ldquo;nicht f&uuml;r das Arbeitsentgelt, das Koalitionsrecht, das Streikrecht und das Aussperrungsrecht&rdquo; gelten. Diese Einschr&auml;nkung wurde auch in den Vertrag von Lissabon &uuml;bernommen.<br>\nObwohl also die Tarifpolitik offiziell der gemeinschaftlichen Zust&auml;ndigkeit entzogen bleiben soll, zielen die von der EU durchgesetzten Ma&szlig;nahmen zur Haushalts- und Schuldenkontrolle darauf, eine &ldquo;Lohnzur&uuml;ckhaltung&rdquo; zu gew&auml;hrleisten. Diese Beeinflussung erfolgte fr&uuml;her diskret und ohne direkte Einmischung. Das hat sich nun ge&auml;ndert. Und der neue Br&uuml;sseler Kurs ist nach den Worten von Manuel Barroso, dem Pr&auml;sidenten der EU-Kommission, keine blo&szlig;e Krisenepisode: &ldquo;Was sich gegenw&auml;rtig vollzieht, ist eine stille Revolution, in kleinen Schritten, hin zu einer st&auml;rkeren wirtschaftspolitischen Steuerung. Die Mitgliedstaaten haben akzeptiert &ndash; und hoffentlich verstanden -, dass den europ&auml;ischen Institutionen gr&ouml;&szlig;ere Aufsichtsbefugnisse &uuml;bertragen werden.&rdquo;<br>\nDie Regierungen haben beschlossen, sich auf europ&auml;ischer Ebene zu koordinieren und eine gemeinsame restriktive Lohnpolitik zu betreiben. Schon der im M&auml;rz 2011 vereinbarte Euro-Plus-Pakt sorgt f&uuml;r eine Aush&ouml;hlung der Zust&auml;ndigkeiten der Tarifpartner. Jetzt will sich die Union &uuml;ber eine Begrenzung der j&auml;hrlichen Haushaltsdefizite und der Staatsverschuldung hinaus &ndash; die nach deutschem Vorbild in den Verfassungen der einzelnen L&auml;ndern verankert werden soll &ndash; auch in die nationalen Tarifverhandlungen einmischen, um ihre Idee von Lohndisziplin durchzusetzen. Mehr noch: Das &ldquo;Gesetzgebungspaket zur wirtschaftspolitischen Steuerung&rdquo; (&ldquo;Sixpack&rdquo;), das Ende September 2011 vom Europ&auml;ischen Parlament verabschiedet wurde, stattet den Euro-Plus-Pakt &ndash; der eine blo&szlig;e zwischenstaatliche Verpflichtungserkl&auml;rung ist &ndash; mit juristischen Sanktionsm&ouml;glichkeiten aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2012\/02\/10.mondeText.artikel,a0059.idx,19\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ein Mindestlohn f&uuml;r alle EU-B&uuml;rger<\/strong><br>\nIn Europa gibt es zwar einen gewerkschaftlichen Konsens dar&uuml;ber, dass der chronische R&uuml;ckgang der L&ouml;hne bek&auml;mpft werden und die L&ouml;hne das zentrale Thema des Eurosyndikalismus sein m&uuml;sse. Aber wie das gehen soll, wei&szlig; noch keiner. Angesichts der Lohndisparit&auml;ten innerhalb der EU und der Tatsache, dass es in manchen L&auml;ndern keinerlei Lohnuntergrenzen gibt, dr&auml;ngt sich eine logische Forderung auf: die nach dem europ&auml;ischen Mindestlohn. Die Debatte dar&uuml;ber ist f&uuml;r die Kongressteilnehmer (des Europ&auml;ischen Gewerkschaftsbund (EGB)) allerdings ein Minenfeld&hellip;<br>\n2005 hatte ein Netzwerk gewerkschaftsnaher Wissenschaftler versucht, einen europ&auml;ischen Mindestlohnregelsatz zu definieren, der sich auf die nationalen Durchschnittsl&ouml;hne bezieht (und zun&auml;chst 50, sp&auml;ter 60 Prozent betragen soll). Da die gesetzlichen Mindestl&ouml;hne in Europa derzeit bei nur 30 bis 48 Prozent des Durchschnittslohns liegen w&uuml;rde dies eine Anhebung in allen EU-L&auml;ndern bedeuten.<br>\nWas die praktische Umsetzung betrifft, hat es seitdem kaum Fortschritte gegeben. Auf dem EGB-Kongress in Athen wurde von den Delegierten immer wieder betont, dass es ihnen weniger um die Idee eines Mindestlohns als um das Prinzip der Tarifautonomie geht. Ein Vertreter der franz&ouml;sischen CFDT stellte zum Beispiel klar: &ldquo;Wir haben nie einen staatlichen festgesetzten Mindestlohn in allen europ&auml;ischen L&auml;ndern gefordert.&rdquo; Offensichtlich gibt es einen Gegensatz zwischen den Bef&uuml;rwortern eines europ&auml;ischen Mindestlohnsystems und den Gewerkschaften jener L&auml;nder, in denen Lohnuntergrenzen jeweils in den Branchentarifvertr&auml;gen festgelegt werden, wie etwa in Italien und den skandinavischen L&auml;ndern. So erkl&auml;rte etwa ein Vertreter der schwedischen TCO: &ldquo;Wir wollen keinen Staatseingriff. Bei uns sind 90 Prozent der Arbeitnehmer in Tarifvertr&auml;ge einbezogen. Wir brauchen keinen branchen&uuml;bergreifenden gesetzlichen Mindestlohn.&rdquo; Dieses Instrument sei zur L&ouml;sung des Niedriglohnproblems ungeeignet, meinte ein italienischer Kollege: &ldquo;Wir wollen unsere Autonomie nicht verlieren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2012\/02\/10.mondeText.artikel,a0058.idx,20\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Griechenland: Die n&auml;chste Angriffswelle rollt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.harmbengen.de\/Zeitungscartoons.html\">Harm Bengen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Arbeitsministerin macht sich f&uuml;r Lohnplus stark<\/strong><br>\nBundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hat sp&uuml;rbare Lohnerh&ouml;hungen oberhalb der Inflationsrate f&uuml;r die Arbeitnehmer in Deutschland gefordert. &ldquo;In den letzten Jahren haben wir in Deutschland gemeinsam flei&szlig;ig gearbeitet und Lohnzur&uuml;ckhaltung ge&uuml;bt, damit wir gut aus der Krise kommen&rdquo;, sagte die CDU-Politikerin der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;. Nun fahre die deutsche Wirtschaft ordentliche Gewinne ein. &ldquo;Jetzt m&uuml;ssen die Arbeitnehmer daran beteiligt werden, und sie m&uuml;ssen das Plus auch sp&uuml;ren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/loehne120.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Von der Leyen k&ouml;nnte dort, wo sie handeln kann, etwas f&uuml;r h&ouml;here L&ouml;hne tun, etwa durch die Einf&uuml;hrung von angemessenen Mindestl&ouml;hnen, durch die Anhebung des Hartz IV-Regelsatzes, durch die Einschr&auml;nkung der Leiharbeit, durch die Bek&auml;mpfung des Niedriglohnsektors. So bleibt ihr Appell wohlfeiles Geschw&auml;tz, das nichts bewirkt und ausschlie&szlig;lich den Zweck hat, sich an die Gewerkschaften heranzuschl&auml;ngeln.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Michael Dauderst&auml;dt: Wachstum durch Ausbau sozialer Dienstleistungen<\/strong><br>\nSoziale Dienstleistungen werden gern als eine Belastung der Wirtschaft angesehen, deren Kosten von anderen, &bdquo;wirklich&ldquo; produktiven Wirtschaftszweigen zu tragen seien. Tats&auml;chlich f&uuml;hrt ein Ausbau sozialer Dienste zu mehr Wachstum durch zus&auml;tzliche Besch&auml;ftigung und h&ouml;here Produktivit&auml;t und zu h&ouml;herem Wohlstand, da er gesellschaftliche Bedarfe deckt. F&uuml;r ein Expansionsszenario in den Bereichen Pfl ege, Kinderbetreuung und h&auml;usliche Dienste errechnete die Prognos AG im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung einen Wachstumsimpuls von etwa einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts mit 667.000 zus&auml;tzlichen Arbeitspl&auml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/08887.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung WISO direkt Februar 2012 [PDF &ndash; 220 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gr&uuml;nen-Politiker Schick: Bankenrettung: Undemokratisch, ungerecht, unsichtbar<\/strong><br>\nEuropas Schuldenkrise ist l&auml;ngst eine Bankenkrise. Deshalb holt Deutschland den Bankenrettungsfonds wieder hervor. Doch die Finanzinstitute werden auf europ&auml;ischer Ebene gerettet &ndash; ohne Transparenz. Was die Regierungschefs der EU und die Europ&auml;ische Zentralbank im Moment machen, dient vor allem den Interessen der Bankaktion&auml;re&hellip;<br>\nZum einen bleibt es weitgehend dabei, dass auf Antrag der betroffenen Institute Garantien oder Kapitalhilfen zur Verf&uuml;gung gestellt werden. Auf Druck der FDP wurde darauf verzichtet, k&uuml;nftig direkt zwangsweise eine Rekapitalisierung von Banken zu erm&ouml;glichen&hellip;<br>\nZum zweiten fehlt es auch k&uuml;nftig an Transparenz und Kontrolle: Auch k&uuml;nftig ist keine Beteiligung des Bundestags bei Entscheidungen zu den Bankenrettungen vorgesehen&hellip;<br>\nAuch sind die dem Finanzmarktstabilisierungsfonds bisher entstandenen Verluste nicht transparent, so dass der Fonds einen Schattenhaushalt darstellt&hellip;<br>\nDrittens bleiben die Regelungen unzureichend, die verhindern sollen, dass sich Mitarbeiter in den Banken vor dem Hintergrund staatlicher Hilfsma&szlig;nahmen gro&szlig;z&uuml;gig bedienen&hellip;<br>\nWenn allerdings derzeit von Bankenrettung die Rede ist, muss der Blick &uuml;ber Deutschland hinausgehen. Denn derzeit sieht es nicht so aus, als w&uuml;rde das neue deutsche Gesetz in gro&szlig;em Umfang genutzt werden. Die eigentliche zweite Welle der Bankenrettung erfolgt durch die Europ&auml;ische Zentralbank.<br>\nMit ihren Beschl&uuml;ssen vom 8. Dezember 2011 hat sie die Schleuse f&uuml;r einen Geldsegen &uuml;ber die Banken der europ&auml;ischen Krisenstaaten weit ge&ouml;ffnet und f&uuml;r drei Jahre 489 Milliarden Euro zu 1% zur Verf&uuml;gung gestellt. F&uuml;r Ende Februar ist ein weiterer Tender der EZB f&uuml;r dreij&auml;hrige Gelder geplant. Am Markt wird spekuliert, dass auch hier ein Betrag von circa 400 Milliarden abgerufen wird.<br>\nGleichzeitig garantierten die Krisenstaaten offenbar im Umfang von etwa 209 Milliarden Euro Bankanleihen ihrer jeweiligen Banken, so dass diese &uuml;ber Sicherheiten verf&uuml;gten, die sie bei der EZB als Gegenwert einreichen konnten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/gruener-bundestagsabgeordneter-zur-bankenrettung-undemokratisch-ungerecht-unsichtbar-1.1267046\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>NRW-Finanzminister Walter-Borjans zum Steuerabkommen mit der Schweiz: &bdquo;Kriminelle werden belohnt&ldquo;<\/strong><br>\nAm kommenden Mittwoch wollen die SPD-Finanzminister &uuml;ber das Steuerabkommen mit der Schweiz beraten: Sie fordern erhebliche Nachbesserungen, wie der nordrheinwestf&auml;lische Finanzminister Norbert Walter-Borjans in einem Interview mit dem Nachrichten- Magazin DER SPIEGEL ank&uuml;ndigt. Man werde keinem Abkommen zustimmen, das, so Walter-Borjans, von Seiten der Schweiz zwei Ziele habe: &ldquo;Ermittlungen gegen Steuerhinterzieher zu behindern und, da wo ermittelt ist, die Verfolgung zu vereiteln.&rdquo; &ldquo;Kriminelle d&uuml;rfen nicht mehr belohnt werden&rdquo;, erkl&auml;rt Walter-Borjans und fordert eine drastische Erh&ouml;hung der Steuers&auml;tze auf Altverm&ouml;gen in der Schweiz. Das Steuerabkommen sieht S&auml;tze von 19 bis 34 Prozent vor. Walter-Borjans h&auml;lt 50 bis 70 Prozent f&uuml;r &ldquo;angemessen, als Preis f&uuml;r die Anonymit&auml;t&rdquo;. Auch die Abschlagszahlungen der Schweizer Banken m&uuml;ssten h&ouml;her ausfallen. Zwei Milliarden Franken hatten die Banken angeboten, als Zeichen des guten Willens. Der Sozialdemokrat h&auml;lt f&uuml;nf Milliarden f&uuml;r angebracht, als &ldquo;Abschlag f&uuml;r die 130 bis 160 Milliarden Euro, die unseren Sch&auml;tzungen zufolge schwarz in der Schweiz liegen&rdquo;. Dar&uuml;ber hinaus fordert die SPD einen &ldquo;automatischen Datenaustausch&rdquo; mit der Schweiz, wie er &ldquo;innerhalb der Europ&auml;ischen Union &uuml;blich&rdquo; ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/vorab\/0,1518,814684,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Linke: Griechische Verm&ouml;gen im Ausland einfrieren<\/strong><br>\nLinkspartei-Chef Klaus Ernst fordert das sofortige Einfrieren griechischer Auslandsverm&ouml;gen. &ldquo;Europa sollte Griechenland endlich im Kampf gegen Steuerhinterziehung und Kapitalflucht unterst&uuml;tzen. Wir sind daf&uuml;r, dass alle griechischen Auslandsverm&ouml;gen in Europa &uuml;ber eine Million Euro sofort eingefroren werden&rdquo;, erkl&auml;rte Ernst gestern im Gespr&auml;ch mit der PNP. Dann m&uuml;ssten die Inhaber der Konten mit der griechischen Steuers&uuml;nderdatei abgeglichen werden. &ldquo;Und wo es einen Treffer gibt, da muss das Geld im Wege der Amtshilfe zugunsten des griechischen Staates eingezogen werden&rdquo;, so Ernst weiter. Das vereinbarte Sparprogramm bringe die griechische Demokratie in Gefahr: &ldquo;Es wird soziale Unruhen geben. Es fehlt jeder Impuls f&uuml;r die Einnahmeseite.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pnp.de\/nachrichten\/heute_in_ihrer_tageszeitung\/wirtschaft\/340960_Die-Lage-in-Athen-spitzt-sich-dramatisch-zu.html\">Passauer Neue Presse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sch&auml;uble verspricht Portugal weitere Hilfen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=AwlXR5FfQTY\">YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das unfreiwillig zustande gekommene Dokument belegt: Es geht nur noch um taktische Spielchen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Max-Planck-Institut: Deutsche sollen erst mit 72 in Rente gehen<\/strong><br>\nDie Forscher rechnen damit, dass angesichts der steigenden Lebenserwartung das Renteneintrittsalter entsprechend ansteigen muss. Im Jahr 2050 m&uuml;ssten die Deutschen &bdquo;f&uuml;nf Jahre&ldquo; l&auml;nger arbeiten, um die Funktion des Rentensystems zu erhalten, sagte der Direktor des Instituts, James Vaupel, der &bdquo;Welt am Sonntag&ldquo;. Das hie&szlig;e, die Deutschen d&uuml;rften erst mit 72 in den Ruhestand und nicht mit 67, wie bisher geplant.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/altersvorsorge\/europaeer-sollen-laenger-arbeiten-rente-erst-mit-72-_aid_713001.html\">FOCUS Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Von diesem Max-Planck-Direktor f&uuml;r demografische Forschung haben sie ja vielleicht bei uns schon gelesen. Er geh&ouml;rt zu den demografischen Alarmisten und wei&szlig; ganz genau, wie 2050 die Erwerbssituation, wie die Produktivit&auml;t, wie gro&szlig; der Kuchen sein wird, der in knapp 40 Jahren zu verteilen ist. Er w&uuml;rde ja eine Altersgrenze am liebsten ganz abschaffen. Das Rentensystem setze bei uns falsche Anreize, es sei zu gro&szlig;z&uuml;gig. Menschen seien n&auml;mlich eher bereit zu arbeiten, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2007\/10\/demografie-rente-interview\">wenn sie das Geld n&ouml;tiger brauchten<\/a>.<br>\nVielleicht sollte sich der wohldotierte Direktor einfach mal von seinem Schreibtischsessel hochheben und einen Blick auf die Wirklichkeit werfen. Dann k&ouml;nnte er n&auml;mlich sehen, wie die Zahl der Rentenversicherten, die ihre Rente fr&uuml;her beginnen (m&uuml;ssen) in den letzten Jahren dramatisch angestiegen ist und welche Abschl&auml;ge daf&uuml;r hingenommen werden m&uuml;ssen.<br>\nWas die &bdquo;gro&szlig;z&uuml;gigen&ldquo; Renten anbetrifft: Die Durchschnittsrente liegt in Westdeutschland bei 697 Euro (M&auml;nner 970 Euro, Frauen 473 Euro) und in den neuen Bundesl&auml;ndern bei 826 Euro (1.044 Euro f&uuml;r M&auml;nner und 676 Euro f&uuml;r Frauen). Jeder kann sich ausrechnen, was ein durchschnittlicher Abschlag von &uuml;ber 113 Euro ausmacht.<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/fruehe_rente_weniger_geld.jpg\" alt=\"Focus: Fr&uuml;he Rente, weniger Geld\" title=\"Focus: Fr&uuml;he Rente, weniger Geld\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/altersvorsorge\/eu-will-pensionsalter-weiter-erhoehen-rente-mit-67-soll-bald-nicht-mehr-reichen_aid_712193.html\">Focus<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Paul Jorion, Die Reichtumskonzentrations-Maschine<\/strong><br>\nIn einer Rede am 12. Januar 2012 sprach der Vorsitzende von Obamas Wirtschaftsbeirat Alan B. Krueger &uuml;ber <a href=\"http:\/\/www.americanprogress.org\/events\/2012\/01\/pdf\/krueger.pdf\">&bdquo;Anstieg und den Konsequenzen der Ungleichheit in den USA&ldquo; [PDF &ndash; 7 MB]<\/a>.<br>\nW&auml;hrend von 1947 bis 1979 die Einkommen der Amerikaner j&auml;hrlich um etwas mehr als 2% in allen Berufskategorien stiegen, erh&ouml;hten sich in den Jahren 1979 bis 2000 zwar j&auml;hrlich die Brutto-Einkommen der oberen 20% der Bev&ouml;lkerung um 1,2%, gleichzeitig sanken jedoch die Brutto-Einkommen der unteren 20% um 0,4%. Diese Disparit&auml;ts-Tendenz wurde durch Steuergeschenke der beiden Bush-Administrationen an die reichsten amerikanischen Haushalte noch verst&auml;rkt. In der Periode von 1979 bis 2007 stiegen die Einkommen nach Steuern der unteren 20% zwar um 18% an, doch erh&ouml;hten sich im gleichen Zeitraum die Einkommen der 1% reichsten Haushalte um 278%.<br>\nInhalte eines in der Pariser Tageszeitung Le Monde vom 7.2.2012 (&Ouml;konomiebeilage S.3) erschienenen Artikels &uuml;bertragen von Gerhard Kilper<br>\nOriginaltitel: &bdquo;La machine &agrave; concentrer la richesse&ldquo;<br>\nAutor: Paul Jorion, &Ouml;konom und Anthropologe, Kolumnenschreiber f&uuml;r die Wochenchronik der Le Monde- &Ouml;konomiebeilage.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/idees\/article\/2012\/02\/06\/la-machine-a-concentrer-la-richesse_1639257_3232.html\">Le Monde<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"upload\/pdf\/120213_Jorion_Reichtumskonzentrations.pdf\">Hier die &Uuml;bertragung [PDF &ndash; 50 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Maut-Abzocke: Konzerne ziehen Bund &uuml;ber den Tisch<\/strong><br>\nDie Kooperation von Staat und Privatunternehmen beim Ausbau von Autobahnen ist f&uuml;r die Bundesregierung ein schlechtes Gesch&auml;ft. Wissenschaftler der TU Berlin rechnen damit, dass die sogenannten Public Private Partnerships (PPP) rund 30 Prozent teurer sind, als wenn der Bund selbst gebaut h&auml;tte. Im Bundesrechnungshof kursieren Sch&auml;tzungen &uuml;ber Mehrkosten von zehn bis 40 Prozent. Der Sprecher des Rechnungshofs nannte keine Zahlen, sagte aber: &ldquo;Wir haben erhebliche Zweifel an der Wirtschaftlichkeit der Modelle f&uuml;r den Staat.&rdquo; Zudem sei PPP langsamer als der Bau in staatlicher Eigenregie&hellip;<br>\nIm Falle der sogenannten A-Modelle bauen Konsortien bestimmte Autobahnabschnitte aus und erhalten daf&uuml;r die Lkw-Maut auf diesen Strecken teilweise oder ganz. Die Vertr&auml;ge &uuml;ber die Projekte laufen in der Regel 30 Jahre.<br>\nDas Problem: Die Prognose &uuml;ber die Zahl der Lkw und damit die Mauteinnahmen auf den Strecken ist extrem schwierig. &ldquo;Es gibt keine wissenschaftlich anerkannte Methode, Verkehrsmengen f&uuml;r 30 Jahre zu prognostizieren&rdquo;, sagte der Sprecher des Rechnungshofs. Seine Beh&ouml;rde hatte bereits 2009 in einem Gutachten bem&auml;ngelt, dass die Unternehmen, die bei der Ausschreibung f&uuml;r die A-Modelle zum Zuge gekommen waren, um bis zu 75 Prozent h&ouml;here Lkw-Zahlen angenommen hatten als der Bund.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/industrie\/:maut-abzocke-konzerne-ziehen-bund-ueber-den-tisch\/60167914.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> F&uuml;r NachDenkSeiten Leser\/innen nichts Neues, aber gut, dass es immer mehr Belege f&uuml;r die Abzocke durch Privatisierungen gibt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Widerstand gegen Nazis ist in Deutschland strafbar<\/strong><br>\nW&auml;hrend in Deutschland noch dar&uuml;ber diskutiert wird, ob Politik und Beh&ouml;rden &bdquo;auf dem rechten Auge blind sind&ldquo;, werfen die Staatsanwaltschaft Dresden und der Immunit&auml;tsausschuss des Bundestages ein schwerwiegendes Argument in die Waagschale, das den Verdacht einmal mehr best&auml;tigt.<br>\nAm 9. Februar 2012 hat der zust&auml;ndige Ausschuss mit den Stimmen von CDU, FDP und SPD die Immunit&auml;t der beiden Abgeordneten der Bundestagsfraktion der Linkspartei, Caren Lay und Michael Leutert, aufgehoben und damit den Weg f&uuml;r ein Ermittlungsverfahren wegen &bdquo;Sprengung einer Versammlung&ldquo; frei gemacht. &hellip;<br>\nEs w&auml;re eindeutig die Aufgabe des Immunit&auml;tsausschusses gewesen, der Dresdner Staatsanwaltschaft entschieden entgegenzutreten und der Beh&ouml;rde deutlich zu zeigen, dass es nicht hinnehmbar ist, den Widerstand gegen Rechtsextremismus und Faschismus zum Ziel strafrechtlicher Verfolgung zu machen. Dass die Immunit&auml;t von Caren Lay und Michael Leutert im breiten Konsens der Stimmen von CDU, FDP und SPD aufgehoben wurde, muss auch vor dem Hintergrund der Frage nach der Ernsthaftigkeit, mit der diese Fraktionen gegen Rechtsextremismus vorgehen wollen, betrachtet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jacobjung.wordpress.com\/2012\/02\/11\/der-widerstand-gegen-nazis-ist-in-deutschland-strafbar\/#more-4370\">Jacob-Jung-Blog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Saarland: SPD-Chef Maas rechnet mit gro&szlig;er Koalition<\/strong><br>\nDer Spitzenkandidat der SPD im Saarland, Maas, rechnet nach den Landtagswahlen am 25. M&auml;rz mit einer gro&szlig;en Koalition unter seiner F&uuml;hrung. Die Sozialdemokraten h&auml;tten beste Chancen, st&auml;rkste Kraft zu werden, sagte er im Interview der Woche des Deutschlandfunks. Mit der CDU gebe es durchaus &Uuml;bereinstimmungen. Die Linkspartei sei nicht regierungsf&auml;hig, und f&uuml;r Rot-Gr&uuml;n werde es nicht reichen. &ndash; F&uuml;r den Fall eines Wahlsiegs k&uuml;ndigte Maas Einschnitte an. Das Land m&uuml;sse in den kommenden vier Jahren rund 65 Millionen Euro j&auml;hrlich sparen, sagte er. Daf&uuml;r sei ein Personalabbau in den Beh&ouml;rden und der Landesverwaltung unumg&auml;nglich. Die Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Gr&uuml;nen war Anfang Januar zerbrochen. Danach einigten sich Maas und die amtierende Ministerpr&auml;sidentin Kramp-Karrenbauer von der CDU nach Sondierungen auf Neuwahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/nachrichten\/201202120800\/4\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eigentlich ist es v&ouml;llig egal, ob die SPD oder die CDU im Saarland regiert oder ob Maas oder Kramp-Karrenbauer Ministerpr&auml;sident\/in wird, es herrscht die Diktatur der &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; , die wie ein alles politische Handeln diktierendes Erm&auml;chtigungsgesetz &uuml;ber das Grundgesetz an die Macht gebracht wurde. Wie beim &bdquo;Fiskalpakt&ldquo; f&uuml;r ganz Europa reichte es k&uuml;nftig aus eine Regierung aus technokratischen Sparkommissaren zu installieren. Wahlen verleihen dieser Diktatur der Finanztechnokraten nur noch ein demokratisches Deckm&auml;ntelchen. Die Politik hat sich abgeschafft, auch weil sich die Demokratie hinter der Verfassung und internationalen Vertr&auml;gen <a href=\"?p=7222\">verbarrikadiert hat<\/a>. Was im Saarland passiert, werden auf unabsehbare Zeit alle Bundesl&auml;nder  zu sp&uuml;ren bekommen. Die &bdquo;Schw&auml;bische Hausfrau&ldquo; (<a href=\"#h01\">siehe oben Jens Berger<\/a>) hat das Zepter &uuml;bernommen, <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=2217\">gelenkt z.B. von PricewaterhouseCoopers International Limited<\/a>. (Eine Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft &uuml;brigens, die sich bei den Schulden der HRE unl&auml;ngst um gerade mal 55 Milliarden verrechnete.)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Freihandel macht hungrig<\/strong><br>\nDie Dumping- und Freihandelspolitik der EU ist nicht nur moralisch, sondern auch v&ouml;lkerrechtlich problematisch: So brachte der UN-Ausschuss f&uuml;r Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte im Mai 2011 gegen&uuml;ber der Bundesrepublik Deutschland seine &ldquo;tiefe Besorgnis&rdquo; &uuml;ber die Auswirkungen der Landwirtschafts- und Handelspolitik der EU zum Ausdruck. Diese f&ouml;rdere den Export subventionierter Landwirtschaftsprodukte in Entwicklungsl&auml;nder und gef&auml;hrde dort das Menschenrecht auf Nahrung.<br>\nDass diese Politik mittelfristig ganze Volkswirtschaften sch&auml;digt, zeigte sich erneut Mitte letzten Jahres, als die Weltmarktpreise f&uuml;r einige Agrarrohstoffe neue Rekordwerte erreichten. Sch&auml;tzungen der Weltern&auml;hrungsorganisation FAO zufolge mussten Entwicklungsl&auml;nder f&uuml;r Nahrungsmittelimporte 2011 insgesamt 486 Milliarden US-Dollar ausgeben: ein Viertel mehr als im Vorjahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2012\/01\/13.mondeText.artikel,a0037.idx,8\">Le monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Kafka im Westjordanland<\/strong><br>\nDas von Israel in den besetzten Gebieten eingerichtete Verwaltungssystem macht das Leben der pal&auml;stinensischen Bev&ouml;lkerung zur Qual. In den letzten Jahren w&auml;chst der Widerstand pal&auml;stinensischer und israelischer Menschenrechtsgruppen. Ein Bericht von den H&uuml;geln s&uuml;dlich von Hebron.<br>\nHohe Beamte der Europ&auml;ischen Union verabschiedeten im Januar 2012 in Br&uuml;ssel einen internen Bericht, in dem festgestellt wird, dass die Pal&auml;stinensergebiete der sogenannten C-Zone, die vollst&auml;ndig von Israel kontrolliert werden, aufgrund ihrer wachsenden Isolation einer st&auml;rkeren Unterst&uuml;tzung durch die EU bed&uuml;rfen. Diese Gebiete entsprechen rund zwei Dritteln des von Israel besetzten Westjordanlands.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2012\/02\/10.mondeText.artikel,a0003.idx,0\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Weitere Beitr&auml;ge in der neuen <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/.aktaus\">Ausgabe der Le Monde diplomatique<\/a> z.B. &bdquo;Genug ist genug&ldquo; Pl&auml;doyer f&uuml;r ein H&ouml;chsteinkommen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Die Arbeitsverh&auml;ltnisse im chinesischen Wachstumsmodell<\/strong><br>\nNach Daten des nationalen Statistikb&uuml;ros stagniert der Anteil der Lohneinkommen am GDP seit Jahren bei ca. 35%, obwohl die L&ouml;hne in den letzten drei Jahren zum Teil kr&auml;ftig erh&ouml;ht wurden. Der Anteil der Investitionen ist gegen&uuml;ber dem Vorkrisenjahr 2007 sogar noch einmal deutlich gestiegen, von gut 40 auf fast 55%. Der Anteil der Nettoexporte am Volkseinkommen betr&auml;gt unver&auml;ndert ca. 10%.<br>\nFortgesetzt wird damit eine Wachstumsstrategie, die sich in extremer Weise auf &Uuml;bersch&uuml;sse in einigen exportstarken Schl&uuml;sselsektoren verl&auml;sst..<br>\nMit flexiblen L&ouml;hnen und Besch&auml;ftigungsbedingungen sind aber die meisten Lohnabh&auml;ngigen in China konfrontiert. Das Grundproblem dabei sind die Lohnsysteme. Fast &uuml;berall liegen die Basisl&ouml;hne nicht h&ouml;her als 50 oder 60% des regelm&auml;&szlig;igen monatlichen Verdienstes. Der Rest wird durch Zulagen, Leistungspr&auml;mien oder &Uuml;berstunden verdient. Der Zwang zu &uuml;berlangen Arbeitszeiten ist so in die Lohnsysteme eingebaut. Solche Lohnstrukturen finden sich fast unter allen Produktionsregimes, namentlich auch staatseigener Betriebe&hellip;Eine tarifvertragliche Regulierung der L&ouml;hne fehlt fast v&ouml;llig&hellip;<br>\nDie mangelnde institutionelle Absicherung der L&ouml;hne bildet damit ein Kernproblem der Umstrukturierung von Chinas Wirtschaftsmodell. Ein durchgreifender Kurswechsel erscheint kaum m&ouml;glich ohne grundlegende arbeitspolitische Strukturreformen und (vom Kapital) unabh&auml;ngige Gewerkschaften mit demokratischen Strukturen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/13-2012\/++co++255b19f2-5169-11e1-71c9-001ec9b03e44\">DGB Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>BBC to issue global apology for documentaries that broke rules<\/strong><br>\nThe BBC will today apologise to an estimated 74 million people around the world for a news fixing scandal, exposed by The Independent, in which it broadcast documentaries made by a London TV company that was earning millions of pounds from PR clients which it featured in its programming.<br>\nBBC World News viewers from Kuala Lumpur to Khartoum and Bangkok to Buenos Aires will watch the remarkable broadcast, available in 295 million homes, 1.7 million hotel rooms, 81 cruise ships, 46 airlines and on 35 mobile phone platforms, at four different times, staged in order to reach audiences in different time zones. The BBC will apologise for breaking &ldquo;rules aimed at protecting our editorial integrity&rdquo;.<br>\nThe Independent exposed last year in an investigation into the global television news industry how the BBC paid nominal fees of as little as &pound;1 for programmes made by FBC Media (UK), whose PR client list included foreign governments and multinational companies. The company made eight pieces for the BBC about Malaysia while failing to declare it was paid &pound;17m by the Malaysian government for &ldquo;global strategic communications&rdquo;. The programmes included positive coverage of Malaysia&rsquo;s controversial palm oil industry.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/media\/tv-radio\/bbc-to-issue-global-apology-for-documentaries-that-broke-rules-6719997.html\">The Independent<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Inhaltsangabe auf deutsch: Die BBC entschuldigt sich daf&uuml;r, in f&uuml;nfzehn F&auml;llen redaktionelle Standards verletzt zu haben. F&uuml;r den Betrag von einem Pfund hatte die BBC redaktionelle Beitr&auml;ge von der PR-Agentur FBC eingekauft, die in den Diensten ausl&auml;ndischer Regierungen stand.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>HRK-Pr&auml;sidentin zur Studienanf&auml;nger-Prognose: &Uuml;ber sieben Milliarden Euro fehlen beim Hochschulpakt<\/strong><br>\n&bdquo;Die neueste KMK-Prognose der Studienanf&auml;ngerzahlen best&auml;tigt unsere Einsch&auml;tzung: Immer mehr junge Menschen erwerben die Hochschulzugangsberechtigung und immer mehr wollen dann auch studieren. Das ist eine &uuml;beraus gute Nachricht. Das Bildungsbestreben der jungen Menschen ist unsere Zukunftschance. Aus dem KMK-Befund m&uuml;ssen jetzt aber sehr schnell Konsequenzen gezogen werden.<br>\nEr ergibt nach unseren Berechnungen einen Mehrbedarf von &uuml;ber sieben Milliarden Euro allein f&uuml;r den Hochschulpakt II, der bis 2015 helfen soll, der gro&szlig;en Zahl von Studierwilligen ein Studium zu erm&ouml;glichen.<br>\nDie KMK-Prognose macht klar: Der starke Zustrom an die Hochschulen ist ein langfristiger Trend.Entsprechend muss das Hochschulsystem dauerhaft gest&auml;rkt werden. Das hei&szlig;t, Personal, R&auml;ume, Lehrmittel, die komplette Infrastruktur m&uuml;ssen verl&auml;sslich entsprechend dem Mehrbedarf zur Verf&uuml;gung stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news463086\">idw<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Polizei in US-Schulen<\/strong><br>\nFr&uuml;her r&uuml;gte der Lehrer, heute &uuml;bernimmt das in den USA die Polizei.<br>\nHunderte Schulen haben ihre eigene Streife, die schon Sechsj&auml;hrige belangt, wenn sie fluchen, raufen oder rauchen. Einige Sch&uuml;ler zahlen eine Strafe, andere landen im Gef&auml;ngnis &ndash; und kommen so schnell nicht wieder raus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/ausland\/0,1518,812885,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung U. Sch.:<\/strong> Scheint fast so, als sollte der Sinn f&uuml;r Widerstand jeglicher Art schon im Kindesalter gebrochen werden. Ein logischer Schritt wenn man auf ein System aus ist, in dem nicht kritisch gedacht oder gesprochen werden soll. Dar&uuml;ber hinaus sind diese Methoden &uuml;beraus hilfreich bei dem Versuch bestimmte Bev&ouml;lkerungsgruppen von h&ouml;herer Bildung fernzuhalten indem man sie bereits im Kindesalter kriminalisiert. Eine Gesetzesdurchsetzung ohne jegliche Empathie oder p&auml;dagogischen Sinn, nur darauf aus den Keil zwischen Arm und Reich tiefer zu treiben und die Kontrolle zu sichern. Alternativen werden ignoriert. Siehe dazu auch einen &auml;lteren <a href=\"?p=6839#h13\">Hinweis des Tages<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>DGB und BDA: Gemeinsamer Aufruf zu einer bundesweiten Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt<\/strong><br>\nam Donnerstag, 23. Februar 2012, 12:00 Uhr<br>\n&bdquo;Die von rechtsextremistischen Gewaltt&auml;tern ver&uuml;bten Morde, Raub&uuml;berf&auml;lle und Anschl&auml;ge erf&uuml;llen die Menschen in Deutschland mit Abscheu und Entsetzen. Wir trauern um die Opfer. Unser Mitgef&uuml;hl gilt den Familien und Freunden, die geliebte Menschen verloren haben&ldquo;, erkl&auml;rten Dr. Dieter Hundt, Pr&auml;sident der BDA, und Michael Sommer, DGB-Vorsitzender, am Mittwoch in Berlin. &bdquo;Wir sind tief betroffen, dass nach den Erfahrungen der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland diese entsetzlichen Verbrechen geschehen konnten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++5e1b751c-5236-11e1-4132-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Was l&auml;uft eigentlich beim Verfassungsschutz<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/cartoons\/greser-lenz-witze-fuer-deutschland-1294625.html#BoxTOP\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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