{"id":122245,"date":"2024-09-30T08:23:45","date_gmt":"2024-09-30T06:23:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122245"},"modified":"2024-09-30T08:23:45","modified_gmt":"2024-09-30T06:23:45","slug":"hinweise-des-tages-4700","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122245","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122245#h01\">Der Nahe Osten am Abgrund: Wie reagiert der Iran auf die T&ouml;tung von Nasrallah?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122245#h02\">New York Times: Darum warnen US-Geheimdienste vor Freigabe von Langstreckenwaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122245#h03\">Wie sollte Russland auf die Provokationen im baltischen Raum reagieren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122245#h04\">Bundeswehrkonvois rollen durch Bayern &ndash; was es zu beachten gilt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122245#h05\">Die Schlacht der alten linken M&auml;nner: Oskar Lafontaine triumphiert &ndash; und Gregor Gysi steht vor einem Scherbenhaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122245#h06\">ZDF-Doku &uuml;ber Wagenknecht-Partei: Wie man Extremisten inszeniert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122245#h07\">Strompreise f&uuml;r 11 Stunden negativ &ndash; Strommarkt komplett aus den Fugen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122245#h08\">Merz fordert mehr Respekt f&uuml;r Besserverdienende &ndash; und mahnt zu Flei&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122245#h09\">Verkehrsminister Wissing zwingt jetzt auch zehnj&auml;hrigen Kindern Smartphones auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122245#h10\">Wissenschaft schl&auml;gt wegen neuem Chatkontrolle-Vorschlag Alarm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122245#h11\">Mit KI gegen Hass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122245#h12\">Streiten? Ja, unbedingt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122245#h13\">Julian Nida-R&uuml;melin: &bdquo;Wir m&uuml;ssen anerkennen, dass wir uns immer irren k&ouml;nnen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122245#h14\">14 Rettungswagen fehlten letzte Nacht: Hilfsorganisationen lassen Berliner Feuerwehr im Stich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122245#h15\">Onlineh&auml;ndler Shein holt fr&uuml;heren EU-Kommissar Oettinger als Lobbyisten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Nahe Osten am Abgrund: Wie reagiert der Iran auf die T&ouml;tung von Nasrallah?<\/strong><br>\nDer israelische Luftangriff auf die Hisbollah-F&uuml;hrung im Libanon hat weitreichende Folgen f&uuml;r Teheran und Washington. Der der Iran wird zu einer Entscheidung gedr&auml;ngt. Derweil bombardiert Israel auch Ziele im Jemen<br>\nAls US-Au&szlig;enminister Antony Blinken am Freitag vor Reportern in New York sagte, dass die kommenden Tage den k&uuml;nftigen Weg des Nahen Ostens bestimmen werden, h&auml;tte er nicht vorausschauender sei k&ouml;nnen. Auch wenn er zu diesem Zeitpunkt wohl hoffte, dass die Hisbollah und Israel dazu gebracht werden k&ouml;nnten, vor dem Abgrund zur&uuml;ckzutreten.<br>\nJetzt, da die T&ouml;tung des Hisbollah-F&uuml;hrers Hassan Nasrallah best&auml;tigt wurde, hat die Region nach elf Monaten den Abgrund &uuml;berschritten. Sie ist an einem Ort angelangt, an dem sie noch nie zuvor gewesen ist. Alle Augen richten sich auf die Reaktion Teherans.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/toetung-hassan-nasrallahs-was-sind-die-folgen-fuer-den-iran-und-die-usa\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ein gewollter &uuml;berfl&uuml;ssiger Krieg<\/strong><br>\nIsraels Schlagabtausch mit der Hisbollah ist diese Woche eskaliert. Ein Krieg ist ausgebrochen. Ein notwendiger Krieg?<br>\nNun ist er wieder da, der Krieg. Entsetzlich, wie salopp sich dieser Satz sagt. Ungleich entsetzlicher freilich die Realit&auml;t, die ihn gezeitigt hat. Denn es ist zu diesem Zeitpunkt nicht ausgemacht, welche Dynamik die bereits eingetretene Gewalteskalation zwischen Israel und der Hisbollah annehmen wird (man wei&szlig; stets, wie man in einen Krieg einsteigt, selten aber von vornherein, wie er ausgehen wird); aber wie bzw. warum es zum Krieg gekommen ist, kann man sehr wohl wissen.<br>\nSo besehen, geht es eigentlich weniger darum, wie man aus einem begonnenen Krieg wieder aussteigt, als darum, wie er h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/krass-konkret\/ein-gewollter-ueberfluessiger-krieg\/\">Moshe Zuckermann in Overton Magazin<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Gaza: Schiessen aus Langeweile<\/strong><br>\nMehrere israelische Soldaten berichten von willk&uuml;rlichen Erschiessungen und Zerst&ouml;rungen, von &laquo;totaler Handlungsfreiheit&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/gaza-schiessen-aus-langeweile\/\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Israels Milit&auml;r t&ouml;tete in Gaza schon mehr als 130 Medienleute<\/strong><br>\n&laquo;Reporter ohne Grenzen&raquo; fordern f&uuml;r ausl&auml;ndische Journalisten Zugang zu Gaza &ndash; &laquo;Al Jazeera&raquo; jetzt auch im Westjordanland verboten.<br>\n&laquo;Das Eliminieren von Journalistinnen und Journalisten in Gaza durch die israelische Armee &ndash; &uuml;ber 130 Tote in weniger als einem Jahr &ndash; droht zu einem vollst&auml;ndigen Blackout in der blockierten Enklave zu f&uuml;hren&raquo;, erkl&auml;ren die &laquo;Reporter ohne Grenzen&raquo; RSF.<br>\nMindestens 32 dieser 130 Journalistinnen und Journalisten seien trotz Pressewesten w&auml;hrend ihrer Arbeit umgekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/israels-militaer-toetete-in-gaza-schon-mehr-als-130-medienleute\/%20\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>New York Times: Darum warnen US-Geheimdienste vor Freigabe von Langstreckenwaffen<\/strong><br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident bem&uuml;ht sich um die Erlaubnis zum Einsatz westlicher Langstreckenwaffen f&uuml;r Angriffe auf Russland. US-Geheimdienste sind mehr als skeptisch. (&hellip;)<br>\nDie US-Geheimdienstler bef&uuml;rchten laut der New York Times, dass Russland auf eine m&ouml;gliche Entscheidung, Langstreckenangriffe mit von den USA und Europa gelieferten Raketen zuzulassen, mit &bdquo;verst&auml;rkten Brandstiftungen und Sabotageakten gegen Einrichtungen in Europa bis hin zu potenziell t&ouml;dlichen Angriffen auf Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte der USA und Europas&ldquo; reagieren k&ouml;nnte. (&hellip;)<br>\nDerselben nachrichtendienstliche Einsch&auml;tzung zufolge w&uuml;rde der Einsatz von Langstreckenraketen wahrscheinlich auch keine Auswirkungen auf den Verlauf des Krieges haben, &bdquo;da die Ukrainer derzeit nur &uuml;ber eine begrenzte Anzahl dieser Waffen verf&uuml;gen und unklar ist, wie viele weitere, wenn &uuml;berhaupt, die westlichen Verb&uuml;ndeten bereitstellen k&ouml;nnten&ldquo;.<br>\n&bdquo;Au&szlig;erdem werden die Russen nach den ersten Angriffen wahrscheinlich Munitionsdepots, Kommandoposten, Kampfhubschrauber und andere wichtige Funktionen auf dem Schlachtfeld au&szlig;erhalb der Reichweite der Raketen verlegen&ldquo;, f&uuml;gt die New York Times unter Berufung auf die Autoren hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/ukrainekrieg-darum-warnen-us-geheimdienste-vor-freigabe-von-langstreckenwaffen-li.2257887\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auff&auml;llig ist, dass der Westen die Begriffe &bdquo;Drohung&ldquo; und &bdquo;Warnung&ldquo; nicht sorgf&auml;ltig unterscheidet. Warnungen aus Russland werden als &bdquo;Drohungen&ldquo; bezeichnet.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Fabio De Masi &uuml;ber die Linksfraktion im Europ&auml;ischen Parlament<\/strong><br>\nIn der Linksfraktion im Europ&auml;ischen Parlament kracht es. Die deutsche Europaabgeordnete der Partei Die Linke, Carola Rakete stimmte k&uuml;rzlich einer Resolution des EP zu, die Taurus Lieferungen und Milit&auml;rschl&auml;ge tief aufs russische Staatsgebiet einforderte und enormes Eskalationspotential birgt. Der Parteivorsitzende enthielt sich der Stimme, w&auml;hrend eine Europaabgeordnete der Linken ablehnte (drei Abgeordnete, drei Positionen). Dies kn&uuml;pfte nahtlos an eine Resolution vom Juli an, die sogar den vollst&auml;ndigen milit&auml;rischen Sieg &uuml;ber Russland propagierte und sich dabei von den internationalen Debatten (BRICS) und selbst von den Entwicklungen in den USA isoliert. Nun hat die Europaabgeordnete in der italienischen La Stampa nachgelegt und allen das &bdquo;Linkssein&ldquo; abgesprochen, die nicht auf ihrem Kurs sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/x.com\/FabioDeMasi\/status\/1839982421829186033\">Fabio De Masi via X<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wie sollte Russland auf die Provokationen im baltischen Raum reagieren?<\/strong><br>\nDmitri Trenin, der Leiter des Instituts f&uuml;r milit&auml;rische Weltwirtschaft und Strategie an der Nationalen Forschungsuniversit&auml;t Higher School of Economics in Moskau und ein f&uuml;hrender Forscher am Primakov-Institut f&uuml;r internationale Beziehungen der Russischen Akademie der Wissenschaften, ist den politisch interessierten Zuschauern und Zuh&ouml;rern des russischen Fernsehens bekannt. Sie sch&auml;tzen seine differenzierten Ansichten zur geopolitischen Situation und deren wirtschaftliche Auswirkungen. Globalbridge.ch hat das Privileg, seine gedruckt erschienenen Artikel &uuml;bersetzen und in deutscher Sprache publizieren zu d&uuml;rfen.<br>\n&bdquo;Ukraine-Krise&ldquo; ist eine ungenaue Bezeichnung f&uuml;r das, was derzeit in den Beziehungen zwischen Russland und dem Westen geschieht. Diese Konfrontation ist von globaler Tragweite. Sie umfasst praktisch alle Funktionsbereiche &ndash; vom Finanzwesen &uuml;ber die Pharmazie bis hin zum Sport &ndash; und erstreckt sich auch &uuml;ber viele geografische Regionen. In Europa, dem Epizentrum dieser Konfrontation, sind die Spannungen nach der Ukraine nun im Baltikum am gr&ouml;&szlig;ten. In Russland (und auch im Westen) wird oft die Frage gestellt, ob die baltische Region zum n&auml;chsten Kriegsschauplatz werden wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/nukleare-abschreckung-und-andere-wege-zur-friedenssicherung\/\">Dmitri Trenin in Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundeswehrkonvois rollen durch Bayern &ndash; was es zu beachten gilt<\/strong><br>\nDas Gebirgsj&auml;gerbataillon 231 aus Bad Reichenhall hat sich bei &Uuml;bungen im Gefechts&uuml;bungszentrum Heer (G&Uuml;Z) in Sachsen-Anhalt auf einen Auftrag im kommenden Jahr vorbereitet. Ab 2025 stellt das Bataillon f&uuml;r ein Jahr den Kern der neu organisierten &ldquo;EU Battlegroup&rdquo;. Diese Verb&auml;nde gibt es bereits seit fast 20 Jahren. 2022 war auf EU-Ebene eine Neustrukturierung auf den Weg gebracht worden.<br>\nBislang &uuml;bernahm daf&uuml;r ein EU-Staat f&uuml;r sechs Monate die Verantwortung als sogenannte &ldquo;Rahmennation&rdquo;. Ab 2025 verl&auml;ngert sich die Zust&auml;ndigkeit auf zw&ouml;lf Monate. Deutschland tr&auml;gt diese Verantwortung als erstes Land und koordiniert somit die Aufstellung des Verbandes. F&uuml;r diesen stellen im kommenden Jahr noch neun weitere L&auml;nder Truppen.<br>\nInsgesamt besteht der Gefechtsverband der Europ&auml;ischen Union nach Angaben des Deutschen Heeres dann aus etwa 2.500 Soldatinnen und Soldaten. Sie kommen aus Deutschland, &Ouml;sterreich, Kroatien, Belgien, Ungarn, Irland, Litauen, Lettland, Luxemburg, den Niederlanden und Schweden. 2022 wurde vom Verteidigungsministerium noch eine St&auml;rke von insgesamt 5.000 Soldatinnen und Soldaten als Zielgr&ouml;&szlig;e der k&uuml;nftigen Battlegroups genannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/bundeswehrkonvois-rollen-durch-bayern-was-es-zu-beachten-gilt,UPUTKhZ\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Schlacht der alten linken M&auml;nner: Oskar Lafontaine triumphiert &ndash; und Gregor Gysi steht vor einem Scherbenhaufen<\/strong><br>\nDer eine feiert mit der neu gegr&uuml;ndeten Partei seiner Frau Sahra Wagenknecht Erfolge. Der andere versucht, den Untergang der Linkspartei aufzuhalten. Eine Geschichte von Macht und ihrem Verfall. [&hellip;]<br>\nDas Verh&auml;ltnis der beiden linken Galionsfiguren Lafontaine und Gysi war von Anfang an angespannt, zuweilen eisig. Die verschiedenen Temperamente und auch die unterschiedlichen Milieus, aus denen die beiden M&auml;nner entstammten, erzeugten Konflikte. &laquo;In der Politik gibt es keine Freundschaften, nur Zweckb&uuml;ndnisse auf Zeit&raquo;, konstatierte Lafontaine einmal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/olafontaine-und-gysi-rivalen-und-ex-spitzenduo-der-linken-sind-heute-verfeindet-ld.1850303%20\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Sehr lesenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>ZDF-Doku &uuml;ber Wagenknecht-Partei: Wie man Extremisten inszeniert<\/strong><br>\nSerie mit Schlagseite: Geb&uuml;hrenfinanzierter Sender wirft kritischen Blick auf BSW. Doch wie objektiv ist die Berichterstattung wirklich? Analyse.<br>\nAm 26. September hat das ZDF eine f&uuml;nfteilige Miniserie mit dem Titel &ldquo;Inside B&uuml;ndnis Wagenknecht&rdquo; ver&ouml;ffentlicht, die nach eigenem Anspruch einen tiefen Einblick in die Strukturen und Entwicklungen des B&uuml;ndnisses Sahra Wagenknecht (BSW) bieten soll.<br>\nUnter dem Untertitel &ldquo;Hinter den Kulissen einer umstrittenen Partei&rdquo; beleuchtet die Dokumentation die Gr&uuml;ndung und den Aufstieg des B&uuml;ndnisses.<br>\nAllerdings wird schnell deutlich, dass die Serie nicht nur Entwicklungen nachzeichnet, sondern auch eine narrative Strategie verfolgt, die das BSW in einem bestimmten Licht erscheinen l&auml;sst. (&hellip;)<br>\nAutor Martin Debes beschreibt das BSW in Folge 1 (&ldquo;Der Bruch&rdquo;) als &ldquo;Symptom der Politikverachtung&rdquo;. Durch die Befragung des Autors von &ldquo;Deutschland der Extreme&rdquo; (2024) wird das BSW bereits gleich zu Beginn in die N&auml;he des politischen Extremismus ger&uuml;ckt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/ZDF-Doku-ueber-Wagenknecht-Partei-Wie-man-Extremisten-inszeniert-9956768.html%20\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Robert Habeck dreht bei<\/strong><br>\nBei einem Wahlkampfauftritt wirft der Minister dem BSW von Sahra Wagenknecht vor, sich von Russland bezahlen zu lassen. Weil er keine Beweise hat, muss er jetzt eine Unterlassungserkl&auml;rung abgeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/robert-habeck-bsw-sahra-wagenknecht-russland-unterlassungserklaerung-lux.PwJjfZ1iPT4c7NDKjdCWqB%20\">S&uuml;ddeutsche (Bezahlschranke) <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Leider befindet sich dieser Artikel hinter einer Bezahlschranke, aber der wesentliche Inhalt ist verst&auml;ndlich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Strompreise f&uuml;r 11 Stunden negativ &ndash; Strommarkt komplett aus den Fugen<\/strong><br>\nDie Strompreise waren am Donnerstag f&uuml;r 11 Stunden negativ (siehe Grafik unten). Das war zumindest f&uuml;r das Jahr 2024 ein neuer Rekord. Grund ist der massive Zubau von Solar und in diesem Fall von Windenergie, was mitten in Woche zu einem deutlich Strom&uuml;berschuss am deutschen Markt gef&uuml;hrt hat. Und der Herbst mit sehr viel Wind und St&uuml;rmen steht erst noch bevor.<br>\nF&uuml;r den Donnerstag (26.09) hat die Bundesnetzagentur eine Produktion von Windstrom Onshore von 644.321 MWh gemeldet. Zum Vergleich: Am Montag (23.09) dieser Woche bei relativ normalen Windverh&auml;ltnissen waren es nur knapp 59.668 MWh. Das hei&szlig;t: Mehr als eine Verzehnfachung des Anfalls an Windenergie in wenigen Tagen.<br>\nDieser enorme Mengenzuwachs l&auml;sst sich weder speichern noch exportieren. Auch die starke Drosselung der konventionellen Energietr&auml;ger hat nur bedingt geholfen. W&auml;hrend am Montag noch 527.728 MWh aus Kohle und Gas kamen, wurden die konventionellen Kraftwerke am Donnerstag auf 324.927 MWh runterreguliert. Eine Drosselung der konventionellen Stromerzeugung um rund 40 % in wenigen Tagen.<br>\nDie Folgen des Energie-&Uuml;berschusses am  Donnerstag lie&szlig;en sich trotzdem nicht wegregulieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.agrarheute.com\/energie\/strom\/strompreise-fuer-11-stunden-negativ-strommarkt-komplett-fugen-626619\">agrarheute<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Adrian: &ldquo;Mit Intel-Milliarden Netzentgelte finanzieren&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Die Bundesregierung sollte die jetzt nicht ben&ouml;tigten Intel-Milliarden nutzen, um die Netzentgelte und damit die Stromkosten zu senken&rdquo;, so DIHK-Pr&auml;sident Peter Adrian. &ldquo;Eine solche Mitfinanzierung hatte die Bundesregierung auch urspr&uuml;nglich bereits so geplant. So w&auml;re das Geld aus dem Klimatransformationsfonds (KTF) am besten eingesetzt.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDer Investitionsbedarf in die Netze liege insgesamt bei rund 600 Milliarden Euro, berichtet Adrian.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/de\/aktuelles-und-presse\/aktuelle-informationen\/adrian-mit-intel-milliarden-netzentgelte-finanzieren--121974%20\">DIHK<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Fast wie nebenbei nennt dieser Lobbyverband die Zahl von 600 Milliarden Euro f&uuml;r den &bdquo;Investitionsbedarf in die Netze&ldquo;, der durch den Ausbau der Sonnen- und Windenergie entstehen w&uuml;rde. Au&szlig;erdem soll der Steuerzahler die Industrie bei den Strompreisen entlasten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Merz fordert mehr Respekt f&uuml;r Besserverdienende &ndash; und mahnt zu Flei&szlig;<\/strong><br>\nUnions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz hat mehr Respekt f&uuml;r finanziellen Erfolg eingefordert. &raquo;Ich m&ouml;chte ein bisschen unsere Mentalit&auml;t &auml;ndern&laquo;, sagte der CDU-Chef der &raquo;Bild am Sonntag&laquo;. &raquo;Wirtschaftlicher Erfolg geh&ouml;rt dazu, den darf man auch &ndash; man muss nicht protzen &ndash; zeigen.&laquo; Damit k&ouml;nne man auch &raquo;andere ermutigen und ermuntern und sagen: Macht es nach&laquo;.<br>\nBesorgt zeigte sich Merz &uuml;ber die Einstellung mancher Menschen zur Arbeit. Wenn diese nur als &raquo;unangenehme Unterbrechung unserer Freizeit&laquo; gesehen werde, f&uuml;hre dies &raquo;in einen massiven Wohlstandsverlust&laquo;.<br>\nAls Vorbild f&uuml;r den Umgang mit Arbeit und Wohlstand nannte Merz die USA. Deutschland m&uuml;sse &raquo;ein Land sein &ndash; und das habe ich in Amerika immer sehr gesch&auml;tzt &ndash;, das Erfolg nicht diskreditiert, sondern sagt: Daran nehmen wir uns ein Beispiel&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/cdu-chef-friedrich-merz-kritik-an-der-fdp-und-appell-zur-arbeitsmoral-a-0f166cf9-1613-4ca2-aad3-cf1aead36390%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Transatlantiker, ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende von Blackrock-Deutschland und Unions-Kanzlerkandidat Merz bedient die neoliberale Legende, nach der jeder seines eigenen Gl&uuml;ckes Schmied werden k&ouml;nne &ndash; durch mehr eigenen Anstrengung. Ein Hinweis auf weitere Vorbildfunktionen aus den USA darf da nat&uuml;rlich nicht fehlen &ndash; als ob es an Orientierung an den USA hierzulande mangeln w&uuml;rde.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Elon Musks Verm&ouml;gen wuchs seit April um 100 Milliarden Dollar &ndash; so reich ist er jetzt<\/strong><br>\nElon Musk erlebt nach einem schwierigen Jahresbeginn wieder einen Aufschwung. Das Verm&ouml;gen des Tesla-CEOs st&uuml;rzte laut dem &bdquo;Bloomberg Billionaires Index&ldquo; von 229 Milliarden Dollar (rund 205 Milliarden Euro) Anfang Januar auf 164 Milliarden Dollar (rund 147 Milliarden Euro) Ende April ab. Der R&uuml;ckgang um 65 Milliarden Dollar (rund 58 Milliarden Euro) wurde durch einen Kurssturz der Tesla-Aktien um mehr als 40 Prozent in diesem Zeitraum verursacht. [&hellip;]<br>\nMusk bleibt auch weiterhin der reichste Mensch der Welt mit einem Verm&ouml;gen von 270 Milliarden Dollar (rund 242 Milliarden Euro) &ndash; mehr wert als Unternehmensriesen wie Salesforce (rund 235 Milliarden Euro), PepsiCo (rund 209 Milliarden Euro) oder McDonald&rsquo;s (rund 193 Milliarden Euro). Amazon-Gr&uuml;nder Jeff Bezos, der 215 Milliarden Dollar (rund 193 Milliarden Euro) wert ist, und Zuckerberg, der 202 Milliarden Dollar (rund 181 Milliarden Euro) wert ist, liegen immer noch deutlich hinter ihm.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/international-business\/elon-musks-vermoegen-wuchs-seit-april-um-100-milliarden-dollar-so-reich-ist-er-jetzt\/\">Business Insider<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Verkehrsminister Wissing zwingt jetzt auch zehnj&auml;hrigen Kindern Smartphones auf<\/strong><br>\nMit Einf&uuml;hrung des Deutschlandtickets wurde dieses zur preiswertesten Variante. Allerdings wird das Deutschlandticket vom BRB nur in einer Digitalversion &uuml;ber die BRB-App angeboten. Da es Kinder gibt, die kein daf&uuml;r n&ouml;tiges &bdquo;Smartphone&ldquo; besitzen, unter anderem seine, erreichte Erhard nach einigen unangenehmen Diskussionen mit Landratsamt und BRB, dass ihm die Tickets in Papierform zugeschickt wurden.<br>\nDoch damit war mit Beginn des Schuljahres 2024\/25 Schluss. Seither sind Kinder ohne Smartphone von der Schulbef&ouml;rderung ausgeschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/schuelerbefoerderung\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wissenschaft schl&auml;gt wegen neuem Chatkontrolle-Vorschlag Alarm<\/strong><br>\n304 Wissenschaftler:innen aus 33 L&auml;ndern halten auch den aktuellen Entwurf der Chatkontrolle-Verordnung f&uuml;r nicht akzeptabel. Zu den Initiator:innen des offenen Briefes (PDF) geh&ouml;ren IT-Koryph&auml;en wie Carmela Troncoso. Die Unterzeichnenden erkl&auml;ren, dass der aktuelle Entwurf nur geringf&uuml;gige &Auml;nderungen gegen&uuml;ber fr&uuml;heren Versionen beinhalte und die Grundprobleme bestehen bleiben w&uuml;rden. Sie warnen unter anderem vor anlassloser Massen&uuml;berwachung, falschen Verd&auml;chtigungen, dem Ende von zuverl&auml;ssiger Verschl&uuml;sselung und vor Problemen mit der IT-Sicherheit.<br>\nDie EU-Kommission will mit der so genannten CSAM-Verordnung gegen sexualisierte Gewalt gegen Kinder vorgehen. Sie m&ouml;chte daf&uuml;r Internetdienste per Anordnung verpflichten, die Inhalte ihrer Nutzer auf Straftaten zu durchsuchen und bei Verdacht an Beh&ouml;rden zu schicken. Das EU-Parlament bezeichnet das seit fast einem Jahr als Massen&uuml;berwachung und fordert, nur unverschl&uuml;sselte Inhalte von Verd&auml;chtigen zu scannen.<br>\nDie EU-Staaten k&ouml;nnen sich bisher nicht auf eine gemeinsame Position einigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2024\/304-forschende-aus-33-laendern-wissenschaft-schlaegt-wegen-neuem-chatkontrolle-vorschlag-alarm\/%20\">netzpolitik.org<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bundesrat billigt Vorschlag zur Speicherung von IP-Adressen<\/strong><br>\nDer Bundesrat hat sich f&uuml;r eine neue, rechtssichere Form der Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen, um Ermittlern in besonders schweren F&auml;llen mehr Instrumente an die Hand zu geben. Eine Initiative aus Hessen f&uuml;r eine befristete, anlasslose Speicherung von IP-Adressen im Kampf gegen schwere Kriminalit&auml;t wie etwa Kindesmissbrauch fand am Freitag eine Mehrheit. Nun muss sich der Bundestag mit dem Vorschlag befassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/hessen\/bundesrat-billigt-vorschlag-zur-speicherung-von-ip-adressen-zr-93324898.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mit KI gegen Hass<\/strong><br>\nFranziska Brandmann, die Vorsitzende der Jungen Liberalen, hat ein Start-up gegr&uuml;ndet, um Hass im Netz einzud&auml;mmen und mehr T&auml;ter zu belangen. In der Pilotphase hat das Unternehmen schon prominente Mandanten gewonnen. (&hellip;)<br>\nIn der Pilotphase seit 2023 hat das Trio 50 Mandanten gewonnen &ndash; darunter Bundesminister wie Robert Habeck von den Gr&uuml;nen, die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, den SPD-Abgeordneten Ralf Stegner und Hendrik W&uuml;st, den Ministerpr&auml;sidenten von Nordrhein-Westfalen von der CDU. Auch die Menschenrechtsaktivistin D&uuml;zen Tekkal, der Wissenschaftler Carlo Masala oder der Hoffenheimer Fu&szlig;ballprofi Marius B&uuml;lter lassen sich von Brandmanns Firma helfen.<br>\nRoderich Kiesewetter setzt nun ebenfalls auf diese Unterst&uuml;tzung. Gerade erst hat &ldquo;So Done&rdquo; f&uuml;r ihn 400 Anzeigen auf einmal an das Landeskriminalamt (LKA) in Baden-W&uuml;rttemberg &uuml;bermittelt. F&uuml;r die Beh&ouml;rden bedeutet das viel Ermittlungsarbeit, berichtet Andreas Taube, Leitender Kriminaldirektor im Staatsschutz des LKA. &ldquo;Es geht weit &uuml;ber das hinaus, was wir normalerweise bearbeiten. Wir haben Personal zusammengezogen, um diese Masse abzuarbeiten.&rdquo;<br>\nDie Chancen, dass T&auml;ter ermittelt werden, stehen nicht schlecht &ndash; wenn Hassnachrichten schnell und mit gut aufbereiteten Beweisen &ndash; zum Beispiel rechtssicheren Screenshots &ndash; angezeigt werden. In der Vergangenheit lag die Quote laut Taube bei 70%. Brandmann best&auml;tigt &auml;hnliche Erfahrungswerte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/ki-hass-start-up-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Noch mehr PR kann ein Start-up kaum erhalten. Fraglich ist, ob sich AfD- und BSW-Politiker ebenfalls an das Unternehmen wenden und auf Abhilfe gegen Hass hoffen k&ouml;nnten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Streiten? Ja, unbedingt!<\/strong><br>\nDemokratie ist nicht unbedingt Gemeinschaft, sondern vor allem Gesellschaft &ndash; das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Interessen, Sichtweisen und Meinungen. Es braucht den Kompromiss und den Konsens. Zuvor aber produktiven Streit, Gegenrede und &ouml;ffentliche Debatte &ndash; das ist der Sauerstoff f&uuml;r die Demokratie.<br>\nZum Wesen der Demokratie geh&ouml;rt die politische Auseinandersetzung. Und zwar &uuml;ber jedes Thema. Leider erwecken viele den Eindruck, dass lebhafter, leidenschaftlicher politischer Streit vor allem eines ist: l&auml;stiger L&auml;rm. Beispielsweise wenn es um &raquo;den Ampel-Streit&laquo; geht. Dann wird in der medialen Berichterstattung so getan, als ginge geradezu Ungeheuerliches vor sich. Dass die Parteien hier etwas aushandeln, dass verschiedene Interessen und Standpunkte gegeneinander abgewogen und &raquo;erstritten&laquo; werden, dass unterschiedliche Bed&uuml;rfnisse ber&uuml;cksichtigt werden, dass positive und negative Effekte politischer Entscheidungen antizipiert werden, das ist eine Binse. Auch, dass politische Streiterei mitunter eigensinnig, kurzsichtig und eitel ist. Partei-Lautsprecher (freilich auch -Innen&hellip;) tun nun einmal alles, dass der mediale Dauerl&auml;rm nie verstummt und jeder Sturm im politischen Wasserglas zum bedrohlichen Tsunami hochgejazzt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2024\/09\/streiten-ja-unbedingt-2\/\">Helmut Ortner in pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Julian Nida-R&uuml;melin: &bdquo;Wir m&uuml;ssen anerkennen, dass wir uns immer irren k&ouml;nnen&ldquo;<\/strong><br>\nWir erleben derzeit eine radikale kulturelle Wende, die vielen nicht bewusst ist. Sie zeigt sich darin, dass auch prominente Journalisten mit Nachdruck fordern, wir m&uuml;ssen eindeutig zwischen Meinungen und Fakten unterscheiden. Wenn das so leicht w&auml;re, br&auml;uchte es keine Erkenntnistheorie. Die fragt n&auml;mlich: &bdquo;Wie finden wir heraus, was ein Fakt ist?&ldquo; Der Journalist antwortet: &bdquo;Die Wissenschaft wei&szlig; das.&ldquo; Aber so einfach ist es nicht. (&hellip;)<br>\nWir m&uuml;ssen anerkennen, dass wir uns in der Regel immer irren k&ouml;nnen. F&uuml;r wissenschaftliche Theorien gilt das ohnehin, wie schon der Philosoph Karl Popper erkannt hat. Irgendwann wird jede wissenschaftliche Annahme einmal widerlegt und wenn sie grunds&auml;tzlich nicht widerlegt werden kann, ist sie keine wissenschaftliche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.philomag.de\/artikel\/julian-nida-ruemelin-wir-muessen-anerkennen-dass-wir-uns-immer-irren-koennen\">Philosophie Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>14 Rettungswagen fehlten letzte Nacht: Hilfsorganisationen lassen Berliner Feuerwehr im Stich<\/strong><br>\nDie RTW sind in den Feuerwachen eingeplant. Doch immer wieder bleiben sie unbesetzt. In der Nacht zu Freitag war es besonders schlimm. (&hellip;)<br>\nAls Gr&uuml;nde f&uuml;r die Ausf&auml;lle f&uuml;hren Mitarbeiter der Hilfsorganisationen unter anderem Personalmangel und schlechtere Bezahlung durch die Krankenkassen an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/14-rettungswagen-fehlen-in-nachtschicht-berliner-feuerwehr-von-hilfsorganisationen-im-stich-gelassen-li.2258003%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Es brennt an allen Ecken und Enden, und die Politik bekommt nichts gebacken, weder im Bund noch in den L&auml;ndern&hellip; Wen wundert da die St&auml;rke der AfD &ndash; die als strikt neoliberale Partei (das wird verschleiert) keine wirklichen L&ouml;sungen bietet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Onlineh&auml;ndler Shein holt fr&uuml;heren EU-Kommissar Oettinger als Lobbyisten<\/strong><br>\nSchon fr&uuml;her war G&uuml;nther Oettinger daf&uuml;r bekannt, dass er auf Gemeinwohlinteressen keine besondere R&uuml;cksicht nahm: In seinen drei Amtszeiten als EU-Kommissar hatte er so viele Gespr&auml;che mit Industrievertreter:innen, wie nur wenige andere Mitglieder der EU-Kommission. Bekannt geworden ist unter anderem ein Briefwechsel aus dem Jahr 2012 mit dem damaligen VW-Chef Martin Winterkorn, indem er ihm versicherte, dass die Interessen von VW bei den Klimaauflagen beachtet worden seien. (&hellip;)<br>\nEr veranstaltete im Luxus-Skiort Lech am Arlberg sein eigenes &bdquo;Mini-Davos&ldquo;, ein Lobbyforum f&uuml;r Konzerne und Politik. Und schlie&szlig;lich hat kein fr&uuml;herer EU-Kommissar so viele Nachfolget&auml;tigkeiten wie Oettinger, teils mit klarem Lobbybezug. Darunter eine eigene Beratungsfirma namens &bdquo;Oettinger Consult&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/macht-der-digitalkonzerne\/onlinehaendler-shein-holt-frueheren-eu-kommissar-oettinger-als-lobbyisten-117515\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-122245","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/122245","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=122245"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/122245\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":122247,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/122245\/revisions\/122247"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=122245"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=122245"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=122245"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}