{"id":122421,"date":"2024-10-03T08:30:04","date_gmt":"2024-10-03T06:30:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122421"},"modified":"2024-10-09T10:07:26","modified_gmt":"2024-10-09T08:07:26","slug":"noch-ein-jubilaeum-was-erinnert-zum-tag-der-deutschen-einheit-an-die-ddr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122421","title":{"rendered":"Noch ein Jubil\u00e4um: Was erinnert zum Tag der Deutschen Einheit an die DDR?"},"content":{"rendered":"<p>Was soll schon am heutigen Tag  noch positiv an die DDR erinnern, die 1990 &ndash; zweifellos ganz wunschgem&auml;&szlig; &ndash; vier Tage sp&auml;ter nicht auch noch ihren 41. Jahrestag feiern durfte? An wenigen Kalendertagen in einem Jahr h&auml;ufen sich erstaunlicherweise ganz verschiedene historische Ereignisse. Von <strong>Felix Du&amp;ccaron;ek<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nIn Deutschland ist solch ein Tag der H&auml;ufung historischer Begebenheiten etwa der 9. November, in den USA der 11. September, auch wenn ich pers&ouml;nlich gestehen muss, an diesem Tag alle Jahre zuerst den Tod Salvador Allendes 1973 im Pr&auml;sidentenpalast La Moneda von Santiago de Chile zu betrauern und erst dann auch an 9\/11 zu denken.<\/p><p>F&uuml;r viele Menschen in Ostdeutschland ist auch heute noch der 7. Oktober als &bdquo;Tag der Republik&rdquo; unvergessen. Die aktuelle weltpolitische und innenpolitische Lage hat mittlerweile wohl &uuml;berall in der Bundesrepublik sp&uuml;rbar werden lassen, dass viele Menschen in den Regionen der fr&uuml;heren DDR noch immer irgendwie anders ticken, auch wenn viele nicht begreifen (wollen), warum das so ist. <\/p><p>Am 7. Oktober 1949 erfolgte seitens der damaligen Sowjetischen Besatzungszone im besiegten Deutschland die einzig m&ouml;gliche Antwort auf die von den drei westlichen Alliierten lange, sp&auml;testens seit 1946 angestrebte Spaltung Deutschlands. Denn am 23. Mai 1949 war mit der Verabschiedung des im Auftrag der Westalliierten erarbeiteten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grundgesetz_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland\">Grundgesetzes der Bundesrepublik<\/a> und am 7. September mit der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1._Deutscher_Bundestag\">Konstituierung des ersten Deutschen Bundestages<\/a> in Bonn das Projekt der deutschen Spaltung vollendet worden. Das alles passierte trotz der zwischen den alliierten Siegerm&auml;chten z&auml;h errungenen Beschl&uuml;sse der Konferenzen von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Teheran-Konferenz\">Teheran Ende 1943<\/a>, in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konferenz_von_Jalta\">Jalta auf der Krim vom Februar 1945<\/a>, der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berliner_Erkl%C3%A4rung_(Alliierte)\">Berliner Erkl&auml;rung vom 5. Juni 1945<\/a> nach der Befreiung Deutschlands von der Nazi-Diktatur und schlie&szlig;lich noch des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Potsdamer_Abkommen\">Potsdamer Abkommens<\/a> Anfang August 1945, wo alle noch &bdquo;ein Deutschland (samt Berlin) als Ganzes&rdquo; anzustreben vorgaben. Wirtschaftlich jedoch war 1949 die Spaltung ja bereits l&auml;ngst durch die separate Einf&uuml;hrung der Westmark in der anglo-amerikanischen Bizone &ndash; wenig sp&auml;ter in der gesamten westlichen &bdquo;Trizone&rdquo; &ndash; beschlossen und vollzogen worden. <\/p><p>Warum ist der 3. Oktober nun auch in diesem Jahr f&uuml;r viele fr&uuml;here DDR-B&uuml;rger und deren Nachkommen ein denkw&uuml;rdiger Tag, &uuml;ber den heute viele Bewohner im &uuml;brigen Deutschland noch etwas dazulernen k&ouml;nnten? Wenige Tage vor dem 7. Oktober 1969, dem 20. Jahrestag der Gr&uuml;ndung der DDR, wurde am 3. Oktober 1969 in Berlin, Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, planm&auml;&szlig;ig der <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=7NP8xkgU7hs\">Berliner Fernsehturm eingeweiht<\/a>. Die f&uuml;r Rundfunkausstrahlungen ohnehin g&uuml;nstige Lage im Zentrum Berlins bot als weiteren Zweck des Unternehmens den Start des regul&auml;ren Sendebetriebs des Zweiten Deutschen Fernsehens der DDR in Farbe. <\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/7NP8xkgU7hs?si=USM5CV9i9oKXdbmk\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p>Und warum ist das heute erw&auml;hnenswert? Weil es ohne die Erw&auml;hnung in Vergessenheit geraten k&ouml;nnte &ndash; oder wie manch andere Facette des Lebens in der DDR in Vergessenheit geraten soll. So sagte mir tats&auml;chlich unl&auml;ngst ein &ndash; ansonsten sowohl politisch aufgeweckter als auch historisch interessierter &ndash; Bekannter aus den &bdquo;Alten Bundesl&auml;ndern&rdquo; in unersch&uuml;tterlichem Ernst, der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berliner_Fernsehturm\">Fernsehturm am Alex<\/a> w&auml;re doch von West-Architekten gebaut worden. So viel wurde also im Sinne der Verf&auml;lschung von DDR-Geschichte bereits aus den Hirnen gewaschen oder unabl&auml;ssig mit Zerrbildern in die K&ouml;pfe projiziert. Das ist auch angesichts der heutigen &bdquo;gesamtdeutschen&rdquo; Lehrinhalte und Schulb&uuml;cher besonders f&uuml;r nachwachsende Generationen kein Wunder, erst recht angesichts tendenzi&ouml;ser Informationen aus dem Internet &ndash; etwa bei <em>Wikipedia<\/em>. <\/p><p>&Uuml;ber die fr&uuml;here DDR wird nach Belieben hergezogen, ganz &auml;hnlich zu der diesem Staat heute vorgeworfenen &bdquo;Indoktrination&rdquo;, denn es ist wie schon zu Zeiten Roms: Sieger schreiben die Geschichte um, auch wenn sich dabei die Balken biegen. Dann kann es auch gar nicht sein, dass erstens die DDR solch einen Turm &uuml;berhaupt zustande bekommt und auch noch dort hinsetzen konnte, wo er Dutzende Kilometer weit &ndash; auch aus Berlin-West &ndash; nicht zu &uuml;bersehen ist. Und zweitens ist es au&szlig;erdem verwunderlich, dass man dieses &bdquo;Ding&rdquo; dann bis heute auch noch stehen gelassen hat, statt auch dieses Andenken schleunigst zu entsorgen &ndash; wie etwa den einstigen &bdquo;Palast der Republik&rdquo; am heutigen Humboldt-Forum, das mit den Humboldt-Br&uuml;dern weit weniger zu tun hat als mit den Hohenzollern. Der Sieger schleift die Geschichte und die Zeugnisse der Verlierer, bis alles glatt und rund im erw&uuml;nschten Glanz erstrahlt. Und dieser Turm aus DDR-Beton ist seit nunmehr &uuml;ber einem halben Jahrhundert nicht einmal von selbst umgefallen &ndash; obwohl es Gelegenheit daf&uuml;r durch Ausl&auml;ufer der Bodenwellen von Erdbeben gab.<\/p><p>Heute scheint die Geschichte des Wiederaufbaus von Berlin bei den Berlinern fast vergessen oder nicht mehr bekannt bzw. bewusst zu sein &ndash; erst recht vielen Zugezogenen und den Touristen. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges mit all den Verheerungen der Deutschen Wehrmacht in nahezu ganz Europa seit 1939 war der Krieg als Bombenkrieg der Alliierten gegen deutsche St&auml;dte zur&uuml;ckgekehrt. Auch Berlin lag in Schutt und Asche, insbesondere das Zentrum rund um den Alex. <\/p><p>Faschistische Durchhalteparolen zum Stra&szlig;enkampf gegen die von allen Seiten rund um die Stadt vorr&uuml;ckende sowjetische Rote Armee hatten der Stadt bei der Befreiung den Rest gegeben, sie blieb f&uuml;r Jahre eine schier endlose Ruinenlandschaft. In Ost wie West mussten in der Nachkriegszeit jahrelang m&uuml;hsam Tr&uuml;mmer wegger&auml;umt werden. Sie wurden bergeweise zusammengekarrt und aufgesch&uuml;ttet &ndash; vom Berliner schnoddrig &bdquo;Mont Klamott&rdquo; genannt. Und es waren reichlich Tr&uuml;mmer da, sogar genug f&uuml;r mehrere besonders stattliche Berge: f&uuml;r den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fer_Bunkerberg\">Gro&szlig;en Bunkerberg<\/a> im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Volkspark_Friedrichshain\">Volkspark Friedrichshain<\/a> im Ostteil unweit vom Alex, aber auch f&uuml;r den &bdquo;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insulaner_(Berg)\">Insulaner<\/a>&ldquo; in Sch&ouml;neberg und den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Teufelsberg\">Teufelsberg<\/a> im Grunewald &ndash; und viele weitere kleinere Tr&uuml;mmerberge. &bdquo;Auferstanden aus Ruinen&rdquo; wuchs in Ostberlin Jahr f&uuml;r Jahr nach der Gr&uuml;ndung der DDR wieder eine nun separate deutsche Hauptstadt f&uuml;r diese nun abgetrennte, andere Republik. Nicht nur der neue Lebensmut und der feste Wille vieler &Uuml;berlebender und Heimkehrer nach dem Krieg, sondern auch der Ideenreichtum namhafter Architekten half dabei, mit der DDR den Versuch einer neuen Ordnung in der Gesellschaft zu wagen. Damit sollte auch diese Stadt wieder zum Leben erweckt und immer lebenswerter aufgebaut werden. <\/p><p>Der Kalte Krieg und ein heute geradezu skurril erscheinender Vierm&auml;chtestatus von Berlin, mit einer Trennlinie zwischen den zwei gr&ouml;&szlig;ten Milit&auml;rbl&ouml;cken weltweit &ndash; der NATO und den Warschauer Vertragsstaaten &ndash; in seiner Mitte, lie&szlig;en in dieser geteilten Stadt Berlin damals gar nichts anderes zu, als nun de facto zwei Stadtzentren zu errichten. Dabei befand sich im sowjetisch besetzten Ostberlin &ndash; wohl wegen des unaufhaltsamen Vormarschs und des damit absehbaren L&ouml;wenanteils und Blutzolls der Roten Armee bei der Befreiung Berlins &ndash; auch der mittelalterliche Stadtkern um die Marienkirche, Nikolaikirche und Petrikirche zwischen dem K&ouml;nigstor (am Friedrichshain) und dem Brandenburger Tor (in Richtung Tiergarten). Also war das eigentliche Zentrum Berlins durch die vier Siegerm&auml;chte dem &bdquo;Ostsektor&rdquo; zugesprochen worden. <\/p><p>Wen wundert es, dass in der DDR &ndash; ohne ein &bdquo;Wirtschaftswunder&rdquo; dank Marshallplan, stattdessen auch trotz aller Reparationszahlungen der DDR an die zerschundene UdSSR &ndash; die Ressourcen f&uuml;r den Wiederaufbau knapp waren? F&uuml;r das nahezu vollst&auml;ndig zerbombte Schloss der Hohenzollern-Dynastie im Zentrum jedenfalls fehlten sowohl &ouml;konomisch die Mittel als auch politisch der Wille &ndash; und so g&auml;hnte dort noch Jahrzehnte zwischen Unter den Linden und Alexanderplatz eine L&uuml;cke. Umgeben vom traditionsreichen Lustgarten mit dem des Neuen Museums von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karl_Friedrich_Schinkel\">Karl Friedrich Schinkel<\/a> und vom Berliner Dom, steht neben dem fr&uuml;heren Marstall bis heute der Neubau des DDR-<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Staatsratsgeb%C3%A4ude\">Staatsratsgeb&auml;udes<\/a>, in das wenigstens das Portal IV des Schlosses nach &bdquo;Goldenem Schnitt&rdquo; architektonisch eingef&uuml;gt worden war, quasi als Erinnerung an Karl Liebknechts unerf&uuml;llt gebliebenen Traum von einer anderen (als der Weimarer) Republik, den er in den Wirren der Novemberrevolution 1918 von eben jenem Balkon verk&uuml;ndet hatte.<\/p><p>&Uuml;ber die Architektur in der j&uuml;ngeren deutschen Geschichte, insbesondere in der DDR, k&ouml;nnte man viele B&uuml;cher schreiben, <a href=\"https:\/\/www.eulenspiegel.com\/verlage\/das-neue-berlin\/titel\/haus-stadt-mensch.html\">einige gibt es sogar<\/a>. Schon lange, bevor heute krampfhaft in Endlosschleife versucht wird, die 40 Jahre der DDR und die Leistungen ihrer B&uuml;rger zu diskreditieren, l&auml;cherlich zu machen oder g&auml;nzlich zu verschweigen, wurden im Westen bereits vor der &bdquo;Wende&rdquo; des Ostens bekanntlich nach Kr&auml;ften Spott und H&auml;me &uuml;ber die DDR ausgesch&uuml;ttet &ndash; in Bezug auf den Fernsehturm &uuml;brigens gepaart mit kaum verhohlenem Neid. Der steht nun immer noch, obwohl landauf, landab doch alles in der DDR angeblich nur schrottreif war. Im 600-Seiten-W&auml;lzer &bdquo;Das gro&szlig;e ADAC Deutschland Buch&rdquo; von 1986 sucht man vergebens einen Fernsehturm: weder im Kapitel &uuml;ber &bdquo;Das andere Deutschland: Ein Portr&auml;t der DDR&rdquo; noch in dem &uuml;ber die deutsche Technikgeschichte. Mehr noch: Im Kapitel &uuml;ber das (inoffizielle) &bdquo;Bundesland Berlin &ndash; Geteilte Stadt &hellip;&rdquo; wird auch sicherheitshalber nicht einmal der ansonsten gern als Westberliner Wahrzeichen vorgezeigte Funkturm erw&auml;hnt, vermutlich, um nicht versehentlich noch auf den Fernsehturm der DDR-Hauptstadt eingehen zu m&uuml;ssen. Nur ein Foto des 1979 er&ouml;ffneten Internationalen Congress Centrums (ICC) (vom Funkturm aus aufgenommen!) l&auml;sst den Berlin-Kenner am Horizont im Dunst den Fernsehturm am Alex und unweit daneben das Internationale Handelszentrum am S-Bahnhof Friedrichstra&szlig;e erahnen.<\/p><p>Seit Anfang der 1950er-Jahre hatten in der DDR teils weltbekannte Architekten, oft nach Wettbewerbsausschreibungen, ihre Ideen und Konzepte eingebracht, diesem Versuch einer neuen, menschlicheren Gesellschaft auch architektonisch Ausdruck zu verleihen. Das waren meist Gratwanderungen zwischen sich rasch wandelndem Zeitgeschmack &ndash; auch angesichts politischer Vorgaben &ndash; und vor allem der wirtschaftlichen Machbarkeit. Einige wenige Bauten in Ostberlin &uuml;berdauerten &ndash; trotz der im Einigungsvertrag 1990 als &bdquo;Beitritt&rdquo; verbr&auml;mten Vereinnahmung der DDR anstelle einer Vereinigung beider deutscher Staaten auf Augenh&ouml;he. Andere intakte Prachtbauten wurden in regelrechter Siegermentalit&auml;t (wie der Palast der Republik) oder aus Profitgier geschliffen &ndash; so geschehen beim gegen&uuml;ber am Spreeufer gelegenen einstigen Palasthotel. Das musste &ndash; obwohl ein schwedischer Neubau in der DDR &ndash; aus Profitgier der Bauwirtschaft dem heutigen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/AquaDom\">AquaDom<\/a> weichen, der mittlerweile durch das 2022 geplatzte Aquarium aus Acryl-Glas weltweit bereits einige Ber&uuml;hmtheit erlangt hat. Beim Palast der Republik war vermutlich die Volkskammer (als DDR-Parlament) mit ihren vergleichsweise wenigen R&auml;umlichkeiten an der Schmalseite des Geb&auml;udes 1990 der Stein des Ansto&szlig;es. Als fadenscheinige Begr&uuml;ndung f&uuml;r den Abriss musste dagegen der Spritzasbest-Brandschutz im gesamten Palast der Republik (damaliger Stand der Technik in Ost wie West) herhalten: Eine Sanierung sei unbezahlbar und die Bewahrung somit untragbar &ndash; wogegen das etwa zeitgleich und daher mittels gleicher (Asbest-)Methoden brandgesch&uuml;tzte ICC-Raumschiff neben dem Westberliner Funkturm fachgerecht vom Spritzasbest befreit und saniert wurde, ohne dass man dort die Kosten scheute. <\/p><p>So wurde in Ostberlin seither demonstrativ in retrospektiver Nostalgie gem&auml;&szlig; den Postkartenfotos von vor der &bdquo;Unzeit&rdquo; der DDR zur&uuml;ckgebaut, auch wenn das Kaufhaus <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Galeries_Lafayette_Berlin\">Galeries Lafayette Berlin<\/a> in der Friedrichstra&szlig;e nun auch bereits wieder seine Pforten schlie&szlig;en musste. Diese Abrissmentalit&auml;t bei so vielen Zeugnissen der DDR-Architektur wie m&ouml;glich offenbart den heute weiter lebendigen Ungeist des Kalten Krieges, als es bestenfalls die &bdquo;sogenannte DDR&rdquo; hie&szlig;. Selbst dann, wenn einige dieser Bauprojekte &ndash; wie etwa vom Anfang der 50er-Jahre die Karl-Marx-Allee zwischen Frankfurter Tor und Strausberger Platz, um die 70er-Jahre weitergebaut bis zum Alexanderplatz, unter Denkmalsschutz gestellt wurden. Keineswegs &uuml;bertrieben bezeichnete bereits Mitte der 1950er-Jahre der renommierte brasilianische Architekt <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oscar_Niemeyer\">Oscar Niemeyer<\/a> nach seinem Berlin-Besuch ebendiese nach den Entw&uuml;rfen von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hermann_Henselmann\">Hermann Henselmann<\/a> aus Tr&uuml;mmern gebaute Ost-West-Magistrale als &bdquo;eine der bedeutendsten Alleen der europ&auml;ischen Metropolen&rdquo;. Heutige Tendenzen der urbanen Gentrifizierung durch privatwirtschaftliche Profitmaximierung im Dschungel des Gesetzgebers zwischen Mieterh&ouml;hungen und &ouml;ffentlich gef&ouml;rdertem Denkmalsschutz bremst das nat&uuml;rlich keineswegs, &bdquo;Zuckerb&auml;ckerstil&rdquo; bleibt ein Schimpfwort.<\/p><p>55 Jahre hat der Berliner Fernsehturm also bereits auf dem Buckel, auch fast 35 Jahre Nach-Wende &uuml;berstanden, und ist &ndash; welch Wunder &ndash; quasi &uuml;ber Nacht zum gesamtdeutschen Markenzeichen geworden. Mindestens f&uuml;r Berlin (&bdquo;arm, aber sexy!&rdquo;), wenn nicht stellvertretend f&uuml;r ganz Deutschland ist er ein weltweit bekannter Touristenmagnet: In den ersten drei Jahren besuchten ihn &uuml;ber vier Millionen Besucher, heute Jahr f&uuml;r Jahr mehr als eine Million Touristen. <\/p><p>Im wahrsten Sinne des Wortes &bdquo;&uuml;berstanden&rdquo; hat er dieses halbe Jahrhundert. Im italienischen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erdbeben_im_Friaul_1976\">Friaul<\/a> bebte 1976 gleich dreimal die Erde: am 6. Mai, am 11. September, und vier Tage sp&auml;ter am 15. September 1976 das st&auml;rkste der Beben, das viele dort vorher &bdquo;nur&rdquo; besch&auml;digte Geb&auml;ude noch vollends zerst&ouml;rte. Transversale Erdbebenwellen gelangten bis nach Deutschland, versetzten an jenem Tag auch in Berlin Pendellampen in bedenkliche Schwingungen, was auch <em>Der Spiegel<\/em> seinerzeit <a href=\"https:\/\/magazin.spiegel.de\/EpubDelivery\/spiegel\/pdf\/41157541\">meldete<\/a> (Ausgabe 39\/1976). Manch einer mag sich gewundert haben, dass der Fernsehturm stehen blieb, aber es war eben kein Schrott, sondern ist bis heute ein Geniestreich.<\/p><p>Die Vorgeschichte des Fernsehturms bis zu seiner Einweihung 1969 birgt viele wechselvolle H&ouml;hen und Tiefen &ndash; wie viele andere Bauprojekte der Nachkriegszeit &ndash; zwischen W&uuml;nschen und Machbarkeit. Einerseits Ergebnis einer n&uuml;chternen technischen Analyse, dass zeitgem&auml;&szlig;er Rundfunk &ndash; wenn schon nicht von den M&uuml;ggelbergen &ndash; vom geografischen Mittelpunkt Berlins, am besten wenige Hundert Meter vom Alex entfernt im Friedrichshain, ausgestrahlt werden sollte. Andererseits brauchte die DDR-Hauptstadt ohnehin die Fertigstellung ihres Zentrums, mit m&ouml;glichst attraktiven wie zweckm&auml;&szlig;igen architektonischen Neugestaltungen breit nutzbar, ganz im Sinne ihres neuen Gesellschaftsmodells. <\/p><p>Ein erster Anlauf f&uuml;r die technische Seite, einen ganz Berlin abdeckenden UKW-\/VHF-\/UHF-Sendeturm an einem zukunftssicheren Standort, scheiterte schon Mitte der 1950er-Jahre. Immerhin hatte die Europ&auml;ische Rundfunkkonferenz in Stockholm 1952 der DDR, damals von vielen Staaten noch nicht politisch anerkannt, die von Technikern ungeliebten weil st&ouml;ranf&auml;lligen Fernsehsendefrequenzen im Band I und Band III zugeteilt. Zwar wurde am M&uuml;ggelsee &ndash; unweit des M&uuml;ggelturms heute noch erkennbar &ndash; der Bau eines Fernseh-&bdquo;Turms&rdquo; beantragt und bewilligt, 130 Meter H&ouml;he h&auml;tten dort oben gereicht. Aufgrund der m&ouml;glichen Gef&auml;hrdung des Flugverkehrs, n&auml;mlich am Rande der Einflugschneise zum DDR-Flughafen in Sch&ouml;nefeld gelegen, wurde das <a href=\"https:\/\/structurae.net\/de\/bauwerke\/fernsehturm-mueggelberge\">Projekt<\/a> 1954 kurzerhand wieder abgeblasen. Der bereits errichtete Sockel des Bauwerkes diente teils als &bdquo;Observatorium&rdquo; und ist heute noch ein Richtfunkknoten der Deutschen Telekom. Nach der Erkenntnis der immer schmerzhafteren Versorgungsl&uuml;cken der UKW- und TV-Sender in der DDR wurde sowohl aus technischer Sicht als auch als st&auml;dtebaulicher Blickfang (Point de mire) der Standort westlich des Alexanderplatzes im Sinne einer optimalen Platzierung im Zentrum als die Ideall&ouml;sung erkannt und abgesegnet. Diese st&auml;dtebauliche Gestaltung eines repr&auml;sentativen Zentrums, um die fast ein Jahrzehnt m&uuml;hsam gerungen worden war, fand sp&auml;ter noch ihren Abschluss in der Errichtung des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Palast_der_Republik\">Palastes der Republik<\/a> von 1973 bis 1976 mit einem 5.000-Pl&auml;tze-Multifunktionssaal f&uuml;r Gro&szlig;veranstaltungen, Restaurants, Theater, Post und au&szlig;erdem auch noch mit der Volkskammer, der Legislative in der DDR, an einem endlich zentralen wie repr&auml;sentativen Ort. <\/p><p>In dieser Geschichte des Ringens um die vielen Architektur-Konzepte und St&auml;dtebau-Planungen gab es auch fr&uuml;her bereits mehrfach Turmkonzepte, was am Ende &ndash; lange nach der Errichtung und der nun wohl zeitlosen Erfolgsgeschichte des Fernsehturms &ndash; illustre Streitigkeiten um die &bdquo;wahre&rdquo; Urheberschaft des Konzepts aufkommen lie&szlig;. Der Erfolg hat bekanntlich stets viele V&auml;ter. Wahr ist sowohl, dass Hermann Henselmann, seit 1953 aufgrund seiner Leistungen bei der Bebauung der Stalinallee (der heutigen Karl-Marx-Allee) Chefarchitekt des Berliner Magistrats, bereits 1958\/59 seinen &bdquo;Turm der Signale&rdquo; vorgeschlagen hatte, was sogar 1961 mit der DDR-Zeitschrift <em>Deutsche Architektur<\/em> &ouml;ffentlich war. Andererseits war der ebenfalls weltbekannte Architekt <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gerhard_Kosel\">Gerhard Kosel<\/a> von Juli 1964 bis Dezember 1965 gesamtverantwortlich f&uuml;r dieses Bauvorhaben und reklamierte, dass er sowohl den endg&uuml;ltigen, heutigen Standort als auch Entw&uuml;rfe der Gestalt entscheidend gepr&auml;gt h&auml;tte, bevor ihm schon 1965 &ndash; wegen bei Bauvorhaben nahezu stets drohender Kostenexplosion &ndash; diese Verantwortung wieder entzogen wurde. Er fiel keineswegs in &bdquo;Ungnade&rdquo;, denn wenig sp&auml;ter (1967 bis 1972) war er wieder in Amt und W&uuml;rden, aber an anderer Stelle: als Stellvertretender Minister f&uuml;r Bauwesen der DDR und danach DDR-Vertreter in der UNO-Kommission f&uuml;r menschenw&uuml;rdige Siedlungen. <\/p><p>Schlie&szlig;lich sollte man aber heute nachdr&uuml;cklich anerkennen, dass viele endg&uuml;ltige Details der Konstruktion und der Gestalt des Berliner Fernsehturmes von einem Architektenkollektiv des VEB Industrieprojektierung (Ipro), einem Betrieb im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/BMK_Kohle_und_Energie\">Bau- und Montagekombinat Kohle und Energie<\/a>, dem gr&ouml;&szlig;ten Baubetrieb der DDR, unter Leitung von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fritz_Dieter\">Fritz Dieter<\/a> f&uuml;r die Kugel und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/G%C3%BCnter_Franke\">G&uuml;nter Franke<\/a> f&uuml;r den Turmschaft projektiert wurden, dem zweifelsfrei Hermann Henselmann als k&uuml;nstlerischer Berater zur Seite stand. Ohnehin sind mittlerweile alle diese namentlich Genannten bereits verstorben, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=pgmU7SxjcwI\">viele Erbauer<\/a> des Turms nicht. Im &Uuml;brigen wurden neben diesem Publikumsliebling von jenem volkseigenen Baukombinat zuvor und danach weitere Industriegiganten vergleichbarer H&ouml;he errichtet, die heute <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wFYqGhnKoZI\">bereits wieder verschwunden<\/a> sind. So wurden allein f&uuml;r das leistungsst&auml;rkste <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kraftwerk_Boxberg\">DDR-Kraftwerk in Boxberg<\/a> Anfang der 1970er-Jahre sogar vier Schlote mit je 300 Metern H&ouml;he errichtet. <\/p><p>Unter heute zahllosen Fernseh- und sonstigen Turmbauten auf der Welt ist die Kugel als Form des Turmkopfes unterhalb des Sendeantennenmastes zweifellos das markanteste Unterscheidungsmerkmal und mittlerweile ein Logo f&uuml;r Berlin. Dennoch war diese Kugel nicht allein der damaligen angeblichen &bdquo;Sputnik-Ikonografie&rdquo; in der DDR geschuldet, sondern folgte ganz n&uuml;chternen technischen Anforderungen, n&auml;mlich zwecks Beherrschbarkeit der Klimatisierung aller Sendeanlagen im Turm ein maximales Raumvolumen bei minimaler Au&szlig;enfl&auml;che zu bieten, was allein f&uuml;r sich schon eine Kugel als geometrische Idealform nahelegte. <\/p><p>&Uuml;brigens, was das Erdbeben betrifft: Die tiefe <a href=\"http:\/\/www.stadtentwicklung.berlin.de\/umwelt\/umweltatlas\/e_text\/ka115.pdf\">Lage mitten im Urstromtal<\/a> von Berlin erwies sich f&uuml;r das Fundament erstaunlicherweise nicht als ein Nachteil. Es ist mit 2,70 bis 5,80 Metern vergleichsweise flach gegr&uuml;ndet, weil gerade dort Schichten aus Kies und Sanden eine gute Tragf&auml;higkeit nachwiesen &ndash; ganz im Gegensatz zum sumpfigen Untergrund des Schlosses und vieler anderer Bauwerke im heutigen Zentrum Berlins. Moorlandschaften hat Deutschland bekanntlich reichlich. Dass die meisten davon trockengelegt wurden, erweist sich mittlerweile sowohl f&uuml;r Hochwassergefahren wie Arterhaltung als ein menschengemachter Nachteil in der Landschaftsgestaltung. <\/p><p>Nachzutragen ist ganz zeitgem&auml;&szlig;: Als zweith&ouml;chste Bauwerke Deutschlands, errichtet von 1977 bis 1982, dienen dort die Sendemasten mit 352,9 Metern H&ouml;he als Antenne des L&auml;ngstwellensenders der Deutschen Marine f&uuml;r ihre U-Boote betrieben. Diese <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marinefunksendestelle_Rhauderfehn\">Marinefunksendestelle Rhauderfehn<\/a> mit der Bezeichnung NATO VLF \/ MSK liegt innerhalb des Naturschutzgebiets &bdquo;Esterweger Dose&rdquo; im nieders&auml;chsischen Landkreis Cloppenburg. Dort kommt der &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&rdquo; die ausgedehnte Moorlandschaft sogar zugute &ndash; als feuchtes und somit besonders niederohmiges Erdnetz f&uuml;r diese Antennenanlage.<\/p><p>Unangefochten das h&ouml;chste Bauwerk in Europa ist seit 1967 bis heute allerdings noch immer der Moskauer <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fernsehturm_Ostankino\">Fernsehturm in Ostankino<\/a> mit seinen 537 Metern H&ouml;he. Der Berliner Fernsehturm war 1969 mit 365 Metern der zweith&ouml;chste der Welt und hat nach einem Umbau der Antennenanlage &uuml;ber der Kugel seit 1997 eine H&ouml;he von gut 368 Metern. <\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/ZXvhzSgojxo?si=APvh5KZSbWSM9dwB\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p><em>Leserbriefe zu diesem Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122725\">finden Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ Vander Wolf Images<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<p><strong>Mehr zum Thema:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55289\">Das Ende des DDR-Pressefr&uuml;hlings: Wie dem Osten die Stimmen genommen wurden<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109741\">Kunstausstellung zur DDR: Der Osten kommt schlecht weg<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69678\">Sigmund J&auml;hns Namen soll verschwinden, weil er DDR-B&uuml;rger war<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64391\">Eine Erz&auml;hlung &uuml;ber die DDR &ndash; ohne Besch&ouml;nigung und Verdammung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94592\">Dokumente zu fr&uuml;hen Kontakten zwischen West und Ost, zwischen Bundesrepublik und DDR, und Moskau<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=116807\">Der 17. Juni und die vergessene Unterdr&uuml;ckung von Streiks und Volksaufst&auml;nden im Westen Deutschlands<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was soll schon am heutigen Tag noch positiv an die DDR erinnern, die 1990 &ndash; zweifellos ganz wunschgem&auml;&szlig; &ndash; vier Tage sp&auml;ter nicht auch noch ihren 41. Jahrestag feiern durfte? An wenigen Kalendertagen in einem Jahr h&auml;ufen sich erstaunlicherweise ganz verschiedene historische Ereignisse. 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