{"id":12244,"date":"2012-02-16T09:01:40","date_gmt":"2012-02-16T08:01:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12244"},"modified":"2015-01-18T15:22:45","modified_gmt":"2015-01-18T14:22:45","slug":"umbruchsbewaltigung-soziologie-eine-wissenschaft-be-sucht-die-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12244","title":{"rendered":"Umbruchsbew\u00e4ltigung &#8211; Soziologie: eine Wissenschaft (be-)sucht die Gesellschaft"},"content":{"rendered":"<p>Drei Tage lang war in Frankfurt am Main das &bdquo;Amt f&uuml;r Umbruchsbew&auml;ltigung&ldquo; ge&ouml;ffnet. In &bdquo;Amtsstuben&ldquo; sa&szlig;en Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Soziologie, der Politologie, der Jurisprudenz. Wer die &bdquo;Sprechstunde&ldquo; mit ihnen suchte, zog drau&szlig;en im Flur eine Nummer und wartete, bis sie aufgerufen wurde. Jeweils zwanzig Minuten lang diskutierten mit jedermann unter anderen die Professoren f&uuml;r politische Theorie, f&uuml;r Sozialphilosophie und Rechtstheorie, Rainer Forst, Axel Honneth und Klaus G&uuml;nther, die zu den bekanntesten intellektuellen K&ouml;pfen der Universit&auml;t z&auml;hlen. Die Neugier war gro&szlig;, auf beiden Seiten. Von Jutta Roitsch<br>\n<!--more--><br>\nDer &ouml;ffentliche Auftritt geh&ouml;rte zu einer Inszenierung des Frankfurter Kunstvereins und des universit&auml;ren Exzellenzclusters &bdquo;Die Herausbildung normativer Ordnungen&ldquo;.  Das Highlight im Rahmen der Ausstellung &uuml;ber den k&uuml;nstlerischen und &auml;sthetischen Widerhall von Demonstrationen strahlte hell aber kurz. Stellten sich die Wissenschaftler der Gesellschaft oder lie&szlig;en sich die Exzellenzen nur kurz besichtigen? Philosophen und Leibniz-Preistr&auml;ger zum Anfassen, f&uuml;r ein paar Minuten zumindest: Ein fl&uuml;chtiger Eindruck f&uuml;r alle Beteiligten? Oder versucht eine Wissenschaft, die den Anschluss an die Gesellschaft verloren hat, ihre eigene Umbruchsbew&auml;ltigung? Ergibt ein Puzzle aus aktuellen Eindr&uuml;cken und Einsichten ein Bild? <\/p><p>Seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass Soziologen in Frankfurt, Kassel oder Jena ihre Rolle in der Gesellschaft und ihren &ouml;ffentlichen Auftrag &uuml;berpr&uuml;fen, um nicht zuletzt aus dem &uuml;berm&auml;chtigen Schatten des J&uuml;rgen Habermas heraus zu treten, der zur Zeit der einzige,  &ouml;ffentlich wahrgenommene Intellektuelle in Deutschland ist, auch wenn er in keiner Talkshow auftaucht.  Sie treibt ein Unbehagen an, zu den Umbr&uuml;chen und Entwicklungen wenig &uuml;berzeugende Antworten gegeben zu haben und zu geben.  Axel Honneth, Sozialphilosoph und seit einem Jahrzehnt Direktor des Instituts f&uuml;r Sozialforschung  Frankfurt, geh&ouml;rt zu denjenigen, die das Schweigen der Intellektuellen &ouml;ffentlich beklagen. Zur Diskussion &uuml;ber den Sozialstaat h&auml;tten sie nichts beizutragen, r&auml;umte er in gro&szlig;er Offenheit (vor drei Jahren) ein: &bdquo;Eine Ursache k&ouml;nnte darin liegen, dass wir uns  h&ouml;chst unklar dar&uuml;ber sind, wie eine angemessene sozialstaatliche Politik in den n&auml;chsten Jahrzehnten jenseits von Hartz 4 und des alten sozialdemokratischen Wohlfahrtsstaatsmodells beschaffen sein k&ouml;nnte. Wir sind vielleicht noch gar nicht so weit. Uns fehlen vertretbare, gut begr&uuml;ndete Antworten.&ldquo; [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Mit &bdquo;wir&ldquo; und &bdquo;uns&ldquo; meinte Honneth nicht zuletzt sich und seine Kollegen aus dem traditionsbehafteten Institut Adornos und Horkheimers, die sich mit (nach wie vor) linkem Selbstverst&auml;ndnis in fr&uuml;heren Jahrzehnten &ouml;ffentlich oder als Berater von politischen Parteien zu Wort gemeldet haben. <\/p><p>An diesem Begriff von &Ouml;ffentlichkeit scheiden sich die Geister bis heute scharf. Der Intellektuelle als politischer Einmischer, Politikberater gar ist dem Kasseler Soziologen und leitenden Mitarbeiter am Hamburger Institut f&uuml;r Sozialforschung Heinz Bude eher fremd. &Ouml;ffentliche Soziologie h&auml;lt f&uuml;r ihn &bdquo;Distanz zu den sozialwissenschaftlichen Forschungen im Dienste eines politischen Auftrags&ldquo;. Die institutionellen Auftraggeber tr&uuml;bten &bdquo;die Unvoreingenommenheit des soziologischen Blicks&ldquo;. Nach Bude sucht die &ouml;ffentliche Soziologie &bdquo;nicht nach Vorschl&auml;gen, wie man es besser machen kann, sondern stellt n&uuml;chtern dar, was  Sache ist. Sie will  die &Ouml;ffentlichkeit in erster Linie &uuml;ber die gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse aufkl&auml;ren, in denen wir leben,  und nicht Rechtfertigungen f&uuml;r politische Akteure  liefern, die sich in bester Absicht eine bestimmte Ver&auml;nderung  der gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse auf die Fahnen geschrieben haben.&ldquo; [<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] Budes soziologischer Blick gilt dem &bdquo;Problem der Exklusion&ldquo; oder den &bdquo;Ausgeschlossenen&ldquo; in der deutschen Gesellschaft. Von N&uuml;chternheit und Unvoreingenommenheit ist in seinen B&uuml;chern allerdings wenig zu sp&uuml;ren. Er schl&auml;gt sich auf die Seite der &bdquo;Bildungsarmen&ldquo;, der Migrantenkinder, der Jungen mit dem &bdquo;n.d.H.&ldquo;-Siegel, der nicht deutschen Herkunft, die Lehrer und Betreuer zur Verzweiflung bringen und mit ver&auml;chtlichem Lachen das p&auml;dagogische System austricksen. Ihre Widerst&auml;ndigkeit gegen p&auml;dagogische und schulpolitische Normen, mit der sich die Jugendlichen das Etikett &bdquo;ausbildungsm&uuml;de&ldquo; einhandeln, verteidigt Bude gegen die &bdquo;Gemeinde von Bildungsforschern&ldquo; und die &bdquo;so selbstgewissen Klassifikateure von PISA&ldquo;. Er wettert gegen das PISA-Konsortium als &bdquo;Teil eines bildungsindustriellen Komplexes&ldquo; [<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>], durch dessen Wirken eine technokratische Gesellschaftsauffassung &uuml;ber die liberale gesiegt habe. Technokratisch ist f&uuml;r ihn das deutsche Bildungs- und Ausbildungssystem mit seiner Selektion, seinem Beharren auf Zertifikaten, Abschl&uuml;ssen und Kompetenzmessungen. Liberal w&auml;re f&uuml;r ihn eine Gesellschaft, die kulturelle und religi&ouml;se Vielfalt, Differenz und vor allem unterschiedliche Lebensentw&uuml;rfe nicht nur akzeptiert, sondern respektiert. Schlie&szlig;lich sortiere sich in Deutschland die Bev&ouml;lkerung neu, in ihr wachse die Bedeutung der ethnischen Zugeh&ouml;rigkeit, wobei &bdquo;sich die soziale Ausgrenzung  durch die Mehrheitsgesellschaft mit der bewussten Selbstausgrenzung von Einwanderergruppen mischt&ldquo; [<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]. Budes &bdquo;&ouml;ffentliche Soziologie&ldquo; sind Auftritte und Schriften, mit denen er andere wissenschaftliche Disziplinen und Berufsst&auml;nde zum Streit herausfordert. Aufgenommen haben die Bildungsforscher den Fehdehandschuh bisher nicht, zumindest nicht vor den Augen der &Ouml;ffentlichkeit. Ein fruchtbarer Dialog zwischen den unterschiedlichen geistes- und gesellschaftspolitischen Forschern findet nicht statt. Bis heute werden Chancen vertan, wie j&uuml;ngst auf einer Konferenz &bdquo;Spaltung der Arbeitswelt &ndash; Prekariat f&uuml;r alle?&ldquo;  des Soziologischen Forschungsinstituts G&ouml;ttingen, auf der &ouml;ffentlich nach Antworten zu Befunden der Bildungs-, Ausbildungs- und Arbeitsgesellschaft gesucht wurde. Die G&ouml;ttinger blieben mehr oder weniger unter sich, nicht einmal die von Heinz Bude oder Klaus D&ouml;rre (Jena) mit angesto&szlig;ene Kontroverse &uuml;ber Ursachen und Dynamiken der Exklusion und der prek&auml;ren Lebenslagen in Deutschland fand statt. Die Kontrahenten innerhalb der Soziologenzunft  tauchten im Programm nicht auf. <\/p><p>Auf einen bemerkenswerten anderen Dialog allerdings hat sich Bude trotz  seiner Vorbehalte gegen&uuml;ber der institutionellen Auftragsforschung  eingelassen. Gef&ouml;rdert durch das Programm des Bundesbildungsministeriums &bdquo;Geisteswissenschaften im gesellschaftlichen Dialog&ldquo; erforschten zwischen 2007 und 2010 Soziologen, Journalisten, Fotografen, Schauspieler und St&uuml;ckeschreiber &bdquo;&Uuml;berLeben im Umbruch&ldquo; [<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]. Am Beispiel der einstigen brandenburgischen  Industriestadt Wittenberge trugen sie &bdquo;Ansichten einer fragmentierten  Gesellschaft&ldquo; zusammen. Wie im &bdquo;Amt f&uuml;r Umbruchsbew&auml;ltigung&ldquo; fanden auch hier Wissenschaft und Kunst, Aussteller und Darsteller  zusammen: allerdings zogen die Wittenberger nicht freiwillig und voller Neugier eine Nummer, um mit den Forschern und anderen Akteuren ins Gespr&auml;ch zu kommen. Sie wurden drei Jahre lang beobachtet, befragt, fotografiert, protokolliert. Und das in einer Stadt, die in den zwanzig Jahren  seit der deutschen Vereinigung die H&auml;lfte ihrer Einwohner verloren hat und schlagartig alles, was ein Jahrhundert lang  Leben und Dasein in der Stadt an der Elbe pr&auml;gte: die einstige VEB-Vorzeigefabrik &bdquo;Veritas&ldquo; (fr&uuml;her Singer N&auml;hmaschinen). Das Experiment Wittenberge  erinnert nicht zuf&auml;llig an die Forschungen der Wiener Sozialwissenschaftlerin Marie Jahoda aus den sp&auml;ten zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Die Studie &uuml;ber die Arbeitslosen von Marienthal geh&ouml;rt zu den gro&szlig;en sozialwissenschaftlichen Erz&auml;hlungen, wobei die Ausgeforschten nichts &uuml;ber die Identit&auml;t und Absichten der Forscher erfuhren. In Wittenberge hatten die Geisteswissenschaftler den gesellschaftlichen Dialog, den sie bef&ouml;rdern sollten, dagegen am Ende nicht mehr in der Hand. Heinz Bude schreibt dazu eher verklausuliert: &bdquo; In einer sich massenmedial informierenden  und vielstimmig sich verst&auml;ndigenden Gesellschaft  kann die Wissenschaft dann &ouml;ffentliche Thematisierungen ansto&szlig;en, wenn sie im Massenmedium eine Botschaft als Flaschenpost unterbringen kann, deren Rezeption sie dann allerdings nicht mehr unter Kontrolle hat.&ldquo;  <\/p><p>Ansto&szlig;, Flaschenpost &ndash; da ist von der &ouml;ffentlichen Soziologie als Medium der Aufkl&auml;rung nicht mehr viel geblieben. Vielmehr hielten Politiker und Medien den Wissenschaftlern vor, Klischees zu bedienen (&bdquo;Verliererstadt&ldquo;). Und die (Theater-) Kunst sah sich mit dem Vorwurf konfrontiert, dem Realit&auml;tskult des Wahren, Echten und Wirklichen auf den deutschen B&uuml;hnen zu huldigen: das Elend sozialer Randgruppen oder der Ausgeschlossenen, der Hartz 4ler und der herumh&auml;ngenden Jugendlichen als Performance.  Der risikoreiche Grenzgang zwischen &bdquo;teilnehmender Beobachtung&ldquo; und Voyeurismus kann inzwischen &uuml;berpr&uuml;ft werden: Die Ver&ouml;ffentlichungen und die Theaterst&uuml;cke, die aus dem Projekt Wittenberge  entstanden sind, sind eindrucksvolle Dokumente eines intensiven Blicks auf eine Gesellschaft im Umbruch. <\/p><p>Einen grunds&auml;tzlich anderen Weg, das gesellschaftspolitische Schweigen der Soziologen zu  durchbrechen, schlagen die drei Jenaer Hochschullehrer Stephan Lessenich, Klaus D&ouml;rre und Hartmut Rosa ein. Sie besinnen sich in ungew&ouml;hnlicher Form auf das, was die Soziologie als Disziplin &bdquo;in besonderer Weise ausgezeichnet hat: das au&szlig;erallt&auml;gliche Gesch&auml;ft der Gesellschaftskritik.&ldquo; [<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>] Sie habe &bdquo;allenfalls noch im soziologisch geschulten Feuilleton, kaum aber mehr im akademisch-professionellen Soziologenmilieu ihren Platz&ldquo;. Dem Armutszeugnis, das die drei Jenaer ihrer Zunft ausstellen, setzen sie die &bdquo;innerdisziplin&auml;re Bem&uuml;hung um eine Wiederbelebung und Wiederaneignung des gesellschaftskritischen Potentials der Soziologie&ldquo; entgegen. Lessenich, D&ouml;rre und Rosa l&ouml;sen dieses Bem&uuml;hen in ungew&ouml;hnlicher Weise ein. Sie beziehen jeweils getrennt Positionen, kritisieren diese gegenseitig, antworten auf die Kritiken. Diese Debatte, die sich schlicht &bdquo;Soziologie-Kapitalismus-Kritik&ldquo; nennt und in bester verlegerischer Tradition als suhrkamp taschenbuch wissenschaft  auf dem Markt ist, gibt einen Einblick in einen intellektuellen Diskurs, wie er in Deutschland jahrzehntelang nicht stattgefunden hat.<br>\nWie aber begr&uuml;nden die Soziologen ihn, wie grenzen sie ihn ab zu den Feuilletons und der demokratischen &Ouml;ffentlichkeitsarbeit des &bdquo;normalisierten Intellektuellen&ldquo; (Honneth)? Es gehe &bdquo;um die Kritik gesellschaftlicher Selbstverst&auml;ndnisse, Selbstverst&auml;ndlichkeiten, um eine Kritik, die &bdquo;Normalit&auml;ten&ldquo; ersch&uuml;ttert&ldquo; [<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>].  Der Anspruch der Jenaer ist hoch, die Traditionslinie, die sie verfolgen auch: &bdquo;Der Soziologe als Gesellschaftskritiker ist Mythenj&auml;ger&ldquo;, schreibt Lessenich in Anlehnung an Norbert Elias. Ob die Mythenj&auml;ger es aber schaffen, eine solche  im linken Spektrum angesiedelte Gesellschaftskritik als &bdquo;Jenaer Schule&ldquo; zu begr&uuml;nden? Sie wagen sich vor, folgen aber auch Axel Honneths Mahnung zu selbstkritischer Bescheidenheit und seinem Setzen auf &bdquo;die Fernwirkung eines allm&auml;hlich wachsenden Zweifels&ldquo; [<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>].<\/p><p>Ob  die intellektuelle Anstrengung der drei Hochschullehrer aufgenommen wird, entscheidet  letztlich die wissenschaftliche Zunft, die bisher eher misstrauisch be&auml;ugt, wenn Ausbr&uuml;che und Grenzg&auml;nge gewagt werden. &Uuml;ber die Verantwortung von Wissenschaft im allgemeinen, der Soziologie im besonderen, &ouml;ffentlich zu streiten, ist aus der Mode gekommen, sp&auml;testens seit die letzten Reste einer solchen gesellschaftlichen Verpflichtung aus den Hochschulgesetzen im Bund und in den L&auml;ndern entfernt worden sind. Vielleicht aber verhilft  eine neue &bdquo;Modeerscheinung&ldquo;, die bl&uuml;hende Kapitalismuskritik in Feuilletons und Talkshows, sowohl dem &bdquo;Amt f&uuml;r Umbruchsbew&auml;ltigung&ldquo; als auch der Debatte im Suhrkamp Taschenbuch dazu, in der Universit&auml;t Frankfurt oder Jena nachhaltige Spuren zu hinterlassen. Es k&ouml;nnte immerhin auch sein, dass heutige Studentinnen und Studenten von der Soziologie eine Auseinandersetzung mit Gesellschaftsmodellen jenseits des real existierenden Kapitalismus erwarten. Die Anf&auml;nge einer &ouml;ffentlichen Soziologie und einer R&uuml;ckbesinnung auf die kritische Gesellschaftsanalyse sind bemerkenswert. Nur Mut, m&ouml;chte man allen Beteiligten w&uuml;nschen. <\/p><p><strong>Hinweis WL:<\/strong> Zu Heinz Budes &bdquo;Die Ausgeschlossenen. Das Ende vom Traum einer gerechten Gesellschaft&ldquo;, siehe die <a href=\"?p=3489\">Rezension von Christian Girschner<\/a>, siehe dar&uuml;ber hinaus vom selben Autor <a href=\"?p=4350\">&bdquo;Mit Blindheit geschlagen: Wie Marxisten dem neoliberalen Soziologen Heinz Bude zu einem linken Image verhelfen&ldquo;<\/a> und  <a href=\"?p=3503\">&bdquo;Krieg dem P&ouml;bel&ldquo;. Die neuen Unterschichten in der Soziologie deutscher Professoren von Hans Otto R&ouml;&szlig;er<\/a> auf den NachDenkSeiten.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Axel Honneth im Gespr&auml;ch mit Ulrike Jaspers, in: Forschungsjournal der Goethe-Universit&auml;t, 2\/2009,S.73<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Heinz Bude, Die Ausgeschlossenen. Das Ende vom Traum einer gerechten Gesellschaft, 2008, S.7 ff<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] a.a.O., S.102 ff<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] a.a.O., S. 64<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Heinz Bude, Thomas Medicus, Andreas Willisch (Hg.), &Uuml;berLeben im Umbruch, 2011 <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Klaus D&ouml;rre, Stephan Lessenich, Hartmut Rosa, Soziologie &ndash; Kapitalismus &ndash; Kritik. Eine Debatte,  2009, S. 127<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] a.a.O., S. 128<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] a.a.O., S. 177<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drei Tage lang war in Frankfurt am Main das &bdquo;Amt f&uuml;r Umbruchsbew&auml;ltigung&ldquo; ge&ouml;ffnet. 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Jeweils zwanzig Minuten lang diskutierten mit jedermann unter anderen die Professoren f&uuml;r<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12244\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[110,34,145,161],"tags":[387,1286,312],"class_list":["post-12244","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-agenda-2010","category-bildung","category-sozialstaat","category-wertedebatte","tag-bude-heinz","tag-lessenich-stephan","tag-reformpolitik"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12244","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12244"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12244\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12246,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12244\/revisions\/12246"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12244"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12244"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12244"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}