{"id":12255,"date":"2012-02-17T08:46:11","date_gmt":"2012-02-17T07:46:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12255"},"modified":"2012-02-17T08:46:11","modified_gmt":"2012-02-17T07:46:11","slug":"hinweise-des-tages-1573","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12255","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12255#h01\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12255#h02\">Dani Rodrik &ndash; Die Weltgesellschaft findet nicht statt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12255#h03\">Wider die Borniertheit der Wachstumskritiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12255#h04\">Die Hartz-Maschine &ndash; Gesch&auml;fte mit der Arbeitslosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12255#h05\">Lohnk&uuml;rzung: Wir m&uuml;ssen noch mehr die &Ouml;ffentlichkeit mobilisieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12255#h06\">T&ouml;dlicher Frost<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12255#h07\">H&auml;ndler manipulieren den Strommarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12255#h08\">Gericht legt Klinikverkauf in Wiesbaden auf Eis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12255#h09\">Die gesponserte Republik und Merkels Versagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12255#h10\">Die Polizei auf dem Weg zur Geheimpolizei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12255#h11\">Nicolas Sarkozy zieht in den Wahlkampf &ndash; und schockt mit Rechtsruck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12255#h12\">Die Ursachen der englischen Riots: Der Aufstand der Abgeh&auml;ngten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12255#h13\">Christoph Butterwegge: Doppelstrategie gegen Rechtsextreme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12255#h14\">Noam Chomsky &ndash; The imperial way: American decline in perspective, part 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12255#h15\">EuGH-Urteil &ndash; Kein &Uuml;berwachungszwang f&uuml;r soziale Netzwerke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12255#h16\">Wie sich die New York Times wieder auf den Kriegspfad begab<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=12255&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Was tun mit Griechenland?<\/strong><br>\nInterview mit Heiner Flassbeck, Chef-&Ouml;konom der Welthandels- und Entwicklungskonferenz der UN (UNCTAD).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/morgenecho\/s\/d\/16.02.2012-06.05\/b\/euro-finanzministergriechenland.html\">WDR<\/a><\/li>\n<li><strong>Wenn Demokratie zum &Auml;rgernis wird<\/strong><br>\nWolfgang Sch&auml;uble will sie nicht. Drei L&auml;nder machen Druck, um sie zu verhindern: Eigentlich sollten im April Neuwahlen in Griechenland stattfinden. Doch weil das griechische Volk gegen die Beschl&uuml;sse von EU und Troika stimmen k&ouml;nnte, sollen die Wahlen mit Hilfe des Sparpaketes verhindert werden. [&hellip;]<br>\nSo regte Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble gestern eine Verschiebung der Griechenlandwahl an. &bdquo;Wer stellt denn sicher, dass Griechenland danach zu dem steht, was wir jetzt mit Griechenland vereinbaren?&ldquo;, sagte Sch&auml;uble in einen Radiointerview mit dem SWR. Diese Forderung formuliert der CDU-Politiker mitten im Endspurt der Verhandlungen &uuml;ber ein neues Hilfspaket von rund 130 Milliarden Euro. Die griechische &Uuml;bergangsregierung muss eine derartige Forderung zwangsl&auml;ufig als Erpressung empfinden &ndash; der R&uuml;ckhalt in der Bev&ouml;lkerung ist ohne gering und w&uuml;rde mit einer Aussetzung der Wahl weiter schwinden, neue Ausschreitungen die Folge sein. So ist auch die heftige Reaktion von Finanzminister Evangelos Venizelos zu erkl&auml;ren, der vermutete, &ldquo;bestimmte M&auml;chte&rdquo; wollten das Land aus der EU dr&auml;ngen.<br>\nDoch mit seiner demokratieskeptischen Position ist Wolfgang Sch&auml;uble nicht allein. Wie die Financial Times Deutschland in ihrer heutigen Donnerstagsausgabe berichtet, &uuml;ben auch andere Staaten Druck auf die griechische Regierung aus. So wollen die n&ouml;rdlichen Geberstaaten Finnland und Niederlande eine Verschiebung des Hilfspaketes bewirken, so dass die Gelder erst nach der Wahl im April abrufbar sind&ndash; um notfalls eine Auszahlung der Gelder zu verhindern, falls die neue Regierung das beschlossene Sparpaket in Frage stellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/82043\/eu+griechenland+troika+sparpaket+sch%C3%A4uble+wahl+pleite\/news.customer.reader.html\">Versicherungsbote<\/a><\/li>\n<li><strong>Attacke auf Tarifautonomie und Demokratie<\/strong><br>\nDie Troika und Berlin m&uuml;ssen endlich umdenken. Weitere K&uuml;rzungen sind weder dem Land noch den Menschen zuzumuten. Stattdessen braucht Griechenland eine umfassende Investitions- und Modernisierungsoffensive. Einen Marshall-Plan, damit das Land aus der Krise herausw&auml;chst und nicht weiter von einem Krisengipfel zum n&auml;chsten gepr&uuml;gelt wird.<br>\nDemokratie und Tarifautonomie m&uuml;ssen verteidigt werden. Auch und vor allem in Griechenland.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/06_2012_klartext_griechenland_attacke_auf_tarifautonomie_und_demokratie.pdf\">DGB [PDF &ndash; 96,8 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie viel Schuld die Griechen an ihrer Misere haben<\/strong><br>\nEin Harvard-Professor hat zwei Jahre lang f&uuml;r die griechische Regierung gearbeitet. Jetzt r&auml;umt er mit den g&auml;ngigen Vorurteilen auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/konjunktur\/Wie-viel-Schuld-die-Griechen-an-ihrer-Misere-haben\/story\/31830541\">Tages-Anzeiger<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Dani Rodrik &ndash; Die Weltgesellschaft findet nicht statt<\/strong><br>\nAuf die Nationalstaaten wurden schon oft Abges&auml;nge angestimmt: Unwichtiger w&uuml;rden sie, ihre Rolle verlieren &ndash; wegen der Globalisierung. Die Wirklichkeit sieht anders aus.<br>\nEiner der Grundmythen unserer Zeit ist, dass die Globalisierung den Nationalstaat zur Bedeutungslosigkeit verdammt habe. [&hellip;] Die globale Finanzkrise hat diesen Mythos zerschmettert. Wer hat denn die Banken gerettet, f&uuml;r Liquidit&auml;t gesorgt, Steuerimpulse gesetzt und die Sicherheitsnetze f&uuml;r die Arbeitslosen zur Verf&uuml;gung gestellt, um eine eskalierende Katastrophe aufzuhalten? Wer ist dabei, die Regeln f&uuml;r die Aufsicht und Regulierung der Finanzm&auml;rkte umzuschreiben, um zu verhindern, dass sich die Situation wiederholt? Wen betrachten die Menschen als hauptverantwortlich f&uuml;r alles, was schiefgeht? Die Antwort ist immer die gleiche: die nationalen Regierungen. Die G20, der Internationale W&auml;hrungsfonds und der Basler Ausschuss f&uuml;r Bankenaufsicht waren &uuml;berwiegend Nebenschaupl&auml;tze. [&hellip;] Aber wer soll den M&auml;rkten Regeln geben, wenn nicht die Nationalstaaten? Laisser-faire ist ein Rezept f&uuml;r weitere Finanzkrisen und gr&ouml;&szlig;ere politische Gegenbewegungen. [&hellip;] Um es auf den Punkt zu bringen: Laisser-faire und internationale Technokratie bieten keine Alternative zum Nationalstaat. Die Erosion des Nationalstaats n&uuml;tzt den globalen M&auml;rkten wenig, solange praktikable globale Lenkungsmechanismen fehlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:top-oekonomen-dani-rodrik-die-weltgesellschaft-findet-nicht-statt\/60169574.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/meinungshungrige\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wider die Borniertheit der Wachstumskritiker<\/strong><br>\nVielleicht ist &ldquo;Wirtschaftswachstum kein Recht&rdquo;, aber folgt daraus schon die moralische Pflicht, der Mehrung des materiellen Wohlstands zu entsagen? [&hellip;]<br>\nSo sieht etwa der &Ouml;konom Tom&aacute;s Sedl&aacute;cek im Standard-Interview in der &ldquo;extremen Anh&auml;ufung von Wohlstand&rdquo; ein Problem und empfiehlt, &ldquo;unseren Level von Wohlstand einfach zu halten&rdquo;, um solcherart dem st&auml;ndigen Streben nach materiellem &ldquo;Mehr&rdquo; endlich zu entsagen. Der Philosoph und Bestsellerautor Richard David Precht &auml;u&szlig;erte j&uuml;ngst bei einem Wien-Besuch eine &auml;hnliche Meinung und spricht dabei vielen Emp&ouml;rten aus der Seele: &ldquo;So wie es aussieht, wird unsere &Ouml;konomie nicht mehr wachsen. Deshalb m&uuml;ssen wir uns schleunigst vom Wachstumsfetisch befreien.&rdquo; &ndash; M&uuml;ssen wir? [&hellip;]<br>\nNun ist wohl anzunehmen, dass ein Erfolgsautor oder der Chef&ouml;konom der gr&ouml;&szlig;ten tschechischen Bank heute in einer sch&ouml;nen und komfortablen Wohnung samt Audioanlagen hausen, &iacute;hre Vortragsreisen ins Ausland per Flugzeug absolvieren, den medizinischen Fortschritt im Krankheitsfall zu sch&auml;tzen wissen und gerne das hohe Bildungs- und Freizeitangebot nutzen. Da sie aber jetzt &ldquo;genug&rdquo; von allem haben, soll auch die k&uuml;nftige Generation ohne die Vorteile auskommen, die das wirtschaftliche Wachstum und der technologische Fortschritt in den kommenden Jahren hervorbringen werden.<br>\nWas w&uuml;rde Sedl&aacute;cek wohl sagen, wenn unsere Eltern oder Gro&szlig;eltern &auml;hnlich argumentiert h&auml;tten und das Wirtschaftswachstum vor drei&szlig;ig oder f&uuml;nfzig Jahren zum Stillstand gebracht h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1328507966510\/Recht-auf-Wachstum-Wider-die-Borniertheit-der-Wachstumskritiker\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Hartz-Maschine &ndash; Gesch&auml;fte mit der Arbeitslosigkeit<\/strong><br>\nIn Deutschland existiert ein ganzer Wirtschaftszweig, der Dauerarbeitslosigkeit und Armut verwaltet. Um die Bundesanstalt f&uuml;r Arbeit hat sich ein Kreis von sogenannten<br>\nBildungstr&auml;gern gebildet, welche Dauerarbeitslose in den Arbeitsmarkt integrieren sollen &ndash; hier winken Milliardengesch&auml;fte, finanziert aus Steuermitteln.<br>\nFreitag, 17. Februar 2012 um 20.15 Uhr, 3sat<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/ard\/sendung\/160333\/index.html\">3sat<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.R.:<\/strong> &bdquo;Ich bin in der Erwerbslosenberatung &hellip; engagiert und kann nur best&auml;tigen, mit wie viel unsinnigen, weil nutzlosen und teuren, Ma&szlig;nahmen die Erwerbslosen im Bereich SGB II oft konfrontiert sind. Hingegen wirkliche sinnvolle Ma&szlig;nahmen werden nicht genehmigt. Mein Eindruck ist, dass die Erwerbslosen &uuml;ber diesen Weg in Verbindung mit der zuvor zu unterzeichneten Eingliederungsvereinbarung einfach nur geg&auml;ngelt, wenn nicht gar schikaniert werden sollen.<br>\nIn diesem Zusammenhang bin ich einmal mehr der festen &Uuml;berzeugung, dass diese Gesetzgebung im Bereich des SGB ein ausgekl&uuml;geltes System ist, ganz auf der Linie der uns&auml;glichen Neoliberalen. Es beschert Billigl&ouml;hne, daneben auch noch Profit f&uuml;r Unternehmer (das krasseste Beispiel finde ich pers&ouml;nlich in dem Beitrag das Beispiel wie mit dem Konzept der &ldquo;Tafeln&rdquo;, ausgeheckt von Roland Berger, die Superm&auml;rkte ihre &uuml;bersch&uuml;ssige Lebensmittel auf Kosten der Allgemeinheit in Form  von Steuerabschreibungen entsorgen k&ouml;nnen), und nicht zu vergessen eine permanente Dem&uuml;tigung von Erwerbslosen, die m.E. ebenso gewollt ist.<\/em><br>\n<em>In dem Beitrag werden auch die Anw&auml;lte als Nutznie&szlig;er angesprochen. Dies ist zwar richtig, jedoch nehmen sie oftmals eine gewisse positive Sonderstellung ein. Viele Anw&auml;lte verdienen nicht gerade &uuml;ppig an den SGB II Beziehern. Ferner habe ich aus meiner Erfahrung nicht den Eindruck, dass sie so wie die anderen aufgef&uuml;hrten Beispiele in dem Beitrag die eigentlichen Profiteure des Systems sind.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lohnk&uuml;rzung: Wir m&uuml;ssen noch mehr die &Ouml;ffentlichkeit mobilisieren<\/strong><br>\nBusfahrern in Celle wird der Lohn um fast ein Drittel gek&uuml;rzt: Von 13,40 auf 8,39 Euro pro Stunde. Ein Gespr&auml;ch mit Ursula Weisser-Roelle, verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion im nieders&auml;chsischen Landtag: &ldquo;Von den insgesamt 220 Besch&auml;ftigten der CeBus sind aktuell 30 von den K&uuml;rzungen bedroht. Ein Busfahrer, der z.B. beim Transport von Schulkindern eine hohe Verantwortung hat, wird jetzt von 13,40 auf 8,39 Euro pro Stunde heruntergestuft. Wenn er eine Familie mit drei Kindern hat, kommt er nur noch dadurch &uuml;ber die Runden, da&szlig; er aufstockend Hartz IV beantragt. Wir f&uuml;rchten dar&uuml;ber hinaus, da&szlig; die Lohnk&uuml;rzung f&uuml;r diese 30 Kollegen nur der Einstieg in weitere Einsparungen ist. &hellip; Als das kommunale Verkehrsunternehmen 2002 privatisiert wurde, verpflichtete sich die Stadt, zehn Jahr lang Zusch&uuml;sse zu zahlen. Weil diese Zahlungen mit Jahresende ausgelaufen sind, werden die L&ouml;hne gek&uuml;rzt. Das, was jetzt dort abl&auml;uft, ist das beste Argument f&uuml;r unsere Forderung: Der &ouml;ffentliche Personen-Nahverkehr geh&ouml;rt auch in &ouml;ffentliche H&auml;nde &ndash; und nicht in die von Privatfirmen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/02-17\/026.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>T&ouml;dlicher Frost<\/strong><br>\nIn Osteuropa sterben die Armen, die mit dem Wandel nicht klar kamen oder auf der Strecke blieben [&hellip;]<br>\nWie t&ouml;dlich Armut und mangelnde staatliche Investitionen im sozialen Wohnungsbau bei extremer K&auml;lte sein k&ouml;nnen, zeigt auf gravierende Weise auch das EU-Mitglied Polen. Denn von den 99 Menschen, die dort seit dem Beginn der Froststemperaturen ums Leben kamen, starben 47 an einer Kohlenmonoxydvergiftung. Allein im Februar mussten 508 Personen wegen einer Kohlenmonoxydvergiftung &auml;rztlich behandelt werden. Doch die vielen Vergiftungsopfer sagen alles &uuml;ber die Ungleichheit auf dem polnischen Wohnungsmarkt aus. Wer eine sanierte beziehungsweise komfortable Wohnung haben m&ouml;chte, dem bleibt nicht anderes &uuml;brig, als sich eine Wohnung zu kaufen. Diejenigen, die sich das nicht leisten k&ouml;nnen, leben in seit Jahrzehnten nicht mehr sanierten Mieth&auml;usern oder erb&auml;rmlichen Sozialwohnungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/36\/36427\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>H&auml;ndler manipulieren den Strommarkt<\/strong><br>\nMit illegalen Gesch&auml;ften brachten H&auml;ndler das Stromnetz bis vor wenigen Tagen fast zum Zusammenbruch. Das war offenbar Vorsatz, wie Insider dieser Zeitung berichten. &hellip;<br>\nDie H&auml;ndler &hellip; griffen zu einem illegalen, aber nur schwer nachweisbaren Trick. Sie schraubten systematisch die Prognose &uuml;ber den Stromverbrauch ihrer Kunden nach unten und lieferten entsprechend weniger. So vermieden sie massenhaft, den gerade sehr teuren Strom zukaufen zu m&uuml;ssen.<br>\nDer fehlende Strom musste dann aus der eigentlich f&uuml;r Notf&auml;lle gedachten Regelleistung aufgef&uuml;llt werden, um einen sofortigen Blackout abzuwenden. &hellip;<br>\nPolitisch besonders brisant ist, dass offenbar nur wegen der Fehlprognosen der H&auml;ndler die Reservekraftwerke in Mannheim und &Ouml;sterreich in Betrieb genommen werden mussten, die aufgrund des Teil-Atomausstiegs f&uuml;r diesen Winter vorgehalten werden. Das hatte jene best&auml;rkt, die auf Grund des Atomausstiegs um die Versorgungssicherheit in Deutschland f&uuml;rchten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/energiewende\/stromnetz-haendler-manipulieren-den-strommarkt,10808242,11643284.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gericht legt Klinikverkauf in Wiesbaden auf Eis<\/strong><br>\nDas Verwaltungsgericht Wiesbaden hat ein B&uuml;rgerbegehren gegen die Teilprivatisierung der st&auml;dtischen Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) f&uuml;r zul&auml;ssig erkl&auml;rt. Die Richter untersagten am Donnerstag der Stadt, den geplanten Kaufvertrag mit der privaten Rh&ouml;n Klinikum AG vor Ablauf des B&uuml;rgerbegehrens am 5. April 24.00 Uhr zu unterzeichnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wallstreet-online.de\/nachricht\/4618336-roundup-gericht-legt-klinikverkauf-wiesbaden-eis\">Wallstreet Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.W.:<\/strong> Das B&uuml;ndnis f&uuml;r eine kommunale HSK stellt das Formular zum Herunterladen http:\/\/hsk-pro-kommunal.de\/ bereit.<br>\nErste Erfahrungen der Unterschriftensammler sind durchaus positiv. Die Menschen sind offenbar kritischer geworden wenn es um den Ausverkauf &ouml;ffentlicher Daseinsvorsorge zugunsten privater Profite geht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die gesponserte Republik und Merkels Versagen<\/strong><br>\nSponsoring verbinden wir allgemein mit Sport. Aber auch in der Politik sind Sponsorenzahlungen an der Tagesordnung. So hat Christian Wullf die Kosten f&uuml;r seine Wahlparty zum Bundespr&auml;sidenten nicht selbst getragen, sondern sich und 80 weitere Personen vom Event-Manager und Lobbyisten Manfred Schmidt einladen lassen. &Auml;hnliche Party-Angebote nahmen Berlins B&uuml;rgermeister Klaus Wowereit und die ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt an. [&hellip;]<br>\nBereits im Juli 2001 attestierte eine von Bundespr&auml;sident Johannes Rau nach der Spendenaff&auml;re um die CDU unter Helmut Kohl eingesetzte Kommission zur Parteienfinanzierung einen Pr&uuml;fungsbedarf in Sachen Sponsoring. Passiert ist danach erst einmal lange Zeit nichts.<br>\nDie Pl&auml;ne verschwanden auch wieder in der Schublade, als im Dezember des gleichen Jahres die Staatengruppe gegen Korruption (GRECO) des Europarates zehn Empfehlungen f&uuml;r mehr Transparenz unter in der Parteienfinanzierung abgab, welche Deutschland bis Ende Juni 2011 rechtlich umsetzen und dar&uuml;ber an GRECO berichten sollte. Unter den Empfehlungen fand sich auch der Hinweis: &bdquo;Klarstellung der Bedingungen, unter denen politische Parteien Sponsoringleistungen annehmen d&uuml;rfen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2012\/02\/die-gesponserte-republik-und-merkels-versagen\/\">Lobby Control<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Polizei auf dem Weg zur Geheimpolizei<\/strong><br>\nStaatliche Interessen verdr&auml;ngen den Rechtsschutz des B&uuml;rgers .Die bew&auml;hrte grunds&auml;tzliche Zust&auml;ndigkeit der L&auml;nder f&uuml;r polizeiliche Gefahrenabwehr, aber auch die Trennung zwischen Polizei und Nachrichtendiensten werden aufgehoben. Die rechtsstaatliche Polizei denaturiert zur Geheimpolizei, meint Peter-Alexis Albrecht (Professor f&uuml;r Kriminologie und Strafrecht an der Goethe Universit&auml;t Frankfurt am Main)&hellip;<br>\nWenn weder der B&uuml;rger noch die rechtsstaatliche Strafjustiz von polizeilichen Ermittlungen Kenntnis erhalten, um sie zu kontrollieren, ist das Ende des Rechtsstaats eingel&auml;utet. Aber das scheint in unserer Gesellschaft fast niemanden zu st&ouml;ren. Die &Ouml;konomie hat den Rechtsstaat seit langem &uuml;berrollt und zehrt ihn auf. Die soziale Kontrolle dient zunehmend der Stabilit&auml;t des &ouml;konomischen Systems &ndash; weitgehend ohne Rechtsschutz f&uuml;r den Einzelnen. Werden das Recht und der Rechtsstaat dagegen zu reaktivieren sein?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesfeuilleton\/1678188\/\">Deutschlandradio<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nicolas Sarkozy zieht in den Wahlkampf &ndash; und schockt mit Rechtsruck<\/strong><br>\nSo geht es schon seit Wochen. Von leichten Variationen abgesehen waren alle Umfragen gleich ung&uuml;nstig f&uuml;r Nicolas Sarkozy. Nicht eine einzige wies einen Vorsprung f&uuml;r den Amtsinhaber aus. Das hat es in der f&uuml;nften Republik noch nicht gegeben. Nun will Sarkozy als &bdquo;Pr&auml;sident des Volkes f&uuml;r das Volk&ldquo;, wie es ein Berater formuliert, in den Wahlkampf ziehen. Mit einem vom Magazin der konservativen Zeitung &bdquo;Le Figaro&ldquo; gro&szlig; aufgemachten Interview unter dem Titel &bdquo;Meine Werte f&uuml;r Frankreich&ldquo; verlegte er den Schwerpunkt der politischen Auseinandersetzung auf gesellschaftspolitische Themen. Statt komplizierte Probleme wie die Euro-Krise, die Wettbewerbsf&auml;higkeit der Wirtschaft oder die Finanzierung der Renten zu verhandeln, will er &uuml;ber Einwanderung, schmarotzende Arbeitslose, die Homo- Ehe oder Sterbehilfe streiten. Zum Aufenthaltsrecht bestimmter Einwanderer will er ein Referendum abhalten. &Uuml;ber eine weitere Volksabstimmung sollen die Franzosen dar&uuml;ber befinden, ob Arbeitslose jeden Alters zu Umschulungen und zur Annahme von Jobangeboten gezwungen werden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/praesidentschaftswahl-in-frankreich-nicolas-sarkozy-zieht-in-den-wahlkampf-und-schockt-mit-rechtsruck\/6214376.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wenn gar nichts mehr geht, folgt der Appell an die niedrigen Instinkte &ndash; wie gehabt und auch in unseren Landen nicht unbekannt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Ursachen der englischen Riots: Der Aufstand der Abgeh&auml;ngten<\/strong><br>\nDie Riots im August 2011 sind eine Reaktion auf Armut und Polizeigewalt. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie, f&uuml;r die der Guardian gemeinsam mit der London School of Economics (LSE) 270 TeilnehmerInnen der Riots interviewt hat. In der letzten Woche wurden die Ergebnisse mit einer Artikel-Serie im Guardian pr&auml;sentiert. Auch wenn die Wut gegen&uuml;ber der Polizei vielleicht der Ausl&ouml;ser f&uuml;r die Ausschreitungen war, erkl&auml;rt sie die Ereignisse nur unvollst&auml;ndig. Die Riots waren in erster Linie ein Aufstand der Abgeh&auml;ngten. Nur 52% der Teilnehmer betrachten sich als Teil der britischen Gesellschaft: &raquo;Deine Stimme wird einfach nicht geh&ouml;rt. Sie interessieren sich einfach nicht f&uuml;r dich, weil du arm bist&laquo;, berichtet ein 21-J&auml;hriger aus Salford (Greater Manchester). Der zentrale Ausschlussmechanismus ist die Armut, die immerhin 86% der Befragten als Grund f&uuml;r die Ausschreitungen angaben. 51% aller w&auml;hrend der Ausschreitungen ver&uuml;bten Verbrechen richteten sich gegen Gesch&auml;fte. Interessanter als die Zahlen sind aber die Rechtfertigungen der Befragten. Die Taten werden mit einer Kritik an gro&szlig;en Firmen gerechtfertigt, die &raquo;die Welt sowieso vergewaltigen&laquo;, so ein 19-j&auml;hriger Teilnehmer aus Battersea, S&uuml;d-London.<br>\nTrotz der beeindruckenden Menge an ausgewerteten Daten (270 Interviews und 2,6 Mio. Tweets) sollte man die Ergebnisse nicht unkritisch hinnehmen. Zum einen ist es immer noch schwierig abzusch&auml;tzen, wie repr&auml;sentativ die Untersuchung ist. Die gro&szlig;e Mehrheit der Rioters ist weiterhin anonym, die Stichprobe enth&auml;lt also noch viele unbekannte Faktoren. Zum anderen w&auml;re es naiv anzunehmen, dass die in allen Medien gef&uuml;hrten Debatten &uuml;ber die Riots keine Auswirkungen auf die Interviews gehabt h&auml;tten. &hellip; Ein Blick in die endg&uuml;ltige Ver&ouml;ffentlichung der LSE kann man sich also nicht ersparen. Im Fr&uuml;hjahr wird zudem ein zweiter Teil der Studie mit Interviews mit der Polizei, Vertretern der Communities etc. ver&ouml;ffentlicht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/der-aufstand-der-abgehaengten\/\">Sozialismus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man muss schon lange suchen, um im deutschsprachigen Raum auf einen Hinweis auf die Aufarbeitung der englischen Riots zu sto&szlig;en. Dabei lassen sich durchaus aktuelle Parallelen ziehen. Die Aussage des deswegen vielgescholtenen ehemaligen Londoner B&uuml;rgermeister Ken Livingstone: &ldquo;Die wirtschaftliche Stagnation und die Haushaltsk&uuml;rzungen der Tory-Regierung haben unvermeidlich zu sozialer Spaltung gef&uuml;hrt&rdquo;, l&auml;sst sich durchaus auf Europa &uuml;bertragen &ndash; auch wenn wohl in kaum in einer Volkswirtschaft der EU der Wohlstand so ungleich verteilt und  die soziale Aufw&auml;rtsmobilit&auml;t so gering sind. Die Einkommensungleichheit w&auml;chst in keinem Industrieland schneller als in Gro&szlig;britannien: Die obersten zehn Prozent verdienten 2008 zw&ouml;lfmal mehr als die untersten zehn Prozent, 1985 was das Verh&auml;ltnis noch acht zu eins (OECD 2011). Andererseits scheinen selbst in Gro&szlig;britannien nur die LSE und <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/uk\/series\/reading-the-riots\">der Guardian<\/a> den Riots auf den Grund gehen zu wollen. Die von Vizepremier Nick Clegg eingesetzte Untersuchungskommission spricht recht hilflos davon, dass die Riots nicht sehr politisch gewesen seien, dass &lsquo;organised criminals&rsquo; und &lsquo;late night shoppers&rsquo; es auf Luxuswaren abgesehen h&auml;tten. Abgesehen davon, dass die Akteure solcher Unruhen selten politische Analysen pr&auml;sentieren, nimmt es Wunder, dass eine Kommission zu solchen Aussagen kommt, ohne mit <a href=\"http:\/\/www.5daysinaugust.co.uk\/\">Teilnehmern der Riots gesprochen zu haben<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>In einem <a href=\"http:\/\/www.homeoffice.gov.uk\/publications\/science-research-statistics\/research-statistics\/crime-research\/overview-disorder-aug2011\/overview-disorder-aug2011?view=Binary\">Bulletin des Innenministeriums [PDF &ndash; 475 KB]<\/a> musste inzwischen einger&auml;umt werden, dass das &lsquo;gang involvement&rdquo; nicht ausschlaggebend f&uuml;r die Riots gewesen sei.  Nur 13% aller im Zusammenhang mit den Riots verhafteten Personen waren als Gangmitglieder bekannt. &ndash; Wer allerdings meint, das nur die Tory-Regierung von den tieferen Ursachen der Riots ablenken will, kennt nicht die abstrusen &Auml;u&szlig;erungen des ehemaligen Labour-Erziehungsminister und jetzigen Abgeordneten des Londoner Stadtteils Tottenham, David Lammy, wonach &ldquo;Ohrfeigen die Riots m&ouml;glicherweise h&auml;tten verhindern k&ouml;nnen&rdquo;: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/36\/36317\/1.html\">Smacking might have prevented riots<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Christoph Butterwegge: Doppelstrategie gegen Rechtsextreme<\/strong><br>\nEin neuerliches Verbotsverfahren gegen die NPD ist nur unter anderen Voraussetzungen sinnvoll. Die organisatorische Schl&uuml;sselbedeutung der NPD liegt in ihrer Scharnier- bzw. Br&uuml;ckenfunktion, d.h. der Vermittlung zwischen Nationalkonservatismus, Deutschnationalismus und militantem Neofaschismus, der offenbar flie&szlig;ende &Uuml;berg&auml;nge zum Rechtsterrorismus aufweist. Insofern w&uuml;rde ein Verbot zweifellos die &raquo;richtige&laquo; Partei treffen, deren Kader besonders in Ostdeutschland nicht zu untersch&auml;tzende Rekrutierungserfolge unter &ndash; meist m&auml;nnlichen &ndash; Jugendlichen verzeichnen. Kontraproduktiv w&auml;re ein Parteiverbot als sch&auml;rfste Sanktion gegen eine solche politische Str&ouml;mung, wenn sie nicht von anderen, die rechtsextreme Politik und Propaganda schw&auml;chenden Ma&szlig;nahmen (der Sozialpolitik, der generellen Diskriminierungsverbote in Bezug auf Minderheiten, der Jugendarbeit und der kritischen politischen Bildung) flankiert w&uuml;rde. Eine rechtsextreme Partei wie die NPD zu verbieten, bedeutet schlie&szlig;lich nicht, ihre politisch-ideologische Basis zu zerst&ouml;ren. N&ouml;tig ist eine Doppelstrategie im Kampf gegen den Rechtsextremismus: Neben die Aufl&ouml;sung der NPD muss die Aufkl&auml;rung &uuml;ber den demokratiefeindlichen, verfassungswidrigen und zutiefst inhumanen Charakter seiner Politik treten. Au&szlig;er der Organisation muss das ihr zugrunde liegende Gedankengut ge&auml;chtet werden.<br>\nUm den organisierten Rechtsextremismus zu schw&auml;chen, muss man die Demokratie st&auml;rken. Es kann also nicht etwa darum gehen, Grundrechte (z.B. die Meinungs- und Versammlungsfreiheit) einzuschr&auml;nken, sondern darum, die bestehenden Gesetze und Strafbestimmungen konsequent gegen Rechtsextremisten bzw. deren Organisationen anzuwenden, was &ndash; keineswegs zuf&auml;llig &ndash; jahrzehntelang vers&auml;umt wurde, als die rechten Brandschatzer von Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, M&ouml;lln und Solingen wie auch die Rechtsterroristen des &raquo;Nationalsozialistischen Untergrundes&laquo; (NSU) mitsamt ihren Hinterm&auml;nnern in dem Gef&uuml;hl operierten, nur dem &raquo;Volkswillen&laquo; Ausdruck zu verleihen und dem Gerede der Politiker &uuml;ber &raquo;Scheinasylanten&laquo;, &raquo;Asylantenfluten&laquo; und &raquo;muslimische Parallelgesellschaften in Deutschland&laquo; die erl&ouml;sende Tat folgen zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/archiv\/sozialismus\/2011\/heft_nr_12_dezember_2011\/detail\/artikel\/doppelstrategie-gegen-rechtsextreme\/\">Sozialismus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Noam Chomsky &ndash; The imperial way: American decline in perspective, part 2<\/strong><br>\nThe US&rsquo;s presumed right to impose its will on the world, by force if necessary, has not changed. But its capacity to do so has [&hellip;]<br>\nFavored dictators are supported as long as they can maintain control (as in the major oil states). When that is no longer possible, then discard them and try to restore the old regime as fully as possible (as in Tunisia and Egypt). The general pattern is familiar: Somoza, Marcos, Duvalier, Mobutu, Suharto, and many others. In one case, Libya, the three traditional imperial powers intervened by force to participate in a rebellion to overthrow a mercurial and unreliable dictator, opening the way, it is expected, to more efficient control over Libya&rsquo;s rich resources (oil, primarily, but also water, of particular interest to French corporations), to a possible base for the US Africa Command (so far, restricted to Germany), and to the reversal of growing Chinese penetration. As far as policy goes, there have been few surprises. [&hellip;]<br>\nWhile the principles of imperial domination have undergone little change, the capacity to implement them has markedly declined as power has become more broadly distributed in a diversifying world. Consequences are many. It is, however, very important to bear in mind that, unfortunately, none lifts the two dark clouds that hover over all consideration of global order: nuclear war and environmental catastrophe, both literally threatening the decent survival of the species.<br>\nQuite the contrary. Both threats are ominous, and increasing.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/commentisfree\/cifamerica\/2012\/feb\/15\/imperial-way-american-decline-noam-chomsky\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>EuGH-Urteil &ndash; Kein &Uuml;berwachungszwang f&uuml;r soziale Netzwerke<\/strong><br>\nSoziale Netzwerke d&uuml;rfen nicht dazu verpflichtet werden, die Daten ihrer Nutzer durch Filter nach Urheberrechtsverletzungen zu durchsuchen. Das hat der Europ&auml;ische Gerichtshof an diesem Donnerstag entschieden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/eugh-urteil-kein-ueberwachungszwang-fuer-soziale-netzwerke-11651607.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wie sich die New York Times wieder auf den Kriegspfad begab<\/strong><br>\nIn den ersten Januar-Tagen platzierte die New York Times sehr prominent einen Bericht von einem Besuch auf dem amerikanischen Flugzeugtr&auml;ger John C. Stennis im Golf von Oman. [&hellip;] Der Nachrichtenwert dieses Berichts: null. Null komma null. Warum hat die Zeitung diesen Bericht gedruckt, und dann auch noch ganz vorne?<br>\nDie New York Times ist wieder auf dem Kriegspfad. Sie schl&auml;gt die Trommeln und schmiert sich Kriegsfarbe ins Gesicht. Sie tanzt ums Lagerfeuer, sie ruft die Geister der amerikanischen Ahnen herbei. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Wie wird die Welt regiert und in den Krieg gef&uuml;hrt? Diplomaten bel&uuml;gen Journalisten und glauben es, wenn sie&rsquo;s lesen.&rdquo; Hat Karl Kraus gesagt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ruhrbarone.de\/wie-sich-die-new-york-times-wieder-auf-den-kriegspfad-begab\/\">Ruhrbarone<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (KR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-12255","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12255","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12255"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12255\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12258,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12255\/revisions\/12258"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12255"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12255"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12255"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}