{"id":122616,"date":"2024-10-07T08:46:30","date_gmt":"2024-10-07T06:46:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122616"},"modified":"2024-10-07T08:46:30","modified_gmt":"2024-10-07T06:46:30","slug":"hinweise-des-tages-4704","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122616","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122616#h01\">Stimmung im Keller<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122616#h02\">IEA warnt vor bevorstehender weltweiter Gaskrise &ndash; Habeck sieht Deutschland gewappnet und ein Ende der &bdquo;Gasmangellage&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122616#h03\">Neue Regeln f&uuml;r die Fernw&auml;rme: Schafft die Politik die Missst&auml;nde endlich ab?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122616#h04\">EU-Pl&auml;ne f&uuml;r Z&ouml;lle auf chinesische E-Fahrzeuge erhalten notwendige Unterst&uuml;tzung von Mitgliedsstaaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122616#h05\">Pflegeversicherung Steigen die Sozialbeitr&auml;ge noch st&auml;rker?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122616#h06\">Armutsforscher wettert gegen Machenschaften in der Politik: &bdquo;Wer hat das veranlasst?&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122616#h07\">Sozialhilfe am Limit? B&uuml;rgergeld-Empf&auml;nger ohne deutschen Pass stellen die H&auml;lfte dar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122616#h08\">Stoltenberg: Die Ukraine k&ouml;nnte Gebietsverluste an Russland hinnehmen m&uuml;ssen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122616#h09\">Israel-Iran: Ein sich anbahnender Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122616#h10\">Deutsche Dilemmata<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122616#h11\">Mehr A-Rabs t&ouml;ten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122616#h12\">Eine historische Wende in Westasien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122616#h13\">Die toten Seelen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122616#h14\">Verhandlungsunf&auml;hig und klagebereit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122616#h15\">Elektronische Patientenakte: B&uuml;ndnis ver&ouml;ffentlicht Widerspruchs-Generator<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122616#h16\">Der letzte Raubzug<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Stimmung im Keller<\/strong><br>\nDer Vorteil billiger Energiezufuhr ist der deutschen Industrie verloren gegangen. Das beschleunigt die Deindustrialisierung. Zum Stand der hiesigen Wirtschaft<br>\nDie Deutsche Bundesbank findet, die hiesige Wirtschaft befinde sich in &raquo;schwierigem Fahrwasser&laquo;. Sebastian Dullien, Chef des gewerkschaftsnahen Wirtschaftsforschungsinstituts IMK in D&uuml;sseldorf, stellt fest, die Wachstumssch&auml;tzungen der Regierung seien &raquo;zu optimistisch&laquo;. Da Wirtschaftsminister Robert Habeck (Die Gr&uuml;nen) und der Sachverst&auml;ndigenrat ohnehin nur auf ein Realwachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in diesem Jahr von allenfalls 0,3 Prozent gehofft hatten, kann das nur bedeuten, dass 2024 wieder ein Rezessionsjahr in Deutschland sein wird. Im August schwenkten die Konjunkturbeobachter mehrheitlich auf Rezession um.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/485044.wirtschaftsstandort-brd-stimmung-im-keller.html\">Lucas Zeise in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Regierung erwartet Fortsetzung der Rezession<\/strong><br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/wirtschaftspolitik-konjunktur-robert-habeck-lux.XNBMZaSCQzoUn27YGweh3e\">S&uuml;ddeutsche (Bezahlschranke)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/wirtschaft-schrumpft-robert-habeck-rechnet-nun-doch-mit-rezession-in-deutschland-li.2260372\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&Ouml;konom Tom Krebs: &bdquo;Im schlimmsten Fall wird Deutschland eine Disneyland-&Ouml;konomie&ldquo;<\/strong><br>\nTom Krebs ist ein erfahrener Wirtschaftsberater. Die Wirtschaftspolitik der Ampelregierung hat Deutschland schwer geschadet &ndash; und den Aufstieg der AfD beg&uuml;nstigt, sagt er im Interview.<br>\nDie deutsche Wirtschaft steckt in der Krise. Mit dem Beginn des Ukrainekriegs und den Sanktionen gegen Russland hat Deutschland einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verloren, weil es sich von den vergleichsweise g&uuml;nstigen Gas- und &Ouml;limporten l&ouml;ste. Der renommierte &Ouml;konom und Regierungsberater Tom Krebs kritisiert die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung.<br>\nInsbesondere die Energiepolitik habe der deutschen Wirtschaft und der Bev&ouml;lkerung erhebliche Mehrkosten aufgeb&uuml;rdet, sagt er im Gespr&auml;ch mit der Berliner Zeitung. Er macht die Fehldiagnose der Bundesregierung und ihrer Berater f&uuml;r den Wirtschaftseinbruch, die gestiegene Inflation und den Aufstieg der AfD verantwortlich. Auch langfristig bestehe erhebliche Unsicherheit f&uuml;r den deutschen Wirtschaftsstandort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/oekonom-tom-krebs-im-schlimmsten-fall-wird-deutschland-eine-disney-land-oekonomie-li.2259443\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>IEA warnt vor bevorstehender weltweiter Gaskrise &ndash; Habeck sieht Deutschland gewappnet und ein Ende der &bdquo;Gasmangellage&ldquo;<\/strong><br>\nAktuell sind die insgesamt 49 Gasspeicher der Bundesrepublik mit einer Auslastung von 96 Prozent gut bef&uuml;llt. Laut Experten k&ouml;nnte Deutschland mit dem Niveau von rund 27,1 Milliarden Kubikmetern Erdgas bis zu drei normal kalte Wintermonate durchhalten. Das entspricht einem Verbrauch von 240 Milliarden Kilowattstunden. Im Fall der F&auml;lle habe man &uuml;ber die LNG-Terminals eine &bdquo;Puffer-Kapazit&auml;t&ldquo;, hatte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck vor rund zwei Wochen am Rande eines Besuchs der Meyer Werft in Papenburg erkl&auml;rt. Gegen&uuml;ber der Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung sprach er zudem davon, dass es in Deutschland keine Gasmangellage mehr g&auml;be. (&hellip;)<br>\nAls Hauptgrund f&uuml;r die Warnung f&uuml;hrte die IEA das Auslaufen der Vertr&auml;ge zwischen Moskau und der Ukraine zum Gastransit nach Europa an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/iea-warnt-vor-bevorstehender-weltweiter-gaskrise-habeck-sieht-deutschland-gewappnet-und-ein-ende-der-gasmangellage-zr-93337057.html\">Merkur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Noch sind die Gasspeicher hierzulande offenbar gut gef&uuml;llt. Aber was ist, wenn der n&auml;chste Winter sehr kalt werden und das Angebot sinken sollte? F&uuml;r Bundesminister Habeck scheint das kein Problem zu sein. Bitte lesen Sie dazu auch Habeck verk&uuml;ndet scheinbar Ende der Energiekrise, hohe Preise werden bleiben: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121674#h08\">&bdquo;Das russische Gas fehlt nicht mehr&ldquo;<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Gasversorgung in Deutschland ist sicher &ndash; aber nicht billig<\/strong><br>\nDer russische Angriff auf die Ukraine hat Deutschland bei der Gasversorgung hart getroffen. Mittlerweile ist die Versorgung so sicher, dass die neuen LNG-Terminals nur zur H&auml;lfte ausgelastet sind. Die Preise haben sich trotzdem nicht entspannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/lng-und-co-gasversorgung-in-deutschland-gesichert-aber-nicht-billig,UQDL9LX\">BR24<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Neue Regeln f&uuml;r die Fernw&auml;rme: Schafft die Politik die Missst&auml;nde endlich ab?<\/strong><br>\nFernw&auml;rme gilt als die gr&uuml;ne Zukunft des Heizens, soll die W&auml;rmewende pushen. Doch das Regelwerk daf&uuml;r ist &uuml;ber 40 Jahre alt. Eine Modernisierung ist dringend n&ouml;tig, denn vieles liegt im Argen. Der Markt ist intransparent und eine Preisaufsicht fehlt. Und so nutzen viele Energieversorger regionale Monopole, um die Kunden fast schon willk&uuml;rlich abzukassieren. Das muss aufh&ouml;ren, fordern Verbrauchersch&uuml;tzer. Aber im neuen Regelentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums werden Verbraucherrechte teilweise sogar st&auml;rker beschnitten als zuvor. Hat die Fernw&auml;rmelobby sich in diesem Milliardenmarkt durchgesetzt?&rdquo;Plusminus&rdquo; zeigt Beispiele, wie es auch verbraucherfreundlich funktionieren k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/plusminus\/neue-regeln-fuer-die-fernwaerme-schafft-die-politik-die-missstaende-endlich-ab\/das-erste\/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3BsdXNtaW51cy8wZTdlNmIzYi03YmJhLTQxYmUtYjZkMy0yODc3MWQ4ZjQ4NTc\">ARD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Nach dem plusminus Bericht vom 2. Oktober 2024 will das Ministerium von Robert Habeck bei einer Novelle der Verordnung u. a. zur Versorgung mit Fernw&auml;rme die Verbraucherrechte bei der Korrektur des sog.&rdquo;Anschlusswertes&rdquo; durch die Verbraucher drastisch verschlechtern&hellip;zu  Gunsten der Betreiber von Fernw&auml;rmenetzen. Das gehe aus dem jetzt vorliegenden Referentenentwurf des Habeck-Ressorts hervor. Guter Beitrag!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EU-Pl&auml;ne f&uuml;r Z&ouml;lle auf chinesische E-Fahrzeuge erhalten notwendige Unterst&uuml;tzung von Mitgliedsstaaten<\/strong><br>\nDer Vorschlag der Europ&auml;ischen Kommission, endg&uuml;ltige Z&ouml;lle auf in China hergestellte Elektrofahrzeuge zu erheben, hat die notwendige Unterst&uuml;tzung der EU-Mitgliedsstaaten erhalten. Dies gab die Europ&auml;ische Kommission in einer Erkl&auml;rung am Freitag bekannt.<br>\nParallel dazu werde sie jedoch die Verhandlungen mit China fortsetzen, &bdquo;um eine alternative L&ouml;sung zu finden, die vollst&auml;ndig WTO-kompatibel sein muss, die geeignet ist, die durch die Untersuchung der Kommission festgestellte sch&auml;digende Subventionierung zu beseitigen und die &uuml;berwacht und durchgesetzt werden kann&ldquo;, so die Erkl&auml;rung weiter.<br>\nDer ungarische Au&szlig;enminister P&eacute;ter Szijjard&oacute; hatte am Donnerstag in den sozialen Medien erkl&auml;rt, die Z&ouml;lle der EU auf chinesische Elektroautos w&uuml;rden die zuk&uuml;nftige Wettbewerbsf&auml;higkeit der europ&auml;ischen Wirtschaft ersticken und Ungarn werde am Freitag gegen den Vorschlag stimmen. Der Vorschlag werde von den gro&szlig;en europ&auml;ischen Automobilherstellern abgelehnt. Aus Sicht der gesamten europ&auml;ischen Wirtschaft sei der Vorschlag &bdquo;extrem riskant&ldquo; und &bdquo;extrem gef&auml;hrlich&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2024\/10\/04\/ARTIpTIS0hO8TdV22agcgnop241004.shtml\">CRI online<\/a>\n<p>dazu: <strong>BDI: EU-Beschluss darf nicht Ende von Gespr&auml;chen bedeuten<\/strong><br>\nDer Beschluss der EU, Ausgleichsz&ouml;lle auf chinesische Elektrofahrzeuge zu erheben, darf auf keinen Fall das Ende der Gespr&auml;che mit China bedeuten. Dies erkl&auml;rte die  Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI), Tanja G&ouml;nner, am Freitag zu der Entscheidung der EU-Mitgliedsstaaten f&uuml;r die Ausgleichsz&ouml;lle.<br>\nDie deutsche Industrie fordere beide Seiten dazu auf, die Verhandlungen weiterzuf&uuml;hren und einen eskalierenden Handelskonflikt zu verhindern, so G&ouml;nner weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2024\/10\/04\/ARTIycTBndWQpqYBC5QZ8pHK241004.shtml\">CRI online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>China gegen Einf&uuml;hrung von EU-Ausgleichsz&ouml;llen auf chinesische E-Fahrzeuge<\/strong><br>\nChina ist entschieden gegen die Einf&uuml;hrung von Ausgleichsz&ouml;llen der Europ&auml;ischen Union auf chinesische Elektrofahrzeuge. Dies erkl&auml;rte der Sprecher des chinesischen Handelsministeriums am Freitag auf einer Pressekonferenz zu den Fragen von Reportern zu dem EU-Beschluss.<br>\nChinas Position sei konsequent und klar, so der Sprecher weiter. China lehne die europ&auml;ische Seite in diesem Fall entschieden ab und betrachte diese Entscheidung als unfair, nonkonform und unvern&uuml;nftig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2024\/10\/04\/ARTIIevLRoDYqaASWPUN1tKy241004.shtml\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wenn die Bundesregierung keinen Handelskonflikt mit China m&ouml;chte, reicht ein Stimmen mit Nein auf EU-Ebene nicht aus. Es muss eine andere Politik durchgesetzt oder ein Konflikt mit der EU riskiert werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Pflegeversicherung Steigen die Sozialbeitr&auml;ge noch st&auml;rker?<\/strong><br>\nLaut einem Medienbericht steht die Pflegeversicherung vor der Pleite. Die Ampel ber&auml;t offenbar &uuml;ber eine L&ouml;sung. Ergebnis k&ouml;nnte sein, dass die Sozialbeitr&auml;ge so stark steigen wie seit 20 Jahren nicht mehr.<br>\nOffenbar ist die finanzielle Lage der gesetzlichen Pflegeversicherung noch dramatischer als bisher &ouml;ffentlich bekannt. Das berichtet das Redaktionsnetzwerks Deutschland und beruft sich dabei auf Koalitionskreise. Die Pflegeversicherung sei nach aktueller Einsch&auml;tzung der Regierung bereits im Februar zahlungsunf&auml;hig, wenn nicht vorher eingegriffen werde. Es gebe bereits Gespr&auml;che in der Ampel-Koalition, um eine Pleite zu verhindern, hei&szlig;t es weiter.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/pflegeversicherung-beitraege-100.html\">tagesschau<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/pflegeversicherungen-bald-zahlungsunfaehig-regierung-plant-rasche-reform-NISP5JOHBNF4TMYQF2XTP4WHZ4.html\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Armutsforscher wettert gegen Machenschaften in der Politik: &bdquo;Wer hat das veranlasst?&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Wenn man auf die aktuellen politischen Verh&auml;ltnisse blickt, wird h&auml;ufig Druck auf diejenigen gemacht, die unten in der Gesellschaft sind&ldquo;, erkl&auml;rt der Politikwissenschaftler im Gespr&auml;ch mit wa.de. &bdquo;Diese Gruppen werden mehr oder weniger bezichtigt, ein leistungsloses Einkommen zu haben, also &sbquo;Sozialschmarotzer&lsquo; zu sein.&ldquo; Den Armen werde vorgeworfen, sich nicht gen&uuml;gend anzustrengen, nicht gen&uuml;gend zu leisten und ihre finanzielle Misere deshalb selbst verschuldet zu haben.<br>\nDoch dabei w&uuml;rde mit zweierlei Ma&szlig; gemessen. &bdquo;Nichtstun wird eher bei denen kritisiert, die wenig Geld haben.&ldquo; Bei anderen, die Butterwegge die Hyperreichen nennt, werde das Nichtstun hingegen akzeptiert. Das liege daran, dass Reichtum und Wohlstand hierzulande h&auml;ufig mit Leistung assoziiert w&uuml;rde. In vielen F&auml;llen ein Mythos, sagt der Forscher: &bdquo;Die m&uuml;ssen ja gar nicht arbeiten, sondern leben von Dividenden und haben ihren Reichtum gr&ouml;&szlig;tenteils geerbt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wa.de\/hamm\/armutsforscher-warnt-menschen-etablierten-parteien-enttaeuscht-hamm-nrw-butterwegge-afd-politik-93337429.html\">Westf&auml;lischer Anzeiger<\/a>\n<p>dazu: <strong>Neue B&uuml;rgergeld-Sanktionen: Wiederholung der &bdquo;Fehler der Hartz-Gesetzgebung&ldquo;<\/strong><br>\nNicht mehr nur der Ton in der Debatte ums B&uuml;rgergeld versch&auml;rft sich. Die Bundesregierung plant h&auml;rtere Sanktionen f&uuml;r B&uuml;rgergeld-Empf&auml;ngerinnen und -Empf&auml;nger. Wer Termine oder zumutbare Arbeit vers&auml;umt, soll rigoroser sanktioniert werden. Das beschloss das Kabinett der Ampel-Koalition j&uuml;ngst und brachte eine Gesetzesvorlage auf den Weg. F&uuml;r Wohlfahrtsverb&auml;nde ist dieser Schritt ein fatales Signal. Sie beklagen Symbolpolitik, die weder die Betroffenen, noch den Arbeitsmarkt voranbringe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/buergergeld-sanktionen-arbeitslos-bundesregierung-ampel-spd-hartz-iv-armut-zr-93339350.html\">FR Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Merz sieht keinen Raum f&uuml;r deutliche Steuerentlastung<\/strong><br>\nAngesichts beschr&auml;nkter finanzieller Spielr&auml;ume beim Bund sieht der Kanzlerkandidat der Union, Friedrich Merz, keine M&ouml;glichkeit f&uuml;r eine deutliche Steuerentlastung.&rdquo;Wir k&uuml;ndigen ja auch keine Steuersenkungen im gro&szlig;en Stil an&rdquo;, sagte er im Interview mit der&rdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo; (SZ) auf die Frage, wie breit angelegte Steuersenkungen zu finanzieren seien.<br>\nStattdessen setzt Merz auf kleinere, mehrstufige Entlastungen f&uuml;r Unternehmen.&rdquo;Wir werden konkrete Vorschl&auml;ge f&uuml;r eine Unternehmenssteuerreform machen, die in mehreren Schritten kommen k&ouml;nnte.&rdquo; Es m&uuml;sse vor allem Planungssicherheit f&uuml;r die Unternehmen geben.&rdquo;Wenn wir zu Beginn der Wahlperiode sagen: Das ist das Programm f&uuml;r die n&auml;chsten vier Jahre, dann kommt es auf die Absenkung der Steuers&auml;tze auch an, aber noch mehr auf Verl&auml;sslichkeit und Planbarkeit f&uuml;r die Unternehmen. Wir wollen eine Agenda f&uuml;r die Flei&szlig;igen, das hei&szlig;t diejenigen entlasten, die jeden Morgen aufstehen und ihren Job machen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Merz-sieht-keinen-Raum-fuer-deutliche-Steuerentlastung-article25271117.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&bdquo;Jetzt ist der Moment!&ldquo;: Sozial-B&uuml;ndnis ver&auml;rgert &uuml;ber neue Liste der reichsten Deutschen<\/strong><br>\nEinmal im Jahr ver&ouml;ffentlicht das Manager Magazin die Liste der reichsten Deutschen. Diese Woche war es also mal wieder so weit &ndash; und erneut ist das Verm&ouml;gen der wohlhabendsten Menschen im Land auf einen Rekordwert gestiegen. Und das, obwohl gerade eine Diskussion &uuml;ber Wohlstandsverlust in Deutschland entbrannt ist.<br>\nDie neusten Zahlen haben ein breites B&uuml;ndnis aus Sozialverb&auml;nden, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen emp&ouml;rt. In einer Mitteilung fordern sie die Bundesregierung auf, diese Verm&ouml;gen gerechter zu besteuern und damit in die &ouml;ffentliche Infrastruktur zu investieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/jetzt-ist-der-moment-sozial-buendnis-veraergert-ueber-neue-liste-der-reichsten-deutschen-zr-93338519.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sozialhilfe am Limit? B&uuml;rgergeld-Empf&auml;nger ohne deutschen Pass stellen die H&auml;lfte dar<\/strong><br>\nIn Deutschland waren im September 2024 rund 1,8 Millionen Menschen arbeitslos und bezogen daher B&uuml;rgergeld. Das zeigt eine aktuelle Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA). Fast eine weitere Million Menschen war arbeitslos nach Sozialgesetzbuch III, das hei&szlig;t, sie sind vor&uuml;bergehend arbeitslos und beziehen kein B&uuml;rgergeld, sondern entweder Arbeitslosengeld oder Insolvenzgeld oder befinden sich in Kurzarbeit. Insgesamt gibt es aktuell also rund 2,8 Millionen Arbeitslose in Deutschland. (&hellip;)<br>\nVon den Arbeitslosen, die B&uuml;rgergeld beziehen, hat fast die H&auml;lfte &ndash; genau genommen 44 Prozent &ndash; keinen deutschen Pass. Das waren 811.000 Menschen, wie die BA-Statistik zeigt. Das betrifft nur diejenigen, die ganz ohne Arbeit sind. B&uuml;rgergeld beziehen aber auch viele Menschen, die einer Arbeit nachgehen, der Lohn daraus aber nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Insgesamt beziehen 5,6 Millionen Menschen in Deutschland B&uuml;rgergeld.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/sozialhilfe-am-limit-buergergeld-empfaenger-ohne-deutschen-pass-stellen-die-haelfte-dar-zr-93337026.html\">Merkur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Stoltenberg: Die Ukraine k&ouml;nnte Gebietsverluste an Russland hinnehmen m&uuml;ssen<\/strong><br>\nIn einem Interview kurz nach dem Ende seiner Amtszeit als Nato-Chef spricht Jens Stoltenberg dar&uuml;ber, wie der Ukrainekrieg seiner Meinung nach enden k&ouml;nnte.<br>\nDer ehemalige Nato-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg hat in einem am Freitag ver&ouml;ffentlichten Interview mit der Financial Times ausf&uuml;hrlich und offen &uuml;ber den Ukrainekrieg gesprochen. Wenige Tage nach dem F&uuml;hrungswechsel an der Spitze des Milit&auml;rb&uuml;ndnisses gibt Stoltenberg Einblick in die Herausforderungen und Entscheidungen, die er im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg treffen musste &ndash; und r&auml;umt Fehler ein. &bdquo;Wir h&auml;tten ihnen vor der Invasion mehr Waffen geben sollen&ldquo;, sagt Stoltenberg beispielsweise. &bdquo;Und wir h&auml;tten ihnen nach der Invasion modernere Waffen schneller geben sollen. Ich &uuml;bernehme meinen Teil der Verantwortung.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/stoltenberg-die-ukraine-koennte-gebietsverluste-an-russland-hinnehmen-muessen-li.2260092\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Warum erst jetzt? Sp&auml;te Einsicht oder hoffnungslose Situation in der Ukraine? Mit Teflon Mark wohl kaum zu machen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Israel-Iran: Ein sich anbahnender Krieg<\/strong><br>\nAm Dienstag dieser Woche hat der Iran Israel mit massivem Raketenbeschuss &uuml;bers&auml;t. Bahnt sich ein regionaler Krieg an?<br>\nDer am Dienstag dieser Woche erfolgte massive Beschuss Israels durch den Iran markiert eine &ldquo;neue Phase&rdquo; in der Chronik der gegenw&auml;rtigen Gewalteskalation im Nahen Osten. Zwar fand bereits im M&auml;rz eine vergleichbare Attacke statt, aber der diesmalige Angriff unterschied sich vom vorhergehenden darin, dass der Iran zum ersten Mal bewusst auf dichtbesiedelte israelische St&auml;dte zielte. Bei der Attacke im April hatten die Iraner von dieser M&ouml;glichkeit abgesehen.<br>\nDurfte man &uuml;berrascht sein? Nur dann, wenn man sich in der den Iranern beigemessenen Bereitschaft zum Risiko bei der Verwirklichung einer solchen Option versch&auml;tzte. Dass man sich versch&auml;tzen konnte, hing damit zusammen, dass sich der Impakt, den die israelischen Schl&auml;ge gegen die Hisbollah auf die Iraner ausge&uuml;bt hat, nicht genau beurteilen lie&szlig;. Im Nachhinein wei&szlig; man, dass man sich offenbar versch&auml;tzt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/israel-iran-ein-sich-anbahnender-krieg\/\">Moshe Zuckermann in Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutsche Dilemmata<\/strong><br>\nDie Bundesregierung verweigert sich weiterhin jeglicher Kritik an der israelischen Kriegf&uuml;hrung in Gaza und im Libanon wie auch der Forderung nach einem Stopp der Waffenlieferungen an Israel. In den vergangenen Tagen hatten mehrere UN-Spitzenfunktion&auml;re scharf gegen mutma&szlig;liche Kriegsverbrechen der israelischen Streitkr&auml;fte Position bezogen; Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron fordert, keine Kriegswaffen mehr an Israel zu liefern. Bundeskanzler Olaf Scholz beschr&auml;nkte sich in einer Ansprache am gestrigen Sonntag darauf, pauschal f&uuml;r &bdquo;einen Waffenstillstand&ldquo; zu pl&auml;dieren. W&auml;hrend in diesen Tagen des Massakers der Hamas vom 7. Oktober 2023 gedacht wird, bei dem nahezu 1.200 Menschen unmittelbar ermordet wurden, sprengt der Krieg, mit dem Israel auf das Massaker reagiert, l&auml;ngst alle Schranken. So liegt die Zahl der get&ouml;teten Zivilisten im Gazastreifen nach einem Kriegsjahr doppelt so hoch wie die Zahl der get&ouml;teten Zivilisten in der Ukraine nach 30 Kriegsmonaten. Mehr als 80 Prozent aller Schulen in Gaza und fast alle Krankenh&auml;user wurden durch Bombardements schwer oder ganz zerst&ouml;rt. F&uuml;r Deutschland bleibt Israel wichtigster Milit&auml;rpartner jenseits der NATO.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9709\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mehr A-Rabs t&ouml;ten<\/strong><br>\nVielen Amerikanern wird heute vorgegaukelt, dass jeder, der sich der imperialen Politik der USA im Ausland widersetzt, ein Terrorist ist &ndash; ein tollw&uuml;tiger Hund, der sofort vernichtet werden muss. In den US-Medien werden die Begriffe Hisbollah, Hamas und Iraner in der Regel mit dem Zusatz &bdquo;Terrorist&ldquo; versehen. Das ist die alte Propagandaregel, eine Anschuldigung so lange zu wiederholen, bis jeder sie glaubt.<br>\nDie Hisbollah, die Partei Gottes, wurde am Ende des 15-j&auml;hrigen B&uuml;rgerkriegs im S&uuml;dlibanon (1975-1990) als lokale schiitische Miliz gegr&uuml;ndet, um die sunnitische Amal-Miliz zu bek&auml;mpfen.<br>\nDer Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel begann, als israelische Panzereinheiten in die libanesische Marktstadt Nabatiyeh eindrangen, die von Schiiten bev&ouml;lkert war, die den wichtigen heiligen Tag Ashura feierten. Die israelischen Streitkr&auml;fte trieben die &ouml;rtlichen Schiiten mit Sch&uuml;ssen auseinander. Einige Schiiten schossen zur&uuml;ck. Ihr Kampf war er&ouml;ffnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2024_10_03_mehrarabstoeten.htm\">Eric Margolis in Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Eine historische Wende in Westasien<\/strong><br>\nUnser Kolumnist aus den USA, Patrick Lawrence, kommt, wen wundert&rsquo;s, erneut auf den Nahen Osten zu sprechen &ndash; den er, wie es eigentlich richtiger ist als &bdquo;Naher Osten&ldquo;, &bdquo;Westasien&ldquo; nennt. Die Ausweitung des dortigen Krieges auf den Libanon und das erneut absolut r&uuml;cksichtslose Vorgehen Israels &ndash; r&uuml;cksichtslos eben auch gegen&uuml;ber den Zivilisten, den Frauen, den Kindern und sogar den Patienten in Krankenh&auml;usern &ndash; l&auml;sst bef&uuml;rchten, dass damit tats&auml;chlich ein Fl&auml;chenbrand begonnen hat. Und Patrick Lawrence bef&uuml;rchtet, dass auch dies wie der Krieg in der Ukraine zu einem Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland werden k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/eine-historische-wende-in-westasien\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die toten Seelen<\/strong><br>\nMenschen, die im Krieg t&ouml;ten, bezahlen daf&uuml;r einen hohen Preis: Sie werden sich nie mehr wirklich lebendig f&uuml;hlen.<br>\nAuch die T&auml;ter des Krieges sind Opfer des Krieges. Es ist wichtig, sich mit den Schicksalen der Get&ouml;teten in bewaffneten Auseinandersetzungen zu besch&auml;ftigen. Aber auch ein Blick in die Seelen derer, die sie ermordet haben, zeigt, welche Zerst&ouml;rungskraft Kriege entfesseln. Junge M&auml;nner und Frauen werden mit plausibel klingenden Narrativen zum T&ouml;ten abgerichtet. Sie glauben vielleicht selbst an den &bdquo;guten Zweck&ldquo; und lernen, zu funktionieren. Dabei machen sie unfassbar grausame Erfahrungen und werden mit eigener Schuld konfrontiert. Ist der L&auml;rm der Gesch&uuml;tze dann verflogen, finden sie sich einsam und desorientiert wieder, von D&auml;monen gejagt, dem gew&ouml;hnlichen Leben entfremdet, eigentlich mehr tot als lebendig. Viele treiben aus Verzweiflung in Richtung Selbstzerst&ouml;rung. Chris Hedges schrieb diesen ersch&uuml;tternden Brief an jenen israelischen Soldaten, der im Westjordanland die t&uuml;rkisch-amerikanische Aktivistin Aysenur Ezgi Eygi ermordet hat. Sein leidenschaftlicher Text ist jedoch dem &bdquo;Universal Soldier&ldquo; gewidmet, dem allgegenw&auml;rtigen Praktiker des T&ouml;tens, der sich f&uuml;r wechselnde politische Zwecke missbrauchen l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-toten-seelen\">Chris Hedges in Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verhandlungsunf&auml;hig und klagebereit<\/strong><br>\nChristian Olearius ist 82 und stand wegen Steuerbetrugs mit Cum-Ex-Gesch&auml;ften seiner Hamburger Privatbank MM Warburg vor Gericht. Im Juni hat das Bonner Landgericht das Verfahren gegen ihn wegen ernsthafter gesundheitlicher Probleme eingestellt &ndash; ohne Frei- oder Schuldspruch. Doch beim Blutdruck des Bankiers, mit dem die Verhandlungsunf&auml;higkeit begr&uuml;ndet wurde, scheint noch Luft nach oben zu sein: Am Montag stellte er Strafanzeige gegen Anne Brorhilker, die damalige Staatsanw&auml;ltin, in ihn angeklagt hatte.<br>\nOlearius, ehemals Sprecher der Gesellschafter der Warburg-Bank, musste sich f&uuml;r Aktiengesch&auml;fte verantworten, bei denen es allein darum ging, Geld aus der Staatskasse zu stehlen. Die Bank lie&szlig; sich bei diesen Cum-Ex-Gesch&auml;ften um den Dividendenstichtag herum Kapitalertragssteuern erstatten, die sie nie bezahlt hatte. Der Gesamtschaden solcher Gesch&auml;fte, um die sich die Beh&ouml;rden lange Zeit nicht so recht k&uuml;mmerten, wird allein in Deutschland auf 10 Milliarden Euro taxiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Cum-Ex-Bankier-geht-gegen-Anklaegerin-vor\/!6038196\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Diese Herrschaften sind wirklich von einer sagenhaften Unversch&auml;mtheit be&rdquo;seelt&ldquo;. Klassenjustiz, wohin man schaut. Die Gef&auml;ngnisse sind voller Armer und die Reichen verklagen die Verfolger ihrer Verbrechen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Elektronische Patientenakte: B&uuml;ndnis ver&ouml;ffentlicht Widerspruchs-Generator<\/strong><br>\nAb Januar 2025 wird f&uuml;r alle gesetzlich Krankenversicherten eine elektronische Patientenakte (ePA) eingerichtet, es sei denn, sie widersprechen. Dazu haben die meisten Krankenkassen bereits informiert und niedrigschwellige Widerspruchsm&ouml;glichkeiten eingerichtet. Um den Widerspruch zu vereinfachen, hat auch das B&uuml;ndnis&rdquo;Widerspruch gegen die elektronische Patientenakte (ePA)&rdquo; einen Widerspruchs-Generator ver&ouml;ffentlicht.<br>\nDieser Generator soll Versicherten laut B&uuml;ndnis bei den beiden gesetzlich vorgesehenen Widerspruchsm&ouml;glichkeiten vor dem Start der neuen ePA-Version helfen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Elektronische-Patientenakte-Buendnis-veroeffentlicht-Widerspruchs-Generator-9961786.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Der letzte Raubzug<\/strong><br>\nDie Finanzkrise 2008, ausgel&ouml;st von einer Immobilienblase, offenbarte, dass das Bretton-Woods-System am Ende ist. Ein Zombie. Doch der Kollaps blieb aus. Die &bdquo;Protected Class&ldquo; &mdash; die &bdquo;systemrelevanten&ldquo; Institutionen &mdash; war noch nicht bereit daf&uuml;r. Jetzt sind wir mit der um ein Vielfaches gr&ouml;&szlig;eren &bdquo;Everything Bubble&ldquo; konfrontiert, einer allumfassenden Marktblase &mdash; und die Vorbereitungen f&uuml;r eine profitable Abwicklung des Weltfinanzsystems sind nahezu abgeschlossen. Der n&auml;chste Crash k&ouml;nnte daher nicht nur deutlich fataler, sondern auch der letzte sein. Das frei verf&uuml;gbare Buch &bdquo;Die gro&szlig;e Enteignung&ldquo; von David Rogers Webb erkl&auml;rt, warum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/der-letzte-raubzug\">Tom-Oliver Regenauer in Manova<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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