{"id":122755,"date":"2024-10-12T12:00:52","date_gmt":"2024-10-12T10:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122755"},"modified":"2026-01-27T12:05:08","modified_gmt":"2026-01-27T11:05:08","slug":"unseren-grund-und-menschenrechten-wurde-der-krieg-erklaert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122755","title":{"rendered":"\u201eUnseren Grund- und Menschenrechten wurde der Krieg erkl\u00e4rt&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Raus aus dem Digitalen, zur&uuml;ck ins Analoge? Das ist ein Weg, um der immer tiefer in die Lebensweisen der Menschen eingreifenden Digitalisierung entgegenzutreten. Und so erscheint nun ein neues Magazin in gedruckter Form zum zweiten Mal. Sein Name: &bdquo;Gegendruck&ldquo;. Die NachDenkSeiten f&uuml;hrten zu dem neuen Medienprojekt ein Kurzinterview mit dem Autor und Journalisten <strong>Flo Osrainik<\/strong>. Von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>In K&uuml;rze kommt die zweite Ausgabe von <a href=\"https:\/\/gegendruck.eu\/\">&bdquo;Gegendruck&ldquo;<\/a> auf den Markt. Titel: &bdquo;Staat gegen B&uuml;rger&ldquo;. Warum dieser Titel? Woran machen Sie und die Autoren fest, dass der Staat sich gegen die B&uuml;rger ausrichtet?<\/strong><\/p><p>Dass das so ist und der Staat den B&uuml;rgern, das hei&szlig;t unseren heiligen Grund- und Menschenrechten den Krieg erkl&auml;rt hat, wurde doch jedem B&uuml;rger mit Corona und bis in den letzten Winkel des Planeten pers&ouml;nlich mit Nachdruck zugestellt. Und dieser Kampf im Namen des Staates gegen den angeblichen Souver&auml;n, also den B&uuml;rger, und seine Rechte wird fortgef&uuml;hrt. Dabei geht es, wie wir alle sehen k&ouml;nnen, mit Sicherheit nicht um das Wohl der Menschen, um die Gesundheit und um die Freiheit. W&uuml;rde sich die Politik auf das Gute konzentrieren, w&auml;re die weltweite Armut mit einem Bruchteil der globalen Corona-Unsummen ein f&uuml;r alle Male ins Gruselkabinett menschlicher Irrwege verbannt &ndash; oder zumindest w&auml;re &uuml;berall f&uuml;r freie medizinische Grundversorgung und echte Demokratie gesorgt.<\/p><p>Was im Dunstkreis der WHO, der UNO oder der EU zum schleichenden Tod unserer lang erk&auml;mpften Freiheiten und Rechte beschlossen wird, wird vielleicht in gut bewachten Hinterzimmern, privaten Telefonaten oder in gel&ouml;schten Chatverl&auml;ufen ausgemacht und auf Konferenzen in Davos oder bei den Bilderbergern angeschoben, aber sicher nicht von den V&ouml;lkern gewollt. Trotz systematischer Propaganda und Manipulation der Massen durch die Medien und s&auml;mtliche Institutionen des Hofstaats wird keine direkte Mitsprache zugelassen &ndash; weder in diesen Kreisen und Organisationen noch anderswo. Genau an diesem Schauspiel unter dem Etikettenschwindel der Demokratie machen wir das fest. Wer das nicht verstanden hat, sollte unseren &bdquo;Gegendruck&rdquo; erst recht aufmerksam lesen.<\/p><p><strong>In Zeiten zunehmender Digitalisierung ist es ein ungew&ouml;hnlicher Schritt, ein gedrucktes Magazin auf den Markt zu bringen. Was war die Motivation? Was ist der Grund daf&uuml;r?<\/strong><\/p><p>Eigentlich ist der Weg zur&uuml;ck zum Analogen nur die logische Konsequenz des neuen Totalit&auml;ren, dem Drang, alles und jeden kontrollieren und &uuml;berwachen zu wollen. Ich glaube, es war der EU-Parlamentarier Cristian Terhe&#537;, der es in einer bemerkenswerten Rede zu geschw&auml;rzten Vertr&auml;gen der EU-Kommission mit Impfstoffherstellern so sch&ouml;n auf den Punkt brachte: &bdquo;Wenn die Regierung alles &uuml;ber dich wei&szlig;, ist es Tyrannei. Wenn du alles &uuml;ber die Regierung wei&szlig;t, ist es Demokratie.&rdquo; Es ist offensichtlich, dass wir der Tyrannei viel n&auml;her sind.<br>\nMit unserer Vierteljahreszeitschrift tragen wir exklusive Texte auf unzensierbarem Papier f&uuml;r die Nachwelt zusammen, um der herrschenden Zensur, Verbannung und L&ouml;schung von Texten im Internet einen Schritt voraus zu sein. Nur wenn wir wieder bei Buchverbrennungen angekommen sind, m&uuml;ssen wir uns &uuml;berlegen, wo wir den &bdquo;Gegendruck&rdquo; am besten verstecken. Digitale Textverbrennungen finden ja schon statt. Das war der Gedanke, der Grund, den &bdquo;Gegendruck&rdquo;, der &uuml;brigens eine Manova-Zeitschrift ist, f&uuml;r die B&uuml;cherregale zum ewigen Nachschlagen anzubieten. Und wer wei&szlig;, vielleicht kommen bald auch noch Bestseller dazu, denn bei der Aufkl&auml;rung mit Feder und Tinte brauchen wir alles, das komplette digitale und analoge Sortiment aus Flugbl&auml;ttern, Zeitungen, Zeitschriften und B&uuml;chern.<\/p><p><strong>Und funktioniert das? Greifen Leser zu?<\/strong><\/p><p>Wir waren mit der ersten Ausgabe und Einsch&auml;tzung unserer Auflage erfolgreich und hoffen, den Absatz langsam, aber stetig ausbauen zu k&ouml;nnen. Am 15. Oktober 2024 kommt die zweite, bereits vorbestellbare Ausgabe in den Handel. Im &Uuml;brigen gehen alle Beteiligten mit dem &bdquo;Gegendruck&rdquo; in Vorleistung &ndash; danke daf&uuml;r. Es gibt keinen Sponsor und keine Werbung, nur die Leser, die uns mit dem Kauf der Zeitschrift unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen und hoffentlich auch kr&auml;ftig werden.<\/p><p><strong>W&uuml;rden Sie bitte das Konzept von &bdquo;Gegendruck&rdquo; etwas n&auml;her erl&auml;utern?<\/strong><\/p><p>Wir liefern Hintergr&uuml;nde und Zusammenh&auml;nge, wir kl&auml;ren auf, schreiben Klartext und reden nicht um den hei&szlig;en Brei. Was soll das auch bringen? Wir befinden uns doch l&auml;ngst in einem Informationskrieg. Dieser Informationskrieg geht von der herrschenden Politik, den Konzern- und Staatsmedien aus. Er richtet sich gegen alles von der Sicht des Mainstreams Abweichende und Alternative. Wir lassen uns aber weder unsere Freiheiten &ndash; hier die der Meinungen und Gedanken &ndash; verbieten oder vorgeben und uns auch nicht zensieren. Diese Freiheiten stehen n&auml;mlich allen Menschen gleicherma&szlig;en zu, egal ob es sich um meine, eine gemeinsame oder eine andere Meinung handelt. Ganz einfach. Auch deswegen gibt es den &bdquo;Gegendruck&rdquo; als eine weitere, dringend n&ouml;tige Alternative, nun eben auf wei&szlig;em Papier. Das ist das Konzept und die Idee.<\/p><p><strong>Mit den Themen &bdquo;Staat gegen B&uuml;rger&ldquo; oder &bdquo;Sie wollen den Krieg&ldquo;, so der Titel der ersten &bdquo;Gegendruck&rdquo;-Ausgabe, gr&auml;tschen sie in die Erz&auml;hlungen des Mainstreams. Was ist Ihre Einsch&auml;tzung: Bewirken Sie damit etwas?<\/strong><\/p><p>Das will ich doch hoffen. Wenn wir mit unseren Texten auch nur ein paar K&ouml;pfen die Augen &ouml;ffnen k&ouml;nnen, dann haben wir etwas erreicht. Wenn wir mit unseren Texten auch nur ein bisschen mehr aufkl&auml;ren, inspirieren oder sensibilisieren und zum Umdenken anregen k&ouml;nnen, dann haben wir schon etwas bewegt. Nichts zu tun sollte f&uuml;r keinen eine Alternative sein. Und nat&uuml;rlich gilt es einer plumpen Mainstream-Propaganda dazwischenzugr&auml;tschen. Diese wahlweise albernen, geh&auml;ssigen oder falschen Erz&auml;hlungen verlangen ja schon fast danach.<\/p><p><strong>Als Autor und Journalist kritisieren Sie immer wieder das Handeln der Herrschenden. Nun gibt es seit &uuml;ber zweieinhalb Jahren einen Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Wie bewerten Sie das Handeln des Westens?<\/strong><\/p><p>Russland hat, das ist richtig, zwar Ende Februar offiziell in den Ukraine-Krieg ein- und angegriffen, der B&uuml;rger-Stellvertreter-Krieg in der Ukraine hat aber mit dem vom Westen gepushten und verfassungswidrigen Maidan-Umsturz im Jahr 2014 begonnen und zu Zigtausenden Toten gef&uuml;hrt. Das hat im Westen blo&szlig; niemanden mehr interessiert, der Coup war ja gelungen. Diesem Putschregime wollte sich die Mehrheit der russischsprachigen oder russischst&auml;mmigen Bev&ouml;lkerung im S&uuml;dosten der Ukraine aber nicht unterwerfen, weshalb sich die Menschen dort in die Unabh&auml;ngigkeit oder sp&auml;ter in die Russische F&ouml;deration aufgemacht haben. Das Handeln des Westens bewerte ich als verlogen, hinterh&auml;ltig und m&ouml;rderisch. Das und noch mehr habe ich in meinem Buch &bdquo;L&uuml;gen, L&uuml;gen, L&uuml;gen&rdquo; &uuml;brigens ausreichend dargelegt und nachgezeichnet.<\/p><p><strong>Wie wird es weitergehen?<\/strong><\/p><p>Das wei&szlig; ich nicht. Auf jeden Fall ist es dringend notwendig, der vorherrschenden Politik zu widersprechen. Tun wir das nicht, landen wir &ndash; und diese Prognose wage ich ohne eine konkrete Zeitangabe dann doch noch &ndash; im atomaren dritten Weltkrieg und in totaler digitaler Dystopie. Und das kann kein vern&uuml;nftiger Mensch wirklich wollen.<\/p><p><em>Lesetipp: <a href=\"https:\/\/gegendruck.eu\/\">Gegendruck<\/a>. manova.news, 15. Oktober 2024, 224 Seiten, 18 Euro<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Joe Lorenz Design \/ Shutterstock<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Raus aus dem Digitalen, zur&uuml;ck ins Analoge? Das ist ein Weg, um der immer tiefer in die Lebensweisen der Menschen eingreifenden Digitalisierung entgegenzutreten. Und so erscheint nun ein neues Magazin in gedruckter Form zum zweiten Mal. Sein Name: &bdquo;Gegendruck&ldquo;. 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