{"id":122900,"date":"2024-10-11T08:35:23","date_gmt":"2024-10-11T06:35:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122900"},"modified":"2024-10-11T08:31:14","modified_gmt":"2024-10-11T06:31:14","slug":"hinweise-des-tages-4708","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122900","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122900#h01\">Ukraine: Pl&ouml;tzlich reden die Nato-Chefs ganz anders<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122900#h02\">&bdquo;Auf allen Kan&auml;len, sprecht mit den Russen. Sagt ihnen, was wir als Antwort tun werden&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122900#h03\">Foreign Policy: Washington muss daf&uuml;r sorgen, dass &bdquo;Berlins Gazprom-&Auml;ra&ldquo; vorbei ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122900#h04\">Der Fall Nord Stream: Wer hat die Pipelines in der Ostsee gesprengt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122900#h05\">Krieg im Nahen Osten: Uno-Kommission erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen Israel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122900#h06\">Peacekeeper unter Beschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122900#h07\">Schlimme Wirtschaftskrise: Industrie verl&auml;sst Deutschland &ndash; aus einem Grund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122900#h08\">Vonovia will Deutsche Wohnen &uuml;bernehmen: &bdquo;Staatlich organisierte Steuerhinterziehung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122900#h09\">Der Sinn von Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122900#h10\">Drosten behauptet, er habe nie eine Impfpflicht gefordert &ndash; das Internet &uuml;berf&uuml;hrt ihn der L&uuml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122900#h11\">Corona-Politik: Wir brauchen juristische Aufarbeitung statt kollektiver Verdr&auml;ngung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122900#h12\">Elektronische Patientenakte: &raquo;Die Betroffenen haben keine Kontrolle dar&uuml;ber&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122900#h13\">F&uuml;r mehr Respekt: Mit Tarifvertr&auml;gen zu Guter Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122900#h14\">Kuba: &raquo;Die Blockade ist reiner Terrorismus&laquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine: Pl&ouml;tzlich reden die Nato-Chefs ganz anders<\/strong><br>\nHat die Nato ihre Haltung zur Ukraine ge&auml;ndert? Der alte und der neue Nato-Generalsekret&auml;r reden pl&ouml;tzlich ganz anders als noch vor wenigen Tagen.<br>\nSo schlie&szlig;t es der alte K&auml;mpe Stoltenberg nicht mehr aus, dass die Ukraine die von Russland besetzten Gebiete zumindest vorl&auml;ufig aufgeben mu&szlig;. Dies sagte er in einem Interview mit der FT &ndash; nach seinem Abschied als Nato-Generalsekret&auml;r.<br>\nVorher hat er das nie gesagt. Allerdings pfeifen es die Spatzen von den D&auml;chern, dass man in der Nato-Vormacht USA l&auml;ngst &uuml;ber einen Deal &ldquo;Land gegen Frieden&rdquo; mit anschlie&szlig;endem Nato-Beitritt der Rumpf-Ukraine nachdenkt. Man nennt es das (west-)deutsche Modell&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ukraine-ploetzlich-reden-die-nato-chefs-ganz-anders\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Auf allen Kan&auml;len, sprecht mit den Russen. Sagt ihnen, was wir als Antwort tun werden&ldquo;<\/strong><br>\nDer Krieg in der Ukraine hat die USA und Russland offenbar an die Grenzen der Diplomatie gebracht. Im Herbst 2022 soll Putin den Einsatz taktischer Atomwaffen in Betracht gezogen haben. Daraufhin kam es zum &bdquo;haarstr&auml;ubendsten Moment des gesamten Krieges&ldquo;, enth&uuml;llt nun der Pulitzer-Preistr&auml;ger Bob Woodward.<br>\nSeit der Invasion Russlands in die Ukraine wird dar&uuml;ber spekuliert, ob Wladimir Putin bei einer Niederlage auch taktische Atomwaffen einsetzen k&ouml;nnte. Und diese Bef&uuml;rchtungen scheinen tats&auml;chlich berechtigt, wie der renommierte Journalist Bob Woodward nun in seinem neuen Buch &bdquo;War&ldquo; enth&uuml;llt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article253934698\/Woodward-Enthuellungen-Auf-allen-Kanaelen-sprecht-mit-den-Russen-Sagt-ihnen-was-wir-als-Antwort-tun-werden.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Vielleicht kommen ja jetzt einige &bdquo;Experten&ldquo; zur Besinnung, die die Gefahr einer nuklearen Eskalation bislang herunterspielten oder immer noch Humbug halten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Foreign Policy: Washington muss daf&uuml;r sorgen, dass &bdquo;Berlins Gazprom-&Auml;ra&ldquo; vorbei ist<\/strong><br>\nForeign Policy, die Zeitung des sehr einflussreichen Council on Foreign Relations, hat einen Artikel ver&ouml;ffentlicht, der erneut die schon lange bekannten Ziele der US-Politik anschaulich aufzeigt, n&auml;mlich Russland und Deutschland dauerhaft zu trennen. [&hellip;]<br>\nSteinmeier, der wie kaum ein anderer Politiker die gescheiterte Russland-Politik Berlins verk&ouml;rpert, ist heute Deutschlands zeremonieller Bundespr&auml;sident und hat eine hervorragende Gelegenheit verpasst, am 24. Februar 2022 zur&uuml;ckzutreten, nachdem Russland den Einmarsch in die Ukraine begonnen hatte. Gabriel hat unterdessen auch kaum einen politischen Preis bezahlt. Er r&auml;umte versp&auml;tet Fehler in seinen Beziehungen zum Kreml ein und scheint sich als &uuml;berzeugter Transatlantiker mit Spitzenpositionen bei der Atlantik-Br&uuml;cke, der Harvard University und der Eurasia Group neu erfunden zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/anti-spiegel.ru\/2024\/foreign-policy-washington-muss-dafuer-sorgen-dass-berlins-gazprom-aera-vorbei-ist\/%20\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Sigmar Gabriel und die gekauften M&auml;uler der USA<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122718\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Fall Nord Stream: Wer hat die Pipelines in der Ostsee gesprengt?<\/strong><br>\nInvestigative Journalisten sprechen ebenso wie Bundestagsabgeordnete von einer Mauer des Schweigens. Holger Stark, Leiter des Investigativressorts der Zeit, etwa sprach von einem &bdquo;brutalen Druck auf alle Beh&ouml;rden, mit keinem Journalisten zu sprechen&ldquo;.2 Im Gespr&auml;ch mit dem Verfasser bezeichnet es der Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner (SPD) als &bdquo;sehr verwunderlich&ldquo;, dass bei einem so gro&szlig;en Verbrechen in einem der best&uuml;berwachten Meere der Welt zwei Jahre nach der Tat so wenig herausgekommen ist. Stegners Kollege Andrej Hunko vom B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht (BSW) spricht sogar von &bdquo;provokativem Desinteresse an einer Aufkl&auml;rung&ldquo;.<br>\n&Uuml;ber die politische Verantwortung f&uuml;r den Sabotageakt gibt es bis heute im Prinzip drei verschiedene Theorien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!6040380\">Fabian Scheidler auf LMd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Krieg im Nahen Osten: Uno-Kommission erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen Israel<\/strong><br>\nVon der Uno beauftragte Menschenrechtsexperten werfen Israel im Gazastreifen unter anderem Folter, sexuelle Gewalt und den gezielten Beschuss von Krankenwagen vor.<br>\nUnabh&auml;ngige Menschenrechtsexperten werfen Israel in seinem Krieg gegen die Terrororganisation Hamas im Gazastreifen die gezielte Zerst&ouml;rung des Gesundheitssektors in dem Pal&auml;stinensergebiet vor. Dabei seien Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen worden.<br>\nDie Expertinnen und Experten sind Mitglieder der Kommission, die der Uno-Menschenrechtsrat bestellt hat, um die Lage in den von Israel besetzten Gebieten zu beleuchten. Die Vorw&uuml;rfe sind in ihrem neuesten Bericht enthalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/gazastreifen-uno-kommission-erhebt-schwere-vorwuerfe-gegen-israel-a-151bc6cc-c36a-42ea-908c-685cee96e8dc\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Peacekeeper unter Beschuss<\/strong><br>\nIm Libanon ist das auch von deutschen Soldaten frequentierte Hauptquartier der Blauhelmtruppe UNIFIL von israelischen Milit&auml;rs beschossen worden. Wie die UNIFIL am gestrigen Donnerstag mitteilte, zerst&ouml;rte ein israelischer Panzer in ihrem Hauptquartier in Naqoura einen Beobachtungsturm; zwei UN-Blauhelmsoldaten wurden verletzt. In Naqoura ist auch die deutsche Kommandostruktur in der UNIFIL angesiedelt. Der Beschuss folgt israelischen Forderungen, die UNIFIL solle Posten im libanesischen Grenzgebiet r&auml;umen. Zugleich haben sich israelische Einheiten in unmittelbarer N&auml;he zu UNIFIL-Posten verschanzt &ndash; und nutzen sie damit faktisch als Schutzschilde. UN-Quellen gehen davon aus, die israelische Forderung nach R&auml;umung der UNIFIL-Posten im Grenzgebiet diene nicht dem Schutz der Blauhelme; sie habe damit zu tun, dass die UN-Truppe &bdquo;immer noch eine wichtige &Uuml;berwachungsfunktion&ldquo; habe. &bdquo;Die israelische Kriegsf&uuml;hrung im Libanon&ldquo; werde, so hei&szlig;t es, auch von westlichen Diplomaten &bdquo;als r&uuml;cksichtslos wahrgenommen&ldquo;. Die baulichen Zerst&ouml;rungen im Gazastreifen haben das Ausma&szlig; der Zerst&ouml;rungen in der Ukraine erreicht &ndash; auf einem Gebiet von nur der halben Fl&auml;che Kiews.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9715\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schlimme Wirtschaftskrise: Industrie verl&auml;sst Deutschland &ndash; aus einem Grund<\/strong><br>\nDie Zahl der Industriebetriebe, die Produktionseinschr&auml;nkungen oder eine Abwanderung ins Ausland erw&auml;gen, steigt kontinuierlich. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) unter rund 3300 Mitgliedsunternehmen hervor.<br>\n&bdquo;Das Vertrauen der deutschen Wirtschaft in die Energiepolitik ist stark besch&auml;digt&ldquo;, fasste der stellvertretende DIHK-Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Achim Dercks das Ergebnis der Umfrage zusammen. Unter den Industriebetrieben mit mehr als 500 Mitarbeitern planen bereits 51 Prozent mit Produktionseinschr&auml;nkungen oder Abwanderung. Im vergangenen Jahr waren es 43 Prozent.<br>\nDie hohen Energiepreise beeintr&auml;chtigen auch die Investitionst&auml;tigkeiten der Unternehmen und damit deren Innovationsf&auml;higkeit. Insgesamt sehen zwei Drittel der Industriebetriebe ihre eigene Wettbewerbsf&auml;higkeit gef&auml;hrdet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.agrarheute.com\/management\/agribusiness\/oekonomen-fuerchten-deindustrialisierung-schlimme-krise-deutschen-wirtschaft-626805\">agrarheute<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ganz anders hat sich jedoch Bundesminister Robert Habeck bei der Vorstellung der sogenannten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122805\">&bdquo;Herbstprojektion&ldquo; in der Bundespressekonferenz<\/a> ge&auml;u&szlig;ert. Es &auml;hnelt einer M&auml;rchenstunde, wenn er u.a. &ndash; wohl auch in Anlehnung an die Corona-Ereignisse &ndash; behauptet, &ldquo;nicht die Klimapolitik ist das Problem, sondern der Klimawandel macht uns &auml;rmer&rdquo; und keine Verantwortung f&uuml;r seine schlechte Politik &uuml;bernimmt. Im n&auml;chsten Jahr werde alles besser. Fragt sich nur, was, wie oder woher der vom Bundeswirtschaftsminister prognostizierte Aufschwung kommen soll. Zu bef&uuml;rchten ist vielmehr, dass der &ouml;konomische Niedergang 2025 beschleunigt fortgesetzt wird. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122791#h03\">Don&rsquo;t Let Germany Go Back to Its Old Russia Tricks<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122744#h01\">Robert Habeck: Wunsch und Wirklichkeit<\/a> und dazu: Thyssenkrupp &uuml;berpr&uuml;ft Pl&auml;ne zum gr&uuml;nen Umbau mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Vonovia will Deutsche Wohnen &uuml;bernehmen: &bdquo;Staatlich organisierte Steuerhinterziehung&ldquo;<\/strong><br>\nDer Bochumer Konzern nutzt bei der &Uuml;bernahme der rund 113.000 Berliner Wohneinheiten ein Steuerschlupfloch. Dem Land gehen Hunderte Millionen Euro durch die Lappen.<br>\nDas private Wohnungsunternehmen Vonovia SE mit Hauptsitz in Bochum macht sich in Berlin nicht gerade beliebt. Erst im Sommer hatte der Konzern mitgeteilt, deutliche Mieterh&ouml;hungen f&uuml;r Tausende Mieter in die Wege zu leiten &ndash; unter Missachtung der Berliner B&uuml;ndnisabsprachen. Kai Wegners Senat hatte dem gr&ouml;&szlig;ten deutschen Wohnungseigent&uuml;mer erst im Juli 4500 Einheiten in Lichtenberg abgekauft &ndash; ein Geldsegen von 700 Millionen Euro.<br>\nUnd jetzt sorgt Vonovia wieder f&uuml;r Schlagzeilen, weil es ganz offen und ehrlich zugibt, ein Steuerschlupfloch zu nutzen, um den bereits angek&uuml;ndigten Kauf der zweitgr&ouml;&szlig;ten Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen zu realisieren. Dem Land Berlin gehen damit wohl mehrere Hundert Millionen Euro durch die Lappen. Das sorgt f&uuml;r Emp&ouml;rung und l&ouml;st eine neue Debatte &uuml;ber die Grunderwerbssteuer aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/vonovia-uebernimmt-deutsche-wohnen-staatlich-organisierte-steuerhinterziehung-li.2261543\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der Sinn von Gesellschaft<\/strong><br>\nJede Gemeinschaft braucht Erz&auml;hlungen, die den Sinn und das Ziel der eigenen Existenz in den Blick nehmen. Der Westen kennt aber keine sinnstiftenden Erz&auml;hlungen mehr.<br>\nDer Mensch von heute soll wettbewerbsf&auml;hig sein. Ob er auch gemeinschaftsf&auml;hig ist, scheint dem gegen&uuml;ber zweitrangig. Der Kapitalismus und die mit ihm eng verbundenen Politikentw&uuml;rfe haben ein Nebeneinander isolierter Individuen geschaffen, f&uuml;r die ihre jeweilige Identit&auml;t sakrosankt ist. Identit&auml;t aber konstruiert sich vor allem in Abgrenzung zu &bdquo;den anderen&ldquo;. Es gibt gerade in Deutschland kaum mehr ein &bdquo;Wir&ldquo; &mdash; au&szlig;er in eher phrasenhaft daherkommenden Satzkonstruktionen wie &bdquo;Wir m&uuml;ssen uns und andere sch&uuml;tzen&ldquo; oder &bdquo;Wir m&uuml;ssen jetzt alle dem Rechtsruck die Stirn bieten&ldquo;. So entstehen zwischen den Isolierten Zwangsgemeinschaften, deren Regeln die Staatsmacht vorgibt. In den westlichen Staaten hat sich eine Kultur der Abgrenzung und Vermeidung etabliert. Die Bewohner wissen, was sie auf keinen Fall sein d&uuml;rfen &mdash; rechts zum Beispiel &mdash;, aber sie wissen nicht mehr, wer sie eigentlich sind und wohin sie wollen. Sinnstiftende Erz&auml;hlungen sind weitgehend verklungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/der-sinn-von-gesellschaft\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Drosten behauptet, er habe nie eine Impfpflicht gefordert &ndash; das Internet &uuml;berf&uuml;hrt ihn der L&uuml;ge<\/strong><br>\n&bdquo;Ich habe nie eine Impfpflicht gefordert&ldquo;, sagte Charit&eacute;-Virologe Christian Drosten in einem am 9.10. ver&ouml;ffentlichten Interview mit T-Online. Eine einfache Internet-Suchmaschinen-Anfrage &uuml;berf&uuml;hrt den obersten Virologie-Erkl&auml;rer der Regierung jedoch sehr schnell der Irref&uuml;hrung.<br>\nRichtig ist: Die Worte &bdquo;Ich fordere eine Impfpflicht&ldquo; kamen wohl nicht &ouml;ffentlich aus dem Mund von Christian Drosten. Aber damit hat es sich auch schon mit der Wahrheit des Statements aus dem T-Online-Interview, das andere Medien in ihrer Folgeberichterstattung in die &Uuml;berschrift nahmen.<br>\nIn der Online-Ausgabe des M&uuml;nchner Merkur erschien im Herbst 2021 ein Beitrag mit dem Titel: &bdquo;Drosten zerrei&szlig;t Corona-Ansage der Ampel-Parteien: &bdquo;Wer das noch nicht kapiert hat &hellip;&ldquo; Die Corona-Ansage, die Drosten zerriss, war eine Absage an eine Impfpflicht. (&hellip;)<br>\nDrosten forderte zudem am 27.11.2021 als einer der Autoren einer &bdquo;Ad-hoc-Stellungnahme&ldquo; der Wissenschaftlervereinigung Leopoldina die &bdquo;Einf&uuml;hrung einer stufenweisen Impfpflicht&ldquo;. Dieser zufolge sollte die bestehende berufsbezogene Impfpflicht auf weitere Berufsgruppen ausgedehnt und die Einf&uuml;hrung einer allgemeinen Impfpflicht vorbereitet werden, stand in dieser von ihm mitverantworteten Stellungnahme. (&hellip;)<br>\nDrosten l&uuml;gt sich &ndash; wieder einmal &ndash; seine Vergangenheit zurecht, um der &ouml;ffentlichen Kritik an seiner gro&szlig;en und wenig ruhmreichen Rolle w&auml;hrend der Pandemiema&szlig;nahmen zu entgehen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/drosten-impfpflicht\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_100506102\/maskenpflicht-und-impfungen-in-der-corona-pandemie-das-sagt-drosten-heute.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Nachdem Leser darauf hingewiesen haben, hat das Portal t-online bei Drosten noch einmal nachgefragt und das Interview entsprechend erg&auml;nzt. In seiner nachgereichten Antwort nimmt Drosten nun Bezug auf die Delta-Variante und erkl&auml;rt: &bdquo;Es war eindeutig belegt, dass die Impfung damals wirksam gegen die &Uuml;bertragung sch&uuml;tzte.&ldquo; Diese Aussage ist ebenfalls fragw&uuml;rdig und bietet erneut Anlass f&uuml;r weitere R&uuml;ckfragen. Denn eigentlich war auch damals in offiziellen Stellungnahmen schon bekannt, dass der &Uuml;bertragungsschutz, falls &uuml;berhaupt vorhanden, allenfalls reduziert und zeitlich sehr begrenzt war. Insofern stellt sich die Frage, welchen h&ouml;heren Schutz ein Patient erfahren h&auml;tte, wenn das Krankenhauspersonal zwar vorschriftsm&auml;&szlig;ig geimpft gewesen w&auml;re, der Zeitpunkt der abgeschlossenen Impfung aber schon l&auml;nger zur&uuml;ckliegt. Hinzu kommt, dass der &Uuml;bertragungsschutz gar nicht Teil der Zulassungsstudien war. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Langsam, aber sicher scheint das (vor allem mediale und politische) L&uuml;gen-Geb&auml;ude der Corona-Ma&szlig;nahmen-Bef&uuml;rworter einzust&uuml;rzen. Bitte lesen Sie dazu auch Risikokommunikation w&auml;hrend der Corona-Krise: Drosten spricht von &bdquo;Umdeutung&ldquo; &ndash; stimmt das? und dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122679#h12\">Pandemie-Ursprung: Was wir bisher wissen und was nicht<\/a> mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Corona-Politik: Wir brauchen juristische Aufarbeitung statt kollektiver Verdr&auml;ngung<\/strong><br>\nZuerst steht die juristische Untersuchung, dann die politische Aufarbeitung. Eine Replik auf den Spiegel-Artikel von Strafrechtler Fischer, der eine &bdquo;unangenehme Neigung zur Aufarbeitung&ldquo; sieht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/corona-und-das-gesellschaftliche-gift-der-verdraengung-li.2260562\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Elektronische Patientenakte: &raquo;Die Betroffenen haben keine Kontrolle dar&uuml;ber&laquo;<\/strong><br>\nMit der elektronischen Patientenakte sollen Gesundheitsdaten auf zentralen Servern gespeichert werden. Ein Gespr&auml;ch mit Bernhard Scheffold<br>\nDie gesetzlichen Krankenkassen f&uuml;hren ab 15. Januar 2025 die elektronische Patientenakte, ePA, f&uuml;r Versicherte ein. Sofern die nicht pers&ouml;nlich widersprechen, legen sie deren lebenslange Akte auf zentralen Servern ab. Welche Gefahren k&ouml;nnten damit Patienten drohen?<br>\nZun&auml;chst gibt es einen Kreis von Berechtigten, der auf alle Daten zugreifen kann, wobei auch Missbrauch m&ouml;glich w&auml;re. Oder vielleicht m&ouml;chte man ja beispielsweise nicht, dass auch der Zahnarzt &uuml;ber alle anderen &auml;rztliche Behandlungen Bescheid wei&szlig;. Daten k&ouml;nnen zur Forschung verwendet werden. Bei heiklen Erbkrankheiten, die etwa auch f&uuml;r Familienmitglieder eine Rolle spielen, sind diese in Mitleidenschaft gezogen. Das kann etwa dazu f&uuml;hren, dass eine Versicherung das Risiko nicht &uuml;bernehmen m&ouml;chte, und den Betroffenen ausschlie&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/485432.elektronische-patientenakte-die-betroffenen-haben-keine-kontrolle-dar%C3%BCber.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>F&uuml;r mehr Respekt: Mit Tarifvertr&auml;gen zu Guter Arbeit<\/strong><br>\nCDU-Chef Friedrich Merz fordert mehr Respekt f&uuml;r Besserverdienende und mehr Flei&szlig; ein. Solche &Auml;u&szlig;erungen gehen an der Lebensrealit&auml;t der Besch&auml;ftigten, die jeden Tag harte Arbeit leisten, v&ouml;llig vorbei. Damit wieder mehr von ihnen von Guter Arbeit profitieren, muss die Tarifbindung gest&auml;rkt werden, meint das #schlaglicht 30\/2024 aus Niedersachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/schlaglicht\/++co++2ad0aa6c-864e-11ef-ad16-bb7fd968460c\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kuba: &raquo;Die Blockade ist reiner Terrorismus&laquo;<\/strong><br>\nProduktion und Import von Lebensmitteln werden in Kuba durch das US-Embargo immer wieder behindert. Das hat fatale Folgen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung. Gespr&auml;ch mit Lissette Fern&aacute;ndez P&aacute;ramo (ACPA)<br>\nAufgrund der Blockade, die die USA &uuml;ber Kuba verh&auml;ngt haben, plagen die dortige Landwirtschaft schon lange Probleme. Wie ist die aktuelle Lage?<br>\nHeute ist die kubanische Landwirtschaft akut von einem Mangel an Betriebsmitteln betroffen, es fehlt zum Beispiel Erd&ouml;l f&uuml;r den Betrieb der Maschinen; der Zugang zu Werkzeugen sowie Ersatzteilen f&uuml;r Traktoren und Erntemaschinen ist den Bauern erschwert. Starke Beeintr&auml;chtigung herrscht im Bereich der Bew&auml;sserung, denn Zeiten der Bew&auml;sserung sind auch Spitzenzeiten des Energieverbrauchs im Land. Dann muss priorisiert werden: Entweder bew&auml;ssern wir die Pflanzen oder wir versorgen die Menschen mit Strom. Das gr&ouml;&szlig;te Hindernis bleibt die Blockade, die uns die Regierung der Vereinigten Staaten seit mehr als 60 Jahren wirtschaftlich und finanziell auferlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/485439.kuba-die-blockade-ist-reiner-terrorismus.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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