{"id":122914,"date":"2024-10-13T12:00:37","date_gmt":"2024-10-13T10:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122914"},"modified":"2024-10-11T20:39:13","modified_gmt":"2024-10-11T18:39:13","slug":"israels-hilfe-fuer-guatemala-behandelt-die-indigenen-so-wie-wir-die-palaestinenser-behandeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122914","title":{"rendered":"Israels Hilfe f\u00fcr Guatemala: \u201eBehandelt die Indigenen so, wie wir die Pal\u00e4stinenser behandeln\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die herrschenden Klassen Guatemalas und Israels verbindet eine lange Freundschaft. 36 Jahre, von 1960 bis 1996, tobte in Guatemala der B&uuml;rgerkrieg. Die rechten (Milit&auml;r)Regierungen jener Jahre konnten sich die meiste Zeit der Unterst&uuml;tzung durch die USA sicher sein. Diese hatten tatkr&auml;ftig am Sturz des progressiven Pr&auml;sidenten&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.britannica.com\/biography\/Jacobo-Arbenz\">Jacobo &Aacute;rbenz<\/a>&nbsp;mitgewirkt und damit den B&uuml;rgerkrieg ausgel&ouml;st. Die Unterst&uuml;tzung war allerdings nicht uneingeschr&auml;nkt. 1977 musste US-Pr&auml;sident Jimmy Carter nach &ouml;ffentlichem Druck aufgrund der Menschenrechtsverletzungen in dem mittelamerikanischen Land die Milit&auml;rhilfen vor&uuml;bergehend einstellen. Israel sprang mit Waffen und Milit&auml;rberatern ein. Die Verbindung h&auml;lt bis heute. Von <strong>Thorben Austen<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Waffen und Milit&auml;rberater aus Israel f&uuml;r die Kriegsverbrechen der Milit&auml;rdiktatur<\/strong><\/p><p>Im September 1980 machte El&iacute;as Barahona ein erstes Ausma&szlig; der israelischen Milit&auml;rhilfe &ouml;ffentlich. Barahona war Mitglied der Guerillaorganisation Guerillaarmee der Armen (EGP), hatte seit 1976 als Sprecher von Innenminister Donaldo &Aacute;lvarez Ruiz das Ministerium infiltriert und Informationen &uuml;ber geplante Milit&auml;raktionen an die Guerilla weitergegeben. 1980 floh er au&szlig;er Landes. Laut Barahona sollen in Absprache mit den USA seit 1977 50.000 Galil-Gewehre, eine Million Patronen, 15 Arava-Flugzeuge, f&uuml;nf Hubschrauber, 1.000 Maschinengewehre und 100 Dreibein-Maschinengewehre aus Israel geliefert worden: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;W&auml;hrend der Regierungszeit von Rios Montt kam es zu mehreren Massakern, die auf staatlich gef&ouml;rderte Gewalt zur&uuml;ckzuf&uuml;hren waren. Das ber&uuml;chtigtste fand im Dorf Dos Erres statt. W&auml;hrend des Massakers t&ouml;teten Soldaten brutal alle Einwohner bis auf vier, die entkommen konnten. Die Leichen der Dorfbewohner wurden im Dorfbrunnen entsorgt. W&auml;hrend einer 1999 von der UN-Wahrheitskommission angeordneten Untersuchung des Massakers entsprachen alle ballistischen Beweise, die sichergestellt wurden, Geschosssplittern von Schusswaffen und Patronenh&uuml;lsen von Galil-Gewehren, die in Israel hergestellt wurden.&rdquo;<a href=\"#footnote1_zfhw0kl\">1<\/a>\n<\/p><\/blockquote><p>Des Weiteren hat Israel Guatemala nach Presseberichten mit einem elektronischen &Uuml;berwachungssystem&nbsp;<a href=\"https:\/\/progressive.org\/latest\/genocide-trial-in-guatemala-brings-memories-of-israels-role-in-the-killings-mcconahay-20240507\/\">ausger&uuml;stet<\/a>, das Anfang der 1980er-Jahre 80 Prozent der Bev&ouml;lkerung Guatemalas erfasste. Mittels Computertechnik konnten die Sicherheitskr&auml;fte den Strom- und Wasserverbrauch erfassen und &uuml;berdurchschnittlich hohen Verbrauch feststellen, was R&uuml;ckschl&uuml;sse auf Unterk&uuml;nfte von Guerillaeinheiten im Gro&szlig;raum der Hauptstadt gab. Angeblich sollen Sicherheitskr&auml;fte auf diese Weise im Juli und August 1981 30 &bdquo;sichere H&auml;user&rdquo; der Guerilla ausfindig gemacht haben.<\/p><p><strong>&bdquo;Die indigene Bev&ouml;lkerung so behandeln, wie wir die Pal&auml;stinenser behandeln&rdquo;<\/strong><\/p><p>1982 sollen sich bis zu 300 israelische&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=bKVbguQpki4\">Milit&auml;rberater<\/a>&nbsp;im Land aufgehalten haben. Diese sollen insbesondere zu einem konsequenten Vorgehen der Armee gegen die indigene Bev&ouml;lkerung geraten haben, die so &bdquo;zu behandeln sei, wie wir die Pal&auml;stinenser behandeln, niemandem ist zu trauen&rdquo;. Diese und vergleichbare Aussagen sind als Ratschl&auml;ge aus jenen Jahren &uuml;berliefert.<\/p><p>Die Beratert&auml;tigkeit soll Schulungen in Geheimdienstt&auml;tigkeit und &Uuml;berwachung sowie st&auml;dtische Aufstandsbek&auml;mpfung umfasst&nbsp;<a href=\"#cite_note-268\">haben<\/a>. Des Weiteren sollen israelische Spezialisten mit Mitteln der US-Entwicklungsbeh&ouml;rde USAID &bdquo;Folter-Workshops&rdquo; gegeben haben, neben Teilnehmern aus Guatemala auch f&uuml;r Personen aus Honduras und Contras aus Nicaragua. Auch sollen hochrangige Offiziere aus Guatemala Verh&ouml;rkurse in Tel Aviv besucht haben, ebenfalls mit Mitteln der USAID.&nbsp;<\/p><p>Strittig ist in Guatemala, welchen Charakter die Milit&auml;raktionen sp&auml;testens ab 1982 annahmen. Offiziell ging es um die Bek&auml;mpfung der Guerilla, unstrittig ist, dass es ab sp&auml;testens 1982 zu gro&szlig; angelegten Massakern an der indigenen Bev&ouml;lkerung gekommen war. Fraglich ist daher, ob das Motiv der Armee noch eine Aufstandsbek&auml;mpfung war mit dem Ziel, der Guerilla die Basis zu entziehen, oder ob es sich um einen kalkulierten V&ouml;lkermord gehandelt hat.<\/p><p>Ein Mitarbeiter des Gedenkmuseums Casa de la Memoria in Guatemala-Stadt erkl&auml;rte Anfang des Jahres gegen&uuml;ber dem Autor, von 1978 bis 1985 h&auml;tten die Milit&auml;raktionen das Ausma&szlig; eines geplanten V&ouml;lkermordes angenommen mit dem Ziel, die indigene Bev&ouml;lkerung &bdquo;auszurotten oder zumindest zahlenm&auml;&szlig;ig stark zu schw&auml;chen&rdquo;. Vorangegangen waren &bdquo;soziologische Untersuchungen und Umfragen unter der wei&szlig;en Oberschicht des Landes&rdquo;. &Uuml;berwogen habe die Forderung nach einer &bdquo;Ausrottung&rdquo; der indigenen Bev&ouml;lkerung &ndash; aus rassistischen Motiven und aus Angst vor einer massenhaften militanten Erhebung der &bdquo;Indios&rdquo;.<\/p><p><strong>Parallelen der Situation im Westjordanland<\/strong><\/p><p>Heute ist der B&uuml;rgerkrieg in Guatemala seit 28 Jahren beendet. Zwar konnte die Guerilla in den Friedensverhandlungen Rechte f&uuml;r die indigene Bev&ouml;lkerung durchsetzen, zentrale Fragen wie die extrem ungleiche Landverteilung konnten aber maximal partiell ver&auml;ndert werden. Auch unter dem sozialdemokratischen Pr&auml;sidenten Bernardo Ar&eacute;valo hat sich daran bisher nichts ge&auml;ndert, gewaltsame Vertreibungen gehen weiter.<\/p><p>Im Landraub und im m&uuml;hsamen Kampf f&uuml;r Land lassen sich durchaus Parallelen zur Situation im Westjordanland erkennen. Die <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/115493-002-A\/re-ein-palaestinensisches-dorf-kaempft-um-seine-zukunft\/\">Arte-Dokumentation<\/a>&nbsp;&bdquo;Farkha-Ein pal&auml;stinensisches Dorf k&auml;mpft um seine Zukunft&rdquo; zeigt eindrucksvoll, wie die Einwohner vor dem Hintergrund immer weiter vorr&uuml;ckender israelischer Siedlungen versuchen, juristisch Eigentumstitel f&uuml;r ihr Land vorzuweisen.<\/p><p>Vergleichbares spielt sich auch in Guatemala ab. Immer wieder vertreiben Sicherheitsdienste privater Unternehmen, vor allem der prosperierenden Palm&ouml;lindustrie, Menschen von ihrem Land. In anderen F&auml;llen gibt es juristische Auseinandersetzungen, in mehreren &bdquo;Wellen&rdquo; wurde Gemeindeland enteignet und privatisiert. Den Anfang machen die &bdquo;liberalen Reformen&rdquo; der 1870er-Jahre, auch w&auml;hrend des B&uuml;rgerkrieges eigneten sich Milit&auml;rs L&auml;nder an, von denen die Bewohner vertrieben wurden oder vor den Massakern geflohen waren.<\/p><p><strong>Guatemala immer an der Seite Israels<\/strong><\/p><p>Die Freundschaft zwischen den herrschenden Klassen Israels und Guatemalas h&auml;lt derweil an. 2018&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elsaltodiario.com\/revista-pueblos\/una-amistad-perdura-relaciones-historicas-guatemala-israel\">folgte<\/a>&nbsp;Guatemala unter Pr&auml;sident James Morales dem Beispiel von Donald Trump und verlegte seine Botschaft in Israel nach Jerusalem &ndash; ein Affront gegen die arabische Welt, in der (Ost)Jerusalem als Hauptstadt des Staates Pal&auml;stina angesehen wird. Die Mehrheit der UN-Mitgliedstaaten erkennen Jerusalem nicht als israelische Hauptstadt an.<\/p><p>Nach der milit&auml;rischen Eskalation in Gaza nach dem 7. Oktober 2023 stimmte Guatemala unter Pr&auml;sident Alejandro Giammattei in der UNO mit jeweils wenigen anderen Staaten zweimal gegen einen Waffenstillstand.<\/p><p>In der UN-Generalversammlung am 27. Oktober 2023 stimmte Guatemala als eines von 14 L&auml;ndern gegen die Forderung nach einer &bdquo;Einstellung der Feindseligkeiten im Gazastreifen mit einem sofortigen und dauerhaften humanit&auml;ren Waffenstillstand&rdquo;.<\/p><p>Ebenso am 12. Dezember 2023: Guatemala gesellte sich zu den zehn Staaten, die in der UN-Vollversammlung die Resolution f&uuml;r einen &bdquo;sofortigen humanit&auml;ren Waffenstillstand&rdquo; im Gazastreifen, die &bdquo;sofortige Freilassung aller Geiseln&rdquo; sowie die &bdquo;Gew&auml;hrleistung des humanit&auml;ren Zugangs&rdquo; ablehnten.<\/p><p>Der aktuelle Staatspr&auml;sident Bernardo Ar&eacute;valo traf sich am Rande der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz mit der israelischen Delegation. Kritik am israelischen Vorgehen in Gaza, von anderen progressiven Staatschefs Lateinamerikas deutlich ge&auml;u&szlig;ert, kam von ihm nicht. Ar&eacute;valo betonte lediglich seine &bdquo;pazifistische Grundhaltung&rdquo;.<\/p><p>Im Mai 2024 stimmte Guatemala bei der UN zwar f&uuml;r die Vollmitgliedschaft Pal&auml;stinas in dem Gremium, mit 142 anderen L&auml;ndern weltweit, darunter nahezu allen lateinamerikanischen. Diese vergleichsweise harmlose Ja-Stimme brachte der Regierung Ar&eacute;valo sofort die Kritik aller relevanten Parteien des rechten Parteienspektrums ein: Auf keine innenpolitische Ma&szlig;nahme Ar&eacute;valos wurde bisher von &bdquo;rechts&rdquo; so geschlossen und aggressiv reagiert.<\/p><p>Bei einer Abstimmung am 18. September 2024, in der Israel aufgefordert wurde, die besetzten Gebiete zu r&auml;umen, enthielt sich Guatemala, obwohl die meisten anderen lateinamerikanischen Staaten daf&uuml;r stimmten.<a href=\"#footnote2_y4065i4\">2<\/a><\/p><p>In diesem Klima ist in Guatemala die Solidarit&auml;tsbewegung f&uuml;r die Rechte des pal&auml;stinensischen Volkes klein. Gingen und gehen in anderen lateinamerikanischen Staaten regelm&auml;&szlig;ig Zehntausende gegen den V&ouml;lkermord in Gaza auf die Stra&szlig;en, gab es bisher in Guatemala nur einige kleinere Veranstaltungen in der Hauptstadtregion, die von der ehemaligen Guerilla URNG, der pal&auml;stinensischen Gemeinde und kleineren Organisationen durchgef&uuml;hrt werden. Auch die Landarbeiterorganisation Codeca hat sich mehrfach &ouml;ffentlich gegen &bdquo;V&ouml;lkermord&rdquo; positioniert.<\/p><p>Insgesamt bleibt das Engagement in diesem Bereich aber schwierig. Studentische Aktivisten einer kleinen, kulturellen Solidarit&auml;tsaktion in geschlossenen R&auml;umen in Quetzaltenango berichteten gegen&uuml;ber dem Autor, auf die Ank&uuml;ndigung sei in der Universit&auml;t sofort aggressiv und beleidigend reagiert worden, weshalb die Aktivisten &ouml;ffentliche Aktionen nur f&uuml;r &bdquo;schwer durchf&uuml;hrbar&rdquo; halten.<\/p><p><em>Dieser Artikel erschien zuerst auf <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/271602\/israel-und-guatemala-brueder-im-geiste\">Amerika21<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Am 16. Mai 2018 weihten Guatemalas Pr&auml;sident Morales und Israels Premier Netanjahu v&ouml;lkerrechtswidrig die Botschaft in Jerusalem ein &ndash; Quelle: <a href=\"https:\/\/www.minex.gob.gt\/noticias\/Noticia.aspx?ID=27770\">MINEX.GOB.GT<\/a><\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117334\">Guatemala: Kampf f&uuml;r faire L&ouml;hne und eigenes Land<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115994\">Multipolarer Umbau der Welt: Lateinamerika und der Krieg in Gaza<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44700\">Die Kinder-K&auml;fige der Homeland Security &ndash; Die USA und die Hintergr&uuml;nde der Migrations-Trag&ouml;die in Zentralamerika<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95409\">Im Namen der Guten: &bdquo;Die Jakarta-Methode&ldquo; &ndash; ein m&ouml;rderisches Programm einer verbrecherischen Politik<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/ef5fe6576f004b688b3d864fa908ca8e\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die herrschenden Klassen Guatemalas und Israels verbindet eine lange Freundschaft. 36 Jahre, von 1960 bis 1996, tobte in Guatemala der B&uuml;rgerkrieg. Die rechten (Milit&auml;r)Regierungen jener Jahre konnten sich die meiste Zeit der Unterst&uuml;tzung durch die USA sicher sein. Diese hatten tatkr&auml;ftig am Sturz des progressiven Pr&auml;sidenten&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.britannica.com\/biography\/Jacobo-Arbenz\">Jacobo &Aacute;rbenz<\/a>&nbsp;mitgewirkt und damit den B&uuml;rgerkrieg ausgel&ouml;st. Die Unterst&uuml;tzung<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122914\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":122916,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,60,20],"tags":[912,302,2389,2196,1557,1311,2177,639,2377],"class_list":["post-122914","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-innere-sicherheit","category-landerberichte","tag-buergerkrieg","tag-gaza","tag-guatemala","tag-indigene-voelker","tag-israel","tag-landgrabbing","tag-militaerdiktatur","tag-uno","tag-waffenlieferungen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/20180516081028403hd1.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/122914","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=122914"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/122914\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":122995,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/122914\/revisions\/122995"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/122916"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=122914"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=122914"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=122914"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}