{"id":122952,"date":"2024-10-13T14:00:45","date_gmt":"2024-10-13T12:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122952"},"modified":"2024-10-14T09:11:20","modified_gmt":"2024-10-14T07:11:20","slug":"jenseits-einer-politik-der-freude","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122952","title":{"rendered":"Jenseits einer \u201ePolitik der Freude\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Am 3. Oktober 2024 stritten sich im TV-Duell die Vizepr&auml;sidenten JD Vance und Tim Walz vor laufender Kamera darum, wer der bessere Pr&auml;sident sei, Trump oder Harris. Die Gegens&auml;tze k&ouml;nnten nicht gr&ouml;&szlig;er sein. Umso mehr fiel insgesamt in den USA, aber auch im Rest der Welt auf, wie sehr die beiden Vizekandidaten einen fairen, ja gelegentlich fast schon kameradschaftlichen Umgang miteinander pflegten. Von <strong>Nathalie Weidenfeld<\/strong>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122952#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<br>\n<!--more--><br>\nNat&uuml;rlich mussten sie sich auch immer wieder klar gegeneinander positionieren. So warb Tim Walz daf&uuml;r, dass seine Pr&auml;sidentschaftskandidatin Kamala Harris &ndash; im Gegensatz zu Trump, der seine Politik und seine Wiederwahl mit dem Sch&uuml;ren von &Auml;ngsten betreibe &ndash; f&uuml;r Aufbruch und Optimismus st&uuml;nde. &bdquo;A politics of joy&ldquo; waren seine Worte hierf&uuml;r, was &uuml;bersetzt &bdquo;eine Politik der Freude&ldquo; hei&szlig;t. Dieser Slogan existiert schon seit dem Sommer dieses Jahres, was die <em>New York Times<\/em> zur k&uuml;hnen These verleitete, dass Liebe und eine Politik der Freude der beste Weg zur Rettung der Demokratie seien. Dass das Sch&uuml;ren von &Auml;ngsten (und damit auch potenzieller Gewalt) mit Sicherheit nicht demokratiefreundlich ist, ist klar. Die Frage ist nur, ob eine &bdquo;Politik der Freude&ldquo; das ausreichende Gegengift ist. <\/p><p>Dazu f&auml;llt mir die letzte Episode von &bdquo;Star Trek Strange New Worlds&rdquo; ein, die in den USA am 27. Juni 2023 ausgestrahlt wurde und hierzulande auf <em>Paramount Plus<\/em> anzusehen war. Die Serie, die sich als Teil des h&ouml;chst erfolgreichen Trek Franchise Unternehmens gro&szlig;er Beliebtheit erfreut, kann &ndash; wie schon die vergangenen Serien &ndash; sicherlich auch als eine Reflexion des politischen Zeitgeistes gesehen werden.<\/p><p>In der letzten Episode &bdquo;Subraum-Rhapsodie&ldquo; der letzten Serie aus &bdquo;Star Trek Strange New Worlds&rdquo; (USA, Paramount 2022) untersucht das Raumschiff &bdquo;Enterprise&rdquo; einen &bdquo;Subraumspalt&ldquo; und erschafft versehentlich eine neue Realit&auml;t, die den Regeln eines Musicals folgt. Das bedeutet, dass die Besatzungsmitglieder der &bdquo;Enterprise&rdquo; ihre geheimen Gef&uuml;hle, &Auml;ngste, Hoffnungen und W&uuml;nsche durch lautes Singen offenbaren.<\/p><p>Die Episode gipfelt schlie&szlig;lich in dem Lied &bdquo;We are one&rdquo;, das am Ende alle gemeinsam singen: ein starkes, gospelartiges Wohlf&uuml;hllied, von Leutnant Uhura vorgetragen, das den Zusammenhalt der Crew beschw&ouml;rt und durch seine performative Kraft erm&ouml;glicht. <\/p><p>Kurz darauf ist zwar der Bann gebrochen, sie schaffen es, sich wieder vom Subraum zu trennen. Sie h&ouml;ren auf zu singen, aber das durch den gemeinschaftlichen Gesang ausgel&ouml;ste Gl&uuml;cksgef&uuml;hl wird dem Zuschauer (und der Crew) noch eine gewisse Zeit erhalten bleiben, und sei es auch nur in Form eines Ohrwurms. <\/p><p>Was hier bild- und musikgewaltig propagiert wird, ist die Vision einer Demokratie, die das Ergebnis von gemeinsam erlebter Freude ist und nicht das Ergebnis einer respektvollen Auseinandersetzung innerhalb der &ouml;ffentlichen Sph&auml;re. <em>Politics of joy<\/em> kann nicht den demokratischen Prozess, das &ouml;ffentliche Ringen um das bessere Argument, ersetzen. Das gemeinsame Singen und die gemeinsame Aktion sind &uuml;berdies eine v&ouml;llig ungeeignete Metapher f&uuml;r die Demokratie, weil hier das Bild einer Demokratie entworfen wird, in der am Ende immer nur die siegen, die am lautesten gemeinsam singen bzw. sich auf ein einziges Lied, sprich auf ein gemeinsames Ziel einschw&ouml;ren &ndash; ohne Raum f&uuml;r divergierende Meinungen. Paradoxerweise steht der innere Frieden an Bord des Raumschiffs Enterprise durchaus in starkem Kontrast zu den &auml;u&szlig;eren Konflikten, die die Enterprise mit fremden Kulturen oder Planeten hat. Diese werden n&auml;mlich nicht mit Freude gel&ouml;st, sondern mit zerst&ouml;rerischen Photonbomben und t&ouml;dlichen Laserpistolen. <\/p><p>In der Folge &bdquo;Under the cloak of war&ldquo;, die am 27. Juli 2023 ausgestrahlt wurde, trifft Benga, der ansonsten so sanftm&uuml;tige Arzt des Raumschiffs, auf einen ehemaligen Feind der F&ouml;deration, einen klingonischen General, der w&auml;hrend eines Krieges zwischen der F&ouml;deration und den Klingonen, bei dem Benga als Arzt im Einsatz war, besonders brutal agierte. Am Ende der Folge r&auml;cht sich Benga an dem General und t&ouml;tet ihn &ndash; unter Mitwisserschaft der anderen. <\/p><p>In einer Erkl&auml;rung, die er kurz vor seinem Racheakt abgibt, begr&uuml;ndet Benga, warum es gerechtfertigt ist, die Klingonen &uuml;berall im Universum zu bek&auml;mpfen:<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Wenn wir die Klingonen jede Kolonie in diesem Sektor erobern lassen, werden sie nicht aufh&ouml;ren. [&hellip;] Wenn wir nicht k&auml;mpfen, verlieren wir. Dann wird sich die Krankheit ausbreiten. Und dann wird keiner von uns mehr ein Zuhause haben. Wir m&uuml;ssen k&auml;mpfen, damit die Menschen, die wir lieben, die Chance haben, in Frieden zu leben. Deshalb sind wir hier.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Der Film greift hier zu altbekannten melodramatischen Erz&auml;hlmechanismen, um die als gerechte Rache verpackte Gewalt emotional beim Zuschauer zu rechtfertigen, und propagiert unmissverst&auml;ndlich eine klare &bdquo;Wir gegen sie&ldquo;-Haltung.<\/p><p>Als Filmwissenschaftlerin bin ich &uuml;berzeugt, dass Filme in einer Art R&uuml;ckkopplungsmechanismus mit der Gesellschaft verbunden sind: Filme dr&uuml;cken aus, was die Menschen denken, hoffen und f&uuml;rchten, und formen wiederum die &Auml;ngste und Hoffnungen und Gedanken, indem sie ein kulturelles Imagin&auml;res schaffen, das auf die Menschen einwirkt.<\/p><p>Es lohnt sich daher, Filme genau zu betrachten, um zu verstehen, was sie &uuml;ber uns selbst aussagen, nicht nur &uuml;ber die <em>conditio humana<\/em>, die jenseits aller kulturellen Ver&auml;nderungen &uuml;ber Jahrzehnte, ja Jahrhunderte hinweg fortbesteht, sondern auch &uuml;ber die spezifische Zeit und die spezifischen &Uuml;berzeugungen, die die Menschen zum Zeitpunkt der Entstehung des Films haben.<\/p><p>So gesehen kann man nicht anders, als einen fast nostalgischen Blick zur&uuml;ck auf die Serie der 90er-Jahre zu werfen, in der Captain Picard in &bdquo;Star Trek: The Next Generation&rdquo; (1987-1994) noch die Z&uuml;gel in der Hand hatte &ndash; ein besonnener Kapit&auml;n, der mit seinem englischen Akzent und seinen franz&ouml;sischen Wurzeln (ein Verweis auf die beiden alten europ&auml;ischen Demokratien) als Inbegriff des aufgekl&auml;rten und humanistischen Helden zu verstehen ist; ein Mann, der sich mit Philosophie und Literatur besch&auml;ftigt und seine abstrakten &Uuml;berzeugungen auch auf die reale Welt &uuml;bertr&auml;gt. Bei ihm gibt es keine Divergenz zwischen seinen Idealen und dem realen politischen Handeln wie bei seinem Vorg&auml;nger Captain Kirk, der sich in der Ursprungsserie &bdquo;Star Trek&rdquo; (1968-1969) oft in Situationen befindet, in denen er zwar wei&szlig;, dass er sich gem&auml;&szlig; der sogenannten &bdquo;Nichteinmischungsdirektive&ldquo; nicht in die Angelegenheiten fremder V&ouml;lker einmischen sollte, er es aber angesichts der ihm als offensichtlich erscheinenden Menschenrechtsverletzungen au&szlig;erirdischer Kulturen punktuell immer wieder doch tut &ndash; meist nicht nach langen Abw&auml;gungsprozessen, sondern als Folge einer impulsiven Entscheidung.<\/p><p>Der Unterschied zwischen der Ursprungsserie und der Serie aus den 90er-Jahren k&ouml;nnte an dieser Stelle nicht gr&ouml;&szlig;er sein: W&auml;hrend in der Originalserie Menschenrechte parallel zu den staatlichen Gesetzen wirken und diese aushebeln k&ouml;nnen, werden die Menschenrechte in &bdquo;Star Trek the Next Generation&rdquo; im Gegenteil als inh&auml;rent und formativ f&uuml;r die Gesetze der F&ouml;deration angesehen, weil sie die innere ethische Struktur der F&ouml;deration darstellen.<\/p><p>Wie sehr Filme und Serien zeitgen&ouml;ssische politische Debatten und Fragestellungen reflektieren, erkennt man auch hier: Die Erstausstrahlungszeit von &bdquo;Star Trek The Next Generation&rdquo; &ndash; 1987 &ndash; erfolgte genau zu der Zeit, in der sowohl in der politischen Kultur die Debatte um Universalismus in der politischen Theorie auf dem H&ouml;hepunkt war als auch in der politischen Praxis die USA viele milit&auml;rische Interventionen zu rechtfertigen hatten. (Haiti, Irak, Somalia, Kosovo&hellip;) <\/p><p>Nach universalistischer Auffassung gelten die Menschenrechte unabh&auml;ngig von staatlichen Regelsetzungen und internationalen Vertr&auml;gen. Sie schr&auml;nken das ein, was in der Politik zul&auml;ssig ist, und setzen Ziele f&uuml;r die politische Praxis, w&auml;hrend Kommunitaristen die Quelle aller Moralit&auml;t in der Zugeh&ouml;rigkeit einer Gemeinschaft sehen und daher einen Menschenrechtsuniversalismus ablehnen. <\/p><p>&bdquo;Star Trek the Next Generation&rdquo; steht auf der Seite der Universalisten &ndash; es geht um die Relativierung der ethnischen, kulturellen und sonstiger Zugeh&ouml;rigkeiten zugunsten politischer Gerechtigkeit. Dabei entwirft die Serie aus den 90ern das Idealbild einer welten&uuml;bergreifenden Staatengemeinschaft, in der universelle Menschenrechte gelten und es eben gerade aus diesem Grund gilt, h&ouml;chste Zur&uuml;ckhaltung zu &uuml;ben, wenn es darum geht, sich in die Angelegenheiten fremder V&ouml;lker einzumischen.<\/p><p>Wenn ich recht habe und auch die neuste Serie aus dem Star-Trek-Universum ein Ausdruck unserer zeitgen&ouml;ssischen Einstellungen und &Uuml;berzeugungen ist, wie Demokratie funktioniert, dann ist die neueste Serie &bdquo;Strange New Worlds&ldquo; alles andere als beruhigend, denn demokratisches Zusammenleben ist weder das Ergebnis einer einm&uuml;tigen Wohlf&uuml;hlatmosph&auml;re noch einer melodramatischen Weltanschauung, die &bdquo;schlechte&ldquo; Menschen sauber von &bdquo;guten&ldquo; Menschen trennt und auf diese Weise nicht nur milit&auml;rische Interventionen, sondern auch &bdquo;Racheakte&ldquo; jenseits &bdquo;offizieller&ldquo; milit&auml;rischer Interventionen rechtfertigt. <\/p><p>Trotz der beschworenen Zeitenwende erscheint mir das politische &bdquo;Motto&ldquo; der zeitgen&ouml;ssischen Star-Trek-Serie &bdquo;Einm&uuml;tiges Wohlf&uuml;hlen nach innen &ndash; H&auml;rte nach au&szlig;en&ldquo; ein denkbar ungeeignetes Leitbild f&uuml;r unseren politischen Diskurs zu sein. Ein politischer Diskurs, bei dem die Au&szlig;enwelt in &bdquo;Gute&ldquo; und &bdquo;B&ouml;se&ldquo; aufgeteilt und gleichzeitig daf&uuml;r Sorge getragen wird, dass im Innern des Landes Zweifel an aktuellen politischen L&ouml;sungen von vornherein als unsolidarisch oder &ndash; wie etwa im Fall des Ukraine-Kriegs &ndash; als putinfreundlich und damit demokratiefeindlich zu verurteilen, ist einer Demokratie unw&uuml;rdig.<\/p><p>In konfliktreichen Zeiten besteht die Gefahr, eine einfache L&ouml;sung herbeizusehnen. Diese mag dann in Form eines Politikers wie Donald Trump daherkommen, der durch sein erratisch-polemisches Verhalten die Demokratie in Gefahr bringt. Das kann aber auch eben besagter politischer Diskurs sein, bei dem auf der einen Seite kritische Stimmen ausgegrenzt werden (mit dem Ziel, freudvolle Einm&uuml;tigkeit nach innen zu schaffen) und auf der anderen au&szlig;enpolitische Gegner mit Hilfe mehr oder weniger subtiler rhetorischer Mittel entmenschlicht werden und billigend in Kauf genommen wird, dass Konflikte und Gewalt immer weiter eskalieren. Es war Captain Picard, der uns eindringlich davor warnte, dass menschliche Zivilisationen jederzeit in einen zerst&ouml;rerischen Atavismus zur&uuml;ckzufallen k&ouml;nnen:<\/p><blockquote><p>\n<em>Wir denken, wir sind so weit gekommen. Die Folterung von Ketzern, das Verbrennen von Hexen, das ist alles l&auml;ngst Geschichte. Und dann &ndash; bevor man blinzeln kann &ndash; droht es pl&ouml;tzlich wieder von vorne zu beginnen.<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><em>Der Artikel beruht auf einem Abendvortrag, den die Autorin an der Universit&auml;t Athen auf der internationalen Tagung &bdquo;Democracy in Ancient and Modern Times &ndash; The ancient Greek experience and its relevance for our own times&ldquo; am 3. Oktober 2024 auf Englisch gehalten hat.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Z1AIHCfuOT0\">Screenshot von NBC News<\/a><\/small><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] <em><strong>Nathalie Weidenfeld<\/strong> studierte Amerikanistik, promovierte an der FU und arbeitete als Dozentin f&uuml;r Filmwissenschaft am theaterwissenschaftlichen Institut der LMU. Heute lebt sie als freie Autorin in M&uuml;nchen. Zusammen mit Julian Nida-R&uuml;melin verfasste sie u.a. das Buch &bdquo;Digitaler Humanismus: Eine Ethik f&uuml;r das neue Zeitalter der k&uuml;nstlichen Intelligenz&ldquo; das mit dem Bruno Kreisky Preis f&uuml;r das beste politische Buch des Jahres 2018 ausgezeichnet wurde.<\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 3. Oktober 2024 stritten sich im TV-Duell die Vizepr&auml;sidenten JD Vance und Tim Walz vor laufender Kamera darum, wer der bessere Pr&auml;sident sei, Trump oder Harris. Die Gegens&auml;tze k&ouml;nnten nicht gr&ouml;&szlig;er sein. Umso mehr fiel insgesamt in den USA, aber auch im Rest der Welt auf, wie sehr die beiden Vizekandidaten einen fairen, ja<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122952\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":122963,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,190,161],"tags":[3260,305,3125,482,1347,3289,3321],"class_list":["post-122952","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-wahlen","category-wertedebatte","tag-feindbild","tag-menschenrechte","tag-regelbasierte-ordnung","tag-tv-duell","tag-wahlkampf","tag-wertegemeinschaft","tag-zeitenwende"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/241011-Politik-der-Freude.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/122952","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=122952"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/122952\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":123007,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/122952\/revisions\/123007"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/122963"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=122952"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=122952"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=122952"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}